Schweiz
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epa08458473 Muslim devotees during the first prayer following the reopening of the Geneva Mosque, also known as the Petit-Saconnex Mosque, in Geneva, Switzerland, 01 June 2020.  EPA/SALVATORE DI NOLFI

Es gehört zu den Pflichten für Muslime: das tägliche Gebet. (Bild: Moschee in Genf, 1. Juni 2020) Bild: keystone

Studie zeigt: Fast jeder vierte Muslim in der Schweiz hat antidemokratische Überzeugungen

23 Prozent der Muslime in der Schweiz stellen die Religion über die Verfassung. Islamismusexpertin Saida Keller-Messahli zeigt sich alarmiert.

Kari Kälin / ch media



Was kommt zuerst? Der Staat oder die Religion? Pünktlich zu Beginn des Prozesses im Zusammenhang mit dem islamistischen Attentat auf «Charlie Hebdo» veröffentlichte das Meinungsforschungsinstitut Ifop eine Umfrage, die das Pariser Satiremagazin in Auftrag gab. Die Ergebnisse lassen aufhorchen. 40 Prozent der französischen Muslime stellen die religiösen Überzeugungen über die Werte der Republik, bei den unter 25-jährigen Muslimen sind es sogar drei Viertel.

Die Umfrageergebnisse werfen ein Schlaglicht auf das Problem der islamischen Parallelgesellschaften, mit denen Frankreich schon lange hadert. Erst kürzlich dokumentierte Islamforscher Bernard Rougier in einem Buch, wie stark in Banlieues von grossen Städten ein islamisches Gegenuniversum entsteht, in dem demokratische Werte wenig gelten, der Salafismus gedeiht und Frauen faktisch gezwungen werden, sich zu verschleiern.

Die Schweiz kennt keine religiös-ethnisch abgeriegelten Ghettos. Auch hierzulande entfachen aber regelmässig heftige Debatten um Handschlagverweigerer, den Schwimmunterricht, das Burkaverbot oder das Kopftuch in der Schule. Sie befeuern die Frage: Zählt für einige Muslime die Religion mehr als die Verfassung mit ihren individuellen Freiheitsrechten, haben sie antidemokratische Überzeugungen?

Antworten auf diese Frage gibt eine bis jetzt unbeachtete Umfrage aus dem Vorjahr, für welche die Universität Luzern 3000 Personen unterschiedlicher Konfession ab 16 Jahren befragen liess. Für 23 Prozent der befragten Muslime haben demnach die Regeln und Werte ihrer Religion im Konfliktfall Vorrang vor der Verfassung. Bei den Katholiken (13 Prozent) und Protestanten (12 Prozent) gilt deutlich seltener das Primat der Religion.

Eine Ausnahme bilden die Freikirchen: Für fast die Hälfte ihrer Anhänger zählt die Religion mehr als die Verfassung. Acht Prozent der Muslime wären zudem bereit, ihre religiösen Vorstellungen mit Gewalt durchzusetzen. Bei den Katholiken (3 Prozent), Protestanten und Freikirchen (je 1 Prozent) fällt dieser Anteil deutlich tiefer aus.

Studienautor warnt vor voreiligen Interpretationen

Was ist von diesen Umfrageergebnissen zu halten? Sind sie gravierend? Sind einige Muslime quasi «unzuverlässige Patrioten» wie die politischen Katholiken, die im 19. Jahrhundert lieber dem Papst folgten als dem Bundesstaat und deshalb als «Römlinge» verschrien waren? Studienautor Antonius Liedhegener, Professor für Politik und Religion an der Universität Luzern, warnt vor voreiligen Interpretationen.

Man dürfe solche Zahlen nicht kurzschlussartig als Ausdruck eines «Kampfes der Kulturen», also «Muslime gegen den Westen» lesen, wie dies etwa der amerikanische Politikwissenschaftler Samuel Huntington getan habe.

Ob sich die demokratiefeindlichen Einstellungen tatsächlich aus dem Islam oder aus der autoritären politischen Kultur in bestimmten Herkunftsländern und persönlichen Charaktereigenschaften ableiten liessen, sei eine offene Frage, der er in weiterer Forschung nachgehen will.

Liedhegener bezeichnet die erwähnten Umfragewerte zunächst einmal als «gut», denn sie zeigten eine stabile Schweizer Demokratie. Das systemkritische Potenzial sei klein. Nur eine Minderheit in allen Gruppen, heisst es denn auch in der Studie, vertrete dogmatische oder fundamentalistische Positionen.

Die Grössenordnung decke sich kaum mit den generalisierten Bedrohungsszenarien, die in den Medien und in öffentlichen Debatten zu «dem Islam» vorherrschten. Bei einer Minderheit gebe es aber quer durch alle Religionsgemeinschaften undemokratische Einstellungen. «Eine offene Gesellschaft darf sich nicht damit abfinden», sagt Liedhegener auf Anfrage.

«Die Mehrheit der Gläubigen ist gefordert, Andersdenkende in ihren Reihen für ihre Einstellungen zu gewinnen.»

Zu den öfter vorkommenden demokratiefeindlichen Einstellungen bei der muslimischen Minderheit und der häufiger bejahten Gewaltfrage sagt er: «Diese Zahlen müssen nicht ängstigen, bieten aber aus Sicht der Zivilgesellschaft und des Schweizer Bundesstaates Grund zur Sorge.»

Als zielführenden Weg zur Besserung betrachtet Liedhegener den direkten politischen Dialog mit der muslimischen Gemeinschaft, um Fragen der Religionsfreiheit und Integration, aber auch Radikalisierungstendenzen zu diskutieren. Die Geschichte des Katholizismus zeige, dass es oftmals Zeit brauche, bis eine Religionsgemeinschaft entdecke, dass eine demokratische, vielfältige und tolerante Gesellschaft mit ihrem Glauben und ihren Werten vereinbar sei.

Islamismusexpertin spricht von alarmierenden Zahlen

Beunruhigt über den Befund der Universität zeigt sich Menschenrechtsaktivistin und Islamismusexpertin Saida Keller-Messahli. «Dass 23 Prozent der Muslime in der Schweiz ihre religiösen über demokratische Regeln stellen, sollte alarmieren, denn das ist fast jede vierte muslimische Person in der Schweiz», sagt die Präsidentin des Forums für einen fortschrittlichen Islam.

«Interessant wäre eine Analyse, weshalb Menschen, die in der Schweiz leben, dermassen entfremdet sind, dass sie ihren religiösen Regeln mehr trauen als der Verfassung, die ihnen Sicherheit, Freiheit und Grundrechte garantiert.»

In der Schweiz leben rund 370'000 erwachsene Muslime. Auch die Gewaltbereitschaft bereitet Keller-Messahli Sorgen. «Acht Prozent entsprechen theoretisch rund 30'000 Personen», sagt sie. Die Interpretation der Autoren, wonach extremistische Strömungen bei allen Gruppen auftreten, sei wenig hilfreich. Sie würden das Problem verharmlosen.

Die Finanzierung von Moscheen und Einrichtungen der Muslimbruderschaft durch islamistische Golfstaaten, die französische Journalisten kürzlich im Buch «Qatar Papers» belegten, zeige nun ihre Früchte, sagt Keller-Messahli. Sie befürchtet, dass die Umfragewerte der Universität Luzern «uns vor Augen führen, wie sehr sich bereits ein religiöser Separatismus mit demokratiefeindlichen Traditionen etabliert hat».

