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Opfer der Flugzeugabstürze von Bivio identifiziert – Ursache bleibt ein Rätsel



Am 12. Juni 2021sind oberhalb Bivio ein Motorflieger und ein Segelflugzeug abgestürzt. Die beiden Piloten und drei Passagiere wurden tödlich verletzt.

Die Absturzstelle. Bild: Kantonspolizei Graubünden

Die fünf Opfer der zwei Flugzeugabstürze von Samstagabend bei Bivio in Graubünden sind identifiziert. Es handelt sich um drei Schweizer und um eine Französin mit ihrem Sohn.

Beim Piloten des verunglückten Segelflugzeuges handelt es sich um einen 51-jährigen Mann aus dem Kanton Zürich, wie die Kantonspolizei Graubünden am Mittwoch mitteilte.

Im kleinen Motorflugzeug sassen zwei lizenzierten Piloten, ein 72-jähriger und ein 44-jähriger Mann aus dem Kanton Neuenburg. Wer von ihnen die Robin DRF 400 flog, ist unklar und wird ermittelt, wie Polizeisprecher Roman Rüegg auf Anfrage erklärte.

Die Passagiere, eine 41-jährige Frau und ihr 6-jähriger Sohn, waren im Kanton Waadt wohnhaft. Sie waren beide französische Staatsangehörige. Zur Frage, wie die vier Insassen des Kleinflugzeuges in Beziehung zueinander standen, äusserte sich die Polizei nicht.

Absturzursache weiterhin unklar

Die Ermittlungen zur Unfallursache laufen noch. Unklar ist, ob die beiden Flugzeuge zusammenstiessen oder unabhängig voneinander im gleichen Gebiet abstürzten.

Die Untersuchung zu den möglichen Unfallursachen sei aufwendig und werde voraussichtlich mehrere Monate in Anspruch nehmen, hiess es in der Mitteilung. Sie wird von der Schweizerischen Unfalluntersuchungsstelle Sust geführt.

Das Segelflugzeug war am Samstag in Amlikon TG gestartet, das Motorflugzeug am frühen Nachmittag vom Flughafen Colombier in Neuenburg. Nach einer Zwischenlandung in Samedan GR flog die Robin um 17.20 Uhr weiter, kam am Ziel Ziel Locarno TI aber nie an. Beide Flugzeuge stürzten oberhalb von Bivio in alpinem Gebiet auf 2700 Metern über Meer ab. (aeg/sda)

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