Schweiz
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CEO Magdalena Martullo-Blocher spricht an der Medienkonferenz zum Halbjahresabschluss der Ems-Chemie AG, am Freitag, 15. Juli 2016, in Ems. Das Chemieunternehmen konnte gemaess Mitteilung den Nettoumsatz um 3,7 Prozent und das Betriebsergebnis um 16,6 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode steigern. Das entspricht einem neuen Rekord. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Frauenstreik? «Das geht auf keinen Fall», sagt Magdalene Martullo-Blocher. Bild: KEYSTONE

Frauenstreik: Martullo-Blocher droht mit Kündigung

Die Ems-Chefin Magdalena Martullo-Blocher warnt vor dem Frauenstreik am 14. Juni. Eine Beteiligung hätte die Kündigung des GAV zur Folge. Andere Firmenchefs im Parlament unterstützen den Streik.

Lorenz Honegger / ch media



Die Arbeit verweigern am Frauenstreiktag? Das wird in einigen Firmen schwierig. Frauen riskieren je nach Arbeitgeber einiges, wenn sie am 14. Juni als Zeichen für Gleichberechtigung streiken. Besonders von Unternehmen in Branchen mit Gesamtarbeitsverträgen (GAV) ist mit wenig Wohlwollen zu rechnen.

Eine Umfrage bei Firmenchefs im Parlament zeigt, wie sie mit streikenden Mitarbeiterinnen umgehen wollen. «Das geht auf keinen Fall», sagt die Bündner SVP-Nationalrätin und Ems-Konzernchefin Magdalena Martullo-Blocher, Vorgesetzte von knapp 3000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. «In der Chemiebranche können wir uns allein schon aus Sicherheitsgründen keine Streiks leisten.»

«Ein Streik würde zur Kündigung des Kollektiv-Arbeitsvertrages führen.»

Das Unternehmen habe just nach dem Frauenstreik Tag der offenen Tür. «Alle unsere Mitarbeitenden, ob Mann oder Frau, haben am 14. Juni sicher anderes zu tun, als zu streiken.» Sie selber werde direkt von der Session ins Bündnerland reisen, um die Vorbereitungen zu unterstützen. Ausserdem glaube sie nicht, dass ihre weiblichen Angestellten wirklich streiken wollten: «Im Kanton Graubünden sind die Frauen sehr bodenständig.»

Trotzdem mahnt die Ems-Chefin die Gewerkschaften, sich an die Friedenspflicht im GAV zu halten. «Ein Streik würde zur Kündigung des Kollektiv-Arbeitsvertrages führen. Das wissen unsere Gewerkschaften.» Frauen, die am 14. Juni ein politisches Zeichen setzen wollten, könnten freinehmen.

Martullo-Blocher ist mit ihrer Haltung im Bundeshaus nicht allein. Ähnlich äussert sich Marcel Dobler, St. Galler FDP-Nationalrat und Mitinhaber des Spielwarenhändlers Franz Carl Weber. «Ich bin dafür, dass Frauen am 14. Juni auf Wunsch freinehmen dürfen. Aber ich bin dagegen, dass politische Aktionen während der bezahlten Arbeitszeit stattfinden.» Wenn Frauen diese Möglichkeit erhielten, müsse man diese auch allen anderen Mitarbeitenden gewähren und im Arbeitsreglement festhalten. Das gehe nicht.

Dilemma der Gewerkschaften

Die Äusserungen der beiden prominenten Unternehmer zeigen: Die Gewerkschaften befinden sich in einem Dilemma. Zwar rufen sie am 14. Juni eigentlich zum Streik auf. Doch auch sie wissen nur zu gut, dass ein richtiger Streik in Branchen mit GAV viel zu riskant wäre. «Bei einer Firma mit Friedenspflicht können wir nicht zu einem Streik aufrufen», sagt Kathrin Ackermann, Zentralsekretärin der Gewerkschaft Syna.

Mit Bezug auf Martullo-Blochers Ems-Gruppe betont Ackermann, die Gewerkschaft habe keine Mitarbeitenden aufgefordert, die Arbeit niederzulegen. «Wir sagen ihnen, dass sie freinehmen müssen, wenn sie am Streiktag teilnehmen wollen.» Schade finde sie es dennoch, dass sich Ems-Chefin Martullo-Blocher gegen den Frauenstreik stelle. Immerhin habe sich die Unternehmerin in einem Interview schon einmal als Feministin bezeichnet.

Es gibt im Bundeshaus allerdings auch Firmenchefs, die dem 14. Juni gelassen entgegenblicken. Der Zürcher FDP-Ständerat und IT-Unternehmer Ruedi Noser sagt: «Wir sind ein moderner und liberaler Arbeitgeber. Unsere Angestellten können selber entscheiden, zu welcher Tageszeit sie ihr Pensum erfüllen wollen.» Die IT-Branche sei zudem keine Frauenbranche, es gebe «leider» fast keine Informatikerinnen oder Ingenieurinnen. «Wir geben uns Mühe, die wenigen Frauen, die wir haben, gut zu behandeln.»

Die Zürcher SP-Nationalrätin Jacqueline Badran, die ebenfalls eine IT-Firma betreibt, kündigt an, sie und ihre Mitarbeiterinnen würden gemeinsam am Frauenstreikteilnehmen. «Wir haben mit den Männern in der Firma vereinbart, dass wir an diesem Tag keine externen Termine mit Frauen eingehen.» Es müssten auch nicht zwingend alle Frauen streiken. Es gehe darum, ein Zeichen zu setzen.

Jacqueline Badran, SP-Nationalraetin Zuerich, spricht an der Delegiertenversammlung der SP Schweiz im GKB Auditorium in Chur, am Samstag, 25. Juni 2016. (KEYSTONE/Nick Soland)

SP-Nationalrätin und Chefin einer IT-Firma Jacqueline Badran. Bild: KEYSTONE

«Keine Einzelaktionen»

Gemäss Katharina Prelicz-Huber, Präsidentin der Gewerkschaft VPOD, wird es am 14. Juni alles geben: Frauen, die den ganzen Tag streiken. Frauen, die um 11 Uhr symbolisch eine verlängerte Pause machen. Und Frauen, die um halb vier Uhr nachmittags die Arbeit niederlegen. «Wer nicht streiken kann, kann symbolisch ein Tüchlein tragen», sagt Prelicz-Huber.

«Lasst euch nicht abhalten, traut euch, zu streiken.»

Katharina Prelicz-Huber, Präsidentin VPOD

Weiblichen Angestellten, welche die Arbeit ganz niederlegen wollten, rate sie: «Lasst euch nicht abhalten, traut euch, zu streiken.» Schon beim Frauenstreik 1991 hätten Arbeitgeber im Vorfeld «Angstmacherei» betrieben. Was nicht zu empfehlen sei, seien Einzelaktionen, die nicht mit der Gewerkschaft abgesprochen seien. «Solange man im Kollektiv streikt, ist man geschützter.»

