Schweiz
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ARCHIVBILD ZU DEN AKTUELLEN VERKEHRSZAHLEN DER SWISS INTERNATIONAL AIRLINES, AM MONTAG, 12. JUNI 2017 - Passengers queue in the check-in hall 1 at Zurich Airport, pictured in Kloten, Switzerland, on July 31, 2014. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Ansturm am Flughafen Zürich: Die meisten Passagiere werden mit ihrem Ferienflug den Klimawandel beschleunigen. Bild: KEYSTONE

«Wir können doch nicht einfach die Luft verschmutzen – und nichts dafür bezahlen»

Wir schreien auf, wenn Donald Trump den Klimavertrag aufkündet, fliegen aber weiterhin nach Bali in die Ferien. Das sei inkonsequent, meint René Estermann von der Stiftung «myclimate» – und bietet Lösungen an.



Es ist Ferienzeit: Der Flughafen Zürich verzeichnete am Wochenende Rekordzahlen. Mehr als 200'000 Personen wurden am Samstag und Sonntag abgefertigt. 

Seit 2007 hat die Anzahl Passagiere am Flughafen Zürich fast jährlich zugenommen. Waren es vor zehn Jahren noch 20,7 Millionen Passagiere, die registriert wurden, so waren es 2016 bereits 27,7 Millionen. Auch dieses Jahr wird ein Wachstum von rund fünf Prozent erwartet.

Die Airlines und den Flughafen freut es. Doch der Boom hat eine Kehrseite. Denn der Flugverkehr ist für die Umwelt eine schwere Belastung. 

Herr Estermann, können Sie uns anhand eines Beispieles erklären, wie schädlich das Fliegen für die Umwelt ist?
Wenn ich in den Sommerferien von Zürich nach New York und zurück fliege, setze ich etwa gleich viel CO2 frei, wie wenn ich jeden Tag im Jahr mit dem Auto eine Stunde alleine zur Arbeit fahre. 

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René Estermann. bild: zvg

Zur Person 

René Estermann ist seit 10 Jahren Geschäftsführer bei der Stiftung «myclimate». Er ist diplomierter Agraringenieur, studiert hat er an der ETH. Vor seiner Zeit bei «myclimate» arbeitete er selbstständig für die Firma «composto+».

Das heisst, ich kann ein Jahr lang mit dem Fahrrad zur Arbeit radeln, wenn ich aber in die Sommerferien fliege, ist mein ökologischer Fussabdruck trotzdem im Eimer? 
Im Moment gehen wir davon aus, dass eine Person pro Jahr höchstens eine Tonne CO2 verbrauchen darf, um den Klimawandel nicht zu beschleunigen. Bei einem Flug nach New York und wieder zurück werden pro Person in der Economy Class aber bereits über zwei Tonnen CO2 ausgestossen. In der First- und Business-Class sogar noch deutlich mehr. Somit trägt man aktiv zum Klimawandel bei.

«Geht die Erderwärmung ungebremst weiter, rechnen wir mit 100 bis 200 Millionen Flüchtlingen weltweit.»

Mit welchen Folgen?
Momentan steuern wir auf eine Erderwärmung von vier bis sechs Grad bis Ende des Jahrhunderts zu. Dies hat zum Beispiel heftige Auswirkungen auf die Migrationsströme. Heute haben wir Flüchtlinge im einstelligen Millionen-Bereich. Geht die Erwärmung jedoch ungebremst weiter, rechnen wir mit 100 bis 200 Millionen Flüchtlingen weltweit. 

Über zehn Mal mehr als heute ...
Richtig. Denken Sie zum Beispiel an ein Land wie Bangladesch. Dort leben 160 Millionen Menschen, viele davon auf Meereshöhe. Wenn der Meeresspiegel dort nur ein wenig steigt, sind Millionen von Existenzen bedroht. Länder wie Holland oder Deutschland können auf den Anstieg des Meeresspiegels bis zu einem gewissen Grad mit baulichen Massnahmen reagieren, an vielen Orten fehlen jedoch das Know-How und die Ressourcen dazu.

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Blick auf Dhaka: Die Hauptstadt von Bangladesch liegt nur sechs Meter über Meer. bild: shutterstock

Eine düstere Prognose, zumal die Flüchtlingskrise Europa schon heute an seine Grenzen bringt. 
Die Flüchtlingsströme werden nicht nur über das Mittelmeer zunehmen, auch in Asien wird es grosse Migrationen geben. Betroffen ist aber auch Europa selber. In Spanien und Italien werden ähnliche klimatische Verhältnisse herrschen, wie wir sie heute in Nordafrika erleben.

«Jeder hat die Möglichkeit und auch die Verantwortung, den CO2-Ausstoss sukzessive zu reduzieren.»

Wie sieht die Situation betreffend Klimaflüchtlinge heute aus?
Aufgrund des Klimawandels kommt es zu immer mehr Extremwetter-Situationen. Gerade in Indien oder Afrika gibt es immer öfters Leute, die wegen eines Extrem-Ereignisses alles verlieren und in ihrer Heimat keine Zukunft mehr sehen. Die Folge davon sind zunehmende Migrationsströme. Das Pariser Klimaabkommen ist eigentlich nichts anderes als Risikomanagement. Wird beim Klimaschutz nichts unternommen, wird dies grosse soziale, politische und vor allem auch wirtschaftliche Probleme auslösen. Ökonomen haben berechnet, dass es uns enorm teuer kommt, wenn wir nichts unternehmen. Bei einer Erderwärmung von 1-2 Grad, wie es im Abkommen als Ziel festgehalten wird, geht man davon aus, dass die Folgen einigermassen tragbar sind. Alles darüber wäre verheerend. 

Eine globale Herausforderung. Kann eine Einzelperson da überhaupt etwas unternehmen? Zumal sich Big Player wie Trump oder Erdogan plötzlich querstellen und das Klimaabkommen wieder aufkünden. 
Klimaschutz ist immer lokal und global. Nicht entweder oder. Sondern sowohl als auch. Jeder hat einen Handlungsbereich. Sei es privat oder geschäftlich. Jeder hat die Möglichkeit und auch die Verantwortung, den CO2-Ausstoss sukzessive zu reduzieren. Momentan stossen wir in der Schweiz jährlich fünf Tonnen CO2 pro Kopf aus, das soll gemäss Pariser Abkommen runter auf eine Tonne pro Person. Das braucht einen Effort von allen. 

Ist man sich dessen in der Schweiz bewusst?
Nicht unbedingt. Rund ein Drittel der Parlamentarier wollten das Klimaabkommen nicht unterschreiben. Sie argumentierten, die Kosten seien zu hoch, der Anteil der Schweiz am weltweiten CO2-Ausstoss zu klein. Dabei vergessen sie, dass die Kosten beim Nichtstun dereinst viel höher sein werden. 

Ich will also Verantwortung übernehmen und meine Emissionen senken. Dann müsste ich konsequenterweise ganz auf das Fliegen verzichten, zumal es meine weiteren CO2-Sünden deutlich in den Schatten stellt.   Selbstverständlich ist es am besten, so wenig CO2 zu emittieren wie möglich. Ein Verzicht aufs Fliegen hat definitiv grosse Auswirkungen auf den persönlichen ökologischen Fussabdruck. Aber unser Motto lautet: «Mache dein Bestes, kompensiere den Rest». Wenn man schon Emissionen produziert, soll man wenigstens dafür bezahlen, dass sie jemand an einem anderen Ort reduzieren kann.

