Schweiz
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Zugerin wird in Dubai unter der Dusche gefilmt – und jetzt seit 1,5 Jahren festgehalten

Am 13. September 2017 flog Iman Gustafsson nach Dubai in die Ferien. Als sie kurz darauf einen Mann kennen lernte, begann ein Horror, der bis heute nicht wirklich zu Ende ist. Sie hat keinen Pass, war in Haft und in ihrer Heimat Zug hat sie alles verloren.

Christopher Gilb / ch media



Bild

Iman Gustafsson heute und im September 2017 mit dem bekannten Burj al Arab im Hintergrund: Damals konnte sie Dubai noch geniessen bild: pd

Es gibt wohl zwei Dubais, jenes der langen Sandstrände, der spektakulären Shoppingmalls, der gigantischen Luxushotels und jenes Dubai, das Iman Gustafsson kennen lernte. Die 42-jährige Nordmazedonierin, die mit einem Skandinavier verheiratet war, kam in den 90er-Jahren in die Schweiz.

Die mehrfache Mutter ist eine lebensfrohe Frau, aber auch eine, die psychische Probleme hat. Sie leidet an einer Borderline-Persönlichkeitsstörung. Seit einigen Jahren verwaltet deshalb ein Beistand des Mandatszentrums Zug im Auftrag der Kesb ihre Finanzen. Wegen der Krankheit hätte sie auch am 2. Oktober 2017 in die psychiatrische Klinik Zugersee eintreten sollen, doch dazu kam es nie.

«Ich wollte mich doch vor dem Klinikeintritt nur noch etwas entspannen», sagt sie beim ersten Telefonat Mitte März über ihre damalige Reise nach Dubai. Diese war nach eigenem Bekunden nicht ihre erste Reise in ein arabisches Land, sie habe bereits Marokko und Ägypten besucht. Am 13. September 2017 flog sie dann nach Dubai. Zurückgekehrt ist sie seitdem nicht.

Alles habe wenige Tage nach ihrer Ankunft in einer Mall begonnen, erzählt sie. Da habe sie einen etwa gleichaltrigen Iraker kennen gelernt. «Er erzählte mir von seiner Mutter, die in Dubai operiert werde und wie sehr ihn das mitnehme. Da ich selbst ja psychische Probleme hatte, konnte ich mich gut in ihn hineinversetzen und hatte auch etwas Mitleid.» Sie hätten sich einfach gut verstanden und deshalb auch einige Ausflüge gemacht.

«Nach dem Einkauf aber bemerkte ich, wie er meine Beine fotografiert.»

Kurz vor ihrer geplanten Rückkehr in die Schweiz sei dann als Abschluss der Reise ein gemeinsamer Besuch der Scheich-Zayid-Moschee im benachbarten Emirat Abu Dhabi geplant gewesen. «Da wir früh hätten aufbrechen müssen, fragte er mich, ob ich nicht lieber bei ihm im Hotel übernachten möchte», erinnert sie sich. Sie habe eingewilligt, aber ein separates Zimmer verlangt, da sie kein weitergehendes Interesse am Iraker gehabt habe.

Im Hotel sei sie dann duschen gegangen. Er habe versprochen, währenddessen draussen auf der Terrasse des Zimmers zu warten. «Wir gingen dann Proviant einkaufen. Nach dem Einkauf aber bemerkte ich, wie er meine Beine fotografiert.» Sofort habe sie verlangt, dass er das Foto lösche, da er nicht reagiert habe, habe sie ihm das Handy aus der Hand gerissen. «Da sah ich das Video, er war nicht auf der Terrasse gewesen, sondern hatte mich unter der Dusche gefilmt.»

Aus Angst er habe die Aufnahmen bereits verschickt, habe sie die Polizei gerufen. «Dadurch fühlte er sich dann anscheinend so in seiner Ehre verletzt, dass er beschloss, sich zu rächen», erzählt sie. Gegenüber der Polizei habe der Mann dann behauptet, sie seien ein Paar und hätten bereits Geschlechtsverkehr gehabt, so Gustafsson. In Dubai verstösst es gegen das Scharia-Gesetz, als unverheiratetes Paar zusammenzuleben, erst recht Geschlechtsverkehr zu haben.

Bei Iman Gustafsson wurde ein Test im Krankenhaus angeordnet. «Man zog meinen Pass ein und ich musste zwei Wochen auf das Ergebnis warten.» Danach sei sie informiert worden, dass der Test ergeben habe, dass sie keinen Geschlechtsverkehr gehabt habe. Es gebe eine letzte Anhörung vor Gericht, dann könne sie heimreisen. «Das ist jetzt eineinhalb Jahre her und ich bin immer noch hier», sagt sie resigniert. Um vor Gericht zu erscheinen, habe sie nämlich erst einmal einen Anwalt gebraucht. Sie habe sich deshalb an die Schweizer Botschaft gewandt.

Schweiz war nicht zuständig

Es folgte die erste Enttäuschung. Sie erfuhr, dass die Schweiz nur Schweizer Bürgern konsularische Hilfe leistet, eine Aufenthaltsbewilligung genügt nicht. «Seit fast 30 Jahren lebe ich in der Schweiz und plötzlich sollte dann Nordmazedonien, zuständig sein, wo ich zuletzt als Kind war», empört sich Gustafsson. Entsprechend hätten ihr die Nordmazedonier auch so gut wie keine Hilfe zukommen lassen. «Lediglich ein paar Namen von Anwälten wurden mir genannt, nicht einmal besucht wurde ich.» Eine Anfrage unserer Zeitung zu den Vorwürfen liess die nordmazedonische Botschaft unbeantwortet.

Hinzu gekommen, so Gustafsson, sei das Problem mit dem Mandatszentrum Zug. «Obwohl sie die Verantwortung für mich hatten und ich Sie über meine Lage informiert hatte, wurde ich hängen gelassen.» Passiert ist Folgendes: Da Gustafsson aus Schweizer Sicht im Ausland war und sie somit keinen Bedarf nachweisen konnte, wurden ihre Ergänzungsleistungen eingestellt.

