Schweiz
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Environment, pollution, nature, natur, umwelt, verschmutzung, klima

Bild: shutterstock

Heute haben wir bereits alle Ressourcen für 2019 verbraucht – was DU tun kannst

In etwas mehr als vier Monaten hat die Schweiz alle Ressourcen aufgebraucht, die ihr für 2019 eigentlich zur Verfügung stünden. Das können wir ändern – mit acht einfachen Tipps.



Das ging schnell. In etwas mehr als vier Monaten hat die Schweiz alle Ressourcen aufgebraucht, die ihr für 2019 eigentlich zur Verfügung stünden. Das bedeutet: Ab heute leben wir auf Kosten anderer – vor allem künftiger Generationen.

«Overshoot Day» heisst jener Tag, an dem so viel von der Natur beansprucht wurde, wie diese innert eines Jahres erneuern kann. Die Schweiz übertrifft dabei den Durchschnitt der Weltbevölkerung um drei Monate. Global gesehen, liegt der Welterschöpfungstag um den 1. August. Das hat die Forschungsorganisation Global Footprint berechnet.

Wie rasch der Tag vorgerückt ist, zeigt ein Blick in die Vergangenheit. 1970 wurde Ende Dezember die rote Linie überschritten, 2000 im September. Höchste Zeit also, den «Overshoot Day» wieder zurückzudrängen. In den Sommer, in den Herbst, in den Winter. Gefragt ist jeder. Mit nur kleinen Umstellungen lässt sich bereits einiges verändern. Auf der Basis von den WWF-Klimatipps haben wir acht Tipps für acht Typen – die sich beliebig addieren lassen – zusammengestellt.

Für «Gfrörli»

Das Heizen ist für etwa 40 Prozent des CO2-Ausstosses in der Schweiz verantwortlich. Frieren muss aber niemand: Es gibt ökologische Alternativen zu den Öl- oder Gasheizungen. Wer auf eine Wärmepumpe umstellt, spart vier Tonnen CO2 pro Jahr. Sonst lohnt es sich, zumindest dicke Socken anzuziehen. Wer die Raumtemperatur um 1 Grad Celsius runterschraubt, spart bereits vier Prozent Energie.

Für Gestresste

Fünf Tage die Woche im übervollen Pendlerzug oder im Stau, das zerrt an den Nerven. Die Alternative ist ein Tag Home-Office oder – wer es sich leisten kann – einen Tag weniger zu arbeiten. Das senkt nicht nur den persönlichen Stress, sondern reduziert auch das allgemeine Verkehrsaufkommen. Einzige Voraussetzung: Der freie Tag wirdzur Entschleunigung genutzt. Also zu Hause, zu Fuss oder auf dem Velo.

Für Pendler

Die Hälfte der Schweizer Pendler fährt mit dem Auto zur Arbeit. Das sind mehr als zwei Millionen Menschen. Wer sich statt hinters Steuer in einen Zug setzt, hilft dem Klima. Bei einem Arbeitsweg von 20 Kilometern reduziert sich der CO2-Ausstoss um 1.7 Tonnen pro Jahr. Auch ein Elektroauto lohnt sich: Bei 7000 Kilometern verbraucht dieses 900 Kilogramm CO2 weniger pro Jahr als ein mit Benzin betriebenes Auto.

Für Gourmets

In der Schweiz wird ein Drittel aller Lebensmittel weggeworfen. Wenn der Foodwaste minimiert würde, könnte jeder den CO2-Ausstoss um 600 Kilogramm jährlich verringern. Würde man jeden Tag einen Liter Süssgetränke mit Hahnenwasser ersetzen, könnten jährlich weitere 400 Kilogramm Treibhausgase gespart werden. Ebenfalls Energie sparen kann man – wir wissen es seit Ogi – mit dem Deckel auf dem Topf.

Für Tech-Nerds

Hand aufs Herz: Wer weiss noch, was ein «Ecoman» ist? Ja, dieses komische Gerät, das erkennen soll, wann ein Gerät eigentlich vom Netz genommen werden könnte. Und es dann auch tut. Vor rund zehn Jahren hiess es, dass Abschalten statt «Standby» den Stromverbrauch eines Haushalts um 10 Prozent reduziere. Mittlerweile gilt, dass vernetzte Geräte maximal 1 Watt aufnehmen dürfen – im Standby-Betrieb.

