Wirtschaft
Schweiz

Signa Development Selection stellt am Freitag Insolvenzantrag

Signa Development Selection stellt am Freitag Insolvenzantrag

28.12.2023, 22:2028.12.2023, 22:21

Bei der Signa geht es Schlag auf Schlag: Nach der Signa Prime Selection AG, dem Flaggschiff der Immobiliensparte der Signa-Gruppe, soll am Freitag auch die Signa Development Selection AG einen Insolvenzantrag einreichen, wie die Nachrichtenagentur APA berichtete.

Wie die Prime und die übergeordnete Signa Holding, die Ende November Insolvenz anmeldete, strebe Signa Development ein Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung an. Es handelt sich um eine weitere zentrale Immobiliengesellschaft im Firmengeflecht von René Benko.

Die Development dürfte sich so wie die Signa Holding und die Signa Prime in die Liste der grössten Insolvenzen der österreichischen Geschichte einreihen. Spezialisiert ist die Signa Development auf Immobilienentwicklungsprojekte im deutschsprachigen Raum und Norditalien.

(hah/sda/apa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
«Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Bevölkerung das möchte»
Betreibt der Bundesrat im Kampf gegen die SVP-Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» Schwarzmalerei? Und nimmt er die Ängste der Bevölkerung wegen der Zuwanderung ernst genug? Justizminister Beat Jans bezieht Stellung im grossen watson-Interview.
Bei der Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» zeichnet sich ein knappes Rennen ab. Laut neuster GFS-Umfrage würden je 47 Prozent Ja beziehungsweise Nein stimmen. Wie erklären Sie sich das?
Beat Jans:
Dieses Ergebnis nehmen wir ernst, aber es überrascht mich nicht. Bei Migrationsfragen war die Bevölkerung schon früher gespalten. Wie im Fussball gilt: Der Match dauert 90 Minuten. Es ist alles offen. Ich bin in der ganzen Schweiz unterwegs. Wenn ich mit den Menschen konkret über den Initiativtext spreche, wächst die Skepsis. Vielen wird klar, dass die Initiative leere Versprechen macht und erhebliche Probleme mit sich bringt.
Zur Story