Sie sprechen das Thema CO2-Kompensation an. Wie funktioniert das?
Bleiben wir beim Fliegen. Dort können wir ziemlich genau berechnen, wie viel CO2 der einzelne Passagier emittiert. Nun kann er einen entsprechenden Betrag bezahlen, damit die ausgestossene Menge an CO2 an einem anderen Ort auf der Welt eingespart oder gebunden werden kann.

Ist das teuer?
Nein, für etwa fünf Prozent des Ticketpreises kann man bereits CO2-neutral fliegen. Auf unserer Website kann man ausrechnen, wie viel man bezahlen muss, um seinen Flug zu kompensieren.

Ich fliege also in die Ferien, will dabei aber den Klimawandel nicht beschleunigen – und bezahle CO2-Kompensation. Was passiert jetzt genau mit meinem Geld?
Wir führen Projekte in rund 30 Ländern durch. Auf allen Kontinenten, aber auch in der Schweiz. In Kenya installieren wir zum Beispiel effiziente Koch-Stationen, die massiv weniger Holz brauchen. Somit kommt es zu weniger Abholzung und die Wälder werden geschützt. 

Geht die Rechnung wirklich auf? Wer sagt denn, dass diese Solar-Kocher nach der Installation auch tatsächlich funktionieren und benutzt werden? Überprüft ihr, ob eure Massnahmen auch nachhaltig sind?
Wir gehen immer langjährige Partnerschaften ein und kontrollieren regelmässig, ob die ergriffenen Massnahmen auch langfristig ihre Wirkung entfalten. Geht ein Solar-Kocher kaputt, oder wird er nicht benutzt, fliesst er nicht mehr in die Rechnung ein. 

Also kann ich wirklich mit reinem Gewissen nach New York und zurück fliegen, wenn ich CO2-Kompensation bezahle?
Ja, das kannst du. Du bist nämlich nicht nur CO2-neutral geflogen, sondern hast auch ein langfristiges Projekt unterstützt. Denn mit unseren Massnahmen werden nicht nur die Emissionen gesenkt. Wenn wir zum Beispiel Solar-Lampen in Afrika installieren, können Schulkinder auch nach Sonnenuntergang noch Bücher lesen und lernen. Sonst ist es rund um den Äquator bereits um 6 Uhr stockdunkel.

«Es gibt eigentlich keinen Grund, diese Abgabe nicht zu bezahlen.»

Ihr betreibt eigentlich einen modernen Ablasshandel ...
Damit habe ich kein Problem. Ich mache eine Sünde und bezahle dafür. CO2-Kompensation ist gelebtes Verursacherprinzip. Viele benutzen den Begriff Ablasshandel als Ausrede, um nichts fürs eigene Tun bezahlen zu müssen. Sollen die anderen, die Allgemeinheit den Schaden berappen? Eigentlich gibt es keinen Grund, diese Abgabe für die eigenen Emissionen nicht zu bezahlen.

Können Sie das Verursacherprinzip erläutern?
In den 50er- und 60er-Jahren hatten wir hier in der Schweiz dreckige Seen und Flüsse. So verschmutzt, dass wir darin nicht einmal baden konnten. Das Abwasser wurde direkt in die Gewässer abgelassen. Deshalb wurde eine gesetzliche Grundlage erarbeitet, dass jedermann sein Abwasser an die Kanalisation und an die Abwasserreinigungsanlage anschliessen muss. Gratis war die Umstellung nicht, es musste viel in die Infrastruktur investiert werden. Bezahlen musste der Verursacher, indem eine Abwassergebühr erhoben wurde. Wir haben damit grosse Erfolge gefeiert, die Seen und Flüsse sind heute wieder sauber – keiner möchte das herrliche Schwimmen in Seen und Flüssen jetzt an den heissen Tagen missen – und ab der Gebühr stört sich kaum mehr einer. Eine ähnliche Entwicklung gab es auch bei der Abfallentsorgung. 

Ein Schild warnt vor dem Baden in der verschmutzten Aare im Strandbad Solothurn, aufgenommen im Sommer 1966. (KEYSTONE/Str)

Ein Schild warnt vor dem Baden in der verschmutzten Aare im Strandbad Solothurn, aufgenommen im Sommer 1966. Bild: KEYSTONE

Heute haben wir Gebührensäcke ...
Richtig, das gab es früher nicht. In den 70er-Jahren wurde der Abfall in der Schweiz oftmals verbrannt, irgendwo deponiert oder in einem Loch verscharrt. Heute bezahlt der Abfallverursacher eine Gebühr, dafür haben wir ordentliche Recycling- und Entsorgungsanlagen. 

Das Gleiche soll nun im Flugverkehr passieren?
Ja, Prinzip und Vorgehen haben sich bewährt. Der Ursacher bezahlt so viel, wie es braucht, um das Problem zu lösen. Die CO2-Kompensationsgebühr müsste eigentlich automatisch auf den Ticketpreis beim Fliegen aufgeschlagen werden. Man kann doch nicht einfach die Luft gratis verschmutzen und nichts dafür bezahlen.

Und weshalb ist es heute noch nicht so weit?
Die Airline-Industrie ist international sehr vernetzt. Da ist es schwierig, als einzelnes Land vorauszugehen. Deshalb braucht es ein internationales Agreement, dass auf alle Flugtickets CO2-Gebühr erhoben wird. 

Fehlt ein gewisser Pioniergeist in der Schweizer Politik?
Ja, absolut. Wir fordern die klimaneutrale Schweiz: Auf allen CO2-Emissionen, ob beim Fliegen, Heizen oder Autofahren, soll ein Preis erhoben werden, der dazu dient, das Klimaproblem zu lösen. Genau so wie wir das Abwasser- und Abfallproblem erfolgreich lösen. Wie in den 60er-, 70er- und 80er-Jahren wird jedoch argumentiert, dass wir uns das nicht leisten können, dass uns alles zu teuer komme. Dabei geht vergessen, dass durch die CO2-Gebühren neue saubere Technologien und Projekte finanziert werden können und somit neue Arbeitsplätze erschafft werden. Die Schweiz kann so eine globale Vorreiterrolle übernehmen und wirtschaftlich als Exportnation für den globalen Markt sogar davon profitieren, wie wir das mit Abwasser- und Abfalltechnologien ja auch erfolgreich tun.

Und bezahlt würde es im Falle des Flugverkehrs ja sowieso vom Verursacher.
Genau. Das Kostenargument zieht auch aus einem anderen Grund nicht: Wir alle und die Airline-Industrie haben in den vergangenen Jahren von massiven Einsparungen profitiert. Der Preis für ein Barrell Öl ist von 100 US-Dollar auf unter 50 US-Dollar gefallen. Global sparen die Airlines aktuell jährlich 100 Milliarden Dollar Kerosinkosten ein im Vergleich zu 2013/14. Wenn die Airline-Industrie etwa 10 bis 20 Prozent dieser Einsparungen für CO2-Kompensation aufwenden würde, flöge man heute bereits global CO2-neutral. Durch die zur Zeit so günstigen Öl-, Benzin- und Gaspreise sparen wir in der Schweiz aktuell jährlich total rund 8 Milliarden Franken. Pro Kopf also satte 1000 Franken.

