Schweiz
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epa05202583 Refugees gather in a camp at the border between Greece and the Former Yugoslav Republic of Macedonia (FYROM), near Idomeni, northern Greece, 09 March 2016. Greece estimates that more than 25,000 migrants are presently on its territory, with more than half stuck at the makeshift camp Idomeni, on the border with Macedonia. The EU and Ankara are negotiating a scheme to return migrants from Greece to Turkey and directly resettle legitimate Syrian refugees across the bloc directly from Turkey. The deal would likely only apply to new arrivals, making the future of those already in Greece unclear.  EPA/VALDRIN XHEMAJ

Zur Erinnerung: So sieht eine Asylkrise aus. Idomeni, 2015. Bild: EPA/EPA

Alle streiten über das «Asylchaos» – ein Blick auf diese Zahlen könnte helfen

Wegen der Asylkrise brach in Deutschland beinahe die Regierung auseinander. Im letzten Moment konnte das Schlimmste verhindert werden. Aber worauf gründet der Streit überhaupt?



Man könnte denken, Europa wird gerade von einer Flüchtlingskrise durchgeschüttelt. In Deutschland drohte wegen dem Asylstreit die Regierung zu zerbrechen, in Italien weigert sich die neue Führung, weitere Flüchtlinge einreisen zu lassen, weil man am Limit sei und auch der österreichische Kanzler Sebastian Kurz hat das Thema «Flüchtlinge» zuoberst auf seine Agenda gesetzt. 

Doch wie akut ist diese Krise wirklich? Wir haben die Zahlen angeschaut, mit Experten gesprochen und dabei folgende fünf Punkte festgestellt:

Die Mittelmeer-Route

Italien hat genug. Es fühlt sich unter dem grossen Andrang von Migranten überlastet und weigert sich, neue Flüchtlinge ins Land zu lassen. Dass die Flüchtlingsschiffe «Aquarius» und «Lifeline» tagelang nicht in den italienischen Hafen einlaufen durften, war eine direkte Folge dieser italienischen Trotzhaltung. Doch wie sieht es denn eigentlich aus auf der Mittelmeer-Route?

Anzahl Ankünfte in Europa über das Mittelmeer

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Im Oktober 2015 erreichten 221'454 Personen Europa über die Mittelmeer-Route.   screenshot: unhcr

Ausgelöst durch die Migrationsbewegungen von Syrien nach Europa, erreichte die Flüchtlingskrise im Oktober 2015 ihren Höhepunkt. Innerhalb eines Monats verzeichnete das UNO-Flüchtlingshilfswerk UNHCR 221'454 Personen, die über das Mittelmeer nach Europa gelangten. Im gesamten Jahr waren es über eine Million, die mit Booten die gefährliche Strecke von der Türkei aus auf eine griechische Insel oder von der nordafrikanischen Küste auf das italienische Festland bewältigten. Fast 3800 Personen ertranken.

Heute kommen bedeutend weniger Flüchtlinge über die Mittelmeer-Route nach Europa. Im Juni 2018 waren es 12'141 und im gesamten bisherigen Jahr 45'023 Personen. Verglichen mit demselben Zeitraum in der Vorjahresperiode sind das halb so viele und verglichen mit den Spitzenmonaten von 2015 sind es gar fünf Mal weniger Personen, die einreisten.

Am häufigsten gelangten die Flüchtlinge dieses Jahr über die Strasse von Gibraltar in Spanien nach Europa. Das Land scheint Griechenland und Italien als grösster Ankunftshafen für Migranten abzulösen. Im Mittelmeer ertrunken sind bis Ende Juni 1137 Personen. 

Die Mittelmeer-Route im Laufjahr 2018

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Die meisten gelangten über das Mittelmeer nach Spanien. screenshot: unhcr

Die Albanienroute

Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz, der seit Beginn dieses Monats das Amt des EU-Ratspräsidenten inne hat, will mit allen Mitteln gegen die illegale Migration vorgehen. Dafür notwendig sei, dass die Albanienroute geschlossen werde. Es gebe nun wieder mehr Ankünfte in Griechenland und neue Entwicklungen in Albanien, erläuterte Kurz gegenüber den Medien.

Bei näherer Betrachtung stellen sich diese «neuen Entwicklungen» in Albanien jedoch eher als ein laues Lüftchen, denn einen heissen Sturm heraus. Unterschiedliche Quellen beschreiben zwar, dass die Zahl der ankommenden Flüchtlinge in Albanien zugenommen habe. In absoluten Zahlen hält sich der Andrang mit bis zu 2400 Flüchtlingen im Jahr 2018 jedoch in Grenzen.

