Schweiz
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ETH-Weltneuheit: Treibstoffe aus Luft und Sonne werden von einer Mini-Raffinerie auf einem ETH-Dach in Zürich produziert.

Die Solarraffinerie auf dem Dach der ETH Zürich. bild: eth

Dieser Reaktor produziert Treibstoff aus Licht und Luft – und steht in Zürich

Forschenden der ETH Zürich ist eine bedeutende Weltpremiere gelungen: Sie haben eine Technologie entwickelt, die aus Sonnenlicht und Luft CO2-neutrale Treibstoffe herstellt. Die Solar-Raffinerie funktioniert bereits unter Realbedingungen.



Klimaneutrales Benzin, Diesel oder Kerosin aus Luft und Licht - was in Zeiten der Klimadiskussion wie ein Menschheitstraum klingt, ist an der ETH Realität. Am Donnerstag präsentierten die ETH-Forscher in Zürich erstmals weltweit die gesamte thermochemische Prozesskette zur Herstellung der solaren Treibstoffe unter realen Bedingungen.

Die neue solare Mini-Raffinerie steht auf dem Dach des ETH-Maschinenlaboratoriums im Zentrum von Zürich. Die Anlage stellt aktuell Methan her - einen Deziliter am Tag. Sie könnte aber eine Vielzahl der heute gebräuchlichen fossilen Treibstoffe synthetisch produzieren.

Die hergestellten Treibstoffe sind CO2-neutral: Bei der Verbrennung wird nur so viel CO2 freigesetzt, wie bei der Herstellung der Umgebungsluft entzogen wurde.

ETH-Professor Aldo Steinfeld:

Kernstück und die eigentliche Neuentwicklung sind zwei Solarreaktoren, die mit gebündeltem Sonnenlicht aus einem Parabolspiegel auf 1500 Grad aufgeheizt werden. Sie wandeln CO2 und Wasser zu Syngas um, eine Mischung aus Wasserstoff und Kohlenmonoxid. In einem weiteren Prozess wird Syngas zu verschiedenen Kohlenwasserstoffen verarbeitet, den heute gebräuchlichen Treibstoffen.

Das am Anfang benötigte CO2 und das Wasser werden direkt aus der Umgebungsluft gewonnen. Die Technologie stammt ebenfalls von der ETH. Als Energiequelle für den ersten Reaktionsschritt kann die Abwärme des Solarreaktors genutzt werden.

So funktioniert die neue solare Mini-Raffinerie

Die Produktion der solaren Treibstoffe an der ETH Zürich funktioniert in drei thermochemischen Umwandlungsprozessen. Alle drei sind in der neuen Mini-Raffinerie auf dem Labordach integriert.

Durch einen Adsorption-Desorption-Prozess werden CO2 und Wasser direkt aus der Umgebungsluft entnommen. Beide werden dem Solarreaktor im Fokus eines Parabolspiegels zugeführt.

Die Solarstrahlung wird durch den Parabolspiegel 3000-mal konzertiert, im Innern des Reaktors eingefangen und in Prozesswärme mit einer Temperatur von 1500 Grad Celsius umgewandelt.

Im Herzen des Reaktors befindet sich eine spezielle keramische Struktur aus Ceriumoxid. Die Schaumkeramik ist das Herzstück der ETH-Entwicklung. Dort werden in einer zweistufigen Reaktion - dem sogenannten Redox-Zyklus - Wasser und CO2 gespalten und Syngas hergestellt.

Diese Mischung aus Wasserstoff und Kohlenmonoxid wird mittels konventioneller Synthese in flüssige Treibstoffe weiterverarbeitet. (sda)

Realitätsbeweis erbracht

«Mit dieser Anlage beweisen wir, dass die Herstellung von nachhaltigem Treibstoff aus Sonnenlicht und Luft auch unter realen Bedingungen funktioniert» wird Aldo Steinfeld, Professor für Erneuerbare Energieträger an der ETH Zürich, in einer Mitteilung der ETH zitiert.

Steinfeld, der die Technologie mit seiner Forschungsgruppe entwickelt hat, weilte am Donnerstag in Madrid, wo er eine zweite Anlage der Öffentlichkeit vorstellte. Die ETH-Anlage in Spanien stellt zwar nur Syngas her, ist aber ungleich grösser als die Mini-Raffinerie in Zürich. Mit einem Solar-Turm und einem am Boden montierten Spiegel-Feld weist sie den Weg in kommerzielle Dimensionen.

In Madrid steht eine zweite Solarraffinerie der ETH in Form eines Turmes.

Die Anlage in Madrid.

Schon 2025 soll es soweit sein, wie Philipp Furler, wissenschaftlicher Mitarbeiter der ETH, in Zürich erklärte. Als technischer Direktor (CTO) des ETH-Spinoffs Synhelion entwickelt er die Forschungsanlage zu einer industriellen Produktionsanlage weiter.

Es gilt die Anlagengrösse zu vervielfachen, von 200 Kilowatt auf 40 Megawatt. Und das Sonnenlicht muss effizienter genutzt werden, um die Treibstoffe wirtschaftlich produzieren zu können. «Die Spiegel sind der Hauptkostenpunkt», erklärt Furler. Man müsse daher mit weniger auskommen. Der junge Forscher ist zuversichtlich: Der technische Weg zu einem höheren Wirkungsgrad sei bereits klar.

