wechselnd bewölkt
DE | FR
Schweiz
Graubünden

Wildhüter bestätigt: Im Misox ist tatsächlich wieder ein Bär unterwegs

Wildhüter bestätigt: Im Misox ist tatsächlich wieder ein Bär unterwegs

05.09.2015, 13:2405.09.2015, 13:59
Mehr «Schweiz»

Im südbündnerischen Misox ist tatsächlich ein Bär unterwegs. Ein Wildhüter hat am Freitag in weichem Boden Spuren des Grossraubtieres gefunden. Meister Petz selber liess sich hingegen nicht blicken.

Die Anwesenheit des Bären im Val di Roggiasca war am Donnerstag von einem Jäger gemeldet worden. Der Grünrock war dem Tier auf einem Wildwechsel begegnet. Um sich ein Bild zu machen, schickte die Wildhut des Bezirks Moesa am Freitag den Wildhüter in das abgelegene Seitental an der Grenze zu Italien.

Geschlecht noch unklar

Rückschlüsse auf Alter oder Geschlecht des aus dem Nachbarland eingewanderten Bären liessen sich aus den Tatzenabdrücken nicht ziehen, sagte Nicola De Tann, Chef der Wildhut Moesa, der Nachrichtenagentur sda. Die Spuren seien vom Regen verwaschen worden. Hingegen Bestünde kein Zweifel, dass sie von einem Bären stammten.

Ob der Bär im Misox bleibt, ist laut De Tann völlig offen. Das Val di Roggiasca bietet dem Tier zwar gute Lebensbedingungen. Dennoch kann Meister Petz schnell wieder in Italien sein. Bären auf Wanderschaft legen in kurzer Zeit oft beachtliche Strecken zurück. (tat/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
Neue Details zu Geiselnahme in Yverdon – Entführer war von Frau besessen

Am 8. Februar nahm der iranisch-kurdische Asylbewerber Qader B. in einem Zug in Essert-sous-Champvent (VD) 13 Menschen als Geiseln. Bei der Geiselnahme bestand er darauf, mit einer Frau zu sprechen. Wie das Westschweizer Radio und Fernsehen RTS nun berichtet, war der Mann von dieser Frau, die bei einem Asylzentrum arbeitete, «seit etwa anderthalb Jahren besessen». Er soll sie zudem gestalkt haben.

Zur Story