Schweiz
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ARCHIVBILD ZUR MELDUNG, DASS DER BUNDESRAT SCHWEIZER AIRLINES MIT 1,3 MILLIARDEN FRANKEN HELFEN WILL - Parked planes of the airline Swiss at the airport in Zurich, Switzerland on Monday, 23 March 2020. The bigger part of the Swiss airplanes are not in use due to the outbreak of the coronavirus. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Bild: KEYSTONE

Diese zwei Länder könnten aktuell weg von der BAG-Risikoliste, diese 3 kämen dazu

Jeder zehnte Coronapatient in der Schweiz hat sich im Ausland angesteckt. Deshalb hält der Bund nach wie vor an den Einreisebeschränkungen fest. Diese Länder müssten Stand heute auf die Risikoliste des BAG – und diese könnten davon gestrichen werden.



Bei der Ein- respektive Rückreise in die Schweiz gibt es zwei Dinge zu beachten. Einerseits muss es der Person grundsätzlich erlaubt sein, in die Schweiz einzureisen. Andererseits muss man abklären, ob für das Land, in dem man sich zuvor aufgehalten hat, bei Rückreise eine Quarantänepflicht herrscht.

Einreiselogik

Anmerkung: Das Diagramm bildet die Situation für Touristen, Besucher und Teilnehmer von Veranstaltungen ab. Es gibt diverse Ausnahmeregelungen. Bild: watson

Das Staatssekretariat für Migration hat die häufigsten Fragen und Antworten zur aktuellen Einreisesituation publiziert.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Einreise erlaubt?

Wer einen Schweizer Pass hat oder über eine gültige Aufenthaltsbewilligung in der Schweiz verfügt, darf aus jedem Land jederzeit in die Schweiz zurückkehren.

Ebenfalls einreiseberechtigt sind alle «freizügigkeitsberechtigten Personen», also Staatsangehörige der EU, EFTA (Norwegen und Island) und des Vereinigten Königreiches.

Ausserdem gibt es eine Liste von Staaten, aus denen Bürger ebenfalls jederzeit (beispielsweise zu touristischen Zwecken) einreisen dürfen. Dazu gehören Länder mit aktuell tiefen Neuinfektionen wie beispielsweise Kanada, Irland oder Australien (siehe Karte und Liste unten).

Auch Ehepartner und Kinder unter 21 Jahren der oben genannten Personen dürfen jederzeit in die Schweiz einreisen. Keine Lösung gibt es bisher für unverheiratete Partner aus Drittstaaten. An der Pressekonferenz vom Freitag sagte Barbara Büsch vom Staatssekretariat für Migration, man «habe Verständnis» und werde ein einheitliches Prozedere erarbeiten mit Nachbarstaaten, damit sich binationale Paare bald wieder persönlich treffen können in der Schweiz. Sie versprach, dass man bis Ende Juli eine Lösung kommunizieren werde.

Die Einreise aus den sogenannten Risikoländern und -regionen ist weiterhin eingeschränkt. Auf der Liste sind alle Staaten ausserhalb des Schengen-Raums, mit Ausnahme von folgenden Ländern:

Quarantäne nötig?

Ist die Ein- respektive Rückreise grundsätzlich erlaubt, muss abgeklärt werden, ob eine Quarantäne nötig ist. Diese kann nämlich auch bei Ländern Pflicht sein, bei denen die Einreise grundsätzlich erlaubt ist.

Am 6. Juli hat das Bundesamt für Gesundheit eine erste Liste mit quarantänepflichtigen Ländern herausgegeben, am 23. Juli wurde diese aktualisiert (siehe Karte und Liste unten). Die Liste wird rund einmal monatlich – oder bei rasanten epidemiologischen Entwicklungen auch früher – angepasst. Wann die nächste Aktualisierung ansteht, ist noch nicht bekannt.

