Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa08097246 Fireworks illuminate the sky above Zurich, Switzerland, during the New Year's Eve festivities, early 01 January 2020.  EPA/ENNIO LEANZA

Blick auf die Limmat am Silvesterabend, mit Feuerwerk über dem See. Bild: EPA

In Zürich war in der Silvesternacht (leider) brutal viel los



Die Stadtpolizei Zürich ist in der Silvesternacht nach eigenen Angaben intensiv gefordert gewesen. Trotz Verbot wurde auf dem Areal des Silvesterzaubers von Privatpersonen Feuerwerk abgebrannt. In der ganzen Stadt kam es zu mehreren Bränden und Auseinandersetzungen.

Gemäss einer Medienmitteilung der Stadtpolizei Zürich verlief der Silvesterzauber am Seebecken aus polizeilicher Sicht friedlich. Obwohl im Vorfeld und mit aufgestellten Plakatwänden am Anlass selber auf das Feuerwerksverbot hingewiesen worden sei, hätten sich zahlreiche Besuchende nicht daran gehalten und hätten Feuerwerk inmitten der Menschenmenge gezündet. In diesem Zusammenhang kontrollierte die Stadtpolizei mehrere Personen und stellte auch nicht abgebrannte Feuerwerkskörper sicher.

Wo es brannte ...

Während der Nacht kam es in den Kreisen 3, 4, 5, 9, 11 und 12 zu acht Bränden von Containern respektive Abfallkübeln oder Abfallsäcken, drei Fahrzeugen und einer Hecke. Alle Brände konnten durch die Polizei und die Berufsfeuerwehr von Schutz & Rettung Zürich gelöscht werden.

Kurz vor 22 Uhr wurde die Stadtpolizei an die Martastrasse 99 im Kreis 4 gerufen, da dort ein Container und ein Fahrzeug bannten. Der Brand wurde durch die Feuerwehr gelöscht. Das Auto ist komplett ausgebrannt. Die angrenzende Hausfassade wurde ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen.

Rund eine Stunde später wurde der Brand eines Autos an der Zwinglistrasse 21 im Kreis 4 gemeldet. Neben dem Fahrzeug wurden auch hier die angrenzende Hausfassade sowie ein daneben parkiertes Motorrad durch den Brand beschädigt. In beiden Fällen ist die Brandursache unklar. Die Stadtpolizei Zürich sowie die Brandermittler der Kantonspolizei Zürich haben Ermittlungen aufgenommen.

Schutz & Rettung Zürich schreibt in einer aktuellen Medienmitteilung, dass ein Elektroauto betroffen war:

«Zwischen 22.30 Uhr und ca. 1.30 Uhr kam es in der Innenstadt zu mehreren Bränden, sodass zeitweise sechs Tanklöschfahrzeuge im Einsatz standen. Zwei Brände betrafen Autos, welche in der Nähe von Häusern abgestellt waren, und daher auch deren Fassade beschädigten. Eines dieser Fahrzeuge war ein Elektrofahrzeug, wodurch sich die Löscharbeiten aufwendig gestalteten und ein Spezialabtransport in einem Hochvoltcontainer notwendig war.»

Wo geprügelt wurde ...

In der ganzen Stadt kam es in der Nacht immer wieder zu Meldungen wegen tätlichen Auseinandersetzungen. Gemäss bisherigen Erkenntnissen wurde dabei niemand schwerwiegend verletzt. Bei den beteiligten Personen sei in den meisten Fällen übermässiger Alkoholkonsum feststellbar gewesen, schreibt die Polizei. Neun Männer im Alter von 16 bis 44 Jahren mussten vorübergehend in der Zürcher Ausnüchterungs- und Betreungsstelle (ZAB) betreut werden.

Kurz nach 2 Uhr wurde die Stadtpolizei Zürich an den Zähringerplatz gerufen, weil zwei Männer bei einer tätlichen Auseinandersetzung verletzt worden waren. Beide mussten zur Kontrolle durch die Sanität vorübergehend in Spitalpflege gebracht werden. Unmittelbar danach wurde einem Mann, mutmasslich durch dieselbe Gruppierung, auf dem Zähringerplatz die Tasche gestohlen, nachdem er tätlich angegriffen worden war. Danach flüchteten die Täter in Richtung Seilergraben.