Dublin-Rückschiebungen

Dem in diesen Tagen eskalierten Asylstreit zwischen der deutschen Kanzlerin Angela Merkel und ihrem Innenminister Horst Seehofer liegt unter anderem der Umgang mit sogenannten Dublin-Fällen zugrunde. Das EU-Recht besagt, dass jedes Asylgesuch eines Flüchtlings zu prüfen sei. Seehofer will, dass Flüchtlinge, die bereits in einem anderen EU-Land registriert wurden, noch an der Grenze zurückgewiesen werden müssen.

Wie gut funktionieren Dublin-Rückschiebungen? Immer besser, zeigt der Blick auf die Statistiken. Im Jahr 2017 bat die Schweiz in 8370 Fällen um eine Übernahme nach Dublin. 2297 wurden tatsächlich übernommen, sprich die Asylsuchende Person wurde abgeschoben, weil ein anderes Land für sie zuständig war. Das waren 27,4 Prozent aller Fälle. 2016 konnte die Schweiz 24,6 Prozent aller Dublin-Fälle ausweisen und 2015 waren es nur 14,1 Prozent der Fälle.

Auch Deutschland schiebt immer mehr Flüchtlinge nach Dublin-Verordnung ab. 2015 waren es 8,1 Prozent aller Fälle, 2016 7,1 Prozent und vergangenes Jahr waren es dann 11 Prozent.

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Die Anzahl Dublin-Fälle und die Anzahl tatsächlicher Abschiebungen in ausgewählten europäischen Ländern. screenshot: aida

Die neuen Hotspots der Migration

Oben genannte Zahlen zeigen: Es gelangen weniger Menschen nach Europa. Das heisst aber nicht, dass es auch global weniger Flüchtlinge gibt. Jedes Jahr steigt die Zahl der Personen, die sich auf der Flucht befinden. Laut UNHCR gab es Ende 2017 weltweit 68,5 Millionen Flüchtlinge.

Doch wo sind sie und wohin gehen sie? Während im Jahr 2015 tausende Menschen über das Mittelmeer und über die Balkanroute nach Europa geflohen sind, haben sich seither die Hotspots der Migration immer weiter weg verschoben. Durch den Deal der EU mit der Türkei und durch die Verstärkung der Aussengrenzen im Süden Europas sind es heute vor allem Drittweltländer, die aufgrund der Fluchtbewegungen unter Druck stehen. 

Die Situation in diesen Flüchtlingslagern ist in oftmals äusserst prekär. In Libyen sollen es regelrechte Internierungslager sein, in welche die Menschen gesteckt werden. Die Organisation «Ärzte ohne Grenzen» berichtete kürzlich von Flüchtlingen, die monatelang gegen ihren Willen in solchen Lagern festgehalten wurden. Aufgrund mangelnder Hygiene und engem Platzverhältnis seien Krankheiten ausgebrochen. Im vergangenen Winter sorgte ein Video eines CNN-Reporterteams für Furore. Es zeigte, wie ausserhalb der libyschen Hauptstadt Tripolis Menschen versteigert wurden. 

epa04955521 Some of the 346 refugees rescued by the Libyan coast guard wait at the naval yard in Tripoli, Libya, 29 September 2015. According to reports some 346 refugees were rescued by the Libyan coast guard some 15 kilometers off the coast and transferred to the naval base in Tripoli. 28 September European maritime operations coordinated by the Italian coast guard rescued more than 1000 refugees off the coast of Libya who were attempting to make the journey to Europe's shores.  EPA/STR

Flüchtlinge, die von der libyschen Küstenwache zurück nach Tripolis gebracht wurden. Bild: EPA/EPA

Ende Juni reiste der italienische Innenminister Matteo Salvini für ein Treffen mit seinem libyschen Amtskollegen nach Tripolis. Dort nannte er Libyen ein «befreundetes Land», das er in wirtschaftlichen, technischen und kulturellen Bereichen unterstützen wolle. Für ihn sei Libyen kein Problem, sondern eine Chance für Entwicklung, so Salvini. Am Montag Abend verlautbarte die italienische Regierung zudem, dass sie zwölf weitere Schiffe zur Unterstützung der libyschen Küstenwache schickt.

Der Asylstreit und seine Folgen

Am EU-Gipfel von vergangener Woche haben sich die Mitgliederstaaten nach einer stundenlangen Debatte zu einer gemeinsamen Erklärung durchgerungen. Diese sieht unter anderem vor, dass der Grenzschutz erhöht und in afrikanischen Ländern Aufnahmezentren für Flüchtlinge geschaffen werden sollen. Dem deutschen Innenminister Horst Seehofer gehen diese Beschlüsse zu wenig weit. In dem von ihm konzipierten «Masterplan Migration» fordert er mehr Ausschaffungsgefängnisse und will illegal eingereiste Flüchtlinge sofort wieder an die Grenze stellen und abschieben. In Österreich will die Regierung eine «Achse der Willigen» gegen die illegale Migration schmieden. Was bedeuten diese Forderungen und Beschlüsse nun konkret für die Gesetzeslage in Europa?

