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YouTube-Raser wird rückfällig: Polizei fasst den «Ghostrider von Genf» 



Der Mann, der derzeit in Genf in Untersuchungshaft sitzt, ist für die dortigen Behörden kein Unbekannter. Denn erst im Jahr 2013 war der «Ghostrider von Genf» wegen der Gefährdung von Leib und Leben zu 18 Monaten Haft verurteilt worden.

Wie man auf ihn aufmerksam geworden war? Ganz einfach: Der heute 30-Jährige hatte ein Video von einer seiner wilden Fahrten auf YouTube hochgeladen. In dem achtminütigen Film ist zu sehen, wie der Motorradfahrer auf über 200 Km/h beschleunigt, teilweise auf der Gegenfahrbahn fährt und rote Ampeln missachtet. Zehn Tage nachdem er das Video hochgeladen hatte, wurde er von der Polizei geschnappt – und anschliessend verurteilt.

Wie der Sender RTS berichtet, ist der junge Mann nun erneut der Polizei ins Netz gegangen. Der Grund: Am 10. Dezember 2015 war er mit seinem Motorrad durch die Genfer Innenstadt gerast. An diesem Tag herrschte dort Terroralarm, die Sicherheitsstufe war entsprechend erhöht worden.

Der Raser und die Polizei lieferten sich eine regelrechte Verfolgungsjagd, die – aufgrund der erhöhten Alarmstufe – eine Panik-Welle zur Folge hatte. Der Motorradfahrer konnte entkommen – zumindest zunächst: Denn am vergangenen Donnerstag wurde der Mann nun doch aufgespürt und verhaftet.

Er hatte sich im Kanton Neuenburg versteckt. Nun befindet sich der Mann in Untersuchungshaft: Gemäss Genfer Staatsanwaltschaft wird gegen ihn wegen Missachtung des Strassenverkehrsgesetzes und der erneuten Gefährdung von Leib und Leben ermittelt. (viw)

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