Schweiz
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Liveticker

Hunderttausende fordern bei «Klimastreik» weltweit: «Gebt uns eine Zukunft»

Hunderttausende überwiegend junge Menschen haben in aller Welt unmittelbar zur Europawahl ein Zeichen für den Kampf gegen die Klimakrise gesetzt. Auch in der Schweiz haben über 20'000 Menschen an den Klimastreiks teilgenommen.



Alleine in Zürich demonstrierten laut der Polizei über 10'000 Personen. Im Kanton Bern gingen schätzungsweise rund 4000 Menschen für einen griffigen Klimaschutz auf die Strasse. Insgesamt waren Menschen in 25 Schweizer Städten an den verschiedenen Aktionen beteiligt.

International sollen laut einer Liste von Fridays for Future Demonstranten an 1784 Orten in 128 Ländern unterwegs gewesen sein.In Deutschland beteiligten sich am Freitag nach Angaben der Organisatoren rund 320'000 Menschen an der zweiten Auflage eines globalen «Klimastreiks» der Bewegung Fridays for Future; protestiert wurde in allen Bundesländern und in mehr als 200 deutschen Städten.

epa07597031 Protesters demonstrate during a 'Fridays for Future' demonstration in front of the Brandenburg Gate in Berlin, Germany, 24 May 2019. The growing 'Fridays for Future' movement, which started in the summer of 2018, demands compliance with the goals of the Paris Agreement and the 1.5 degree Celsius target.  EPA/ARMANDO BABANI

Klimastreik in Berlin. Bild: EPA/EPA

«Klimaschutz statt Kohleschmutz»

In der Hamburger Innenstadt protestierten beispielsweise nach Polizeiangaben etwa 17'000 Menschen, laut den Veranstaltern waren es bis zu 25'000. In Berlin sprachen die Organisatoren von mehr als 15'000 Teilnehmern. In Freiburg zählte die Polizei zwischen 8000 und 10'000. Auch in anderen deutschen Grossstädten war die Teilnehmerzahl vierstellig.

Vielerorts hielten Demonstranten Schilder mit Aufschriften wie «Klimaschutz statt Kohleschmutz» und «Es gibt keinen Planeten B» in die Höhe. Nahezu überall war der Slogan «Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut!» zu hören.

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble forderte unterdessen eine entschlossenere Klimapolitik der deutschen Regierung. «Wir brauchen Entscheidungen, in der Klimapolitik wie anderswo», sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Freitag).

Die globale Aktion am Freitag stellte die zweite Auflage im Grossformat dar - an der ersten hatten sich am 15. März weltweit etwa 1,9 Millionen Menschen beteiligt. Fridays for Future hatte den zweiten Anlauf bewusst in die Zeit der Europawahl gelegt.

Start in Neuseeland

epa07438342 School students take part in a climate change strike in Brisbane, Australia, 15 March 2019. Hundreds of thousands of students are expected to strike worldwide demanding urgent political action on climate change.  EPA/DAN PELED  AUSTRALIA AND NEW ZEALAND OUT

Hier begannen die ersten Streiks am heutigen Tag: Demonstranten in Neuseeland. Bild: EPA/AAP

Der Klimastreik am Freitag zog sich einmal quer über die Erde. Den Anfang machten wegen der Zeitverschiebung mehrere neuseeländische Städte, darunter Christchurch und die Hauptstadt Wellington. Nicht nur Schüler, sondern auch zahlreiche Erwachsene marschierten bei den Protesten mit.

Im australischen Melbourne legten sich Hunderte Teilnehmer aus Protest wie später auch in Frankfurt kurz regungslos auf die Strasse. Märsche folgten dann in Ländern wie Thailand, den Philippinen und Indien. Selbst im kriegsgebeutelten Syrien versammelten sich rund 50 Menschen zu einem kleinen Protest, in der türkischen Metropole Istanbul waren es 80.

In allen 28 EU-Staaten gingen Demonstranten auf die Strasse, auch in Irland und Tschechien, wo am Freitag für die EU-Wahl abgestimmt wurde. In Mailand kamen mehr als 30'000 Demonstranten zusammen, im belgischen Brüssel waren es rund 7500.

