Elektroauto
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F.l.t.r.: Thomas Schmall, Dr. Bernd Althusmann, Bernd Osterloh, Dr. Herbert Diess and Frank Blome opened together the pilot line in Salzgitter.

Politiker und VW-Manager posieren während der Eröffnung. Bild: Volkswagen AG

VW baut jetzt seine eigenen Akkus für Elektroautos, aber ...

Aus einer kleinen Pilotanlage soll mittelfristig eine «Gigafactory» werden – der Wandel vom Verbrennungsmotor zur E-Mobilität ist ein Kraftakt für den deutschen Konzern.



Alle reden von der Elektromobilität, beschwören ihren Durchbruch, weisen auf ihre Bedeutung angesichts der Klimaziele hin. Doch was hilft das, wenn Kunden zu wenig E-Autos bestellen und Hersteller verwundbar sind, weil sie Batteriezellen zukaufen müssen?

Der VW-Konzern hat lange überlegt. Manche Kritiker meinen: zu lange. Nun aber hat das Unternehmen in Salzgitter, im Südosten von Niedersachsen, – bisher Sitz des Werks für Verbrennungsmotoren – eine Pilotfertigung für Zellen hochgezogen. Am Montag wurde die Anlage eröffnet.

Zunächst sollen mit der Anlage weitere Erfahrungen gewonnen werden – das Projekt könnte aber auch die Basis für eine Zellherstellung im grossen Rahmen sein.

Bis zum Jahreswechsel 2023/24 werden in Salzgitter mehr als eine Milliarde Euro investiert. Dann soll auch eine mit dem schwedischen Partner Northvolt gebaute Zellenfabrik, eine sogenannte Gigafactory, in Betrieb gehen.

Die Schlüsselkomponente

Nur zusammenbauen oder alles selbst herstellen? Vor dieser Frage stehen die Autokonzerne bei der E-Mobilität. Eine eigene Produktion von Batteriezellen sichert Unabhängigkeit, kostet aber Milliarden.

Ziel sind eine grössere Selbstständigkeit und weniger Einfluss für marktbeherrschende Zulieferer wie Samsung und LG (Südkorea) oder CATL (China). VW-Konzernchef Herbert Diess hatte dem «Handelsblatt» gesagt: «Ich finde es erschreckend, dass wir in diese Abhängigkeit geraten sind.» Vor allem CATL versuchte zuletzt, in Deutschland stärker Fuss zu fassen, in Thüringen entsteht ein riesiges Zellwerk.

Mittelfristig sollen mehr als 1000 Jobs in Salzgitter entstehen – 300 im jetzt eröffneten Entwicklungszentrum, weitere 700 im Gemeinschaftsunternehmen mit Northvolt. Die Zellfabrik wird ab dem kommenden Jahr errichtet, sie ist auf die Grössenordnung von 16 Gigawattstunden (GWh) ausgelegt.

«Durch die Bündelung der Kompetenzen am Standort stellen wir sicher, dass wir die Weiterentwicklung der Batteriezellen als Schlüsselkomponente der Elektrifizierung selbst vorantreiben und schnell in die Serienfertigung überführen können», sagte VW-Beschaffungsvorstand Stefan Sommer.

The dispension of the battery slurry is done manually in gloveboxes.

Gewisse Arbeitsvorgänge bei der Batteriezellen-Produktion müssen von Hand vorgenommen werden. Bild: Volkswagen AG

In der ersten Stufe handele ich sich um eine reine Pilotanlage, deren Zellen für Prototypen bestimmt sind. Die Kapazität liege dabei zunächst unterhalb einer GWh, langfristig peile man konzernweit 150 GWh an.

Eine eigene Zellfertigung war für die deutschen Autohersteller bisher angeblich zu teuer, sie kauften die Komponenten von Zulieferern vor allem aus Asien ein.

In Salzgitter erproben rund 300 Mitarbeiter neue Fertigungsverfahren für Lithium-Ionen-Akkus. Dafür steckt der Konzern zunächst 100 Millionen Euro in den Standort.

Der Grossteil der derzeit 8000 Beschäftigten im Werk ist in der Produktion von Verbrennungsmotoren eingesetzt. Wie viele von ihnen «durch Hochfahren der Batteriezelle transformiert werden können», sei noch nicht klar, erklärte Sommer. «Wir werden uns bemühen.» Ein Drittel der Mitarbeiter in der Pilotfertigung stamme heute bereits aus der eigenen Belegschaft.

