Schweiz
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Bekannte Medikamente gegen Sodbrennen sollen krebserregend sein



Anfangs dieser Woche liess Swissmedic – die Schweizer Heilmittelbehörde – laut der «NZZ am Sonntag» drei Medikamente gegen Sodbrennen und zur Vorbeugung von Magengeschwüren zurückrufen. Der Grund war der Nachweis von geringen Mengen an Nitrosamin in den Arzneimitteln. Es besteht der Verdacht, dass Nitrosamin krebserregend ist.

Mepha, eine der rückrufenden Firmen, schätzt, dass im Jahr 2018 schweizweit circa 8000 Patienten eines der drei Medikamente genommen haben. Neben Mepha rufen auch Sandoz und Glaxosmithkline ihre betroffenen Arzneimittel zurück. Es handelt sich dabei namentlich um Ranimed, Ranitidin-Mepha und Zantic.

THEMENBILD ZUR MK APOTHEKER UND PHARMAINDUSTRIE ZU

Medikamente gegen Sodbrennen sind laut neuer Analyse krebserregend. (Symbolbild) Bild: KEYSTONE

Die Schweizer Behörde reagierte deutlich schneller als die US- und die EU-Behörden. Das amerikanische Pendant FDA liess die Medikamente nicht zurückrufen – es seien noch weitere Analysen notwendig.

Werte deutlich über Grenze

Auf das Problem aufmerksam wurde die Online-Apotheke Valisure. Das Unternehmen testet die vertriebenen Produkte in eigenen Laboren auf Verunreinigungen. Dabei fiel in diesem Fall auf, dass die Grenzwerte von Nitrosamin deutlich überschritten wurden. «Der Wirkstoff selbst zerfällt bei Körpertemperatur im Magen mit seinen starken Säuren in Nitrosamin», wie Valisure-Chef David Light gegenüber der «NZZ am Sonntag» aussagte.

Swissmedic bestätigt jedoch auch, dass noch weitere Abklärungen nötig sind. Die Behörde ruft Patienten dazu auf, sich an den Arzt zu wenden.

Weit verbreitete Medikamente

In den USA untersucht derweil das bekannte Krebsforschungsspital Memorial Sloan Kettering einen allfälligen Zusammenhang zwischen Krebsleiden und der häufigen Einnahme von Medikamenten gegen Sodbrennen besteht.

Solche Medikamente wurden in den USA millionenfach verschrieben. Würden sich die Analysen von Valisure als korrekt erweisen, wäre es ein grösserer Skandal: Millionen von Menschen hätten demnach über Jahre hinweg krebserregende Medikamente eingenommen. (mim)

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23Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Silent_Revolution 22.09.2019 17:15
    Highlight Highlight Ich finde vor allem erschreckend, wie diese, eigentlich für Magengeschwüre entwickelten Medikamente von fast allen Ärzten für GERD Patienten zur lebenslangen Einnahme als Krebsvorbeugung empfohlen werden, obwohl in mehreren Studien mit Reflux- und Barett-Ösophagus Probanden keinerlei positive Auswirkungen der Protonenpumpenhemmer im Zusammenhang mit der Krebsentstehung festgestellt werden konnte.

    Für Refluxpatienten sind diese reine Symptombekämpfung und jeder Arzt, der diese nebenwirkungslastigen Medikamente zur Langzeiteinnahme empfiehlt, gehört die Bewilligung entzogen.
  • Snowwhitey 22.09.2019 15:16
    Highlight Highlight Viele schreiben hier von Sodbrennen, soweit ich weiss sollten diese medis aber zur vorbeugung und behandlubg von Ulzera verwendet werden, oder nicht?
  • Willy.Hufschmid 22.09.2019 13:54
    Highlight Highlight Sehr oft ist der Verschlussmuskel der Speiseröhre die Ursache, dass Magensäure in die Speiseröhre gelangt. Dieser Muskel soll die Speiseröhre verschliessen, dass auch beim Liegen oder im Kpfstand keine Magensäure hoch kommt. Magensäure haben alle Menschen, wobei das Essverhalten und Fettleibigkeit sicher auch eine Rolle spielt.
  • Dirk Leinher 22.09.2019 11:52
    Highlight Highlight Nach dem Opioid Skandal mit schätzungsweise 400'000 Toten in den USA, bereits der nächste Skandal. Macht uns die "Schulmedizin" insgesamt kränker als wir ohne sie wären? Sieht bald so aus.
    • Snowwhitey 22.09.2019 15:13
      Highlight Highlight 'medikamente' die nichts enthalten können auch nicht krebserregend sein ;)
    • milone 22.09.2019 16:45
      Highlight Highlight Haha 🤦🏽‍♀️ also der Opioid Skandal hat wohl mehr damit zu tun wie mit den Medis umgegangen wird und dass in den USA keine venünftigen Substitutionsprogramme existieren...