Thunberg in Stockholm

Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg rief in ihrer Heimatstadt Stockholm zu einem grundsätzlichen Umdenken zur Rettung des Klimas auf. «Wir stehen vor einer existenziellen Krise. Wir müssen Veränderungen in allen Ebenen der Gesellschaft sehen», sagte sie nach einem Protestmarsch, an dem sich 6000 bis 8000 Menschen beteiligten.

epa07597018 Swedish climate activist Greta Thunberg speaks on stage in the park Kungstradarden  during the Global Strike for Future protest in Stockholm, Sweden, 24 May 2019.  EPA/Janerik Henriksson/TT  SWEDEN OUT

Greta Thunberg heute in Stockholm. Bild: EPA/TT NEWS AGENCY

Fridays for Future fordert, dass die Politik beim Thema Klima auf die Wissenschaft hört, die Ziele des Pariser Weltklimaabkommens einhält und mit entschiedenen Massnahmen dazu beiträgt, die Erderwärmung bei 1,5 Grad Celsius zu stoppen. Schon heute ist es auf der Erde etwa ein Grad Celsius wärmer als vor der Industriellen Revolution. (leo/sda/dpa/afp)

Der Ticker zum Nachlesen:

Ticker: 24.05.2019 Klimastreik

Hier wurde in der Schweiz gestreikt:

Baden: Bahnhofplatz, 10:00
Basel: Münsterplatz, 10:45
Bellinzona: Largo Elvezia, 14:00
Bern: Helvetiaplatz, 11:55
Biel: Robert-Walser-Platz, 16:00
Burgdorf: Kronenplatz, 10:00
Chur: Bahnhofplatz, 16:45
Davos: Postplatz, 12:00-13:00 (Sitzstreik)
Delémont: Place de la Gare, 14:00
Fribourg: Place Georges-Python, 16:00
Genève: Uni-Mail, 8:00
Glarus: Rathausplatz, 11:30
Köniz: Bläuackerplatz, 10:30
Langenthal: Schulhaus Kreuzfeld 4, 9:00
Lausanne: Place de la Gare, 10:30
Luzern: Helvetia Gärtli, 14:00
Münsingen: Gemeindehaus, 10:45
Neuchâtel: Bas du Funambule/Université, 14:00
Olten: Schützi Olten, 12:00
Rapperswil-Jona: Fischmarktplatz, 11:00
Schaffhausen: Vorstadt, 14:00
Solothurn: Kreuzackerbrücke, 12:15
St.Gallen: Vadianstatue, 10:30
Thun: Rathausplatz, 10:30
Zug: Vorstadtquai, 12:00
Zürich: Münsterhof, 13:00

Hier wurde weltweit gestreikt:

Die besten Schilder des Klimastreiks

Die 10 «besten» Argumente der Klimaskeptiker

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    Alle Leser-Kommentare
  • Paddiesli 25.05.2019 00:19
    Highlight Highlight Ich bin weder Student, noch "Eltern/Grosseltern for Future", die ich gesehen habe. Aber ich war auch heute wieder mit dabei. Auch beim nächsten Mal werde ich einen Tag Ferien eingeben und mitskandieren:
    "solidarisierä, mitmarschierä!"

    Meine Unterstützung ist sicher.
    Benutzer Bild
  • imposselbee 24.05.2019 22:40
    Highlight Highlight An die jungen: wenn ihr wirklich was ändern wollt, produziert keine neuen Menschen mehr, es ist nicht nötig. ‚Adoptiert‘ euch selber und schaut, dass ihr ein glückliches und erfülltes Leben habt. Jeder hat bereits 1 Kind, sich selber, seid für euch die perfekte Mutter oder Vater.
    • Firefly 25.05.2019 08:15
      Highlight Highlight Keine Kinder mehr, damit andere mit SUV rumfahren und jedes Jahr zweimal in die Karibik jetten können. In was für einer traurigen Welt leben sie? Im übrigen wächst die Schweizer Bevölkerung so wie in fast ganz Europa nur durch Zuwanderung. Die Kinderquote ost längst auf Negativwachstum, was man vom Konsum nicht behaupten kann.
    • dmark 25.05.2019 11:51
      Highlight Highlight Hallo... wir haben hier in Europa wohl die geringsten Probleme mit dem Nachwuchs, bzw. Kindern. Im Gegenteil.
      Man muss dort anfangen, wo man noch immer der Meinung ist, dass man(n) 10 oder mehrere Nachkommen braucht, um seine Zukunft zu bestreiten. Afrika, Indien...
    • imposselbee 25.05.2019 21:20
      Highlight Highlight Habe nichts gegen Kinder, habe was gegen neue Menschen. Es können gerne ein paar tausend Kinder aus dem Ausland in die Schweiz geholt und nach schweizerischem Standard erzogen werden, damit habe ich gar kein Problem. Kinderlos zu sein hat immer noch eine gewisse Stigmatisierung. Ich biete nur einen Paradigmawechsel, das ist alles.
  • G. 24.05.2019 20:23
    Highlight Highlight Im Übrigen bin ich der Meinung, dass es nicht nur um die Zukunft jugendlicher Leute geht. Es geht um die Zukunft aller Leute.