Ihr Beistand teilte ihr also mit, dass er ihre Miete nicht mehr bezahlen könne. Die Konsequenz: Ihre Wohnung in Zug wurde ihr gekündigt. Einzig ihre Invalidenrente (IV) von 900 Dollar schickte man ihr. Aber: «Nur schon das Zimmer in der kleinen Wohngemeinschaft in Dubai, wo ich derzeit lebe, kostet 850 Franken.» Dazu kämen die Medikamente und die psychologische Betreuung. Sie legt das E-Mail eines deutschsprachigen Psychiaters in Dubai an ihren Beistand in der Schweiz vor. In diesem macht der Arzt auf ihre prekäre Gesundheitssituation aufmerksam und empfiehlt entsprechende Behandlungen.

Auch ihre 20-jährige Tochter, die in Luzern wohnt, bat den Beistand per E-Mail um Unterstützung für ihre Mutter. Nach eigenem Bekunden ohne richtigen Erfolg. Die Tochter war es auch, die sich aus Verzweiflung an unsere Zeitung gewandt hat. Selbst traut sie sich nicht, zu ihrer Mutter zu reisen, aus Angst ihr könnte Ähnliches passieren.

«Bei Entzug eines Reisepasses im Ausland durch einen ausländischen Staat kann einzig die Botschaft des Heimatstaates intervenieren.»

Konfrontiert mit den Vorwürfen schreibt das Mandatszentrum Zug: «Bei Entzug eines Reisepasses im Ausland durch einen ausländischen Staat kann einzig die Botschaft des Heimatstaates intervenieren.» Und: «Auch im vorliegenden Fall hat der Beistand die Vertretung der betroffenen Personen mit grossem Engagement und hoher Fachlichkeit wahrgenommen.»

Vom Richter übers Sexualleben ausgefragt

Ihre Familie jedenfalls, so Gustafsson, habe dann das Geld für einen Anwalt zusammengebracht. Rund 15'000 Franken hätten sie bezahlt. Drei Anhörungen habe es gegeben. Trotz des klaren Testergebnisses habe der Richter sie eifrig über ihr Sexualleben ausgefragt. Nach der zweiten Anhörung sei sie sogar in eine Gefängniszelle geworfen worden. Aus der habe sie ihr Anwalt aber gegen eine Kaution wieder rausholen können. Dieser darf sich nicht zum Fall äussern. Das sei in Dubai untersagt, heisst es.

Auch die Botschaft der Vereinigten Arabischen Emirate in Bern lässt eine Anfrage zum Fall unbeantwortet. Unserer Zeitung liegt aber ein Gerichtsentscheid vom Februar dieses Jahres vor, in dem sinngemäss steht, dass sie nicht mehr wegen des Vorwurfs verdächtigt werde und die Ermittlungen eingestellt werden sollen. Ihren Pass habe man ihr trotzdem noch nicht ausgehändigt, berichtet sie beim Telefonat. «Lieber begehe ich Selbstmord, als noch einmal vor Gericht zu erscheinen.»

Am Tag vor der Publikation meldet sie sich dann wieder. Nun habe man ihr angekündigt, sie erhalte ihren Pass doch zurück aber erst, sobald sie eine Busse von rund 2000 Franken gezahlt habe. Denn alleine der Umgang mit dem Mann sei aus Sicht der Justiz strafbar. Sie hofft nun, dass sie wirklich freikommt. «Wenn ich endlich zu Hause bin, gehe ich sofort in die psychiatrische Klinik, es gibt soviel zu verarbeiten.»

Berichte über Folter und Misshandlung

Gemäss der Informationsplattform humanrights.ch gibt es in den Vereinigten Arabischen Emiraten, wozu Dubai gehört, bedeutende Menschenrechtsprobleme. Dazu gehören willkürliche Verhaftungen von Andersdenkenden, Medienschaffenden und Menschenrechtsaktivisten. Zudem würden Berichte über Folter und Misshandlung während der Haft vorliegen. Auch die Todesstrafe werde dort weiterhin verhängt, eine Hinrichtung sei beispielsweise 2017 vollzogen worden.

Auch das Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) schreibt unter anderem bei seinen Reisehinweisen zu den Emiraten, dass sich die Gesetzgebung dort an einer strikten islamischen Rechtsauffassung (Scharia) und an rigiden Moralvorstellungen orientiere. Und weiter heisst es: «Bei Sexualdelikten muss das Opfer je nach Sachverhalt nachweisen, dass es nicht selbst gegen die Rechtsordnung verstossen hat.» Gemäss Auskunft des EDA seien in den letzten Jahren aber keine Fälle bekannt, in die Schweizer Staatsangehörige involviert waren. (bzbasel.ch)