«Nicht viel», sagt Sarah Progin-Theuerkauf, Professorin für Migrationsrecht an der Universität Freiburg. Der Streit zwischen Angela Merkel und Horst Seehofer, die «Achse der Willigen» in Wien, die gesamte Debatte um die sogenannte «Asylkrise»; all das sei vielmehr ein Polit-Theater, bei dem es um Machtspiele innerhalb von Europa gehe. Konkrete Änderungen für das geltende Recht bringe dieses Theater jedoch nicht mit sich.

Selbst die einzelnen Punkte, die am EU-Gipfel verabschiedet wurden oder die seit heute bekannte Übereinkunft zwischen Merkel und Seehofer, hätten keinerlei konkrete Auswirkungen auf das Dublin-System. Progin-Theuerkauf sagt: «Das sind nur Absichtserklärungen. Wer diese genau nachliest, sieht, dass da eigentlich nichts Verbindliches drin steht.»

Inwiefern das Dublin-System reformiert werden müsse, entscheide zudem weder Sebastian Kurz, noch Horst Seehofer oder Angela Merkel, so Progin-Theuerkauf. Es sei die Europäische Kommission, die hier das Initiativrecht habe. «Die Debatte um eine Reform des Dublin-Systems läuft bereits seit Jahren. 2016 hat die Kommission einen Vorschlag für ‹Dublin IV› gemacht. Dieser stiess aber auf viel Kritik.»

Nicht erst seit der Asylkrise kommen die Verhandlungen um das europäische Asylsystem schleppend voran. «Bei vielen wichtigen Punkten sind die Vorstellungen in den Mitgliedstaaten zu verschieden», sagt Progin-Theuerkauf und meint damit Themen wie einen europaweiten Verteilungsschlüssel von Asylsuchenden oder Flüchtlingen, das Errichten von grossen Sammelzentren oder die Frage, wem genau Schutz zu gewähren ist und durch wen. «Eine Einigung über eine Reform von Dublin wird erst dann erfolgen, wenn die Mitgliedstaaten zu mehr Solidarität untereinander bereit sind. Dies kann noch lange dauern. Solange gilt die alte Verordnung weiter.»

«Die Totenzählung für 2018 hat soeben begonnen»

Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Rabbi Jussuf 03.07.2018 23:58
    Highlight Highlight Ach ja, ein kurzer persönlicher Eindruck aus den letzten Tagen. Ich befand mich während etwa 2 (in Worten: zwei) Stunden in einer Einkaufsstrasse in Frankfurt und habe derweil 4 (in Worten: vier) vollverschleierte Frauen gesehen - neben etwa 6-7% aller Frauen mit Kopftüchern. Es waren keine Touristinnen...

  • Rabbi Jussuf 03.07.2018 23:53
    Highlight Highlight Ein Blick auf diese Zahlen könnte helfen? Wofür?
    Wie wäre es wenn mal jemand die effektiven Zahlen auf den Tisch legen würde? So mit Familiennachzug, Länge der Abhängigkeit von der Fürsorge? Oder nur schon auch ein paar Zahlen liefern könnte VOR 2015. Die Grafik oben zeigt eben nur die halbe Wahrheit - wenn überhaupt irgendwas von Wahrheit.
    Also bringt wenigstens ein Bild, das die Wirklichkeit etwas deutlicher abbildet! Und tut nicht so, als hätten eure Zahlen irgendwas mit Objektivität zu tun.
  • reaper54 03.07.2018 20:32
    Highlight Highlight Ja solche Zahlen ja sind schön aber solange “Flüchtlinge” wie der 21 Jährige Iraker der Mädchen umbringt und vergewaltigt da draussen sind wird sich hoffentlich niemand darum kümmern.
    Auch wenn Watson solche Storys unterschlägt.

