Schweiz
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Der abtretende Bundesrat Johann Schneider-Ammann spricht zur Vereinigten Bundesversammlung, am Mittwoch, 5. Dezember 2018 im Nationalratssaal in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Der abtretende Bundesrat Johann Schneider-Ammann sprach zur Vereinigten Bundesversammlung am 5. Dezember 2018 im Nationalratssaal in Bern. Bild: KEYSTONE

«Dem Grossvater tut alles weh»: Schneider-Ammann über seine Zukunft und Angela Merkel

Johann Schneider-Ammann über die Wehmut des Abschieds, seine Zeit als Bundesrat und über seinen neuen Lebensabschnitt.

othmar von matt / schweiz am wochenende



Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann empfängt im Sitzungszimmer im Bundeshaus Ost zum Interview. Er kommt direkt aus Indonesien, wo er sein letztes Freihandelsabkommen unterzeichnete: nach 17 Stunden Hin-, 19 Stunden Rückflug und 20 Stunden Aufenthalt.

Herr Bundesrat, in neun Tagen sind Sie nicht mehr Mitglied der Landesregierung. Spüren Sie Wehmut?
Johann Schneider-Ammann:
Ich gebe mir Mühe, es nicht zu zeigen. Aber ein wenig wehmütig bin ich. Alles andere wäre nicht normal.

Es muss eigenartig sein, plötzlich alt Bundesrat zu sein.
Stelle ich mir das vor, gibt es mir schon zu denken. So alt komme ich mir gar noch nicht vor. Es waren aber acht Jahre intensivste Arbeit, eine äusserst spannende Welt. Nun ist genug. Es ist Zeit für einen Wechsel.

Schneider-Ammann goes YouTube

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Video: watson

Sie wirkten gelöst, als Sie Ihren Rücktritt vor den Medien verkündeten. Und auch bei Ihrer Abschiedsrede vor dem Parlament.
Ich bin mit mir im Reinen. Ich sagte mir 2010, dass ich das Amt ein paar Jahre ausübe, wenn mich das Parlament in der Regierung will. Ich kann mich glücklich schätzen, dass ich den Stab in den Firmen den Kindern übergeben konnte. Die Unternehmen werden gut geführt, viel besser, als es der Vater machte (lacht). Auch die Schweiz steht heute gut da. Wir sind vollbeschäftigt, gehören zu den innovativsten Ländern. Wir sind eher zurückhaltend, was die Bürokratie anbelangt. Wir haben eine ganz gute Ausgangslage, anders, als ich ins Amt kam.

Was trafen Sie 2010 an?
Der Schweizer Franken war fast paritätisch mit dem Euro. Alle erwarteten, dass der Wirtschaftsminister etwas tut, doch er konnte nicht zaubern. Damit begann die Kritik. Ich hatte meiner Frau gesagt, meine Mission sei erfüllt, sobald wir die Krise – die Franken- und ein Stück weit auch die Parteikrise – überwunden hätten.

Das war bereits 2015 der Fall.
Die Partei fand den Rank mit Philipp Müller und der Schweizer Franken pendelte sich im Verhältnis zum Euro ein. Dann begann es mir aber richtig Spass zu machen und ich blieb länger. Meine Frau war damit einverstanden. Ich bin stolz, dass ich Bundesrat sein konnte. Ich übte das Amt mit Überzeugung und vollstem Engagement aus. Jetzt beginnt der nächste Lebensabschnitt. Der gehört meiner Frau. Sie ist 50 Jahre mit mir unterwegs, Schulschatzzeit inklusive. Sie erhält nun die Möglichkeit, zu bestimmen, was wir in den nächsten Monaten und Jahren zusammen tun.