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132Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Nicoletta Luigia Di Vincenzo 29.03.2019 02:50
    Highlight Highlight Ich war vor 5 Jahren in Dubai nur ein paar Tage, wenn dorthin fliegt ist klar, kein Alkohol und kein Mann, wenn nicht mit ihm verheiratet ist sonst kann es grosse Probleme geben. Wer meint, dass weil sie schnelle Autos fahren und viele Touristen unterwegs sind sei es wie im Westen hat falsch gedacht. Das GESETZ ist die Sharia. Eigentlich sollte man sich bei jedem Land genau informieren bevor man dort hin
    fliegt. Alles Andere ist einfach naiv...auch wenn eine Frau eine Vergewaltigung erlebt dort, einfach so schnell wie möglich aus dem Land sonst wird sie auch noch ins Gefängnis gesteckt.
  • Lizzy_La 28.03.2019 15:30
    Highlight Highlight Eins vorweg, ich war schon öfter in Dubai, so auch in Abu Dhabi und es war jedes Mal wunderschön. Als Frau weiss man im Normalfall dass man nicht einfach mit einem fremden Mann irgendwo hingeht, das macht man ja auch nicht in der Schweiz, geschweige dann in den arabischen Emiraten🙄 dann frage ich mich ernsthaft, wie eine mehrfache Mutter auf die glorreiche Idee kommt, im BEISEIN eines Mannes den sie ja vorher nicht kannte, DUSCHEN geht?! Und an dem ganzen Drama soll jetzt ihre Krankheit schuld sein?! Ich hoffe den Kindern geht es gut, ein Vorbild sieht in meinen Augen anders aus. StrangeStory
  • Markus97 28.03.2019 08:54
    Highlight Highlight Warum machen Leute welche seit Jahren in der Schweiz wohnen keinen Schweizerpass? Weil es ein wenig Kosten und Arbeit benötigt? Weil man sich eigentlich nicht mit dem Land verbunden fühlt? Ich denke der Schweizerpass sollte auch Vorteile bringen und nicht wie in meinem Fall (Mann) nur Nachteile. Das man Bürgern anderer Länder nur begrenzt hilft finde ich verstäntlich.
  • Magnum44 28.03.2019 07:51
    Highlight Highlight Lustig, dass hier von Mittelalter gesprochen wird: bis Mitte 70er kannte die Mehrzahl der Kantone ebenfalls ein Verbot des Konkubinates, das Wallis bis 1996.
    • NWO Altschauerberg 28.03.2019 19:46
      Highlight Highlight Man wurde ja auch dafür ins Gefängnis geworfen?
    • Magnum44 28.03.2019 22:39
      Highlight Highlight Irgendwann nicht mehr ja, aber aus einem gewissen Grund wurden diese Verbote ja ins kantonale Strafrecht aufgenommen. Habe nur einen Entscheid aus LU von 1945 gefunden, da wurde 1 Monat Freiheitsstrafe (bedingt) ausgesprochen.
  • Oigen 28.03.2019 07:33
    Highlight Highlight Ich finde es etwas erschreckend wie alle schreiben sie sei selber schuld, man mache dort ja auch keinen urlaub, in einem islamischen land...

    Verzichten dann die leute die dieser meinung sind auch auf öl aus den emiraten? oder fliegen nicht mit deren fluggesellschafen oder über deren flughäfen?

    Ich findes extrem heuchlerisch. man solle keinen urlaub dort machen weil böses land, aber handeln und profitieren soll man?

    • Magnum44 28.03.2019 22:50
      Highlight Highlight Sie ist insofern selbst schuld, als sie es war, die die Polizei ursprünglich aufgesucht hat. So etwas ähnliches könnte auch in der Schweiz passieren, wenn die andere Person u16 ist (ausser das man bei uns der Frau nicht per se nicht glauben würde natürlich).
  • Pointer 28.03.2019 00:01
    Highlight Highlight Dubai ist ein spannendes Emirat. Auf der einen Seite sehr fortschrittlich westlich, gepaart mit einigen Superlativen auf der anderen sehr geprägt durch die Rückständigkeiten des Islam und dessen Kultur.
  • Sama 27.03.2019 22:18
    Highlight Highlight Ob es gut war, dass Sie als Borderlinerin nach Dubai flog, sei dahingestellt, selber konnte sie das vielleicht gar nicht abschätzen.
    Tatsache ist, dass ein Frau mit Borderline durchaus leicht Opfer von solch einem Kerl werden kann - solche Fälle gibts auch hier genügend (Sexting).

    Problematisch wurde es erst, weil sie das Rechtssystem falsch einschätzte und glaubte, zur Polizei zu gehen - aber kann man ihr da wirklich einen Vorwurf machen?

    Ihr Herkunfstland kümmert sich nicht, ihre Wahlheimat auch nicht und Einbürgern hätte sie sich wegen des Beistands auch nicht können - Scheisssituation!

  • Wunderwuzzi 27.03.2019 21:14
    Highlight Highlight Wie ist wohl die Einstellung der Mazzedonier gegenüber diesem Fall?Ein Schelm wer etwas böses denkt....Ich fahr nach Rimini
  • Ruffy 27.03.2019 20:28
    Highlight Highlight Drecksstaat halt... Aber glänzt alles so toll da, da kann der touri auch drüber hinweg sehen, dass eine Frau da keinen Wert hat...
    • TheRealSnakePlissken 28.03.2019 16:15
      Highlight Highlight ... und unser Roger schaut gern mal auf ein Tennis-Mätschli vorbei...
  • Draxler 27.03.2019 19:02
    Highlight Highlight Der Freund des Westens und der Iran ist der Teufel. Für mich gehört die USA und Grossbritannien in die gleiche Schublade der Terrorstaaten.
  • gjonkastrioti 27.03.2019 17:55
    Highlight Highlight Ich frage mich immer wieder, wieso Leute nach Dubai in die Ferien gehen. Keine Geschichte, keine Kultur, kein Charme, kein nichts.
    • Ribosom 28.03.2019 06:17
      Highlight Highlight Sie haben viel Sand und es ist heiss. Die Hotels sind alle chiq und teuer und es ist cool den Kollegen am Arbeitsplatz zu erzählen, dass man in Dubai war.

