Schweiz
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epa07803939 Young people take part in a 'Fridays for Future' demonstration against climate change in Leipzig, Germany, 30 August 2019. Students across the world are taking part in a strike movement called #FridayForFuture which takes place every Friday and demands compliance with the goals of the Paris Agreement and the 1.5 degree Celsius reduction target. The movement was sparked by Greta Thunberg of Sweden, a student who started protesting for climate action and the implementation of the Paris Agreement outside the Swedish parliament on every Friday in August 2018.  EPA/JENS SCHLUETER

Hat der Klimastreik die Jugend politisiert? Wir haben bei den Jungparteien nachgefragt. Bild: EPA

Klimastreik sei Dank: Diese Jungpartei verzeichnet am meisten Neuzugänge

Rund ein Jahr nach den ersten Klimastreiks wollten wir von den Schweizer Jungparteien wissen: Wie hat sich die Klimadebatte auf die Mitgliederzahl ausgewirkt? Jubeln kann vor allem eine Partei.



Am 20. August 2018 setzte sich ein Mädchen, bewaffnet mit einem selbstbeschriebenen Plakat, vor den Schwedischen Reichstag. Greta Thunberg trat eine der grössten politischen Jugendbewegungen unserer Zeit an.

Mit den Klimastreiks kam die Hoffnung, dass die Jugend nun endlich die ihr nachgesagte Politikverdrossenheit überwindet. Hat sich diese Hoffnung bewahrheitet? watson hat bei den Schweizer Jungparteien nachgefragt und wollte wissen, wie sie das letzte Jahr erlebt haben und ob sie von der neu politisierten Jugend überrannt wurden.

Im Ringen um die Neuzugänge hat vor allem eine Partei die Nase ganz weit vorne. Doch wir beginnen die Rangliste von hinten:

Platz 7:

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Die Junge BDP steckt, wie die Mutterpartei, noch in den Kinderschuhen. Somit ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass die Jungpartei den letzten Platz besetzt. Gemäss Parteipräsident Remo Zuberbühler ist die Mitgliederzahl seit letztem Jahr um 4 Prozent bzw. 12 Mitglieder gestiegen.

Trotz dem minimen Wachstum beobachtet die Junge BDP einen Wandel. «Wir erkennen definitiv ein grösseres politisches Interesse. Besonders die Interaktionen und Nachfragen auf Social Media sind gestiegen», so Zuberbühler. Die Klimastreiks haben gemäss dem Parteipräsidenten jedoch nicht dazu geführt, dass plötzlich mehr Jugendliche eine politische Ämterkarriere anstreben wollen. «Die Jungen gehen für ihr Anliegen lieber auf die Strasse. Wir würden uns mehr aktives Engagement in der klassischen Politik wünschen.»

Platz 6:

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bild: watson

Bei den Jungfreisinnigen, die den sechsten Platz besetzen, klingt es verhaltener. Obwohl die Jungpartei seit August 2018 rund 586 neue Mitglieder verzeichnet, ist man skeptisch, ob die Klimastreiks tatsächlich zu einer Politisierung der Jugend führen.

Bei der Jungpartei habe vor allem die Abstimmung um die Altersvorhersorge2020 im September 2017 zu einem grossen Mitgliederzuwachs geführt. Die aktuelle Debatte über das Klima habe sicherlich einen Einfluss auf die Beteiligung an den nationalen Wahlen, so Maja Freiermuth, Generalsekretärin der Jungfreisinnigen. «Ob es aber langfristig einen Einfluss auf die Besetzung von politischen Ämtern hat, wage ich zu bezweifeln.» Es bräuche sehr viel Zeit und ein breites Interesse an verschiedensten Themen, um wirklich im politischen System mitarbeiten zu können, so Freiermuth weiter.

Platz 5:

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Ebenfalls auf den fünften Rang gesetzt haben wir die CVP. Von Parteiseite heisst es, dass man in den letzen zwei Jahren einen ziemlichen Zuwachs an Mitgliedern verzeichne. Da die Partei aber sehr föderalistisch aufgebaut sei, könne man die genaue Anzahl Neuzugänger nicht genau beziffern.

