Schweiz
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Strom statt Sprit: Wo die Schweiz noch CO2-Emissionen sparen kann

CO2-Emissionen lassen sich laut einer UBS-Studie vor allem durch eine Zunahme der Elektromobilität senken. Der Klimawandel berge zudem Chancen für alle Sektoren der Schweizer Volkswirtschaft.

Gabriela Jordan / ch media



Inzwischen fahren über 10'000 Teslas auf Schweizer Strassen herum: eine Limousine des US-Autobauers an einer Ladestation in Dietlikon (ZH) - (Archivbild).

Alleine die grössten europäischen Automobilunternehmen investieren bis 2020 gesamthaft über 60 Milliarden Euro in Elektromobilität. Bild: KEYSTONE

Fliegen und Autofahren sollen teurer werden, für Ölheizungen sollen neue CO2-Grenzwerte gelten. Nachdem die Revision des CO2-Gesetzes im Nationalrat gescheitert war, hat der Ständerat dieser Tage mehrere Klimamassnahmen im Transport- und Gebäudebereich beschlossen. Zeitgleich hat die Grossbank UBS eine Studie veröffentlicht, in welcher sie die Ursachen der CO2-Emissionen der Schweiz unter die Lupe nimmt.

Die Studie stützt grundsätzlich die Bestrebungen der Politik. Demnach kann ein geringerer Erdölkonsum den grössten Beitrag zur Senkung der Treibhausgase liefern. Dafür sollen Ölheizungen durch Fernwärme und Wärmepumpen ersetzt werden und Benzin- und Dieselfahrzeuge durch Elektroantriebe.

«Im internationalen Vergleich ist der CO2-Ausstoss der Schweiz sehr niedrig», sagt Carsten Schlufter, Verfasser der Studie und Leiter des UBS-Rechercheteams. Die energierelevanten Emissionen würden mit knapp 37 Millionen Tonnen pro Jahr nur 0.1 Prozent des weltweiten Volumens ausmachen. In diesen Zahlen nicht inbegriffen ist die internationale Luft- und Schifffahrt. Weil sich ihre Emissionen keinem Land zuordnen lassen, sind sie vom Pariser Klimaabkommen ausgenommen.

«Senkungspotenzial haben wir hingegen bei Erdölprodukten wie Benzin, Diesel und Heizöl, deren Verbrennung heute etwa die Hälfte der Emissionen ausmacht»

Am meisten CO2 verursachen die USA, China und Indien, zusammen sind sie wegen ihres hohen Kohle- und Erdölverbrauchs für 50 Prozent der globalen Emissionen verantwortlich. «Auch Deutschland produziert mit 726 Millionen Tonnen etwa zwanzigmal mehr CO2-Emissionen als die Schweiz, obwohl die Bevölkerung nur zehnmal so gross ist», sagt Schlufter. Dennoch ist auch die Schweiz verpflichtet, ihre jährlichen CO2-Emissionen bis 2030 gegenüber 1990 um 50 Prozent zu reduzieren. Der Ständerat will nun überdies das Ziel «netto null» bis 2050 ins Gesetz schreiben.

Bis 2020 investiert Autobranche 60 Milliarden in Elektromobilität

Strom wird in der Schweiz schon relativ nachhaltig produziert. 55 Prozent stammen von der Wasserkraft, weitere 4 Prozent von anderen erneuerbaren Energien. Da aktuell noch 36 Prozent von der Kernkraft stammen, werden rund 95 Prozent des Stroms CO2-frei hergestellt – in der Stromerzeugung kann die Schweiz also kaum mehr CO2 einsparen. «Senkungspotenzial haben wir hingegen bei Erdölprodukten wie Benzin, Diesel und Heizöl, deren Verbrennung heute etwa die Hälfte der Emissionen ausmacht», sagt Schlufter. Besonders im Transportwesen gelte es den Konsum von Erdöl zu reduzieren und durch CO2-armen Strom zu ersetzen.