Auf die Liste kommt jedes Land, welches mehr als 60 Neuinfektionen pro 100'000 Einwohner in den vergangenen 14 Tagen meldete. Wie stark eine allfällige Welle vor diesen zwei Wochen war, ist dabei nicht relevant.

Ebenfalls auf der Quarantäneliste landen Staaten, von denen keine vertrauenswürdigen Testergebnisse vorliegen. Auch wenn wiederholt Rückkehrer aus einem bestimmen Land in der Schweiz positiv auf das Virus getestet werden, kann ein Land auf dieser Liste erscheinen – so passiert bei Serbien in der ersten Ausgabe. Mittlerweile weist das Land sowieso über 60 Neuansteckungen pro 100'000 Einwohner aus.

Wer die Quarantänepflicht ignoriert, kann zu einer Busse von bis zu 10'000 Franken verurteilt werden. Der Bund plant, rund 20 bis 30 Flugzeuge aus quarantänepflichtigen Ländern pro Woche als Stichprobe auszuwählen und entsprechend zu überprüfen, ob sich die Personen in Quarantäne befinden und die Rückkehr dem entsprechenden kantonalen Gesundheitsdienst gemeldet haben.

Egal wer aus welchen Gründen in die Schweiz reist: Wenn er oder sie sich in den letzten 14 Tagen in einem der folgenden Länder aufgehalten hat, gilt eine Quarantänepflicht:

Diesen Ländern droht ebenfalls ein Platz auf der Quarantäneliste

Folgende Länder hatten mit Stand 28. Juli ebenfalls über 60 Neuinfektionen pro 100'000 Einwohner in den letzten 14 Tagen. Sie müssten bei der nächsten Aktualisierung vom Bund auf die Liste der quarantänepflichtigen Ländern gesetzt werden:

Weitere Länder, die aktuell zwar noch unter 60 Infektionen pro 100'000 Einwohner ausweisen, aber sich dieser Hürde annähern, sind unter anderem die Bahamas (58), Andorra (54), Spanien (49, siehe unten), Bulgarien (45) oder Albanien (44).

Und was ist eigentlich mit Spanien?

In die Schlagzeilen kam in den letzten Tagen Spanien, das wieder deutlich mehr Infektionen meldete. Bereits reagiert hat Grossbritannien, das für Spanien-Rückkehrer eine 14-tägige Quarantäne beschloss. Auch Frankreich rät von Reisen zu spanischen Corona-Hotspots (Aragonien und Katalonien) ab. Deutschland rät seinen Bürgern ab, nach Barcelona und an die Costa Brava zu reisen. Die Schweiz hat noch nicht reagiert.

Spanien, Strand

Noch können Touristen aus Spanien ohne Quarantäne in die Schweiz zurück. Wie lange bleibt das noch so? bild: shutterstock

Aktuell steht das Land auf der iberischen Halbinsel bei rund 49 Fällen pro 100'000 in den letzten 14 Tagen, was noch im vom BAG bestimmten grünen Bereich liegt. Aber wenn die Zahlen weiterhin so zunehmen, dürfte das beliebte Ferienziel bei der nächsten Aktualisierung der Risikoländer-Gruppe ebenfalls auf die Liste kommen.

Wie schnell sich die Situation ändert, zeigen diese Zahlen: Am 24. Juni lag der Wert von Spanien noch bei 11, am 24. Juli schon bei 33 und jetzt – nur vier Tage später – bereits bei 49.

Diese Länder könnten aktuell von der Liste kommen

Besser sieht die Lage aktuell in Russland und den Vereinigten Arabischen Emirate aus. Mit Stand vom 28. Juli wäre Russland mit 59 Fällen pro 100'000 Einwohner ein Kandidat, um erstmals von der Liste zu kommen.

Noch besser sieht es aktuell für zukünftig Einreisende aus den Vereinigten Arabischen Emirate aus. Das Land kam beim Update am 23. Juli auf die Liste, aktuell steht es aber nur bei 43 Fällen pro 100'000 Einwohnern.