Johann Schneider-Ammann, President of the Swiss Confederation, right, and his wife Katharina, pose for photographers during a Gala Dinner at Bernerhof in Bern, Switzerland, Monday, October 17, 2016. Marcelo Rebelo de Sousa attends a two-day official visit in Switzerland. (KEYSTONE/POOL/Anthony Anex)

Johann Schneider-Ammann mit seiner Frau Katharina. Bild: KEYSTONE

Nicht Sie entscheiden, wie es weitergeht, sondern Ihre Frau?
Meine Frau hat von mir die Vollmacht für alles (lacht).

Sie sagten in der «Handels-Zeitung», Sie möchten nach dem Rücktritt eine kleine Schreinerei führen.
Eben. Ich würde dann mit meiner Frau verhandeln, dass ich zwischendurch eine Stunde in der Schreinerei arbeiten könnte.

Ihre Frau sah Sie wohl tatsächlich selten.
Ich war viel weg, ja. Aber öfter in meiner Zeit als Unternehmer als in meiner politischen Zeit. Als Bundesrat kamen Öffentlichkeit und Medien dazu. Es war nicht immer angenehm, eine öffentliche Person zu sein.

Litt vor allem Ihre Frau darunter?
Sie nahm das sehr ernst, verdaute es nicht ohne weiteres. Es bereitete ihr Mühe. Doch gemeinsam steckten wir es weg. Wir hadern nicht, in keiner Art und Weise.

Sie wollen nun auch aktiver Grossvater sein?
Das bin ich schon jetzt. Ich habe vier Enkel. Sie sind fünf, vier, drei und zwei Jahre alt. Ich geniesse es ausserordentlich, am Wochenende mit ihnen zu spielen. Das ist Lebensinhalt und Lebenssinn. Ich kann jetzt mehr mit den Enkeln spielen, als ich das mit den eigenen Kindern konnte. Das ist gut für die Enkel und gut für den Grossvater.

Haben Sie Ihren eigenen Kindern gegenüber ein schlechtes Gewissen?
Nein. Ich war nicht sehr oft zu Hause. Aber wenn, dann war ich total für die Familie da. Das haben mir meine Frau und meine Kinder bestätigt.

Sie schalteten dann ab?
Schliefen die Kinder über den Mittag, arbeitete ich. Waren sie wieder wach, widmete ich mich ihnen. Ich organisierte mich. Die Kinder kamen nicht zu kurz. Wir hatten es schön, haben beste Erinnerungen.

«Dem Grossvater tut alles weh, wenn er zwei Stunden herumgerutscht ist.»

Als alt Bundesrat können Sie aber nun noch entspannter mit Ihren Enkeln spielen?
Ja. Ich habe das Privileg des Grossvaters, der ein Auge zudrücken darf, wenn die Eltern die Erziehungslinie einhalten wollen. Wir spielen Eisenbahn und anderes. Dem Grossvater tut alles weh, wenn er zwei Stunden lang auf dem harten Boden herumgerutscht ist. Und die Kleinen jucken sofort ins nächste Abenteuer. (stockt) Jetzt müssen Sie eine nächste Frage stellen. Sonst gerate ich ins Schwärmen.

Zeigt Ihr Schwärmen, dass Sie den Rücktritt bereits vollzogen haben?
So einfach ist es nicht. Letztes Wochenende war für mich der letzte wesentliche Akt. Ich unterschrieb in Jakarta das Freihandelsabkommen mit Indonesien. Dabei ertappte ich mich beim Gedanken: that was my political life. Der indonesische Kollege rettete mich, weil er sagte, er werde demnächst privat in der Schweiz sein. Wir machten gleich ein Treffen aus und die Welt war wieder in Ordnung. In den acht Jahren konnte ich ein paar Freundschaften aufbauen, die über das politische Geschäft hinausgehen.