Recycling-Anlage am gleichen Standort

In seiner Einheit für konzerninterne Zulieferungen wie Motoren, Getriebe oder Lenkungen hat VW inzwischen ein separates Geschäftsfeld für Batteriezellen aufgebaut. An dem Gemeinschaftsunternehmen für den geplanten Werksbau in Salzgitter halten die Wolfsburger und Northvolt je die Hälfte der Anteile. Volkswagen investiert 900 Millionen Euro in die Gemeinschaftsfirma sowie in Northvolt selbst.

«Ab 2020 soll in Salzgitter eine 16-Gigawattstunden-Batteriezellfabrik entstehen. Der Start der Produktion ist für den Jahreswechsel 2023/2024 geplant. Dazu hat Volkswagen jüngst ein 50/50-Joint-Venture mit Northvolt gegründet. In diesem eigenständigen Unternehmen sollen mittelfristig 700 Arbeitsplätze entstehen.»

quelle: volkswagen-newsroom.com

Auch eine Forschungsanlage für das Batterie-Recycling ist Teil der Kooperation. Sie soll 2020 die Arbeit aufnehmen.

Nach Angaben von VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh ist die eigene Produktion der Zellen schon wettbewerbsfähig. «Die Preise liegen teils unter dem Niveau des Marktes.»

Osterloh wies darauf hin, dass die Pilotfertigung konzernintern allerdings lange umstritten war: «Wir dürfen nicht vergessen, wer den Weg geebnet hat.» Seit 2010 habe die Mitarbeitervertretung eine eigene Zellfabrik gefordert.

Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) sagte, der Start der VW-Pilotlinie sei «ein wichtiges Signal für den weltgrössten Automobilhersteller». Er machte jedoch auch klar: Die Mitarbeiter von Volkswagen müssten «mitgenommen werden». Weil für die E-Mobilität insgesamt weniger Arbeitsvolumen nötig ist als für den Bau von Verbrennungsmotoren, dürften viele klassische Jobs in der Branche wegfallen, während in neuen Bereichen Stellen geschaffen werden.

Was macht Daimler?

Wie ist die Lage beim heimischen Konkurrenten Daimler?

Der Stuttgarter Autobauer hatte seinen Ausflug in die Zellproduktion im sächsischen Kamenz schon Ende 2015 eingestellt. Sie war zu teuer und nicht konkurrenzfähig mit den Billigzellen aus Asien. Im vorigen Jahr schloss Daimler Lieferverträge im Wert von 20 Milliarden Euro. Der Autobauer gibt vor, was die Zellen können sollen, und baut sie dann in seine Batterien ein. Zur Automesse IAA gab Daimler eine Kooperation mit dem chinesischen Hersteller Farasis Energy bekannt.

CATL wiederum liefert Zellen für die schweren Lastwagen, die von 2021 an in Serie mit Elektromotor gefertigt werden sollen. Die Batterien baut Daimler aber selbst. Weltweit steckt der Konzern mehr als eine Milliarde Euro in ein Netz aus mehreren Batteriefabriken für Pkw.

Was tut BMW?

Die Münchner bauen die Batterien für ihre Hybrid- und E-Autos selbst, etwa im Werk Dingolfing. Die Zellen werden extern eingekauft. Das dürfte bis auf Weiteres auch so bleiben. «Es gibt keine Pläne, selbst in die Produktion einzusteigen», sagte ein Sprecher. Eine Forschung zu Batteriezellen und Elektrochemie hat jedoch auch BMW aufgebaut, um mit Lieferanten auf Augenhöhe verhandeln zu können. Für das Werk von CATL vergaben die Bayern als erster Kunde einen Milliardenauftrag.

(dsc/sda/awp/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Bynaus @final-frontier.ch 24.09.2019 07:10
    Highlight Highlight Hut ab vor VW: verglichen mit der Aufgabe, einen derart gigantischen Konzern auf einen komplett neuen Kurs zu bringen, hatte es Elon Musk fast einfach... Naja, nur fast. Denn ohne ihn gäbe es diese Wende nicht und Elektroautos wären immer noch hässliche Beulen für Freaks. Ich wünsche VW viel verdienten Erfolg!
  • Arjay 23.09.2019 20:31
    Highlight Highlight Da schreibt Ihr einen Artikel über VW und E-Mobilität und eingeblendet wird eine Werbung für einen Alfa Romeo Benziner...
    Immer wieder erfrischend diese Widersprüchlichkeit.
    Benutzer Bild
    • Stirling 24.09.2019 16:19
      Highlight Highlight Haha Nice! Gut beobachtet!
      Das ist mir schon öfter hier auf 20" und auf YT aufgefallen.
  • Sergio Colleoni 23.09.2019 20:16
    Highlight Highlight Gegründet von Adolf Hitler wird VW nun zu Grabe getragen. Die Milliarden die nun in Batterieautos gesteckt werden sind verloren
    • DerHans 23.09.2019 22:33
      Highlight Highlight Man könnte fast meinen sie trauern um Adolfs Erbe? Wollen sie uns noch teilhaben lassen warum die Milliarden verloren sein sollen? Darf ich raten: Wasserstoff ist die Zukunft?
    • Samzilla 24.09.2019 07:24
      Highlight Highlight Es würde sich ein Blick in die Bücher von VW lohnen. Ein paar Milliarden mögen für dich viel sein, nicht aber für VW.