      Ich gehe lieber nach Spanien, wo ich nackt an den Strand liegen kann und kein Schwein interessierts. Das Essen ist besser und ein bisschen Kultur haben die Spanier auch.
  • Abu Nid As Saasi 27.03.2019 17:00
    Highlight Highlight Wenn Allemannische Krächzer über ein Land wettern, das sie nie gesehen haben - Bchotwochscht
    • cgk 28.03.2019 06:36
      Highlight Highlight Die modernen Häuschen dort sollen wohl überdecken, dass die sich immer noch im Mittelalter befinden.
  • murrayB 27.03.2019 16:50
    Highlight Highlight Tja, tragisch, aber solange Dubai so billig ist, wird es immer wieder die falschen Leute verleiten dort Ferien zu machen...
    • Einstürzende_Altbauten * 28.03.2019 06:35
      Highlight Highlight Ich versteh Deine Aussage nicht, was genau sind die "falschen Leute"? Leute mit psychischer Erkrankung, Frauen? Was wären denn die "richtigen Leute"? Kannst Du mir das erklären, danke.
    • NWO Altschauerberg 28.03.2019 19:53
      Highlight Highlight Ich denke er meint Menschen die nicht lesen können oder sich nicht informieren wollen bevor sie ins Ausland reisen. Man bereitet sich vor und passt sich an wenn man Gast ist. Falsche Menschen können das nicht und schaden nicht nur sich damit.
    • murrayB 28.03.2019 23:54
      Highlight Highlight @NWO: Exakt was ich gemeint habe, danke...
  • meliert 27.03.2019 15:55
    Highlight Highlight nicht mal gratis würde ich eines dieser arabischen Länder reisen! Diese Dame ist schrinbar ja krank, aber auch sehr naiv sich mit dem Iraker einzulassen.
  • Abu Nid As Saasi 27.03.2019 15:14
    Highlight Highlight Umm Suqeim konnte ich mir jeweils nur am Zahltag leisten, danach war Ebbe
  • Nutshell 27.03.2019 15:12
    Highlight Highlight Eine Frage: Wie funktioniert dieser durchgeführte Test der prüfen sollte, ob sie Geschlechtsverkehr hatte? Und auf dessen Ergebnis sie zwei Wochen warten musste. Weiss jemand, was da geprüft wird? Ich dachte GV sei nur aufgrund von Spermienrückständen nachweisbar. Oder aufgrund von vermehrtem Sekret oder angeschwollenen Scheidenwände. War zweiteres nicht gegeben, hätte man ja nicht auf Spermien überprüfen müssen. Ausserdem hätten sie Kondome benutzen können. Oder sie hätte sich vielleicht vorher selbstbefriedigt. (Wobei das vermutlich auch verboten ist...)
  • stbl 27.03.2019 14:38
    Highlight Highlight Und der Schweizer Steuerzahler begleicht die Zeche, danke Dubai. («Wenn ich endlich zu Hause bin, gehe ich sofort in die psychiatrische Klinik, es gibt soviel zu verarbeiten.»)
    • baBIELon 27.03.2019 19:26
      Highlight Highlight Einem Menschen wird leid angetan und denkst an Geld?
    • Hinkypunk #wirsindimmernochmehr 27.03.2019 22:31
      Highlight Highlight @baBIELon

      Willkommen in der Schweiz :-)
  • Wander Kern 27.03.2019 14:33
    Highlight Highlight Ein Land zu bereisen, dessen Staats- oder Rechtssystem man nicht gutheisst, mag eine moralische Gratwanderung sein. Tut man es, unterstützt man es, tut man es nicht, beschränkt man seinen eigenen Bildungshorizont. Das trifft natürlich nicht auf Badeferien und dergleichen zu... ich jedenfalls habe, abgesehen von meinem ök. Fussabdruck, keinerlei Skrupel Land und Leute kennenzulernen, egal welchem politischen System sie unterworfen sind, solange ich mich im Vorfeld für ausreichend informiert halte.
    • In vino veritas 28.03.2019 06:12
      Highlight Highlight Ich glaube nicht, dass man bei einigen Hinterwäldern seinen Bildungshorizont erweitern kann. Ausser Wolkenkratzer, Shopping Malls und kilometerweite Strände gibt dort nicht viel...
    • Wander Kern 28.03.2019 09:29
      Highlight Highlight @In Vino
      7000 Jahre alte archäologische Funde, Musik, Poesie, Gastronomie... man muss nur die Hotelbar verlassen und die Augen aufmachen.
  • DomKi 27.03.2019 14:33
    Highlight Highlight Man sollte einfach sich über andere Kulturen informieren bevor man reist. Tut mir echt leid die Frau...
  • A_C_Doyle 27.03.2019 14:20
    Highlight Highlight Es ist genau das was Repigion aus uns macht, ziemlich egal welche. Die Vernunft wird über Board geworfen und eigentlich anständige Menschen tuen Unvorstellbares weil sie denken irgendein Gott habe das so gewollt...

    Ich frage mich wirklich wann wir diese Geissel endlich loswerden. Wir sind ja doch auf einem guten Weg dazu, zumindest hierzulande, auch wenn noch viel Arbeit vor uns liegt.
    • Ale Ice 27.03.2019 15:09
      Highlight Highlight A_C_Doyle, ich bin im Wesentlichen einverstanden.
      Oft steckt das Übel im Vernunftverlust "eigentlich anständiger Menschen" in religiösen Überzeugungen / Gottesfurcht.
      Andere glauben diesen Quatsch selbst nicht mal und nutzen die Macht von Religionen dennoch für derartige Interessen.
      Auch wenn ich mehr Schaden als Nutzen in Religionen feststellen kann, zweifle ich daran, dass deren Abschaffung den Menschen aus "Geiseln" befreit.
      Letztlich sind wir so oder so reichlich unfrei.
  • WID 27.03.2019 13:54
    Highlight Highlight Ferien in Dubai? Seit langem nein danke!
  • Beat-Galli 27.03.2019 13:50
    Highlight Highlight Ich meide die autoritären Arabischen Länder wo ich nur kann.

    Aber etwas anderes:
    Ich kenne viele die nicht eingebütgert sein wollen, weil sie nicht wüssten für was.
    Es kostet nur, und es habe doch keine Vorteile nur Plivhten...
    Gut gibt es solche Beispiele.
    30 Jahre lebte sie in der Schweiz, und trotzdem Hilft Ihr diese jetzt nicht uiuiui.

    Was sagt uns dies jetzt?
    • Toastkrümmel 27.03.2019 14:20
      Highlight Highlight Sorry gäll, aber sie zahlte bisher genauso Steuern wie die Eingebürgerten und auch sonst hat man finanziell keinerlei Vorteile durch die fehlende Einbürgerung. Und 30 Jahre Staatsangehörigkeit (somehow) - da find ich schon, dass es eine Frechheit von der Schweiz überhaupt nicht zu intervenieren.
    • A_C_Doyle 27.03.2019 14:21
      Highlight Highlight Das sagt uns das sich unser Rechtsstaat schämen sollte. Ich sehe nicht wieso ein 30 Jahre bestehender Aufenthaltstutwl nicht ausreicht um ihr einen Anwalt zu organisieren, sie aber kit Steuergeldern zu unterstützen möglich ist.