Für Fashionistas

Die Kleiderproduktion gehört zu den schmutzigsten Industrien überhaupt. Man tut Gutes, wenn man die Lieblingsmodekette eine Weile links liegen lässt und stattdessen dem Secondhandladen im Quartier einen Besuch abstattet. Oder gleich selber eine Kleidertauschparty veranstaltet. Inspirationen gibts bei zerowasteswitzerland.ch oder walkincloset.ch. Da erfährt man, wo die nächste Tauschbörse stattfindet.

Für Reiselustige

Ferien auf Balkonien verursachen sicher den geringsten CO2-Ausstoss. Aber so ganz ohne Tapetenwechsel und Abenteuer kommt keine Ferienstimmung auf. Interessanterweise sind gerade relativ umweltverträgliche Ferien oft die spannendsten – und günstigsten: Wer die Welt mit dem Velo und dem Zug bereist, erlebt in der Regel mehr, als wenn er vom Flughafen direkt ins All-inclusive-Hotel fährt.

Für Investoren

Kann man den Kapitalismus «grün» machen, indem man das Kapital in nachhaltige Bahnen lenkt? Solche «grünen» – weil nachhaltigen – Anlagemöglichkeiten gibt es schon. 60 Prozent des Weltvermögens sind angelegtes Geldvermögen. Es beläuft sich auf 121.6 Billionen Dollar. Immerhin hat die EU angekündigt (Mai 2018), die Finanzmärkte einbinden zu wollen, um unseren ökologischen Fussbadruck zu verringern.

(ch media)

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119Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Alannah 08.05.2019 14:28
    Highlight Highlight Grundsätzlich müssen mal all die Grossmächte anfangen, konsequenter zu leben. Was bringts wenn wir konsequent leben und auf vieles verzichten, wenn so ein Arsch wie Trump der meinung ist, Amerika hätte damit nichts am hut? Wir sind ein verschwindend kleines Land im vergleich.
  • dmark 07.05.2019 18:54
    Highlight Highlight Ich habe 1970 bereits gelebt und irgendwie kommt mir das etwas komisch vor. Im Vergleich zu 1970 verbraucht nun meine Heizung (gleiches Haus) rund die Hälfte an Energie, mein Auto verbraucht gut 3 Liter/100 KM weniger Treibstoff, der Kühlschrank hat nur noch 30% des Verbrauchs, wie der Damalige, Klamotten habe ich damals weit mehr verschlissen. Fernsehen, Filme, Musik laufen weit energiesparender ab (keine Röhren, Motoren der Bandgeräte/Video) usw... Reisen? Liegt in etwa gleich. Eigentlich wurde eigentlich alles "einspar-optimiert".
    Wo soll also mein "Mehrverbrauch" an Ressourcen herkommen?
    • Ehrenmann 08.05.2019 17:33
      Highlight Highlight Weil es nun viel mehr Menschen gibt
  • p4trick 07.05.2019 14:38
    Highlight Highlight Also die SVP hat das Problem erkannt: Wir brauchen viel mehr Strassen!! Denn jedes Auto das im Stau steht, stösst CO2 aus und schadet der Umwelt...

    ... ich lache heute noch über diese Aussage von Rösti :-)
    • karl_e 08.05.2019 00:12
      Highlight Highlight Rösti ist halt auch noch bei der Erdöl-Vereinigung tätig. Mehr Strassen - mehr Autos - mehr Erdöl-Verbrauch.
  • Triple 07.05.2019 14:33
    Highlight Highlight Keine Kinder bekommen, der Umwelt zuliebe. Ich stehe voll und ganz hinter Verena Brunschweiger

    https://www.focus.de/familie/kind/verfasserin-des-buches-kinderfrei-statt-kinderlos-autorin-brunschweiger-kein-baby-bekommen-der-umwelt-zuliebe_id_10417152.html
    • Nick Name 07.05.2019 15:29
      Highlight Highlight Abgesehen davon, dass das in erster Linie ein Marketing-Furz dieser Frau ist, führt sich auch die Logik dahinter ad absurdum: Setzen wir das konsequent um, gibt es bald keine Menschen mehr, die etwas von der geretteten Umwelt haben.

