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Hollywood-reife Verfolgungsjagd endet in Oensingen SO

Hollywood-reife Verfolgungsjagd endet in Oensingen SO

10.01.2017, 17:2810.01.2017, 17:42

Die Kantonspolizei Solothurn hat am Montagnachmittag in Oensingen SO einen Autofahrer mit einer Nagelsperre gestoppt. Der Festnahme ist eine Verfolgungsjagd auf der Autobahn A1 vorausgegangen.

Die Regionalpolizei Zofingen verfolgte das Auto mit deutschen Kennzeichen in Fahrtrichtung Bern, weil es massiv zu schnell unterwegs war, wie die Kantonspolizei Solothurn am Dienstag mitteilte.

In Oensingen verliess der verfolgte Lenker die Autobahn und fuhr Richtung Balsthal, wo er wendete und wieder Richtung Oensingen fuhr. In der «Äusseren Klus» konnte ihn die Kantonspolizei schliesslich mit einer Nagelsprerre anhalten.

Gemäss bisherigen Erkenntnissen ist der Mann mit einer ihm bekannten Frau unterwegs gewesen, die er nicht mehr aus dem Auto aussteigen liess. Die Strafverfolgungsbehörden legen ihm deswegen Freiheitsberaubung und Entführung sowie diverse Delikte im Rahmen des Strassenverkehrsgesetzes zur Last. (sda)

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«Die Schweiz verkauft die Rolle des Stimmvolks unter Wert»
Andreas Glaser ist Mitautor einer neuen Studie zu den Bilateralen III, die vor einer Machtverschiebung von Volk und Parlament zu Bundesrat und EU warnt. Im Interview vermeidet der Demokratieforscher eine politische Bewertung der Verträge. Doch er findet, das Parlament müsse bei den Verträgen nachbessern.
Herr Glaser, sorgen Sie sich um die direkte Demokratie?
Die Schweiz muss immer um eine gute Zukunft der direkten Demokratie besorgt sein. Im Vorfeld der Masseneinwanderungsinitiative oder jetzt bei der 10-Millionen-Schweiz hat man Auswirkungen der bilateralen Verträge ausgiebig diskutiert. Im Zentrum standen aber selten die Schweizer Volksrechte. Das Vertragspaket ist ein Wecker, der uns daran erinnert, dass wir diese Diskussion jetzt führen müssen.
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