      Nennt sich Investition. Beinhaltet stets auch ein Abwägen von Risiken. Selbst wenn Elektroautos tatsächlich nicht die Zukunft sein sollten, ist dies für VW kein Weltuntergang....
  • Zeit_Genosse 23.09.2019 19:56
    Highlight Highlight Dass Deutschland nicht für ihre Heimindustrie mit all den konkurrierenden Marken sich zusammentut und gemeinsam ein europäisches Zentrum errichtet, ist mir schleierhaft. Wir haben noch Unmengen Bedarf an Speicher im Hausbau, usw.
  • DrFreeze 23.09.2019 19:28
    Highlight Highlight Liebe Watson Redaktion, bringt doch mal einen Beitrag, was es an Kraftwerken und auch Strom Netze braucht, wenn auch nur 25% elektrisch fahren und ihr Autos abends aufladen. Die Strom Infrastruktur reicht doch gar nicht aus. Das ist jetzt nicht ketzerisch gemeint, es würde mich vom technischen Standpunkt aus wirklich interessieren.
    • DerHans 23.09.2019 22:40
      Highlight Highlight Das Auto kann an einer normalen Steckdose geladen werden was ungefähr 1,5 Kw entspricht. Ein Kochfeld hat etwa 3Kw und was passiert wenn alle am Kochen sind? Nichts. Mehrere Energieanbieter haben bestätigt, dass sie für die E-Mobilität bereit seien und da nicht alles von Heute auf Morgen passiert stellt das Netz auch kein Problem dar.
    • Ali G 24.09.2019 06:36
      Highlight Highlight @DerHans
      Diese Zahlen sind veraltet
      Ein Kochfeld ist 7kW für eine halbe Stunde und ein Tesla benötigt 16kW während 6 Stunden für eine Vollladung das ist die komplette Hauszuleitung in den meisten Einfamilienhäusern.
      Unsere Elektrischen Infrastrukturen sind in vielen Gebieten veraltet und hätte schon vor Jahren saniert werden müssen. Das wird uns mehrere Millionen pro Gemeinde kosten.
    • Bosshard Matthias 24.09.2019 06:39
      Highlight Highlight @DerHans Würde mal empfehlen die Statistik über die Energie Importe anzuschauen.
      Ist unglaublich lehrreich gegen Träumerei und Behauptungen;
      Rund 75 % des Schweizer Energiebedarfs wird importiert ; Quelle Faktenblatt «Energieversorgung der Schweiz und internationale Entwicklung»
      Benutzer Bild
    Weitere Antworten anzeigen
  • bikobeko 23.09.2019 18:13
    Highlight Highlight Was heisst 150GWh? Pro was? Produktion an Akkukapazität pro Tag, oder wie? Eine Zelle hat bestimmt nicht so eine Energiedichte.
    • Meyer Andrej 23.09.2019 22:17
      Highlight Highlight Gigawattstunden und bedeutet soviel Strom, dass Sie sich für die nächsten 10000 Jahre keine Gedanken machen müssen über stromsparende Geräte.
  • m. benedetti 23.09.2019 16:47
    Highlight Highlight Geht doch! Wenn dann überall Home- und Destination Charger gebaut werden, wird das E-Auto auch bei den Normalos ankommen. Ich wohne in einer modernen Siedlung und da steht nicht ein Charger, ergo kann ich nicht auf Elektro umsteigen.
  • infomann 23.09.2019 16:43
    Highlight Highlight Noch ein Rat an die Autokäufer..
    Kauft wenn möglich die nächsten zwei Jahre kein neues Auto.
    Dann sind die E-Autos viel günstiger und die Erdöl fressenden Ratterkisten stehen mit einem riesigen Wertverlust da.
    • EinePrieseR 24.09.2019 10:51
      Highlight Highlight Das ist das Problem der Autoindustrie. Die Käufer sind verunsichert und daher zurückhaltend. Soll ich noch ein Benziner/Diesel kaufen oder doch schon ein Elektro? Oder halt doch lieber noch warten?
  • giguu 23.09.2019 16:39
    Highlight Highlight Solange es in Tiefgaragen (Einstellhallen) keine Lademöglichkeiten gibt, ist es für mich Ottonormalverbraucher leider noch ziemlich attraktiv auch weiterhin einen Ottomotor zu fahren. Wie könnte man Eigentümer dazu bewegen Starkstromanschlüsse für Tiefgaragen bereitzustellen? Staatliche Förderung? Zwang? Habt ihr Ideen?