      ... Aber vielleicht ist genau das Ziel? Dann soll sie bitte aber ehrlich sein und einfach sagen: Ich bin für die Abschaffung der Menschheit auf dieser Erde und will möglichst viel im legalen Rahmen dafür tun.
    • Mofax 07.05.2019 16:36
      Highlight Highlight Wie egoistisch! Künftige Menschen solle also Radikalverzicht machen. Und was machen Sie?
    • Shura 07.05.2019 19:15
      Highlight Highlight Eine super Idee- dann kriegen diejenigen, die ihre umweltbewussten Überzeugungen weitergeben könnten, keine Kinder mehr - toll für die nächste Generation.
  • p4trick 07.05.2019 14:09
    Highlight Highlight Wieviel spare ich an CO2 wenn ich meine böse Elektro Zentralspeicher Heizung die mit 10'000kWh 200m2 pro Jahr beheizt durch eine Wärmepumpe ersetze?
    Nach dem Schweizer Strommix von 143g CO2/kWh bin ich bei 1.4 Tonnen CO2 pro Jahr. Theoretisch wäre die Ersparnis wohl eher max. 1Tonne und nicht 4
    • Garp 07.05.2019 17:16
      Highlight Highlight Am besten besorgst du dir ein kleineres Haus. 200qm für 2 Personen plus Haustiere ist einfach hirnrissig und sehr umweltschädlich.
  • 01vinc09 07.05.2019 13:34
    Highlight Highlight Was ist denn heute verbraucht? Wir müssen auf null CO2 herunter, da gibt es ein Budget, egal wie wenig (ausser null) man ausstösst, irgendwann ist es weg. Wenn Ressourcen gemeint sind: welche denn? Der Holzverbrauch wird es nicht sein. Der Aluminium oder Kohleverbrauch schon eher, aber auch hier sind unsere Ressourcen begrenzt und wachsen nicht wirklich nach. Also wenn Verbrauch nicht = 0, müsste dieser Tag am 1. Januar sein. Ich bin absolut pro Klimaschutz und Streiks, aber ich bitte hier um Aufklärung weil ich es wirklich nicht verstehe
  • Qubit 07.05.2019 13:06
    Highlight Highlight Für Pendler:

    Für Arbeitswege <= 20km braucht es weder ein Auto noch den ÖV. Ausser man ist zu faul.

    Ein E-Bike ist von den Vollkosten und der benötigten Reisezeit her ganzjährig die intelligentere Wahl.

    Und plötzlich macht das Pendeln einfach nur noch Freude! Und ja, der Stromverbrauch für den Akku ist mit dem wegfallenden Warmwasserverbrauch für das Rennvelo mehr als egalisiert. Von daher egal ob E-Bike oder klassisch, auch wenn ich aus sportlicher Sicht das Rennvelo bevorzuge.
    • p4trick 07.05.2019 14:25
      Highlight Highlight Mach <=35km draus das schafft ein Stromer ST2 mit 1kWh Batterie gerade noch mit einer Ladung für hin und zurück.
      Ich bin nun bei 16'000km und 200kWh Strom inkl. der Produktion der Batterie (140kgCO2/kW) und 143g CO2 pro kWh Strommix Schweiz ergibt sich 10.5g CO2 /km Tendenz sinkend da mit jedem km CO2/km abnimmt.
      Im Vergleich ein Zug liegt bei ca. 9g CO2 und ein Auto auch Elektro über 80g
    • Dominik Treier 07.05.2019 18:25
      Highlight Highlight Jaja wenn man auf dem Arbeitsweg noch schnell 400 Höhenmeter überwinden muss ist das alles ganz bequem und stressfrei vor allem im Winter oder bei Starkregen und der Chef freut sich doch auch ob des angenehmen Schweissgeruches im Sommer... Mal ehrlich jeder der sagt er brauche was anderes ist doch nur ein fauler Idiot... Oder hat der der das behauptet nur sein Gehirn nicht angestellt? You be the judge...
  • Nick Name 07.05.2019 12:00
    Highlight Highlight Ui.