    Ich mit 51 Jahren auf dem Buckel, bin mir ziemlich sicher, dass ich die Konsequenzen, falls wir nicht umdenken und beginnen konkrete Massnahmen zu treffen, noch erleben werde.
  • G. 24.05.2019 20:15
    Highlight Highlight Solange kein Jugend-Hype daraus entsteht und solange Jugendliche durch karrieregeile Politiker nicht geblendet und fehlgeführt werden, finde ich es eine gute Sache.

    Ich habe vor kurzem endlich begriffen, warum zumindest im Kanton Bern dermassen viele Bäume gefällt werden und Teile von Wäldern regelrecht kahl geschlagen werden.

    Die Kombination von saurem Regen, VOCs und eben den Baumparasiten. Saurer Regen zerstört auf die Dauer die Wurzeln, der Baum wird schwächer, sein Immunsystem auch und somit haben Baumparasiten leichtes Spiel.
  • John Carter 24.05.2019 20:14
    Highlight Highlight Hunderttausende waren auf der Strasse - WoW!

    Wenn man bedenkt, dass 7.6 Milliardenèn!!! Menschen nicht auf der Strasse waren, dann will eine Minderheit einer Mehrheit unbedingt etwas aufzwängen.

    Das erinnert an die Links- und Rechts-Extreme Szene die sich in Szene setzt und blindlings auf alles draufhaut das nicht so denkt wie sie.


    Könnte man auch Umwelt-Chaoten nennen.
    • grünergutmensch 25.05.2019 01:40
      Highlight Highlight Wie kann mann nur so ignorant sein🤦🏻‍♂️
    • mänsch 25.05.2019 02:37
      Highlight Highlight genau, die böse minderheit die keinen klimawandel will, zwängt der rechtschaffenen mehrheit diesen klimawandel auf. toll wie du zusammenhänge verknüpfst 👏🏼
    • Gianini92 25.05.2019 09:19
      Highlight Highlight Autsch... 🙄
      Weil ja alle die nicht auf der Strasse waren komplett dagegen waren, stimmt's?
      Aber recht hat der John natürlich schon, bei legitimen Anliegen müssten mindestens 5 Milliarden Menschen gleichzeitig auf die Strasse! 🤦🏻‍♂️
  • Nicolas D 24.05.2019 20:14
    Highlight Highlight "weltweit.? ... ja klar. ^^
  • Cpt. Jeppesen 24.05.2019 20:02
    Highlight Highlight Was immer vergessen geht, es war die Boomer Generation, welche die Grünen Parteien gegründet haben, damals jung und voller Idealismus. Die Probleme waren auch damals schon bekannt. Aber wie es so ist bei den Menschen, in 10 - 15 Jahren werden die jetzigen Schüler schon ihre eigenen Kinder haben und der Idealismus und Elan ist weg.
    So sehr ich das Engagement schätze und so sehr ich daran glaube, dass es einen Wechsel in der Gesellschaft braucht, diesen von Kindern zu erwarten ist vermessen. Die "Alten" müssten ran, aber die wollen nicht, von dem her, Menschheit ade...
  • wasps 24.05.2019 19:38
    Highlight Highlight An all die Sünnelis und H.C. Straches hier. Wer die Bewegung nicht Ernst nimmt, wird sein blaues Wunder erleben. Nur eine Frage der Zeit. Uns kann’s recht sein.
  • Walser 24.05.2019 18:09
    Highlight Highlight Ich bin stolz auf unsere Jugend. Gibt ein bisschen Zuversicht.
  • Der Soziale 24.05.2019 17:58
    Highlight Highlight Protest ist ja schön und gut, aber die Jungen müssen auch aktiv tätig werden.
    Elektronische Geräte (Handy) und vieles mehr, zerstören unseren Planeten.
    Mit grossen Plakaten rumrennen und ins Megafon schreien können sie aber aufs Handy und co. verzichten wollen diese Teenager nicht... Komisch... 🙄
    • Globidobi 25.05.2019 07:40
      Highlight Highlight Was weisst du, worauf die Jungen alles verzichten. Ich kenne viele, welche nur noch mit dem Zug in die Ferien fahren. Auch sind viele daran, das Handy so lange wie möglich zu gebrauchen. Viele haben kein Auto, wollen kein Auto und fahren Rad.
    • nukular 25.05.2019 08:06
      Highlight Highlight @globidobi.. Der war gut.. "Auch sind viele daran, das Handy so lange wie möglich zu gebrauchen."..
      Und was soll das bringen?.. Das handy wurde ja schon produziert...
  • Th. Dörnbach 24.05.2019 17:46
    Highlight Highlight Tolle Sache. Aber zur Teilnehmerzahl in Bern: Da ist wohl eine 0 zu viel. Es waren höchstens 650 auf dem Helvetiaplatz.
  • Switch_on 24.05.2019 15:54
    Highlight Highlight Kinder und Jugendliche an die Macht
    • Martin Spahr (1) 25.05.2019 08:26
      Highlight Highlight Jawohl,dann macht doch etwas konstruktives,nicht nur fordern:"Gebt uns eine Zukunft".Macht Euch eure Zukunft,sicher reicht es nicht auf den Strassen Party abzufeiern!Das ist sowas von billig.
    • Switch_on 25.05.2019 10:30
      Highlight Highlight Also erstens gehöre ich persönlich nicht mehr zu denene.