Philipp Furler:

Interessant für die Luftfahrt

Läuft alles wie erhofft, will Synhelion in sechs Jahren die erste kommerzielle Anlage realisieren mit einer Produktionskapazität von 10 Millionen Litern Solartreibstoff im Jahr.

Als Abnehmer sieht Furler in erster Linie Airlines. «Die Luftfahrt hat keine Alternativen zu den fossilen Treibstoffen», sagt er. Batterien seien für Flugzeuge zu schwer. Die Kosten von solarem Kerosin sieht Furler langfristig bei ein bis zwei Franken pro Liter. Zum Vergleich: aktuell kostet ein Liter fossiles Kerosin 50 Rappen, vor Steuern.

Eine Solaranlage von einem Quadratkilometer Fläche könnte pro Tag 20‘000 Liter Kerosin produzieren. Laut den ETH-Forschenden könnte der Kerosin-Bedarf der gesamten Luftfahrt also mit einer Anlage von der Fläche der Schweiz oder einem Drittel der Mojave-Wüste in Kalifornien gedeckt werden.

Allerdings ist die Schweiz als Standort für eine industrielle Anlage ungeeignet. Notwendig sind grosse freie Flächen und eine starke und konstante Sonneneinstrahlung. Das müssen nicht zwingend Wüsten sein. Gute Voraussetzungen sind bereits in den südeuropäischen Ländern vorhanden. (sda)

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212Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hiker 14.06.2019 16:22
    Highlight Highlight Das ganze ist ein riesen Schwindel! Das CO2, das wir in die Umwelt blasen, war schon einmal dort. Vor Millionen von Jahren. Nach und nach gelangte es aus der Atmosphäre in die Erde über unter anderem die genau gleiche Photosynthese, wie sie uns jetzt als ultimative Lösung gross angekündigt wird. Alles was wir damit erreichen ist eine wahnwitzige Beschleunigung des selben Prozesses. Nicht ein einziges Problem wird damit gelöst. Lasst Euch nicht weiter durch diese Lobbys täuschen. Wir müssen mit diesem Kreislauf aufhören! Jetzt sofort oder wir zerstören unser Habitat.
    • Lienat 15.06.2019 08:09
      Highlight Highlight Nachgedacht, aber leider nicht zu Ende gedacht. Ja, das CO2, dass durch Verbrennung fossiler Brennstoffe in die Atmosphäre gelangt, war vor >100Mio Jahren schon einmal im Kreislauf. Es wird im Moment jedoch viel schneller wieder freigesetzt, als es durch natürliche Prozesse wieder gebunden werden kann.

      Durch die hier vorgeschlagene Lösung wird kein zusätzliches CO2 in die Atmosphäre eingebracht, sondern lediglich das vorhandene CO2 (bzw. der dazugehörige Kohlenstoff) etwas herumgeschoben. Daher ist diese Technologie CO2-Neutral und wirkt nicht klimaerwämend.
  • Klima 14.06.2019 16:07
    Highlight Highlight CO2 aus der Luft (410 ppmv)??? Wasser aus dem Wasserdampf der Luft??? Neben dem Zürichsee!!! Der Laie sieht hier ein ETHZ-Wunder. Als Fachmann möchte ich die verschiedenen Wirkungsgrade, den Gesamtwirkungsgrad, die Energiebilanz und die Ökobilanz sehen.
  • Blaubar 14.06.2019 11:35
    Highlight Highlight Da lachen ja die Bäume. Im Ernst: Das ist im Prinzip eine künstliche Photosynthese. Wäre schön, wenn wir auch hier der Natur etwas abschauen könnten!
  • Quecksalber 14.06.2019 10:25
    Highlight Highlight Auf dem Fläschchen welches Prof. Steinfeld in der Hand hält steht MeOH plus H2O, also Methanol. Kerosin ist etwas anderes.
    Wenn man auf einem km2 20 Tonnen pro Jahr davon produzieren kann, also etwa die Menge für einen Langstreckenflug frage ich mich ob mit Obstbäumen und Vergärung zu Alkohol auf der gleichen Fläche nicht mehr Energie in flüssiger Form gewonnen werden könnte.
    • Masche 14.06.2019 17:53
      Highlight Highlight Pro Hektare liegt der jährliche Ertrag für Kartoffeln bei ca. 40 Tonnen. Das heisst pro km2 4000 Tonnen. Aus diesen liesse sich durch Vergärung weit mehr als 20 Tonnen Alkohol (Kartoffelschnaps) herstellen. Auch ohne Hightech mit Parabolspiegeln.
    • Taten_statt_leereWorte 14.06.2019 23:36
      Highlight Highlight Nur dass durch den Kartoffel Anbau die Energie aus dem Boden gezogen wird, der Boden dadurch also nach ein paar Jahren weniger fruchtbar ist. Bei dieser Sun-to-liquid Technik kommt die Energie, sobald die Anlage gebaut ist, aus der Sonne und der Luft.
    • Lienat 15.06.2019 08:36
      Highlight Highlight Der Unterschied ist der, dass in der Wüste keine Kartoffeln wachsen. Durch das hier vorgestellte System müssen keine Kulturlandflächen verbaut werden, sondern man errichtet die Anlagen auf unfruchtbare Flächen. Ferner ist das Anbauen und Ernten von Kartoffeln mit viel (menschlicher Arbeit) verbunden, wohingegen ein Solarreaktor weitgehend autonom funktioniert.

