Jäger erschiesst in Graubünden aus Versehen einen Wolf und zeigt sich selbst an
Ein Jäger hat Anfang Januar in der Surselva im Kanton Graubünden auf der Passjagd versehentlich einen Wolf geschossen. Eigentlich ist diese für Füchse und Dachse vorgesehen. Der Mann zeigte sich gemäss dem Jagdamt selbst bei der Wildhut an.
Gemäss ersten Einschätzungen handelt es sich beim geschossenen Tier um einen männlichen Wolf, heisst es auf der Internetseite des Bündner Amts für Jagd und Fischerei. Das Tier sei vermutlich weniger als ein Jahr alt gewesen.
Beim getöteten Wolf könnte es sich um ein Tier des Rudels Frisal handeln, heisst es auf der Internetseite weiter. Dieses streift in der Umgebung der Gemeinde Breil/Brigels umher. Im Dezember 2025 hatte der Kanton den Abschuss eines Jungtieres aus diesem Rudel bis Ende Januar verfügt. Aufgrund des irrtümlichen Abschusses stellte der Kanton die Regulation des Rudels Frisal vorzeitig ein. (dab/sda)
