Schweiz
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Lanz anlässlich einer Demonstration für Sans-Papiers. bild: anlaufstelle basel

Interview

Fluchthelferin (72): «Ich nehme die Strafe absolut in Kauf»

Anni Lanz hat ein Gerichtsverfahren am Hals, weil sie einen Afghanen im Auto über die Schweizer Grenze schmuggeln wollte. Im Interview erklärt die Seniorin, warum sie es regelrecht auf einen Prozess angelegt hat. 



Anni Lanz, 72, steht voraussichtlich im Herbst im Wallis vor Gericht. Die Menschenrechtsaktivistin wurde erwischt, als sie Anfang Jahr einen afghanischen Flüchtling im Auto über die Schweizer Grenze bringen wollte. Die Staatsanwaltschaft verknurrte sie zu einer Busse. Doch Lanz denkt nicht daran, die Rechnung zu bezahlen. Sie legte Beschwerde ein und entschied sich damit für den Gang vor den Richter.

Frau Lanz, warum provozieren Sie einen Prozess, anstatt einfach Ihre Busse zu zahlen und die Sache zu vergessen?
Anni Lanz:
Ich gehe vor Gericht, weil ich ein Zeichen setzen will. Ich finde es nicht richtig, dass die Schweiz so vulnerable Personen wie diesen jungen Afghanen – nennen wir ihn Tom – einfach abschiebt.

Wie kam es, dass Tom an diesem Tag im Februar mit Ihnen im Auto sass, als Sie von der Polizei erwischt wurden?
Ich hatte Tom in einem Ausschaffungsgefängnis kennengelernt. Er war schwer traumatisiert und psychisch krank. Seine Schwester, die in der Schweiz lebt, hätte sich um ihn kümmern können. Aber die Schweiz schob ihn ab – obwohl mehrere ärztliche Atteste davon abrieten. Als ich ein paar Tage nach der Ausschaffung einen Anruf erhielt, Tom sei vom Asylzentrum weggeschickt worden und ohne warme Kleider am Bahnhof in Domodossala gestrandet, ging ich ihn suchen. Ich fand ihn, wie er ohne jegliche Betreuung in Eiseskälte am Bahnhof ausharrte. Er wies bereits ein paar Erfrierungsspuren auf. Was tun? Niemand hatte Zeit für Hilfe. Ich musste ihn zurück in die Schweiz bringen.

Die «Tageswoche», die als erste über den Fall berichtete, bezeichnet Sie als «Helferikone». Sie hätten sich in Ihrem Leben immer «dahin gestellt, wo es brennt». Welcher Brandherd macht Ihnen derzeit am meisten Sorgen?
Es gibt im Moment wahnsinnig viele Brandherde an Orten, wo man nicht hinsieht. Ich denke an all die Flüchtlingslager in Libyen und anderswo. Da kann ich in meinem Alter nicht mehr hin. Ich konzentriere mich auf die Leute, die hierzulande in Not sind – und davon gibt es genug. Seit 13 Jahren mache ich regelmässig Besuche im Ausschaffungsgefängnis, um die Insassen zu unterstützen. Ich sehe mich aber nicht als «Helferikone», dieses Heroische liegt mir nicht.

«Es wäre sehr märtyrerhaft, jetzt herumzuposaunen, dass ich ins Gefängnis gehen würde, obwohl ich die Geldstrafe bezahlen könnte.»

Sie stehen in Kontakt mit der Tessiner Fluchthelferin Lisa Bosia, die unlängst vom Bundesstrafgericht verurteilt wurde, weil sie jugendliche Flüchtlinge illegal über die Grenze gebracht hatte. Das Urteil gilt als wegweisend. Halten Sie es für realistisch, dass der Richter in Ihrem Fall zu einem anderen Schluss kommt?
Es gibt legalistische Richter, die sich strikt ans Ausländergesetz halten – und dieses stellt die Förderung der rechtswidrigen Einreise von Flüchtlingen unter Strafe. Gegen dieses Gesetz habe ich verstossen. Es gibt aber auch Richter, die übergeordnete Rechte in der Bundesverfassung höher werten, sprich Menschenrechte oder Grundrechte. Ich habe mich bei meinem Tun von grundrechtlichen Prinzipien leiten lassen. Das ist eine Frage der Abwägung. 

Für die Förderung der rechtswidrigen Einreise von Flüchtlingen drohen Freiheitsstrafen von bis zu einem Jahr oder Geldstrafen. Wären Sie bereit, für Ihre Ideale ins Gefängnis zu gehen?
In meinem Fall geht es um eine Busse von 300 Franken und eine bedingte Geldstrafe von 30 Tagessätzen à 50 Franken. Wenn ich noch einmal erwischt würde und die Busse nicht bezahlte, dann käme ich hinter Gitter. Es wäre sehr märtyrerhaft, jetzt herumzuposaunen, dass ich ins Gefängnis gehen würde, obwohl ich die Geldstrafe bezahlen könnte.

«Es geht um die Abwägung zwischen Ausländergesetz und Grundrechten. Und hier nehme ich die Priorisierung offensichtlich anders vor als der ‹Weltwoche›-Journalist.»

Aber Sie würden noch einmal einen Flüchtling über die Schweizer Grenze schmuggeln?
Ich wäre ja schön blöd, wenn ich das jetzt sagen würde (lacht). Aber wenn mich der Richter danach fragt, werde ich sagen, dass ich es in einem solchen Härtefall, wie Tom einer war, noch einmal machen müsste.