      Und deine Forderungen sind Bullshit.

      Es sind wir Erwachsenen, die was ändern müssen. In erster Linie Politik und Wirtschaft.
  • Wolf von Sparta 24.05.2019 15:31
    Highlight Highlight Habe heute 4 junge Leute gesehen. Drei davon mit Schildern in der Hand. Alle drei in ihr Handy (iPhone) vertieft. Waren bestimmt nicht älter wie 14. Dazu die neusten Nikes. Also ich frag mich ja nur?
    • Switch_on 24.05.2019 15:54
      Highlight Highlight Was fragst du dich denn?
      Das es Zeit, dass auch Industrie und Politik etwas gegen den Klimawandel unternehmen?
      Bin ich völlig deiner Meinung!
    • Snowy 24.05.2019 16:02
      Highlight Highlight Was fragst Du Dich?

      Ich weiss schon, was Deine Frage impliziert: Dass Klimademonstrierende keine Nikes tragen, nicht in die Ferien fliegen und keine Smartphones besitzen dürfen...

      Warum diese Haltung falsch und nicht zielführend ist, wird hier erklärt: https://www.watson.ch/schweiz/kommentar/873300937-klimastreik-man-darf-fuers-klima-streiken-und-in-die-ferien-fliegen
    • TJ Müller 24.05.2019 16:06
      Highlight Highlight Yey, den Kindern die Schuld an der aktuellen Lage der Welt geben, wow sind wir in der Argumentation schon so tief gesunken? Zum Glück haben ja die heutigen 14jährigen die Welt und die Politik geformt wie sie jetzt ist. Es waren die 14jährigen, welche die Fabriken in Bangladesh gebaut haben und auch die 14jährigen, welche die politisch und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen geschaffen haben, dass Handys so günstig und verbreitet sind. Schonmal daran gedacht, dass man in eine Welt geboren wird und man leider nichts dafür kann wie sie ist? Man kann nur etwas dafür, wenn sie so bleibt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Seraohara 24.05.2019 14:34
    Highlight Highlight Viu, viu liebi für üsi wäut u üsi mönsche wosech für üsi natur isetze❤️❤️❤️
    • Triumvir 24.05.2019 17:36
      Highlight Highlight nix verstehen in Athen resp. Basel 😂🤪
  • sherpa 24.05.2019 14:28
    Highlight Highlight und wann beginnen die Jugendlichen endlich mit der von ihnen geforderten Umsetzung? Solange sie die mit geführten Plastikbecher und Petflaschen auf den Straßen liegen lassen und nur lauthals Schreien, sind einfach nur Wahlkampfhelfer für all die sog. "Umweltparteien"
    • rescue me 24.05.2019 14:49
      Highlight Highlight Hast du denn gesehen, dass sie das machen? Oder hast du einfach ein Bild der streetparade gefunden und gedacht das passt?
    • TJ Müller 24.05.2019 15:15
      Highlight Highlight sherpa, wieso versuchst du Zwangshaft die Bewegung in Verruf zu bringen? Nur weil jemand ein Bild im Internet postet und dann behauptet, es sei von einer Klimademo, bedeutet das nicht, dass es auch stimmt. Es wurde schon mehrfach gezeigt, dass diese angeblichen Klimademobilder gar nicht an einer Klimademo aufgenommen wurden. Ich nehme deshalb an, du hast keine richtigen Argumente, sonst würdest du ja auf dieser Ebene diskutieren und nicht Lügen verbreiten.
    • B0arder_King 24.05.2019 15:37
      Highlight Highlight Eigentlich sollten wir Älteren die Vorbilder sein und nicht die Jugendlichen ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • lilas 24.05.2019 14:07
    Highlight Highlight Beim Lesen gewisser Kommentare befällt mich ein ähnliches Gefühl wie beim Lesen über Trumps Machenschaften.. eine Mischung aus Wut und Machtlosigkeit genüber Ignoranz, Dreistigkeit und Blödheit.
    • Noschi 26.05.2019 01:38
      Highlight Highlight Sorry Livia, aber so strohdummes Gelafer macht mich richtig hässig. Tu doch einfach selber was für die Umwelt und halt die Pfoten still!
  • DerSeher 24.05.2019 14:02
    Highlight Highlight Eigentlich könnte man jeweils "Copy Paste" der Kommentare jeglichen "Klima" Artikels machen, die selben Töne von Pro und Contra jedesmal! Seid nett zueinander, vor dem Weltuntergang naht jetzt erst mal das Wochenende! Cheers! :)
  • banda69 24.05.2019 13:36
    Highlight Highlight Möge die Klimajugend bei den kommenden Wahlen der menschen- und umweltfeindlichen SVP nur so um die Ohren fliegen.
  • Posersalami 24.05.2019 13:17
    Highlight Highlight Grossartig, weiter so! 👏👏👏

