Schweiz
Kanton Zug

Neue Fragen in der Zuger-Sexaffäre: Das Online-Magazin «Vice» listet die Ungereimtheiten im Fall Spiess-Hegglin auf

Neue Fragen in der Zuger-Sexaffäre: Das Online-Magazin «Vice» listet die Ungereimtheiten im Fall Spiess-Hegglin auf

22.09.2015, 11:2923.09.2015, 21:50
Mehr «Schweiz»

«Fragen, die wir zur ‹Zuger Sexaffäre› noch stellen müssen», so lautet die Überschrift eines Artikels des Online-Magazins «Vice». Darin wird der Fall der Grünen Politikerin Jolanda Spiess-Hegglin aufgerollt. Spiess-Hegglin behauptet, an einer Landammannfeier im Dezember 2014 Opfer von K.O.-Tropfen geworden zu sein. Tatsächlich wurde nachgewiesen, dass die Grünen-Politikerin Geschlechtsverkehr mit dem SVP-Präsidenten Markus Hürlimann hatte. K.O.-Tropfen konnten aber nicht nachgewiesen werden. Mittlerweile ist das Verfahren eingestellt worden. «Vice» listet noch einmal alle offene Fragen im Fall Spiess-Hegglin auf und stellt einige Ungereimtheiten fest:

  • Wieso wurde die Grüne-Politikerin Jolanda Spiess-Hegglin im Spital nicht sofort auf K.O.-Tropfen untersucht?
  • Wieso wurden DNA-Spuren einer Drittperson an den Fingernägeln und am String-Tanga nicht nachgegangen?
  • Wieso wurde ein anonymer Hacker, der behauptet hatte, Filmmaterial der fraglichen Geschehnisse zu besitzen, nicht von der Staatsanwaltschaft überprüft?
  • Wieso wurde der Fahrtenschreiber eines Taxifahrers und potentiell wichtigen Zeugens, der Spiess-Hegglin angeblich nach Hause gebracht hatte, nicht von der Polizei ausgewertet?

Jetzt weiterlesen auf «Vice».

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
23 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Tatwort
22.09.2015 12:57registriert Mai 2015
Peinlich an dieser ganzen Geschichte ist primär, dass die etablierte Journallie es verpasst hat, den Fall mit gebührender Sorgfalt und Respekt zu recherchieren. Stattdessen wurde - zum Teil - offene Hetze betrieben, es wurden Mutmassungen formuliert und Vorverurteilungen verfasst.
Der Zuger Fall könnte sich wohl noch ausweiten - doch am Ende des Tages ist es auch ein Fall über das absolute Versagen der Medien.
Dass hier "Vice" einspringt, sollte ein Fingerzeig sein. Respektabler Journalismus ist auch heute noch möglich - wenn man nicht nur auf die sekündlichen "Clicks" schaut.
7735
Melden
Zum Kommentar
avatar
Alnothur
22.09.2015 17:14registriert April 2014
"Vice"? Echt jetzt?
317
Melden
Zum Kommentar
avatar
Zeit_Genosse
22.09.2015 13:11registriert Februar 2014
Ihr verweist uns im Ernst auf Vice.... ? Resp. Ihr übernehmt den Artikel und lanciert das Thema wieder weil es 20Min und bald auch Blick tun? Nur keine Lesenden verlieren, egal was sie lesen.
7655
Melden
Zum Kommentar
23
«Es rumpelt und rumort» – so sieht es in Zermatt aus
In Zermatt ist die Vispa über die Ufer getreten. Videos zeigen das Ausmass der Gewitter, deren Folgen das Dorf gerade von der Aussenwelt abschneiden.

Wie die Matterhorn Gotthard Bahn am Freitagmittag meldete, ist Zermatt «aktuell weder per Bahn noch per Strasse erreichbar». Wegen der aktuellen Hochwassergefahr musste der Bahnverkehr zwischen Visp und Täsch eingestellt werden. Die nächste Lagebeurteilung der Matterhorn Gotthard Bahn ist auf Samstag 5 Uhr angesetzt.

Zur Story