Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa06146566 A pizza is seen at a Domino's Pizza store in Sydney, New South Wales, Australia, 15 August 2017. Shares in Domino's Pizza have fallen sharply after the fast food retailer's strong profit and sales growth missed its own forecasts and announced a 300 million Australian dollar (235 million US dollar) share buyback after its shares have slipped about 22 percent in the past eight months.  EPA/PAUL MILLER  AUSTRALIA AND NEW ZEALAND OUT

In Kartons für Esswaren stecken giftige Stoffe. Bild: EPA/AAP

Kantonschemiker finden gefährliche Stoffe in Lebensmittel-Verpackungen



Papier und Karton sind die meistverwendeten Verpackungen für Lebensmittel in der Schweiz. Der Verband der Kantonschemiker prüfte 2017, wie sicher Esswarenverpackungen aus diesen Materialien sind.

Die Chemiker fanden laut «NZZ am Sonntag» in zwei von drei Substanzen, die schon in geringster Menge Gesundheitsschäden bis hin zu Krebs hervorrufen können: «Es muss angenommen werden, dass sie bei der Lagerung auf die Lebensmittel übergehen», schreiben sie.

«Wir hatten erwartet, dass die Untersuchung Signalwirkung für die Verpackungsindustrie haben würde. Das ist aber offensichtlich noch nicht eingetreten.»

Pius Kölbener, Kantonschemiker.

Zwei Jahre nach diesem Befund ergaben Nachkontrollen in der Ostschweiz ähnliche Ergebnisse. «Wir hatten erwartet, dass die Untersuchung Signalwirkung für die Verpackungsindustrie haben würde. Das ist aber offensichtlich noch nicht eingetreten», sagt der St.Galler Kantonschemiker Pius Kölbener in der «NZZ am Sonntag».

Zwei von drei Herstellern hätten nicht im erforderlichen Mass belegen können, dass Esswaren ausreichend geschützt sind.

Diese 33 Bilder zeigen: Glaube nie, was auf der Verpackung steht

Das könnte dich auch interessieren:

Nach Maurers Englisch-Desaster: Jetzt nimmt ihn Martullo in die Mangel (You Dreamer!😂)

Link zum Artikel

13 Cartoons, die unsere Gesellschaft auf den Punkt bringen

Link zum Artikel

Super-GAU für Huawei? Das müssen Handy- und PC-User jetzt wissen

Link zum Artikel

Perlen aus dem Archiv: So (bizarr) wurde 1991 über den Frauenstreik berichtet

Link zum Artikel

Strache-Rücktritt: Europas Nationalisten haben einen wichtigen General verloren

Link zum Artikel

Steakhouse serviert versehentlich 6000-Franken-Wein – die Reaktionen sind köstlich

Link zum Artikel

Das Huber-Quiz: Dani ist zurück aus den Ferien. Ist er? IST ER?

Link zum Artikel

Instagram vs. Realität – 14 Vorher-nachher-Bilder mit lächerlich grossem Unterschied

Link zum Artikel

8 Gerichte, die durch die Beigabe von Speck unwiderlegbar verbessert werden

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

32
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
32Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Jungleböy 23.04.2019 05:34
    Highlight Highlight Soll das journalismus sein? Fakten statt leeres geschreibsel!
  • 7immi 21.04.2019 16:32
    Highlight Highlight Weitere Details wären spannend. Häufig verwendet werden Fünfschichtfolien (oder mehr Schichten. Die Nahrungsmittelzugewandte Schicht ist lebensmittelecht, dann folgt Haftvermittler, eine Sauerstoffbarriere, ein Haftvermittler und dann noch eine strapazierfähige Aussenschicht. Nun wäre spannend, welche Schicht es betrifft. Die lebensmittelzugewandte wohl nicht, die ist klar reguliert, ich tippe also auf die mittlere oder die Haftvermittler, die dann beim Schrumpfen oder Schweissen austreten können. Oder die Stoffe diffundieren durch die lebensmittelechte Schicht...
  • mrmikech 21.04.2019 12:35
    Highlight Highlight Kein pizza mehr bestellen also
  • dmark 21.04.2019 12:06
    Highlight Highlight Also sollte man den Pizzakarton besser nicht mit essen? ;)
  • Der Kritiker 21.04.2019 11:52
    Highlight Highlight Kann man endlich Geldstrafen verhängen, die diese Produzenten in die Knie zwingen? Die sollen bluten, und die Verantwortlichen ebenfalls.
  • My Senf 21.04.2019 10:14
    Highlight Highlight Okee
    Sie erwarteten Signalwirkung
    Wenn ich was erwarte kontrollier ich auch ob es eintrifft oder?
    Also wenn ich am Dienstag ein 📦 erwarte, geh ich zum Briefkasten und auch Mittwoch noch und dann ruf ich an und frag wo es bleibt?!