    Beim nächsten mal bin ich auch wieder dabei.
  • Im Diskurs Versunken 24.05.2019 12:28
    Highlight Highlight 5000, das ist 1:1699el der Bevölkerung, oder 2.3 Personen pro Gemeinde.
    • D_M_C 24.05.2019 14:11
      Highlight Highlight 5‘000 alleine in Zürich!😊
      das heisst für dich wohl das nächste mal tatkräftig mitlaufen und unterstützen :)
    • Im Diskurs Versunken 24.05.2019 14:45
      Highlight Highlight Danke für die Blitze, das sind aber nur die statistischen Relationen aufs Land gerechnet :) @D_M_C, ich bin einer der 5000 an der Zürcher Demo, ich hoffe die Blitzer auch 😇
    • René Obi (1) 24.05.2019 15:27
      Highlight Highlight Nun, am Demonstrationszug in Zürich haben dann schon eher 10'000 teilgenommen. Quelle, meine ungefähre Zählung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pisti 24.05.2019 12:11
    Highlight Highlight Heute Nachmittag kaufe ich mir einen neuen Pick-Up! Ford F-150 Raptor 😎😎
    • Toerpe Zwerg 24.05.2019 12:28
      Highlight Highlight https://www.autoblog.com/2019/01/16/electric-ford-f-150/
    • Walter Sahli 24.05.2019 12:31
      Highlight Highlight Viagra hilft sonst auch.
    • sikki_nix 24.05.2019 12:49
      Highlight Highlight Viel Spass bei der Parktplatzsuche mein ignoranter Freund :-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lowend 24.05.2019 12:10
    Highlight Highlight Hoffentlich tragen die rechten Schreibbrigaden mit ihren hochroten Köpfen und ihrer heissen Mimimi-Luft nicht auch noch zum Klimawandel bei, sonst könnte es wirklich schlimm werden. 😉

    Auf der anderen Seite zeigen ihre stupiden Kommentare, was für ein faktenbefreites, antiquiertes Weltbild in den Köpfen dieser Fossilienverbrenner herumgeistert, während die klimastreikende Jugend zeigt, dass es doch noch intelligentes Leben auf der Erde gibt!
    • Rasti 24.05.2019 18:32
      Highlight Highlight Die Klimawandel-Leugner sind nur ein kleiner Teil, genau so wie nur ein kleiner Teil aller linker Kommunisten sind.
    • Lowend 24.05.2019 19:55
      Highlight Highlight Gibt es echt noch Kommunisten? Zeigen Sie mir die bitte mal, liebster Rasti.

      Auf der anderen Seite haben Sie aber leider unrecht, wenn ich ihren Einwand richtig deute. Das Leugnen eines vom Menschen verursachten Klimawandels ist offizielle Parteidoktrin der Radikalen und derer Parteielite. Der kleinere Teil sind in dieser grossen Partei eher die Vernünftigen und Aufgeklärten.
  • Toerpe Zwerg 24.05.2019 11:38
    Highlight Highlight Das sind keine Demonstranten, das sind demonstrierende ...