Johann Schneider-Ammann – ein kurzer Rückblick:

Mit wem?
Zum Beispiel mit den deutschen Wirtschaftsministern Philipp Rösler und Sigmar Gabriel. Ich könnte noch andere aufzählen. Das sind Freundschaften, die bis heute Bestand haben. Wir telefonieren, tauschen uns aus. Mit dem Amt hat das nichts mehr zu tun.

epa07089978 German former foreign minister Sigmar Gabriel speaks at the authors' forum 'Blue Sofa' during the book fair 'Frankfurter Buchmesse 2018', in Frankfurt am Main, Germany, 13 October 2018. The 70th edition of the international Frankfurt Book Fair, described as the 'world's most important fair for the print and digital content business' runs from 10 to 14 October and gathers authors, writers and celebrities from all over the world. This year's Guest of Honour country is Georgia.  EPA/ARMANDO BABANI

Sigmar Gabriel Bild: EPA/EPA

Es gibt sie also doch, die Freundschaften in der Politik?
Sie sind möglich, ja. Wenn man gemeinsam durch Hochs und Tiefs gegangen ist, kann man sich einschätzen und lernt sich schätzen. Das hält.

Gabriel ist ja SPD-Politiker.
Ich habe meine Lebensschule in der Firma und in der Sozialpartnerschaft gemacht. Für mich sind Individuen und Vertrauensverhältnisse viel entscheidender als die Tatsache, dass jemand liberal, grünliberal oder gelbliberal ist.

Einen guten Draht fanden Sie auch zu Kanzlerin Angela Merkel.
Ich hatte im Präsidialjahr mehrfach die Gelegenheit, Frau Merkel zu treffen. Jedes einzelne Treffen war ein Erlebnis. Das begann mit der Cebit, ging über die Einweihung des Gotthard-Basistunnels und den Flug zwischen Ulan Bator und Berlin.

Sie konnten damals mit der Kanzlerin aus der Mongolei nach Berlin zurückfliegen, da Sie wegen des Putsches in der Türkei festsassen.
Das waren sechs intensive und spannende Stunden, die wohl mithalfen, dass sie uns später im Europa-Dossier weiterhalf.

Was machte die Begegnung mit ihr so spannend?
Entscheidend ist, dass man sich spürt und wertschätzt. Wir verstanden uns auf Anhieb. Sie sah in mir wohl den typischen Schweizer, der zuerst überlegt, bevor er spricht. Und ich sehe in Frau Merkel eine höchst gebildete und bewanderte, sehr bescheidene Frau, die sich «down to earth» gibt. Man hat das Gefühl, sie sei die ältere Schwester.

«Frau Merkel ist für mich eine Ausnahmeerscheinung, ein Leuchtturm.»

Ihre ältere Schwester?
Ja. Die ältere Schwester, die zu einem schaut. Die sich einem annimmt und Informationen anvertraut. Frau Merkel ist für mich eine Ausnahmeerscheinung, ein Leuchtturm, an dem man sich orientiert. Es ist Gott sei Dank so: Der Mensch steht im Mittelpunkt. Das wird auch in Zukunft so sein. Die Digitalisierung ist nur ein Mittel zum Zweck.

Es führt kein Weg an persönlichen Treffen vorbei?
Man kann via Telefon verhandeln, wenn man zum Beispiel den indonesischen Handelsminister Enggartiasto Lukita persönlich so gut kennt wie ich. Dann darf man ihm im entscheidenden Moment auch sagen: «Hör mal, was du sagst, ist Chabis. Das kann ich nicht akzeptieren.»

Sie waren acht Jahre Bundesrat.
Worauf sind Sie besonders stolz? Sie erwarten jetzt, dass ich sage: die Freihandelsabkommen mit China, Indonesien und 15 weiteren Ländern. Aber so ist es nicht.

Die lustigsten Auftritte von Bundesrat Schneider-Amman

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Video: watson/nico franzoni

Wie ist es?
Ich hatte am Montag die Preisträger von «Schweizer Jugend forscht» vor mir. Wenn mich etwas stolz macht, ist es unser Bildungs-, Forschungs- und Innovationssystem. Es erfasst alle, gibt vor allem den Jungen eine Chance. Deshalb sind wir bildungsmässig immer einen Nagel voraus, sind vollbeschäftigt. Ich habe acht Jahre lang mit dafür gesorgt, dass das Arbeitsgesetz im internationalen Vergleich attraktiv blieb. Es lockt Investoren an, die in der Schweiz Geld ausgeben. Damit entstehen hier Arbeitsplätze. Das ist mir ganz wichtig. Einen zweiten wichtigen Punkt erlebte ich als Bundespräsident.