In der Studie rechnet die UBS vor, dass der CO2-Ausstoss von Personenwagen um rund 48 Prozent fallen würde, wenn jedes zweite Benzin- und Dieselauto durch ein Elektroauto ersetzt würde. In einem Szenario mit einer 100-prozentigen Substitution wären es sogar 97 Prozent. Das ist allerdings noch Zukunftsmusik. 2019 hatten die Elektro- und Hybridmodelle bislang einen Verkaufsanteil von 3.6 und 7.1 Prozent. «Alternativen zum Verbrennungsmotor müssen noch konkurrenzfähiger werden. Ebenfalls wichtig ist ein Ausbau der Infrastruktur wie zum Beispiel Ladestationen», sagt Schlufter. «Die Produktauswahl wird aber sicher zunehmen. Alleine die grössten europäischen Automobilunternehmen investieren bis 2020 gesamthaft über 60 Milliarden Euro in Elektromobilität.»

Wasserkraft dank stabilen Strompreisen wieder profitabel

Fahren auf den Strassen zukünftig mehr Elektroautos, braucht es dafür folglich mehr Strom. Wie kann die Schweiz einen höheren Bedarf decken, ohne beispielsweise Atomstrom aus Frankreich importieren zu müssen, wie sie es in den Wintermonaten heute schon tut? Laut Schlufter wird dies eine Herausforderung sein, zumal der CO2-neutrale Atomstrom schrittweise wegfallen wird und die Schweiz aus geologischen Gründen wenig Möglichkeiten zur Produktion von Windenergie hat. «Zum Glück haben sich die Strompreise nach dem Tiefpunkt vor drei Jahren zuletzt wieder stabilisiert. Dadurch ist die Wasserkraft heute wieder sehr lukrativ, was essenziell ist, wenn deren Ausbau teilweise die Lücke der Kernkraft füllen soll.»

«Da erneuerbare Energie wie Solar- und Windkraft von Produktionsschwankungen geprägt sind, braucht es noch mehr Forschung im Bereich Energiespeicher»

Grosses Potenzial hat auch die Solarkraft, die unter den erneuerbaren Energien am schnellsten wächst. Heute liegt ihr Beitrag zur Stromproduktion erst bei 2.9 Prozent, die fallenden Produktionskosten versprechen für Investoren attraktive Margen, heisst es in der UBS-Studie. «Da erneuerbare Energie wie Solar- und Windkraft von Produktionsschwankungen geprägt sind, braucht es noch mehr Forschung im Bereich Energiespeicher», sagt Schlufter.

Mit einem Szenario hat die UBS in der Studie nicht gerechnet: Die Herausforderungen beim Senken der Treibhausgase schienen die CO2-freie Atomkraft auf politischer Ebene zuletzt wieder salonfähiger gemacht zu haben. Schlufter beurteilt ein Revival der Atomkraft jedoch als unwahrscheinlich. Eine fehlende Unterstützung in der Bevölkerung sowie mangelnde Wirtschaftlichkeit und Investitionsbereitschaft würden gegen Neubauten sprechen.

«Chancen für Unternehmen aller Sektoren»

Hingegen biete der Wandel in Richtung Nachhaltigkeit grosse Chancen. «Unternehmen aller Sektoren können sich die Trendwende zu Nutze machen», sagt Schlufter. Werden erneuerbare Energien wettbewerbsfähiger, ergeben sich für Unternehmen Anreize, in diesen Bereichen innovative Produkte und Technologien zu lancieren.

Profitieren können beispielsweise auch Hersteller von Konsumgütern – etwa durch ökologische Verpackungen – oder die Bau-, Immobilien-, Elektro- und Finanzbranche. Nach Ansicht von Daniel Kalt, UBS-Chefökonom Schweiz fokussiert sich die Klimadebatte ausserdem zu einseitig auf die Begrenzung des CO2-Ausstosses. «Genauso wichtig ist es, dass wir uns gegen die Erderwärmung widerstandsfähiger machen.» Auch Unternehmen, die mit Produkten auf die Abschwächung der Folgen zielen, könnten profitieren. Zum Beispiel gebe es in der Landwirtschaft neue Anforderungen an Dünger, ebenso seien im Gesundheitsbereich Innovationen gefragt. (aargauerzeitung.ch)