    Was haben die Damen und Herren 2 Jahre gemacht?!
    Danke, jetzt wissen wir eine zusätzliche Todesursache
    • Albert J. Katzenellenbogen 21.04.2019 13:12
      Highlight Highlight Vielleicht haben die Damen und Herren die ganzen anderen Kontrollen durchgeführt, die noch zu ihrem Aufgabengebiet gehören. Solche Amtsstellen sind sehr oft unterbesetzt.
  • aglio e olio 21.04.2019 10:02
    Highlight Highlight «Wir hatten erwartet, dass die Untersuchung Signalwirkung für die Verpackungsindustrie haben würde. Das ist aber offensichtlich noch nicht eingetreten»

    Ich lach' mich schlapp. Als wenn ohne Zwang höhere Kosten hingenommen würden. Wie naiv.
  • LuLaa 21.04.2019 09:35
    Highlight Highlight Es ist bekannt seit 2017. Danke, dass sie uns daran erinnern, dass sich darauf hin nichts geändert hat und sich die Wirtschaft weiterhin frischfröhlich auf Kosten der Gesundheit der Konsumenten bereichert. Gleichzeitig wird gejammert, dass die Gesundheitskosten explodieren und kaum mehr bezahlbar sind. Erkennt ihr die Absurdität darin?
  • Gregor Hast 21.04.2019 09:34
    Highlight Highlight Die gefährlichen Stoffe befinden sich nicht nur in den Lebensmittelverpackungen sondern vor allem in den Lebensmittel selbst.
  • Töfflifahrer 21.04.2019 09:08
    Highlight Highlight Da man ja keine Details nennen will oder darf, heisst dies, dass ich ab sofort keine solchen Lieferungen mehr bestelle. Ist ehrlich gesagt ja auch besser für die Umwelt. Dann verzichte ich eben etwas.
    • LouisvanGaal 21.04.2019 10:54
      Highlight Highlight Da es anscheinend nicht reicht, dass sowieso schon jeder zweite Artikel das Klima thematisiert, machen wir es doch ohne sachlichen Zusammenhang zum Artikel auch in dieser Kommenrarspalte zum Thema. Wollen Sie gelobt werden für Ihren selbstlosen und verzichtsvollen Einsatz für das Klima und die "Volksgesundheit"?
  • zeusli 21.04.2019 08:57
    Highlight Highlight Erstens: alter Wein in neuen Schläuchen!
    Zweitens: ist der Hersteller dieser Verpackungen ein grosser Sponsor von Watson oder warum ist der Artikel so mager gehalten in Bezug auf Fakten?
  • banda69 21.04.2019 08:21
    Highlight Highlight "In zwei von drei Substanzen, die schon in geringster Menge Gesundheitsschäden bis hin zu Krebs hervorrufen können."

    Das war 2017.
    Vor 2 Jahren.
    Passiert ist nichts.
    Nichts.

    Die Schweizer Politik hat einmal mehr versagt, wenn es um das Wohl des Volkes geht. Frei nach dem Motto Wirtschaft vor Mensch und Umwelt.
    • Töfflifahrer 21.04.2019 09:23
      Highlight Highlight Das wundert jetzt aber nicht wirklich oder?
      Bürgerliche Politik die immer noch das Mantra des freien Marktes herunterbeten und Profit vor Gesundheit stellen, Bundesbehörden die entweder mit der Wirtschaft verbandelt sind und/oder nur auf Freiwilligkeit zählen. Da sind griffige Massnahmen nicht zu erwarten.
      Da die Lieferdienste auch nicht reagieren, heisst das eben, nicht mehr bestellen! Bis die Lieferdienste handeln.
      Denn was nützt uns Konsumente die Info welche Hersteller da Mist bauen, wir wissen ja auch nicht welcher Lieferdienst welche Produkte einsetzt.
    • sowhat 21.04.2019 10:43
      Highlight Highlight @Töfflifahrer, ich frag mich, wie du aus diesem mageren Artikel auf Lieferdienst kommst. Es kann genausogut der Reis vom Coop oder der Migros sein, der in der Kartonverpackung verkauft witd. Da steht, dass die Stoffe bei der Lagerung in die Lebensmittel gelangen können. Da scheint mir der Lieferdienst am wenigsten betroffen. Auch das ist allerdings eine Interpretation, denn der Artikel gibt ja nichts genaues her.
    • AlteSchachtel 21.04.2019 12:29
      Highlight Highlight "Die Behörde verweigerte dies mit der Begründung, eine Veröffentlichung könne die geschäftlichen und finanziellen Interessen der betroffenen Unternehmen beeinträchtigen. (EU Thema Glyphosat)