1. Mai- Demo steht im Zeichen des Frauenstreiks

Immer noch keine Gleichberechtigung in der Schweiz

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    Alle Leser-Kommentare
  • ThePower 13.05.2019 13:23
    Highlight Highlight Freinehmen, um zu streiken..Only in Switzerland😄
  • Sebanimon 13.05.2019 02:44
    Highlight Highlight Was für eine bodenlose Verhältnismässigkeit! Ja, es gibt Orte auf der Welt, an denen die Gleichberechtigung definitiv nicht erreicht ist! In der Schweiz ist dies allerdings sicher nicht der Fall! Wir sollten uns alle glücklich schätzen, hier leben zu dürfen und eigentlich könnten wir es einfach schön haben. Aber gut, je besser es einem geht...#firstworldproblems
  • HPOfficejet3650 13.05.2019 00:00
    Highlight Highlight you dreamer
  • MaMe 12.05.2019 19:57
    Highlight Highlight Frau Blocher hat zu 100% Recht. Warum sollen für die Frauen wieder einmal Sonderrechte gelten. Teilnehmen kann jeder / jede. Aber dann frei nehmen.

    Eine absolute Frechheit wer sich hier eine Extrawurst raus ziehen möchte. Vor allem gehören die CH Frauen zu den privilegiertesten Menschen auf der ganzen Welt. Ein Hohn hier noch streiken zu wollen
    • nst 12.05.2019 22:46
      Highlight Highlight „Aber dann frei nehmen.“ - dann wärs aber irgendwie kein Streik mehr, oder?
      Und nur weil CH Frauen privilegierter sind als Menschen in anderen Ländern, heisst das ja nicht, dass sie mit CH Männern gleichgestellt sind...deine Aussage hat nichts mit den Forderungen zu tun..
    • Hierundjetzt 12.05.2019 23:04
      Highlight Highlight 100% 1980ger Jahr 🤣🤣🤣

      Nein.

      Jeder darf in der Schweiz streiken.

      Und vorallem jede.

      Das kann Dir passen. Oder nicht. Das ist dem Rechtsstaat herzlich egal
    • MaMe 13.05.2019 14:04
      Highlight Highlight @Hierundjetzt

      Gemäss Artikel 28, Absatz 3 in der Bundesverfassung ist ein Streik dann erlaubt, wenn es konkret um das Arbeitsverhältnis zwischen den Streikenden und dem Arbeitgeber geht. Die Mitarbeiterinnen der EMS unterstehen einem GAV. Dem gleichen GAV wie auch die Männer. Demnach wäre ein Streik nur zulässig, wenn es sich gegen diesen GAV widmet. Wer also von der EMS am Frauenstreiktag teilnimmt ohne frei zu nehmen, der / die handelt gegen die Bestimmungen in der BV
  • Zwei Fallende Stimmen 12.05.2019 19:23
    Highlight Highlight Der Tag der offen Tür findet "just" am Frauenstreiktag statt. Zufälle gibts aber auch.
  • öpfeli 12.05.2019 13:42
    Highlight Highlight Da hat jemand eine interessante Definition von "bodenständig".
  • Leon1 12.05.2019 12:05
    Highlight Highlight Ich mag die Frau überhaupt nicht, ihre politischen Ansichten noch weniger, aber soviel zur Verteidigung;

    Blocher droht mit Kündigung des GAV.
    Der Titel suggeriert, sie drohe mit persönlicher Kündigung gegen streikende Arbeitnehmerinnen.
    Entschuldigung, aber das ist dem Artikel NICHT zu entnehmen!
    • Hierundjetzt 12.05.2019 15:36
      Highlight Highlight Genau. Und exakt dafür gibts einen Artikel. Und nein, der Titel eines Artikels ist nicht dessen Zusammenfassung. Immer noch nicht 🥳
  • TheRealSnakePlissken 12.05.2019 11:54
    Highlight Highlight Frau Blocher (den Martullo lass ich jetzt mal weg, der ist ja immer „mitgemeint“😉) ist eine klassische Patriarchin, wie man sie aus Geschichte und Gegenwart kennt. Grundsätzlich geht die Macht im Clan vom Vater auf den Sohn über. Wenn aber kein (brauchbarer) Sohn da ist, muss die Tochter ran (Indira Gandhi, Benazir Bhutto etc). - Frau Blocher ist genau auf der Linie der europäischen Rechtspopulisten, wo sich sogenannte Selfmadefrauen gegen eine staatliche Frauenförderung via Quoten etc stemmen.
    • Bartli, grad am moscht holä.. 12.05.2019 12:57
      Highlight Highlight Indira war nicht die tochter. Ich glaube nicht mal eine nahe blutsverwandte. Sie hat sich den namen gandhi angeheiratet.
    • fuegy 12.05.2019 13:28
      Highlight Highlight Wenn nun die Firma von einer der Töchter von Frau Martullo-Blocher übernommen werden sollte, macht sie das dann nicht zur Matriarchin?
    • Herr Ole 12.05.2019 14:20
      Highlight Highlight Indira Gandhi war mit dem Mahatma weder verwandt noch verschwägert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Reudiger 12.05.2019 11:41
    Highlight Highlight Stützt sich der Frauenstreik eigentlich immernoch auf der verfälschten und vereinfachten Gehaltsrechnung?

    In dieser "Pay-Gap" Rechnung werden diverse Faktoren wie:

    - Anzahl Überstunden
    - Anzahl Ferientage
    - Individuelle Mitwirkung in Unternehmen
    - Branchenlöhne
    - Schwangerschaft
    - Mentalität

    nicht miteinbezogen.

    Stattdessen gibt es eine fälschlich vereinfachte Rechnung von:
    Summe aller Löhne geteilt durch Anzahl Arbeitnehmer, sortiert nach Geschlecht.
    Unternehmen denken bei der Einstellung von Arbeitern meistens nicht ideologisch, sondern kapitalistisch.
    • Daniel Caduff 12.05.2019 12:17
      Highlight Highlight Schwachsinn. Selbstverständlich werden nicht einfach alle Löhne durch die Anz. Frauen, bzw. Männer geteilt.

      Es gilt: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort.

      Unter Berücksichtigung dieser Rahmenbedingung gibt es einen erklärbaren Pay-Gap (zB. wegen Schwangerschaft, höherem Teilzeitanteil, etc.) und einen statistisch nicht erklärbaren Pay-Gap, der auch unter Berücksichrigung der von Dir genannten Faktoren bestehen bleibt. (Aktuell ca 7%).

