Schweiz
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Hassan Kiko

Hassan Kiko.
Bild: facebook

Hassan Kikos Bruder: «Er ist nicht so einer, der Frauen ausnutzt»

Er hat seinen Bruder seit über einem Jahr nicht mehr gesehen, doch er glaubt diesem, wenn der sagt: «Ich liebe Angela und ich bin ein Justizopfer.» Die Mutter weiss von nichts.



Er hat die Videobotschaft seines Bruders Hassan Kiko aus dessen italienischem Versteck heraus gesehen. Dort gesteht Hassan seine Liebe zur Gefängniswärterin Angela Magdici, die ihn in der Nacht auf den 9.Februar aus dem Gefängnis Limmattal befreit hatte. Seither waren sie auf der Flucht gewesen, bis sie am vergangenen Freitag verhaftet wurden und nun der Auslieferung an die Schweiz harren.

«Hassan ist keiner, der Frauen ausnutzt», so der ältere Bruder gegenüber 20 Minuten. Und er glaubt auch, dass Hassan ein Justizopfer ist, der die Vergewaltigung einer 15-Jährigen gar nicht begangen hat, wofür er im Gefängnis Limmattal einsass.

Der ältere Bruder von Ausbrecher Kiko lebt gemäss «20 Minuten» seit 13 Jahren in der Schweiz. Hassan wollte aber nach der Verurteilung angeblich keinen Kontakt mit ihm. Das liess er den Bruder aus dem Gefängnis heraus wissen. Vom Ausbruch habe er über die Medien erfahren.

Die Mutter der beiden kennt offenbar den wahren Grund für den Gefängnisaufenthalt von Hassan nicht. Die Kinder der Syrerin, insgesamt 13, hätten ihr eine andere Geschichte erzählt. Hassan habe die Fahrprüfung nicht bestanden und den Experten geschlagen. Die Mutter sei enttäuscht von Hassan, so der Bruder gegenüber «20 Minuten» weiter.

Nun werde die kranke Mutter von den Nachrichten ferngehalten, damit sie nicht erfährt, was wirklich geschah. Sie solle nicht an diesem Schmerz sterben, so Hassan Kikos Bruder. (jk)

Flüchtiges Gefängnispaar gefasst

Seit Wochen waren die Aargauerin Angela Magdici und Hassan Kiko verschwunden. Jetzt hat sie die Polizei in Italien erwischt. Magdicis Vater atmet auf. Video: kaltura.com

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