Ein «Weltwoche»-Journalist bezeichnete ihr Verhalten auf Twitter als «inkonsequent»: Wer sich auf den zivilen Ungehorsam berufe, müsse auch die Strafe in Kauf nehmen.
Ich nehme sie absolut in Kauf. Aber das Recht, eine Beschwerde gegen eine Strafe einzulegen, gehört zum Rechtsstaat. Ich lege Wert auf die Feststellung, dass sich mein Engagement nie gegen unseren Rechtsstaat gerichtet hat. Es geht, wie bereits ausgeführt, um die Abwägung zwischen Ausländergesetz und Grundrechten. Und hier nehme ich die Priorisierung offensichtlich anders vor als der «Weltwoche»-Journalist.

Sie sind schon seit Jahrzehnten im Asylbereich aktiv. Würden Sie sagen, dass sich die Einstellung der Schweizer Bevölkerung gegenüber Flüchtlingen gewandelt hat?
Es gab zu jeder Zeit sehr engagierte Menschen, die Projekte zugunsten der Flüchtlinge auf die Beine gestellt haben. Nur ist das für die Medien meistens nicht so interessant – sofern man nicht gerade verurteilt wird für sein Tun. Abgesehen davon spielt natürlich die politische Grosswetterlage eine Rolle. Derzeit dominiert die europäische Migrationspolitik, die ja eigentlich nichts anderes als Machtpolitik ist, die auf dem Rücken der Flüchtlinge ausgetragen wird.

«Es ist eine Illusion, wenn man denkt, man könne Migration steuern wie eine Bewässerungsanlage.»

Wie erklären Sie es sich, dass das Thema Flüchtlinge gerade jetzt wieder Hochkonjunktur hat, obwohl die Migration über das Mittelmeer zuletzt deutlich abgenommen hat?
Ganz einfach: Rechte Parteien wollen wiedergewählt werden. Darum müssen sie das Thema bewirtschaften. Ich finde es pervers, wenn man zu diesem Zweck so weit geht, private Seenotretter auf dem Mittelmeer zu kriminalisieren.

Angenommen, Sie wären Königin von Europa: Auf welche Flüchtlingspolitik würden Sie setzen?
Ich würde sagen: Liebe Leute, ich muss euch enttäuschen, auch ich habe kein Rezept. Der Hebel ist, wenn überhaupt, ein wirtschaftlicher und nicht ein politischer. Solange die Vermögensverhältnisse weltweit so unterschiedlich sind wie heute, wird die Migration nicht abreissen. Ein erster Schritt wäre es, vor Ort für die lokale Bevölkerung interessante Investitionen zu tätigen. Und vielleicht müsste die Bevölkerung bei uns auf gewisse Privilegien verzichten.

Da hätten Sie aber schnell einen wütenden Mob am Hals.
Ja, wenn es um die Besitzstandswahrung geht, verstehen die Leute keinen Spass. Dabei übersehen sie, dass die Migration nie zurückgehen wird, solange es uns so viel besser geht als den meisten anderen Menschen auf der Welt. Es ist eine Illusion, wenn man denkt, man könne Migration steuern wie eine Bewässerungsanlage.

«Vielleicht ist er auch nach Afghanistan zurück. Er hing ja nicht an seinem Leben.»

Und was würden Sie, hier und jetzt in der Schweiz, ganz realpolitisch tun?
Dafür sorgen, dass die Menschenrechte eingehalten werden. Leute haben Anspruch auf Respekt und Menschenwürde, egal, ob sie Asylsuchende im Sinne der Flüchtlingskonvention sind oder nicht. Vulnerable Personen müssen konsequent geschützt werden. Gerade Frauen mit Kindern und Alleinstehende werden zu häufig abgeschoben, obwohl ihre Sicherheit in der Heimat oder in ärmeren Dublin-Staaten nicht gewahrt werden kann.

Wissen Sie eigentlich, wo Tom gerade ist?
Nein. Nachdem wir von der Grenzwache angehalten wurden, wurde Tom wieder auf dem Bahnhof in Domodossola deponiert, kam mit Hilfe von Lisa Bosia in ein Asylzentrum (CAS) und, nachdem er sich wieder so schwer verletzte, in eine psychiatrischen Klinik bei Mailand, von da ging's wieder ins CAS. Dort ist er eines Abends abgereist – ich weiss nicht, wohin.

Abgereist heisst: untergetaucht?
Vielleicht ist er auch nach Afghanistan zurück. Er hing ja nicht an seinem Leben.

«Ich konnte nicht sagen, wer tot war und wer noch lebte»

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Video: srf

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155Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Geophage 13.07.2018 12:41
    Highlight Highlight Wären alle Menschen wie Anni Lanz gäbe es das nicht was sie seit Jahrzehnten bekämpft. Danke für den unermüdlichen Einsatz im Auftrag der Gerechtigkeit.

    www.srf.ch/kultur/article/3998406/amp
  • Me, my shelf and I 13.07.2018 08:09
    Highlight Highlight Heldin.
    Danke <3
  • Andi Amo 12.07.2018 20:58
    Highlight Highlight Dem naiven und populistischen Geschwafel dieser alten Frau würde ich gerne mal entgegnen;

    "Ein erster Schritt wäre es, vor Ort für die lokale Bevölkerung interessante Investitionen zu tätigen."
    Was ist denn mit den Aber-Milliarden von Entwicklungshilfe passiert seither? Das Geld versickert doch in Afrika schneller durch die dort herrschende Elite als man es nachschiessen kann! Wieviel Geld würde denn je genügen und wieso ist die Schweiz für die 'Rettung' Afrikas verantwortlich?