Investitionen in nachhaltige Unternehmen gestiegen

Die Nachhaltigkeitsziele der internationalen Gemeinschaft beeinflussen auch die Wirtschaft. Unternehmen, die den Trend in Richtung Nachhaltigkeit durch geeignete Lösungen unterstützen, dürften in Zukunft wachsen. Zudem belohnen Anleger Firmen mit einem nachhaltigen Geschäftsmodell. Der Markt für ESG-Investitionen (englisch für Umwelt, Soziales und gute Unternehmensführung) ist laut dem Verband Swiss Sustainable Finance in der Schweiz 2018 um 83 Prozent auf 716.6 Milliarden Franken gewachsen. Auch bei der UBS ist der Anteil der nachhaltig verwalteten Vermögen in den letzten Jahren stark gestiegen. Im Trend stehen laut den UBS-Analysten langfristige Anlagethemen wie der Umgang mit Umweltverschmutzung, Abfall, Klimawandel oder natürlichen Ressourcen wie Wasser. (gjo) (aargauerzeitung.ch)

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26Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • wolge 30.09.2019 16:25
    Highlight Highlight Elektromobilität ist ja ganz schön...

    Doch irgendjemand müsste den Vermietern klar machen dass es dafür Steckdosen in den Tiefgaragen benötigt...

    Irgendjemand müsste den Elektroplanern klar machen dass es viel stärkere Leitungen und Sicherungen in den Liegenschaften benötigt...

    Und irgendwer müsste all diese Kosten dann tragen...

    Wohl die Mieter...
  • MarGo 30.09.2019 14:13
    Highlight Highlight Am meisten würden wir der Umwelt wohl dienen, wenn wir nicht so masslos konsumieren würden, denn wir Bynaus das richtig sagt, fast 3/4 der Treibhausgasemissionen werden auf unseren Auftrag hin im Ausland gemacht. Rechnen wir das zusammen, steht die Schweiz katastrophal da! Somit wäre die einzige richtige Schlussfolgerung: Weniger Konsum! Aber das sagt einen UBS-Studie natürlich nicht....
  • Bynaus 30.09.2019 12:00
    Highlight Highlight Der Inland-Ausstoss der Schweiz (5t CO2/Pers. & Jahr) ist im globalen Mittel (ca. 1.5t) nicht extrem hoch, ja (aber klar verbesserungsfähig). ABER: nicht alle CO2-Emissionen, die SchweizerInnen verursachen, entstehen im Inland: wer z.B. ein CO2-intensives Produkt kauft, das in China hergestellt wurde, fördert den globalen CO2-Ausstoss, ohne dass das in den Inland-Ausstoss einfliessen würde - weil die Fabrik eben in China steht. Berücksichtigt man dies, kommen eher 13t raus.
  • FischersFritz 30.09.2019 11:48
    Highlight Highlight Bei all den Tesla-Logos in der Abbildung fehlt diesem Beitrag die Überschrift "Werbung"
  • Tintenpatrone 30.09.2019 11:09
    Highlight Highlight In diesen Zahlen nicht inbegriffen ist die internationale Luft- und Schifffahrt. Weil sich ihre Emissionen keinem Land zuordnen lassen, sind sie vom Pariser Klimaabkommen ausgenommen.

    Oke?
    • Gipfeligeist 30.09.2019 12:34
      Highlight Highlight Es wäre ja schonmal ein Anfang, die Reedereien zu Luftfilter zu verpflichten. Schiffe (auch Kreuzfahrten) fahren mit billigem Schweröl und pusten Stickoxide und Schwefel ungefiltert in die Atmosphäre...

      Ich hoffe, dass zwecks Effizients schnell auf e-Schiffe umgestellt wird
  • Bosshard Matthias 30.09.2019 10:51
    Highlight Highlight 75% der gesamte Energie wird in der Ch Importiert; Quelle Bundesamt für Statistik Faktenblatt_2_Energieversorgung_der_Schweiz_und_internationale_Entwicklung.pdf