    ... analog dazu sind studierende nicht dasselbe wie Studenten & Studentinnen.
    • Aurum 24.05.2019 12:45
      Highlight Highlight Öhm... Das ist mir jetzt zu hoch...
    • Toerpe Zwerg 24.05.2019 13:20
      Highlight Highlight Das Partizip I drückt Gleichzeitigkeit aus oder eine im Moment des Geschehens stattfindende Tätigkeit.

      Wir verwenden das Partizip I in folgenden Fällen:

      (..) als Nomen für eine Person, welche die im Partizip enthaltene Tätigkeit ausübt
      Beispiel:
      der Lernende (Person, die lernt)
      die Reisenden (Personen, die reisen)

      --> der/die Demonstrierende.

      Im Gegensatz zum (Berufs-)demonstranten. Bzw. Zum Studenten, zur Studentin.

      Warum reite ich darauf herum? Das Partizip Präsens wird für sogenannt genderneutrale Sprache missbraucht. Hier ist es umgekehrt.
    • Basti Spiesser 24.05.2019 13:31
      Highlight Highlight @Aurum gendergerecht nehm ich an.
    Weitere Antworten anzeigen
  • loplop717 24.05.2019 11:21
    Highlight Highlight Wenn 10'000 Rentner jeden Freitag demonstrieren gingen würde plötzlich ganz schnell etwas ändern. Aber die jungen sind leider allen Politikern scheiss egal.
    • Na_Ja 24.05.2019 14:27
      Highlight Highlight Viele Politiker sind in Nähe Rentenalter. Die wirklich schlimmen Folgen werden sie kaum mehr miterleben. Was einen nicht betrifft, interessiert häufig nicht. Schade, weil viele sicher Eltern und Grosseltern sind.
    • Cédric Wermutstropfen 24.05.2019 14:37
      Highlight Highlight Demonstrationen sollten auch keinen direkten Einfluss auf das Handeln der heutigen, gewählten Politiker nehmen, zumindest nicht in einer funktionierenden Demokratie. Das wäre illegitim.
    • Garp 24.05.2019 18:04
      Highlight Highlight Mich betrifft das nicht mehr, aber das Thema interessiert mich seit ich 16 bin. Wer mit den SUV's rumfährt und unbedingt ein eigenes Haus braucht, Vielflieger ist, nur noch Filet und Entercôte isst, sind nicht die Alten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • IMaki 24.05.2019 11:21
    Highlight Highlight Die Lektüre der überwiegenden Anzahl bisheriger Kommentare lässt nur einen Schluss zu: Die digitale, fünfte Kolonne der Herrliberger Bewegung ist wieder unterwegs. Schwer verdaulich diese Häme, dieses schlechte Gewissen, dieser Hass. Ein Mittel dagegen ist "Der Abgang - Bericht aus einer nahen Zeit".
    • Lowend 24.05.2019 13:37
      Highlight Highlight Sie wollen nur zeigen, was für faktenbefreite Fossilien sie sind, die sie sich keine Welt vorstellen können, wo ihr heiliges Wohnzimmer auf Rädern leise surrt und nicht laut röhrt.
    • El Vals del Obrero 24.05.2019 14:10
      Highlight Highlight Haben die Schüler die Touristen eingeladen?

      Wenn man einfach zwei Dinge gegeneinander stellt, die Null Zusammenhang haben, wird man noch tausende Paradoxe auf dieser Welt finden.
    • Repplyfire 24.05.2019 15:05
      Highlight Highlight War wirklich auffallen wie viele dieser Accounts nur auf den Bericht gewartet haben um dann ihre Ignoranz, den Whataboutismus und Faktenresistenz zum Besten zu geben.
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  • SteveLaCroix 24.05.2019 11:14
    Highlight Highlight Erstens sind die Demos gar nicht mehr nötig, sie waren nämlich erfolgreich, schließlich hatten wir den kältesten Mai seit vielen Jahren! 😉
    Zweitens freuen sich v.a. die Putzinstitute, denn die haben nach den Demos jeweils alle Hände voll zu tun, wenn sie den Müll der ACH SO umweltbewussten Jugendlichen aufräumen dürfen...
    • Marabamba 24.05.2019 13:21
      Highlight Highlight Es wird nicht wahr nur weil man es wiederholt...
    • Ehringer 24.05.2019 13:25
      Highlight Highlight Ach der Steve, immer noch mit der Lüge vom "nicht-Aufräumen" unterwegs? Ich dachte, das sei ziemlich klar wiederlegt worden von verschiedensten Medien.
    • lilas 24.05.2019 13:43
      Highlight Highlight Bitte belege deine Aussage mit Fotos Videos von Müll nach der Demo..also direkt danach und nicht ein Bild irgendeiner Müllhalde von irgendwo auf der Welt oder am Donnerstagmorgen um vier nach der Basler Fasnacht
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  • Yakari 24.05.2019 11:08
    Highlight Highlight Ich verstehe immer noch nicht, wieso man nicht am Samstag demonstriert. Ein Streik würde ja ein Problem mit der Schule implizieren, aber so ist es doch lediglich eine Demo, für die man die Schule schwänzt.

