Schweiz
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Interview

Andreas Glarner: «Weichspüler-Politiker haben uns keinen Erfolg gebracht»

SVP-Nationalrat Andreas Glarner ist überrascht, dass die Parteibasis einen Hardliner wie ihn zum Kantonalpräsidenten gewählt hat. Bei den Wahlen im Herbst will er nicht auf Klimapolitik, sondern auf SVP-Kernthemen wie Migration und Ausländeranteil setzen.

Fabian Hägler / ch media



Nationalrat Andreas Glarner waehrend dem SVP Kantonalparteitag im Gasthof Ochsen in Lupfig am Mittwoch, 15. Januar 2019. (KEYSTONE/Alexandra Wey).

Nationalrat Andreas Glarner während dem SVP-Kantonalparteitag im Gasthof Ochsen in Lupfig am Mittwoch, 15. Januar 2019. Bild: KEYSTONE

Der Tag nach seiner Wahl zum neuen Kantonalpräsidenten der SVP Aargau ist für Andreas Glarner ein normaler Arbeitstag. «Wir haben kürzlich Start-up-Räume in Oberwil-Lieli bezogen und sind gerade daran, eine neue Firma im Bereich Handel und Beratung zu gründen», sagt der Nationalrat, als die AZ ihn für das Interview kontaktiert.

Sie wurden am Parteitag im Verhältnis 2 zu 1 zum SVP-Präsidenten gewählt – hat Sie das Resultat überrascht, im Vorfeld schätzten Sie Ihre Chancen ja eher gering ein?
Andreas Glarner: Ja, ich bin überrascht, ich habe nicht damit gerechnet, dass ich gewählt werde. Ich hätte nicht gedacht, dass es reicht für mich. Rolf Jäggi war im Vorfeld der Favorit, er ist Grossrat, hat ein gutes Auftreten, ist eher gemässigt und in der Partei sehr gut verankert.

Jetzt sind Sie neuer SVP-Präsident im Aargau – planen Sie personelle Änderungen in der Parteiführung?
Nein, solche Pläne habe ich nicht, ich gehe meine neue Funktion unbelastet an und schaue, wer am besten mit wem funktioniert. Ich bin allerdings auch niemandem verpflichtet und wenn es nötig ist, scheue ich mich nicht vor personellen Änderungen.

Es könnte also sein, dass Ihr Gegenkandidat Rolf Jäggi auch künftig unter Ihnen die Findungskommission der SVP Aargau präsidiert?
Ja, auf jeden Fall, er hat diesen Job sehr gut gemacht und wir haben auch persönlich ein ausgezeichnetes Verhältnis. Es war ein sehr fairer Wahlkampf zwischen uns beiden, ich schätze Rolf Jäggi und seine Arbeit für die SVP sehr.

«Wir werden sicher den Ausländeranteil unter dem Schlagwort ‹fremd im eigenen Land› thematisieren.»

Andreas Glarner

Mit Ihrer Rede haben Sie in der SVP die Mehrheit überzeugt. Wie wollen Sie die Aargauer Wählerschaft von Ihrer Partei überzeugen?
Dafür braucht es künftig viel Knochen- und Basisarbeit, wir müssen der Bevölkerung den Nutzen aufzeigen, den sie hat, wenn sie SVP wählt. Wir haben zum Beispiel die Themen hohe Krankenkassenprämien und Altersvorsorge völlig verschlafen, dabei beschäftigt dies die Bevölkerung sehr stark.

Nationalrat Andreas Glarner und Grossrat Rolf Jaeggi, von links, waehrend dem SVP Kantonalparteitag im Gasthof Ochsen in Lupfig am Mittwoch, 15. Januar 2019. (KEYSTONE/Alexandra Wey).

Glarner und Jäggi können auch nach dem Rennen gemeinsam lachen. Bild: KEYSTONE

Sie haben vor der Wahl gesagt, für einen neuen Präsidenten sei es schwierig, im Hinblick auf die Grossratswahlen im Oktober noch etwas auszurichten – geben Sie die Wahlen also schon verloren?
Nein, verloren geben wir die Wahlen natürlich nicht, aber das Ruder lässt sich in neun Monaten nicht herumreissen. Es wäre vermessen, wenn ich als neuer Präsident der SVP Aargau einen Wahlsieg im Herbst versprechen würde. Aber ich werde zu den Ortsparteien gehen und sie begeistern, wieder Plakate aufzuhängen und die harte Basisarbeit zu machen, damit die Menschen sehen, dass wir uns für ihre Anliegen einsetzen.

