Schweiz
International

Keine Sternschnuppen am Schweizer Nachthimmel? Vom gestrigen Meteoritenregen gibt's nur Bilder aus dem Ausland – aber die sind auch sehr schön

Sieversdorf, Deutschland, letzte Nacht.
Sieversdorf, Deutschland, letzte Nacht.Bild: EPA/DPA

Keine Sternschnuppen am Schweizer Nachthimmel? Vom gestrigen Meteoritenregen gibt's nur Bilder aus dem Ausland – aber die sind auch sehr schön

12.08.2015, 05:3612.08.2015, 08:18

Hast du dich gestern Nacht in Position gebracht? Den Kopf in den Nacken gelegt und gegen Osten* geblickt?

Sternschnuppen gesucht?
An dieser Umfrage haben insgesamt 263 Personen teilgenommen

Ein klarer Nachthimmel, baldiger Neumond, und das alles Mitte August, bescherten uns gestern ideale Bedingungen, Sternschnuppen zu entdecken. 

Während Bilder vom Schweizer Nachthimmel noch auf sich warten lassen, geniessen wir halt die jüngsten Sternschnuppen-Fotos aus dem Ausland:

Sternschnuppen überall!

1 / 10
Sternschnuppen überall!
Was für ein Bild! Meteoritenregen in Cordoba, Spanien.
quelle: ap/ap / manu fernandez
Auf Facebook teilenAuf X teilen

Auch diese Instagram-Userin hat eine Sternschnuppe erwischt. Klar zu erkennen auf dem Video.

A video posted by Юни (@uniquevi1) on

Perseide
Bei den Perseiden handelt es sich um Überbleibsel des Kometen Swift/Tuttle. Der Komet hat sich schon vor langer Zeit aufgelöst. Doch in seiner Bahn um die Sonne kreisen noch Partikel von ihm. Die Erde kreuzt immer um den 12. August die Staubspur, die der Komet im All hinterlassen hat. Gelangen diese 2 bis 3 cm grossen Teilchen in die Erdatmosphäre, verglühen sie. Deshalb erscheinen sie mit einem Schweif. «Zwischen 150 und 200 solcher Meteoren sind in der Nacht auf Donnerstag pro Stunde zu sehen», schätzt Andreas Verdun, Oberassistent am Astronomischen Institut der Universität Bern. «Man sieht sie, wenn man in die Richtung des Sternbilds Perseus schaut» (siehe Grafik unten). Dazu muss man nach *Osten blicken. Am besten sind sie zwischen 2 und 4 Uhr in der Nacht zu sehen.  
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Linksbündnis in Berlin: Hinter den Kulissen rumort es gewaltig
Der Fall Vanessa Emde gefährdet die geplanten Koalitionsverhandlungen der Linken, Grünen und SPD in Berlin. Die Führung der Linken scheint sich vor klaren Konsequenzen zu drücken und bringt damit auch die SPD in die Bredouille.
Es ist fast 19 Uhr, als ein Sprecher der Berliner Linksfraktion drei magere Sätze an die Presse verschickt. «Der Fraktionsvorstand hat sich heute mit Vanessa Emde in geschlossener Sitzung ausgetauscht», steht in der Mail. Und weiter: «Der Fraktionsvorstand sieht auch nach diesem Gespräch eine gemeinsame Arbeitsgrundlage als nicht gegeben an. Daraus resultierende Prozesse werden wir in den Gremien weiter beraten.»
Zur Story