    Gibt es dazu eine Erklärung? Ich meine das völlig wertfrei, ich verstehe nur nicht, was die Schule damit zu tun hat.
    • Knut Knallmann 24.05.2019 12:52
      Highlight Highlight Ansonsten würde sich niemand dafür interessieren. Das ist etwa so wie wenn Arbeitnehmer in der Freizeit für höhere Löhne demonstrieren. Will man echte Veränderung muss man mit ein bisschen mehr Einsatz dahinter...
    • Yakari 24.05.2019 13:11
      Highlight Highlight @Knut

      Eben genau nicht! Der Arbeitgeber ist verantwortlich für die Löhne, die Schule hat aber nichts mit dem Klima zu tun.

      Zwischen dem Streik während der Arbeit und höheren Löhnen besteht eine Verbindung, in dieser Sache nicht.
    • Lowend 24.05.2019 13:42
      Highlight Highlight Wer in der Freizeit streiken will, müsste nach der Logik eigentlich arbeiten gehen, denn Arbeit wäre die logische Form, wenn man die Freizeit bestreiken möchte.
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  • roadtoglory 24.05.2019 10:30
    Highlight Highlight Bekomm ich auch einen Friedensnobelpreis wenn ich jeden Freitag nicht zur Arbeit erscheine? Könnt euch gerne bei mir melden, nehme den Preis ab sofort sehr gerne entgegen. :)
    • Fräulein Flamingodingo 24.05.2019 13:08
      Highlight Highlight Kommt drauf an, was du stattdessen machst :)
    • D_M_C 24.05.2019 14:15
      Highlight Highlight geil😂
      danke Fräulein Flamingodingo
      I like
  • Eh Doch 24.05.2019 09:11
    Highlight Highlight «Öllobbyischte ab id Kischte!»
    • AfterEightUmViertelVorAchtEsser___________________ 24.05.2019 10:36
      Highlight Highlight Mit wem willsch id Kischte?
    • kettcar #lina4weindoch 24.05.2019 10:45
      Highlight Highlight Sind sie ja schon. Mit Albert Rösti sind sie schon in die Koste gestiegen, vorher mit Caspar Baader und prinzipiell mit jedem willigen Politiker, der sich zu ihnen legt.
    • AfterEightUmViertelVorAchtEsser___________________ 24.05.2019 11:08
      Highlight Highlight Hab grad gesehen, sie haben ja zu gemacht. 😉