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    Alle Leser-Kommentare
  • Mike S. 12.09.2020 17:46
    Highlight Highlight Mit prozentualen Zahlen aus einer Studie zu hantieren ist immer etwas schwierig... oder habt ihr bspw. mal die absolute, thereotische Zahl der Gewaltbereiten (3% der Katholiken in der CH und 8% der Muslime in der CH) ausgerechnet? Welche ist grösser? Eben... man könnte also locker sagen, man müsste wohl eher Angst vor gewaltbereiten Katholiken haben da diese in absoluten Zahlen einen grösseren Anteil unserer Bevölkerung ausmachen... vieles aus der Studie wird einfach nicht ins Verhältnis und Klntext gestellt!
  • Do not lie to mE 12.09.2020 16:55
    Highlight Highlight Das schweizer Appeasement gegenüber dem politischen Islam ist berüchtigt. Zwischen 2011-14 soll «Qatar Charity» laut «Arte» umgerechnet rund 3 Millionen in mehrere Projekte von muslimischen Organisationen in der Schweiz gesteckt haben: in Biel, Prilly, in Lugano und in La Chaux-de-Fonds. Besonders tun sich hier Grüne und Sozialdemokraten hervor, deren Beschwichtigungspolitik dem „Peace for our time!“ Neville Chamberlains zur Ehre gereichen würde. Aber auch die bürgerlichen scheun sich nicht, wie z.B. in NRW wo "Graue Wölfe" gemäss tagesschau https://bit.ly/2RmGsXE die CDU Politik unterwandern.
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  • passiver Überströmer 12.09.2020 14:42
    Highlight Highlight Die Schweiz kennt keine religiös-ethnisch abgeriegelten Ghettos. Wenn man das Wort abgeriegelt raus nimmt, haben wir das sehr wohl. Z.B. in Vernier Genf oder Wiedikon Zürich.
    Auch haben wir Soldaten, die den Adler deutlich lieber mögen als das Kreuz.
    • AA2000 12.09.2020 20:50
      Highlight Highlight Es gibt in Vernier und Wiedikon religiös-ethnische Ghettos? Mit anderen Worten: Dort leben fast ausschliesslich Muslime aus dem gleichen Gebiet stammend. Selten so einen Blödsinn gehört. Ich solchen Vorstadtgebieten leben Menschen aus der Arbeiterklasse (Untere Mittelschicht). In der Schweiz haben solche Menschen meist einen Migrationshintergrund. Da sie wenig Kontakt mit der hiesigen Kultur haben und nur selten an Diskussionen teilnehmen, sind sie auch nur mittelmässig integriert. Genau hier liegt das Problem.
  • Matthias Jano Meyer 12.09.2020 13:59
    Highlight Highlight Titel könnte auch heissen: "Studie zeigt: Fast jeder zweite Freikirchler in der Schweiz hat antidemokratische Überzeugungen."
  • rodolofo 12.09.2020 12:31
    Highlight Highlight Gehen wir in der Geschichte der Schweiz um 50 bis 70 Jahre zurück, stossen wir auf autoritärer-hierarchische, "verknorzte" Strukturen.
    Entwicklungen in Richtung Demokratie und multikulturelle Vielfalt erfordern Zeit und Geduld, allgemeinen Wohlstand, Bildung, etc.
    An diesen Grundvoraussetzungen mangelt es aber in vielen Ländern, aus denen Muslime kommen.
    Auch bei MigrantInnen mit anderen Religionen sieht es diesbezüglich nicht besser aus.
    Massenarmut und hohe Kriminalität hängen mit dem alten- und neuen Kolonialismus zusammen und begünstigen mafiöses Verhalten.
    Alles hängt mit Allem zusammen.
    • idrisi 12.09.2020 20:44
      Highlight Highlight Bei "verknorzten Strukturen" kommt mit die späte Einführung des Frauenstimmrechtes in den Sinn oder die Trainerhosendebatten bei Einbürgerungen. Heute sind es wohl unter den Schweizern mehr Schein- als Antidemokraten aber das Viertel das nicht weiss wie eine Demokratie funktioniert kriegen wir locker zusammen.
  • Demetria 12.09.2020 10:45
    Highlight Highlight Das wag ich aber hart zu bezweifeln. Die Somalis und Sudanesen die ich bisher getroffen habe (und ich habe einige getroffen) waren durch die Bank der Meinung Demokratie à la Schweiz wäre super. Ich hatte auch nicht ein einziges Mal Ärger mit jemandem aus diesen Gruppen. Wenn ich Ärger mit Muslimen hatte, so waren es meist Albaner oder Araber. Das Kind heisst nicht Islam sondern Rassismus. Würde erklären warum die serbischen Patrioten bei uns im Haus ähnliche Idioten sind obwohl "gute" Christen (und warum SVPler bei uns im Block kein Deut besser sind): Nationalisten sind per se Antidemokraten.
    • Bobo B. 12.09.2020 11:33
      Highlight Highlight Frei nach dem Motto: Ich bastle mir meine Welt, wie sie mir gefällt...
  • Oxymora 12.09.2020 10:24
    Highlight Highlight Dass Abergläubische möglichst viele Bonuspunkte für das Jenseits sammeln möchten kann ich nachvollziehen.

    Unklar ist mir warum die Götter, diverser Sekten kein Bonussystem erschaffen können, das Normen und Regeln demokratischer Rechtstaaten akzeptiert.

    Sind die Götter

    zu faul?

    uneinsichtig?

    unfähig?

    oder bösartig?

    Was haben die gegen staatliche Regeln, die ein friedliches Zusammenleben überhaupt erst ermöglichen?

    Gibt’s dazu Studien?
  • onlydogcanjudgeme 12.09.2020 10:22
    Highlight Highlight der artikel bietet nicht wirklich hilfreiche informationen (ich weiss nicht inwiefern das der studie gelang).
    1. finde ich es nicht allzu erstaunlich, wenn eigene/religiöse werte über die verfassung gestellt werden. bei jeder initiative stimmen wir ja schlussendlich drüber ab, ob die verfassung geändert oder ergänzt werden soll, ergo passt sie uns nicht immer.
    (ich fänds halt schön, wenn man sich bei der begründung auf ethik und wissenschaft beruft und nicht auf glaube)
    2. wennschon müssten die freikirchler*innen für schlagzeilen sorgen, oder der anteil gewaltbereiter religiöser leute.
  • cool zurich boy 12.09.2020 10:18
    Highlight Highlight Der Wert einer solchen Studie ist relativ, weil die Franzosen dies längst erledigt haben. In den frankophonen Gebieten Europas kam zumindest bis zu den Attentaten ein blind islamophiles Element hinzu: Journalisten, Künstler und Wissenschaftler haben den Islam dort jahrzentelang als "offen", friedlich" etc. propagiert. Dem wurde das angeblich repressive Christentum gegenübergestellt. Das Ressentiment von Muslimen gegenüber der Republik wurde dort also von einem Teil der Elite selbst mit aufgebaut. Dies den sogenannten "Rechtsextremen" in die Schuhe zu schieben, ist sehr einfach.
  • Wild Turkey 101 12.09.2020 10:01
    Highlight Highlight Da muss man sich nicht wundern, dass es kaum ein muslimisches Land gibt, welches demokratisch organisiert ist.
  • «Shippi» 12.09.2020 09:59
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    • IZO 12.09.2020 10:09
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    • dorfne 12.09.2020 10:19
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    • Korrektur 12.09.2020 10:54
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  • ikbcse 12.09.2020 09:59
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    • Kruk 12.09.2020 14:59
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  • wasps 12.09.2020 09:58
    Highlight Highlight Das heisst, drei von vier Muslimen sind Demokraten
  • 97ProzentVonCH68000 12.09.2020 09:58
    Highlight Highlight Macht mal eine Umfrage, in welchen je Partei beantwortet wird, ob direkt-demokratische Entscheide oder Supra-Nationale-Organisationen wichtiger sind.
    Auch eine Glaubensfrage...
  • 97ProzentVonCH68000 12.09.2020 09:55
    Highlight Highlight Auch in Frankreich wurde so lange verharmlost und über Entschuldigungen diskutiert, bis es kaum mehr lösbar ist.
    Statt das Problem anzuerkennen und mögliche Massnahmen zu beschliessen.
  • piatnik 12.09.2020 09:45
    Highlight Highlight da der islam nicht nur ein glaube sonder auch eine staatsform ist sollte das niemand überraschen
  • Bruno Wüthrich 12.09.2020 09:37
    Highlight Highlight Grundsätzlich muss gelten: In einer offenen Gesellschaft hat es Platz für Andersdenkende. Dazu gehören auch solche, die mit unserem Staatswesen und unserer Demokratie nicht viel anfangen können. Oft höre ich von "waschechten" Schweizern, dass "hier der Staat mal durchgreifen sollte". Da sind Demokratie und Rechtsstaat plötzlich in weiter Ferne. Dies kann nicht den Muslimen in die Schuhe geschoben werden.