Gibt es denn momentan überhaupt keine solche Bemühungen auf Seiten der Airlines?
Doch. Momentan produziert die ganze Airline-Industrie pro Jahr etwa eine Milliarde Tonne CO2. Ab 2020 soll alles, was darüber hinausgeht, kompensiert werden. Das wurde im globalen CORSIA-Abkommen so festgelegt. Ein erster guter Schritt, aber eigentlich fordern wir, dass der gesamte CO2-Ausstoss kompensiert wird. 

«Am besten wäre es, wenn die Airlines eine Opt-Out-Möglichkeit anbieten würden.»

Bleibt uns also vorläufig die Möglichkeit, die Gebühr freiwillig zu bezahlen. Doch viele wissen von dieser Möglichkeit gar nichts. Müssten die Airlines dies nicht prominenter anbieten?
Ja, daran arbeiten wir nun schon seit Jahren. 

Bei der Swiss kann man für eine Gebühr den Sitzplatz buchen, das Menü auswählen und eine Versicherung abschliessen. Aber von einer CO2-Kompensation sieht der Passagier beim Buchungsprozess nichts. Eigentlich bräuchte es ja nur ein weiteres Kästchen ...
Ja, es wäre wirklich ein Leichtes, die CO2-Kompensation prominent anzubieten. Ab 2018 wollen das Swiss und Lufthansa erleichtern. Bisher hatten sie leider andere Prioritäten.

Glauben Sie, dass die Passagiere freiwillig eine CO2-Gebühr zahlen würden?
Ja, davon gehen wir definitiv aus. Am besten wäre es, wenn die Airlines eine Opt-Out-Möglichkeit anbieten würden. Die CO2-Gebühr wäre bereits angewählt, der Passagier müsste sich bewusst dagegen entscheiden, falls er diese nicht wollen würde. 

Kann man abschätzen, wie viele Leute dadurch CO2-neutral fliegen würden?
Wir haben mit der Stadt Genf eine Partnerschaft. Dort wird den Bewohnern beim Heizen mit Erdgas eine Opt-Out-Möglichkeit angeboten. Die Zahlen sind überragend, über 95 Prozent bezahlen heute CO2-Kompensation.

Umfrage

Bist du bereit, auf deinen Flug eine CO2-Abgabe zu bezahlen?

  • Abstimmen

1,476 Votes zu: Bist du bereit, auf deinen Flug eine CO2-Abgabe zu bezahlen?

  • 58%Ja, das mache ich jetzt gleich.
  • 20%Erst, wenn es die Airlines prominent anbieten.
  • 11%Nein, das sollen die Airlines bezahlen.
  • 11%Nein, eine CO2-Abgabe halte ich für wenig sinnvoll.

Mit einer einfachen Änderung beim Buchungsprozess könnten also bereits hervorragende Resultate für die Umwelt erzielt werden. Wie lange laufen eure Verhandlungen mit der Swiss bereits?
Schon lange. Es dürften ziemlich genau zehn Jahre sein. Wir hoffen jetzt wirklich, dass es endlich mal vorwärts geht.

Noch eine letzte Frage: Wohin gehen Sie in den Urlaub?
Diesen Sommer gehen wir mit dem Fahrrad und dem Zug an den Lago Maggiore. Aber es ist nicht so, dass ich nie fliegen würde. Reisen ist eine gute Sache: bildet und macht glücklich. Nur sollte es langsam selbstverständlich sein, auch die Kosten für verursachte CO2-Emissionen zu bezahlen.

43 Vorher-nachher-Bilder, die zeigen, wie krass sich die Erde verändert hat

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147Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Olaf44512 25.07.2017 22:22
    Highlight Highlight Super, ich darf on die Ferien nach New York und der Bubu in Afrika kriegt eine Solarlampe. Damit kann er in der Nacht lernen und trägt dann zur Entwicklung seinen Landes bei, welche selbstverständlich völlig Klimaneutral stattfindet. Wenn nicht, kann der Bubu ja dann sonst jemandem eine Solarlampe bezahlen.
  • Jan Portmann 21.07.2017 08:28
    Highlight Highlight Tja.... aber man sollte eher aufs auto statt auf den flieger verzichten. Denn der zivile flugverkehr verursacht nur gerade mal 2% des weltweiten co2 ausstosses. Ich finde daher wir sollten daher erstmal an anderen weitaus schwerwiegenden problemen arbeiten. Beispielsweise sollte man eine hohe steuer für autotreibstoff verlangen und dieses geld dann für die gewinnung von erneuerbaren energien einsetzen oder in den ÖV investieren.
    • Mr.Tomato 26.07.2017 05:45
      Highlight Highlight Ein Jahr Auto (Mittelklasse) fahren entspricht in etwa der Klimabelastung eines Hinfluges nach Indien..!
      Und zuerst sollte die Mehrheit der "westlichen Welt" ENDLICH mal den Fleischkonsum reduzieren❗️(natürlich auch Milchprodukte)❗️
      Ich könnte kotzen, so egoistisch und ignorant sind wir "modernen"
      Menschen geworden🤢 und es macht mich echt traurig 😪... irgendwann rächt sich die Natur noch...
  • bebra 18.07.2017 23:38
    Highlight Highlight Innerhalb Europas gibt es eigentlich keinen Grund, das Flugzeug zu nehmen. Mit internationaler Zusammenarbeit könnte die Eisenbahn für lange Strecken komfortabler, günstiger und schneller gemacht werden. Damit würde ein grosser Teil der Luft- und Lärm-Verschmutzung durch Flugzeuge wegfallen.
  • Hugeyun 18.07.2017 19:49
    Highlight Highlight Sollten nicht eher "saubere" Flugzeuge entwickelt werden?
    • Binnennomade 18.07.2017 20:24
      Highlight Highlight Tu das! Wir überbrücken dann mal mit weniger fliegen und CO2-Kompensation bis du fertig bist.
    • Jan Portmann 21.07.2017 08:33
      Highlight Highlight Die flugzeugindustrie und vor allem die airlines sind ja stets daran die effizienz der flugzeuge zu verbessern. Bessere auslastung, neue triebwerke, winglets, optimierte streckenführung, möglichst wenig treibstoff tanken oder nur soviel wie gebraucht wird, etc. Mit diesen massnahmen reduziert sich der spritverbrauch bei der a320neo z.b um über 17%. Ist doch schonmal besser als nichts. Und übrigens verbraucht ein durchschnittlicher passagierflieger des 21. JH nur ca. 3.5 l kerosin auf 100 km pro passagier. Natürlich wenn das flugzeug gut besetzt ist.
  • 7immi 18.07.2017 19:19
    Highlight Highlight aus welchem grund wird hier eigentlich genau die luftfahrt kritisiert? ist es einfach, weil es quasi als wohlstand gilt, zu reisen? denn gemäss [ https://www.bazl.admin.ch/dam/bazl/de/dokumente/Politik/Umwelt/die_klimawirkungdesluftverkehrs.pdf.download.pdf/die_klimawirkungdesluftverkehrs.pdf ]
    macht der co2 ausstoss der luftfahrt rund 3% des weltweiten ausstosses aus und ist so auf dem niveau der weltweiten serversysteme...
    die vorgeschlagene scheinkompensation finde ich aber falsch, da das co2 nicht kompensiert (="abgebaut") wird, sondern nur irgendwo eingespart wird...
    • Binnennomade 18.07.2017 20:27
      Highlight Highlight Weil man als Individuum da am meisten beitragen kann. Mehr Wirkung erziehlt nur noch die Reduktion des Fleischkonsums.
    • qumquatsch 18.07.2017 21:34
      Highlight Highlight Weil fliegen für die klare Mehrheit freiwillig (=Luxus) ist und im Gegensatz zu Server, Privatverkehr etc zwar auch optimiert werden sollte aber zusätzlich schlicht nicht zwingend notwendig ist in unserer heutigen Welt

