Schweiz
Basel

Ursache für den Bombenalarm beim Autobahnzoll Basel-Weil war eine Haarschneide-Maschine

Ursache für den Bombenalarm beim Autobahnzoll Basel-Weil war eine Haarschneide-Maschine

Das Autobahnzollamt Basel-Weil am Rhein (D) ist am Mittwochnachmittag wegen eines Polizeinsatzes gesperrt worden. In einem Reisebus war ein verdächtiger Gegenstand gefunden worden. Auf den zweiten Blick entpuppe er sich hingegen als wenig gefährlich.
30.03.2016, 15:4130.03.2016, 17:57
Bild
Bild: KEYSTONE

Eine Haarschneidemaschine hat am Mittwochnachmittag das Autobahnzollamt Basel-Weil am Rhein (D) lahmgelegt: Das Gerät schaltete sich in einem Koffer bei einem Reisebus selbständig ein und löste einen Bombenalarm aus. Der Besitzer war derweil nebenan in der Beiz.

Deutschen Zollbeamten fiel der neben dem Bus stehende Koffer auf, als sie den Bus vor der Ausreise in die Schweiz kontrollierten. Weil zunächst nicht festzustellen war, wem er gehört und was darin ist, wurde das Zollamt samt einem Umkreis von 200 Metern sicherheitshalber evakuiert. Der Verkehr war deswegen in beiden Fahrtrichtungen für rund eine Stunde komplett blockiert.

Wie die deutsche Polizei mitteilte, überprüfte in der Folge ein Sprengstoffspürhund den Koffer. In der Zwischenzeit wurde auch der Besitzer ausfindig gemacht: Er hatte sich in die Gaststätte beim Zollamt begeben. Er ging zum Koffer, öffnete diesen, und die harmlose Haarschneidemaschine kam zum Vorschein.

Wegen der Evakuation und der Verkehrssperrung kam es zu kilometerlangen Staus auf der A2 beim Grenzübergang Schweiz-Deutschland sowie zu Verkehrsbehinderungen in der Umgebung.

Die Gemeinschaftszollanlage wird von Schweizer und deutschen Behörden gemeinsam betrieben. Sie liegt an der A2/A5, einer der wichtigsten europäischen Nord-Süd-Strassenachsen. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Immobilien konnten letzte Zinswende überstehen – diesmal wird's heikel
Zinsanstiege sind das grösste Risiko überhaupt für den Hypothekenmarkt – jetzt findet wieder ein Anstieg statt.
Die Zinsen steigen weltweit und erreichen Höhen wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Als es das letzte Mal eine solche Zinswende gab, brachen in Ländern wie Kanada und in Neuseeland die Immobilienpreise ein. Geht dieses Mal wieder etwas in die Brüche?
Zur Story