Etwa zwei Stunden später, um zirka 4.15 Uhr, kam es im Kreis 11, in der Nähe des McDonald's beim Bahnhof Oerlikon, zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Dabei wurde ein 16-Jähriger mit Tritten und Schlägen so traktiert, dass er mit Kopfverletzungen durch die Sanität ins Spital gebracht werden musste.

Kurz vor 5 Uhr kam es vor dem «Club Komplex» an der Hohlstrasse 457 im Kreis 9 zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Dabei wurden zwei Männer am Kopf verletzt und mussten durch die Sanität von Schutz & Rettung Zürich ebenfalls ins Spital gebracht werden. Die Stadtpolizei Zürich verhaftete in diesem Zusammenhang einen 20-jährigen mutmasslichen Tatbeteiligten. Detektive der Stadtpolizei Zürich haben in allen Fällen Ermittlungen aufgenommen.

(dsc/sda)

Helden der Populärkultur in unserem Alltag

Die watsons erfahren ihr Glück für 2020 – durch Bleigiessen

Play Icon

Bilder aus vergangenen Zeiten: So sahen Zürich, Basel, Luzern und die Welt einmal aus ...

Quartierbahnhof, Drogenhölle, Hipstermeile: Die Geschichte des Letten in 9 Vorher-nachher-Bildern 

Link zum Artikel

13 Vorher-Nachher-Bilder aus Basel: Als der Marktplatz noch den Autos gehörte

Link zum Artikel

16 Vorher-nachher-Bilder: So brav sah die Langstrasse aus, bevor sie zur nationalen Partymeile wurde

Link zum Artikel

20 Vorher-nachher-Bilder, die zeigen, wie krass wir unsere Welt verändert haben

Link zum Artikel

12 Vorher-nachher-Bilder aus der Büezer-Stadt Zürich, als im Schiffbau noch Schiffe gebaut wurden

Link zum Artikel

Wow! So sah Luzern aus, bevor die Japaner die Stadt ins Internet gestellt haben

Link zum Artikel

Nächster Halt: Zürich Hauptbahnhof – so eindrücklich entwickelte sich der grösste Bahnhof der Schweiz

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Bilder aus vergangenen Zeiten: So sahen Zürich, Basel, Luzern und die Welt einmal aus ...

Quartierbahnhof, Drogenhölle, Hipstermeile: Die Geschichte des Letten in 9 Vorher-nachher-Bildern 

0
Link zum Artikel

13 Vorher-Nachher-Bilder aus Basel: Als der Marktplatz noch den Autos gehörte

6
Link zum Artikel

16 Vorher-nachher-Bilder: So brav sah die Langstrasse aus, bevor sie zur nationalen Partymeile wurde

18
Link zum Artikel

20 Vorher-nachher-Bilder, die zeigen, wie krass wir unsere Welt verändert haben

6
Link zum Artikel

12 Vorher-nachher-Bilder aus der Büezer-Stadt Zürich, als im Schiffbau noch Schiffe gebaut wurden

6
Link zum Artikel

Wow! So sah Luzern aus, bevor die Japaner die Stadt ins Internet gestellt haben

10
Link zum Artikel

Nächster Halt: Zürich Hauptbahnhof – so eindrücklich entwickelte sich der grösste Bahnhof der Schweiz

5
Link zum Artikel

Bilder aus vergangenen Zeiten: So sahen Zürich, Basel, Luzern und die Welt einmal aus ...

Quartierbahnhof, Drogenhölle, Hipstermeile: Die Geschichte des Letten in 9 Vorher-nachher-Bildern 

0
Link zum Artikel

13 Vorher-Nachher-Bilder aus Basel: Als der Marktplatz noch den Autos gehörte

6
Link zum Artikel

16 Vorher-nachher-Bilder: So brav sah die Langstrasse aus, bevor sie zur nationalen Partymeile wurde

18
Link zum Artikel

20 Vorher-nachher-Bilder, die zeigen, wie krass wir unsere Welt verändert haben

6
Link zum Artikel

12 Vorher-nachher-Bilder aus der Büezer-Stadt Zürich, als im Schiffbau noch Schiffe gebaut wurden

6
Link zum Artikel

Wow! So sah Luzern aus, bevor die Japaner die Stadt ins Internet gestellt haben

10
Link zum Artikel

Nächster Halt: Zürich Hauptbahnhof – so eindrücklich entwickelte sich der grösste Bahnhof der Schweiz