    Natürlich gilt es, Demokratie und Rechtsstaat zu hüten und zu verteidigen. Aber dies geht nicht unter dem Motto "wehret den Anfängen". Das wäre undemokratisch.
    • «Shippi» 12.09.2020 10:01
      Highlight Highlight Finde ich auch. Eine Demokratie hat Demokratiefeinde auszuhalten.
    • Turtlenigma 12.09.2020 10:19
      Highlight Highlight Das schlimme ist ja, dass bei die Studie auf die sich der Author bezieht, es nicht um antidemokratische Muslime, sondern um Soziale Identitäten geht. Ein ganz dreister Artikel
  • Stefan Morgenthaler-Müller 12.09.2020 09:26
    Highlight Highlight Kenne eine Freikirche Familie, seit 20 Generationen Schweizer und bei denen steht "Das Reich Gottes" über der Schweiz. Demokratie läuft so ab, dass das Familienoberhaupt alle Stimm- oder Wahlzettel der ganzen Familie ausfüllt. Nicht zu erwähnen, dass die Kinder später dann jemanden aus dieser Freikirche heiraten sollen. Für mich geht das schon in Richtung Zwangsheirat.

    Dass es in einer Demokratie auch Leute gibt, die gegen die Demokratie sind, finde ich natürlich, wären alle dafür, dann würde etwas nicht stimmen.
  • Glenn Quagmire 12.09.2020 09:04
    Highlight Highlight Beängstigend.... Ewiggestrige gibts überall, aber sind doch etwas gar viele.
    • «Shippi» 12.09.2020 10:02
      Highlight Highlight Na ja. 😅 3000 Menschen wurden befragt, ein Teil davon Muslime. Und wieso beängstigend? Haben Sie Angst vor Demokratiefeinden? Von denen gibt es nicht nur bei Muslimen welche. 😉
    • Kruk 12.09.2020 10:17
      Highlight Highlight Es muss nicht einmal Demokratiefeindlich sein.

      Im übrigen sind Überzeugungen welche der Verfassung widersprechen auch ausserhslb der Religionen zu finden.

      z. B. scheinen gerade die selbsternannten Verteidiger des Abendlandes die Verfassung nur ungenügend zu kennen.
      In der SVP ist auch eine Mehrheit zu finden mit mit der Verfassumg nicht zu vereinbarenden Ansichten.

      Auch Menschen die der Überzeugung sind die Todesstrafe wäre etwas gutes gibt es mehr als msn denkt, klar im Widerspruch mit der Verfassung.
      Das man seine Überzeugungen für sich höher gewichtet als eine Verfassung ist normal.
    • Oxymora 12.09.2020 10:52
      Highlight Highlight @ Kruk

      “Das man seine Überzeugungen für sich höher gewichtet als eine Verfassung ist normal.“

      Stimmt.

      Aber dass man seine Überzeugung in die Tat umsetzt oder um jeden Preis täglich auslebt, ist bei nicht religiösen Überzeugungen eher selten. Wenn jemand denkt Todesstrafe wäre etwas gutes, ist das noch nicht das Selbe, wie wenn jemand die Todesstrafe aus eigenem Befinden oder weil ein Buch ihn dazu anstiftet einfach auf Ungläubige, etc anwendet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • glass9876 12.09.2020 08:57
    Highlight Highlight Wenn auch jeder 8. Christ bzw. jeder 2. Freikirchler in die Kategorie "Anti-Demokratisch" fällt, können wir uns ja bald auf die nächsten Kreuzzüge gefasst machen!
    Nein, der Titel schiesst weit über das Ziel hinaus und vermittelt etwas, was in der Studie nicht gemessen wurde.
  • BlickvonAussen 12.09.2020 08:56
    Highlight Highlight So,so. Die Mehrheit des Schweizer Stimmvolkes stellt die kapitalistischen Werte vor den demokratischen Werten.

    Das hat sich mit der Tolerierung des Missbrauchs des Bankkundengeheimnis gezeigt, bei der Ablehnung der Initiative "Für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten" und das Volk wird bei der Konzernverantwortungsinitiative wieder für die kapitalistischen Werte sich entscheiden.

    Auspeitschen oder Ausbeutung? Jeder hat eben seine Präferenzen oder Religion.

  • Töfflifahrer 12.09.2020 08:44
    Highlight Highlight OK, wir haben Meinungsfreiheit, Glaubensfreiheit und eine direkte Demokratie. Wem dies nicht passt, dem ist freigestellt die Schweiz zu verlassen.

    OK die SVP, der das meist auch nicht passt, wird nicht gehen, aber damit müssen wir wohl leben. Trotzdem niemand wird gezwungen hier zu bleiben.
    • Turtlenigma 12.09.2020 10:27
      Highlight Highlight Es ging in der Studie garnicht mal um Antidemokratie, sondern um Soziale Identitäten von Muslimen. Dass man das ganze so umdreht ist echt dreist.
  • forevernewbie 12.09.2020 08:43
    Highlight Highlight wenn man andersdenkende begrüsst muss man sich auch nicht wundern wenn sie anders denken.
    was ist also neu hier?
    • «Shippi» 12.09.2020 10:03
      Highlight Highlight Frage ich mich auch. Es gehört doch zu einer Demokratie, dass man auch Demokratiefeinde aushält.
    • Korrektur 12.09.2020 10:57
      Highlight Highlight Solange es nicht zu viele der Demokratiefeinde werden, kann man sie schon aushalten. 😳
  • flausch 12.09.2020 08:41
    Highlight Highlight Es ist auch Wichtig zu betonen das ebendiese Verfassung auf Christlicher Wertevorstellungen basiert und somit nicht als Neutrale Messlatte dient. Wäre die Verfassung weniger Religiös gefärbt würde der Anteil der Verfassungsfeindlichkeit bei den Christen ziemlich schnell ansteigen.

    Und noch ein gedanke
    "Acht Prozent der Muslime wären zudem bereit, ihre religiösen Vorstellungen mit Gewalt durchzusetzen. Bei den Katholiken (3 Prozent), Protestanten und Freikirchen (je 1 Prozent) fällt dieser Anteil deutlich tiefer aus."

    Katholiken 3%, Freikirchen 1%?
    Kinder zu schlagen ist keine Erziehung
    • Korrektur 12.09.2020 09:34
      Highlight Highlight Was ist gegen Christliche Werte einzuwenden?🤔
    • Sprachrohr 12.09.2020 09:42
      Highlight Highlight Unsere Verfassung wird zwar gerne als christlich geprägt ettikettiert, weil viele Einflüsse von kirchl. Institutionen stammen oder vermittelt wurden.