      Man kann streiten, ob das einfach die Folge von schlechter Verhandlungstaktik ist. Aber es ist kein Statistikfehler.
    • PeteZahad 12.05.2019 13:16
      Highlight Highlight @Daniel: Je nach Studie sind es nur 2% und wie sie schon erwähnten ist es ein nicht erklärbarer Unterschied. Aus "nicht erklärbar" auf Diskriminierung zu schliessen ist nun Mal einfach geraten und schwach als Legitimierung fur einen Streik.
    • rodolofo 12.05.2019 13:42
      Highlight Highlight Männer bevorzugen Männer, weil sie sich davon einen einfacheren Umgang miteinander versprechen.
      Das selbe passiert, wenn Frauen Frauen nachziehen, oder Italiener Italiener, usw.
      Damit die männliche Vorherrschaft nicht aus psychologisch durchaus verständlichen Gründen bis in alle Ewigkeit so weitergeht, muss halt -als Initialzündung sozusagen- eine gesetzlich verbindliche Quote definiert werden!
      Nachher kann man die Quote dann wieder aufheben, weil die Aktionen-Reaktionen dann wieder aus eigener Kraft weiterlaufen.
      Bei srf Radio+Fernsehen z.B. hat es heute genügend Walliser...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bart-Olomäus 12.05.2019 11:36
    Highlight Highlight Typisch Blocher ... ich habe vor einer Woche zu einem Kumpel gesagt "wetten Martullo Blocher wird irgendwas dagegen haben ..." - tja .. wette unverhofft gewonnen.
    • Ueli_DeSchwert 12.05.2019 14:26
      Highlight Highlight Und worüber wettest du als nächstes?
      Dass Wasser nass ist? :)
    • Hierundjetzt 12.05.2019 16:27
      Highlight Highlight Ueli: 😂😂😂😂
    • Bart-Olomäus 12.05.2019 18:34
      Highlight Highlight Na - Freitags sagte ich noch : Cryptos Explodieren bald !

      und Gestern BTC +20% :)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gubbe 12.05.2019 11:10
    Highlight Highlight Streik ist immer der Letzte Ausweg in einer aussichtslosen Situation. Ja, Frauen haben vielerorts niedrigere Löhne als Männer. Haben sie auch die selbe Ausbildung und Erfahrung, dann sollten sie bei gleicher Stundenarbeitszeit den gleichen Lohn erhalten. Ich glaube nicht, dass Frauen so schlecht bezahlt werden, dass Streik ihr Mittel zu mehr Lohn ist. Mit dem Arbeitgeber sprechen führt zum Ziel, Verweigerung nicht.
    • rodolofo 12.05.2019 13:47
      Highlight Highlight Als Mann glaubst Du das also nicht.
      Nun ja, entlarvender hättest Du Deine Ignoranz und Gleichgültigkeit gegenüber diesem Frauen betreffenden Problem eigentlich nicht ausdrücken können...
      Ein Appenzeller zur Zeit, als es noch kein Frauenstimmrecht im Kanton Appenzell gab:
      "Ich glaube nicht, dass unsere Frauen an Abstimmungen teilnehmen sollten.
      Die backen doch viel lieber Kuchen für den Zvieri!"
    • Na_Ja 12.05.2019 17:45
      Highlight Highlight @Gubbe
      Dagegen wehren sich ja die Frauen. Wir wollen für gleiche Qualifikationen und Leistungen auch gleich bezahlt werden. Leider ist es auch 2019 noch immer nicht selbstverständlich. Die Aussage, dass Frauen halt dafür kämpfen müssten, ist ignorant.
    • Gubbe 13.05.2019 00:10
      Highlight Highlight rodolofo: Du solltest nicht nur das sehen, was du gerne kontern willst. Ich bin für gleichen Lohn und bezahle ihn auch. Auch Männer haben nicht einfach den gleichen Lohn, bei gleicher Arbeit. Es gibt immer Personen, die bei gleicher Arbeit besser sind als andere. Dies muss nicht zwangsläufig ein Mann sein. Vergiss dabei regionale Unterschiede nicht.
      Na_Ja : Männer müssen auch für den Lohn kämpfen. Bei guter Arbeitslage wird sich, wie auf der Leiter, nach oben gekündigt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Magnum44 12.05.2019 11:00
    Highlight Highlight Das man in GR nicht bodenständig ist, hat die Wahl von Frau Blocher doch gerade gezeigt.
    • St. Just 12.05.2019 19:28
      Highlight Highlight Na, zumindest die bündner SVPler. Andere haben Frau Martullo kaum gewählt.
  • Markus97 12.05.2019 10:59
    Highlight Highlight Ich mag die Dame auch nicht, aber sie hat recht. Die besseren Bedingungen in einem GAV werden unter anderem dadurch ermöglicht, dass Arbeitnehmer sich an die Friedenspflicht halten. Eine Gewerkschaft welche so einen Vertrag aushandelt und nachher doch zum Streik aufruft (obwohl der GAV eingehalten wird) macht sich extrem unglaubwürdig und erschwert zukünftige Verhandlungen zu Gunsten der Arbeitnehmer.
  • redneon 12.05.2019 10:52
    Highlight Highlight Frau Martullo stellt Bodenständigkeit der "Bünder" Frauen gleich mit. Überspitzt gesagt. Nicht Denken Gehorchen und das Machen was die Männer und Firmen Bosse Bossinen vorgeben. Was seit 200 Jahren ist soll auch so bleiben. Unglaublich diese Dilettantische Kurzsichtigkeit dieser Frau.... ""Dreeeeemers alles Dreeeeemers diese Frauen""
  • Simsalabim Abracadabra Simorgh 12.05.2019 10:40
    Highlight Highlight Das Problem ist, dass wir in der Schweiz nicht über Löhne reden. Auf der einen Seite wird damit Neid vermieden, auf der anderen Seite werden Ungleichheiten nicht nachvollziehbar. Gleiche Arbeit bei gleichen Qualifikationen, ein schwieriges Thema, was ist gleich. Bei "unqualifizierten", sprich MA ohne spezifische Ausbildung ist es schlicht eindeutig. Um Beweise zu erbringen müsste ich Lohndaten bringen. Darf ich aber nicht. Gut für Leute die als Beweis nur sagen, bring Beweise. Ich erstelle jeden Monat Lohnabrechnungen. Ich weiss wer verliert. Die Männer sind es nicht.
    • Simsalabim Abracadabra Simorgh 12.05.2019 11:02
      Highlight Highlight Ich habe ein "Schoggi-Job". Ich muss nicht jeden Tag 8 Std. lang im Oel repetitive Arbeit leisten. Die braucht es aber öfters als man denkt. Glaubt ihr wirklich ein Bäcker muss UNI-Studium absolvieren um Gipfeli zu backen? Wenn das so wäre, müsstet ihr aber die Konsequenzen akzeptieren. Sich gut verkaufen, um besseren Lohn zu erhalten, toll. Wie wäre es mal damit, dass die Arbeitgeber, geleistete Arbeit einfach nach den erbrachten Leistungen bezahlen. Zumindest ansatzsweise. OK ist ökonomisch für AG falsch. Wer profitiert wohl davon?
    • El Vals del Obrero 12.05.2019 12:15
      Highlight Highlight (1/2) Ich bin auch der Meinung, dass die Lohndifferenzen nach Geschlechtern nur ein Symptom des eigentlichen Problems ist.