      http://www.kiste-baden.ch



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  • Perimius 24.05.2019 08:49
    Highlight Highlight „Sie hatte vergangenes Jahr begonnen, jeden Freitag vor dem schwedischen Parlament für Klimaschutzmassnahmen zu demonstrieren, statt in die Schule zu gehen. Dafür wurde sie mittlerweile für den Friedensnobelpreis nominiert.“
    Publicty wird heutzutage anscheinend wohl höher gewertet als Bildung.
    • Ragnarson 24.05.2019 09:51
      Highlight Highlight Lese nur "mimimimi"...
    • Heinzbond 24.05.2019 11:23
      Highlight Highlight Sprachs und ging zu Twitter, insta und all die anderen...
    • TJ Müller 24.05.2019 11:52
      Highlight Highlight Vielleicht liegt es ja gerade an der Bildung, dass die Jugendlichen auf die Strasse gehen, sie wissen, dass wir auf eine Katastrophe zusteuern. Sie verlangen, dass die Jungen mehr Bildung benötigen, für was frage ich sie? Die Wissenschaft ist genau der Meinung der Jugendlichen, trotzdem ändert sich nichts. Jahrzehntelang hatte man die Möglichkeit Gegensteuer zu geben, jedoch ist nichts passiert.
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  • The Destiny // Team Telegram 24.05.2019 07:44
    Highlight Highlight Aufstand der Idealisten.
    • Ragnarson 24.05.2019 10:51
      Highlight Highlight Besser als: Stillstand der Ignoranten!
    • Eh Doch 24.05.2019 11:12
      Highlight Highlight Besser als auf seinem Sitzspeck hocken zu bleiben. By the way; Sitzen ist ungesund
    • Fräulein Flamingodingo 24.05.2019 13:09
      Highlight Highlight Homo sedens...
  • johnnyenglish 24.05.2019 07:01
    Highlight Highlight Danke für den Liveticker. Mein Kind ist auch gerade auf der Strasse, auf dem Weg zur Schule.
    • Froggr 24.05.2019 10:32
      Highlight Highlight Gratuliere ihnen zur vorbildlichen Erziehung ihrer Kinder.
    • Aurum 24.05.2019 12:51
      Highlight Highlight Schade, dass Ihnen die Zukunft ihres und allen anderen Kindern egal ist.
      Bildung bringt, wie man sieht, ja doch nichts. Den Wissenschaftlern glaubt man nicht.
    • Froggr 24.05.2019 16:16
      Highlight Highlight Ich glaube es, sobald es zu 100 Prozent bewiesen ist. (Nein das ist es im Moment nicht)
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  • Nelson Muntz 24.05.2019 06:30
    Highlight Highlight Bleibt zu hoffen dass es denen wirklich ums Klima geht. Wenn man sich im Bus/Zug so umhört fällt der Satz „scheissegal, hauptsach kei Schuel“ leider auffällig oft.
    • ingmarbergman 24.05.2019 09:36
      Highlight Highlight Bullshit-Detektor schlägt aus:
      .....
      Analyse
      ............
      Analyse beendet:
      - Eine Behauptung aus dem Blauen
      - OP hat nie irgendwelche Schüler im Bus gehört
      - OP versucht sein schlechtes Gewissen mit Internetkommentaren zu beruhigen, damit er sein bequemes Leben nicht ändern muss.
    • Nelson Muntz 24.05.2019 10:34
      Highlight Highlight wieso beleidigst du eifach so? DU behauptest einfach was, aber dein Niveau ist mir zu tief um eine Diskussion zu beginnen, sorry.

      Nur zur Info, ich war gestern im Bus/Zug, mit einer Horde Schülern...
    • Ragnarson 24.05.2019 10:36
      Highlight Highlight @ingmabergman: Danke! Dachte für einen Moment mein Bullshitdetektor ist defekt! Meiner kommt zum gleichen Ergebnis!
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  • maljian 24.05.2019 05:02
    Highlight Highlight In eurem Einleitungstext meint ihr bestimmt den 24. Mai 😉
    • EnteEnteEnte 24.05.2019 06:45
      Highlight Highlight Und ich denke auch, ihr meint "weltweit" und nicht "wetlweit" ;)
    • Pet R. Pan 24.05.2019 06:59
      Highlight Highlight Musste wohl schnell gehen. 😊
    • Marshawn 24.05.2019 07:15
      Highlight Highlight ist noch früh am morgen 😂
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  • violetta la douce 23.05.2019 21:19
    Highlight Highlight Kinder lassen sich eben manipulieren. Leider selten zu ihrem eigenen Wohl.
    • ingmarbergman 24.05.2019 09:38
      Highlight Highlight Zum Glück lassen sich immer weniger Jugendliche von der älteren Generation manipulieren und merken wie beschissen die Welt ist, welche Ihr uns hinterlassen habt.

      Aber jöh, Kinder als naiv darzustellen... hat Tradition seit den alten Griechen..
    • Elephant Soup slow cooker recipes 24.05.2019 09:42
      Highlight Highlight Aber die Erwachsenen haben den Durchblick.. nicht.
    • Ragnarson 24.05.2019 09:56
      Highlight Highlight Stell dir vor, das ist eine freie, selbstdenkende, kritische Jugend, die gern auch noch ein bizzeli Zukunft möchte! Vielleicht sind wir anderen, Alten manipuliert und instrumentalisiert von unseren Vermögen, Bequemlichkeiten, Bossen und Märkten???

      Kids, ihr seid die einzige Zukunft, zeigt uns wos lang geht und lasst euch nicht von uns Alten, Stehengebliebenen einschüchtern!
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