      Tats. beschränken sich die angeblich christl. Werte - wie z.B. Gleichheit, Treu und Glauben, Armenfürsorge - aber auf universelle Werte, wie sie in praktisch jeder Religion und eben auch in einer säkularen aufgeklärten Gesellschaft zu finden sind!

      Unser Staat ist damit säkular und nicht christl. geprägt!
    • Turtlenigma 12.09.2020 10:21
      Highlight Highlight Man darf keine Kinder schlagen im Islam, es geht um Konflikte wie wenn wir zb nichtmehr beten dürften.
  • Turtlenigma 12.09.2020 08:28
    Highlight Highlight Gehts noch??? Ein viertel aller Muslime als Antidemokratisch zu verurteilen, weil sie in Konfliktsituationen, eben Kopftuch, eben Gebet, eben bei Religiöse Pflichten, sich für Gott entscheiden? Was ist mit euch, dass ihr uns einfachen Profit immernoch dämonsiert? Wir haben religiöse Rechte, für die wir Einstehen, da wir den Sinn des Lebens in Gott sehen. Das macht uns doch nicht zu Antidemokraten. Wir leben hier in der Schweiz, das heisst also dass wir auch die religiöse Verpflichtung haben, die Gesetze zu befolgen. Die Verzerrung dieser Studie ist einfach nur eine Schande für den Journalismus
    • Korrektur 12.09.2020 09:35
      Highlight Highlight 🤔
    • Kruk 12.09.2020 09:53
      Highlight Highlight "über demokratische Regeln stellen"

      Diese Interpretation der Studie stammt von Frau Keller-Messahli, eine Person die bei dem Thema durch und durch voreingenommen und voller Hass ist.
      Dass die Medien ihr immer wieder soviel Raum geben ist das eigentlich erschreckende.


    • «Shippi» 12.09.2020 10:10
      Highlight Highlight Schlechter Journalismus. Schade haben die Journalisten keine Ahnung, dass in der (bösen) Scharia steht, dass man die Gesetze des Wohnlandes zu respektieren hat. 🤷🏻‍♂️
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ökonometriker 12.09.2020 08:25
    Highlight Highlight Nunja, ich würde auch meine moralischen Werte über die Verfassung des Staates stellen, in dem ich lebe. In der Schweiz decken sich die beiden ganz gut - aber hätte ich mit meinen Werten beispielsweise vor 80 Jahren in Deutschland gelebt, wäre ich wohl öfters mit dem Gesetz in Konflikt geraten.

    Hier stellt sich also viel mehr die Frage, welche Werte diese Muslime über den Staat stellen. Ist es die Pflicht, Bedürftigen zu helfen? Oder sind es die Passagen die erlauben, die eigene Frau zu schlagen?
    • Turtlenigma 12.09.2020 08:37
      Highlight Highlight Also bitte. Es geht ganz klar darum, wenn uns unsere Pflichtgebete, oder unser Kopftuch, oder unser fasten untersagt werden.
    • TrumpWarBroom_1291 12.09.2020 09:06
      Highlight Highlight Wer seine Moral aus Gesetzen schöpft, dem ist nicht mehr zu helfen.
    • IZO 12.09.2020 10:23
      Highlight Highlight Niemand verbietet dir das Fasten. Und wenn Frauen rumrennen wollen wie ihre jüdischen Vorbilder anno 1900, bitteschön. Aber Burka geht nicht, der Missbrauch( Schlagzeilen wie; Mann überfällt Bank in Burka usw. ) ist zu hoch. Und wenn du die Zeit vom Beten nachholst sagt auch keiner was.
  • mrmikech 12.09.2020 08:23
    Highlight Highlight Ich denke, wir sollten untersuchen, warum manche Menschen einen undemokratischen Standpunkt vertreten und bereit sind, Gewalt anzuwenden. Ich denke es hat nichts mit Religion zu tun. Schauen wir uns nur die aktuelle Welle antidemokratischer Gefühle in den sozialen Medien an, wenn es um Verschwörungstheorien geht. Ein Teil dieser Menschen wird ebenfalls gewalttätig und hat extreme Denkmuster.
    • «Shippi» 12.09.2020 10:10
      Highlight Highlight Sehe ich auch so. Das ist keine islamische Thematik.
  • Unkel Wullewu 12.09.2020 08:10
    Highlight Highlight Genau aus diesem Grund stemmten sich die Urkantone so lange wie möglich gegen die Religionsfreiheit. Die freien Eidgenossen erkannten schon bei den Evangelikaner die Gefahr, dass sie ihr heiliges Buch über die Gesetzte stellen.
    Und so ist es auch gekommen. Die Protestanten, Juden und Freikirchler stehen da den Muslime in nichts nach.
    Nur wer die Möglichkeit hat, sich zu Lebzeiten von seinen begangenen Sünden zu entledigen (wie z.B. durch die Beichte), kann frei Leben.
    Wer dagegen nach z.B. Calvin lebt, steht immer in einer Schuld und wird immer Knecht bleiben.
    • TrumpWarBroom_1291 12.09.2020 10:03
      Highlight Highlight Amen
    • Baguette 12.09.2020 10:13
      Highlight Highlight Wo sind Sie denn herausgekrochen? Wir schreiben 2020, im Fall.
    • Demetria 12.09.2020 11:01
      Highlight Highlight Bei Zwingli muss die soziale Gerechtigkeit nicht erst im Himmel verwirklicht werden sondern bereits auf Erden. Die meisten Protestanten in der Schweiz haben also schon mal andere Werte als das was Du da schilderst. Die grösste heute noch im Matriarchat lebende Bevölkerungsgruppe pflegt übrigens den Islam als Religion. Anscheinend sind die auch sonst voll gechillt wie mir jemand berichtete der bei dieser indigenen Gruppe gelebt hat. Tönte jedenfalls einladender als der katholische Zwang der dir vorschwebt.
  • Yogi Bär 12.09.2020 08:09
    Highlight Highlight Bildung ist und bleibt der Kernpunkt der Stabilität! Ob Rechte oder religiös Motivierte, wenn der Sinn der Demokratie nicht erkannt wird, bleibt es auf dieser Welt gefährlich!
  • Lacando 12.09.2020 08:05
    Highlight Highlight es ist doch ganz einfach. wollen mehrere Menschen zusammen leben brauchen sie einen gemeinsamen Nenner, dass ist im kleinen, WG Regeln Familie, Geschäft usw. so wie im Grossen. Ist dieser Nenner nicht der Selbe, wird das Zusammenleben schwer oder unmöglich. Wer also den Nenner der von der Mehrheit festgelegt wurde, nicht akzeptieren möchte, funktioniert in derGemeinschaft nicht und sollte unverzüglich die Gemeinschaft verlassen und einer Gemeinschaft mit seinem gewählten Nenner beitreten. Das ist für ALLE beteiligten die beste Lösung.
    • Turtlenigma 12.09.2020 10:36
      Highlight Highlight Ich denke dass solche Hassparolen eher die Gesellschaftlichen Probleme sind, während alle anderen den gemeinsamen Nenner schon lange erkannt haben. Der Artikel ist eine Verzerrung einer Studie wo es um Sozialidentitäten von Muslimen geht, nicht um deren Antidemokratie. Weiterhin haben wir ein Religiöses Recht, und wir Muslime beziehen uns darauf, wenn wir unseren Pflichten nachgehen wollen, wenn uns diese unrechtmässig untersagt werden. Genau das ist dann auch gemeint mit "Konfliktfall", und das ist in keinem Sinne Antidemokratie. Gesetze des Landes befolgen ist auch für uns religiöse Pflicht
    • Kruk 12.09.2020 10:52
      Highlight Highlight Nur, wohin sollen zum Beispiel die SVPler den gehen?

