Schweiz
Energie

Aargau: Berikon hat eine Weihnachtsbeleuchtung, die keinen Strom braucht – als erste Gemeinde

Aargau: Berikon hat eine Weihnachtsbeleuchtung, die keinen Strom braucht – als erste Gemeinde

07.12.2015, 06:4807.12.2015, 07:12
Aargau
  • Die Aargauer Gemeinde Berikon hat eine neue Weihnachtsdekoration. Das berichtet der «Tages-Anzeiger» am Montag. 70 Lampions, die den 1500 Meter langen Boulevard der Gemeinde schmücken. Es ist nicht einfach eine normale Weihnachtsbeleuchtung: Das 4600-Seelen-Dorf ist die einzige Gemeinde, die keinen Strom dafür braucht. 
  • Die schonenden Weihnachtslichter sind an einer Zukunftskonferenz der Gemeinde im Herbst 2009 ins Leben gerufen worden. Damals entschieden die Berikoner, dass Energie ein wichtiger Aspekt des neuen Gemeindeleitbildes sein soll. 
  • Die Beleuchtungsidee ist so einfach wie nachahmenswert: Zwischen zwei Metallringe, die direkt an Fussgängerkandelabern befestigt werden, wird ein Schlauch aus Fahnenstoff mit weihnachtlichen Motiven eingehängt, heisst es in dem Bericht. Das nötige Licht gibt's von den Strassenlaternen. Der Preis pro Stück: 350 Franken. (dwi)
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die Schweiz steht am häufigsten am Uno-Folter-Pranger – die Sonntagsnews
Die Titlis-Bahnen haben eine frühere Nachrüstungsempfehlung des Gondel-Herstellers Garaventa nicht umgesetzt und die Schweiz ist weltweit am häufigsten mit Folter-Beschwerden bei der Uno konfrontiert – die Sonntagsnews.
Die Schweiz ist laut einer Auswertung der «SonntagsZeitung» weltweit am häufigsten mit Folter-Beschwerden bei der Uno konfrontiert gewesen. Sie habe sich in den letzten Jahren 133 Mal vor dem Uno-Ausschuss gegen Folter verantworten müssen. Die meisten Klagen stammten von abgewiesenen Asylsuchenden, die ihre Ausschaffung verhindern wollten und Foltergefahr geltend machten. Laut dem Staatsrechtsprofessor Markus Schefer von der Uni Basel bedeute dies nicht, dass es in der Schweiz besonders viele Menschenrechtsverstösse gebe. Vielmehr zeige die hohe Zahl, dass das Rechtssystem hierzulande funktioniere. «Es lohnt sich hier, eine Beschwerde einzureichen, weil die Entscheide der Uno hier ernst genommen werden», sagte Schefer zur «SonntagsZeitung». Ein weiterer Grund für die vielen Beschwerden sei die hohe Dichte an NGOs und spezialisierten Anwälten in der Schweiz sowie, dass Uno-Menschenrechtsverfahren hier relativ gut bekannt seien.
Zur Story