    Lagert sich nun alles auf Strom um, wird dort der Import einfach dementsprechend höher die Energie aber wird weiterhin benötigt. Übrigens fahren E-Autos zu 1/3 mit Atomstrom, auch wenn anderes auf der Rechnung den Usern verkauft wird. Fakt ist 35.8% besteht nicht von erneuerbaren Quellen, das lässt sich nicht schön reden und ist wohl kaum grün. Solange wir also nicht Windräder bauen, die auch im Winter und nachts produzieren, ist es verlogen!
    Benutzer Bild
    • DerTaran 30.09.2019 12:21
      Highlight Highlight Und, was ist deine Schlussfolgerung, was sollen wir tun? Nichts?
    • DerHans 30.09.2019 12:22
      Highlight Highlight @Bosshard jetzt bringen sie wieder die selbe Statistik die sie immer noch nicht verstanden haben? Natürlich importieren wir noch so viel Energie, wir haben nämlich immer noch keine eigenen Ölfelder. Sobald wir nicht auf das Öl als Energieträger angewiesen sind, können wir unseren Energiehaushalt selber optimieren. Heute wäre schon mancher Eigenheimbesitzer schon fast autark, würde er die tech. Möglichkeiten ausnützen.
  • Pafeld 30.09.2019 09:57
    Highlight Highlight Vielleicht merkt auch die UBS eines Tages noch, dass Atomenergie eben mehr umfasst als das blosse Neutronenbeballern im Reaktor und deswegen keineswegs CO2-neutral ist. Abbau, Anreicherung, Transport, Lagerung, Abklingen, Vorbereiten und schliesslich Endlagern produzieren so viel CO2, dass die Atomenergie über die gesammte Produktionskette nicht viel besser dasteht, als Gasenergie. Wir würden dabei zwar unsere CO2-Produktion senken, aber primär auf Kosten der Bilanz von Entwicklungsländern und den internationalen Transportketten, die man (praktischerweise) nicht zuordnen kann.
  • Gipfeligeist 30.09.2019 09:50
    Highlight Highlight Hallo! Ich bin nur eine WWF Graphik über nachhaltige Banken. Man beachte, wie vorbildlich die UBS nachhaltige Studien veröffentlicht, um ihre eigenes Geschäft nicht verändern zu müssen.

    Quelle: https://www.srf.ch/sendungen/kassensturz-espresso/schweizer-banken-im-test-nachhaltigkeit-geniesst-wenig-kredit (Stand 9.2017)
    Benutzer Bild
  • Forest 30.09.2019 09:40
    Highlight Highlight So sehr ich die Innovationen und Alternativen Antriebe schätze, bin ich dennoch der Meinung: es ist der Falsche Weg. Elektro Autos an sich sind im Normalbetrieb praktisch fast Emissionsfrei (je nach Strommix).
    Der Nachteil: Elektro Fahrzeuge starten mit einem grossen Co2 - Rucksack und verbrauchen ebenfalls sehr viele Ressourcen. Natürlich kann man Das Strassennetz und die Infrastruktur dafür Ausbauen, aber wäre es nicht Sinnvoller die vorhandene Kapazität effizienter zu nutzen? Ob ein 2.5t schwerer SUV Diesel oder 2.5t Elektro Tesla ist am Ende Egal meistens sitzt nur 1 Person drin...
    • dmark 30.09.2019 10:33
      Highlight Highlight https://www.focus.de/auto/elektroauto/raetselhafter-durchbruch-in-der-batterie-branche-als-naechstes-kommt-das-selbst-ladende-smartphone_id_4229923.html

      Erst dann macht ein E-Antrieb wirklich und ohne Bedingungen Sinn.
      Alles andere sind nette Gadgets... ;)
    • DerHans 30.09.2019 10:34
      Highlight Highlight Forest, der CO2-Rucksack wird in einem E-Auto Leben mehrmals kompensiert, oder lassen sie ihren Verbrenner jeweils nach 80000km verschrotten? Auch die Ressourcen die in einem E-Auto stecken müssen nicht neu gewonnen werden, man kann sie wiederverwenden.
    • Forest 30.09.2019 12:13
      Highlight Highlight Du hast meine Ansicht nicht verstanden. Es geht mir eben nicht um den Vergleich Verbrenner/Elektro. Im Grunde ist es egal ob Elektro oder Verbrenner es sitzt Hauptsächlich immer ein Mensch drin statt Diesel SUV wird es ein Tesla, der Unterschied? Wir machen immer noch das gleiche wie bisher. Im Morgenverkehr sitzt meistens nur eine Person von durchschnittlich 75kg drin und wird von eine bis zwei Tonnen Masse bewegt. Es geht um die Senkung von CO2 warum nicht miteinander statt alle für sich? Bevölkerungen wachsen und brauchen Mobilität. Was ist an einer besseren Umverteilung Falsch?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gipfeligeist 30.09.2019 09:37
    Highlight Highlight "CO2-Emissionen lassen sich laut einer UBS-Studie vor allem durch..."
    ...ein Stopp der Investitionen in fossile Energien, (so wie es die UBS macht) ,verringern.