Welchen?
Die Schweiz hat international einen enorm guten Ruf. Sie gilt als zuverlässig, best educated, best employed. Im Mittleren Osten sagte man mir einmal: «You Switzerland are the central bank of trust.» Nicht die Zentralbank des Geldes, sondern die Zentralbank des Vertrauens.

«Jobs, Jobs, Jobs» ist einer Ihrer wichtigsten Slogans.
Dazu stehe ich. Für mich sind Jobs, Jobs, Jobs (klopft dreimal auf die Tischplatte) das Entscheidende. Das führt zu einer stabilisierten Gesellschaft. Sie ist besonders wichtig, wenn man an die Gilets jaunes denkt, die in Frankreich herummarschieren. Wir können uns nur wünschen, dass diese Gelbwestenbewegung nicht auf die Schweiz übergreift.

Die Forderungen der Gelbwesten:

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Video: srf/SDA SRF

Befürchten Sie das?
Solange wir den Leuten vermitteln können, dass wir sie ernst nehmen und ihnen Chancen eröffnen, habe ich keine Angst. Ich habe nicht umsonst schon vor drei Jahren grosse Geldbeträge im Bundesrat beansprucht, um uns zu befähigen, mit dem digitalen Dasein umzugehen.

Sie nannten die Schweiz stets das «Petit Paradis». Ist es gefährdet?
Sind wir uns zu sicher, werden wir zu arrogant, weil es uns ein wenig besser geht als anderen: Dann ist es gefährdet.

Sind wir das schon?
Nein. Wir sind noch nicht dort angelangt. Wir müssen aber aufpassen, dass wir nicht in diese Richtung rutschen, ohne es zu realisieren. Wir dürfen nicht auf bequeme Abwege geraten und damit das Erreichte infrage stellen.

Wissen Sie eigentlich, wie viele Länder Sie als Bundesrat besucht haben?
Gar nicht so viele. Pro Jahr machte ich drei Reisen mit je vier Stationen. Das ergibt zwölf Länder. Hochgerechnet auf acht Jahre entspricht das 96 Ländern. Dividiert durch zwei – ich habe ja viele doppelt besucht – sind das 50 Länder (lacht).

Und wie viele Flugkilometer haben Sie absolviert?
Das weiss ich definitiv nicht.

Es waren mehrere Weltumrundungen?
Das schon, ja.

epa07184645 Indonesia's Trade Minister Enggartiasto Lukita, left, gives a present to Swiss Minister of Economic Johann Schneider-Ammann, after signing an agreement between EFTA and Indonesia, during an EFTA Ministerial meeting at the headquarters of the European Free Trade Association, EFTA, in Geneva, Switzerland, Friday, November 23, 2018.  EPA/SALVATORE DI NOLFI

Der indonesische Handelsminister Enggartiasto Lukita mit Schneider-Ammann. Bild: EPA/KEYSTONE

Sie kommen gerade von einer solchen Reise aus Indonesien zurück: 17 Stunden Hinflug, 20 Stunden Aufenthalt, 19 Stunden Rückflug.
Es war eine wichtige Reise. Ich unterschrieb das Freihandelsabkommen und nahm dafür die Reisestrapazen ganz bewusst in Kauf. Schon in absehbarer Zeit haben wir einen neuen Markt mit 280 Millionen Konsumenten zu bevorzugten Bedingungen.

Haben Sie eigentlich als Bundesrat fast nur im Flugzeug oder im Helikopter gelebt?
Ich habe versucht, die Zeit maximal zu optimieren. Konnte ich Veranstaltungen verkehrstechnisch mit den Luftverkehrsmitteln wesentlich zeiteffektiver besuchen, tat ich das. So war ich länger und öfter an Veranstaltungen. Die Bürger schätzten das ausserordentlich. Wenn wir Bundesräte in den Regionen unterwegs sind, trägt das mit Sicherheit dazu bei, Vertrauen in die Landesregierung zu schaffen.

