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Schweiz
Blaulicht

Lawine am Piz Vilan fordert fünftes Todesopfer

8 Personen in Graubünden verschüttet

Lawine am Piz Vilan fordert fünftes Todesopfer

01.02.2015, 08:4801.02.2015, 09:23
Dramatischer Rettungs-Einsatz am Piz Vilan: 5 Menschen sterben nach Lawinenverschüttung.  
Dramatischer Rettungs-Einsatz am Piz Vilan: 5 Menschen sterben nach Lawinenverschüttung.  Bild: REGA

Eine Frau, die am Samstagnachmittag am Piz Vilan in Graubünden mit sieben weiteren Personen von einer Lawine verschüttet und schwer verletzt worden war, ist in der Nacht auf Sonntag im Spital gestorben. Dies teilte die Bündner Kantonspolizei mit. Damit kamen beim Unglück insgesamt fünf Menschen ums Leben.

Die Frau befand sich mit einer neunköpfigen Tourengruppe aus dem Raum Zürich/Aargau auf einer Skitour. Bei der Abfahrt Richtung Seewis löste sich auf einer Höhe von rund 2200 Metern über Meer eine Lawine und riss acht Personen mit.

Auch in Mürren ein Lawinentoter

Drei Männer konnten nur noch tot geborgen werden. Vier Personen wurden schwer verletzt ins Spital geflogen. Zwei Frauen sind im Spital ihren Verletzungen erlegen.

Auch in den Berner Alpen kamen am Samstag bei Lawinenniedergängen zwei Personen ums Leben. In Mürren im Berner Oberland kam ein Snowboarder in der Region Schilthorn ausserhalb der Pisten unterhalb der Station Birg in ein Schneebrett. Der 28-jährige Basler konnte nicht mehr lebend gerettet werden, wie die Kantonspolizei Bern mitteilte.

In Adelboden kam es ebenfalls zu einem tödlichen Lawinenunglück. Zwar konnte der Mann, der ausserhalb der Piste in ein Schneebrett geraten war, gerettet und ins Spital geflogen werden. Dort verstarb er aber am Abend, wie es weiter hiess.

Glimpflich ging ein Lawinenunfall oberhalb von Verbier VS aus. Am Samstagmittag waren zwei Skifahrer von einer Lawine verschüttet worden. Die Rettungskräften konnten sie schnell aus den Schneemassen befreien. Die Skifahrer wurden leicht verletzt. Ein Helikopter flog sie zur Kontrolle ins Spital. (sda)

In weiten Teilen der Schweizer Alpen ist auch heute die Lawinengefahr erheblich: 

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