Schweiz
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Eine Windfahne mit Schneegestoeber im Gegenlicht zeigt den

Erneuter Wintereinbruch in hohen Lagen. Bild: Keystone

Wintereinbruch in den Bergen

Auf dem Grossen Sankt Bernhard fielen 150 cm Schnee – es wird noch kälter und bleibt nass

Der Böögg hat zwar nicht lange gebrannt, was ein schöner Sommer verspricht. Doch das Comeback des Frühlings lässt auf sich warten: Minustemperaturen sorgten auf dem Grossen Sankt Bernhard für 1,5 Meter Neuschnee. Die Schneefallgrenze sank erneut – im Wallis auf rund 700 Meter, im Berner Oberland auf etwa 800 Meter.



Das schlechte Wetter hat zu einem Wintereinbruch in höheren Lagen geführt. Am Sonntag und Montag floss kühle und sehr feuchte Luft in die Schweiz. Viel Niederschlag fiel im Berner Oberland, Wallis, Tessin und auf dem Gotthardmassiv. So gab es auf dem Grossen Sankt Bernhard innerhalb von 39 Stunden 148 Milimeter Niederschlag. Es fiel fast 1,5 Meter Neuschnee.

Die Schneefallgrenze fiel im Wallis auf 700 Meter, im Berner Oberland auf 800 Meter. Und dies, obwohl die Nullgradgrenze bei 1500 Metern lag. Verantwortlich für dieses Phänomen ist laut Meteonews die sogenannte Niederschlagsabkühlung. 

Aussichten bleiben trüb

Auch in den kommenden Tagen bleibt es meist trüb und zeitweise nass. Wärmer wird es laut Meteonews nicht. Bis Freitag bewegt sich das Thermometer zwischen 12 und 16 Grad. Am Wochenende werde es kaum wärmer als 10 Grad, so Meteonews. 

Nächste Woche wird es voraussichtlich milder. 

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