      Dank dem Lohngeheimnis ist man als Arbeitnehmer zum "Pokern" gezwungen. Sonst redet man immer von Preistransparenz, nur bei der Ware Arbeit gilt das nicht. Man stelle sich mal vor, Migros-Kunden dürften nicht wissen, wie viel der Liter Milch im Coop kostet oder umgekehrt.

      Und im Durchschnitt sind Männer beim Pokern vielleicht mutiger, deshalb die Differenzen ...
    • El Vals del Obrero 12.05.2019 12:22
      Highlight Highlight (2/2) ... Es gibt aber vereinzelnd auch taffe Frauen und Männer mit weniger Selbstvertrauen.

      Und diese ignoriert man einfach.

      Ebenso gibt es auch Statistiken, dass Grossgewachsene mehr verdienen als Kleingewachsene.

      Es ist wichtig, dass man über solche Statistiken redet.

      Wenn man aber die Statistik auf den einzelnen Menschen, unabhängig von seinen Voraussetzungen, hinunterbricht und dabei nur eine von vielen Aufteilungen (Geschlecht) betrachtet, führt das zu neuen Willkürlichkeiten und dazu,dass benachteiligte Gruppen gegeneinander aufgehetzt werden,was dann z.B. zu "Antifeministen" führt
  • Hierundjetzt 12.05.2019 10:32
    Highlight Highlight Seit wann gehört Meilen ZH (wohnort martullo) zu Graubünden🤔

    Soviel zum Thema bodenständige Frauen aus Graubünden
    • Ruedi56 12.05.2019 13:57
      Highlight Highlight Habe mich auch immer gewundert, wieso die Bündner freiwillig einen Nationalratssitz an die Zürcher abgeben? Ansonsten werden Zürcher ja eher ....?, ausser beim Geld natürlich, das aus Zürich kommt via Subventionen und NFA
    • Hierundjetzt 12.05.2019 15:35
      Highlight Highlight Graubünden nimmt nur das Geld von uns Zürchern. Der Rest bitte nicht. Wenigstens sind Sie konsequent....
  • JKF 12.05.2019 10:25
    Highlight Highlight Ich suche die Korrelation zwischen Bodenständigkeit und der Wahrnehmung des Rechts auf Streik. Kann mir da jemand weiterhelfen?
    • Ohniznachtisbett 12.05.2019 12:01
      Highlight Highlight Wenn im GAV eine Friedenspflicht steht, gibt es kein Recht auf Streik
    • JKF 12.05.2019 13:03
      Highlight Highlight Danke Ohniznachtisbett. Den Zusammenhang habe ich aufgrund deines Posts immer noch nicht besser verstanden, aber egal.

      Grundsätzlich geht der GAV und die erwähnte Friedenspflicht vor. Als ultimo ratio steht der Streik aber weiterhin zur Verfügung und ist in der BV verankert.
    • MaMe 12.05.2019 20:06
      Highlight Highlight Mit Bodenständigkeit meint sie, dass diese Frauen dem Hipster Getue der Stadt Frauen nicht nachkommen und wissen, dass sie zu den privilegiertesten Menschen auf der Welt gehören. Es gibt kein Grund zu streiken. Wüsste keinen einzigen. Bzw wenn die CH Frauen einen hätten, dann wohl noch hunderte andere Gruppen vor ihnen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kong 12.05.2019 10:16
    Highlight Highlight In meiner „Blase“, sprich beruflichem Umfeld gibts keine Lohnunterschiede wegen dem Geschlecht, sehr wohl aber aufgrund der Ausbildung/Erfahrung. Und das Mütter, welche mit Kindererziehung hier Abstriche machen mussten das schlecht kompensieren können, liegt auf der Hand, umso mehr bei Teilzeitjobs.
    Die alten Gesetze basieren mehrheitlich auf der trauten Familie mit Ernährer und Hausfrau. Ein neues Modell tut Not, die Finanzierung und das gesellschaftliche Mindset sind der Challenge. Statt Streik müssten wohl andere gewählt werden?
  • Lowend 12.05.2019 10:16
    Highlight Highlight Die SVP Parteielite und deren Anhänger sind eben so altmodisch und undemokratisch, dass sie vermutlich sogar für die Wiedereinführung der Leibeigenschaft wären.
  • banda69 12.05.2019 10:12
    Highlight Highlight Frau Martullo Blocher hat etwa genau so viel mit Feminismus zu tun wie die SVP mit dem Volk.
    • rodolofo 12.05.2019 13:19
      Highlight Highlight Hahahaa, der ist gut!
      Und wie viel hat der Feminismus mit den Frauen zu tun?
      Leider auch nicht so viel, wie Du und ich gerne hätten...
    • Elephant Soup slow cooker recipes 12.05.2019 14:45
      Highlight Highlight rodolofo: Mit was hat Feminismus zu tun? Du hast mich neugierig gemacht.
  • Ritiker K. 12.05.2019 10:11
    Highlight Highlight Freinehmen fürs Streiken?

    Irgendwie habe ich gerade ein Problem mit Begriffsdefinitionen...
    • Maracuja 12.05.2019 10:41
      Highlight Highlight @Ritiker K.: Freinehmen fürs Streiken?

      Streik ist das letzte Mittel der Arbeitnehmer. Teilnahme an einem Streik beinhaltet an allen Orten/Zeiten das Risiko einer Entlassung. Deshalb wird nur in Ausnahmefällen darauf zurückgegriffen. Einen Aktionstag „Streik“ zu nennen, tönt kämpferisch, ich bezweifle aber, dass viele Frauen wirklich bereit wären, ihren Arbeitsplatz aufs Spiel zu setzen. Niedrigqualifizierte Frauen können sich das schlicht nicht leisten und gutqualifizierte haben meist Arbeitsbedingungen, die nicht so übel sind, dass ein echter Arbeitskampf als Option in Betracht gezogen wird.
  • Altruide 12.05.2019 10:11
    Highlight Highlight Beim Lesen der Überschrift hatte ich eigentlich schon etwas Hoffnung verspürt - beim Lesen des Artikels zerschlug diese jedoch Jäh!
  • El Pepedente 12.05.2019 10:10
    Highlight Highlight Schonyragisch das frauen keine rechte in der schweiz haben... die dürfen nicht auto fahren, wählen und ohne mann dürfen sie auch nicht auf die strasse. Oh ich habe das land verwechselt! Aber wieso gibts solche sachen nur in modernen ländern wo gleichberechtigung herrsch und nie in ländern wo die rechte nicht so toll sind?
    • nst 12.05.2019 23:08
      Highlight Highlight Kein Zusammenhang. Muss ich mich mit meiner Situation zufrieden geben, einzig aus dem Grund, dass es in anderen Ländern noch schlimmer ist? Wie wäre ein Vergleich mit Ländern, in denen die Situation besser ist als hier? So könnten wir als gutes Beispiel (mit-)/voran gehen, und Frauen in anderen Ländern auch helfen..wäre wirklich schön😇
  • Eskimo 12.05.2019 10:08
    Highlight Highlight Dieser Frauenstreik könnte schön nach hinten los gehen. Die Frauen streiken und niemand merkts.
    Ausserdem gilt in der Schweiz das Streikverbot. Das gilt halt auch für Frauen.
    • Ueli_DeSchwert 12.05.2019 14:34
      Highlight Highlight Streikverbot?