      Die grob vereinfacht...
    • 7immi 18.07.2017 22:29
      Highlight Highlight @qumquatsch
      ist es also weniger luxus, um 0800 alleine im auto von winterthur nach zürich / von zürich nach bern zu fahren? jeden tag?
      für mich ist einfach nicht klar, weshalb man an einem ort ansetzt, der nicht einschenkt und bei vielen leuten zum ausgleich gehört (urlaub). das geld würde man besser in die erforschung besserer akkutechnologien einsetzen, da wäre schlussendlich mehr gespart als diese 3% (optimistisch gerechnet, da ja frachtflüge auch einfliessen).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pointer 18.07.2017 18:19
    Highlight Highlight Sünden und Ablasshandel. Das tönt für mich nach Religion und nicht nach Wissenschaft!
    • W wie Wambo 19.07.2017 15:27
      Highlight Highlight Artikel überhaupt gelesen?
      Das Verursacherprinzip nimmt in den Umweltwissenschaften und -ökonomie eine prominente Rolle ein bei der Integration von externen Kosten.
      Dass das nichts mit einer Zahlung zu tun hat, die einem verspricht nach dem Tod an einen imaginären Ort zu kommen, sollte jedem klar sein.
    • Sophia 28.07.2017 10:30
      Highlight Highlight Gehör am besten mal überprüfen lassen!
  • Real John Doe 18.07.2017 17:01
    Highlight Highlight Fliegen sollte per se viel viel mehr kosten als es momentan kostet. Ich mag mich noch an Zeiten erinnern, da konnte ich die Leute aus dem persönlichen Umfeld die schon mal nach Übersee geflogen sind an einer Hand abzählen. Einfach weil der Preis pro Person etwa 3x so hoch war. 3. Heute fliegt man mit der Swiss zum Aktionspreis für 499.- nach NY und zurück. einfach so, weil gerade Lust und Laune. das ist doch wahnsinn!
  • WeischDoch 18.07.2017 16:53
    Highlight Highlight Was für einen Prozentsatz macht der Private ausstoss im vergleich zur Industrie aus? Ich meine wenn der private Ausstoss der Schweizer nicht mal einen Prozentsatz dessen ausmacht, was Chinas Industrie raushaut, dann ist teureres Fliegen nur was fürs Gewissen.
    • Binnennomade 18.07.2017 18:31
      Highlight Highlight Personentransport ist etwa gleich viel wie Industrie, siehe zb hier:
      https://www.theguardian.com/environment/2011/apr/28/industries-sectors-carbon-emissions

      Aber du hast natürlich recht, dass wir generell weniger konsummieren sollten, denn die Industrie stellt letztlich unsere Konsumgüter her.
    • satyros 18.07.2017 18:49
      Highlight Highlight Es gibt auch 171 mal mehr Chinesen als Schweizer. Würden die alle so leben wollen wie wir, könnte man sowieso einpacken. Hier auf unseren Privilegien rumhocken und mit den Fingern auf andere zeigen, ist billig.
    • WeischDoch 18.07.2017 20:49
      Highlight Highlight Satyros ich hab gefragt weil ich keine Zahlen kenne. Wenn du sie lieferst, werde ich solche von dir genannten Details bestimmt beachten ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gulasch 18.07.2017 16:35
    Highlight Highlight Danke für den Bericht und Link, habe gerade meine Reise kompensiert!
  • jaähä 18.07.2017 15:04
    Highlight Highlight An die eigenverantwortung zu appelieren ist ja gut gemeint. Funktioniert aber nicht und wird nie einen Einfluss haben. Es geht nur über politische Lösungen. Deshalb ist es wichtig dass man sich über trump empört. Würde jeder seine Energie, welche er für überzeugungsarbeit seiner kollegen benötigt, dafür verwenden würde, druck auf die politik zu erzeugen, wäre definitiv mehr erreicht.
    • .ch 21.07.2017 12:50
      Highlight Highlight Vielleicht ist beides wichtig?
    • Sophia 28.07.2017 10:44
      Highlight Highlight Jaähä, ich kann gar nicht verstehen, weshalb du so viele Blitze bekommst, ich schenke dir tausend Herzchen!!
      Die Amis (Trump) machen genau das, was hier die Klimaskeptiker machen, sie schieben die Schuld auf andere und profitieren davon. (Auf die Idee des Sir's, dass die Ozeane daran schuld sind, ist aber selbst der Trump nocht nicht gekommen!) Deutsche Autofirmen werden hart bestraft wegen der Abgase, die Amis selbst aber verlassen das Pariser Klimaabkommen! Schizophren!
  • Daniel Lopez 18.07.2017 15:02
    Highlight Highlight Dieses Jahr: Ferien in Januar Sri Lanka, Ostern New York, Juli China/Südkorea/Taiwan, Dezember Argentinien. Bin normaler Büetzer (Forstwart) Jetzt ein Klimasünder?
    • ARoq 18.07.2017 15:16
      Highlight Highlight Ja.
    • d_yannick_ 18.07.2017 15:29
      Highlight Highlight Was hat das mit deinem Beruf zu tun?
    • TRL 18.07.2017 15:31
      Highlight Highlight Ich glaube nicht, dass deine Frage ernst gemeint ist. Du weisst selber, dass du ein Klimasünder bist. Am besten würden die sogenannten Kompensationen standardmässig erhoben. Von allen Airlines. (https://de.wikipedia.org/wiki/Mineralölsteuer) Um zB Länder mit Wald, dafür zu bezahlen, diesen nicht abzuholzen. Egal ob Entwicklungsland oder nicht. Wir bezahlen die Araber ja auch für ihr Öl. Alles was man besitzen kann und CO2 aus der Luft nimmt, wird damit finanziert. "Nur einsparen" gilt nicht. Oder weniger. Mehr Wertschätzung für den Wald müsste dir als Forstwart eigentlich gefallen, oder?
    Weitere Antworten anzeigen
  • TRL 18.07.2017 14:00
    Highlight Highlight Also angenommen wir dürfen fliegen, mit Erdöl heizen, mit Diesel fahren (und das Krebsrisiko der Anwohner erhöhen), weil wir jemanden anderen dafür bezahlen weniger Dreck zu produzieren: 1) gibt es überhaupt genügend Projekte um alle fossilen Energieträger zu kompensieren? 2) Ich verstehe unter Kompensieren eigentlich etwas anderes: Das CO2, das ich in die Atmosphäre puste, sollte andernorts wieder RAUSGENOMMEN werden. Nicht nur einfach "NICHT EMMITIERT"! Sind alles coole Projekte. Aber die als Klimaneutralität zu verkaufen ist Marketingverarsche und produziert im dümmsten Fall Klimaleugner.
  • solani 18.07.2017 13:55
    Highlight Highlight Ich finde die CO2-Kompensation eine gute Sache.
    Es ist viel effizienter in neue Technologien/Forschung zu investieren, als Dinge zu verbieten oder uns "an der Nase zu nehmen".
    Ich glaube die Gegner von Klimazielen etc. sind meistens eher auf die Verzichte und Kosten fokussiert, die man mit der HEUTIGEN Technologie auf sich nehmen müsste. Es wird jedoch fleissig entwickelt und geforscht in Bereichen wie Logistik, Heizung, Isolierung usw. Und da auch dagegen zu sein, wäre dann doch fast ein bisschen paradox..
  • Saraina 18.07.2017 13:04
    Highlight Highlight Bezahlen die Luftwaffen eigentlich auch CO2 Abgaben?
    • ARoq 18.07.2017 15:14
      Highlight Highlight Nicht mal die zivile Luftfahrt zahlt welche, warum also das Militär?
      Kerosin ist sogar von Mineralöl- und Mehrwertsteuern befreit.
  • Snowy 18.07.2017 12:59
    Highlight Highlight Die Opt-Out Variante sollte für Airlines eine Selbstverständlichkeit sein.