      Zu Erdogan in die Türkei passt irgendwie auch nicht, vielleicht nimmt sie Putin auf.
  • Kartoffelsack 12.09.2020 08:04
    Highlight Highlight Es steht jedem frei in dem Land zu leben wo einem die Gesetze genehm sind.
    • Kruk 12.09.2020 11:56
      Highlight Highlight Hallo, nur weil jemand z. B. der Überzeugung ist Cannabis sollte Legal sein, eine Elternzeit wäre gut, und für die Ehe für alle ist es schon lange Zeit willst du ihn zum Auswandern bewegen?
  • Der Rückbauer 12.09.2020 07:59
    Highlight Highlight Wenn jemand, der in unserem Land lebt, unsere (demokratisch entstandenen) Grundwerte nicht teilt, sollte sich ein anderes Land, das für ihn sorgt und ihm Sicherheit gibt, aussuchen. Alle hier müssen sich zu unseren Grundwerten bekennen. Wenn jemand gegen diese Grundwerte verstösst, ist er zu bestrafen. Dazu haben wir das Strafgesetzbuch. Im übrigen können alle ihre Meinung frei äussern.
    Früher gabs in der Schule ein Fach, das hiess Staatskunde. Heute herrscht die digitale Verblödung.
    • Demetria 12.09.2020 11:15
      Highlight Highlight Staatskunde wird heute nicht mehr als wirschaftlich relevant angesehen und daher aus dem Unterricht verbannt, weil in unserem Land nur gut ist was Geld generiert. Dabei wäre es auch in Sachen Integration wichtig. Ich mag mit arabischen Männern ja so meinen Ärger gehabt haben, aber eins kann man den Jungs nun wirklich nicht vorwerfen: dass sie sich für Politik nicht interessieren würden. Ich habe in meiner Verzweiflung ja mal eine Lektion Staatskunde statt Deutsch gemacht und siehe da, plötzlich wurde rege auf Deutsch debattiert. Was man doch plötzlich so alles kann wenn die Motivation stimmt..
  • Fien 12.09.2020 07:55
    Highlight Highlight Ich finde es sehr schwierig, die Zahlen zu interpretieren. Entscheidend ist die Formulierung der Frage. Ich würde z.B. im Asyl/Ausländerrecht meine persönlichen Überzeugungen zum Thema Menschlichkeit, die von einer christlichen geprägten Weltanschauung stammen, auch über die Mehrheitsmeinung stellen, wenn es hart auf hart kommt. Ich bin dennoch keine Fundamentalistin.
  • just sayin' (haters will be ignored) 12.09.2020 07:53
    Highlight Highlight „Fast jeder vierte Muslim in der Schweiz hat antidemokratische Überzeugungen„

    und wie hoch ist die zahl bei weiblichen muslimen?
  • Druna 12.09.2020 07:41
    Highlight Highlight Ach diese Rückwärtsgewandten. Marxisten, Muslime, Freikirchler, Identitätsfaschisten und sonstige Ideologen. Natürlich haben die nix mit Demokratie am Hut. Die Geschichte zeigt, dass solche Gruppen ohne zu Zögern zu Gewalt greifen sobald sie es können.
    • Knäckebrot 12.09.2020 13:22
      Highlight Highlight Wenn man weniger auf das Etikett der Menschen, sondern auf deren Wertschätzung und Haltung ("Ach diese Rückwärtsgewannten...") schaut, zeigt uns die Geschichte, dass auch manchmal diejenigen mit dem grössten Fingerzeig diejenigen sein könnten, welche man in der Geschichte kritisiert.
    • Druna 12.09.2020 13:34
      Highlight Highlight @Knäck: Es geht nicht darum mit dem Finger auf irgend jemanden oder irgend was zu zeigen. Die hier aufgeführten Gruppen sind nachweislich gewaltbereit und töten andere Menschen wegen Ideen. Aber es hat auch gute darunter, auf beiden Seiten, gäll? Das ist leider kein Etikett. Ich wünschte es wäre so...
  • DJ77 12.09.2020 07:24
    Highlight Highlight Ist es nicht wortwörtlich "unglaublich" das wir im 2020 noch über solche Themen diskutieren müssen? Seit über 2000 Jahren erleiden andersdenke nur Leid, Tod und Unterdrückung durch Religionen. Millionen mussten sterben weil sie an irrgend ein anderes Buch geglaubt haben und sterben weiterhin wegen dem...
    Alle diese Gläubigen töten oder unterdrücken die anders denkenden und behaupten sich dafür im Recht.
    Sehr viel Geld und Macht in der Welt besteht nur aus dem und das dürfte in einer gerechten Welt kein Platz haben, KEINE Religion darf sich dies vereinbaren!
  • Gzdt 12.09.2020 07:21
    Highlight Highlight Wir rassen mit höchstgeschwindikeit gegen eine Wand und Ihr diskudiert wegen einer völlig nichtssagenden "Studie"!?
    Nicht mal 1% der "Muslime" wurden befragt und nebenbei richten die Bürgerlichen und Rechten unsere Welt zugrunde, wo es dann sch... egal ist an was wer wie glaubt, weil es ganz einfach nur noch um trinkbares Wasser, Luft zum atmen und ums Essen für alle geht!

    Die Bürgerlichen und Rechten sind die grösste Gefahr für die Demokratie und den sozialen Frieden!


    • Sprachrohr 12.09.2020 09:53
      Highlight Highlight "Nicht mal 1% der "Muslime" wurden befragt"

      Ja, das ist das Wesen von Umfragen. Da machen selten alle mit und die extemsten Meinungen sind wohl nicht vertreten...

      "Die Bürgerlichen und Rechten sind die grösste Gefahr für die Demokratie und den sozialen Frieden!"

      Da du hier offenbar alle rechts der Mitte meinst, ist deine Ansicht selbst ziemlich undemokratisch, da du offenbar keine Meinungen akzeptierst, die du selbst nicht teilst...

      Demokratie besteht darin, in verfassungsmässigen Grenzen auch andere Ansichten zu akzeptieren (ohne diese teilen zu müssen)!
  • Gzdt 12.09.2020 07:02
    Highlight Highlight 3000 von 370'000 Personen, also nicht mal 1% wurden befragt und wie in einem weiteren Komentar bereits richtig erwähnt, werden alle Muslime in einen Topf geworfen - Und das soll eine (repräsentante) Studie sein???!
    Bei den Christen gibt es neben Katholiken, Reformierten und Freikirchen noch weitere fundamentalistische Gruppierungen die nicht zu den Freikirchen zählen. Würde man diese und Christliche Gruppierungen die als Sekte gezählt werden dazu rechnen würde es auch anders aussehen!

    Diese Studie hat gewisse Personen im Ziel und soll nichts anderes als den Fremdenhass weiter anheizen!


    • Corbeau 12.09.2020 13:55
      Highlight Highlight es gibt keine intolerantere Religion als der Islam. Warum kommen diese Leute alle nach Europa? Wir sind doch hier alles ungläubige. Es gibt genug islamische Ländern die keinen Krieg haben und sogar noch reicher sind als die Schweiz die ihre Glaubensbrüder aufnehmen könnte.