      "Galt nicht einst ein Streikverbot für Staatsangestellte, zumindest als diese noch Beamte waren? Dies ist freilich bereits einige Zeit her. Das Streikrecht besteht als in der Bundesverfassung erwähntes Recht. [...] Artikel 28 der seit dem Jahr 2000 geltenden Bundesverfassung hält nun unter der Garantie der Koalitionsfreiheit von Arbeitnehmern und Arbeitgebern ausdrücklich fest, dass Streik und sein Gegenstück, die Aussperrung, zulässig sind."
      Quelle: https://www.nzz.ch/kein_anspruch_auf_streik_aber_dennoch_ein_garantiertes_recht-1.10548765
  • IMaki 12.05.2019 10:05
    Highlight Highlight Soviel zum Thema: Es müssen UNBEDINGT mehr Frauen ins Parlament. Oder war da was?
    Wer die falsche Partei wählt, wählt halt auch die falschen Frauen. So geht das.
  • Der Tom 12.05.2019 10:03
    Highlight Highlight Hey Chef! Darf ich nächste Woche 1 Tag Frei machen? Ich könnte doch Überzeit abbauen? Ich würde gerne STREIKEN wenn ich darf.
  • Dr. Unwichtig 12.05.2019 09:56
    Highlight Highlight «Wir sagen ihnen, dass sie freinehmen müssen, wenn sie am Streiktag teilnehmen wollen." Genau wegen Alibiaktionen wie dieser, leidet so ziemlich jede Gewerkschaft in der Schweiz unter massivem Mitgliederschwund. Mal abgesehen davon, dass auch 2019 offenbar kein anderes Mittel zur Zielerreichung zur Verfügung steht, als ein "Streik"....
  • Reudiger 12.05.2019 09:55
    Highlight Highlight Basiert dieser Streik auch noch Tatsächlich auf diesem Pay-Gap unsinn?
    Diese Pay Gap wurde mit einer vereinfachten Rechnung ausgeführt.
    Einkommen summieren und dann durch die Anzahl Arbeiter, sortiert nach Geschlecht teilen.

    Diese Rechnungs kann nicht diverse Faktoren wie:
    - Anzahl Überstunden
    - Anzahl Ferientage
    - Individueller Erfolg innerhalb der Firma
    - Generelle Mentalität der Frauen
    - Schwangerschaft

    All diese Dinge, auf die diese Pay-Gap zurückzuführen sind, werden einfach ausser Acht gelassen.

    Firmen, besonders grosse Firmen, denken nicht ideologisch, sie denken kapitalistisch.
    • el fuego 12.05.2019 17:39
      Highlight Highlight Diese Rechnung gibt es schon seit langer Zeit und damals waren es Sklaven die man verkauft hat! Die Gesinnung hat sich bis Heute gut gehalten! Heute nennen Sie das Wirtschaft!
  • LibConTheo 12.05.2019 09:48
    Highlight Highlight Ich verfolge in diesem Bezug klar die Haltung von Herr Dobler.
    Klar ist die Meinungsäusserung von M. Blocher politisch bestimmt (und dies auch zu Ungunsten der vermeintlich Demonstrierenden), aber dies sollte ein bestehendes Arbeitsverhältnis nicht tangieren.

    Gleichberechtigung wäre, wen ich für das Äussern meines politischen Willens durch eine Demonstration für diesen Tag frei nehmen muss, wie alle anderen auch.

    Wen dieses Begehren zu einem bezahlten Freitag führen würde, welches Anliegen wäre das nächste?
  • sherpa 12.05.2019 09:42
    Highlight Highlight Es scheint, dass die Blocher's immer mit Drohungen argumentieren müssen, denn wirkliche Lösungen haben sie keine. Weder in der Politik noch im Gesdchäftlichen
  • Grohenloh 12.05.2019 09:36
    Highlight Highlight Den ersten Frauenstreik 1991 habe ich total unterstützt. Damals waren Frauen benachteiligt.

    Ich frage mich, wozu heute ein Frauenstreik? Frauen sind in den meisten Bereichen des Lebens bevorteilt (Bildungssytem, Rechte auf die Kinder, gesellschaftliche Werte, Pensionsalter, Dienst an der Gemeinschaft, Kaderpositionen (ja, es ist für eine Frau einfacher eine Kaderposition zu bekommen als für einen Mann, wegen der inoff. Quote), Partnerschaft, Sexualstrafrecht,...).

    Was bleibt, sind biologische Unterschiede, wie Kinderkriegen oder weniger Selbstsicherheit bei Lohnverhandlungen, Karrieredrang.
    • Elephant Soup slow cooker recipes 13.05.2019 22:46
      Highlight Highlight Nenn mir mal die Quellen der Bevorteilung bei:
      gesellschaftliche Wert
      Dienst an der Gemeinschaft
      Kaderpositionen (ja, es ist für eine Frau einfacher eine Kaderposition zu bekommen als für einen Mann, wegen der inoff. Quote)
      Partnerschaft
      Sexualstrafrecht