    Wäre übrigens sehr nett wenn mein Kommentar diesbezüglich veröffentlicht würde oder zumindest ein Statement auf meine Mailadresse weshalb diese Tatsache hier verschwiegen wird.
    • äti 03.07.2018 21:04
      Highlight Highlight .. wurde übrigens nicht verschwiegen. Zudem in aller Presse ausführlichst berichtet.
    • Herbert Anneler 03.07.2018 21:35
      Highlight Highlight Watson unterschlägt keine Stories! Aber Watson bringt redliche Statistiken, so dass es der SVP nicht möglich ist, sie einmal mehr schamlos zu faken. Das Thema Flüchtlingschaos hat die SVP tot geritten. Im Kt. BE haben sie sich damit eine blutige Nase geholt. Einmal ist die Zeut der Ewiggestrigen vorüber...Lügen werden durch dauernde Wiederholung nicht wahrer - höchstens für die Lügner selber.
    • Fabio74 03.07.2018 22:48
      Highlight Highlight Und wenn ein Iraker kriminell ist, sind es alle? Oder was versucht die Rechtsnationale Welt hier.?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Switch_on 03.07.2018 20:27
    Highlight Highlight Würden sich die Rechten Populisten an Zahlen halten, hätten sie ja kein Grund mehr Populisten zu sein....
    Fakten sind im Moment nicht wirklich in Mode :/
  • John Galt 03.07.2018 19:30
    Highlight Highlight Teilweise muss ich dem Artikel recht geben, teilweise verstehe ich auch die Kritiker. Die Flüchtlinge von 2015 sind ja immer noch da, und Neue kommen hinzu ( wenn auch viel weniger). Das Risiko besteht, dass die politische Stimmung in Europa völlig kippt, und Kräfte an die Macht kommen, die nicht nur fremdenfeindlich sind, sondern auch bereit sind die Demokratieen zu schwächen.
    Obwohl es moralisch richtig ist den Flüchtlingen zu helfen, kann es strategisch falsch sein das unkritisch zu tun.
    • äti 03.07.2018 21:07
      Highlight Highlight ... solche Kräfte finden immer einen Anlass. Notfalls, die Geschichte zeigt es, kann ein solcher auch gebastelt werden.
  • demokrit 03.07.2018 18:22
    Highlight Highlight Das Probleme sind: Es geht praktisch niemand zurück (obwohl Asyl vorübergehender Schutz wäre, Migranten ohne Pass mit unklarer Identität wurden scharenweise illegal aufgenommen (in Deutschland kommen 80% ohne Pass an, wird in der Schweiz wohl nicht anders sein und das ist rechtswidrig) und der Familiennachzug.

    27,4 Prozent Dublin-Rückübernahmen kann man nach keinem Ermessen als Erfolg ansehen.
  • iisebahnerin 03.07.2018 18:20
    Highlight Highlight Eine "ganz naive" frage:
    Angenommen, DU hättest nicht das Glück gehabt, in einer funtionierenden Demokratie/Industrienation geboren worden zu sein, sondern in einem, pardon, der Ausdruck, gottvergessenem "Shithole" irgendwo in einem 3.Weltland, würdest DU nicht nach jeder winzigen Möglichkeit greifen, zu migrieren? ICH schon! Und ich bin mir überhaupt nicht sicher, ob ich das nur legal versuchen würde...
    Egal, ob links oder rechts, ich sehe keine "Patentrezepte", aber ich denke, etwas mehr Menschlichkeit wäre angebracht....
    • stamm 03.07.2018 22:13
      Highlight Highlight Wenn sie sich im Gastland verhalten, wie es erwartet werden kann, hab ich überhaupt kein Problem damit.
    • iisebahnerin 06.07.2018 00:45
      Highlight Highlight @Stamm: Bei uns, in unserem Rechtsstaat ist klar definiert, was legal/illegal ist. In sehr vielen der Herkunftsländer der Flüchtlinge jedoch nicht, bzw diese rechtlichen Grenzen werden von den resp. Staaten selbst nicht respektiert... Das heisst nicht, dass ich illegales Verhalten toleriere, sondern, dass wir (hier aufhewachsene) einen Wissensvorsprung bzgl. rechtmässigem Verhalten haben entsprechend den Vorstellungen/Ansprüchen, welche unsere westliche Welt/Gesellschaft an uns stellt.

      Ich bin nicht sicher, ob ICH immer der korrekte Flüchtling wäre....
    • iisebahnerin 06.07.2018 00:57
      Highlight Highlight @Stamm: Nochmals, ich wünschte, es gäbe ein "Patentrezept", gibt es aber nicht...
      Fakt ist, seit Jahrtausenden migrieren ganze Völker. Repression, auch Kriege, haben dies nie unterbinden können.
      Hast DU eine Lösung?
  • Juliet Bravo 03.07.2018 16:59
    Highlight Highlight Ach eure Zahlen interessieren doch unsere Rechtsextremen nicht. Sie haben in ihrer Social Media Bubble ihre eigene Welt wo alles in Chaos versinkt.
    • Watson - die Weltwoche der SP 03.07.2018 19:10
      Highlight Highlight Alle die nicht für "no borders" sind, rind Rechtsextrem?
    • Juliet Bravo 03.07.2018 20:17
      Highlight Highlight Nein. Aber die, die solche Zahlen wissentlich ignorieren und eine sachliche Diskussion mit Hetze gegen Flüchtlinge verhindern. All jene bezeichne ich ich als Rechtsextrem, es geht ihnen nur um Propaganda gegen alles Fremde.
    • Ueli der Knecht 03.07.2018 20:29
      Highlight Highlight Roterriese #NotMyNati: Nicht alle, aber viele. Und du bist es definitiv.
      Benutzer Bild
    Weitere Antworten anzeigen
  • ChiliForever 03.07.2018 15:17
    Highlight Highlight Verstehe ich das richtig, watson versucht es hier ganz profan mit nackten Zahlen und Fakten?