    "Und vielleicht müsste die Bevölkerung bei uns auf gewisse Privilegien verzichten."
    Sh. Punkt oben.
    • Nocciolo 12.07.2018 22:58
      Highlight Highlight Den Leuten zu sagen, sie müssten auf etwas verzichten ist populistisch und naiv? Wen jemand mit so einem widersprüchlichen Satz anfängt, muss nur noch unsinn folgen und tatsächlich... Keine Ahnung von Geldflüssen und Entwicklungshilfe, aber gross anderen Populismus vorwerfen... Tönt ganz nach SVP.
    • Kleine Hexe 12.07.2018 23:46
      Highlight Highlight Solange wir zu den Fluchtursachen (sei das nun durch Waffenexporte oder Fischkonsum oder was auch immer) beitragen, bin ich der Meinung, dass wir auch eine Verantwortung gegenüber den Geflüchteten haben.
    • Liselote Meier 13.07.2018 10:36
      Highlight Highlight Afrika erhielt von 2005 bis 2015 284 Milliarden Dollar Entwicklungshilfe. Rausgesogen in diesem Zeitabschnitt wurden 600 Milliarden.

      Logisch kommt man so nicht auf einen grünen Zweig.

      https://www.gegenfrage.com/afrika-milliarden-dollar-studie/
    Weitere Antworten anzeigen
  • geissenpetrov 12.07.2018 20:31
    Highlight Highlight Ich empfehle all jenen, die nur hier sind, um ihre stets gleichen langweiligen Textbausteine abzusetzen, in einen der folgenden Beiträge reinzuhören.
    Vielleicht kommt dann mal was Neues ;)

    "Die Flüchtlingsfrage und das globale Finanzsystem"
    -> https://bit.ly/2LdayZd

    "Vernichtungsmaschine stoppen"
    -> https://bit.ly/2N6MpE7

    "Grenzenlose Migration und die Erhöhung der Profitrate"
    -> https://bit.ly/2mbBOMD
  • sokrates2 12.07.2018 19:30
    Highlight Highlight Solche Menschen wie Frau Lang und es gibt tausende davon, darunter auch Bundesministerin Sommaruga sollten uns grosse Sorgen machen, denn durch den relativen Wohlstand und den ständigen Konsum sind sie nicht mehr urteilsfähig geworden. Unsere Gesellschaft und ihre Gesetze werden von ihnen nicht mehr ernst genommen. Illegalität hat mit geltendem Recht zu tun und Asylrecht erst recht, leidr wird heute Asyl zu 100% durch Illegalität missbraucht.
    • Geophage 12.07.2018 21:15
      Highlight Highlight @sokrates2

      Ihr Benutzename verhält sich zu Sokrates so wie Titanic 2 zu Titanic.

      "leidr wird heute Asyl zu 100% durch Illegalität missbraucht."

      Das ist aber erstaunlich viel.
  • Edwin Schaltegger 12.07.2018 18:01
    Highlight Highlight Da kann man nur sagen "Alter schützt vor Torheit nicht".
    Man sollte solchen Leuten die Folgekosten zu Betreuung ihrer geschmuggelten Flüchtlinge als Busse bezahlen lassen.
    • Andi Amo 12.07.2018 21:01
      Highlight Highlight Wie alle Kosten bürden das die Linken seit je her der Allgemeinheit auf. Allen voran leiden dann darunter die fleissigen Kleinunternehmen und der langsam aber stetig schwindende Mittelstand.
      Dass man aber die Reichen höher besteuern sollte, dafür könnte man mich jedoch auch noch gewinnen:)
    • Geophage 12.07.2018 21:17
      Highlight Highlight @Edwin Schaltegger

      Gilt diese Regel dann automatisch auch für Unfälle die im Militärdienst geschehen? Ich möchte die nicht bezahlen, da man sie zu 100% hätte vermeiden können.
  • Dr no 12.07.2018 16:33
    Highlight Highlight Das Problem von Flüchtlingshelfern ist doch, dass sie der Allgemeinheit die Hilfe aufzwingen. Wenn sie unbedingt die Welt retten wollen, dann sollen sie das tun. Aber mit eigenen Mitteln. Kommt die gute Frau für die Flüchtlinge persönlich auf ? Ich bezweifle es doch stark.
    • Enzasa 14.07.2018 10:55
      Highlight Highlight Dr no warum kommen die Regierungen nicht aus eigenen Mitteln dafür auf, dafür dass sie auf kosten der afrikanischen Bevölkerung Gewinne einstreichen.
      Entweder übernehmen alle Verantwortung oder keiner. Von der alten Dame erwarten sie Verantwortung, aber nicht von Regierung, Industrie und den Konsumenten.
  • dding (@ sahra) 12.07.2018 15:15
    Highlight Highlight Diese Frau, schein ihrem vermutlich angeschlagenem Ego helfen zu wollen.
    Das ist alles.
    Rechtsstaatlichekeit ist ihr egal.

    Die CH tut gut daran, hier hart durchgreifen.

    Es geht nicht an, dass Leute die Migration dazu benützen, ihr Selbstwertgefühl aufzupolieren.

    Auf Kosten der Allgemeinheit schon gar nicht.
    • Rabbi Jussuf 12.07.2018 16:28
      Highlight Highlight Irgendwie nötigt mir die Frau schon Respekt ab! Die Rechtsstaatlichkeit ist ihr nicht egal, ganz im Gegenteil!
      Sie macht das, was sie für richtig empfindet und ist sich der Konsequenzen schon bewusst und bereit sie zu tragen. Da war doch der Fall von Lisa Bosia ganz anders gelagert.
    • JaneSodaBorderless 12.07.2018 20:50
      Highlight Highlight LordDiktator: Das was von ddings Herz übrig geblieben ist (wahrscheinlich einem Klumpen gleich) schlägt für die NSU und Konsorten.