5
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

13
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Tenno 02.01.2020 07:25
    Highlight Highlight An einer Silvesternacht steigt die 'Einwohnerzahl" in Zürich wohl auf etwa 550-650'000 an. Die zwischenmenschlichen Vorfälle sind unschön aber nicht gerade überraschend. Die angezündeten Autos sind da eher fragwürdig. Wer kommt auf die Idee einfach ein Auto anzuzünden?
  • Schneider Alex 02.01.2020 06:27
    Highlight Highlight Sicher nur ein paar bedauerliche Einzelfälle...
  • P.M aus W 02.01.2020 00:37
    Highlight Highlight Wenn sich die Leute selbst Abfackeln wollen bitte, aber inmitten von Menschenmassen das unfassbar dumm und gefährlich.
  • Cachesito 01.01.2020 21:08
    Highlight Highlight Primitiver geht's nimmer. Darum zu Hause bleiben und in Ruhe den Abend gebiessen
  • Magnum44 01.01.2020 17:16
    Highlight Highlight Also 9 stark Besoffene und drei nennenswerte Auseinandersetzungen in einer 400000-Einwohner Stadt in einer Nacht mit sicher überdurchschnittlich vielen Besuchern. Krass. Wie geht es nun weiter? Wird Zürich wieder einmal so sein wie 1351? Wo ist der Liveticker?
  • poltergeist 01.01.2020 15:42
    Highlight Highlight Ist das in Zürich nicht jedes Wochenende so?
    • Garp 01.01.2020 16:18
      Highlight Highlight Nur wenn die Auswärtigen nach Zürich kommen um zu feiern. 😂
  • lost in space 01.01.2020 15:16
    Highlight Highlight Ich verstehe einfach nicht, wer so ins neue Jahr starten möchte...
  • Cirrum 01.01.2020 14:28
    Highlight Highlight Verwöhnte unzufriedene Gesellschaft.. lächerlich.. und am anderen Ende der Welt brennt es oder müssen Menschen und Tiere flüchten um ums überleben zu kämpfen, hier gehts uns gut uns statt das zu schätzen passiert sowas.. peinlich
    • Denverclan 01.01.2020 16:52
      Highlight Highlight Und die Blitzer....? Was soll das? PS: Soviel Geknalle und stinkiges Feuerwerk gestern....auf engstem Raum und überall...uns gehts wirklich viel zu gut! Und wir wollen zusammen das Klima retten.....
    • Garp 01.01.2020 18:59
      Highlight Highlight Ich hab geblitzt, obwohl ich keine Freude an Feuerwerk habe.

      Ich sehe den Zusammenhang grad nicht über die Polizeieinsätze in Zürich und die Feuer in Australien. Andere zu gefährden ist immer Scheisse und veruteilenswert, aber egal ob es in Australien grade brennt.
    • PC Principal 01.01.2020 19:57
      Highlight Highlight Es gibt leider immer irgendwelche Idioten. Aber die Mehrheit hat friedlich gefeiert.
    Weitere Antworten anzeigen

Wir gingen mit einem Zürcher an die Luzerner Fasnacht – das kam dabei heraus

Während die Luzerner ihre «rüüdige» Fasnacht abfeiern, findet der Guggenmusik-Grossanlass in Zürich wenig Begeisterung. Also steckt die watson-Luzernerin ihren Redaktionskollegen in ein Bananen-Kostüm und belehrt ihn eines Besseren. Oder versuchte es zumindest.

Wie die Zürcher mit ihrer Street Parade prahlen, tun es die Luzerner mit ihrer Fasnacht. Am Donnerstag startete diese morgens um fünf Uhr mit dem Urknall und dem sogenannten «Fötzeliräge». Eine perfekte Gelegenheit, um einem Zürcher den Luzerner Brauch näherzubringen, dachte sich die watson-Luzernerin. Ihr watson-Gspändli freute sich über das Banenen-Kostüm und konnte sich bei der Guggenmusik kaum halten. Wie er sich geschlagen hat, seht ihr im Video:

Artikel lesen
Link zum Artikel