Daten

Die Daten stammen vom Europäischen Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC). Stand der Daten ist der 28. Juli, 12 Uhr.

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56Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • HerbertKappel 31.07.2020 04:00
    Highlight Highlight Die Zahlen von Russland glauben ?

    Nur wenn die Höhle einfriert !
  • tellmewhy 29.07.2020 19:47
    Highlight Highlight RKI: Der Großteil .. in Deutschland angesteckt. 2. Stelle Kosovo 303. Dahinter Serbien 242 und Türkei 70 Nächste Plätze: Bosnien und Herzegowina 67, Rumänien 36, Kroatien 29, Bulgarien 27 und Nordmazedonien 24 und Niederlande 24.
    In Spanien dagegen ..lediglich 17 angesteckt.

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article212470527/Corona-Mehr-eingeschleppte-Infektionen-vor-allem-aus-einer-Region.html
  • nadasagenwirjetzteinfachmal 29.07.2020 19:32
    Highlight Highlight Finnland ist in der EU und 7.5 mal strenger als die Schweiz welche EU Recht übernimmt ohne in der EU zu sein . Hätte jetzt Vorteile in der EU zu sein, da müsste man sich nicht an EU Regeln halten.
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 29.07.2020 16:28
    Highlight Highlight Die Schweiz sollte sich selbst auf die Liste setzen. Ein- und Ausreise ausgeschlossen.
    • Barracuda 29.07.2020 17:28
      Highlight Highlight Das wäre anhand der grossen Rate an direkt oder indirekt eingeschleppten Fälle sicherlich nicht verkehrt. Vielleicht kommt uns ja die EU zuvor, wenn es so weitergeht 😉
  • Mirko Timm 29.07.2020 14:42
    Highlight Highlight Dann müsste USA auch runter ich komme in der spitze auf knapp 23.1 fälle auf 100000 einwohner
  • Nubia 29.07.2020 14:18
    Highlight Highlight Meine Bedenken sind einfach wie zuverlässig ist der test.
    Wie viele test sind da doppelt oder dreifach. wenn einer vor 2 Monaten getestet worden ist und heute neu ein test macht weil dieser weiterhin auch bei neuen Tests Positiv sein kann auch nach drei Monaten noch. So hat es schnell mal 50 oder 100 positive
  • Blues 29.07.2020 14:04
    Highlight Highlight Bald können wir uns (Schweiz) selbst auf die Liste setzten. 193 Infizierte ist neue Bestleistung!! Ich erwarte vom Bund 2 Handlungen:
    1. Maskenpflicht in allen öffentlichen Räume und Läden.
    2. Nehmt den Kantone die Verantwortung wieder weg.
    • bokl 29.07.2020 15:47
      Highlight Highlight Oder wir schliessen Genf aus der CH aus ...
    • Silent_Revolution 29.07.2020 15:52
      Highlight Highlight Wo sind die Krankenhäuser und Arztpraxen gerade überlastet?
    • Barracuda 29.07.2020 17:30
      Highlight Highlight @Silent Revolution
      Genau, du Genie, schauen wir doch lieber zu, bis diese Frage wieder aktuell wird. 🤦🏻‍♂️
    Weitere Antworten anzeigen
  • stadtzuercher 29.07.2020 13:51
    Highlight Highlight Der Kanton Genf müsste auch auf die Liste drauf.
  • Gubbe 29.07.2020 13:42
    Highlight Highlight Die Kanaren gehören zu Spanien. Von dort hört man aber nie etwas negatives oder positives. Werden die Inseln pauschal zu Spanien gezählt, oder gesondert getestet?
    • fidget 29.07.2020 16:06
      Highlight Highlight Da die Kanaren spanisches Hoheitsgebiet sind, werden sie zum Staat Spanien gezählt. Wie jemand anderes bereits angemerkt hat, würde eine Unterscheidung der Regionen mehr Sinn machen, ist aber aufgrund des Aufwandes wohl zu umständlich.
  • wkN 29.07.2020 13:28
    Highlight Highlight Was? Es ist ok nach Schweden zu reisen? Kein Risikoland? Obwohl uns doch immer erzählt wurde, wie die Regierung dort so unverantwortlich gehandelt hat?
  • Baccaralette 29.07.2020 12:37
    Highlight Highlight Schweden. Okay.