      Von der moralischen Seite aus betrachtet eine Schande für unseren Staat.
    • Beat-Galli 27.03.2019 16:24
      Highlight Highlight Das Widerspricht sich ja komplett.
      Der Artikel und meine Aussage.
      Toastkrümmel hat das Gefühl, dass die Einbürgerung keinen Gegenwert bietet.
      Aber hier ist genau der Gegenwert.
      Ein Gegenwert den Mazedonien scheinbar nicht leisten will!

      Strassen, Schulen und Infrastruktur kann jeder Steuerzahler nutzen.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Judge Dredd 27.03.2019 13:36
    Highlight Highlight Immer wenn Kollegen von mir wieder schwärmen, wie schön ihr Urlaub in Dubai (oder auch einem anderen Land mit derart rückständiger Rechtsordnungen) war und sie mich fragen ob ich mit meiner Partnerin nicht auch mal dahin möchte, winke ich ab. Vielfach stosse ich auf Unverständnis, man hat das Gefühl, ich sei zu ängstlich, denn Dubai sei ja so modern und ich würde mir das falsch vorstellen...

    Ach, die Welt hat so viele andere schöne Destinationen zu bieten, ich muss nicht dahin. Für die Betroffene tut es mir dennoch sehr leid.
    • redeye70 27.03.2019 19:27
      Highlight Highlight Die sehen eben nur all diese Wolkenkratzer und die moderne Infrastruktur. Nur in den Köpfen sind die immer noch rückständige Beduinen mit archaischer Kultur. Ist ja wirklich nichts Neues, dass Frauen in islamischen Kulturen als wert- und rechtlos betrachtet werden. Eigentlich sind mir diese Länder auch egal. Reise eh nicht dorthin. Aber das wir hier unserem Land Leute mit genau diesen Wertevorstellungen aufhenommen haben, da löscht es mir ab.
    • Bene86 28.03.2019 01:28
      Highlight Highlight Pass auf, das Kritisieren von rückständigen Kulturen gilt hier noch schnell einmal als Rechtsradikal oder im schlimmsten Fall als braune Nazi-Gedanken.

      Natürlich hast du recht mit deinem Kommentar. Ich verstehe auch nicht, was die Leute glauben dort zu finden.

      Und gerade Dubai wirkt so... steril und ohne Charm.

      Sicher toll für ein paar schickimicki Instagramm-Aufnahmen, ansonsten aber... naja..
  • Sutterli 27.03.2019 13:24
    Highlight Highlight Bizli gruusig, wie viele hier von "Dummheit", "selber Schuld", "vorher nachdenken" reden. Vor allem wenn man bedenkt, dass die Frau eine IV-Rente besitzt, kurz vor Klinikeintritt stand und von einem Berufsbeistand betreut war.
    So weit sah man sich als Schweiz also verantwortlich, aber nun plötzlich nicht mehr. Zumindest unterstützen könnte man Nordmazedonien ja schon..
    • Der Teufel auf der Bettkante 27.03.2019 14:40
      Highlight Highlight Danke, das habe ich auch gedacht
    • redeye70 27.03.2019 19:31
      Highlight Highlight Nordmazedonien könnte sich aber auch unterstützend einbringen, oder? Schliesslich geht es um ihre eigene Bürgerin. Zusammenarbeit sieht anders aus. Rechtlich gesehen ist Nordmazedonien verpflichtet für sie zu sorgen. Die können sich nicht einfach zurücklehnen so im Sinne, die ist doch eh eine Schweizerin.
  • Snowy 27.03.2019 13:14
    Highlight Highlight Es ist mir völlig unverständlich, warum die Destination Dubai bei vielen als "hip" gilt.

    Günstig kann man auch anderen schönen Orten Ferien machen.

    • El Vals del Obrero 27.03.2019 13:35
      Highlight Highlight Viele interpretieren Dubai halt nur mit Shopping und Schickimicki und "Style" usw.

      Ich könnte mich in einem Land mit so drakonischen Gesetzen überhaupt nicht entspannen (gilt auch bei Ländern mit extremen Drogengesetzen), ich hätte da wohl die ganze Zeit Paranoia.

      Aber sie wusste davon wohl gar nichts, sonst wäre sie in solch einer Situation dort wohl kaum zur Polizei gegangen.
    • Abu Nid As Saasi 27.03.2019 14:48
      Highlight Highlight Wenn man sich den lokalen Gepflogenheiten und Gesetzen entsprechend benimmt ist Dubai ein Paradies, sofern man nicht draussen in der Hitze arbeiten muss. Autoritār? War die Schweiz bestimmt bis 1815 auch. Und auch heute noch gilt vielerorts "heb d' Schnure"
    • Oh Dae-su 27.03.2019 16:07
      Highlight Highlight Geht mir ähnlich. Der Ort ist ein dekadenter, seelenloser Sandhaufen, der dazu moch die hälfte des Jahres praktisch unbewohnbar ist.
      War genau einen Tag da und das hat mir mehr als gereicht...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alpaka 8 27.03.2019 13:04
    Highlight Highlight Wenn sie schon seit über 30 Jahren in der Schweiz lebt, wieso hat sie sich dann nicht längst einbürgern lassen? Ich habe auch gute Freunde, die sogar schon seit Geburt in der Schweiz leben und meinen eine Einbürgerung sei nicht nötig. Wenn es dann aber hart auf hart kommt, darf man dann auch nicht auf die Schweiz hoffen.
    • Klirrfactor 27.03.2019 13:50
      Highlight Highlight Ich habe einen C Ausweis und bin 35 und für mich gilt eine ordentliche Einbürgerung. Als ich 18 war, wollte ich mich einbürgern lassen. Damals waren die Kosten knapp an die CHF 9800.- und die Kosten waren von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich. Heute sind die Kosten um einiges tiefer und geregelt

