Schweiz
Blaulicht

Hollywood-reife Verfolgungsjagd endet in Oensingen SO

Hollywood-reife Verfolgungsjagd endet in Oensingen SO

10.01.2017, 17:2810.01.2017, 17:42

Die Kantonspolizei Solothurn hat am Montagnachmittag in Oensingen SO einen Autofahrer mit einer Nagelsperre gestoppt. Der Festnahme ist eine Verfolgungsjagd auf der Autobahn A1 vorausgegangen.

Die Regionalpolizei Zofingen verfolgte das Auto mit deutschen Kennzeichen in Fahrtrichtung Bern, weil es massiv zu schnell unterwegs war, wie die Kantonspolizei Solothurn am Dienstag mitteilte.

In Oensingen verliess der verfolgte Lenker die Autobahn und fuhr Richtung Balsthal, wo er wendete und wieder Richtung Oensingen fuhr. In der «Äusseren Klus» konnte ihn die Kantonspolizei schliesslich mit einer Nagelsprerre anhalten.

Gemäss bisherigen Erkenntnissen ist der Mann mit einer ihm bekannten Frau unterwegs gewesen, die er nicht mehr aus dem Auto aussteigen liess. Die Strafverfolgungsbehörden legen ihm deswegen Freiheitsberaubung und Entführung sowie diverse Delikte im Rahmen des Strassenverkehrsgesetzes zur Last. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Neue Chance fürs Babyglück: Ständeräte wollen gefrorene Eizellen doch nicht zerstören
Das Gesetz für die Aufbewahrung von gefrorenen Eizellen sieht eine Frist von zehn Jahren vor. Danach müssen sie entsorgt werden. Diese Frist kann für betroffene Frauen emotional sehr belastend sein. Darum soll nun eine andere Lösung her.
Für Frauen über 40 Jahren können eingefrorene Eizellen die letzte Chance auf ein eigenes Kind sein. Die Fruchtbarkeit nimmt mit dem Alter rasant ab, auch weil die Qualität der Eizellen bei 30-jährigen Frauen sinkt. Nun müssen ausgerechnet diese Eizellen in der Schweiz nach zehn Jahren vernichtet werden – auch wenn diese noch in einwandfreiem Zustand sind. So will es das 2017 eingeführte Gesetz. Erste Frauen wären ab Anfang 2017 betroffen und müssten ihre Eizellen vernichten.
Zur Story