      Dein Bauch und Blickschlagzeilen sind als Quellen ausgenommen.
  • Einstürzende_Altbauten * 12.05.2019 09:29
    Highlight Highlight Vielleicht ist es an der Zeit, die Friedenspflicht zu überprüfen und gegebenenfalls sogar den GAV zu künden. Unabhängig von Frauenstreik, Menschen klein zu halten und mit Drohungen willig zu machen im 21 Jahrhundert ist unserer "Zivilisation" mehr als unwürdig.
  • Holch 12.05.2019 09:27
    Highlight Highlight Frau Blocher,sie nennen ihre Mitarbeiterinnen "Bodenständig"?Was dann soviel bedeutet wie; beschränkt und zu wenig Selbstbewusstsein,um für mehr Gleichberechtigung in der Gesellschaft, zu streiken?!
  • Freilos 12.05.2019 09:27
    Highlight Highlight Gleichberechtigung bedeutet für mich volle Gleichberechtigung. Das betrifft das Gehalt, das Renteneintrittsalter, der Militärdienst, die Mutter- bzw. Vaterschaftszeit (besser Elternzeit), einfach alles. Wenn Gleichberechtigung, dann überall.
    • AnnaBanana 12.05.2019 09:40
      Highlight Highlight Elternzeit ist eine grundlegende Forderung vom Frauenstreik.
      Und über den Renteneintritt, die Militärpflicht diskutieren wir gerne sobald wir gleiche Löhne für gleiche Arbeit erhalten, unsere Pension gleich hoch ist wie die der Männer, die Kinderbetreuung genauso vom Mann übernommen wird, ..........
    • loquito 12.05.2019 09:43
      Highlight Highlight Ja, dann mal ab das Pensum reduzieren nach Geburt... Bereits da ist das Problem. Viele Männer sind für Gleichberechtigubg, aber wollen janivjt zuviel im Haushalt und in der Familie tun.... Nicht alle, aber die Zahlen sind eindeutig
    • Eisvogel 12.05.2019 10:03
      Highlight Highlight Wenn Gleichberechtigung, dann überall: finanziell nicht entlöhnte Arbeit gleichmässig auf alle verteilen. Ich meine damit Care-Arbeit, zum Beispiel.
    Weitere Antworten anzeigen
  • CH-Bürger 12.05.2019 09:21
    Highlight Highlight Also, die Arbeitgeber sind auf die Frauen angewiesen. Den Tag können wir auch Frauen-Aktionstag nennen. Firmen die einen GAV haben stehen in Sozial-partnerschaft mit den Gewerkschaften und somit Arbeitnehmenden. Heisst sie sind bereit zu reden und verhandeln. Es gibt aber Arbeitgeber, die wollen davon nichts wissen können auch so ok sein aber manche andere Firmen benehmen sich entsprechend daneben gegenüber den Frauen, darum der Frauen-Aktionstag am 14. Juni 2019.
  • P. Silie 12.05.2019 09:21
    Highlight Highlight Wie kann es sich Frau Martullo nur erlauben sich auf gültige Verträge zu beziehen und diese, sollten sie gebrochen werden, danach aufzulösen?! Eine Frechheit!
  • Fredz 12.05.2019 09:18
    Highlight Highlight Wie bitte ? Hatten da Frau Blocher und Herr Dobler einen Fensterplatz in der Schule ? Ein Streik ist eine Arbeitsverweigerung, nicht eine Freizeitbeschäftigung. Frei nehmen um zu streiken ist ein Widerspruch.
  • rodolofo 12.05.2019 09:09
    Highlight Highlight Warum hegt Martello-Blocher einen dermassen tiefen Groll gegenüber Feministinnen?
    Vermutlich wird sie von ihrem väterlich-männlichen Über-Ich beherrscht, der ihr -breit gestikulierend- ein Ultimatum stellt:
    "Entweder Du führst wie ein Mann und verhältst Dich auch wie ein Mann, oder Du gehst wieder zurück an den Herd, wo Frauen traditionellerweise und gutschweizerisch hingehören!
    Wir sind hier nicht im Hühnerstall, sondern im Haifischbecken!"
    • P. Silie 12.05.2019 14:26
      Highlight Highlight Rodolofos Wunschfantasie...die soeben von der Realität eines gültigen GAV's zerschmettert wurde.
  • Max Dick 12.05.2019 08:55
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • Schnog 12.05.2019 08:45
    Highlight Highlight Übrigens es geht bei dem Streik nicht nur um den Lohn. Es geht auch um Sexismus und Gewalt. Für Männer kann das schwierig zu verstehen sein. Die meisten Männer müssen nie erleben, wie bedrohlich und eklig gewisse Männer sein können. Sie kennen das Gefühl latenter Angst nicht, mit welchem wir Frauen uns in gewissen Umfeldern bewegen müssen. Seid froh aber bitte helft uns Frauen doch dagegen zu kämpfen.
    • koks 12.05.2019 09:07
      Highlight Highlight @Schno, für euch Frauen kann es schwierig sein zu verstehen, was Diskriminierung überhaupt ist. Ihr seid heute im Gesetz und der Verfassung ausnahmslos privilegiert.

      Wir Männer sind der Diskriminierung täglich ausgesetzt. Dienstzwang ein halbes Leben lang, Männerzwangssteuer bei Dienstverweigerun, tieferes Rentenalter, höheres Risiko von Arbeitstodesfällen, Diskriminierung im Familien- und Eherecht, keine Wittwerrente. Massiv geringere Chancen auf akademische Bildung und Matur. Tägliche Herabwürdigung in den Zeitungen, vor allem wenn du als Mann älter wirst.


    • rodolofo 12.05.2019 09:12
      Highlight Highlight Ich habe gerade mit einem solchen aufsässigen, widerlichen, sadistischen, verlogenen, hinterhältigen, gefühlskalten Exemplar zu tun.
      JETZT verstehe ich es wirklich!
      Auch Männer werden sehr oft Opfer von Männer-Gewalt, so wie auch seh viele Muslime Opfer von Islamistischem Terror werden.
    • zeromaster80 12.05.2019 09:32
      Highlight Highlight Männer sind öfter Opfer von Gewalt, das zeigt jede Studie zu dem Thema. Hört auf mit den Lügen und wählt halt keine Täterschutz-Parteien.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nelson Muntz 12.05.2019 08:36
    Highlight Highlight Wir ein Streiktag nicht automatisch von den Ferien abgezogen resp. als unbezahlt verbucht?