    Flix-Bus macht´s mit einer Opt-In Variante (immerhin) vor wie´s geht.
  • splatter 18.07.2017 12:51
    Highlight Highlight MyClimate ist gut und recht, aber es wird niemals reichen!
    Fliegen muss verdammt viel teurer werden.
    Die Lösung mit MyClimate kommt mir so vor: wir verschmutzen zwar den Zürisee, aber hey, dafür schauen wir, dass in Afrika ein See nicht verschmutzt wird.
    • atomschlaf 18.07.2017 13:54
      Highlight Highlight @splatter: Du hast die Thematik nicht verstanden.
      Im Gegensatz zur von Dir als Beispiel genannten Gewässerverschmutzung ist CO2 nicht lokal sondern global relevant.

      Daher ist es auch sinnvoll, den CO2-Ausstoss dort zu reduzieren wo dies am wenigsten Kosten verursacht. Ob dies nun in der Schweiz oder in Burkina Faso passiert, spielt keine Rolle.
    • foxbeast 18.07.2017 14:27
      Highlight Highlight So würde fliegen ja teurer werden...
      Und: Der Vergleich hinkt, weil es nur eine Erdatmosphäre, sprich einen grossen globalen See, gibt
  • olllli 18.07.2017 12:44
    Highlight Highlight Wieso spricht man da nur von der Fligerei. Wieso redet niemand von all die Schiffe wo Tag und nacht unterwegs sind. Schiffe ob Transport oder Kreuzfahrt verbrennen immernoch Schweröl. Schweröl ist eine Abfallprodukt und enthält 3500mal mehr CO2 als normale Tankstellen Diesel. Nur ein einzige grosse Kreuzfahrtschiff verursacht soviel CO2 wie 1Mio Autos. Man hat ausgerechnet das die 15 grösste Transportschiffe mehr CO2 verursachen als alle Autos zusammen. Darüber redet niemand gerne weil dort geht es um richtig viel Geld. Bis heute gibt es keine CO2 Vorschriften für die Schiffe nur Empfehlungen
    • Pasch 18.07.2017 13:00
      Highlight Highlight Weil die Schweiz ein Binnenland ist und sich hier keiner drum schert.
      Aber lieber den bereits verantwortungsvollen Bürger ( im Vergleich zu anderen Ländern) weiter nötigen, ausnehmen und im ein schlechtes Gewissen verpassen.
      Und wenn morgen die ganze Schweiz die Luft anhalten würde, gäbe es keinen Unterschied Global.
    • Snowy 18.07.2017 13:24
      Highlight Highlight Absolut Deiner Meinung. Was mit dem Schweröl/Schiffahrt passiert ist eine Katastrophe...: https://www.welt.de/dieweltbewegen/sonderveroeffentlichungen/article118988228/Das-schmutzigste-Gewerbe-der-Welt-bleibt-auf-Kurs.html

      ABER: Nur weil woanders die Probleme noch grösser sind, heisst das nicht untätig zu bleiben.
      Ansonsten könnte (fast) jedes Probelm mit dieser Argumentation vertagt werden.
    • Makatitom 18.07.2017 14:08
      Highlight Highlight @Pasch, wieviele Millionen hat der Bundesrat erst kürzlich in unsere Hochseeschifffahrt investiert, um Konkurse abzuwenden?
    Weitere Antworten anzeigen
  • pamayer 18.07.2017 12:29
    Highlight Highlight dass die co2 kompensation nicht einfach global inbegriffen ist, verursacht bei mir kopfschütteln.
    aber ja, die menschheit will an sich selbst zu grunde gehen.
    viel spass dabei. und nicht vergessen: klimaanlagen jetzt kaufen, es könnte warm werden.
  • Ein Freigeist 18.07.2017 12:13
    Highlight Highlight Ja, CO2 muss reduziert werden. Wird es auch - weil wir alle gerne leben und gesund sind. Einen Hype zu veranstalten bringt genausoviel wie kopflos durch die Gegend zu laufen und Verschwörungstheorien zu verbreiten. Die Lösung ist einfach: Wir sind durch Technologien zu CO2 Herstellern geworden und wir werden durch Technologien CO2 wieder reduzieren
    • Snowy 18.07.2017 13:03
      Highlight Highlight Ja, stimmt... Die Wasserqualität in Schweizer Flüssen und Seen hat sich auch ganz einfach durch gutes Zureden an die Bevölkerung und durch neuere Technik verbessert... NOT!

      Manchmal muss dem Menschen zu seinem Glück etwas nachgeholfen werden. Siehe auch Erfolgsgeschichte der Sackgebühr.
    • Binnennomade 18.07.2017 18:13
      Highlight Highlight Genau. So wie wir ja mittlerweile Technologien zur Endlagerung radioaktiver Abfälle gefunden haben, wie wir uns das in den 60er Jahren gedacht haben.
  • TheDan 18.07.2017 11:59
    Highlight Highlight Zur Einhaltung der Klimaziele zulässiger CO2 Ausstoss pro Kopf und Jahr: 1t
    Flug nach New York: 2t
    Der Durchschnittsschweizer produziert jedoch aktuell 5t.

    Ist den Leuten hier bewusst dass Flüge für die Einhaltung der Klimaziele verboten werden müssen?
    Unter Beibehaltung unseres aktuellen Wohlstandes ist das Ziel von 1t CO2 pro Jahr genauso illusorisch wie die 2000W Gesellschaft. Das kann nur durch Verzicht von praktisch allem erreicht werden. Alleine der CO2 Austoss durch Atmung beträgt je nach körperlicher Aktivität zw. 0.2 und 2t. Demnach muss auch Sport zwingend verboten werden...
    • Snowy 18.07.2017 13:07
      Highlight Highlight Das Problem ist, dass aktuell nur ein Bruchteil der Menschheit die Moblität (v.a. in Form von Freizeitflugverkehr) in dem Umfang geniesst wie der Westen dies tut.

      Wenn nun die Milliarden Menschen, welche aktuell in Schwellenländern leben, künftig einmal pro Jahr in die Ferien fliegen, hätte dies katastrophale Folgen für die Umwelt.

      Obwohl asozial und ungerecht: Es gibt aktuell keine andere Möglichkeit als Flugreisen massiv zu verteuern. Dies solange Flugreisen derart klimaschädigend sind.
    • TheDan 18.07.2017 14:04
      Highlight Highlight Dieser Ablasshandel beruhigt das eigene Gewissen und kann, solange sich die Entwicklunsländer noch entwickeln, eventuell auch global gesehen funktionieren. Ich befürchte jedoch dass es gleich kommt wie bei der Entwicklungshilfe, wo der Grossteil bereits auf dem Weg dorthin verbraucht wird.