Mit welchem Thema wollen Sie im Herbst bei den Wählern punkten?
Das muss die Wahlleitung gemeinsam noch festlegen, aber sicher werden wir den Ausländeranteil unter dem Schlagwort «fremd im eigenen Land» thematisieren. Dazu kommen die Probleme in den Schulen aufgrund der starken Migration und ein weiteres Problem ist die Bevorzugung des Islam – dagegen müssen wir uns wehren.

Nach dem Verzicht von SP-Vertreter Urs Hofmann wird ein Sitz im Regierungsrat frei – wird die SVP diesen angreifen? Oder überlassen Sie den vakanten Sitz den Linken?
Wir werden diesen Sitz nicht angreifen, sondern den Fokus darauf legen, dass die beiden SVP-Regierungsräte Alex Hürzeler und Jean-Pierre Gallati wiedergewählt werden. Auch die Linken müssen schliesslich in der Kantonsregierung vertreten sein.

«Wir müssen die FDP dazu bringen, auf den bürgerlichen Pfad zurückzukehren, dann kann sie für uns ein guter Partner sein.»

Bei den Grossratswahlen gibt es keine Listenverbindungen, die SVP kann dieses Jahr also allein marschieren. Bei den nationalen Wahlen spannte die SVP mit der FDP zusammen – wie sieht Ihr Verhältnis zu den Freisinnigen aus?
Ich habe die FDP kritisiert, als sie von Petra zu Greta schwankte – also für ihren Slalomkurs in der Klimapolitik. Dennoch werde ich mit FDP-Kantonalpräsident Lukas Pfisterer natürlich das Gespräch suchen, ich strebe eine gute Zusammenarbeit mit den Freisinnigen an. Es geht letztlich darum, gemein- same Positionen zu stärken, und nicht, sich gegenseitig zu bekämpfen.

FDP - Parteipraesidentin  Petra Goessi an der Delegiertenversammlung der FDP Schweiz in Schindellegi (SZ) am Samstag, 11. Januar 2020. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Glarner übt Kritik an FDP-Gössis Slalomkurs in Sachen Klimapolitik. Bild: KEYSTONE

Das klingt sehr versöhnlich, dabei gibt es durchaus Konfliktpotenzial: Vor den Nationalratswahlen kritisierte FDP-Aargau-Präsident Lukas Pfisterer das Würmer-Plakat der SVP, Sie haben das Sujet verteidigt …
Wir müssen die FDP einfach dazu bringen, auf den bürgerlichen Pfad zurückzukehren, dann kann sie für uns ein guter Partner sein.

Sie wollen die Aargauer SVP zum Leuchtturm machen – was heisst das konkret: höchster Wähleranteil aller Kantonalsektionen, besonders radikale Positionierung …?
Die SVP Aargau soll ein Leuchtturm sein und eine nationale Ausstrahlung haben, wie dies einst die Zürcher Sektion hatte. Wir wollen künftig ein Vorbild sein für andere Kantonalparteien, eine Sektion, die hart arbeitet und einen hohen Wähleranteil hat.

Bisher war die Zürcher SVP als Hardliner-Sektion bekannt, auch in Zürich hat die Partei bei den letzten Wahlen aber deutlich verloren – sind Sie sicher, dass Sie wirklich den richtigen Kurs fahren?
Es wäre der richtige Kurs gewesen, wenn der ehemalige Zürcher Kantonalpräsident nicht völlig davon abgewichen wäre. Den Erfolg haben der SVP nicht Weichspüler-Politiker gebracht, sondern Leute wie Christoph Blocher, Hans Fehr, Christoph Mörgeli oder Ulrich Schlüer, die mit viel Engagement und klaren Positionen gearbeitet haben.