    • Andi Amo 12.07.2018 21:12
      Highlight Highlight @LordDiktator
      Wenn jemand auf die Einhaltung von geltendem Recht besteht, hat dieser also automatisch kein Herz? Kennen Sie denn die Person? Vielleicht ist diese liebende/r Vater, Mutter, Freund, Partner...?

      Sagen Sie mal, wieviele Flüchtlinge beherbergen denn Sie bei sich zu Hause?
    Weitere Antworten anzeigen
  • lily.mcbean 12.07.2018 14:57
    Highlight Highlight Manchmal frage ich mich warum manche Menschen Sachen rauslassen bei denen ich denke, was hat den denen das Gehirn vergiftet?Dann wurde mir klar das dieses Gift Geld und Wohlstand heisst. Dann kann ich ja froh sein das ich kein Geld habe aber dafür Empathie und gesunden Menschenverstand der ein Menschenleben höher einstuft als möglichst viel abzukassieren.Ihr solltet euch alle schämen. Sogar ich mit Minimallohn(3500.- Mt.)und so gut wie null Ersparnissen lebe hier in der Schweiz wie eine Kaiserin! Uns fehlt es hier an NICHTS.Nur die,die schon einen Haufen haben kriegen den Hals nicht voll!
    • dding (@ sahra) 12.07.2018 15:20
      Highlight Highlight Eben... Jetz fragen sie sich, ob sie bereit wären, für Ihre selblosen Gedanken auch zu bezahlen.

      ZB. Statt ihrer 3500.-, nur noch 500 oder 400.-?
      Ja?

      Dann ist ja gut.

      Denn auch ihnen dürfte klar sein, dass sich hohe Löhne, Sozialstaat, und Demokratie nur mit Grenzen realisieren lässt.
    • Dr no 12.07.2018 16:38
      Highlight Highlight genau. 3'500 ist immer noch zu viel. Warum teilen sie das nicht mit den Flüchtlingen. Es ist einfach zu teilen wenn man nichts hat. Es ist auch einfach zu sagen, der Staat muss für dieses und jenes aufkommen wenn man selber keine Steuern bezahlt.
    • lily.mcbean 12.07.2018 19:17
      Highlight Highlight Eure Argumentation ist Lächerlich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • wädenswiler 12.07.2018 14:42
    Highlight Highlight Grundsätzlich bin ich auf der Seite von Anni Lanz. Es darf meiner Meinung nach nicht passieren, dass ein Mensch, der traumatisiert ist und keine Winterkleidung besitzt, an die Grenze gestellt wird. Da müssen, wo nötig, Gesetze angepasst werden. Womit ich aber nicht einverstanden bin, ist die vereinfachende Weltsicht, dass allein ein ökonomisches Ungleichgewicht für die Flucht verantwortlich ist. In Afghanistan z.B. ist deshalb keine Entwicklung und Demokratie möglich, weil der (Fundi-)Islam die Menschen knechtet. Viele dogmatische Linke müssen endlich von eingekrusteten Narrativen abrücken.
    • Liselote Meier 12.07.2018 15:48
      Highlight Highlight Na, na die Sicht die du anprangerst ist schon komplexer.

      Fundi-Islam ist nur fruchtbar weil ein ökonomisches Ungleichgewicht im Inneren wie auch im Äusseren vorherrschen, dies in verschärfter Form.

      Ökonomische Beziehungen und die wirtschaftliche Struktur bilden die Basis. Kultur, Moral, Politik und Religion den Überbau. Stehen dialektisch zueinander.

      Der Überbau kann nicht gerechter als die Basis sein. Hat die Hälfte nichts zu essen, ein Teil schwimmt im Überfluss, können daraus keine demokratische Strukturen entstehen, da kommt Religion/Ideologie ins Spiel und hält den Kitt zusammen
    • Rabbi Jussuf 12.07.2018 16:33
      Highlight Highlight Nein, das ökonomische Ungleichgewicht reicht bei weitem nicht als Erklärung für Fundi-Islam. Es kann allenfalls ein Auslöser für Unruhen sein.
      Interessanterweise führt gerade ein streng gelebter Islam zum ökonomischen Ungleichgewicht.
    • wädenswiler 12.07.2018 18:00
      Highlight Highlight @Liselote Meier Es mag sicherlich einiges zutreffen von dem, was du sagst, es klingt für mich aber teilweise etwas schönfärberisch. Fakt ist, dass es in keinem (!) Land, in dem der Islam als Ideologie Einfluss hat, eine menschlich-progressive Entwicklung gibt (vgl. LGBT-Rechte). Wenn das, was du schreibst, gänzlich zutreffen würde, dann müssten Saudi-Arabien und die Golfstaaten ja eigentlich Horte der Demokratie sein. Ich kritisiere folglich auch deine Aussage, dass die Ökonomie die Basis einer Gesellschaft darstellen soll. Demokratie entsteht durch Werte, nicht pekuniäre Bedürfnisse.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ZaharztAua 12.07.2018 14:14
    Highlight Highlight Mithilfe zu Schlepperei sollte endlich mal richtig bestraft werden
    wir in der Schweiz können nicht jeden aufnehmen
    unsere Ressourcen sind begrenzt (neue Kampfflugzeuge, Bodluv)
    gegen das Gesetz verstossen und das muss bestraft werden
    illegale Machenschaffen
    anderen die Last aufzubürden
    erwartet sie das Andere ihr Mitleid finanzieren?
    Betreuung auf Kosten des Steuerzahlers
    Helfersyndrom
    Leute in die Schweiz bringen damit sie die Steuerzahler hier dann durchfüttern können.