      Um sich einbürgern zu lassen, ist in der Einbürgerungsgemeinde ein ununterbrochener Wohnsitz von drei bis fünf Jahre ( je nach Gemeinde) Voraussetzung. Da ich aus unterschiedlichen Gründen den Wohnsitz alle zwei, drei Jahre wechselte, konnte ich bei Anfrage in der Gemeinde, kein Gesuch einreichen.
    • Hierundjetzt 27.03.2019 16:01
      Highlight Highlight Sie bezieht EL. Daher gibts keinen Pass
    • redeye70 27.03.2019 19:34
      Highlight Highlight @Klirrfaktor
      In Fällen wie deinem ist unser Gesetz viel zu starr. Es gibt meines Erachtens wichtigere Punkte für eine Einbürgerung als die Anzahl Aufenthaltsjahre in einer Gemeinde.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lan25d 27.03.2019 12:47
    Highlight Highlight *Mazedonien
    • Ein Freund von Petr E. Cycling (aka Blitzsammler) 27.03.2019 15:09
      Highlight Highlight nope. namensänderung seit februar 2019 rechtens. die deutsche wikipedia ist nicht mehr down 😊
    • Hierundjetzt 27.03.2019 16:00
      Highlight Highlight *offiziel umbenennt
    • Lan25d 27.03.2019 21:02
      Highlight Highlight Für mich bleibt es Mazedonien😎
  • swissmawi 27.03.2019 12:42
    Highlight Highlight Dummheit sollte zwar etwas weh tun aber das hat die Frau vermutlich nicht verdient. Man sollte halt nicht in Länder reisen, in welchem Frauen wertlose Objekte sind.
  • Mutbürgerin 27.03.2019 12:29
    Highlight Highlight Schämt Euch Schweizer Konsulat. Finanzen verwalten geht, Hilfe leisten aber nicht?
    • FloW96 27.03.2019 13:27
      Highlight Highlight Diese Aussage zeigt erschrenkenden Mangel an Kenntnis am Schweizer Rechtssystem
    • redeye70 27.03.2019 19:39
      Highlight Highlight In unserem Land hat diese Frau jegliche Hilfe vom Staat erfahren, wie es ein CH-Bürger auch bekäme. Aber dieser Fall hat eine internationale Komponente und da ist es ganz klar geregelt, wer für seine eigene Bürger zuständig ist. Als Bürger von Nordmazedonien in der Schweiz würde ich mich ganz schnell einbürgern lassen. Denn dein eigener Staat lässt dich eiskalt hängen.
  • walsi 27.03.2019 12:20
    Highlight Highlight We islamische Länder bereist, darf sich nicht wundern wenn dort nach den Grundsätzen des Islam gelebt wird.
    • swissmawi 27.03.2019 12:44
      Highlight Highlight Mit Islam hat das nichts zu tun sondern mit extremst rückständigem, menschenverachtendem Gedankengut.
    • A_C_Doyle 27.03.2019 14:26
      Highlight Highlight Das halt ich nun aber für durchaus etwas naiv. Die Sharia leitet sich direkt vom koran ab, als Begründung wird Gottes Gesetz angeführt und auch die Stellung von Frauen in diesen Staaten hängt direkt mit der Religion zusamen. Ich weiss nicht wie sie darauf kommen, dass hier kein Zusammenhang besteht, bin aber ganz ohr für ihre Argumentation.

      Religion lässt gute Menschen fürchterliches tun, weil sie denken eine höhere Macht wolle das so. Sie wurde schon immer zur Unterdrückung, Machtanhäufung und Tyrannei verwendet.
    • Erster-Offizier 27.03.2019 14:44
      Highlight Highlight @swissmawi
      Die Scharia ist islamisches Recht. Kannst du deine Aussage, dass die Scharia nichts mit dem Islam zu tun hat, bitte fundieren?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chrigi-B 27.03.2019 12:15
    Highlight Highlight Sorry für die klaren Worte: Selber Schuld!

    Reist nicht in Länder mit Gesetzen aus dem Mittelalter. Dort gibt es keinen 4. Wellen Feminismus, jedes Kamel hat mehr Rechte als eine Frau!
    • Abu Nid As Saasi 27.03.2019 15:23
      Highlight Highlight Mehr als 50% der Universitätsabsolventen mit Abschluss sind Frauen. Ministerien werden von Frauen geleitet, allerdings nicht das Verteidigungsministerium.
      In vielen einheimischen Firmen sind Frauen in leitender Position.
      Ich vermute dass viele der hier Kommentieren null Ahnung von diesem Emirat haben. Einfach irgendwelche Slogans nachplappern.
      P.S. liest Mal das Religionsgesetz jenes Landes. Wir könnten davon etwas lernen
    • redeye70 27.03.2019 19:48
      Highlight Highlight @Abu
      Ich hoffe du lebst nicht in der Schweiz! Du verteidigst hier dieses fürchterliche Unrecht und störst dich kein bisschen daran, dass nur die Frau bestraft wird. Du störst dich auch nicht daran, dass sie unverhältnismässig lange festgehalten wird obschon der Übeltäter doch eigentlich dieser muslimische Mann ist. Falls du hier lebst würde ich dich bitten in ein Land zu ziehen, das deinen „moralischen“ Vorstellungen entspricht. Du gehörst nicht hierher.
  • N. Y. P. 27.03.2019 12:11
    Highlight Highlight Es gibt wohl zwei Dubais, jenes der langen Sandstrände, der spektakulären Shoppingmalls, der gigantischen Luxushotels und jenes Dubai, das Iman Gustafsson kennen lernte.
    (Text)

    Für mich gibt es nur ein Dubai. Und zwar jenes, das die bedauernswerte Frau kennengelernt hat.