  • Pafeld 12.09.2020 06:53
    Highlight Highlight Wieviel Wähleranteil hat die SVP nochmals? Das rund ein Viertel der Bevölkerung Demokratie nur solange den Vorrang gibt, bis eine ansprechende Führerfigur auf den Plan tritt, ist jetzt nicht so ein neues Phänomen. Und da man der SVP sämtliche antidemokratoschen Aktionen auch ungestraft durchgehen lässt, scheint das ja auch kein Problem zu sein. Warum also alsomantidemokratische Tendenzen nur unter der muslimischen Bevölkerung besorgniserregend sein sollen, könnte doch bitte jemand erläutern.
    • IZO 12.09.2020 10:30
      Highlight Highlight Was genau ist den bitte Antidemokratisch bei der SVP? Wenn du mir nur ein haltbares Argument liefern kannst dann binde ich dir ein Kränzchen 😉
    • Pafeld 12.09.2020 11:55
      Highlight Highlight Soll ich alphabetisch oder chronologisch anworten? Chronologisch wäre die versuchte Beeinflussung von Bundesrichtern nur die aktuellste Schandtat. Fast so aktuell wie die Parteipräsidenten"wahl".
    • IZO 12.09.2020 16:25
      Highlight Highlight Hä, das ich nicht Lache. Bundesrichter müssen einer Partei angehören. Und Beeinflussung ist sehr beliebt, nicht nur von Seiten der SVP.

      Er wird dafür ja Entlöhnt. Für das hätten sie sicher noch andere Gefunden. Los, nur weil es dir nicht passt heisst das noch lange nicht dass es Antidemokratisch ist.
  • Eyla 12.09.2020 06:46
    Highlight Highlight Die Religionsfreiheit, Glaubens- und Gewissensfreiheit, stellt in der Schweiz ein durch die Verfassung garantiertes Grundrecht dar und das ist auch richtig so.

    Nur ist die direkte Demokratie in der Schweiz so ausgestaltet, dass die Stimmbürger als Souverän als Inhaber der obersten Gewalt in Sachfragen abschliessend entscheiden können.

    Wer in unserem Land lebt, hat sich diesem Grundsatz der direkten Demokratie zu unterstellen und wem‘s nicht passt gehört nicht hier her.

    Auch ich bin nicht immer mit der ‚Meinung der Mehrheit‘ einverstanden aber akzeptiere diese ..
    • Maracuja 12.09.2020 08:04
      Highlight Highlight @Eyla: Nur ist die direkte Demokratie in der Schweiz so ausgestaltet, dass die Stimmbürger als Souverän als Inhaber der obersten Gewalt in Sachfragen abschliessend entscheiden können

      Genehmigt der Souverän Gesetze oder Verfassungsänderungen, die mit Menschenrechten in Konflikt stehen, kann man an eine höhere Instanz appellieren: Menschenrechtsgerichtshof in Strasbourg. Fühle mich nur dem demokratischen Rechtsstaat gegenüber verpflichtet und nicht prinzipiell jeder Staatsform.
    • Eyla 12.09.2020 08:30
      Highlight Highlight @Maracuja - richtig, auch die internationalen anerkannten Menschenrechte sind in der BV verankert und daher richtigerweise zu beachten.

      ‚Die internationalen Menschenrechte sind in der revidierten schweizerischen Bundesverfassung aus dem Jahre 1999 auf unterschiedliche Weise verankert. Im zweiten Hauptteil der Bundesverfassung finden sich unter dem Begriff «Grundrechte» alle wesentlichen Freiheitsrechte, welche auch im Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte und in der Europäischen Menschenrechtskonvention garantiert sind‘ ..

      Daher verstehe ich deinen Einwand nicht ...

    • Turtlenigma 12.09.2020 08:30
      Highlight Highlight

      Die Europäische Menschenrechtskonvention schützt das Recht, religiöse oder andere Weltanschauungen zu haben.
      Menschen mit einer großen Bandbreite unterschiedlicher Überzeugungen haben Fälle vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gebracht.
      Die Urteile des Straßburger Gerichtshofs haben das Recht von Menschen auf Ausübung ihrer Religion und das Recht von Organisationen, ohne staatliches Eingreifen betrieben zu werden, geschützt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 12.09.2020 06:19
    Highlight Highlight Das überrascht mich gar nicht.
    Das ist ungefähr der selbe Prozentsatz, wie bei den Nicht-Muslimen...
    • mbr72 12.09.2020 08:10
      Highlight Highlight Wohl den Artikel nicht genau gelesen?! *Facepalm*
    • CaptainLonestarr 12.09.2020 09:12
      Highlight Highlight Bericht nicht gelesen in diesem Fall. Dann sollte man auch nicht kommentieren.
  • Elmas Lento 12.09.2020 02:31
    Highlight Highlight Im ersten Moment dachte ich da auch, hoppla...
    Dann habe ich mir etwas Gedanken gemacht wie es denn bei mir ist. Als Atheist musste ich natürlich die Religion durch "persönliche Überzeugung" ersetzen, kam aber zum Schluss das ich diese auch höher gewichte als die Verfassung. Zum Glück gibt es recht wenig Konflikte zwischen der Verfassung und meiner Überzeugung und Gewalt würde ich auch nicht anwenden um meine Überzeugung durchzusetzen.
    ps: Eigentlich ist jede Initiative ein Zeichen dafür das Leute ihre Überzeugung höher gewichten, sonst hätten sie ja kein Interesse daran die Verfassung zu ände
    • Lupo Lupus 12.09.2020 03:51
      Highlight Highlight Die Verfassung ist nichts gottgegebenes, sondern etwas was wir schaffen und natürlich so anpassen können, wie wir es für richtig halten. Wir erwarten aber, dass sich Leute die hierher kommen daran halten, tun sie es nicht, sind sie fehl am Platz. Dort liegt das Problem, sie kommen und wollen ihre Werte und Rechtsauffassung so leben, wie sie es in ihrem Herkunftsland tun und das müssen wir nicht akzeptieren.
    • Bündn0r 12.09.2020 06:54
      Highlight Highlight Nur beinhalten wenige Initiativen die Aufforderung "Tötet die Ungläubigen wo immer ihr sie findet". Auch wurde für Initiativen wenige Religionskriege gestartet oder Anschläge durchgeführt.
    • Nate Smith 12.09.2020 07:00
      Highlight Highlight Und was heisst schon Verfassung? Klar mit den Grundsätzen halte ich es auch. Aber schon die Präambel ist zum würgen. Dann die vielen Eingänge durch Volksinitiativen, die die Verfassung aussehen lassen als hätte ein Kind beim durchblättern gleichzeitig gegessen, so dass man das Teil höchstens noch an einer Ecke halten will.