Auffallend sei vor allem die Zunahme an eher jüngeren Mitgliedern: «Wir konnten mithilfe der Neuzugänge die Sektion Glarus gründen, bei welcher alle Mitglieder sehr jung sind», freut sich Sarah Bünter, Präsidentin der Jungen CVP.

Die Klimastreiks hätten sicherlich für ein regeres Interesse an der Politik gesorgt, so Bünter. «Nun liegt es an den Parteien, diese Jugendlichen in die politische Arbeit zu integrieren, damit sie auch ihre Visionen und Forderungen tatsächlich durchsetzen können.»

Platz 4:

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bild: watson

Auch die Jungsozialisten freuen sich über neue Mitglieder. Mit 600 Neuzugängen im letzten Jahr besetzt die linke Jungpartei den dritten Rang. Laut Muriel Günther, Zentralsekretärin, ist die Jugend keineswegs apolitisch.

«Die Klimastreikbewegung ist Ausdruck davon, dass junge Menschen heutzutage nicht uninteressiert an politischen Themen sind, sondern, dass sie sich in Bewegungen wohler fühlen als in der institutionalisierten Parteienlandschaft», sagt Günther. Doch der Weg des herkömmlichen Ämtergangs sei bei den Jugendlichen trotz Klimastreik nicht beliebter geworden, meint Günther. «Vielleicht kommen manche noch mit der Zeit – aber politisch aktiv zu werden heisst heute vor allem laut auf der Strasse zu sein und für eine bessere Zukunft zu kämpfen.»

Platz 3:

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bild: watson

Auf Platz drei findet sich die Junge SVP. Laut Kommunikationschef Diego Baratti liegt der letztjährige Gesamtzuwachs in der Partei bei 850 neuen Mitgliedern. «Dieses Jahr sind wir ähnlich unterwegs», so Baratti.

Insbesondere in den letzten Monaten hätten sich vermehrt Jugendliche mit den Jahrgängen 2001 bis 2003 angemeldet. Von Politikverdrossenheit also keine Rede.

Laut Baratti seien aber nicht die Klimastreiks verantwortlich für den Anstieg. «Die Themen, die unserer Meinung nach die Jugendlichen noch stärker in Anspruch nehmen als die Klimadebatte sind die Einwanderung, das Rahmenabkommen und die Altersvorsorge.» Diese Themen, so Baratti, würden auch dafür sorgen, dass sich die Jugendlichen dazu entscheiden, sich aktiv in der Politik zu engagieren.

Anmerkung der Redaktion

In einer ersten Version dieses Artikels wurde die Junge SVP auf den fünften Platz gesetzt, da in einer ersten Anfrage keine konkreten Zahlen zu den Neuzugängen mitgeteilt wurden (lediglich zu den Registrierungen auf der Webseite). Nach Intervention der Jungpartei und einer genaueren Angabe der Neuzugänge seit letztem Jahr, wurde die Partei auf Platz 3 gesetzt.

Platz 2:

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bild: watson

Knapp vor dem ersten Rang liegen die Jungen Grünen. Seit August 2018 traten der Partei rund 1'023 neue Mitglieder bei. Das ist ein Rekord, die Partei zählt aktuell insgesamt 3'500 Mitglieder. Co-Präsident Luzian Franzini spricht deshalb auch von einer «Welle der Politisierung», die durchs Land gehe.

«Seit Jahresbeginn verzeichnen wir 700 Neumitglieder. Es diskutieren mehr Menschen auf unseren Social-Media-Kanälen und auch die Anmeldungen für unseren Newsletter haben massiv zugenommen», so Franzini.

Für Franzini ist von Politikverdrossenheit weit und breit keine Spur. Er zeichnet ein rosiges Bild für die Zukunft: «Die jungen Menschen haben realisiert, dass die Verbesserung des persönlichen Lebensstils nicht ausreicht, um unseren Planeten zu retten. Es braucht einen grundlegenden Wandel und deshalb wollen sie sich auch politisch engagieren.»