    Ja, so ticken diese Männer in Dubai. Die Herren der Schöpfung.
    • Wander Kern 27.03.2019 14:12
      Highlight Highlight "Ja, so ticken diese Männer in Dubai. Die Herren der Schöpfung"

      Alle. Immer.
    • Abu Nid As Saasi 27.03.2019 14:53
      Highlight Highlight Länge Sandsstrände? Gerade mal Jumeira Beachten und Mamzar Beach sind öffentlich zugänglich. Und die sind nicht lang. Der Rest ist privat
  • Armend Shala 27.03.2019 11:54
    Highlight Highlight Ich werde niemals in ein islamistisches Land reisen, vor allem unterstützt man die noch mit dem Tourismus. Allgemein ist es nix spezielles etwas künstliches ohne Wert aufzustellen, hat die Mafia mit Las Vegas schon gezeigt.
    • petrolleis 27.03.2019 15:59
      Highlight Highlight ohne wert ist irgendwie schon wahr, wenn man bedenkt, dass dubai schon in wenigen jahrzehnten eine lebensfeindliche wüste sein könnte 🙈
    • Baccaralette 28.03.2019 08:36
      Highlight Highlight lebensfeindliche Wüste SEIN KÖNNTE? Guter Witz.
  • amade.ch 27.03.2019 11:47
    Highlight Highlight Der Tenor geht hier mehrheitlich in die gleiche Richtung: Geht nicht nach Dubai in die Ferien! Gerne würde ich etwas wahnsinnig Differenziertes dazu schreiben, aber ich seh's genau gleich. Schöne Hotels gibt's auch anderswo.
  • inmi 27.03.2019 11:28
    Highlight Highlight Hat aber alles nix mit einer bestimmten Religion zu tun...

    "In Dubai verstösst es gegen das Scharia-Gesetz, als unverheiratetes Paar zusammenzuleben, erst recht Geschlechtsverkehr zu haben."
    • Hallo I bims. Ein AfterEightUmViertelVorAchtEsser 27.03.2019 11:43
      Highlight Highlight Warum wird bei diesem Scharia-Dingsbums immer nur die Frau bestraft? Oder wurde bei dem Iraker auch der Pass entzogen?
    • LeserNrX 27.03.2019 12:17
      Highlight Highlight Nein, es hat tatsächlich nichts mit einer "bestimmten" Religion zu tun. In der Schweiz war auch bis vor nicht allzu langer Zeit Vergewaltigung in der Ehe legal, alleinstehenden Müttern wurden die Kinder weggenommen usw. und dies auch aus im weitesten Sinne religiösen Gründen.
      Solche Probleme bestehen in der fehlenden Trennung von Staat und Religon und sind kein spezifisches Problem der islamischen Religion.
    • inmi 27.03.2019 13:07
      Highlight Highlight @LeserNrX

      Ja - Betonung auf "war"

      So ein Bullshit.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hallo I bims. Ein AfterEightUmViertelVorAchtEsser 27.03.2019 11:17
    Highlight Highlight Man fliegt auch nicht in solche Länder in die Ferien. Damit unterstützt man nur dieses frauenverachtende Regime .

    Vom Klimaproblem mal ganz abgesehen.
  • Conguero 27.03.2019 11:05
    Highlight Highlight Tja, reihenweise fliegen naive westliche Touristen in die VAE und glauben, die seien liberaler als andere arabische Staaten. Und dann gibt es das böse Erwachen...

    Früher war ich auch in arabischen Ländern, aber heute kommt das nicht mehr in Frage, auch nicht aus geschäftlichen Gründen. Das habe ich erst kürzlich auch meinem Arbeitgeber klar gemacht.

    Viel Spass dann auch 2022 in Katar. Auch so ein toller Staat. Da werden wohl viele Fans hinter Gittern landen.
    • Blair 27.03.2019 20:16
      Highlight Highlight In Dubai passiert einem per se auch nicht etwas. Man wird nicht verhaftet, wenn man als unverheiratetes Paar einreist/im Hotel eincheckt/sonst unterwegs ist.Die freizügigen Touristinnen (Po sichtbar, tiefe Ausschnitte)beachtet auch niemand (in der Dubai Mall hat es z.B viele Einheimische).Die Einheimischen sind mit Touristinnen unterwegs-interessiert auch niemanden.
      Solange man wohl nicht gesondert auffällt, kriegt man auch keine Probleme - wobei ich den vorliegenden Fall in keinster Weise gutheisse.
      Dubai ist trotzdem mehr als sehenswert und atemberaubend (städtetrip wie auch badeferien)
  • maylander 27.03.2019 10:45
    Highlight Highlight Dies ist bei weitem nicht der einzige Fall.

    Die Statistisken zu sexuellen Belästigungen und Vergewaltigungen sind dort nicht so tief weil die Männer so anständig sind oder der Niqab alle Begierde abblockt.
    Was auch immer einer Frau dort passiert es ist besser zu schweigen und das Land schnellstmöglich zu verlassen.

    Die VAE und insbesondere Dubai gelten als fortschrittlich, liberal und westlich orientiert.

    Auch wenn es dort noch so günstig und schön ist, sollte man sich gut überlegen dort Urlaub zu machen.
    • Blair 27.03.2019 20:17
      Highlight Highlight Dubai ist alles andere als günstig ;)
  • Muselbert Qrate 27.03.2019 10:44
    Highlight Highlight Ich bin 4x pro Jahr geschäftlich in Dubai. Wir haben dort (nach Vegas) jeweils die allerbeste Party ( what happens in Dubai, stays in Dubai 😁) organisiert von den Kollegen aus Dubai. Diese sind jedoch, was moralisch-gesellschafliche Aspekte betrifft sehr, sehr „hybrid“. In der einen Situation sind sie äusserst freizügig, in der nächsten befremdend religiös/konservativ. Die light-Version eines Amerikaners 😂
    • nödganz.klar #161 27.03.2019 11:47
      Highlight Highlight Aber gleichzeitig ständig über die bösen Muslime herziehen, aber Geld in Staaten lassen, welche Terroristen unterstützen. Doppelmoral. 🤷🏾‍♀️
    • 54er 27.03.2019 12:04
      Highlight Highlight was ist daran lustig ?... die reichen Männer können Partys machen und sich mit Frauen praktisch alles erlauben und wehe eine Frau versucht sich zu wehren oder mit der Polizei/Gesetz gegen diese vorzugehen..
    • maylander 27.03.2019 12:28
      Highlight Highlight @54

