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Medien auf der ganzen Welt stellen ihn an den Pranger: Wie ein Unschuldiger aus Bern zum Todespiloten wurde



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Der falsche Lubitz
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Kurz nachdem gestern der Name des Germanwings-Co-Piloten Andreas Lubitz bekannt wurde, kursierten im Internet erste Bilder vom 28-Jährigen. Das am weitesten verbreitete: Lubitz vor der Golden Gate Bridge, entnommen von seinem Facebook-Profil.

Medien auf der ganzen Welt zeigten aber auch ein weiteres Bild: Der mutmassliche Lubitz auf dem Niesen, im Hintergrund der Thunersee und Interlaken. Nur: Das ist nicht Lubitz. Es ist der in Bern wohnhafte Deutsche Andreas G. 

Sogar die ARD fiel darauf herein

Anfänglich wurde das Foto über Twitter verbreitet. «Es erstaunt mich, dass Journalisten der ganzen Welt sich auf Informationen eines Tweets verlassen», sagt G. zu tio.ch.

Das Foto taucht in Dutzenden, wenn nicht Hunderten von Berichten in Online-Medien auf. Vor allem in Italien und Südamerika, aber auch Medien aus den USA, Kanada und Thailand zeigten es. In Österreich druckte es die «Kronen Zeitung», in Deutschland tappte gemäss mehreren Twitter-Usern die ARD-Nachrichtensendung «Tagesthemen» in die Falle.

(rey)

Der Absturz von Germanwings 4U9525 in Frankreich

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Der Absturz von Germanwings 4U9525 in Frankreich
quelle: ap/ap / martin meissner
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