    Und das soll bei den Rattenfängern am rechten Rand, die bekanntermaßen gegen Fakten gänzlich immun sind, funktionieren??

    Viel Spaß dabei!

    .
    .
    .

    Klingt das jemandem zu sarkastisch? Sorry, da kann ich irgendwie nicht anders....
    • dding (@ sahra) 03.07.2018 21:23
      Highlight Highlight So so.. wer diesen Irrsinn kritisiert ist also ein Rattenfänger?
      Echt?
      Seien sie besser froh, dass nicht alle hier, ihre verantwortungslose "no border" Fantasien teilen.
  • Shabina 03.07.2018 14:48
    Highlight Highlight Punkt 3 ist schon mal nur die halbe Warheit. Die Rückschiebequote bezieht die Autorin bzw deren Quelle auf die von der CH geforderten Übernahme.
    Man muss sich vor Augen führen, dass alle bzw. geschätzte 99% aller Imigranten (Alle nämlich die auf dem Landweg in die CH kamen) gemäss Schengen in die Nachbarländer zurück müssten.
    Asygesuche 2017: ca 18000
    Schengenübernahme: 2300
    Also funktioniert Schengen nur in ca 13% aller Fälle!

    Aber man kann es auch zu etwas positivem drehen, kommt halt immer drauf an, wie der Journalist eingestellt ist! Dieser Artikel ist mit Vorsicht zu geniessen!
    • PVJ 03.07.2018 15:52
      Highlight Highlight Erstens geht es um Dublin, nicht um Schengen. Zweitens gibt es gemäss Asylstatistik 2017 auch noch andere Wege der Ausreise, etwa freiwillige Ausreisen und direkte Ausschaffungen:
      https://www.sem.admin.ch/dam/data/sem/publiservice/statistik/asylstatistik/2017/faktenblatt-asylstatistik-2017-d.pdf
    • aglio e olio 03.07.2018 16:10
      Highlight Highlight Die rund 18000 Asylanträge stammen nicht zwingend von Antragstellern welche sich bereits in einem anderen "Dublin-Staat" erstregistriert haben. Denn nur diese sollen gemäss Dublin-Abkommen wieder dorthin zurückgeführt werden.
      Mit Schengen hat das weniger zu tun.
    • Shabina 03.07.2018 16:30
      Highlight Highlight @PVJ
      1) Danke für die Berichtigung! Fälschlicherweise vermenge ich Schengen/Dublin immer!

      2) Auf dem Faktenblatt gibt es keine Angaben über "direkte Ausschaffung" ist das ein Begriff von Dir, oder was meinst du genau damit? Nichteintretensentscheide Dublin?

      Ich möchte auch nicht auf ein paar % rumhacken, nur sugeriert der Artikel, dass Dublin funktioniert, was meiner Ansicht nicht stimmt. Nur weil etwas nicht mehr so schlimm ist, ist es noch lange nicht gut. Eigentlich müsste gem. Dublin die Grenze (Landweg) für alle Flüchtlinge dicht gemacht werden. Zudem (siehe nächster Punkt!)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Effersone 03.07.2018 14:34
    Highlight Highlight Gute Neuigkeiten. Dann kann man davon ausgehen, dass die Kosten für das Asylwesen massiv sinken werden. Oder ?
    • äti 03.07.2018 21:12
      Highlight Highlight ... gegenüber dem Militärbudget sind sie doch gering.
    • Platon 03.07.2018 23:14
      Highlight Highlight Ja, aber die sind schon heute Peanuts.
  • Angelo C. 03.07.2018 14:23
    Highlight Highlight Netter herunterspielender Versuch, den Deckel drauf zu halten - die linke Galerie applaudiert 😉!

    Bis jetzt sind zwar in der ersten Hälfte 2018 gemäss SF 1 “erst” 50’000 angekommen, was immerhin der Grösse der Stadt Biel entspricht. Und das Jahr ist noch längst nicht zuende, während bereits einige Mio. in Europa weilen.