      Die Frauen an der Party sind meistens Escorts. Da sie sehr adrett gekleidet sind, ist dies nicht so offensichtlich. Die Dienstleistung wird diskret vom lokalen Gastgeber bezahlt so können sich alle als tolle Eroberer fühlen.
      In Dubai und anderen Ländern in der Region gilt: Als Frau niemals alleine mit einem fremden Mann sein. Ach nicht mit einem Arbeitskollegen, Freund oder Mann einer Freundin, Irgendwelchen Freunden von Freunden. Auch wen er noch so nett ist nicht mit dem Auto nach Hause fahren lassen. Und vor allen NIEMALS seine Wohnung oder das Hotelzimmer betreten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alnothur 27.03.2019 10:29
    Highlight Highlight Ist ja nicht der erste Fall in diesem Muster aus Dubai... was für ein rückständiger Staat! Aber sich nach aussen topmodern geben, eine "silicon oasis" aus dem Boden stampfen, usw.
    Nicht mal geschenkt ginge ich dorthin.
  • Heinzbond 27.03.2019 10:28
    Highlight Highlight Ach rechtsverständnis und Auslegung aus dem Mittelalter, warum sollte man den dahin fliegen, nur um denselben Einheitsbrei zu kaufen den es überall gibt?
  • polopol88 27.03.2019 10:21
    Highlight Highlight Wenn ich sowas lese denke ich: Zum Glück habe ich mich noch nie in dieses rückständige Land begeben. Und habe es auch in zukunft nicht vor!
    • stbl 27.03.2019 14:40
      Highlight Highlight Ein gewisses Mass an Vorsicht sowie Auseinandersetzung mit lokalen Gegebenheiten hat noch keinem Reisenden geschadet. Zum Beispiel das Durchlesen der EDA Reisehinweise, https://www.eda.admin.ch/eda/de/home/laender-reise-information/vereinigte_arabischeemirate/reisehinweise-vereinigte-arabische-emirate.html
    • John Carter 27.03.2019 18:07
      Highlight Highlight Ist alles tip top dort. Wenn man sich anständig benimmt und die lokalen Regeln befolgt. Und bei unverheirateten Paaren kennen die wenig Spass wenn man auffällt.

      Befolgt man in Dubai die Gesetze nicht, dann wenden die Behörden in Dubai dieses 1:1 an.

      Sie machen also genau das, was sich viele Schweizer in der Schweiz beim Thema Migration/Masseneinwanderung wünschen. Sie greifen durch!

      Und die gute Mazedonierin scheint ja überall das Beste heraus zu picken. Sozialleistungen in der CH, Ferien in Dubai. Ein bisschen rummachen mit dem neuen Syrer Freund. Seltsam irgendwie.
  • Hierundjetzt 27.03.2019 10:21
    Highlight Highlight Das der konsularischen Schutz nur für Bürger des eigenen Landes gilt ist theoretisch nachvollziehbar.

    Praktisch hilft man sich aber gegenseitig. Siehe Verhaftungen von Schweizern in Venezuela, die nur Dank Italien (!) freikamen (weil die CH-Botschafterin am Freitag um 1500 bereits im Apero war)

    Das EDA hätte also ohne weiteres mit Nordmazedonien zusammenarbeiten können.

    Immerhin bezahlen wir Ihr hier in der Schweiz einen Spitalaufenthalt der in die 100'000ende geht.

    Der Rest der Geschichte kann ich nicht beurteilen, da hat es viel zu viele offene Fragen.
    • Name beginnt mit D 27.03.2019 10:57
      Highlight Highlight Ich dachte, vielleicht liege da jetzt falsch, aber dass das an der EU/EFTA liegt. Also in der EU muß jedes Konsulat egal welchen Mitgliedsstaates einem Bürger jeden anderen Mitgliedsstaates helfen - ich dachte, Schweiz und Norwegen ziehen da in der Regelung immer mit, weil beide Staaten selbst so wenig Konsulate haben (kenne auch einen Fall, wo dann das deutsche übernommen hat erstmal). Für Mazedonien würde das dann aber nicht gelten. Die 20jährige Tochter in Luzern tut mir wahnsinnig leid. Die muß völlig überfordert und verzweifelt sein.
    • B-Arche 27.03.2019 11:34
      Highlight Highlight Oder Deutsche Botschaften bzw deren konsularische Abteilungen die oft bereits Schweizer Bürgern geholfen hat weil man das dort weniger streng sieht.
      Aber nicht alle Arbeiten zusammen, und Schweizer Botschaften sind da eher sehr zurückhaltend was Bürger-Service angeht.
      Es gab m.W. auf Watson sogar schon einen Artikel dazu wie Schweizer hängen gelassen würden.
    • ands 27.03.2019 12:23
      Highlight Highlight Man hilft sich gegenseitig. Das hat aber nichts mit dem Wohnsitz der Betroffenen zu tun.
      Da der Fall ja nicht eilt, ist ein spontanes Eingreiffen der Schweiz nicht nötig und ob Mazedonien die Schweiz um Hilfe gebeten hat geht aus dem Artikel nicht hervor.
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  • muto 27.03.2019 10:17
    Highlight Highlight Ohne jemanden in Schutz nehmen zu wollen - Länder mit einem solchen Rechtssystem sollte man nicht unterstützen, auch mit Tourismus nicht.
    • Basubonus 27.03.2019 10:36
      Highlight Highlight So siehts leider aus.
    • KarlWeber 27.03.2019 10:47
      Highlight Highlight Sie sagen es, nach aussen hin geben sich diese Länder modern aber im Inneren herrscht noch das Mittelalter.
    • mob barley 27.03.2019 11:18
      Highlight Highlight Sind halt die "Guten" (= verkaufen ihr Öl dem Westen). Andernfalls würden die schon lange zur Achse des Bösen zählen und Libyens oder Syriens Schicksal teilen. Wie auch ihre saudischen Nachbarn.

      Am besten auch ihre Airlines boykottieren, und wenn die noch so günstig und luxuriös sind.
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