Platz 1:

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Absolute Spitzenreiter bei den Neuzugängen sind die Jungen Grünliberalen. Seit August 2018 sind die Mitglieder um 51 Prozent respektive 1'173 Neuzugänge gewachsen. Laut Co-Präsident Tobias Vögeli interessieren sich die Jungen «massiv mehr» für verschiedene politische Themen. «Wir merken das im täglichen Kontakt mit unseren Mitgliedern. Wir erhalten vermehrt sogar Anfragen für eine Mitgliedschaft über Instagram aufgrund von spezifischen Insta-Storys unsererseits», so Vögeli.

Trotz enormen Mitgliederzuwachs, sieht Vögeli kritisch in die Zukunft. Zwar hätten die Klimastreiks viele junge Menschen politisiert, «ob sie aber auch motiviert sind, ein kommunales Amt zu bekleiden, kann ich schwer beurteilen. Das zeigt sich meist erst nach ein paar Monaten in denen man aktiv im Politbetrieb ist.»

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85Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Albatros 01.10.2019 09:02
    Highlight Highlight Dialog statt Konfrontation. Brücken bauen statt Gräben setzen zwischen den Generationen, Parteien, Konzepten, Ansichten, Meinungen. Bereitschaft signalisieren für mögliche Lösungsansätze - und dann handeln.
    Wer wagt's?
  • Der Ingenieurstudent 30.09.2019 16:50
    Highlight Highlight Auch ich werde die Jungen Grünliberalen wählen.

    Sie sind in meinen Augen ökologisch konsequent, setzen sich für eine liberale Gesellschaft ein (Ehe für alle, Kiffen für die AHV), für eine nachhaltige Altersvorsorge, gute Rahmenbedingungen für Start-Ups sowie eine weltoffene Aussenpolitik.