    Versteh ich nicht. Will man niemandem ans Bein pinkeln?
    • Mutzli 29.07.2020 14:32
      Highlight Highlight Nachdem Schweden leider im Frühjahr viel Zeit verloren hat "dank" dem Staatsepidemologen Tegnell (die Regierung hatte gar nicht die Berechtigung Massnahmen ohne Empfehlung seiner Behörde einzuführen), haben sie es dank Parlament und der sehr späten Einsicht Tegnells, dass vielleicht nicht die wissenschaftliche Gemeinschaft sondern er ein Fehler gemacht hat, zunehmend Massnahmen eingeführt.

      Diese gibts immer noch, wie z.B. Verbot von grösseren Gruppen, und dank diesen SWE ist quasi am gleichen Punkt wo wir Ende Mai waren mit tendentiell sinkenden Fallzahlen.

      Obs bereits Sinn macht, eh.
      Benutzer Bild
    • M.T. 29.07.2020 18:06
      Highlight Highlight Welche Massnahmen wurden nachträglich eingeführt?

      Das Versammlungsverbot von mehr als 50 Personen gilt bereits seit dem 29. März.

      Des weiteren gibt es nur 3 Verbote.
      Es sind dies:
      - Einreiseverbot für Personen die nicht aus der EU/EFTA/Schweiz kommen.
      - Besuchsverbot von Pflegeheimen.
      - Verbot von grösseren Menschengruppen in Restaurants/Bars/Pubs.

      Alles andere sind Empfehlungen.

      Der Rückgang der Anzahl neuer Fälle, der Patienten auf Intensivstationen und die Anzahl neu verstorbener Personen mit Covid-19 ist die Konsequenz von Hygiene und Abstand halten. Auch ohne Shut-/Lockdown.
    • Baccaralette 30.07.2020 07:24
      Highlight Highlight Ja, weil ja nur Menschen ausserhalb Schengen und EU Corona haben, oder was?

      Man kann ja bloss mal einen Blick nach Spanien werfen, das - oh! - in der EU ist und steigende Zahlen hat, dank den Ferienreisenden!
  • Garp 29.07.2020 12:22
    Highlight Highlight Die Risikoliste des BAGs ist das Eine, die Massnahmen der Länder das andere. Z.B. in Marokko wurden diverse Städte abgeriegelt.
  • Mooncat 29.07.2020 11:55
    Highlight Highlight Danke für die gute Übersicht!
    Es ist aktuell nicht so leicht, den Überblick zu behalten und die feinen aber wichtigen Unterschiede zu identifizieren.

