Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa04135111 A view of the 'Piz Daint' Supercomputer at the Swiss National Supercomputing Centre in Lugano, 21 March 2014. The Swiss National Supercomputing Center (CSCS) announced 21 March that the upgraded Cray XC30 supercomputer 'Piz Daint', in operation at CSCS since April 2013, has exceeded petaflops sustained performance in scientific production runs. At the same time 'Piz Daint' demonstrates significant improvements in the energy efficiency. This important milestone will enable researchers to study more detailed models with higher accuracy.  EPA/KARL MATHIS

Europas schnellster Supercomputer steht in Lugano. Bild: EPA/KEYSTONE

Der schnellste Rechner Europas steht nach wie vor in der Schweiz. Rate mal, wie er heisst ...



Zum fünften Mal in Folge hat es der Supercomputer «Tianhe-2» aus China auf den ersten Platz in der Liste der 500 weltweit schnellsten Superrechner geschafft. Der unmittelbare Verfolger müsste seine Leistung verdoppeln, um ihn zu übertreffen. 

Tianhe – zu deutsch Milchstrasse, ist an der Universität für Verteidigungstechnologie in Guangzhou im Einsatz und rechnet mit 33,86 Petaflop (Billiarden von Kalkulationen) in der Sekunde.

Bereits seit 2013 ist der «Piz Daint» am Swiss National Supercomputing Centre (CSCS) in Lugano die schnellste Rechenanlage Europas. Namensgeber ist ein Berg westlich des Münstertals im Schweizer Kanton Graubünden. Er bildete die natürliche Grenze zwischen den ehemaligen Gemeinden Tschierv und Müstair.

Die Anlage in Lugano steht vor allem für Forschungsprojekte und beispielsweise Wettervorhersagen zur Verfügung. Sie ist im Ranking aktuell auf dem sechsten Platz gelistet und kommt auf eine Leistung von 6,27 Petaflops.

Neu auch Saudi-Arabien

Als Neueinsteiger hat es «Shaheen II» aus Saudi-Arabien mit einer Leistung von 5,53 Petaflops auf den siebten Platz geschafft. Die Anlage des US-Herstellers Cray steht in der Universität für Wissenschaft und Technologie in Jeddah. Weiter sind in den Top Ten Anlagen in den USA sowie je eine in Japan und Deutschland vertreten.

Noch immer sind die Vereinigten Staaten das Land, das die meisten Rechner in der Liste Top 500 beisteuert, die Zahl der Platzierungen nimmt jedoch ab. In der aktuellen Liste kommen 231 Rechenanlagen aus den USA, im November 2013 waren es noch 265.

Die Liste der Top 500 schnellsten Rechner wird alle sechs Monate im Rahmen der International Supercomputer Conference herausgegeben, die abwechselnd in Deutschland und in den USA stattfindet, diesmal in Frankfurt am Main. Die Liste geht zurück auf die Initiative des Mannheimer Informatikers Hans Werner Meuer, der im Januar 2014 starb. 

(sda/dpa)

Das könnte dich auch interessieren:

CVP fährt grosse Negativ-Kampagne gegen andere Parteien – die Reaktionen sind heftig

Link zum Artikel

Wo du in dieser Saison Champions League und Europa League sehen kannst

Link zum Artikel

Migros Aare baut rund 300 Arbeitsplätze ab

Link zum Artikel

Eine Untergrund-Industrie plündert Banking-Apps wie Revolut – so gehen die Betrüger vor

Link zum Artikel

YB droht Bickel mit Gericht, nachdem er als Sportchef 40 Mio. verlochte

Link zum Artikel

Warum wir bald wieder über den Schweizer Pass reden werden

Link zum Artikel

«Ich hatte Sex mit dem Ex meiner besten Freundin…»

Link zum Artikel

Die amerikanische Agentin, die Frankreichs Résistance aufbaute

Link zum Artikel

Matheproblem um die Zahl 42 geknackt

Link zum Artikel

Wie gut kennst du dich in der Schweiz aus? Diese 11 Rätsel zeigen es dir

Link zum Artikel

«In der Schweiz gibt es zu viel Old Money und zu wenig Smart Money»

Link zum Artikel

So schneiden die Politiker im Franz-Test ab – wärst du besser?

Link zum Artikel

Röstigraben im Bundeshaus: «Sobald ich auf Deutsch wechsle, sinkt der Lärm um 10 Dezibel»

Link zum Artikel

So erklärt das OK der Hockey-WM in der Schweiz die Ähnlichkeit zum Tim-Hortons-Spot

Link zum Artikel

Die Geschichte von «Ausbrecherkönig» Walter Stürm und seinem traurigen Ende

Link zum Artikel

«Informiert euch!»: Greta liest den Amerikanern bei Trevor Noah die Leviten

Link zum Artikel

Keine Angst vor Freitag, dem 13.! Diese 13 Menschen haben bereits alles Pech aufgebraucht

Link zum Artikel

Der Kampf einer indonesischen Insel gegen den Plastik

Link zum Artikel

«Ich bin … wie soll ich es sagen … so ein bisschen ein Arschloch-Spieler»

Link zum Artikel

Alles, was du über die neuen iPhones und den «Netflix-Killer» von Apple wissen musst

Link zum Artikel

15 Bilder, die zeigen, wie wunderschön und gleichzeitig brutal die Natur ist

Link zum Artikel

Shaqiri? Xhaka? Von wegen! Zwei Torhüter sind die besten Schweizer bei «FIFA 20»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Themen
1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

«In der Schweiz gibt es zu viel Old Money und zu wenig Smart Money»

Warum hat die Schweiz kein Google oder Facebook hervorgebracht, trotz Geld und Knowhow? Die Unternehmerin Sunnie Groeneveld äussert sich im Interview zum Nachholbedarf bei der Digitalisierung und zur «Kostenlüge» beim Klima.

Wie gut ist die Schweiz für die Digitalisierung gerüstet im Vergleich mit den USA und dem Silicon Valley?Sunnie Groeneveld: Wir sind sehr gut in der Grundlagenforschung. Das Internet wurde in der Schweiz erfunden, am CERN in Genf. Darauf dürfen wir sehr stolz sein. Ein grosser digitaler Player wie Google hat sich in Zürich niedergelassen, weil wir ausserordentliche Talente ausbilden und in der Forschung sehr gut aufgestellt sind. IBM und Disney unterhalten hierzulande Forschungszentren, …

Artikel lesen
Link zum Artikel