      Wer für Zeug wie die Minarettinitiative stimmt hält sich ja auch nicht an die bestehende Verfassung und gewichtet seine eigene islamophobe Überzeugung als wichtiger. Das geht dann soweit dass man die Verfassung beliebig nach der Mehrheit ändert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • _zauberlehrling 12.09.2020 01:14
    Highlight Highlight Demokratie ist ein System, eine Religion ein Wertesystem... Die Fragestellung war, falls so verkürzt, dumm.
  • Dwight D Eisenhower 12.09.2020 01:14
    Highlight Highlight Ich liebe den Islam, das Judentum und mein Katholizismus. Wir werden uns finden in der Schweiz denke ich. Haus der Religionen etc mit guten Ansätzen
    • Yummy 12.09.2020 08:54
      Highlight Highlight Besser ohne...
    • Dwight D Eisenhower 12.09.2020 19:10
      Highlight Highlight Im Gegenteil. In der Stadt Zürich hat es jetzt schon mehr Katholiken..... Vorallem aus konservativen Ländern. Und da Linke weniger Kinder haben, wird die Stadt, in 25 bis 30 Jahren, eine Wohlfühloase für Traditionalisten aller abhrahamistischen Religionen sein.
  • kaspar scheidegger 12.09.2020 00:32
    Highlight Highlight Freikirchen und muslime scheinen ein demokratierisiko zu sein. Oder verstehe ich das falsch? Wobei Freikirchen mehr als muslime und muslime dafür eher gewalttätiger. Statistisch gesehen. Da sollte man sich dann überlegen wie man dem entgegen wirken kann. Mit Polarisation sicher nicht eher aktiver Sozialarbeit und Integration. Die müssen merken das sich Demokratie mehr lohnt. Bei den Freikirchen sehe ich allerdings schwarz. Die kennen ja unser System.
    • Toni.Stark 12.09.2020 08:01
      Highlight Highlight Bro, ich bin in einer Freikirche. Die Verfassung der Schweiz kommt aus einer Zeit, die christlich geprägt war und deswegen noch heute praktisch deckungsgleich mit diesen Werten ist. Die Todesstrafe lehnen Christen z.B. mehrheitlich ab. Wo es unterschiede gibt, dann sind sie eher sozialer als die Verfassung. Ich sehe nirgends ein Punkt in der Verfassung, der im Widerspruch zu meinem Glauben steht. Mir kommt nichts in den Sinn. Da ist das Parlament schlechter als ich, welche die Begrenzung der Einwanderung, die in der Verfassung steht nicht respektiert.
    • Knäckebrot 12.09.2020 13:26
      Highlight Highlight Wo siehst du genau die Gefahr bei Freikirchlern und deren Weltbild und inwiefern können die eine Bedrohung für die CH sein?
  • AA2000 12.09.2020 00:20
    Highlight Highlight Wir versuchen, stets auf Statistiken beziehend, Menschen und Ereignisse zu kategorisieren. So leben wir uns einfach auseinander ohne grosse Differenzen zu haben. Bei dieser Forschungsfrage schliesst das Eine das Andere nicht aus.
    Wie kann man daraus leiten, dass 23% der Muslime in der Schweiz gegen Recht und Ordnung sind? Ausserdem wäre interessant zu wissen wie gross der Anteil an U21 jährige Teilnehmer ist. Denn in dieser Gruppe beeinflusst natürlich jugendlicher Leichtsinn/ Gleichgültigkeit/ Trotz das Resultat, da im Ernstfall den Worten nur selten auch Taten folgen.
    • Turtlenigma 12.09.2020 10:24
      Highlight Highlight Es ging bei der Studie um Soziale Identitäten, und nicht um Antidemokratie. Kannst dir also vorstellen was der Journalist bezwecken will..
  • exeswiss 12.09.2020 00:05
    Highlight Highlight wenn man "religionen" miteinander vergleicht müsste man nicht christentum mit islam vegleichen (25% zu 23%), anstatt islam mit GETEILTEM christentum? man hat ja beim islam auch nicht gefragt ob derjenige schiite, sunnite oder whabite ist. so finde ich das ein bisschen schönmalen des resultates...
    • Maragia 12.09.2020 00:32
      Highlight Highlight Du kannst da nicht einfach die Prozenta addieren... sondern müssten das gewichtete Mittel, was wohl so 12-13% wären...
    • Anded 12.09.2020 00:37
      Highlight Highlight Denkfehler. Nimmt man 13% der Katholiken und 12% der Protestanten, hat man nicht 25% der Christen.
      Sondern etwas zwischen 12% und 13%.
    • Jimmy Dean 12.09.2020 01:00
      Highlight Highlight richtig, und wenn du 40% vodka mit 40% gin mischst, kriegst du 80% alkohol
    Weitere Antworten anzeigen
  • weissauchnicht 11.09.2020 23:35
    Highlight Highlight Mit Verlaub, aber den Handschlag zu verweigern oder ein Kopftuch zu tragen ist weder verfassungswidrig noch antidemokratisch. Beides lässt sich genauso gut in unsere Demokratie integrieren, wie ein High-Five oder die Baseballmütze. Die Handschlagverweigerung ist seit Corona mittlerweile sogar bei Nichtmuslimen zur Norm geworden.
    • PeteZahad 12.09.2020 07:07
      Highlight Highlight Es geht hier weder um das Kopftuch noch um die Handschlagverweigerung sondern um die Frage ob man seine Religion über das Gesetz stellt oder nicht.
    • weissauchnicht 12.09.2020 08:34
      Highlight Highlight Wow! Den Blitzen zu urteilen habe ich mich offensichtlich getäuscht. Unsere Kultur ist demokratisch in der Verfassung verankert vom Handschlag bis zum Jassteppich und vom Kopftuchverbot bis zum Fondue. Wer davon abweicht ist ein gewalttätiger, terroristischer Autokrat. Ich gehe zurück in den Staatskundeunterricht, danke Leute!
    • Korrektur 12.09.2020 09:36
      Highlight Highlight Schlim, was du da raus lässt 🙈
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hosesack 11.09.2020 23:31
    Highlight Highlight Wenn Punk Rock nicht mehr schockiert, dann muss was anderes her. Die Kids wollen sich abgrenzen, egal ob Johnny Thunders oder Allah. Das verwächst sich bei dem meisten.
    • DerSchöneVomLande 12.09.2020 07:49
      Highlight Highlight Extremismus verwächst nicht...
  • Autokorrektur 11.09.2020 23:28
    Highlight Highlight "Die Grössenordnung decke sich kaum mit den generalisierten Bedrohungsszenarien, die in den Medien und in öffentlichen Debatten zu «dem Islam» vorherrschten." - Schön dass watson sich das zu Herzen nimmt und den Titel dahingehend gestal... oh, wait...
  • Einfach Bob 11.09.2020 23:18
    Highlight Highlight Die meisten Menschen haben doch was das sie über die Regierung stellen, vor allem in der Schweiz.

    Interessanter wäre doch die Frage, ob 1/4 der Muslime den Staat in etwas undemokratisches verwandeln wollen. Auch eine interessante Frage wäre, würde etwas aus ihrer Religion verboten, würden sie demokratisch demonstrieren, oder würden sie radikal reagieren?

    Das wären doch die echten Fragen, oder nicht?

    So ist die Studie nur halbfertig und jeder dichtet sich seinen Teil dazu und benutzt sie dann für politische Zwecke.
    • Turtlenigma 12.09.2020 08:34
      Highlight Highlight Ja, wir würden Radikal für unser Menschenrecht und Religionsrecht, das wir, wie alle anderen Menschen, auch haben, demonstrieren. So wie auch radikal für Frauenrechte und Klimawandel demonstriert wird.
  • Herr Ole 11.09.2020 23:09
    Highlight Highlight Es würde mich interessieren, ob immer noch ein Unterschied zwischen den Religionen besteht, wenn man die Bildung ins Modell einbezieht.
    • Mimo Staza 11.09.2020 23:32
      Highlight Highlight Das wäre eine spannende und wichtige Frage. Solche Faktoren sollten berücksichtigt werden um ein besseres Bild zu bekomnen. Gerade bei sensiblen Themen...
    • maylander 11.09.2020 23:42
      Highlight Highlight Wenn stark religiöse Eltern ihre Kinder nicht an die öffentliche Schule schicken sondern an eine religiöse Schule hilft Bildung leider nicht weiter.

      Im Gegenteil da werden die Kinder dann erst recht indoktriniert.
    • Oxymora 11.09.2020 23:47
      Highlight Highlight Kommt wahrscheinlich sehr darauf an ob sogenannte “religiöse Bildung“ beim Modell auch als Bildung gewertet wird oder nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • TrumpWarBroom_1291 11.09.2020 22:56
    Highlight Highlight Ich bin Atheist.