SVP-Nationalrat Christoph Moergeli als Zuhoerer an einer Medienkonferenz der Universitaet Zuerich in Zuerich am Dienstag, 6. Mai 2014. Im Zuge der Affaere Moergeli ordnet die Universitaet Zuerich zwei Bereiche der medizinischen Fakultaet neu: Sie verbindet das Institut fuer Biomedizinische Ethik und den Lehrstuhl fuer Medizingeschichte zu einem Zentrum fuer Medical Humanities. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Mörgeli brachte der SVP den Erfolg, meint Glarner. Bild: KEYSTONE

Sie selber haben bei den Nationalratswahlen 2019 insgesamt 64'053 Stimmen erzielt, vor vier Jahren waren es noch 75'305 – das würde dafür sprechen, dass die Hardliner-Strategie nicht funktioniert.
Das sehe ich nicht so: Die SVP hat insgesamt deutlich Stimmen verloren, ich habe das drittbeste Resultat aller Kandidaten erreicht, für mich persönlich ist das ein gutes Ergebnis.

Die SVP hat im Aargau im Herbst mehr als sechs Prozent an Wähleranteil und einen Sitz im Nationalrat verloren – weil sie zu brav war?
Nein, das war nicht der Grund für das schlechte Ergebnis. Wir haben Stimmen verloren, weil ein Klimahype herrscht, der gegen uns läuft. In dieser Situation hätte kein Präsident, egal wie er heisst, Erfolg haben können. Man kann nicht gewinnen, wenn ein fragwürdiges Thema alles andere völlig überlagert.

Sie sagen jetzt Klimahype, früher haben Sie auch schon von der Klimalüge der Linken gesprochen. Sind Sie der Meinung, dass der Mensch nicht für den Klimawandel verantwortlich ist?
Es ist eine gigantische Lüge, wenn man sagt, dass eine CO2-Reduktion in der Schweiz dazu führt, den Klimawandel zu verlangsamen. Wir werden sicher nicht auf diesen Zug aufspringen, zumal ich bezweifle, wie stark der Einfluss des Menschen auf den Klimawandel ist, der schon immer stattgefunden hat.

Auch in Ihrer Partei gibt es aber Stimmen, die Lösungen in der Klimapolitik fordern. Gerade aus Kreisen von SVP-Bauern, welche mit zunehmender Trockenheit zu kämpfen haben, ist dies zu hören.
Unternehmer und Bauern in der SVP tun freiwillig viel gegen den Klimawandel. Aber wir sind gegen Verbote und Ablasshandel, wir wollen keine riesige Umverteilungsmaschinerie, wie sie von den Linken angestrebt wird.

SVP-Abstimmungsplakate

Camille Lothe über Beer Pong, Raclette und Andreas Glarner

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    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 18.01.2020 06:34
    Highlight Highlight Wer Klartext redet ist ein "Polteri", gehört zur „Stahlhelm-Fraktion“? Klar, dass Glarner dem FDP/CVP-Filz nicht in den Kram passt. Wenn das Monopolmedium des Aargaus aber so gegen den Präsidenten einer 30%-Partei polemisiert, hat sich von diesem Teil ihrer Kunden verabschiedet.
  • 044 508 39 39 het sie gseit 17.01.2020 13:40
    Highlight Highlight Gratulier der SVP zu dieser umsichtigen Wahl. Man hat es mit dem Netten versucht, die Linken waren nicht zufrieden. Nun versucht man es halt mit dem weniger Netten.
    Was soll man sonnst?

    Glarner ist ein top Mann und vermutlich genau was es nun braucht.
    Das sich die linken und "netten" so ergelstern und vor Aufregung noch schäumen, zeigt ja nur, das es der richtige Entscheid ist.
  • Schneider Alex 17.01.2020 05:41
    Highlight Highlight SVP hat auch eine sozial- und umweltpolitische Verantwortung.
    Der SVP sollte klar sein, dass ein grosser Teil ihrer Wählerschaft früher links oder gar nicht gewählt hat. Sie muss also bei sozial- und umweltpolitischen Themen aufpassen, dass sie dieses Wählersegment nicht vergrault, wenn sie bei den Schwergewichtsthemen EU/Migration weiterhin Erfolg haben möchte – und das ist dringend nötig.
  • Rochade 17.01.2020 03:19
    Highlight Highlight Faule Eier stinken und der Aargau verkommt so zur politischen Müllhalde der Schweiz. Klimalügner, Bildungsverweigerer und Sozialabbau - Politiker sind keine Lösung für eine stabile Politik. Einzig ihre Hass-hetze gegen Flüchtlinge verhilft ihnen zu Wahlerfolgen und das stinkt bis zum Himmel.
  • philosophund 17.01.2020 00:57
    Highlight Highlight Jäggi wäre „im Vorfeld der Favorit“, wäre Grossrat, habe „ein gutes Auftreten“, sei „eher gemässigt und in der Partei sehr gut verankert“.