      Ausserdem ist es wohl nicht gerade weise, den Ferienflieger mit Nahrnungsmitteln anzutreiben, wenn auf der Erde täglich rund 20'000 Menschen den Hungertod sterben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • fidget 14.06.2019 10:12
    Highlight Highlight Das klingt sehr spannend. Es wäre grossartig, wenn man damit Treibstoff in grossen Mengen herstellen kann. Wir wissen ja alle, dass die fossilen Brennstoffe endlich sind und Elektroautos sind auch nicht klimafreundlicher als Verbrenner.
    • Hiker 14.06.2019 15:55
      Highlight Highlight Ja klar, weil jetzt kann man den Treibstoff gleich mehrmals in die Atmosphäre blasen. Wie umweltfreundlich diese Verbrenner doch sind! Moment, wie war das doch gleich mit den Gesundheitsschäden durch Abgase in der Luft? Oder werden Lungenkranke Menschen gleich mit recycelt? Was für ein Riesenschwindel das ganze. Hauptsache die dummen Schafe verschleudern weiter fossile Energieträger und fühlen sich auch noch toll dabei. Mission erfüllt, määhh.
    • Lienat 15.06.2019 08:14
      Highlight Highlight @fidget: Warum sollen E-Autos gleich klimaschädlich sein wie Verbrenner? Und komm jetzt bitte nicht mit der (tausendfach widerlegten) Schwedenstudie!

      @Hiker: Die gesundheitsschädlichen Abgasbestandteile entstehen vorwiegend durch Verunreinigungen im Kraftstoff. Beim sauberen Verbrennen von Methanol entstehen nur Wasserdampf und CO2. Das sind zwar Treibhausgase, aber keine Luftschadstoffe. Spielt hier aber keine Rolle, da diese aus dem bereits bestehenden Kreislauf entnommen wurden.
  • All- und nichtswissender Student 14.06.2019 09:27
    Highlight Highlight Riesen Leistung und spannendes Projekt. Solche Treibstoffe sollten aber für die Automobilbranche deutlich interessanter sein als für die Luftfahrt. Emissionen in 6000 Metern Höhe haben einen 4 mal höheren Klima-impact als Emissionen am Boden. Wir entziehen aber CO2 am Boden. Somit bleibt 3/4 der Klimabelastung des Flugverkehrs bestehen. Somit wäre die Airline Industrie keinesfalls Klimaneutral unterwegs... wie auch immer, ich hoffe, dass das Projekt sich gut entwickelt und wir den Treibstoff bald grossflächig so produzieren können :)
    • Hiker 14.06.2019 16:04
      Highlight Highlight Merken Sie nicht, dass solche sog. Neuentdeckungen nur dazu dienen dem dummen Volk weiszumachen, fossile Energieträger zu verbrennen sei auch noch umweltfreundlich? Was ist mit den Umweltschäden, die dieser ganze Schwachsinn verursacht? Denken Sie im Ernst, dass sich mit einer solchen Technik solches verhindert wird? Man kann weissgott Intelligenteres mit Solarenergie tun als Treibstoff herzustellen, der anschliessend wieder und wieder in die Umwelt geblasen wird. Wie clever von der Oel-Lobby solche Märchen in die Welt zu setzen.
  • Inspector Callahan 14.06.2019 08:23
    Highlight Highlight Und was ist der Wirkungsgrad verglichen mit direkt PV in ein EV oder eine stationäre Batterie? Ich würde sagen obermies.
  • Blofeld 13.06.2019 23:34
    Highlight Highlight Ich weiss, ich hab in Chemie nicht richtig aufgepasst... ich habe Fragen:

    Syngas = Methan? Oder ist Methan bereits ein aus Syngas hergestellter Treibstoff?

    Warum wird denn Methan und nicht Kerosin hergestellt, wenn die Luftfahrt doch der Zielmarkt ist?

    Bei der Herstellung der gebräuchlichen Treibstoffe aus Syngas, gibts da Unterschiede beim Aufwand?

    watson brachte mal einen Artikel über die Firma Silent-Power. Da ging es um den co2 neutralen Treibstoff Methanol. Syngas vs. Methanol, wie muss ich das einordnen?
  • Posersalami 13.06.2019 23:18
    Highlight Highlight Leider geil

    Mit dieser Technologie können wir zB. auch unseren KOMPLETTEN Gebäudepark CO2 neutral betreiben. Einfach Methan oder Heizöl synthetisieren, passt. Davon träume ich schon lange. In wenigen Jahren schon könnte man anfangen, für importierte Fossile Energieträger Mindestanteile aus CO2 freier Produktion vorzuschreiben um den dann jedes Jahr um 5% zu erhöhen! Elegant daran wäre auch, dass der Preis dann jedes Jahr etwas ansteigt, was zusätzlichen Anreiz schafft umzusteigen.