    Beim analysieren des Artikels in der angesehenen deutschen Wochenzeitung DIE WELT sehen auch die Blauäugisten, was da noch kommen mag.

    https://www.welt.de/politik/ausland/article174796884/Millionen-Fluechtlinge-aus-Afrika-Zweite-Phase-der-Migration-hat-laengst-begonnen.html
    • piedone lo sbirro 03.07.2018 15:45
      Highlight Highlight Angelo C.

      flüchtlingsströme sind einer neoliberalen wirtschaftspolitik geschuldet, die mit steuerhinterziehung und offshore-geschäften für ein weltweites wohlstandsgefälle sorgt bzw. waffen in krisengebiete liefert.
      ihre SVP unterstütz somit alles was flüchtlingsströme verursacht.

      wie erklären sie eines tages ihren kindern ihr hass gegenüber flüchtlingen wenn sie und ihre SVP sie mit zu verantworten haben?

      https://tageswoche.ch/form/kommentar/fluechtlinge-aus-afrika-sind-schwarz-und-sie-machen-kinder/

      https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/die-chaostheorie-der-svp/story/22743915
    • Shabina 03.07.2018 16:15
      Highlight Highlight @Piedino
      Leider geben Ihre Quellenangaben keinerlei Hinweise auf Ihre Aussage, dass die SVP die Flüchtlingsströme verursacht bzw. verstärkt. die Erste ist ein Kommentar eines Linken Journalisten, der überhaupt keine Argumente liefert.
      Die 2te Quelle stammt aus dem Jahr 2015 als einfach fast alle Wirtschaftsmigranten als "Flüchtlinge" definiert wurden. Heute ist klar, dass eben genau die meisten Flüchtlinge aus wirtschaftlichen Gründen geflüchtet sind.

      Aber ich bin mir sicher, du gibst mir konkretere Quellen an, die die Schuld der SVP an der Flüchtlinsströme belegen?!
  • Madison Pierce 03.07.2018 13:33
    Highlight Highlight Man darf die Lösungsfindung jetzt nicht mit dem Argument "aktuell ist es nicht so schlimm" einstellen. Die nächste Flüchtlingswelle kommt bestimmt und dann ist es wieder zu spät. Man beginnt auch nicht erst mit dem Bau von Wasserkraftwerken, wenn ein AKW explodiert ist...

    Der aktuelle Umgang mit Flüchtlingen in Europa ist unsolidarisch. "Dank" Schengen bleibt vieles an den Südländern hängen. Und bei den Flüchtlingen kommen jene, welche die gefährliche Route übers Mittelmeer überleben und nicht unbedingt jene, die Hilfe am nötigsten hätten.

    Europa muss sich auf eine gemeinsame Lösung einigen.
  • saukaibli 03.07.2018 13:21
    Highlight Highlight Das Problem sind Parteien, die nur ein einziges Thema, aber sehr viel Geld für Medienarbeit haben. Nicht dass es nicht genügend wirklich wichtige politische Themen gäbe, wie Umweltschutz, Klimaerwärmung, eine wachsende Ungleichheit, Altersarmut usw. aber diese Themen möchten die Geldgeber der Populisten nicht diskutieren, da die ja von der momentanen Situation profitieren. Man beschäftigt das dumme Wahlvolk lieber mit aufgebauschten Themen wie Migration um es davon abzulenken, dass es von o.g. Geldgebern ständig ausgenommen wird.
  • Kreasty 03.07.2018 13:01
    Highlight Highlight Anstatt sich um die Gründe zu kümmern wieso Leute nicht mehr in ihrem Land leben wollen :)
    Die meisten sind nämlich auf den Weste zurück zu führen.
    Krieg, aufgezwungene Monokulturen fürs Ausland, Klimawandel!!!, Profitgier und Koruption.
    Aber nachdem Europa die Menschen gemolken hat kann man die Verantwortung ja abschieben.
    Wenn man sich das ganze nämlich anschaut, weiss man dass die nächsten Jahre nicht anderst werden mit der Emigration aus gewissen Ländern.

