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BAG-Bericht: 2,4 Prozent weniger Neuansteckungen als in Vorwoche



2,4 Prozent weniger laborbestätigte Corona-Fälle als in der Vorwoche und regional Unterschiede – das zeigt der epidemiologische Wochenbericht des Bundesamtes für Gesundheit (BAG). Die Anzahl Tests stieg um 15 Prozent, wie das BAG am Donnerstag mitteilte.

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In der Woche 51 (14. bis 20. Dezember) wurden insgesamt 29'441 laborbestätigte Fälle gegenüber 30'162 in der Vorwoche verzeichnet. Damit sank die Anzahl der gemeldeten Fälle im Vergleich zur Vorwoche um 2,4 Prozent.

Dabei zeigt sich regional erneut ein heterogenes Bild: Die Inzidenz in den Kantonen und im Fürstentum Liechtenstein lag zwischen 161 Fällen pro 100'000 Einwohner und Woche in Appenzell Innerrhoden und 484 im Tessin, sowie 625 in Liechtenstein.

Für die Woche 51 wurden dem BAG bis Mittwoch 864 Spitaleinweisungen im Zusammenhang mit einer laborbestätigten Covid-19-Erkrankung gemeldet (Vorwoche: 891). 82 Prozent der Hospitalisierten waren 60 Jahre oder älter.

Auf den Intensivpflegestationen (IPS) lagen 464 Personen mit einer Covid-19-Erkrankung. Die Zahl ist im Vergleich zur Vorwoche gleich hoch geblieben. 365 Covid-19-Patienten wurden beatmet, was etwas niedriger ist als der Durchschnitt der Vorwoche (375). Wegen Meldeverzögerungen ist die Anzahl der Hospitalisationen gemäss BAG noch unterschätzt.

Anteil positiver Tests gesunken

Im untersuchten Zeitraum wurden wurden bisher 557 Todesfälle im Zusammenhang mit einer laborbestätigten Covid-19-Erkrankung gemeldet (Vorwoche zum selben Zeitpunkt: 512). Sie verteilten sich auf fast alle Kantone und Liechtenstein. Nach Angaben des BAG bestehen jedoch grosse kantonale Unterschiede von 0 bis 12.7 Todesfälle pro 100'000 Einwohner. Trotz noch zu erwartenden Nachmeldungen sei in der Woche 51 mit einer Stagnation der Anzahl Todesfälle zu rechnen.

Gemäss Wochenbericht wurden 241'241 Tests (72 Prozent PCR und 28 Prozent Antigen-Schnelltests) durchgeführt. Das sind im Vergleich zur Vorwoche 15 Prozent mehr. Der Anteil positiver Tests sank auf 13.0 Prozent (Vorwoche: 15.3).

Gemäss Meldungen von 21 Kantonen und Liechtenstein befanden sich am Dienstag insgesamt 26'367 Personen in Isolation und 26'199 in Quarantäne. Zusätzlich waren 1292 Personen in Quarantäne nach der Einreise aus einem Land mit erhöhtem Ansteckungsrisiko. (cki/sda)

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