    Alleine 2018 hat die UBS 10 Mrd. USD $ in fossile Brennstoffe investiert. [1] Die CS, PostFinance oder Vailant sind nicht besser.

    1) https://www.republik.ch/2019/08/05/stell-dir-vor-die-ubs-wird-klimaneutral (Absatz 2)
    • michiOW 30.09.2019 10:07
      Highlight Highlight Geld stinkt nicht.
  • Vergugt 30.09.2019 08:59
    Highlight Highlight Schonmal Hut ab an die UBS, dass sie diese Studie (mit)getragen haben. Wenn sie schon dabei sind, könnten sie darüber hinaus ja auch mal die eigenen Investitionen durchleuchten und die Gelder aus umweltschädlichen Bereichen abziehen. Da sitzt ein riesen Hebel, der sehr oft ausgeblendet wird.
  • WID 30.09.2019 08:37
    Highlight Highlight Wie steht es um die CO2 Emissionen des 'grauen' Verbrauchs von Gütern?
  • MarGo 30.09.2019 08:27
    Highlight Highlight Ich wäre mal für eine Studie über Banken und wieviel CO2 diese verbraten für Transaktionen etc... ich bin mir sicher, dass man da auch ansetzen könnte...
  • #bringhansiback 30.09.2019 08:18
    Highlight Highlight No shit Sherlock! Wenn ~50% weniger Verbrennerautos rumfahren ergibt das auch ~50% weniger CO2 Emissionen? Dafürjbrauchts ne Studie? Was muss ich tun um mit sowas offensichtlichem eine Studie verfassen und Geld verdienen?
    Ich tippe auf ein HSG "Studium"
    • WID 30.09.2019 10:18
      Highlight Highlight @#bringhansiback: so offensichtlich ist das nicht und erst noch falsch. Wenn Du ein Auto hast und die Fahrleistung halbierst, produzierst Du zwar weniger, aber sicher nicht die Hälfte CO2. Vergessen geht meistens die 'graue' CO2 Emission bei der Herstellung des Autos. Am besten wäre es daher ein Auto zu sharen und weniger zu fahren.
    • Schso 30.09.2019 11:17
      Highlight Highlight Klingt lust, aber gemäss Text behauptet die Studie, dass wenn die Hälfte der Benziner durch Elektroautos ersetzt werden, 48% CO2 eingespahrt werden.
      So wird's schon spannender, denn hier würde mich schon eher interessieren, wie gerechnet wurde. Elektroautos sind ja erst ab einer gewissen Menge gefahrener Kilometer CO2 günstiger als Benziner.
  • Nussknacker 30.09.2019 07:55
    Highlight Highlight Ein schöner Nebeneffekt dürften die sinkenden Gesundheitskosten und Arbeitsausfälle sein wenn es weniger Verbrenner/Ölheizungen hat. Besonders in Städten und an verkehrsreichen Strassen. Wie beim Rauchen sieht man die Folgend nicht sofort aber sie sind sehr gross und teuer. Erst ab einem gewissen Level, siehe Städte in China, wird den Menschen das bewusst.
  • murrayB 30.09.2019 07:36
    Highlight Highlight Da der durchschnittliche Verbrauch bei den Kfz zurückgegangen ist, fehlt immer mehr das Geld zur Umverteilung aus der Mineralölsteuer - verständlich für Politiker diese nun zu erhöhen!

    Ich hoffe die SP setzt sich für die niedrigeren einkommen ein!

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