    Dennoch... der Umstand, dass irgendjemand die Verfassung über seine Religion stellt ist für mich keine Überraschung... Gottes Wort gegen ein Büchlein, welches wir mehrmals pro Jahr abändern können...
    Nicht Falsch verstehen, ich will keine fanatischen Islamisten unter Schutz stellen, aber ich verstehe Gläubige die ihre Religion über die Verfassung stellen mehr als die, die es nicht tun.
  • Maracuja 11.09.2020 22:54
    Highlight Highlight <Interessant wäre eine Analyse, weshalb Menschen, die in der Schweiz leben, dermassen entfremdet sind, dass sie ihren religiösen Regeln mehr trauen als der Verfassung>

    Impliziert entfremdet nicht, dass diesen Menschen die Mehrheitsgesellschaft früher weniger fremd war und sie sich irgendwann (enttäuscht?) von diese abwendeten? Könnte es nicht sein, dass vielen dieser Menschen die Mehrheitsgesellschaft schon immer fremd war und es gar nie zu einer Annäherung kam. Da wären vertiefte Studien bzgl. der Ursachen nötig, um herauszufinden, wie man mehr Akzeptanz fördern und fordern könnte.
    • Kruk 11.09.2020 23:20
      Highlight Highlight Auf jeden Fall.
      Allgemein ist es noch ein Kratzen an der Oberfläche.
      Auch z. B. "Für 23 Prozent der befragten Muslime haben demnach die Regeln und Werte ihrer Religion im Konfliktfall Vorrang vor der Verfassung."
      Wo kommt es zu solchen Konfliktfällen? Bei welchen Themen.
      Da würde ich mich deutlich zu diesen 23 % zählen, nur solange mir die Verfassung weder das beten noch das Fasten verbietet sehe ich keinen Konflikt.
      Auch sind dies zwei verschiedene Sachen.
    • Kruk 11.09.2020 23:37
      Highlight Highlight Man kann eigentlich sagen, dass die schweizer Verfassung im Einklang mit islamischen Werten steht.
    • [Nickname] 11.09.2020 23:56
      Highlight Highlight Ich weiss nicht, aber in der Bundesverfassung steht nichts von Steinigung, Heirat mit Sechsjährigen und entsprechendem Verkehr mit Neun dann. Auch steht nichts von Juden töten, wo immer man sie findet. Die BV und die westliche Lebensart, sowie Werte stehen NICHT im „Einklang“ mit deinen islamischen Werten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kruk 11.09.2020 22:49
    Highlight Highlight Ich finde es äusserst interessant dass neben den verschiedenen christlichen Komfessionen eigentlich nur der Islam miteinbezogen wurde.

    Wie sieht es z. B. bei Hindus, Juden, Buddhisten, Jessiden etc. aus?
    • Herr Ole 11.09.2020 23:08
      Highlight Highlight Vermutlich gibt es da einfach zu wenige um einfach eine genügend grosse Stichprobe machen zu können.
    • Caturix⸮ 11.09.2020 23:12
      Highlight Highlight Naja die meisten Juden gehören in die Schweiz, die sind schon länger hier als einige Christliche Schweizer Familien.
    • Kruk 11.09.2020 23:27
      Highlight Highlight Mag sein, andererseits waren lediglich 3000 Personen beteiligt.

      Hindus gibt es in der Schweiz etwa 30.000, Juden etwa 20.000.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lupo Lupus 11.09.2020 22:48
    Highlight Highlight «Interessant wäre eine Analyse, weshalb Menschen, die in der Schweiz leben, dermassen entfremdet sind, dass sie ihren religiösen Regeln mehr trauen als der Verfassung, die ihnen Sicherheit, Freiheit und Grundrechte garantiert.»

    Weil sie sich nie integrieren wollten und man sie gewähren liess. Wer das laut gesagt hat wurde als Rassist und Ausländerhasser verunglimpft, nun gibt es eine Studie die es belegt. Die Ausrede wird nun sein, man hätte ihnen nicht geholfen und unsere Gesellschaft hätte sich zuwenig geöffnet.
  • Fruchtzwerg 11.09.2020 22:47
    Highlight Highlight Bevor wieder pauschal gegen den Islam gehetzt wird, zeigt der Hinweis auf die Freikirchen doch ganz deutlich das wahre Problem: Extreme religiöse Strömungen jeglicher Art sind nur schwer mit unserer Demokratie vereinbar.
  • Kruk 11.09.2020 22:42
    Highlight Highlight "40 Prozent der französischen Muslime stellen die religiösen Überzeugungen über die Werte der Republik, bei den unter 25-jährigen Muslimen sind es sogar drei Viertel."
    (Und wie viele dieser 3/4 halten sich auch an die aus den religiösen Überzeugen resultierenden Pflichten, wie z. B. die täglichen Gebete.)

    Ahmad Milad Karimi hatte recht (sternstunde Philosophie) , die Frage ist völlig falsch gestellt.
    • Lupo Lupus 12.09.2020 03:59
      Highlight Highlight Die Frage ist richtig gestellt, am Ende des Tages geht es nur darum. Sind Immigranten bereit die hier herrschenden Gesetze zu befolgen, sich anzupassen und die Gepflogenheiten zu übernehmen oder nicht. Wenn ja ist es gut, wenn nicht müssen sie wieder gehen.
    • Kruk 12.09.2020 08:06
      Highlight Highlight Lupo, genau "bereit die hier herrschenden Gesetze zu befolgen".

      Deshalb ist die Frage falsch gestellt, das eine sind Überzeugungen, das andere Gesetze.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Oxymora 11.09.2020 22:39
    Highlight Highlight “Die Geschichte des Katholizismus zeige, dass es oftmals Zeit brauche, bis eine Religionsgemeinschaft entdecke, dass eine demokratische, vielfältige und tolerante Gesellschaft mit ihrem Glauben und ihren Werten vereinbar sei.“

    Die vielen katholischen Priesterinnen sind der beste Beweis dafür. Sicher wird der nächste katholische Vizegott* eine Sie sein. Vielleicht eine Johanna Paula oder eine Franziska Benedikta.
    Benutzer Bild
    • Saerd neute 11.09.2020 22:59
      Highlight Highlight Oxymora
      Du redest wie so oft am Problem vorbei.
      Das Thema ist hier die Gefahr der Islamisierung und nicht das Zölibat.
      Vom Zölibat kommt keine Gefahr für die Gesellschaft, vom Islam dagegen schon. Der Islam ist eben nicht nur Religion, er ist Politik.
    • Astrogator 12.09.2020 01:41
      Highlight Highlight Ich staune auch ob dieser Aussage. Scheidung, Homosexualität alles OK in Rom?
      Habe ich was verpasst?
    • PeteZahad 12.09.2020 07:13
      Highlight Highlight Bitte keine Bilder mit Comic Sans
    Weitere Antworten anzeigen
  • ingmarbergman 11.09.2020 22:37
    Highlight Highlight Demokratiefeindliche Kräfte schaden diesem Land und müssen strengstens bekämpft werden. Das gilt für Islamisten genau so wie die SVP.
    • Saerd neute 12.09.2020 09:26
      Highlight Highlight ingmarbergman
      Also wer Islam und SVP vergleicht stellt sich selber ins Abseits.
    • Lupo Lupus 12.09.2020 09:27
      Highlight Highlight Da sehe ich bei der JUSO aber mehr Demokratiefeindlichkeit.
    • Kruk 12.09.2020 12:36
      Highlight Highlight Liest man die Verfassung so stellt man schnell einmal fest, dass die vorherrschenden Überzeugungen in der SVP mit dieser nicht zuvereinbaren sind.
      Sie haben klar verfassungswidrige Ansichten.
      Solange sie die Verfassung aber nur mit demokratischen Mitteln zu ändern versuchen, sind sie nicht antidemokratisch.

      E
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Interview

Jean Ziegler zu Moria: «Im ersten Moment dachte ich: Endlich wird dieses Lager liquidiert»

Jean Ziegler kennt die Leiden der Ärmsten auf dieser Welt. Sein Besuch auf der griechischen Insel Lesbos hat den 86-Jährigen dennoch zutiefst erschüttert. Ein Gespräch über die europäische Migrationspolitik und die Rolle der Schweiz.

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