    Frau Blocher ist also, als Frau, gegen die Gleichberechtigung der Frau? Erinnert an die Geschichte mit den Kopftüchern „freiwillig“ tragen.
    • zeromaster80 12.05.2019 09:33
      Highlight Highlight Gegen Streik=gegen Gleichberechtigung ;-) was für ein billiges Framing.
    • Reudiger 12.05.2019 09:36
      Highlight Highlight Das hat doch nichts mit dem zu tun. Eine Frau muss ja nicht, basierend auf ihrem Geschlecht Entscheidungen treffen, ausser du willst hier ein Pro Argument für Sexismus machen.
      Sie muss hier als CEO agieren und sie hat nunmal diese, hoffentlich wirtschaftlich und nicht politisch motivierte Entscheidung getroffen.
    • Froggr 12.05.2019 11:36
      Highlight Highlight Oder vielleicht ist sie der Meinung, dass gar keine Ungleichheit herrscht? Oder diese zumindest nicht so dramatisch ist, wie alle immer sagen.
  • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 12.05.2019 08:33
    Highlight Highlight  «Wir geben uns Mühe, die wenigen Frauen, die wir haben, gut zu behandeln.»
    Let that sink in.
    • Ueli Blocher 12.05.2019 10:03
      Highlight Highlight Sie geben sich Mühe, aber es gelingt scheinbar nicht!!
    • mostlyharmless 12.05.2019 10:06
      Highlight Highlight Was spricht dagegen? Wenn Noser «gut» sagt, meint er nicht zwingend «besser», auch wenn das von einem Teil der männlichen Bevölkerung reflexartig so interpretiert wird.
  • wasps 12.05.2019 08:28
    Highlight Highlight Frau Martullo hat doch keine Ahnung über die Bodenständigkeit der Bündner Frauen. Sie lebt ja nicht dort.
    • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 12.05.2019 17:19
      Highlight Highlight Wie konnte sie Nationalrätin für GR werden? 😱
    • Firefly 12.05.2019 18:22
      Highlight Highlight Bündner Frauen arbeiten dort? wirklich?
    • wasps 12.05.2019 18:34
      Highlight Highlight Diese Frage, liebe/r Åre, stelle ich mir seit 3 Jahren und finde keine logische bzw. einigermassen nachvollziehbare Antwort. Aber, das Bündnervolk hat gesprochen...
  • alfredos 12.05.2019 08:21
    Highlight Highlight Martullo-Blocher eine Feministin. Lustig, das war der traurigste Witz dieses jungen Tages. Sie ist doch eher maximal bodenständig, wie ihre lieb gewonnen Bündnerinnen.
    • mostlyharmless 12.05.2019 10:28
      Highlight Highlight Hmmm... Frau Martullo hat einen Hausmann. Irgendwie schon feministisch.
      Ob er auch Hausmann wäre, wenn sie nicht Erbin wäre weiss ich nicht.
  • ingmarbergman 12.05.2019 08:20
    Highlight Highlight Die Blochers - amerikanische Verhältnisse für Arbeiter einführen und dann den Ausländern die Schuld geben.
    Wie kann man als Eidgenosse nur ernsthaft SVP wählen??
    • Thomas Melone (1) 12.05.2019 09:07
      Highlight Highlight Was zum Kuckuk ist ein Eidgenosse?
    • Selbst-Verantwortin 12.05.2019 09:41
      Highlight Highlight Hast du irgend eine Quelle für deine Aussage, sie wolle amerikanische Verhältnisse einführen?
      PS: dein Kommentar hat wenig mit dem Artikel zu tun...
    • andy y 12.05.2019 09:45
      Highlight Highlight Keine Ahnung. Sind wahrscheinlich Menschen denen die Fähigkeit fehlt um die Ecke zu denken. Damit das auch ja so bleibt wird bei der Bildung gespart
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jason96 12.05.2019 08:16
    Highlight Highlight Wenn ich mehrere Milliarden von meinem Papi erben würde, würde ich mich auch nicht für Streiks interessieren und mit soöchen Drohungen um mich schmeissen. Die Frau muss theoretisch nie mehr arbeiten und kommt trotzdem mit so etwas nach vorne. Lieber von Papi-Blocher "Ich bin stolz auf dich" hören anstatt andere zu unterstützen.
    • Selbst-Verantwortin 12.05.2019 09:45
      Highlight Highlight Sie muss nicht mehr arbeiten und schafft trotzdem Arbeitsplätze. Das ist soziales Verhalten - mehr als immer von anderen etwas fordern.
    • ströfzgi 12.05.2019 10:18
      Highlight Highlight "… nie mehr arbeiten".

      Aber sie tut es.

      Merksch?
  • grandvlad 12.05.2019 07:58
    Highlight Highlight Ihre Drohung, eine Bestätigung, dass etwas nicht rund läuft mit der Gleichstellung - ansonsten hätte sie nichts zu befürchten; Menschen, welche mit ihrem Arbeitgeber zufrieden sind, müssen nicht streiken - ergo, was gibt's bei der EMS zu verbergen, dass the boss droht.... 🤔
    • Kruk 12.05.2019 08:11
      Highlight Highlight Stellen Sie sich vor martullos Führungstil schlägt sich bis unten durch.
      Dann muss das ja die Hölle sein.
    • Heinzbond 12.05.2019 08:16
      Highlight Highlight Man kann nur dann reich werden wenn man in jeder Form das Geld zusammenraft die Mann (Frau) sich vorstellen kann.... Jeder einzelne Rappen dieses vermögens ist woanders eingespart worden...
    • Garp 12.05.2019 08:27
      Highlight Highlight Das ist etwas kurzsichtig gedacht grandvlad. Manche streiken auch aus Solidarität. Drohungen sind aber sicher kein guter Weg.
    Weitere Antworten anzeigen
  • NoBrainer 12.05.2019 07:43
    Highlight Highlight Frau Martullo-Blocher ist in ihrem Leben von vielen Privilegien umgeben - schade, kann sie andere Frauen & Minderheiten haltungsmässig nicht grosszügiger unterstützen.
    • Reudiger 12.05.2019 09:44
      Highlight Highlight Wieso sollten Minderheiten unterstützt werden? In der USA mag das noch Sinn machen, doch in der Schweiz? Ich bin selber eine Art "Halb-Minderheit" und hatte noch nie sehr starke Nachteile durch mein Aussehen oder meine Herkunft.
      Inwiefern soll sie denn Frauen und Minderheiten unterstützen? Zu hohen Lohn auszahlen? Unterstützungsprogramme?
  • heul doch 12.05.2019 07:42
    Highlight Highlight die magdalena hat sich gerade als eben nicht feministisch geäussert.
    von den neureichen und privilegiertgeborenen, zu welchen sie ja auch gehört, haben viele den bezug zur realität völlig verloren. wer nur noch vom silberbesteck isst hat wohl keine probleme mehr und sieht auch die der mittel- und unterschicht nicht (mehr)?
    • Burdleferin 12.05.2019 17:22
      Highlight Highlight Sollen sie doch Kuchen essen.
  • Eh Doch 12.05.2019 07:23
    Highlight Highlight You dream du
  • banda69 12.05.2019 07:20
    Highlight Highlight Kann diese Frau auch mal etwas sagen ohne in SVP-Manier zu drohen?
    • Reudiger 12.05.2019 09:46
      Highlight Highlight Hoffe du denkst nicht zu oft an die SVP banda, wäre ja schrecklich.
      Linke drohen ebenfalls, das hat nichts mit Parteien zu tun, sondern ist eine einfache Drohung.
  • cille-chille 12.05.2019 07:18
    Highlight Highlight Einerseits erstaunt mich die Mortullo-Haltung überhaupt nicht.
    Auf der anderen Seite staune ich jedes Mal wieder, dass die Blocherei überhaupt noch Groupies hat.
    Diese überhebliche Arroganz triggert mich enorm.