      Die heilige Kuh "Wirtschaft" wird nicht angetastet. Und falls die Konsumenten von der Chemie krank werden, hat die Pharma Mittel dagegen.....

      In der EU gingen die Grünen jetzt wenigstens gegen diesen bedingungslosen Schutz der Unternehmen zu Lasten des Konsumenten vor.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Dirk Leinher 21.04.2019 08:18
    Highlight Highlight Leider ein sehr oberflächlicher Artikel, der keine der wichtigsten Fragen zur Meinungsbildung beantwortet. Welche Stoffe wurden gefunden, was sind die gemessenen Konzentrationen, was sind die Grenzwerte, welche Kategorie von Verpackungen sind betroffen?
    Das wäre Journalismus der einen Mehrwert böte.
    • The Destiny // Team Telegram 21.04.2019 10:07
      Highlight Highlight Es gibt einen Namen für Journalismus wie den welchen du bemängelst, nennt sich NPC Journalismus.
  • Heinzbond 21.04.2019 08:07
    Highlight Highlight Wahrscheinlich freiwillige selbstkontrolle bei den Herstellern...
    Eigentum verpflichtet. Sollte im fall von so was meiner Meinung nach ECHTE Konsequenzen haben, Übernahme der Produktion, umstellen auf nicht giftig, nachträgliches einziehen von steuervergünstigungen und Gefängnis für Entscheider.
    Aber nein die bekommen auch noch Boni...
  • heul doch 21.04.2019 07:50
    Highlight Highlight tcholigum, aber das ist ein enttäuschender artikel. welche stoffe wurden damal gefunden? in welcher konzentration?
    mindestens ein link zu den untersuchungen anno 2017 wäre angebracht
  • Ribosom 21.04.2019 07:37
    Highlight Highlight Um welche Verpackungsmaterialien handelt es sich genau? (beschichtet/unbeschichtet?)
    Welche gefährlichen Stoffe wurden in welchen Mengen gefunden? Gibt es Grenzwerte dazu?
    Welche Firmen sind betroffen?
    Welche Lebensmittel wurden getestet? (Pizza/Gemüse/Gefrorenes/Frisches?)
    Wie kann ich mich davor schützen?

    Kann mir jemand darauf antworten, z.B. der Autor des mageren Artikels?
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 21.04.2019 07:35
    Highlight Highlight Eine gute Verpackung veredelt den Inhalt.
    Eine schlechte Verpackung versaut den Inhalt.
    Überhaupt keine Verpackung bringt die nackte Wahrheit.
  • Watcherson 21.04.2019 07:33
    Highlight Highlight Und wie immer werden keine Namen genannt und wir dürfen weiterhin im Dunkeln herumtappen.

«Extinction Rebellion» – die radikalen Klimaschützer: Sie würden fürs Klima in den Knast

Die «Extinction Rebellion» sieht das Überleben der Menschheit gefährdet und kämpft dagegen an – auch in der Schweiz. Die «Extinction Rebellion» ist die radikale Version der Klimademos.

Demonstrieren und Schwänzen reichen ihnen nicht. Die Aktivisten der «Extinction Rebellion» (Rebellion gegen das Aussterben) blockieren Strassen oder schütten Kunstblut vor Firmen, die sie als Klimasünder ausmachen. In London sorgten sie im April für Aufsehen, als sie eine Woche lang versuchten, die britische Hauptstadt lahmzulegen.

Auf Videoaufnahmen sieht man, wie Pflanzen und Spielsachen herangetragen und Brücken und Kreuzungen mit Fahnen und mobilen Kunstwerken in Beschlag genommen werden. …

Artikel lesen
Link zum Artikel