    FRAGE: Wird jemals ein kleiner Büezer weniger Steuern bezahlen müssen, wenn weniger Flüchtlinge kommen?
    L.O.L.
    • Anam.Cara 12.07.2018 22:01
      Highlight Highlight @ZaharztAua: Es ist ja nicht so, dass Bund und Kantone die Betreuungskosten für Flüchtlinge 10 Jahre im Voraus planen können. Die letzte Fluchtbewegung aus dem nahen Osten kam für den Westen eher unerwartet.
      Wann genau ist das Boot denn wirklich voll? Natürlich können wir nicht alle Flüchtlinge der Welt aufnehmen. Und ja, die europäischen Verträge haben nicht funktioniert, sonst hätten weniger Menschen in Domodossola frieren müssen. Aber die sprechen darüber und handeln hoffentlich auch.
      P.S: Ich finde es schön, wie du "aktives Sparen" demonstrierst, indem du Satzzeichen einsparst.
    • Enzasa 14.07.2018 11:23
      Highlight Highlight Nicht jeden retten ist SCHWARZ
      Jeden retten ist WEISS

      Leben wir etwa in einer Welt ohne Grautöne?
      Warum geben wir der Mitte keinen Raum?
      Zwischen schwarz und weiß befinden sich unzählige Möglichkeiten die im finanziellen Rahmen liegen, die machbar sind und die im
      Bereich der Menschlichkeit und im gesetzlichen Rahmen liegen.

  • olive 12.07.2018 14:11
    Highlight Highlight "Kein Mensch ist illegal" einen dümmeren Spruch gibt es wohl nicht.
    Aber illegale Aufenthalte gibt es, oder sagen Sie dann auch, wenn er ihr Haus annektiert: machen Sie nur, kein Mensch ist illegal.
    Den Schleppern bei der Arbeit zudienen und dann soll schauen wer will, das ist verantworungslos. Es muss doch klar sein, dass ab einer bestimmten Grösse der Zuwanderung, die by the way ja nicht aufhört, Integration eine Illusion bleibt.
    Aber eben, man hat "geholfen" und gehört zu den Guten.
    • Anam.Cara 12.07.2018 22:07
      Highlight Highlight @olive: ich finde schon, dass diese Frau ihren Teil an Freiwilligenarbeit leistet. Also so ganz "der Allgemeinheit überlassen" wird sie ihre Schützlinge bestimmt nicht.
      Und übrigens: Freiwilligenarbeit entlastet durchaus die Kosten für das Asylwesten. Z.B. mit unterstützenden Sprachkursen (Konversation, Aussprache, Üben etc). Es gibt auch Gartenprojekte, bei denen die Asylsuchenden einen Teil ihrer Nahrungsmittel selber produzieren etc.
      Ich mag Menschen wie sie, die sich im Sinne der Menschenwürde engagieren. Egal wie das Gerichtsurteil lauten wird.
    • Geophage 13.07.2018 00:18
      Highlight Highlight @olive

      Ja so ist er der Tom, kommt und annektiert die Schweiz. Ich denke sogar er hat sie zuerst umzingelt.

      Der Versuch Menschen mit Hilfe ihres Kommentars zu integrieren ist leider gnadenlos gescheitert. Versuchen Sie es einfach nochmal.
    • Enzasa 14.07.2018 11:25
      Highlight Highlight Schwarze Seelen schauen zu wie Menschen im Mittelmeer ertrinken.
      Bloß niemanden helfen.
  • Karl Marx 12.07.2018 14:01
    Highlight Highlight Sie ist bestimmt keine Fluchthelferin, ist er etwa von Italien in die Schweiz geflüchtet? Meines Wissens ist Italien ein sicheres Land.
    • Geophage 13.07.2018 00:21
      Highlight Highlight @〰️ empty

      Meines Wissens sind Schwestern ziemlich nahe Verwandte.
    • Husar 13.07.2018 17:40
      Highlight Highlight @Linksgrün-versiffter Gutmensch

      Nicht immer. Schwestern eines Orden sind meist nicht verwandt miteinander.
  • iisebahnerin 12.07.2018 13:21
    Highlight Highlight Eine Wirbelsäule hat jeder; Rückgrat jedoch die wenigsten.... Annie Lanz hat beides!
    • Geophage 12.07.2018 14:52
      Highlight Highlight @NoSleepTillWollishofen

      Rückgrat zu zeigen, bedeutet seiner Überzeugungen treu zu bleiben und Busse könnte man als eine Art Schweigegeld interpretieren.
    • dding (@ sahra) 12.07.2018 15:23
      Highlight Highlight Versifft
      Dann doch lieber gleich den bösen Staat abschalten?
    • Geophage 12.07.2018 15:46
      Highlight Highlight @dding

      Welchen bösen Staat?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stachanowist 12.07.2018 13:16
    Highlight Highlight Die Dame ist weder Schlepperin noch Fluchthelferin. Sie liess sich nicht bezahlen, half aber auch niemandem, einer Gefahr an Leib und Leben zu entfliehen. Beide Begriffe sind in diesem Fall links- bzw. rechtspopulistische Meinungsmache.

    Meiner Meinung nach ist sie eine Migrationshelferin. Trifft die Aktion wohl am ehesten. Ob man das dann toll oder doof findet, kann man selbst entscheiden.
    • Hattori_Hanzo 12.07.2018 13:47
      Highlight Highlight @the guy: Was bewegt einen, Charles Manson als Profilbild zu wählen?!?
    • Geophage 12.07.2018 13:53
      Highlight Highlight @the guy who did nothing wrong

      Es wird gemacht und auch in Anspruch henommen, weil die Legale Variante viel zu langsam ist. Beweis: Ein Grossteil der "illegal" Eingereisten erhält nachher den Flüchtlingsstatus, ergo ist andere Möglichkeit total unbrauchbar.
    • Geophage 12.07.2018 15:25
      Highlight Highlight @NoSleepTillWollishofen

      Jeder der nicht eingeflogen wurde muss zwangsläufig "illegal" zu uns gelangt sein, da ja alle Länder um uns herum als sicher gelten.

      www.nzz.ch/amp/schweiz/zahl-der-asylgesuche-ist-2017-um-einen-drittel-zurueckgegangen-ld.1349850

      Von 121402 Person wurden 51512 als Flüchtlinge anerkannt und 41544 vorläufig aufgenommen. Sind die alle mit dem Flugzeug gekommen?