    So könnten wir in wenigen Jahrzehnten den Verkehr und die Wärmeproduktion komplett CO2 frei bekommen.
  • Fafi69 13.06.2019 22:43
    Highlight Highlight OMG. Was für eine Erfindung!!!
    Das muss sich weltweit sofort durchsetzen um den CO2 Ausstoss zu Stabilisieren.
    • Wiederkehr 14.06.2019 13:46
      Highlight Highlight Krass! Und die 97% CO 2 die natürlichen Ursprungs sind? Einen Riesen Tampon in die Vulkane stecken?
    • Fafi69 14.06.2019 16:50
      Highlight Highlight Gegen die Naturgewalten kann keiner was machen. Die waren und sind da. Vor
      1000000 Jahren wie heute.
      Aber die vom Menschen hergestellten Maschinen und dadurch emitierten CO2 kann mit diesem Gerät egalisiert werden. Das ist eine super geile Sache!
    • Lienat 15.06.2019 08:25
      Highlight Highlight @Widerkehr: Die 97% natürliches CO2 kommen nicht aus Vulkanen, sondern entstehen fast ausschliesslich durch Verrottung von Biomasse und Atmung. Der dafür zu Grunde liegenden Kohlenstoff befindet sich bereits im CO2-Kreislauf, weshalb dadurch die Gesamtkonzentration in der Atmosphäre nicht erhöht wird. Diese 97% sind daher nicht klimarelevant.

      Dass der CO2-Ausstoss der Menschen wegen seinem kleinen Anteil nicht relevant sei, ist ein typisches Scheinargument der Klimawandelleugner.

      Der CO2 Anteil aus Vulkanen beträgt nur etwa 1% vom menschgemachten Ausstoss an fossilem CO2.
  • Blister 13.06.2019 21:31
    Highlight Highlight Damit ist dem Klima in Zukunft sicher mehr geholfen, als wenn man den Klimanotstand ausruft...wie immer zeigt die ETH wo der Hammer hängt.
    • Taten_statt_leereWorte 15.06.2019 00:06
      Highlight Highlight Der Klimanotstand hilft die optimalen Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Zukunft zu setzen. Er führt zu einer breiteren Aufklärung des Klimawandel Problems, dadurch entsteht mehr Sensibilisierung gegenüber neuen Technologien (wie dieser), mehr Menschen verstehen wie wichtig die Forschung ist, mehr Investoren haben die Sicherheit in nachhaltige Technologien zu investieren. Um dem Planeten zu helfen sollten wir ALLE möglichen Hebel in Bewegung setzten. Natürlich die effektivsten am meisten, aber auch die weniger effektiven braucht es, weil diese auch zur Lösung beitragen.
    • Lienat 15.06.2019 08:43
      Highlight Highlight Solche Systeme sind technische Lösungen. Der Klimanotstand soll die Politik bewegen. Selbst die beste Technik nützt nichts, wenn die Politk schläft.

      Die Wissenschaft warnt uns seit Jahrzehnten, was da auf uns zukommt. Wenn die Politik von anfang an reagiert und griffige Massnahmen beschlossen hätte, wäre das Problem heute gelöst.
  • Sherlock_Holmes 13.06.2019 21:01
    Highlight Highlight Dies zeigt, dass die Forschung an der ETH Zürich, wie auch Lausanne zu Recht zur Weltspitze gehört.

    Mindestens so wichtig, ist jedoch die Bereitschaft in zukunftsgerichtete Innovationen zu investieren und die politischen Rahmenbedingungen zu schaffen, damit sich diese weiter entwickeln und wirtschaftlich durchsetzen können.

    Sonst ist die Gefahr gross, dass wissenschaftliches und wirtschaftliches Potential verloren gehen.
  • Miikee 13.06.2019 20:57
    Highlight Highlight Stellt euch vor wir hätten vor 20 Jahren mehr in Bildung gesteckt. Parteien wie die SVP und Lobbyisten versenkt, dann könnten wir jetzt echt entspannt noch kurz die Welt retten und wären die Helden der nächsten Generationen.

    Aber nein, wir werden die dummen sein!