    Was will man mehr?
    • Altweibersommer 30.09.2019 17:30
      Highlight Highlight Im Prinzip genau das, einfach in echt ;)
    • phreko 30.09.2019 18:40
      Highlight Highlight Dass noch etwas gegen die Vermögensanhäufung weniger gemacht wird.
    • Der Kritiker 01.10.2019 20:18
      Highlight Highlight @Ingenieurstudent: Kiffen für die AHV hat nichts, aber rein gar nichts mit Liberalismus zu tun, nur so am Rande. Aber wenn man die marode AHV mit einer weiteren Abgabe unterstützen möchte, anstatt die Probleme der Kasse zu lösen, dann ist die Besteuerung des freigegebenen Cannabiskonsums sicher ein probates Mittel.
  • Benjamin Schlegel 30.09.2019 14:52
    Highlight Highlight " Jubeln kann vor allem eine Partei.". Fakenews! @Helene Obrist: Zwischen 1023 und 1173 ist der Unterschied nicht so gross, dass man davon sprechen sollte, dass nur eine Partei jubeln kann. Bleib doch bitte bei den Fakten und schreib lieber "Jublen können vor allem die grünen Parteien". Das ganze suggeriert, als würde nur die jGLP von einem starken Mitgliederzuwachs profitieren was falsch ist. #ddj
  • Lllll 30.09.2019 14:34
    Highlight Highlight Super. Ich bin bereits auf die ersten Umsetzungen dieser Parteien gespannt.
  • rodolofo 30.09.2019 13:29
    Highlight Highlight Ich habe vor, bei diesen Wahlen die JuSo-Liste mit grünen Frauen von den hinteren Listenplätzen zu veredeln.
    Gegen Grünliberale spricht bei mir die Tradition. Ich bin es einfach nicht gewohnt, die GLP zu wählen.
  • RichiZueri 30.09.2019 13:14
    Highlight Highlight Ist doch super. Nun einfach nicht entmutigen lassen, wenn ihr je länger je mehr feststellen werdet, dass sich die Welt halt doch nicht so leicht ändern lässt, wie ihr das fordert. Entsprechend wünsche ich viel Durchhaltewille!
  • Resistance 30.09.2019 13:04
    Highlight Highlight Ich hoffe es gibt gute lösungen um das Klima zu schützen, aber jetzt einfach alle für alles draufzahlen lassen ist doch keine lösung! Wir haben zum beisspiel ein freihandels abkommen mit china?!? Mir geht dieser öko populismus so auf die nerven! Man muss keine Panik mehr machen, ich denke es haben alle verstanden! Jetzt sollten alle miteinander lösungen finden! Und nicht dieser kindergarten mit diesen streiten, machtgeilen Parteien!
    • Nachbarino 30.09.2019 17:20
      Highlight Highlight Niemand hat es verstanden, solange sich nicht vieles ändern wird. Und das hat es sich bis jetzt leider noch lange nicht, jedenfalls nicht genug. Also weiter.
  • Spieglein 30.09.2019 12:14
    Highlight Highlight Warum wird man überhaupt Mitglied in einer Partei?
    • Bits_and_More 30.09.2019 12:56
      Highlight Highlight Weil man alleine kaum eine Chance hat, seine Interessen einzubringen. In einer Partei kannst du Mehrheiten schaffen, Initiativen einbringen, einfacher gewählt werden und somit in der Legislative, Exekutive oder Judikative mitarbeiten.
    • Count Suduku 30.09.2019 13:08
      Highlight Highlight Damit man mit Gleichgesinnten darüber diskutieren kann, wie einig man sich ist und wie schlecht/dumm die andern sind.
    • Jörg Mäder 30.09.2019 17:00
      Highlight Highlight Weil Politik spannend ist und sie unser Land mitgestaltet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gasosio 30.09.2019 12:04
    Highlight Highlight Ich finde es schön, dass sogar die Jugend in der Schweiz nicht blind zu einer Pol-Partei rennt sondern eine eher Fakten- und Kompromissorientierte Partei bevorzugt.
  • atlas 30.09.2019 11:40
    Highlight Highlight Das freut mich für die Jungparteien und besonders auch für die jGLP! Sind wirklich sehr engagiert!
    Wäre schön, wenn diese politische Aktivierung anhält und im sich auch im politischen Alltag (Ratssitzungen, Kommissionen usw.) nachhaltig abzeichnet.
  • Rochade 30.09.2019 11:35
    Highlight Highlight Die Jungen sind unsere Zukunft und so gesehen gibt es für die SVP keine Zukunft als Mehrheitspartei mehr.
    • Cédric Wermutstropfen 30.09.2019 12:47
      Highlight Highlight Die Jungen werden aber in der Zukunft selber alt sein... das ist Dir schon bewusst? Ältere Menschen neigen dazu national- und werte-konservativer zu wählen. So gesehen tun viele junge ihrem zukünftigen Ich einen Bärendienst in dem sie zu weit links wählen. Sie pinkeln dem intertemporalen Ich ans Bein.
    • Count Suduku 30.09.2019 13:13