      Sollte ich falsch liegen, bitte korrigieren Sie mich mit Fakten. Einfach zu sagen dass ich lüge bringt weder Ihnen noch mir etwas. Ich lerne gerne dazu und forme daraus meine Meinung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Menel 12.07.2018 13:15
    Highlight Highlight Ich sag nur Paul Grüninger. Viele Menschen brauchen leider immer viel Zeit, bis sie verstehen. Zum Glück gibts aber auch ein paar, die schon verstehen, wenn Verständnis von Nöten ist.
    • Husar 12.07.2018 14:03
      Highlight Highlight Du verharmlost die Naziverbrechen. Schäme Dich!
    • Menel 12.07.2018 14:39
      Highlight Highlight @Husar; wie das?
    • Geophage 12.07.2018 14:54
      Highlight Highlight @Husar

      Jetzt wäre es schön, wenn Sie diese Aussage auch etwas ausführen würden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 12.07.2018 12:57
    Highlight Highlight "Hochkonjunktur hat, obwohl die Migration über das Mittelmeer zuletzt deutlich abgenommen hat?"
    Ich kann mich nur wiederholen, Salvini, LePen, der AfD, Kurz, der CSU, den Visegrad geht es nicht um die Frage, 400000 oder 40000. Es geht um eine grundsätzlich andere Asyl- und Migrationspolitik die Bewegungen nach Europa unterbinden, nicht einschränken, unterbinden soll.
    Dazu dienen die geplanten Lager in Nordafrika und die Partnerschaften mit Ursprungs- als auch Transitländer. Diese Politik wird auch von der EU mitgetragen und vorangetrieben, diese sagt es einfach diplomatischer als Salvini.
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 12.07.2018 16:13
      Highlight Highlight Ehrlichgesagt nicht nein. Wiki sagt es seien Dokumente, die zur Gründung der WTO führten bzw ein nicht bindendes Abkommen zur "Nachhaltigen Entwicklung".
      Nun, was ist ihr Punkt?
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 12.07.2018 18:43
      Highlight Highlight Gehören sie zur wirren "withe genocide" fraction? Die angestammte, weisse christliche Bevölkerung wird durch Muslime und Schwarze ersetzt?
    • Geophage 13.07.2018 00:41
      Highlight Highlight @NoSleepTillWollishofen

      Ein wahrlich teuflischer Plan. Erst wird schleichend unser Leben verbessert, damit wir uns sicher fühlen und weniger Kinder haben. Dann werden wir aufgrund der guten medizinischen Versorgung immer älter. Mannoman was haben die sich nur dabei gedacht.
      Mein inexistenter Sohn wird mich bestens versorgen im Alter, aber nur wenn keine Migranten kommen.... oder so.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Geophage 12.07.2018 12:37
    Highlight Highlight Wir sitzen auf einem verdammten goldenen Thron und zeigen auf all jene die uns zu Füssen kriechen. Jeder von ihnen möchte auch hier oben sitzen. Es wäre gut die Stufen hinunter zu steigen und zu teilen, bevor jene die Kriechen uns in die Füsse beissen.
    • Husar 12.07.2018 14:04
      Highlight Highlight Den Thron kann man nicht teilen, bloss abgeben.
    • Geophage 12.07.2018 14:48
      Highlight Highlight @Husar

      Eventuell war es etwas kompliziert, daher hier noch etwas einfacher:

      Dieser Thron wird über kurz oder lang in Vergessenheit geraten. Wir werden auf Augenhöhe mit jenen sein, auf die wir jetzt hinab blicken.

      Oder noch einfacher:

      Hochmut kommt vor dem Fall.
    • Husar 12.07.2018 18:42
      Highlight Highlight @Linksgrün-versiffter Gutmensch
      Woher nimmst Du die Gewissheit, dass wir nicht deren Sklaven sein werden?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gutemine 12.07.2018 12:13
    Highlight Highlight Bei Besitzstandwahrung fällt mir Mani Matter ein: "Dene wo's guet geit, gieng's besser, we's dene besser gieng, wo's weniger guet geit. Was aber nid geit, ohni dass dene weniger guet geit, wo's guet geit. Drum geit weni....."
    • Saraina 12.07.2018 19:40
      Highlight Highlight Wer behauptet, dass es den Schweizern schlecht gehe, war noch nie an einem Ort, wo es Menschen wirklich dreckig geht.
    • Geophage 13.07.2018 00:57
      Highlight Highlight @NoSleepTillWollishofen

      Wer behauptet denn, dass es allen Schweizern geht?

      Die schwere eines Problems ist von der Situation abhängig. Einem der in der Wüste verdurstet, nützt das Wasser in dem andere ertinken nichts.
  • Dogbone 12.07.2018 12:12
    Highlight Highlight Offenbar gibt es einige hier, welche Fluchthelfer nicht von Schlepper unterscheiden können - oder wollen...