    Gratulation an die ETH. Weiter so! Wäre echt nice wenn wir es doch noch irgendwie drehen könnten!
    • Manfred Lohnhoff 14.06.2019 09:34
      Highlight Highlight Was hat das mit der SVP zu tun?
    • Miikee 14.06.2019 13:29
      Highlight Highlight @Manfred
      Ignoranz-Partei;
      Besserwisser-Partei;
      Verschwörungstheoretiker-Partei usw..
      Eine Partei die sogar noch im 2019 den Klima Notstand leugnet...
      Benutzer Bild
  • luegeLose 13.06.2019 20:21
    Highlight Highlight Nächster Nobelpreis!!
  • Raphael Stein 13.06.2019 19:25
    Highlight Highlight Sowas zu lesen tut gut.
  • Offi 13.06.2019 19:05
    Highlight Highlight Gute Ansätze, müssten weiter verfolgt werden, bitte nicht in der Schublade von irgendeiner Lobby verschwinden lassen!
  • Bloechi_92 13.06.2019 19:03
    Highlight Highlight Vielleicht eine etwas dumme Frage: Könnte man mit einer solchen Maschine nicht auch einfach nur CO2 binden? Oder ist es doch besser ein paar Bäume pflanzen zu gehen? ;-)
    • Gwaggli 13.06.2019 21:13
      Highlight Highlight Klar kann man das, stellen sich nur zwei Fragen:
      - Wer würde für so etwas bezahlen?
      – Wie lagert man so etwas sicher? Stichwort Ölpest oder Diebstahl 😉
      Im schlimstenfall könnte so ein Ölgebundenes CO2 Lager demokratisiert und befreit werden.
    • Globidobi 14.06.2019 00:18
      Highlight Highlight Wenn du die Fläche gelesen hast, bin ich nicht sicher, was effizienter und günstiger ist.
    • Taten_statt_leereWorte 15.06.2019 00:14
      Highlight Highlight Für die CO2 Bindung ist das andere Spinoff "Climeworks" (https://www.climeworks.com) zuständig. Hier geht es aber darum Treibstoff herzustellen. Falls wir es schaffen bis 2050 CO2 neutral zu sein und trotzdem das wichtige 1.5°C Ziel erreichen wollen, haben wir bis dann so viel weiteres CO2 produziert, dass wir solche fixe CO2 Senken wie Climeworks brauchen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • G. 13.06.2019 18:54
    Highlight Highlight Bewilligt!!!!

  • Stambuoch 13.06.2019 18:46
    Highlight Highlight Innovationen sind immer viel besser als Denk- und Technologieverbote!

    Wer den Verbrennungsmotor verbietet, lässt zu, dass solche Technologien keine Zukunft und keinen Markt haben.