    Aber trotz Millionen zur Verfügung schaut man ja nur immer auf kurzfristige Lösungen (AHV läst Grüssen)
  • Walser 03.07.2018 13:01
    Highlight Highlight Die Sache ist eigentlich einfach. Der europäische Bürger mit Durchschnittslohn will seinen Kuchen nicht mit ca.78% illegal einwandernden Wirtschaftsmigranten teilen. Jeder Einwanderer ist aber auch für viele Leute ein Geschäft. Sie essen, wohnen, kleiden sich, gehen zum Arzt, bekommen juristische Beratung und sind nicht zuletzt potentielle künftige Wähler...etc. etc. Dies ist die andere Seite. Im Prinzip reine Interessenpolitik.
    • Uranos 03.07.2018 14:40
      Highlight Highlight 1. Woher hast du diese Zahl? 2. Hast du einen wichtigen Punkt vergessen: Man hilft dadurch auch Menschen, die in ihrem Leben mit sehr wenig auskommen mussten.
    • Walser 03.07.2018 18:01
      Highlight Highlight Uranos, diese Zahl bekommt man von der Statistik des Bundes. Die findet man, auch wenn’s nicht gefällt. Glaube mir, es gibt viele Regionen in Europa in welchen die Leute weniger haben als die illegalen Migranten bekommen. Geh schauen, ich hab’s gemacht. Das erzeugt dort unglaubliche Frustration und auch Hass.
    • Mutzli 04.07.2018 01:06
      Highlight Highlight @Walser So ein Schmarrn. Sie wissen schon, wie viel Geld vorläufig aufgenommene bekommen z.B.? WIe sollen sich da bitte Gastronomie und Lebensmittelverkäufer eine goldene Nase verdienen? Der Ärzteschaft ist es sowieso egal, denn es gibt sowieso schon zu viele Patienten, die mit Ausnahme von privatversicherten alle gleich viel zahlen. Personen die aus wirtschaftlichen Gründen geflüchtet sind, werden zudem sowieso zurückgeschafft sobalds festgestellt wird. Bei den anderen müsste man dann 12+ Jahre warten um zu hoffen, dass sie die gewünschte Partei wählen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • D.L. 03.07.2018 12:45
    Highlight Highlight Ja, diese Zahlen. Jetzt seien weniger Auswanderer unterwegs nach Europa. Manchmal ist viel wenig und manchmal ist wenig viel.
  • Gubbe 03.07.2018 12:43
    Highlight Highlight Gibt es auch eine Statistik welche aussagt, wie viele der aufgenommenen Asylanten nach einem Jahr ihren Aufenthalt selbst bestreiten?
    • Geophage 03.07.2018 13:58
      Highlight Highlight @Gubbe

      Wer dem Krieg oder dem Hunger, durch eine tausende Kilometer lange Flucht, entkommt und keine psychischen wie körperlichen Probleme hat und gleich zu Arbeiten beginnt, sofern er überhaupt darf, muss ein wahrer Berserker sein.

      Eine solche Statistik sagt nichts aus. Wie schnell würden Sie wohl unter den selben Umständen in Afrika einen Job finden?

    • Bündn0r 03.07.2018 14:35
      Highlight Highlight @Linksgrün-versiffter Gutmensch
      Ich verweise bei solchen (bornierten) Argumentationen gerne auf Deutschland 1945-1955. Wie viele waren da unfähig zu arbeiten? Deutschland raffte sich in wenigen Jahren auf und erschuf eine neue Wirtschaftsmacht. Unterstützt wurden sie natürlich finanziel von den Siegermächten. Vor der Arbreit drücken ging nicht. Die litten deutlich stärker unter dem Bombardement, aktiven Kriegshandlungen und Kriegsverbrechen der Aliierten (ja die gab es zu Haufen) als fast jeder Asylsuchende der letzten 50 Jahre.
      Das Selbe gilt übrigens auch für ENG, FRA, ITA, JPN etc.
    • Ueli der Knecht 03.07.2018 21:10
      Highlight Highlight Gubbe: Es gibt solche Zahlen, nur kannst du mit deinen Scheuklappen solche positiven Fakten offenbar gar nicht wahrnehmen. Diesbezüglich müsstest du noch an dir arbeiten.

      Schau zB. mal da:
      "Integration von Flüchtlingen –
      eine langfristig lohnende Investition"
      https://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.518252.de/15-45-4.pdf

      Selbst beim pessimistischsten Szenario zahlt sich die Aufnahme der vielen Flüchtlinge im Jahr 2015 bereits zehn Jahre später im Jahr 2025 aus. Bei den realistischen Szenarien ist ein positiver Nutzen bereits nach 5 Jahren erkennbar.
      Benutzer Bild
    Weitere Antworten anzeigen
  • Magenta 03.07.2018 12:36
    Highlight Highlight Ich weiss, dass ich viele Blitze ernten werde, und es stimmt ja, dass die Zahlen rückgängig sind; aber: Ein Glas ist randvoll und droht zu überlaufen, weil viel zu viel aufs Mal eingeschenkt wurde. Es überläuft nicht weniger, bloss weil jetzt nur noch tröpfchenweise nachgeschenkt wird...
    • Geophage 03.07.2018 14:07
      Highlight Highlight @Magenta

      Wäre Europa ein Glas, würde sich alles homogen verteilen. Tut es aber nicht, oder ist Ungarn einfach ein Glas im Glas?

      Europa ist also ein Glas mit 740 Millionen Einwohnern und schafft es nicht knapp 0,5% (3,5 Millionen) Migranten unterzubringen?

      Europa ist wohl eher ein Schnapsglas voller Schnapsideen.
    • Biedermeierei 03.07.2018 14:20
      Highlight Highlight Wo ist es Randvoll? Deutschland kämpft mit Bevölkerungsschwund im Osten ...