      Unseren Luxus beizubehalten auf Kosten derer die es sich nicht leisten können, ist für mich moralisch absolut verwerflich und zeigt nur die Dekadenz und Arroganz unserer Kultur.

      Deshalb:
      Nicht die Entwicklungsländer müssen sich entwickeln, sondern wir müssen unsere Ansprüche auf Entwicklungsniveau senken.
  • Sascha Kehl 18.07.2017 11:55
    Highlight Highlight Erderwärmung und darauffolgende Eiszeiten gab es schon immer, auch ohne Flugzeuge.
    Oder haben die Vulkane und Saurier früher kein CO2 ausgestossen...?
    • Marshawn 18.07.2017 12:08
      Highlight Highlight Das Problem ist nicht das CO2 sn sich, sondern dass der Mensch das System aus dem Gleichgewicht bringt (CO2 Kreislauf).

      Ebenfalls dieses Video:
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    • Nukular! Das Wort heisst Nukular. 18.07.2017 12:30
      Highlight Highlight Haben sie.
      Der Punkt ist aber, dass sie nie in so kurzer Zeit und in diesen Mengen CO2 ausgestossen haben und das sie nicht seit Jahrmillionen gespeichertes CO2 aus der Erde geholt haben und verbrannten.

      Freundliche Grüsse aus Sektor 7G.
    • Snowy 18.07.2017 13:09
      Highlight Highlight Erwärmung um 1,5 Grad innerhalb 120 Jahren hat es in der Erdgeschichte noch nie gegeben (mit riesigem Abstand).
  • Yes. 18.07.2017 11:50
    Highlight Highlight Es ist nicht möglich beliebig viel CO2 Emissionen, aus Verbrennung von fossilen Brennstoffen, zu kompensieren. Ein bisschen Wiederaufforstung und damit hat es sich dann bald mal.
    Die einzige Chance sehe ich in der Entwicklung neuer Technologien in einem Wettlauf gegen die Zeit, so dass man an einen Punkt gelangt, an dem man sämtliches Öl/Kohle/Gas in der Erde lassen kann (oder dann vom Gesetz her muss).
    • Lami23 18.07.2017 12:31
      Highlight Highlight Und ein bisschen verzicht wäre sicher auch nicht schlecht.
    • Carina59 18.07.2017 15:21
      Highlight Highlight Ein bisschen viel Verzicht wäre noch besser. Dass das Thema Abholzung für den unnatürlichen,gierigen und unnötigen,ungesundenFleischbedarf nicht zur Sprache kommt,erstaunt mich nicht besonders. Denn auf die abartige Fleischfresserei will mann/frau noch am wenigsten verzichten! Für ungebremsten Fleischverzehr geht ein grosser Teil der Weltbevölkerung buchstäblich über Leichen. Letztendlich auch über die eigenen,aber dies wird herunter gespielt bis zum Erbrechen.
    • Yes. 18.07.2017 18:02
      Highlight Highlight @Lami Natürlich hast du recht, aber ich sehe momentan einen freiwillige Verzicht, der wirklich etwas bewirkt als utopisch an.
      JEDER will fliegen, die Flugzahlen in der Schweiz steigen ja immer noch, in Asien explodieren sie, Afrika wird evtl. auch bald folgen.
      Und auch bei jungen Leuten oder progressiven gibt es nichts, was auf eine Änderung des jetzigen Verhaltens schliessen lassen könnte.
  • Skater88 18.07.2017 11:42
    Highlight Highlight Stiftungen, Umweltschutz, Kompensation. Ist ja alles schön und gut, dennoch zahlen wir mit einer Zahl auf einem Papier, und wissen dass wir die Umwelt dennoch beschädigen.

    Die Schädigung selber bleibt ja, auch wenn an einem anderen Ort "etwas weniger beschädigt" wird. Geht in einer Finanzorientierten Gesellschaft auf,aus Umweltperspektive aber konsequenterweise nicht.
    • Snowy 18.07.2017 13:11
      Highlight Highlight Obwohl es niemand gerne hört (auch ich nicht)...: Energie und vor allem Mobilität ist viel zu günstig und würde darum zu oft konsumiert.
    • solani 18.07.2017 14:01
      Highlight Highlight Also ich finde, wenn die Kompensation beispielsweise in die Entwicklung von CO2-effizienteren Transportmöglichkeiten (etc.) fliessen würde, würde das doch am Ende aus der Umweltperspektive aufgehen. Irgendwann muss ja darin investiert werden, damit wir wirklich weiter kommen können.
    • Lami23 18.07.2017 14:42
      Highlight Highlight Und das ist nicht nur mit der Mobilität so. Stichwort Fleischkonsum.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Boogie 18.07.2017 11:36
    Highlight Highlight Die Idee mit der CO2 Gebühr finde ich gut. Würde sie aber gleich obligatorisch machen. Die meisten Menschen handeln nämlich zu ihrem eigenen kurzfristigen Vorteil. Das heisst, sie werden nicht bereit sein jetzt ihr eigenes Geld für das zukünftige Gemeinwohl auszugeben, ausser sie werden dazu gesetzlich verpflichtet. Dafür gibt es (leider) unzählige Beispiele.
    • ARoq 18.07.2017 11:43
      Highlight Highlight Gute Idee, aber vermutlich kann man gar nicht so viel CO2 Einsparen wie der Flugverkehr insgesamt ausstosst.
    • Boogie 18.07.2017 14:34
      Highlight Highlight Da hast du vermutlich Recht. Aber vielleicht könnte man das Geld sonst irgenwie sinnvoll für den Umweltschutz einsetzen (z.B. Meeressäuberung).
  • Bits_and_More 18.07.2017 11:21
    Highlight Highlight Danke für den Artikel. Ich fliege bald nach Sri Lanka. Der Ausgleich dazu betrug 87.00 CHF und habe ich auch gleich bezahlt.
    Im Vergleich was Ferien kosten (in Summe schnell mal 3000 Franken) ist das definitiv zu verkraften (nicht mal 3% der Ferienkosten).
    • solani 18.07.2017 14:07
      Highlight Highlight Das mache ich auch gleich nachträglich für meine Flüge dieses Jahr. War auch in Sri Lanka. ;D
      PS: Der "Minneriya National Park" war für uns das absolute Highlight.
      Viel Spass! :)
    • Bits_and_More 18.07.2017 14:50
      Highlight Highlight Danke für den Tipp, ist auch auf unserer Rundreise vorgesehen :-)
  • ARoq 18.07.2017 11:15
    Highlight Highlight Ein anderer Aspekt wurde von Spiegel beleuchtet:
    "Ein Kind weniger, das entspricht in der Studie dem Einsparen von 58,6 Tonnen Kohlendioxid im Jahr. Ohne Auto leben: 2,4 Tonnen jährlich."
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/klima-weniger-kinder-bekommen-hilft-das-a-1157812.html
    • atomschlaf 18.07.2017 11:30
      Highlight Highlight Das ist keine neue Erkenntnis, aber wehe man sagt sowas den öko-beflissenen Jung-Eltern, die einem kritisieren, weil man zu viel Auto fahre oder in die Ferien fliege.... autsch!
    • Binnennomade 18.07.2017 12:19
      Highlight Highlight Naja, das wirft dann aber schon ein bisschen existentielle Fragen auf. Ein Kind weniger heisst ein Menschenleben weniger. So gesehen wäre auch Suizid extrem klimafreundlich.
    • Michael Mettler 18.07.2017 12:32
      Highlight Highlight @atomschlaf: und dann wenn du es ihnen gesagt hast wird deine ökobilanz dann besser? Oder hast du dann die freikarte für eine noch verkacktere ökobilanz?
    Weitere Antworten anzeigen
  • sherpa 18.07.2017 11:08
    Highlight Highlight Wir sind nur Gäste auf dieser Erde, sind aber in der Lage, wenn wir diese Erde früher oder später verlassen müssen, Dreck, Sauerei und Chaos zu hinterlassen. Welcher Gastgeber ist denn schon erfreut darüber, wenn seine Gäste sein Haus oder seine Wohnung verlassen und ebenso Dreck, Sauerei und ein Chaos hinterlassen? Vielleicht gibt es ja tatsächlich solche Gastgeber, nur sind das eben auch jene, welche sich entsprechend verhalten sich darüber aber auch keine Gedanken machen.
    • nick11 18.07.2017 11:47
      Highlight Highlight Der "Erde" ist das in ein paar Millionen Jahren sowas von Egal. Auch beim CO2 Sparen gehts nur um uns selbst und wie wir unser Aussterben verhindern.
  • #bringhansiback 18.07.2017 11:03
    Highlight Highlight Schönes Interview, auch um dieses Thema mal wieder in unser Bewusstsein zu rücken. Es besteht nun nur noch die Gefahr, dass man denke, man kann soviel CO2 ausstossen wie man möchte, man hat ja dafür bezahlt.