    Ich bin auch nicht für völlig unkontrollierte Migration und das einfach alle willkommen sind. Aber es gibt Härtefälle, welche im Netz hängenbleiben, es aber nicht sollten. Annie eckt an und provoziert aus gutem Grund und eigentlich sollte man sie unterstützen, danke sagen und weitergehen. Es ist schön, dass es solche Menschen gibt, welche sich engagieren, ohne in erster Linie ihr eigenes Geld im Kopf zu haben.
    • Roterriese #DefendEurope 12.07.2018 12:57
      Highlight Highlight Fluchthilfe vor was? Den Behörden in Italien? Mir ist nicht bekannt, dass man in Italien verfolgt wird.
    • Geophage 12.07.2018 13:57
      Highlight Highlight @Roterriese

      Davor?

      Man ist Ausgegrenzt und/oder Arbeitssklave.
      Play Icon
  • BullyMcTravish 12.07.2018 11:31
    Highlight Highlight Die Kommentare hier, scheinen mehrheitlich nichts vom Leben anderer Menschen zu halten. Niemand der hier ein Mensch sieht, der allein gelassen irgendwo mitten in der kälte stehen gelassen wurde, fernab, von dem was er kennt, weil dort wo er es kennen würde, er verfolgt wird bis zum Tode. Sind wir wirklich so Menschen geworden, die Recht vor dem Leben sehen? Ist es wirklich so schlimm, dass man einem Menschen geholfen hat, das man die Person dafür büssen müsste? Schlepperin ja okey, aber keine die sich finanziel bereichern wollte oder diesem Menschen geschadet hätte...
    • lily.mcbean 12.07.2018 13:04
      Highlight Highlight Die Menschen sind nicht so geworden, sie waren schon immer wie eine Horde wilder Tiere- friss oder du wirst gefressen. Heutzutage laufen diese Tiere halt einfach im Anzug und Stöckelschuhe rum anstatt mit Krone. Das Rad dreht sich stetig weiter, die Geschichte wiederholt sich immerfort ohne das das Tier "Mensch" (das sich als so intelligent sieht) dazulernt und den Teufelskreis durchbricht. Damit müssen wir, die mit Empathie ausgestattet sind, leben können.
    • lily.mcbean 12.07.2018 14:08
      Highlight Highlight O mein Gott liest den Artikel doch richtig. Er wurde ja direkt wieder nach Italien verfrachtet ihr müsst jetzt also nicht grad Angst um euer Geld haben ihr Raffzähne.
    • BullyMcTravish 12.07.2018 14:32
      Highlight Highlight @NoSleep Wenn du das Gefühl hast, weil ich ein Menschenleben vor Paragrafen setze, dass ich dann etwas gegen den Rechtsstaat hätte, naja dann sei es so. Wenn ich damit einem Menschen mehr Qualität für sein Leben bieten kann, um so besser. Aber wir können gerne mal über westliche Ausbeutung von der wir alle profitieren oder profitiert haben oder über den Export von Kriegsmaterial reden. Wenns ums profitieren geht, sind wir alle stark, geht es um die Konsequenzen daraus, will keiner gerade stehen. Für viel Leid sind wir mitverantwortlich, aber solange man ne eigene heile welt hat ist alles i.o.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mate 12.07.2018 11:30
    Highlight Highlight Jeder Einzelfall tönt schlimm und man versteht auf eine Art wieso sie ihm geholfen hat. Aber wir in der Schweiz können nicht jeden aufnehmen, auch unsere Ressourcen sind begrenzt. Konzentrieren wir uns lieber nach unserem Gesetz zu handeln, denn wir tun ohne Zweifel unseren Teil in Europa.
    • Geophage 12.07.2018 13:21
      Highlight Highlight @Mate

      Jeder Einzelfall ist schlimm und klingt nicht nur so. Ja unsere Ressourcen sind begrenzt, aber wir sind noch weit von dieser Begrenzung entfernt. Es wird aber lieber weiter verschwendet als geholfen so sieht es doch aus.
    • Supermonkey 12.07.2018 13:30
      Highlight Highlight Unsere Ressourcen sind begrenzt aber noch sehr lange nicht ausgereizt und effizient eingesetzt. Augen zu und alles ist ok wenn wirs so machen wie es das Gesetz will ist ziemlich das schlechteste was wir tun können.
    • Hattori_Hanzo 12.07.2018 13:51
      Highlight Highlight „Das Boot ist voll“ - War schon immer ein gutes Argument, korrekt? -.-
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wianve 12.07.2018 11:12
    Highlight Highlight Nimmt diese Dame den Herrn mitsamt Kosten bei sich auf oder erwartet sie das Andere ihr Mitleid finanzieren?
    10000ende bedeutet ganze Städte wie Uster müssten neu gebaut werden inkl. Betreuung auf Kosten des Steuerzahlers. Mit Helfersyndrom ist niemandem geholfen.
    • You will not be able to use your remote control. 12.07.2018 14:33
      Highlight Highlight > Es gibt kein Menschenrecht auf Migration.

      Aber eins, das verhindern sollte, dass kranke Menschen auf dem Bahnhof von Domodossola ausgesetzt werden?
  • Ökonometriker 12.07.2018 10:58
    Highlight Highlight Toll, wie altruistisch sie ist: Leute in die Schweiz bringen damit sie die Steuerzahler hier dann durchfüttern können.
    Würde sie stattdessen arbeiten und den Lohn spenden, könnte sie viel mehr Menschenleben retten...
    • Dominik Treier 12.07.2018 11:22
      Highlight Highlight Ja nur würde sie damit genau den konkreten Härtefällen kein bischen helfen... Aber wenn einem Geld wichtiger ist als ein Menschenleben, dann kann man so eine Kosten-Nutzen-Rechnung anstellen....
    • lilie 12.07.2018 11:31
      Highlight Highlight @Ökonometriker: Ich glaube kaum, dass sie ihre Rente weiter beziehen könnte, wenn sie arbeiten gehen würde...
    • salamandre 12.07.2018 11:49
      Highlight Highlight @Dominik...aber wenn jeder ein bischen hilft ist auch schon geholfen
    Weitere Antworten anzeigen
  • flying kid 12.07.2018 10:52
    Highlight Highlight Und was würden Sie, hier und jetzt in der Schweiz, ganz realpolitisch tun?
    Dafür sorgen, dass die Menschenrechte eingehalten werden.