    Bravo! Einmal mehr DER Beweis, dass man gar nicht genug Geld in Bildung und Forschung stecken kann!
  • Yaduera 13.06.2019 18:44
    Highlight Highlight Einfach eines nicht vergessen. Die Energie-Konzerne sind mächtig. Falls der Preis stimmt wird auch dieses Projekt in einer Schublade verschwinden, damit die Reichen noch reicher werden. Nur mit Einsatz von UNS ALLEN können wir das verhindern.
  • DrFreeze 13.06.2019 18:34
    Highlight Highlight Tolle Sache, leider mit einem kleinen, geopolitischen Haken. Wo gibt es die meisten Sonnentage? Richtig, dort wo es auch heute das meiste Erdöl gibt. Damit bleiben wir in der Abhängigkeit.
    • redeye70 13.06.2019 20:15
      Highlight Highlight Artikel bitte fertig lesen. Südeuropa würde schon reichen. Es wäre auch äusserst dämlich sich noch einmal abhängig zu machen von diesen mittelalterlichen Gesellschaften auf der arabischen Halbinsel.
    • Nick Name 13.06.2019 21:57
    • Ueli_DeSchwert 13.06.2019 22:17
      Highlight Highlight Nach DOI 10.1073/pnas.1720808116 haben wir in den Alpen bei Schnee bereits eine ähnliche Solarkapazität wie in der Wüste.
    Weitere Antworten anzeigen
  • cleanmeat 13.06.2019 18:05
    Highlight Highlight Zuerst die Ressourcen mit hohem Anteil an CO2 zu verwenden (Abluft von Industrie) wäre sinnvoller. Syngas kann auf sinnvollere Weise ohne 1500 Grad produziert werden. Es gibt schon wertvollere Ideen und langjährige Projekte: https://carboncapturecoalition.org
  • Hausmeister krause 13.06.2019 17:20
    Highlight Highlight Diese Dinger sofort in grossem Umfang produzieren, je mehr co2 wir aus der luft binden können desto besser.
    • Pointer 13.06.2019 21:41
      Highlight Highlight Gebunden wird es nicht, es wird recycliert.
  • Til 13.06.2019 16:41
    Highlight Highlight Diese Technologie ist uralt und unter dem Namen Pflanze bekannt.
    • arpa 13.06.2019 18:53
      Highlight Highlight Ich habe schon viele Pflanzen gepflanzt, Treibstoff habe noch nie geerntet.. Mache ich etwas falsch?
    • Til 13.06.2019 19:06
      Highlight Highlight Holz?
    • gnagi 13.06.2019 21:10
      Highlight Highlight @arpa Gemüse und Früchte sind die Energie welche den Menschen antreiben
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mutbürgerin 13.06.2019 16:38
    Highlight Highlight Na geht doch. Der Klimawandel ist abgesagt. Bitte alle Umverteilungsrepressionen sofort stoppen und wieder die bewährten rechten Parteien wählen.
    • Kiril 13.06.2019 19:35
      Highlight Highlight Bewährte Rechte Parteien? Lol. Die sind schuld daran, dass wir überhaupt solche Probleme haben.
    • FrancoL 13.06.2019 20:04
      Highlight Highlight Versuch doch einmal etwas sinnvolles und richtiges zu schreiben?
    • Aurum 14.06.2019 07:06
      Highlight Highlight @Mutbürgerin was an den rechten Parteien hat sich bis jetzt denn bewährt, bzw. lohnt sich dran festzuhalten?
      Oder anders gefragt: was hältst du aktuell für das wichtigste Thema? Nimmt mich echt wunder.
  • Gwaggli 13.06.2019 16:37
    Highlight Highlight Man stelle sich mal vor die Ölscheichs würden Zukunftsorientiert denken. Die könnten doch glatt Brennstoffe aus der Luft pumpen, Infrastruktur für den Export haben die schon und an Sonne mangelt es kaum.
    Ich bin gespalten ob ich das Szenario gut finde oder nicht: Nachhaltig hui, religiöse Diktaturen stärken pfui.
  • franzfifty 13.06.2019 16:36
    Highlight Highlight Sensationell! Will mehr davon wissen. Evtl lohnt sich da eine Investition in diese Technologie!
  • neoliberaler Raubtierkapitalist 13.06.2019 16:31
    Highlight Highlight Ich möchte nicht pessimistisch wirken, aber wir bräuchten Systeme, die im Winter Strom produzieren könnten und im Sommer lagerfähige Energieformen. Dieses System scheint aber im Moment nur die lagerbare Energieform zu produzieren. Ob das dann günstiger ist als Strom aus Photovoltaik, bezweifle ich.
    • FrancoL 13.06.2019 16:45
      Highlight Highlight Es ist wohl etwas zu früh um über Wirtschaftlichkeit zu sprechen, auch müssen wir abwarten ob nicht eine konzisere Stapelung möglich ist und somit der Nachteil "Winter" eventuell wett gemacht wird.
    • Heinzbond 13.06.2019 16:45
      Highlight Highlight Nun vielleicht auf vorrat produzieren oder weltweit...
      Der Sprit in deinem Auto ist auch schon ein paar Millionen Jahre alt und einige davon in irgendwelche Lager oder Schiffe oder Raffinerien...
    • Magnum44 13.06.2019 16:48
      Highlight Highlight Dafür gibt es ja im Winter Wasser, Sonne und Wind?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wander Kern 13.06.2019 16:22
    Highlight Highlight Flugzeuge sind als Zielmarkt natürlich clever gewählt, weil dort auf absehbare Zeit nicht auf Verbrennungsmotoren verzichtet werden kann. Beim Individualverkehr hingegen werden sich Antriebssysteme mit höherem Wirkungsgrad mittelfristig durchsetzen.
  • 7immi 13.06.2019 15:55
    Highlight Highlight Man muss die Energiewende breit abstützen, genau solche Technologien werden mit zum Durchbruch helfen. Eine Elektrifizierung macht nicht überall sinn, wie Furler korrekt sagt.
    • FrancoL 13.06.2019 16:42
      Highlight Highlight Wobei Furler vergisst den Zeitfaktor mit zu betrachten. Und so viel Zeit haben wir nicht zur Verfügung.
  • sunshineZH 13.06.2019 15:55
    Highlight Highlight Yes so kann ich ganz Ökologisch meinen Benziner weiterfahren 😍
    • Posersalami 13.06.2019 16:38
      Highlight Highlight Der Liter an der Tanke kostet dann aber nicht 1.70, sondern 3-4 sfr
    • Bosshard Matthias 13.06.2019 16:46
      Highlight Highlight Absolut damit werden E-Autos obsolet die ja wie wir Wissen auch nicht neutral sind.
    • Wander Kern 13.06.2019 17:18
      Highlight Highlight Ganz genau. Wenn Dir das Knattern wichtiger ist als Beschleunigung und Wirkungsgrad.
  • Coffeetime 13.06.2019 15:39
    Highlight Highlight 👍🏻👍🏻👍🏻
  • Toerpe Zwerg 13.06.2019 15:35
    Highlight Highlight "Laut den ETH-Forschenden könnte der Kerosin-Bedarf der gesamten Luftfahrt also mit einer Anlage von der Fläche der Schweiz oder einem Drittel der Mojave-Wüste in Kalifornien gedeckt werden."

    Daran kann man den Irrsinn solcher Verfahren ablesen - gigantische Anlagen mit riesigem Flächenverbrauch. Würde mich interessieren, wie häufig die Spiegel gereinigt werden müssen, damit die Leistung nicht zu stark abfällt.

    Das massenhafte Sammeln von Energieformen mit minimaler Energiedichte ist nicht so umweltfreundlich, wie es auf den ersten Blick scheint.
    • FrancoL 13.06.2019 15:52
      Highlight Highlight Du scheinst wirklich den Durchblick zu haben, wohl einer der Forschungsgruppe. Schön dass man immer zuerst was zu meckern hat bevor man die Technologie auch nur annähernd werten kann.
      Dien Schlusssatz kann man dann schon fast nicht mehr ernst nehmen. Hast Du Dir schon einmal ausgerechnet wie lange und wieviel Effizienz zB die Fossilen binden, natürlich inkl. dem Entstehungsprozess?
    • Wander Kern 13.06.2019 15:58
      Highlight Highlight Umweltfreundlichkeit ist das eine, Nachhaltigkeit das andere. Öl ist nunmal eine eindliche Resource. Man muss nicht grün sein, um das einzusehen...
    • aglio e olio 13.06.2019 16:01
      Highlight Highlight Für die Reinigung lassen sich solarbetriebene Roboter einsetzen, sollte also ein eher kleines Problem sein.