    Das einzige was mich am Artikel stört ist die indirekte Werbung für MyClimate. Auch wenn es eine Stiftung ist, sie finanzieren sich durch unsere CO2 Kompensation. Ein zusätzlicher Artikel oder eine Linkliste welche diverse Arten der CO2 Kompensation aufzeigen ist meiner Meinung nach nun Angebracht.

    Disclaimer: Ich arbeite nicht bei einer Konkurrenz von MyClimate
  • Triumvir 18.07.2017 10:51
    Highlight Highlight Ich fahre mit dem Velo zur Arbeit und gönne mir deshalb mit gutem Gewissen einmal im Jahr einen Langstreckenflug. Und zwar ohne CO2-Kompensation. Punkt.
    • Lami23 18.07.2017 12:34
      Highlight Highlight Und genau darum ist die Mission Umweltschutz eine schwierige. Weil das mit dem Verzicht so eine Sache ist. Und weil jeder das Gefühl hat, sich dank den gekauften Erdbeeri as der Region wer weiss was erlauben zu können.
    • Deleted93 18.07.2017 12:35
      Highlight Highlight Super Einstellung! Ich hoffe nicht alle denken so wie du..
    • Nukular! Das Wort heisst Nukular. 18.07.2017 12:43
      Highlight Highlight Das ist das gleiche, als wenn ich sagen würde: Ich esse sechs mal die Woche Fleisch, deshalb kann ich sonntags Fleisch esde und zähle trotzdem als Vegetarier.
      Weil sie Velo fahren, was übrigens sehr gut ist:)
      Können Sie nicht sagen, dass Sie das CO2 mit dem Fahrrad kompensieren.

      Freundliche Grüsse aus Sektor 7G.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Grundi72 18.07.2017 10:50
    Highlight Highlight Ich flige geschäftlich einmal die Woche europäisch (Eco) oder interkontinental (Business). Dafür fahre ich einen Tesla und einen hybrid BMW. Bin ich klimaneutral?

    Business Paxs verbrauchen nicht mehr Kerosin, nur mehr Platz.. Würde man First und Business abschaffen hätten mehr Paxs Platz, der Jet wäre aber schwerer und würde dadurch wieder mehr Treibstoff verbrauchen...

    Vor 25 Jahren war ich das erste mal in Galapagos. Experten erzählten damals, dass in 10 Jahre alles weg sei. Alles noch da! Dito Malediven etc..

    Panikmache ist auch ein Business..
    • ARoq 18.07.2017 11:10
      Highlight Highlight "Experten erzählten damals, dass in 10 Jahre alles weg sei."
      Dafür hätte ich gerne einen Beleg.
      PS: auf https://archive.org/web gibt es ein Internetarchiv von vor 10 Jahren.
    • peeti 18.07.2017 11:13
      Highlight Highlight Die paar mehr Personen ohne Business/First hätten gewichtsmässig einen minimen Einfluss (zudem leichtere Sitze). Folglich ist der Mehrbrauch ebenfalls minim, verteilt sich aber auf mehr Personen. Aber mol, schöne Welt in der Business noch als grüner verteidigt wird.
    • demokrit 18.07.2017 11:21
      Highlight Highlight "Bin ich klimaneutral?"

      Nein, Sie sind sozusagen ein Hochleistungsverschmutzer.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ökonometriker 18.07.2017 10:46
    Highlight Highlight Es gäbe noch viele Möglichkeiten um den CO2-Ausstoss zu verringern. Bessere Batterien, bessere Technologien in der Petrochemie, erneuerbare Stromerzeugung statt Kohle...

    Gleichzeitig entwickeln sich Asien und Afrika, die Leute dort wollen auch konsumieren. Sparen mit teurer Technik in Europa bringt da wenig.

    Daher bleibt nur die Flucht nach vorne: greentech muss so gut und so billig werden, dass auch arme Länder lieber auf grüne Technologie statt auf fossile Brennstoffe setzen. Daher wäre es wohl besser das Geld für Forschung statt für Solarlampen auszugeben...
    • Binnennomade 18.07.2017 12:22
      Highlight Highlight Das eine schliesst das andere nicht aus.
    • Ökonometriker 18.07.2017 13:27
      Highlight Highlight @Binnennomade: unter anbetracht der Opportunitätskosten schon, doch. Man kann mit demselben Geld beispielsweise Solarinvestoren eine gute Rendite garantieren oder die Forschung vorantreiben - beides geht nicht.
    • seventhinkingsteps 19.07.2017 00:57
      Highlight Highlight Immer unterhaltsam anzusehen wie Leute versuchen Umweltschutz und Kapitalismus unter einen Hut zu bringen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kuunib 18.07.2017 10:27
    Highlight Highlight Elon Musk bring uns den Tesla Jet!!
  • Ron Collins 18.07.2017 10:23
    Highlight Highlight Seufz.... das waren schöne zeiten...
    Play Icon

    ;-)
  • Scaros_2 18.07.2017 10:15
    Highlight Highlight Wenn der Schweizer also nach Bali in Urlaub fliegt ist das so schlimm wie wenn der US Präsident den Klimavertrag kündet. Die Folgen dahinter sind doch viel grösser als beim kleinen CH-Tourist.
    • peeti 18.07.2017 10:32
      Highlight Highlight Kurz die Einleitung gelesen und gleich zur Kommentar-Sektion gescrollt, was?
    • Lami23 18.07.2017 10:38
      Highlight Highlight Sagt ja gar niemand, dass das so ist.
      Aber die folgen vom CH-Tourist sind gross genug, ist ja nicht nur einer.
    • Judge Dredd 18.07.2017 10:45
      Highlight Highlight Scaros_2
      Lieber mit dem Finger auf andere zeigen, statt selbst etwas zu tun.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chääschueche 18.07.2017 10:14
    Highlight Highlight Dann aber bitte auch CO2 abgaben auf alle Pakete von Alibaba bzw. jedes mit dem Flugzeug importierte Produkt.