    Vollkommen einverstanden, aber es sollten dann auch alle anderen Gesetzt und Rechte eingehalten werden.
    Und Mithilfe zu Schlepperei sollte endlich mal richtig bestraft werden.

    Die Frau ist in meinen Augen etwas zu sehr ideologisch unterwegs.
    • einmalquer 12.07.2018 12:22
      Highlight Highlight Die Frau ist menschlich unterwegs - nicht ideologisch.

      Gesetze und Rechte einhalten und gleichzeitig die Menschenrechte ist nicht immer möglich. Nicht umsonst musste die Schweiz bei Unterzeichnungen von entsprechenden Deklarationen jeweils Vorbehalte anbringen.
    • iisebahnerin 12.07.2018 13:16
      Highlight Highlight Aber, FlyingKid, falls Sie zu ideologisch unterwegs wäre, dann hätte Sie wohl ein Patentrezept aus dem Krönchen gezaubert auf die Frage, wenn Sie Königin von Europa wäre.....stattdessen die grundehrliche Antwort "ich habe kein Rezept".
      Den Hebel wirtschaftlich statt politisch anzusetzen, macht durchaus Sinn, denn gemäss gängiger Mitte-/Rechtspolitik sind diese Menschen ja "eh nur" Wirtschaftsflüchtlinge....

      Falls gelebte Menschlichkeit als Ideologie bezeichnet werden kann, dann ja, FlyingKid. Meinen Respekt hat Frau Lanz!
    • Remo85 14.07.2018 10:39
      Highlight Highlight Die Dame ist Schlepperin, sie hilft den Schleppern nicht nur...
  • Leckerbissen 12.07.2018 10:51
    Highlight Highlight "Flüchtlingshelfer" tolles Wort. Ich kann die Hilfe an Stelle der Erstaufnahme ja verstehen, aber hier?
    Diesen Personen wird zu Recht der Prozess gemacht.
    • Saraina 12.07.2018 12:06
      Highlight Highlight Es ist Unsinn, unmenschlich und Unrecht jugendliche Flüchtlinge, die Familienangehörige in der Schweiz haben, die sich um sie kümmern wollen, unbetreut und ohne angemessene Kleidung zurück ins Ausland zu schicken. Männiglich freut sich über die Rettung von 12 thailändischen Jugendlichen, während Tausende Kinder und Jugendliche unbegleitet zwischen Lesbos und Calais ignoriert und umhergeschoben werden.
    • Leckerbissen 12.07.2018 12:40
      Highlight Highlight Saraine:
      Ich absolvierte 7 Monate meinen Zivildienst in einem Asylheim im Kt. Zürich. Sollte dieser Herr tatsächlich ohne Kleider ausgewiesen worden sein, ist das schlimm und nicht in Ordnung. Jedoch glaube ich das nicht. JEDER Asylsuchende wurde beinahe rundumbetreut und beim Fingerschnipp wurde seitens Sozialarbeit der Stadt Winterthur gerannt und wir Zivis mussten Spalier stehen. Werden Flüchtlinge aus der Schweiz ausgewiesen, dann gilt es dies zu akzeptieren. Aber nur zu, nehmen wir jeden auf der kommen will. Kostet ja nichts..
    • Saraina 12.07.2018 19:36
      Highlight Highlight „ Als ich ein paar Tage nach der Ausschaffung einen Anruf erhielt, Tom sei vom Asylzentrum weggeschickt worden und ohne warme Kleider am Bahnhof in Domodossala gestrandet, ging ich ihn suchen. Ich fand ihn, wie er ohne jegliche Betreuung in Eiseskälte am Bahnhof ausharrte. Er wies bereits ein paar Erfrierungsspuren auf. Was tun? Niemand hatte Zeit für Hilfe.“

      Dort wurde vor lauter Ausschaffen doch auch mal eine Fehlgeburt in Kauf genommen. Nicht in Ordnung!
  • Roterriese #DefendEurope 12.07.2018 10:49
    Highlight Highlight Schlepperin wäre die richtige Bezeichnung... Es kommt nicht an, dass sich gewisse Menschen über das Gesetz stellen.
    • geissenpetrov 12.07.2018 11:19
      Highlight Highlight Schlepperei setzt voraus, dass man sich bereichert.
      Wer sich schwertut, die beiden Begriffe Schlepperei und Fluchthilfe auseinanderzuhalten, dem wird hier https://bit.ly/2uoBk9H geholfen.
    • Dominik Treier 12.07.2018 11:26
      Highlight Highlight Aha... Warum verstösst dann die Umsetzung einiger unserer Gesetze gegen unser höchstes Gesetzesmedium, die Verfassung und wir kennen trotzdem bis heute keine Gerichtsbarkeit welche solche Gesetze für ungültig erklären kann? Sogar das Parlament stellt sich also häuffig über das Recht... So viel dazu...
    • einmalquer 12.07.2018 12:25
      Highlight Highlight Wenn die Gesetze falsch sind - muss man sich über die Gesetze stellen.

      Das ist eine ganz einfach eine Lehre aus den Nürnberger Prozessen.

      Und aus den Urteilen des Menschenrechtsgerichtshofes.
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