      Bei rund 150 Mio qkm Erdoberfläche (Festland) und davon etwa 35 Mio qkm Wüsten, davon ca. 1/4 Sandwüsten sind die ca. 40000 qkm Bedarf sicher zu verschmerzen.
      Aber ja, alternative Antriebssystem für den Flugbetrieb wären gut. Gibt es da schon Erkenntnisse für etwas was in den nächsten 100 Jahren realistisch angewendet werden könnte?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Aurum 13.06.2019 15:28
    Highlight Highlight Krass, die Idee von klimaneutralen, fossilen Brennstoffen ist ziemlich spannend.
    Damit könnte mindestens bezüglich CO2 aus fossiler Energie ein stillstand in der Atmospähre erreicht werden. Dann müssen wir "nur" noch die Treibhausgase zurück in den Boden bringen und wir sind auf gutem Weg.
    • sheshe 13.06.2019 16:04
      Highlight Highlight climeworks.com Kannst einen Teil des CO2's aus der Luft filtern lassen und im Boden binden. Mit Abo, damit jeder seinen Beitrag leisten kann.
    • Aurum 13.06.2019 17:18
      Highlight Highlight Hammer, danke für die Info!
    • Wander Kern 13.06.2019 17:20
      Highlight Highlight Fossil sind sie dann ja im Grunde nicht mehr. 😉
      Aber der Vorteil ist ganz klar, bestehende Infrastruktur weiternutzen zu können.
    Weitere Antworten anzeigen
  • mrmikech 13.06.2019 15:25
    Highlight Highlight Was für eine leistung! Gratuliere!

    Hoffentlich werden alle jetzt ihre aktien in fossiele treibstoffe dumpen und dafür endgültig in nachhaltig investieren.
    • Guardragon!? Tsuchinoko? 13.06.2019 20:15
      Highlight Highlight ~Aber dadurch würden doch so viele Arbeitsplätze verloren gehen~

      - Rechter-/Wirtschaftsorientierter Politiker
    • Hiker 14.06.2019 16:26
      Highlight Highlight Das ist keine Leistung, die Natur tut dies seit tausenden von Jahren! Das einzige was damit erreicht wird ist eine wahnwitzige Beschleunigung des natürlichen Prozesses der Photosynthese wie es Pflanzen seid Millionen von Jahren tun.
  • Lörrlee 13.06.2019 15:15
    Highlight Highlight Sehr spannend, aber die Frage nach dem "wo" wird wohl noch ein hin- und her geben. Dann hätten wir immerhin einmal einen Treibstoff, welcher nicht mehr CO2 produziert, dürfen dabei aber nicht vergessen, dass es immer noch Zuviel davon in der Atmosphäre hat. Alternativen um nicht mehr zu produzieren sind wichtig, doch die zweite Seite der Medaille wird es sein das bisherige CO2 zu reduzieren.
    Top Leistung auf jeden Fall!
  • Cédric Wermutstropfen 13.06.2019 15:14
    Highlight Highlight Genau solche Dinge brauchen wir. Man muss eben im grösseren Rahmen denken und Innovation fördern und nicht wie diese kleinen, demonstrierenden Stänkerer und die Grünen überall Verbote fordern, die nie umgesetzt werden. Innovation brauchen wir. Geld verdienen und etwas gutes für das Weltklima tun, das sollte unser Ansatz sein und nicht uns selbst ins Bein schiessen und die Welt geht trotzdem vor die Hunde, weil bspw. USA und BRIC-Staaten nichts tun.
    • Aurum 13.06.2019 15:35
      Highlight Highlight Auch verbote sind nun mal notwendig. Mindestens die Industrie wird kaum freiwillig ihre Gewohnheiten derart ändern, dass es einen Einfluss hätte. Oder anders formuliert: sobald es um Geld geht.
    • Klaus07 13.06.2019 15:47
      Highlight Highlight Innovationen gibt es viele. Aber ohne den Druck der kleinen Stänkerer und Grünen, würden solche Innovationen im Sande verlaufen.

      Das erste Elektroauto wurde 1839 entwickelt. 1888 gab es den ersten deutschen Elektrowagen.
      Und dann?
    • ChillDaHood 13.06.2019 15:51
      Highlight Highlight Handel von CO2 Zertifikaten ist wohl mit die Lösung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bynaus @final-frontier.ch 13.06.2019 15:13
    Highlight Highlight Ha, die sollten mal bei Elon Musk anrufen. So eine Anlage würde sich auch auf dem Mars gut machen - um den Treibstoff für den Rückflug zu produzieren.
    • Klaus Kinski 13.06.2019 15:31
      Highlight Highlight Sonneneinstrahlung sollte wohl auch auf dem Mars vorhanden sein. Wie es um die "Luft" steht, weiss ich aus dem Stehgreif aber nicht.
    • G-Man 13.06.2019 15:39
      Highlight Highlight Soweit ich das sehe wird das mit der Luft auf dem Mars schwierig...
    • Aurum 13.06.2019 15:48
      Highlight Highlight Der Mars hat eine deutlich geringere Atmosphärendichte im vergleich zur Erde, aber 95.9% CO2 sind dort in der Luft vorhanden. Würde mit einer Adaption also vieleicht funktionieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rasti 13.06.2019 15:10
    Highlight Highlight Sehr interessant, jetzt sollte das nur noch von Staaten subventioniert werden.