    Also eigentlich alles was Glarner nie hatte.
  • Posersalami 17.01.2020 00:03
    Highlight Highlight Gott bewahre uns!

    Was wie sicher nicht brauchen ist noch mehr Spaltung.
  • flausch 16.01.2020 23:33
    Highlight Highlight "Wir haben Stimmen verloren, weil ein Klimahype herrscht, der gegen uns läuft."

    Ja klar, jetzt ist sogar das Klima schuld an der unfähigkeit der rechten Seite. Wie wäre es it ein bisschen mehr Bildung? A ja tschuldigung, das käme ja bei der Basis nicht so gut an.
    • Na_Ja 17.01.2020 23:55
      Highlight Highlight Die SVP ist natürlich NIE selber schuld an etwas, dafür züchten sie gekonnt Feindbilder, was ihr einfach gestrickte Gemüter auch gerne glauben.
  • Güzmo 16.01.2020 23:15
    Highlight Highlight Kaum zu glauben, da donnern die gegen die Wand mit ihrer andauernden Hetze gegen alles was ne andere Meinung hat und dann holen die doch gleich nochmal Anlauf und rennen auf dieselbe Wand zu.
    Noch glauben die ihre verlogenen Framings würden junge Wähler zu ihren Gunsten manipulieren und deren Stimmen über Jahre sichern, das Propagandagrossaufgebot würde helfen und das Brett vor dem Kopf Probleme wegzaubern.
    Ich denke aber, dass die meisten genug haben von der ewigen Hassbotschaft gegen alles was selber Denkt und Glarner predigt ständig nur Hass. Traurig der Mann. Wie wird man nur so?
  • ninolino 16.01.2020 23:02
    Highlight Highlight Jetzt noch Wobmann in SO, Köppel als Parteipräsi und dä Chessel isch gflickt 🥳🥳🥳
  • SörgeliVomChristophNörgeli 16.01.2020 22:58
    Highlight Highlight Dass die SVP in den letzten Jahren verloren hat, hat vermutlich wenig mit dem "weichen" Kurs zu tun, den Glarner bemängelt, sondern damit, dass die SVP halt einfach nach vielen Jahren Wachstum früher oder später verlieren musste: Genau wie in Sport, Wirtschaft und Politik unterliegt sie den normalen Zyklen.
    Mir graut vor solchen Glarner-Aktionen wie als er eine Lehrerin, die die Gesetze korrekt angewandt hatte, dem SVP-Mob zum Frass vorwarf.
    • Na_Ja 17.01.2020 00:48
      Highlight Highlight Ich befürchte, dass seinen Wählern genau das gefällt. Glarner findet immer etwas, womit er seine Basis aufstacheln kann gegen Minderheiten und seine Fans machen noch so gerne mit. Endlich mal den ganzen Frust an Unbekannten auslassen, sich schön aufregen über solche, denen es vermeintlich viel besser geht und das natürlich immer unverdient. Den Menschen gefällt es ihre "Opferolle" zu zelebrieren und die Schuldigen sind natürlich andere wie Ausländer, Andersgläubige, Akademiker, Linke, Gutmenschen, ...
  • Gooner1886 16.01.2020 22:43
    Highlight Highlight 🤮🤮🤮 Wieso bin ich nur so ein Masochist und lese sowas. 🤮🤮🤮 Dieser Mensch ist einfach nur 🤮🤮🤮