      Voll sind nur die Köpfe mit dem Medienrauschen ...
    • rauchzeichen 03.07.2018 14:22
      Highlight Highlight wenn das glas ein land und dessen ressourcen ist, und das wasser die bevölkerung, ist europa noch lange nicht am überlaufen. dann ist afrika und asien randvoll, kleinste erschütterungen bringen es zum überschwappen, und wenn dann mal n tropfen ins europäische glas fällt, krümmt sich der kontinent in neymar-manier. zudem ist das glas der europäer mit afrikanischen rohstoffen gebaut, welche ihnen wiederum gefehlt haben, um sich selbst ein grösseres glas zu bauen.

      und doch, bei tropfen überläuft es weniger! dein schlussargument ist nicht logisch.
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  • dä dingsbums 03.07.2018 12:30
    Highlight Highlight Was man bei der ganzen Debatte um Migration und Flüchtlinge nicht vergessen darf, gerade im Hinblick auf Italien, sind die Menschen die schon hier sind.
    Dass nur noch weniger Flüchtlinge kommen, heisst ja nur, dass die Anzahl langsamer steigt. Sie geht aber nicht zurück.

    Die Vereinbarung, dass das Land indem der Flüchtling ankommt auch dafür zuständig ist, ist toll für Schweden, Dänemark, Luxemburg usw. weil man da mit dem Boot von Afrika nicht hinkommt.

    Italien wurde viel zu lange mit dem Problem alleine gelassen und wehrt sich jetzt.

    Die EU muss zwingend eine bessere Lösung finden.
  • MartinArnold 03.07.2018 12:26
    Highlight Highlight Um das Flüchtlingsproblem zu lösen braucht es keine populistischen oder markigen Worte. Es braucht markige Taten. Real- und Wirtschaftspolitik, die den Menschen aus diesen Gebieten ein Auskommen garantiert. Multis die die soziale Verantwortung wahrnehmen und denen nicht die Lebensgrundlagen "stiehlt"! Jeglichen Kriegsmaterialexport untersagt! Jegliche militärische Einmischung unterlässt! und Last but not least. Die Menschen dort so leben lässt wie SIE es wollen und nicht wie WIR es wollen!!!! Es ist in unserer Macht unsere Regierungen dahin zu "zwingen"
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 03.07.2018 12:15
    Highlight Highlight Sry wenn ich das so drastisch ausdrücke aber ist die Autorin naive oder stellt sie sich nur so?
    Den Kräften rund um die Visegradstaaten, Italien, Denemark etc. geht es doch nicht darum ob 45000 oder 450000 kommen.
    Es geht um eine komplette Neuausrichtung der Migrationspolitik. De facto ist das Ziel, die Migration nach Europa auf 0 einzudämmen, dazu werden Abkommen mit Afrikanischen Staaten geschlossen, Lager ausserhalb der EU errichtet und das Mittelmeer abgeriegelt.
    Möglichst wenige sollen es überhaupt probieren, nach Europa zu gelangen und die erfolgreichen sollen zurückgeschickt werden.
    • Geophage 03.07.2018 14:10
      Highlight Highlight @raues Endoplasmatisches Retikulum

      Dann sollen aber auch keine Bodenschätze und Agrarprodukte mehr nach Europa kommen.
    • Biedermeierei 03.07.2018 14:23
      Highlight Highlight Niemand mit einem bisschen Verstand möchte eine 0-Migation. MIgration ist gesund für Volk, Wirtschaft, Kultur und die Zukunft Europas. Es darf einfach nicht ZUVIEL Migration auf einmal sein.

      Hier sollte die Diskussion ansetzen, weg vom braunen AfD Pöbel ...
    • Watson - die Weltwoche der SP 03.07.2018 17:34
      Highlight Highlight @Biedermeierei dann sollte man aber auch weg vom roten SP, AL, Grünen und co. Pöbel, die wollen ja teilweise sogar die Grenzen abschaffen.
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  • PVJ 03.07.2018 11:37
    Highlight Highlight Danke, dass das emotionale Thema wieder einmal faktenbasiert eingeordnet wird. Ist angesichts der hyperventilierenden Debatte leider bitter nötig!
  • nödganz.klar #161 03.07.2018 11:21
    Highlight Highlight Wir haben kein Asylproblem, wir haben ein Problem mit fremdenfeindlichen, nationalistischen Rattenfängern und Brandstiftern, welche von der Angst des Volkes profitieren.
    • piedone lo sbirro 03.07.2018 11:46
      Highlight Highlight nödganz.klar

      treffend auf den punkt gebracht, danke!
    • Dubio 03.07.2018 12:09
      Highlight Highlight Das wirkliche Problem ist, dass dies wohl stimmt, aber dennoch nur die halbe Wahrheit ist...
    • Gubbe 03.07.2018 12:43
      Highlight Highlight Profitieren tut eigentlich die Sozialindustrie.
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  • Oh Dae-su 03.07.2018 11:17
    Highlight Highlight Schöner Artikel, danke!

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