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    • DerHans 13.06.2019 15:54
      Highlight Highlight Das Video ist leider reine Lesch Propaganda. Der Prozess wird gut erklärt, aber warum Primärenergie in Sekundärenergie umgewandelt werden muss, nur damit man wieder irgendwelche Treibstoffe in der Weltgeschichte rumfahren kann, erschliesst sich mir nicht. Die Dame im Video spricht sogar den Wirkungsgrad an. Ich habe Lesch früher immer bewundert, zurzeit ist es aber nur zum fremd schämen wie er sich für die Treibstofflobby vor den Karren spannen lässt.
    • Aurum 13.06.2019 16:20
      Highlight Highlight An TerraX arbeiten Harald Lesch, Philip Häusser und Mai Thi Nguyen-Kim. Dieses Video ist von Mai und hat mit Lesch nichts zu tun (nebst dem, dass Mai als Doktorandin in angewandter Polymerforschung "etwas" qualifizierter auf diesem Gebiet ist, als Lesch).
      Der Sinn des Videos ist es zu erklären, wie man aus CO2 Treibstoff macht und wozu. Die Primärenergie (Sonne) wird erst in Sekundärenergie gespeichert, damit es jederzeit eingesetzt werden kann. Das brauchst du, ausser du kannst irgendwie mir reiner Solarenergie ohne Speicher die Nacht durch fahren.
    • Wander Kern 13.06.2019 17:26
      Highlight Highlight "warum Primärenergie in Sekundärenergie umgewandelt werden muss, nur damit man wieder irgendwelche Treibstoffe in der Weltgeschichte rumfahren kann, erschliesst sich mir nicht."

      Weil man so bestehende Infrastruktur nutzen kann, weil man für PV zwingend einen Energieträger benötigt und weil dies Speicherprobleme löst zB?
  • Magnum44 13.06.2019 15:09
    Highlight Highlight Massenvernichtungswaffen in Zürich in 3,2,1...
    • Aurum 13.06.2019 15:28
      Highlight Highlight Ehrm.... hä?
    • Midnight 13.06.2019 15:41
      Highlight Highlight @Magnum Zu viel James Bond geschaut? 🧐
    • Klaus07 13.06.2019 15:48
      Highlight Highlight @Magnum44. Bei ihnen hat es bereits gewirkt.
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  • Sharkdiver 13.06.2019 15:01
    Highlight Highlight Hat der CO2 Gehalt in der Luft einen Einfluss auf die Produktionsmänge? Macht es ein Unterschied ob die Anlage neben einer co2 Schleuder steht oder Z.B. der Wüste?
    • Hanauta No Kenshi 13.06.2019 15:28
      Highlight Highlight Ich nehme an, das Reaktionsgleichgewicht verschiebt sich schon mit dem CO2- und H2O-Partialdruck. Ein höherer CO2-Gehalt wäre demnach schon effizienter (bei gleichbleibendem H2O-Gehalt). Doch ziemlich sicher ist der Zusammenhang nichtlinear. Vermutlich hat man ab einem gewissen CO2-Gehalt nur noch eine marginale Steigerung der Syngasproduktion.
      Vielleicht hat jemand diesbezüglich eine Quelle?
    • ChillDaHood 13.06.2019 15:33
      Highlight Highlight Der CO2 Gehalt der Luft liegt bei etwa 400 Parts per Million (Parts), also ein Promille eines Promilles der Luft.

      Es ist imho relativ irrelevant, wo genau es entnommen wird - ich rechne kurz überschlagsmässig: ein Quadratkilometer könnte 20000 Liter Kerosin produzieren, überschlagsmässig ergibt das 3 kg CO2 pro Liter, also 60t ergibt mal ca 500l/kg CO2 ca 30 Mio Liter, also 30000 m3 CO2, geteilt durch 400ppm ergibt 0.075km3. Das heisst, pro Tag wird etwa das CO2 der Luft von einer Säule von 75m über der Anlage von einem Quadratkilometer verbraucht. Etwas Wind und das geht sich locker aus...
    • ChillDaHood 13.06.2019 15:41
      Highlight Highlight Einen hab ich noch... Wenn ich mir überlege, dass einige CO2 Produzenten CO2 capturing betreiben, dann gäbe es unter Umständen die Möglichkeit die Tanks welche brennbares Gas zu z.B. einem Gasturbinenkraftwerk bringen, mit CO2 zurückzuschicken, welches dann direkt zugeführt werden könnte.
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