    Am besten werden Schiffimportwaren auch noch auf die Liste genommen, denn das sind ebenfalls wahre Drecksschleudern.

    • Silent_Revolution 18.07.2017 10:56
      Highlight Highlight Genau, man kann auch kein umweltbewusstes Verhalten von den Bürgern erwarten, während die Industrie straffrei die Umwelt für den Profit zerstören kann und dies z.T gar staatlich subventioniert.

      Aber auch Abgaben lösen das Problem nicht, sie schränken zwar den allgemeinen Konsum ein, trotzdem kann kein Geld Emissionen wieder einsammeln.

      Globalisierung und Umweltschutz funktionieren nicht gleichzeitig. Man muss sich da schon entscheiden!
    • Grundi72 18.07.2017 11:16
      Highlight Highlight @Silent Revolution: Was kann unsere Industrie dafür, wenn ein privater Konsument ein USB Stick für 1.25 bei Alibaba in China bestellt anstatt im Interdiscount oder Digitec für 4.00?

      Komische Argumentation...

      Und viele CH Industrie-Betriebe haben sehr wohl Klima-Ziele! Meine Firma betreibt zB ein eigenes Programm um das Meer vor Abfall zu säubern. Was machst du?
    • demokrit 18.07.2017 11:24
      Highlight Highlight Der Schiffstransport ist interkontinental immer noch am umweltfreundlichsten. Trotz der Dreckschleudern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thoemmeli 18.07.2017 10:05
    Highlight Highlight Merkwürdige Berechnung. Ein Flugzeug verbraucht ungefähr 3-4 Liter Kerosin pro Passagier auf 100 km, also weniger, wie ein Auto nur mit Fahrer.
    Dass Business- und First Class- Passagiere wesentlich mehr CO2 ausstossen, liegt nur daran, dass sie 3-5-mal soviel Platz haben, wie Economy-Passagiere, d.h. es hätten sonst mehr Personen im Flugzeug Platz. Dafür bezahlen erstere die tatsächlichen Kosten, was in der Economy oft nicht der Fall ist.
    • peeti 18.07.2017 10:44
      Highlight Highlight Thoemmeli: Und wie weit fliegt das Flugzeug, das 3-4 Liter/100km/Person verbraucht? Eben, deshalb kannst Du auch ein ganzes Jahr Auto fahren und kommst auf den selben CO2-Ausstoss. Zudem sind die 3-4 Liter eine Angabe der Fluggesellschaften. Folglich rechnen die mit voll ausgelasteten Maschine + Zusatzgepäck + Rückenwind + Langstrecken etc.
      Und dein zweites "Argument" ist sowas von lächerlich: Business/First zahlen nur die Kosten der Fluggesellschaft, aber sicher nicht die der Umwelt.
    • Thoemmeli 18.07.2017 11:37
      Highlight Highlight peeti: Mit dem Rechnen ist es so eine Sache... ZRH-NYC retour sind knapp 13'000 Flugkilometer. Täglich eine Stunde mit dem Auto zur Arbeit fahren (und abends zurück) dürften ja 80 oder mehr km pro Tag sein, was aufs Jahr gerechnet (bei 200 Arbeitstagen) 16'000 km sind.
      Und zum "lächerlichen" Argument: klar sind das die Kosten der Fluggesellschaft, wären aber die Flugtickets immer noch so teuer, wie vor 40 Jahren (heute zahle ich CH-Australien 2'000 weniger in Business Class, als damals in der Economy), würden vermutlich nur 1/5 soviele Maschinen rumfliegen.
  • seventhinkingsteps 18.07.2017 10:02
    Highlight Highlight "Wenn ich in den Sommerferien von Zürich nach New York und zurück fliege, setze ich etwa gleich viel CO2 frei, wie wenn ich jeden Tag im Jahr mit dem Auto eine Stunde alleine zur Arbeit fahre. "

    Kommt das jetzt so überraschend für manche?

    • Madison Pierce 18.07.2017 10:57
      Highlight Highlight Ich denke schon und finde es gut, dass darauf aufmerksam gemacht wird.

      Es ist halt nicht intuitiv klar, dass EINMAL fliegen gleich viel CO2 verursacht wie JEDEN Tag mit dem Auto zur Arbeit zu fahren.

      Bei vielen Sachen ist für den Laien nicht ersichtlich, wie viel Energie verbraucht wird. Früchte aus exotischen Ländern, aus dem mit Öl geheizten Treibhaus, eine Badewanne voll heissem Wasser oder schon nur der Stand-By der Cablecom-Box...
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 18.07.2017 10:01
    Highlight Highlight Scheint eine gute Sache zu sein. Kein Verbot, dafür Eigenverantwortung. Wer fliegen möchte, kann dies tun, hat dafür aber auch die Folgen/Kosten zu tragen.
    Meine Unterstützung hat dieses liberale Projekt.
    • peeti 18.07.2017 10:56
      Highlight Highlight Die Frage ist einfach: Gibt es oder wird es längerfristig genügend Projekte geben, um alle Flugmeilen zu kompensieren? Grundsätzlich sollten wir ja v.a. damit mal beginnen, weniger CO2 auszustossen.
      Aber Du hast natürlich recht, es ist besser als nichts zu tun. Gleichzeitig könnte man auch gleich noch Tickets und Flüge besteuern (wie alles andere auch).
  • Caturix 18.07.2017 09:53
    Highlight Highlight Ich fliege nicht, bin noch nie geflogen, habe das Auto nur für unseren Betrieb. Fahre nie in den Urlaub, kaufe so viel wie möglich Regional. Strom sparen, Wasser Sparen...
    Und dann gibt es die anderen die fahren um ein paar Chf zu sparen schon kilometer weit.
    • marsupi 18.07.2017 11:03
      Highlight Highlight Du siehst anhand der Blitze dass so eine Argumentation leider nicht viel bringt. Es ist schön dass du dich dermassen um deinen Fussabdruck kümmerst. Aber du darfst nicht einfach alle anderen abstrafen, die öfters mal fahren oder fliegen. "Reisen bildet und macht glücklich". Denkst du es gäbe sinnvolle Projekte in Kenya wenn nie jemand aus anderen Regionen dorthin fliegen würde? Kritisier also nicht einfach mal alle die herumreisen. Das hilft dem Thema überhaupt nicht.

      Meine Philosophie ist hier eher "think global, act local"
    • Paraflüger 18.07.2017 11:40
      Highlight Highlight @Marsupi: Weshalb bitte schön sollte es ohne Flugreisen keine sinnvolle Projekte in Kenya geben?
  • Redly 18.07.2017 09:42
    Highlight Highlight "CO2-neutral fliegen."
    So ein Unsinn. Mit Ablass-Handel wird beim Flug kein Molekül weniger ausgestossen.
    • Dusel 18.07.2017 10:12
      Highlight Highlight Artikel nicht ganz gelesen wie?
    • Fröhlisch 18.07.2017 10:28
      Highlight Highlight Das wird an keiner Stelle im Artikel so behauptet.
    • Lami23 18.07.2017 10:36
      Highlight Highlight Das ist ja auch nicht das Ziel. Aber eben, scheinbar nicht ganz gelesen.
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