      Highlight Highlight Seit wann ist die SVP Mehrheitspartei?
    • Pisti 30.09.2019 13:20
      Highlight Highlight Naja wenn die Jugendlichen älter werden wird wohl ein grosser Teil zur FDP oder SVP wechseln. Dass junge Menschen eher Links sind war schon immer so.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thennis 30.09.2019 11:02
    Highlight Highlight Sehr gut. das puscht unsere Politik. In meiner Jugend gabs nur den Krieg gegen den «Terrorismus».
    • reactor 30.09.2019 11:53
      Highlight Highlight Ha, in meiner Jugend war ich auf der andern Seite 🤣
  • Gipfeligeist 30.09.2019 11:00
    Highlight Highlight Wenn hier in den Kommentaren ein Jung-SVPler, oder jemand der ihr nahesteht zu finden ist:
    Es würde mich persönlich sehr interessieren, warum der Klimawandel kein zentrales Anliegen ist?
    • Adi E. 30.09.2019 11:21
      Highlight Highlight Weil Panik immer ein schlechter Ratgeber ist. Sämtliche wirtschaftlichen Faktoren ausblenden und blind "Klima, Klima" schreien, ist kein Lösung. Dazu kommen andere Themen die bei mir emotional mehr auslösen. Klar, da gibts verschiedene Meinungen, das mag auch nicht rational sein. Das ist mein persönliches Empfinden und darf selbstverständlich gedissliked werden.
    • andrew1 30.09.2019 11:50
      Highlight Highlight 1. Ist co2 ein globales problem.Der aussstos der schweiz geht international im rauschen unter.Somit ist der einfluss aufs globale klima praktisch 0.Man riskiert allerdings wohlstand,arbeitsplätze und somit lebensqualität wenn die exportprodukte beispielsweise der pharma und maschinenindustrie dadurch teurer werden.Bei der grossen zuwanderung muss der wirtschaftsmotor rund laufen um alle beschäftigen zu können.
      2. Das wohnen auf dem land wird durch das angewiesen sein aufs auto immer teurer.Schon die fabi-abstimmung reduziert meine abzüge von 10000 auf 6700.Die massnahmen vertreten städte.
    • Turicum 17 30.09.2019 12:03
      Highlight Highlight @Adi E. Panik (Angstmacherei) ist ein schlechter Ratgeber?!?
      Ist das nicht die Art von Politik welche üdie SVP ausmacht?🤣
    Weitere Antworten anzeigen
  • aerdbeerimoeuch 30.09.2019 10:55
    Highlight Highlight die zentralsekretärin der juso schweiz heisst eigentlich muriel günther, nicht maria günther...
    • corsin.manser 30.09.2019 11:09
      Highlight Highlight Danke für den Hinweis. Wir haben's angepasst!
  • Clife 30.09.2019 10:43
    Highlight Highlight Altersvorsorge als Hauptpunkt der SVP? Wann? Wie? Wo?
    • Pius C. Bünzli 30.09.2019 11:12
      Highlight Highlight Es geht um die Abschaffung der Altersvorsorge
    • Christian Mueller (1) 30.09.2019 11:18
      Highlight Highlight Man hat genug Geld schwarz am Staat vorbei geschmuggelt und auf schwarzen Konten deponiert, damit man sich eine Frührente leisten kann oder man ist ein Sozialschmarotzer. Das ist doch das, was man von der SVP hören kann, oder?
    • Aurum 30.09.2019 11:32
      Highlight Highlight auf dem papier :)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sophia 30.09.2019 10:41
    Highlight Highlight Grünliberale haben den grössten Mitgliederzuwachs? Schwer zu verstehen, lassen die doch alles fahren, auch ihre Überzeugungen, wenn eine Massnahme zu Gunsten des Klimas der Wirtschaft auch nur ein bisschen Kosten verusachen könnte.
    • Vecchia 30.09.2019 11:19
      Highlight Highlight Das hat mich jetzt auch geschockt, ich hätte mehr echte jugendliche Rebellion erwartet.
      Die GLP ist ja sowohl umwelt- wie sozialpolitisch nur soweit engagiert, als es auch die heilige Wirtschaft schützt.
      Aber im Kanton Zürich erhält der 14-jährige GLP-Nachwuchs einer bekannten Mutter ja auch ziemliche Aufmerksamkeit....
    • Mario 66 30.09.2019 11:24
      Highlight Highlight Enttäuscht, sophia, das nicht alle Jungen blind der grünen Ideologie folgen und alle sozial- und wirtschaftspolitischen Themen durch die tiefrote Brille sehen wollen? 🤷‍♂️
    • pontian 30.09.2019 11:27
      Highlight Highlight Es waren massgeblich die Grünliberalen, welche die Diskussion um die CO2-Abgabe ins Rollen gebracht haben. Ausserdem: Wenn man von aussen links und aussen rechts massiv kritisiert wird, kann man wohl nicht so viel falsch machen. Und zum ewigen Märchen, die GLP sei eine rechte Partei: Gemäss Smartvote ist sie linksliberal.
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