      Ausserdem wären Sie, ohne die Schulmedizin sowie ohne eingeführte hygienetechnische Massnahmen statistisch gesehen, höchstwahrscheinlich schon tot. (Schon mal die Lebenserwartung vor 200 Jahren gegooglet!?)
  • Beeee 22.09.2019 11:29
    Highlight Highlight Heutzutage eher fraglich was nicht krebserregend ist ?
  • Flixo 22.09.2019 09:44
    Highlight Highlight Achtung Spoileralarm: Bei mir hilft gegen Sodbrennen eine handvoll gut zerkauter Mandeln. Kriegte diesen Tipp von einem Kollegen und es funktioniert. Die Pharma hat mit mir an dieser Stelle einen Kunden weniger.
  • Töfflifahrer 22.09.2019 09:43
    Highlight Highlight Abgesehen von chronisch Kranken Leuten, ist nicht das Anzeichen von öfter auftretendem Sod-Brennen, dass der Körper Probleme mit der Nahrung hat?
    Sehe ich, dass in den USA diese Medikamente Millionenfach verschrieben werden, sollte wohl besser an der Ernährung geschraubt werden.
    Oder liege ich hier komplett falsch.
    • Nate Smith 22.09.2019 11:00
      Highlight Highlight Es liegt ja nicht nur am der Ernährung dass die millionenfach verschrieben werden.
      Sie werden oft zusammen mit Schmerzmitteln verschrieben um die Nebenwirkungen diverser magenschädigender Schmerzmittel zu mindern.
    • Mr.President 22.09.2019 11:08
      Highlight Highlight Verzichte auf süsses und fettiges Essen, Softdrinks sowieso, reduziere das Übergewicht und voila kein Sodbrennen mehr!
    • Trouble 22.09.2019 11:53
      Highlight Highlight Nicht unbedingt. Eine verminderte Schliessfähigkeit des unteren Schliessmuskels der Speiseröhre z.B. kann solche Symptome auch hervorrufen. Oder eine Zwerchfellhernie.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nate Smith 22.09.2019 09:26
    Highlight Highlight Wenn Ranitidin im Magen sowieso in NDMA zerfällt ist es ja egal wenn dies schon bei der Lagerung passiert. Aber sobald es mal im Mund ist scheint es die Swissmedic nicht mehr zu interessieren.
    Also besser gar kein Ranitidin nehmen.
    • Mr. Freeze 22.09.2019 18:06
      Highlight Highlight Es liegt nicht am Wirkstoff, sondern an Verunreinigung der Tabletten mit Nitrosaminen. wie schon bei Valsartan letztes Jahr. Bei Valsartan waren auch nur bestimmte Hersteller betroffen. ich denke nicht dass man grad Krebs bekommt, wenn man es gelegentlich nimmt. die regelmässige Einnahme dürfte eher das Problem sein.
  • _kokolorix 22.09.2019 08:24
    Highlight Highlight Das Essen welches uns die Nahrungsmittelindustrie verkauft macht uns Sodbrennen, die Medikamente welche uns die Pharmaindustrie dagegen verkauft machen uns Krebs und die Behandlung dagegen, welche uns die gleichen Konzerne zu horrenden Preisen verkaufen, bringt uns um.
    Macht aus marktwirtschaftlicher Sicht durchaus Sinn...
    • Eidg. dipl. Tütenbauer 22.09.2019 09:04
      Highlight Highlight Den Mist kann ich nicht mehr hören, du bist erwachsen und hast es selbst in der Hand ob du dich gesund und ausgewogen oder mit irgendwelchen industriellen Drecksfood vollstopfst. Immer nur lamentieren und die Schuld bei andern suchen bringt doch nichts.
    • Pafeld 22.09.2019 09:10
      Highlight Highlight So richtig schöner Kokolores. Wer sich ausgewogen und wertstoffreich ernährt, muss ohne genetische Veranlagung auch nicht mit Sodbrennen rechnen. Das Medikamente neben einer gewünschten Wirkung auch immer unerwünschte Nebenwirkungen haben, ist eine logische Tatsache. Und das die Behandlung eines so hochkomplexen Krankheitsbildes wie Krebs nicht billig ist wegen den gigantischen Entwicklungskosten ist auch klar.
      Die schlimmste Behauptung ist allerdings, dass einen Krebstherapien umbringen würden. Denn damit gefährden Sie direkt, das Leute aus Angst auf eine lebensrettende therapie verzichten.
    • Menel 22.09.2019 10:18
      Highlight Highlight Trotzdem haben wie eine so hohe Lebenerwartung wie noch nie in der Geschichte der Menschheit; Magie! 😃
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