Schweiz
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Hans Hess, Praesident swissmem, referiert anlaesslich der Bilanzpressekonferenz, am Mittwoch, 18. Februar 2015, in Zuerich. Die Geschaeftsentwicklung der Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie (MEM-Industrie) stagnierte im zweiten Halbjahr 2014 aufgrund der schwachen Konjunktur im Hauptmarkt Europa. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

Hans Hess, Präsident des Industrieverbandes Swissmem. Bild: KEYSTONE

Schweizer Industrie und Frankenstärke

Swissmem schlägt Alarm: Mindestens 20'000 Jobs sind in Gefahr



Der Frankenschock gefährdet in der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie mindestens 20’000 der insgesamt 400‘000 Arbeitsplätze. Das sagt Hans Hess, Präsident des Industrieverbandes Swissmem, gegenüber der SonntagsZeitung

«20 Prozent der gut 100’000 Arbeitsplätze bei Kleinfirmen mit weniger als fünfzig Beschäftigten sind unmittelbar in Gefahr, wenn der Franken auf dem aktuellen Stand bleibt.» Dieses Mal seien eher noch mehr kleine Firmen gefährdet als beim letzten Frankenschock im Jahr 2011. Rund 20 Prozent der Firmen seien wirklich in einer existentiellen Situation.

Bei mittelgrossen Firmen werde der starke Franken ebenfalls Stellen kosten, so Hess weiter. 

Ausserdem befürchtet er, dass grosse internationale Konzerne ihre Niederlassungen in der Schweiz schliessen oder sie ins Ausland verlagern. 

«20 Prozent der gut 100’000 Arbeitsplätze bei Kleinfirmen mit weniger als fünfzig Beschäftigten sind unmittelbar in Gefahr, wenn der Franken auf dem aktuellen Stand bleibt.»

Valentin Vogt, Präsident des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes, rechnet bei einem Kurs zu 1.10 Franken kurzfristig mit 20’000 verlorenen Stellen. Gemäss dem neusten Jobradar der Zürcher Firma X28 AG ist seit dem Nationalbank-Entscheid die Zahl der offenen Stellen bei Berufsgruppen wie Chemikern, Mechanikern, Metallbearbeitern, Elektronikern, Logistikern und Holzbearbeitern deutlich zurückgegangen.(feb) 




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