Schweiz
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Affäre Mörgeli: Berner Obergericht spricht Nationalrätin Kathy Riklin schuldig



Das Berner Obergericht hat am Dienstag CVP-Nationalrätin Kathy Riklin wegen Amtsgeheimnisverletzung schuldig gesprochen und zu einer bedingten Geldstrafe verurteilt. Damit kippt das Obergericht ein erstinstanzliches Urteil vom vergangenen Herbst. 

Das Obergericht verurteilte die Zürcher Nationalrätin Riklin zu einer bedingten Geldstrafe von 10 Tagessätzen zu 380 Franken. 

Der Gerichtsfall steht im Zusammenhang mit der Affäre Mörgeli. Bei der Gerichtsverhandlung ging es um einen damals noch unveröffentlichten Bericht, in dem die wissenschaftliche Betreuung von Doktorierenden an der Universität Zürich und damit unter anderem auch Mörgelis Arbeitsleistung thematisiert wurden. 

Am Rande der Herbstsession der eidgenössischen Räte äusserte sich Riklin gegenüber Journalisten in der Wandelhalle des Bundeshauses über Mörgeli. Dieser sah das Amtsgeheimnis verletzt und klagte Riklin an. In erster Instanz wurde die Zürcher CVP-Nationalrätin letzten November freigesprochen. Mörgeli zog den Fall anschliessend ans Berner Obergericht weiter, wo er Recht bekam. (wst/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • 8004 Zürich 19.05.2015 16:44
    Highlight Highlight Kathy Riklin und Christoph Mörgeli. Not und Elend, Pest und Cholera. Aber ich finde es gut, dass Riklin nicht schon wieder mit Ihrer Scheinheiligkeit davon kommt. Wie kann eine Politikerin sich "liberal und SOZIAL für Zürich" auf die Fahne schreiben und dann als Millionärin eine zentralst gelegene Stadtwohnung an der Schipfe mit Aussicht auf die Limmat für CHF 1300.- ohne Scham bewohnen und dann auch noch ungeteert/-gefedert davon kommen?!?
    • Gigi,Gigi 19.05.2015 20:08
      Highlight Highlight Die Monatsmiete kostete bei ihrem Einzug etwas über CHF 2700.– Die für eine Dreizimmerwohnung, ein Zimmer davon als mit nationalrätlichem Papierkram übersät, wo sie sich für den Zürcher Stand einsetzt. Im Moment kostet die Wohnung wegen des gesunkenen Hypothekarzinses ziemlich genau CHF 2300.–. (Dr Gigi wohnt nämli gar nit z'Arosa, sondern zmitzt in 8001 Züri!) Zudem ist man in ihrem Alter schnell einmal Millionär, wenn man überteuerte Immobilien auf dem Platz Zürich erbt. Also sachlich bleiben.
    • 8004 Zürich 20.05.2015 19:12
      Highlight Highlight Wenn man für eine soziale Gesellschaft steht, bewohnt man die eigene Immobilie und überlässt bezahlbaren Wohnraum anderenPUNKT Aber eben, Schipfe ist noch etwas exklusiver als 8032/8044.
      Auf die TA-Frage, ob sie als Gemeindepräsidentin einen Vorteil bei der Wohnung gehabt habe, antwortet sie: "Ich habe immer in ZH gewohnt und war politisch aktiv. Der Grund für die Wohnungssuche war 2000 meine Wahl in den NR. (...)Damit verlor ich mein Büro an der Schule. ICH BRAUCHTE dringend eine Wohnung mit einem Zimmer mehr." Keine Antwort, sie redet um den Brei und weiss auch genau, warum!
  • Der Kritiker 19.05.2015 16:06
    Highlight Highlight phu.... und was die persönliche befriedigung mörgelis den staatsapparat wieder gekostet hat.... interessant, dass seine genossen nicht auch verurteilt werden für bankgeheimnisverletzung, obwohl es sich bei diesen personen um iuristen (!!!) handelt.
    • Ridcully 19.05.2015 16:50
      Highlight Highlight Nicht "obwohl", sondern "weil" :-)

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