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Coronavirus: Weniger Konsum im Herbst in der Schweiz

ARCHIVBILD --- ZUM DEN HALBJAHRESZAHLEN DER SWATCH GROUP STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- Chinesische Touristen beim Shopping von Uhren am 7. September 2005 in Luzern. Die 3 ...
Insbesondere Geschäfte mit internationaler Kundschaft leiden unter der Folgen der Pandemie.Bild: KEYSTONE

Konsum geht deutlich zurück, obwohl Geschäfte und Gastro bisher offen blieben

Die neusten Zahlen der Konjunkturforschungsstelle der ETH zeigen: Der Konsum und die Mobilität in der Schweiz gehen seit Wochen zurück – von einem Aktivitätsniveau wie im Frühling sind wir aber noch weit entfernt.
28.10.2020, 17:0228.10.2020, 17:02

Der Aktivitätsindikator der KOF zeigt eine klare Tendenz nach unten. Während im Januar und Februar noch alles regulär verlief (Index in der Grafik entsprechend bei 100 angesetzt), wurden die Aktivitäten im März/April auf ein Minimum heruntergefahren (Index entsprechend bei 0 angesetzt).

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Während sich die Aktivitäten im Sommer deutlich erholten, zeigt die Kurve seit den Herbstferien wieder nach unten – also sogar schon bevor der Bundesrat vor knapp zwei Wochen neue Einschränkungen und eine Homeoffice-Empfehlung aussprach. Die aktuellsten Zahlen der letzten Tage bewegen sich knapp über 80% der ökonomischen Aktivitäten von Anfang Jahr. Von einem Niveau wie im Frühling, als viele Geschäfte geschlossen bleiben mussten, sind wir allerdings noch weit entfernt.

Ökonomische Aktivitäten der Schweiz

Index zur ökonomischen Aktivität der Schweiz der Konjunkturforschungsstelle

Der Index zur ökonomischen Aktivität der Schweiz wird von der ETH aufgrund von verschiedenen Faktoren berechnet. Eine Rolle spielt beispielsweise die physische Mobilität – sie wird mittels Smartphone-App bei Testpersonen erfasst. Kaufaktivitäten werden aufgrund von Einsatzdaten von Bank- und Kreditkarten und Geldautomaten gemessen. Auch Google-Suchanfragen für Einkaufswaren fliessen in den Indikator ein.

(lea)

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