    Ich finde ja eigentlich, dass es viel mehr Regionen-abhängig statt Staaten-abhängig sein sollte, sehe aber leider ein, dass das kaum kontrollierbar ist.
    • Hans Jürg 29.07.2020 13:46
      Highlight Highlight Ja schon. Aber wie will man denn bei Einreisenden beurteilen, ob sie in einem Land nur in einer risikoarmen oder auch in einer risikoreichen Gegend herumgereist sind? Da ist die Einteilung von Ländern wohl die praktikablere Lösung. Bestimmt nicht die perfekte, aber immerhin eine Lösung, die man gut handhaben kann.
  • Notabik 29.07.2020 11:19
    Highlight Highlight Da ich aus Flugscham keine Fernreisen unternehme, war ich noch nie in Spanien. Doch Menschen beschreiben mir Spanien als Nirwana. Ein Land mit freundlichen Menschen, indem praktisch immer die Sonne scheint und goldene Strände und gut temperiertes, türkisblaues Meer den Reisenden zum Bade locken. Doch irgendwann möchte ich dIese touristische Perle mit meinen eigenen Augen sehen. Umso trauriger macht es mich, dass Corona die Spanier so fest im Griff hat. Es müsse umgekehrt laufen, also läuft etwas verkehrt.
    • bebby 29.07.2020 14:30
      Highlight Highlight In 2-3 Jahren kannst Du wieder hin, mit dem Zug geht das auch. Nimm den Nachtzug.
    • Mia_san_mia 29.07.2020 15:29
      Highlight Highlight @bebby: 2-3 Jahre?? 🤦‍♂️
    • JZ4EVER 29.07.2020 18:33
      Highlight Highlight geh nach Süditalien. viel schöner und problemlos mit dem Auto oder Zug erreichbar....aber Spanien ist auch schön
    Weitere Antworten anzeigen
  • LuxDux 29.07.2020 11:17
    Highlight Highlight Hört auf den Leuten Angst zu machen, geniesst euren Urlaub egal wo ihr seit. Erholung tut jedem gut, vorallem stärkt es das Imunsystem.
  • AndiCartoon 29.07.2020 11:14
    Highlight Highlight Spanien? Es würde Sinn machen die Regionen anzuschauen. Andalusien zum Beispiel hat 12/100‘000 Fälle mit der gleichen Einwohnerzahl wie die CH. Die Schweiz hat 18/100’000 Fälle. Wenn ich also von Málaga nach Hause fliege, muss ich nicht in Quarantäne - Punkt.
  • Dragon & Tiger King 29.07.2020 11:13
    Highlight Highlight wäre auch noch interessant zu wissen wie es in der Gegenrichtung aussieht. Sprich ob wir aus der Schweiz in ein anderes Land einreisen können oder zuerst in Quarantäne müssen.
    Z.Bsp in viele asiatische Länder kommt man entweder als Tourist gar nicht rein oder muss zuerst in die 2 wöchige Quarantäne gehen. Dann bringt die oben genannte Liste genau nichts :-)
  • Zeit_Genosse 29.07.2020 11:01
    Highlight Highlight 1) Länder die intensiv testen haben verhältnismässig höhere Infektionszahlen und werden danach bewertet. Wer weniger testet steht statistisch besser da. Hier könnten Staaten wirtschafts-politisch beim Testen zurückhaltender sein, um den Tourismus zu fördern. Wie wird das einberechnet

    2) Es eine Frage der Zeit, dass das Verzascatal im Tessin zu einem Hotspot werden könnte. Hört man den Gemeindepräsidenten zu, tun die fast alles um noch mehr Touristen - zu den 10‘000 täglichen mit 4‘000 Autos - anzulocken. Hier geht es fahrlässig um Geld für einige Locals, die dort das Sagen haben & kassieren

    • lilie 29.07.2020 11:47
      Highlight Highlight @Zeot_Genosse: Zu Punkt 1: Das wird mit dem 3. Kriterium der BAG-Kriterien für die Quarantänepflicht abgedeckt: Kehren mehrere Leute aus einem Land zurück, das tiefe Fallzahlen hat, wird das Infektionsrisiko als hoch eingestuft und damit eine Quarantänepflicht verhängt, obwohl die Zahlen unter der Grenze liegen.