Sie seien «Der Unermüdliche», schrieb die «NZZ». Stimmen Sie zu?
Ich warf den Bettel nie vorzeitig und freiwillig hin. Wenn man aber dauerhaft 16 Stunden unterwegs ist, beginnt man das irgendwann zu spüren.

Sie haben Raubbau an sich selbst getrieben?
(Lacht und verwirft die Hände) Ach, hören Sie doch auf zu reden wie meine Frau. (lacht wieder) So. Das wars. Wenn Sie mit dem Interview weiterfahren wollen, müssen Sie morgen vor dem Frühstück wiederkommen.

Noch ein Punkt: Sie wollen zwar Ihre Zeit als alt Bundesrat Ihrer Frau schenken. Ganz ohne Arbeit können Sie aber doch nicht sein.
Ich werde mehrere Engagements haben. Auch Verwaltungsratsmandate.

Können Sie sagen welche?
Nein.

Was tun Sie mit dem Ruhegehalt von 224'000 Franken?
Damit habe ich mich noch nicht beschäftigt. Ich will möglichst unabhängig bleiben vom Staat.

Das heisst: Sie nehmen es nicht an?
Werde ich nicht armengenössig, brauche ich es wahrscheinlich nicht.

Haben Sie Ihr Büro eigentlich schon geräumt?
Es ist schon ziemlich geräumt, ja. Wir haben das Büro in den letzten paar Wochen systematisch durchforstet. Ich werde rechtzeitig gehen. (aargauerzeitung.ch)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Bijouxly 23.12.2018 10:46
    Highlight Highlight Ein schönes Interview. Wie oft habe ich in diesen Kommentarspalten JSA verteidigt. Er war ein guter Bundesrat und trotzdem wurde viel auf ihm herumgehackt, weil es für links-rechts-Denker halt 'zu bürgerliche' Politik war. Aber JSA denkt eben genau nicht so. Wo seid ihr Schlechtreder nun alle? Schade, wenn man sich erst mit jemandem befasst, wenn er zurücktritt.
    Ich hoffe, der eine oder andere hintersinnt sich ein bisschen und denkt bei der nächsten bundesrätlichen Kritik an das grössere Ganze - so kommen wir von unserem Nörgel-Lebensstil vielleicht einmal etwas ab. Alles Gute JSA und DANKE!
  • blaubar 23.12.2018 09:58
    Highlight Highlight Über Frau Merkel habe ich eine etwas andere Meinung. Grosse Schwester... pha.
  • sgrandis 23.12.2018 08:25
    Highlight Highlight Schönes interview!!

    Welch ein Glück, dass selbst die rechten Bundesräte (fast alle) ausgewogene, bescheidene und kompromissbereite Personen sind. (Und falls nicht einfach abgewählt werden)
  • Eric Lang 23.12.2018 08:19
    Highlight Highlight Rückblickend denke ich, dass sich Schneider Ammann, wohl leider nicht wirklich gut verkauft hat nach aussen.
    Und wir wohl zu wenig über seine tolle Arbeit wissen, um seine Leistungen würdig zu ehren.
    Ein stiller und bescheidener Schaffer, mit einem guten Humor.
  • HGS 23.12.2018 07:37
    Highlight Highlight JSA - Verkörperung prototypischer helvetischer Merkmale: solide, behäbig, fleissig, hartnäckig, unaufgeregt, spröde, rhetorisch eingeschränkt, uneitel, heimatverbunden, liberal, aufrichtig, altmodisch und fortschrittsgläubig zugleich, ein wenig ‚heimlifeiss‘, selbstironisch, gesellig und lustig, wenn er sich wohl fühlte. Wir mochten ihn. Auf ein gutes Leben danach!

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