    Da krieg ich fast schon ein kleines Tourette von.
  • thelastpanda 12.05.2019 07:08
    Highlight Highlight Magdalena Martullo-Blocher bezeichnet sich als Feministin? Sorry, musste kurz laut auflachen. Sie sollte sich besser ein Beispiel an Jacqueline Badran nehmen, denn SO geht Feminismus und wahre Solidarität mit den weiblichen Angestellten! Das muss ich ihr lassen, auch wenn ich sonst kein grosser Fan von ihr (oder der SP) bin.
    • MaMe 12.05.2019 20:11
      Highlight Highlight Ja warum denn? Ist heutzutage nur noch jemand eine Feministin, welche die Frauen als Opfer sieht? Und sobald man sich nicht mehr als Opfer sieht, qualifiziert man sich nicht mehr als Feministin? Wow... so weit sind wir schon
  • Philboe 12.05.2019 06:58
    Highlight Highlight Personen werden nicht aufgrund der Genitalien schlechter bezahlt sondern weil gewisse sich einfach besser verkaufen können und wesentlich selbstsicherer sind. Wenn wir einfach die These aufstellen dass Frauen schlechter bezahlt werden nur weil sie Frauen sind, sollte dann nicht jeder Ökonom nur noch Frauen einstellen?
    • Phrosch 12.05.2019 09:33
      Highlight Highlight Philboe, statt „sondern weil gewisse sich einfach besser verkaufen können“ kann man oft auch sagen: besser bluffen. Du hast nicht unrecht, ich beobachte das auch. Aber das rechtfertigt die Ungleichheit in keiner Weise. Der Lohn sollte auf Leistung beruhen, nicht auf Selbstdarstellung.
    • Reudiger 12.05.2019 09:47
      Highlight Highlight Es ist eben einfacher, seine eigene Schwächen unter dem trendigen Deckmantel der Genderpolitik zu vertuschen.
    • loquito 12.05.2019 09:49
      Highlight Highlight Wow... Sie schaffens die neoliberalen parolen fast 1 zu 1 auswendig aufzusagen... Jetzt noch die unsichtbare Hand nichtvergessen, welche die Armut und den Hunger auf den Welt beenden wird...
    Weitere Antworten anzeigen
  • walsi 12.05.2019 06:25
    Highlight Highlight Kann mir mal jemand ein konkretes Beispiel nennen wo eine Frau auf Grund ihres Geschlechtes weniger verdient als ein Mann. Ich lese immer davon, dass Frauen weniger verdienen als ihre Arbeitskollegen, die den gleichen Job machen, wenn ich dann aber nach konkreten Fällen frage kommt da nichts.
    • DocShi 12.05.2019 06:59
      Highlight Highlight Eventuell solltest du aus deiner Blase raus und Frauen die Arbeiten befragen. 😏
    • TrustIssues 12.05.2019 07:04
      Highlight Highlight Was erwartest du jetzt denn? Name und Adresse von Betroffenen?...

      aber um deine Neugier zu stillen hier noch aus ganz unseriöser Quelle ein Link : https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/arbeit-erwerb/loehne-erwerbseinkommen-arbeitskosten/lohnniveau-schweiz/lohnunterschied.html

      ...ist nur das bfs..
    • walsi 12.05.2019 07:35
      Highlight Highlight @DocShi: Ich habe über 10 Jahre Personalerfahrung im Recruting. Du kannst mir glauben, ich weiss von was ich spreche.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Muselbert Qrate 12.05.2019 06:21
    Highlight Highlight Um was geht es? Warum wollen denn die Frauen streiken und was sind Ihre Forderungen?
    • Schnog 12.05.2019 08:38
      Highlight Highlight Kannst du nicht lesen?
    • Wander Kern 12.05.2019 09:30
      Highlight Highlight Man kann auch in forgeschrittenem Alter noch lesen lernen. Gib Dich nicht auf!
    • AnnaBanana 12.05.2019 09:51
      Highlight Highlight • Bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf (somit streiken wir auch für mehr Teilzeitarbeit bei Männern, Elternzeit, Pensionskassen etc.)
      • Gleicher Lohn für gleiche Arbeit
      • Respekt (keine Gewalt, kein Sexismus)
  • HerrKnill 12.05.2019 05:55
    Highlight Highlight Wie ging das schon wieder bei der SVP: 'man wird doch noch sagen dürfen, was man denkt - das haben uns die alten Eidgenossen gelehrt... '. Und: die meisten Frauen bei EMS arbeiten nicht auf der Schicht, wo es bei grösserem Fehlen von Mitarbeitern tatsächlich schwierig werden könnte.
    • Reudiger 12.05.2019 09:49
      Highlight Highlight Ziemlich sexistisch was du hier behauptest oder arbeitest du bei EMS. Geschweigedenn dass jeder Fehler negative Auswirkungen hat.
    • HerrKnill 12.05.2019 10:02
      Highlight Highlight @Reudiger: ja, ich habe bei EMS gearbeitet. Und das gerne!
  • Astrogator 12.05.2019 05:40
    Highlight Highlight SVP und Demokratie, zwei die nie Freunde werden.

    Der Preis den man für einen Führerkult und Erbdynastie innerhalb der Partei bezahlt. So geil!
    • arni99 12.05.2019 09:46
      Highlight Highlight Sie können sicher sagen wo sich die SVP undemokratische verhält Und was das damit zu tun hat das ein ein Arbeitnehmer der dem GAV untersteht nicht streiken darf.
    • Kupetzky 12.05.2019 11:17
      Highlight Highlight Ich erklär's Ihnen gerne: EMS hat GAV. Streikende müssen frei nehmen; ist also Freizeit. Wissen alle. weiss auch Martullo: Jetzt will sie aber dass NIEMAND streiken geht. Klassenkampf, rigide Führung, Kadavergerhorsam halt. Und drum droht Martullo mit dem Rausschmiss. Und vorher ihr Vater. Und in der SVP genau so. Die Blocher entscheiden IMMER ALLES selbst. Alle anderen sind nur geduldet. Im Sinne EIGENE und FREMDE. Der Fremdenhass trifft also nicht nur Ausländer. sondern auch alles Nichtblocherische. Führerkult! Erbdynastie. qed.
    • arni99 12.05.2019 18:12
      Highlight Highlight Die EMS Chefin sagt das wer streiken will frei nehmen muss, also genau so wie es ist wenn man einen GAV hat. Und bitte Beispiele für ihre Behauptung einer Blocherischen Diktatur
  • DJ77 12.05.2019 05:27
    Highlight Highlight Erstaunt das irrgendjemand? Der Papi machts ja vor wie man mit dem Volch vorgeht! Und ein drittel der findet das noch immer gut.
  • Neunauge 12.05.2019 05:19
    Highlight Highlight Nun ja, es heisst auch nicht Streik, weil es denen da Oben zu gefallen hat.

Who runs the world? 148 Frauen, die ihr euch zum Vorbild nehmen könnt

Wir haben einen Kanon gemacht. Das ist dieses Ding, in dem normalerweise steht, welche männlichen Künstler, Wissenschaftler, Denker für die Welt notwendig sind. Aber nicht bei uns. #DIEKANON

In Zusammenarbeit mit: Jelena Gučanin, Nana Karlstetter, Mahret Kupka, Julia Pühringer, Theresia Reinhold, Hedwig Richter, Nicole Schöndorfer, Margarete Stokowski und Brigitte Theissl.

Je verwirrender die Welt scheint, um so stärker wird dem Menschen die Sehnsucht nach einer Ordnung. Nach einer Einordnung. Nach anderen Menschen, die ihm Ideen, Anregung und Halt geben. Die ihm Leuchtturm sein können, in der immer wiederkehrenden, scheinbar schrecklichsten aller Zeiten.

Verständlich also die …

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