    • Johnny Geil 23.09.2019 16:50
      Highlight Highlight Eine 230V-Steckdose (normaler Stecker) reicht eigentlich auch. Bei einem Tesla kriegt man so 200km über die Nacht und das reicht bei den meisten locker. Ansonsten, wenn es schneller gehen soll, einfach beim nächsten Supercharger vorbei schauen.
    • infomann 23.09.2019 16:51
      Highlight Highlight Solange ich eine Ausrede finde, will ich ja nichts Neues.
    • DerHans 23.09.2019 17:12
      Highlight Highlight Giguu haben sie es schon mal mit fragen probiert? War vor kurzem auf Wohnungssuche, von 5 Vermietern wären 4 davon einverstanden gewesen. Nun habe ich mir eine Steckdose am Parkplatz gegönnt. Nicht weil es unbedingt nötig gewesen wäre (hat jetzt auch 2 Jahre wunderbar ohne Steckdose auf dem Aussenparkplatz funktioniert) sondern aus lauter Bequemlichkeit und der Hoffnung andern Bewohnern die Angst vor der E-Mobilität zu nehmen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scaros_2 23.09.2019 16:39
    Highlight Highlight Und eine Schweizer Firma ist mit ihren Technologien wieder ganz vorne dabei!
    Play Icon
    • CZBG 23.09.2019 18:38
      Highlight Highlight Durfte ich letztens geschäftlich nebenbei besichtigen. Sehr spannend.
  • Inspector Callahan 23.09.2019 15:39
    Highlight Highlight Gut so, VW, inkl Recycling. BMW will nach wie vor auf ihrer “Technologieoffenheit“ rumreiten, sprich lieber Verbrenner herstellen.
    Später wird man mal sagen, dass sich an dieser Stelle BMW ins Aus manövriert hat.
    • Sergio Colleoni 23.09.2019 20:17
      Highlight Highlight Oder Adolfs Karrem verschwinden endlich
  • DerHans 23.09.2019 15:32
    Highlight Highlight Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann bauen sie selbst endlich eine Gigafactory.
    Auch die über alles erhabenen deutschen Autohersteller haben wohl eingesehen, dass sich die Zukunft nicht aufhalten lässt.
  • infomann 23.09.2019 15:28
    Highlight Highlight Vor rund zehn Jahren hatte Tesla angefangen und alle anderen haben alles verschlafen und sogar belächelt.
    Wie die ach so fortschrittlichen Grosskonzerne so etwas verpassen können ist mir ein Rätsel.
    Jetzt kommen langsam die ersten E-Autos aus Europa und werden uns als Errungenschaft verkauft.
    • Erba 23.09.2019 15:46
      Highlight Highlight Ich bin glücklicher Tesla Fahrer. Bisher hat mich noch kein Konkurrenzmodell überzeugt. Was Tesla immer noch allen voraus hat, sind die Supercharger Stationen überall in Europa wo ich gratis in 30 Min "getankt" habe. Auch punkto Reichweite hat noch keiner Tesla erreicht. Aber trotzdem gut, dass langsam die Hersteller auf E-Mobilität setzen.
    • DerHans 23.09.2019 15:50
      Highlight Highlight Wer hätte auch ahnen können dass Tesla doch nicht monatlich Konkurs geht. Die feinen Herren waren zu fest damit beschäftigt ihre Kunden zu betrügen und ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen, dass sie vor lauter €-Zeichen vor den Augen die Zukunft nicht sehen konnten. Wie immer kommt Hochmut vor dem Fall.
    • El Vals del Obrero 23.09.2019 16:40
      Highlight Highlight Das ist halt der Unterschied zwischen einem Unternehmer und einem Manager. Wer einfach für einige Jahre angestellt ist, den interessieren nur Quartalszahlen: "Was nützt es mir persönlich, wenn mit dieser oder dieser Investition die Firma in 10 Jahren besser dasteht (dann bin ich eh nicht mehr dabei), wenn dafür die aktuellen kurzfristigen Zahlen schlechter werden?". Und viele der Aktionäre denken wohl ähnlich.

      Tesla wird eher von einem "Unternehmer" geführt. Und noch besser im Bereich "langfristig denken" sind wohl die Chinesen.
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