      Dasselbe würde passieren, wenn schon im Voraus ein Verdacht besteht, dass die Zahlen absichtlich geschönt werden (Kriterium #2).
    • PlayaGua 29.07.2020 13:44
      Highlight Highlight Kriterium 2 wird vom BAG kaum angewandt.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 29.07.2020 19:35
      Highlight Highlight 80 Fälle pro 100'000 ist eigentlich ein Witz. Die Schweiz kann 450 Fälle pro Tag haben und die EU nennt das noch OK. Deutschland kann täglich 4'600 Fälle haben und wird nicht gesperrt.
  • peterli90 29.07.2020 10:40
    Highlight Highlight Das mit den 60 Infektionen pro 100'000 Einwohner ist ja gut und recht. Aber was wird in der Schweiz unternommen, wenn Gemeinden darüber liegen? Aktuell ist dies gemäss Gesundheitsdirektion Zürich in Dübendorf und Wallisellen der Fall (wenn man auf 100'000 Einwohner aufrechnet). Aber es wird nicht mal informiert, wieso es in der Region so viele Ansteckungen gibt. In Wallisellen wären es wohl ca 100 auf 100'000. Was doch ziemlich hoch ist.
    • HerbertBert 29.07.2020 11:36
      Highlight Highlight Kannst du bitte auf die Zahlen auf die du dich beziehst verlinken.

      Beispiel Wallisellen:
      Gemäss https://www.zh.ch/de/gesundheit/coronavirus/zahlen-fakten-covid-19.html?keyword=covid19#/home

      hatte Wallisellen in den letzten 7 Tagen 10-12 Ansteckungen. Was so 2 Personen pro Tag wären. 2 / 15600 * 100'000 = ca. 13 Personen.

    • lilie 29.07.2020 11:50
      Highlight Highlight @peterli: Der Wohnort von Infizierten ist nicht unbedingt der Ort, wo sich die Leute angesteckt haben. Wallisellen und Dübendorf sind Agglo Zürich, es ist also wahrscheinlicher, dass sie sich in der Stadt angesteckt haben.

      Die andere Möglichkeit sind Fälle in Altersheimen, die natürlich rasch zu vielen Fällen führen können.

      Aber in beiden Fällen macht es keinen Sinn, Massnahmen in der Gemeinde zu verhängen. Man muss dort eingreifen, wo die Ansteckungen passieren.
    • c_meier 29.07.2020 12:16
      Highlight Highlight ja, auch Genf gehört eigentlich leider auf die BAG-Liste...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hans Jürg 29.07.2020 10:30
    Highlight Highlight Im moment ist es wohl besser, man verzichtet auf Auslandsreisen. Die Situation kann sich so schnell verändern und man riskiert im schlimmsten Fall, irgend in einem Land fest zu stecken, weil es keine Rückflüge gibt oder die Grenzen geschlossen wurden.

    • Unicron 29.07.2020 12:14
      Highlight Highlight @Hans Jürg

      Ganz genau. Es geht mir nicht in den Kopf warum man nicht einfach ein Jahr lang zuhause bleiben kann.
      Da sieht man wie verwöhnt wir heute sind. Ein Jahr keine Auslandsferien? Katastrophe! Wenn man einigen zuhört, dann ist das fast schlimmer als die weltweite Pandemie.

      Erinnert mich ein bisschen an den Film "Airplane!" wo die Passagiere informiert werden dass es ein Problem mit dem Flugzeug gibt, worauf alle ruhig bleiben. Als aber erwähnt wird dass ausserdem auch die Kaffeemaschine kaputt ist, bricht Panik aus.
    • Hans Jürg 29.07.2020 13:33
      Highlight Highlight Ich erinnere mich schwach. Da schreit ein Steward irgend was von "listen people, dont panic" und alle bleiben ruhig. Bis jemand sagt, dass die Kaffeemaschine ausgefallen sei. Dann sagt der Stewart "panic! now panic!" und eine Massenpanik bricht aus. Kann aber sein, dass mein Gedächtnis nicht mehr so gut funktioniert. Der Film ist bestimmt schon 40 Jahre oder so alt :-)
    • Unicron 29.07.2020 20:30
      Highlight Highlight @Hans Jürg

      Gefunden! Ist aus dem zweiten Teil.

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