    PS: Tut mir leid für den inflationären Gebrauch der 🤮-Smileys aber die drücken meine Meinung gegenüber Stacheldrahtandi am besten aus.
  • You will not be able to use your remote control. 16.01.2020 22:37
    Highlight Highlight
    Fremd Im Eigenen Land
    Play Icon
  • Süffu 16.01.2020 22:19
    Highlight Highlight Also was sagt er nun zum Klimawandel? Auf der einen Seite denkt er, dass der Klimawandel nicht vom Menschen gemacht ist - auf der anderen Seite, dass die Schweiz keinen Einfluss drauf hat und zuletzt, dass SVP Bauern viel gegen den Klimawandel unternehmen. Ä Plagöri!
    • Walter Sahli 16.01.2020 23:34
      Highlight Highlight Naja, die Anderen sind halt schuld. Das macht zwar auch keinen Sinn, entspricht aber typischer SVP-Logik.
  • INVKR 16.01.2020 21:55
    Highlight Highlight Der richtige Weg mit Trollpolitikern wie Glarner umzugehen wäre ja EIGENTLICH ihnen keine Plattform zu bieten und nicht über jede ihrer Kaspereien zu berichten.
    • Füdlifingerfritz 17.01.2020 00:00
      Highlight Highlight "Keine Plattform bieten"... das hört man meistens von denen, die Angst davor haben, sich argumentativ mit den Positionen Andersdenkender auseinanderzusetzen.
      Der Mann ist neuer Kantonalpräsident der grössten Partei des Landes... natürlich soll er eine Plattform haben. Und dank dieser Plattform, dürfen wir uns nun eben mit Argumenten mit dem auseinander setzten, was er da so raushaut. Aber nur die zu Wort kommen zu lassen, die das sagen, was man selber denkt , ist natürlich bequemer.
    • P.M aus W 17.01.2020 00:52
      Highlight Highlight Wie will man sich mit jemandem sachlich auseinandersetzen der stur behauptet 1+1=3 und sich auf nichts anderes einlässt.
    • Füdlifingerfritz 17.01.2020 10:14
      Highlight Highlight @P.M aus W
      Wie oft hast du denn - egal ob von Linken oder Rechten - schon den Satz gehört: "Ahja, jetzt wo Sie es sagen... ich ändere meine Meinung nun. Vielen Dank"? Genau.
      Auch ein Cédric Wehrmut beharrt auf seinem Standpunkt und gibt keinen Milimeter davon Preis. So ist das bei vielen. Und obwohl ich von Cédric Wehrmut nichts (mehr) halte und er genau so stur wie der Löli aus Lieli ist, würde ich mich niemals darüber beklagen, dass er von Watson eine Plattform bekommt, wenn er zum Aargauer SP-Präsident gewählt würde. (Co-Präsi war er ja schon). Das ist eben der Unterschied.
    Weitere Antworten anzeigen
  • bokl 16.01.2020 21:54
    Highlight Highlight Fehr, Mörgeli, Schlüer waren im (vor-)letzten Jahrzehnt und im Windschatten von Blocher erfolgreich. Mittlerweile alle abgewählt...
    • SörgeliVomChristophNörgeli 16.01.2020 23:01
      Highlight Highlight Blocher wurde ja auch abgewählt.
    • mukeleven 17.01.2020 00:56
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • mukeleven 17.01.2020 10:40
      Highlight Highlight wow - mein erster gelöschter!
      auf den trink ich einen hinecht.
      ... gut das wir beide wissen, das er auf dem punkt war.
      sachlichkeit und kommentarregeln 😂😂😂
  • FITO 16.01.2020 21:53
    Highlight Highlight Was für die Österreicher ihre Kellerbewohner ist halt für den Aargau ihr Höhlenliiri.
    Wird es diesen Weisssocken denn nie peinlich?
    Und so einer will auch noch mit dem Thema Bildung politisieren, einer der die Bevölkerung sonst schon gegen das knappe Lehrpersonal aufhetzt.
    Benutzer Bild
  • freddy.k 16.01.2020 21:44
    Highlight Highlight Zum Glück haben sie es noch nicht verstanden.
  • lup 16.01.2020 21:42
    Highlight Highlight Erhält jetzt jeder Kantonalpräsident einer Bundesratspartei eine solche Plattform..?

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