    Auch wenn offiziell nicht repräsentativ: Die Kommentare hier verdeutlichen leider nur allzu klar, warum wir Menschen es uns selbst auf der Erde verkacken werden ...
  • Triple 07.05.2019 11:42
    Highlight Highlight Thema heizen finde ich spannend. Verstehe nicht, warum alte Ölheizungen durch neue ersetzt werden dürfen. Da könnte ein Haufen CO gespart werden. Auch beim Verkehr sehe ich viel Potential. Okay, 100% Elektro ist vielleicht heute noch utopisch. Aber das verteuern von unnütz grossen Autos fände ich schon sinnvoll. All die Riesen-SUV's machen in der Schweiz in den wenigsten fällen Sinn. Gesetze ändern nein, aber über das Portemonnaie solche Irrläufe der Gesellschaft steuern fände ich sinnvoll.
    • p4trick 07.05.2019 14:28
      Highlight Highlight Ja warum dürfen Elektro Speicher Heizung nicht ersetzt werden Ölheizungen aber doch? Auch eine Ölheizung kann durch eine Wärmepumpe ersetzt werden, der Aufwand ist genau derselbe. Zusätzlich kann eine Ölheizung sogar noch durch eine Pellet ode Stückholzheizung ersetzt werden da der Kamin bereits vorhanden.
      Eine Elektro Zentral Speicherheizung verbraucht pro kWh 143g CO2, eine Ölheizung bei 0.1l (1kWh Äquivalent) aber 290g also doppelt so viel
    • DemonCore 08.05.2019 08:35
      Highlight Highlight Es gibt noch andere Schadstoffe als CO2, wo neue Ölheizungen eben besser sind.
  • benjaminschlegel 07.05.2019 11:40
    Highlight Highlight War eure Website down weil ihr schon alle Ressourcen aufgebraucht habt?
  • Lowend 07.05.2019 11:35
    Highlight Highlight Nach dem Klimakollaps und dem Aussterben der Tier- und Pflanzenarten, hat sich nun auch unser Verhalten gegen die "Umweltpolitik" der grössten Partei des Landes verschworen?

    Es ist unglaublich und grenzt an Majestätsbeleidigung, dass die Realität und die Fakten sich wieder nicht der "Umweltpolitik" der Herrliberger unterordnen!

    Aber passt nur auf! Herrliberg wird diese doofe Natur so lange bekämpfen, bis die Umwelt endlich zerstört ist und so zum Parteiprogramm passt, denn sonst gewinnen am Ende noch diese bösen Linken, die dauernd solche Artikel schreiben!

    ACHTUNG! Kann Ironie enthalten!
  • Undertaker 07.05.2019 11:33
    Highlight Highlight Bedankt euch bei all euren Politikern die aber tausende in euer Land gelassen haben. Und nun tun sie noch so, als hätte das einte nichts mit dem anderen zu tun.
    • TheRealDonald 07.05.2019 12:30
      Highlight Highlight Die Leute würden in einem anderen Land ja keine Ressourcen verbrauchen, gell?
    • Fairness 07.05.2019 12:56
      Highlight Highlight @ Foxtroo
      Mit Sicherheit je nach Land um einiges weniger.
    • You will not be able to use your remote control. 07.05.2019 13:41
      Highlight Highlight > Mit Sicherheit je nach Land um einiges weniger.

      Was egal ist, weil du trotzdem nicht so viel Fleisch essen, heizen und Auto fahren dürftest.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Klirrfactor 07.05.2019 10:22
    Highlight Highlight Nur so als Info: Der Zähler geht nicht automatisch wieder auf Null am 1. Januar !

    Wir nehmen immer noch einen Kredit auf und haben haben nicht mal angefangen die Zinsen zu zahlen.
  • Bangarang 07.05.2019 09:46
    Highlight Highlight Hört auf mit diesem Müll! Gute Taten retten den Planeten nicht, auch individueller Verzicht wird es nicht richten. Das ist einfach Protestantismus 2.0.

    Es geht nur über die Kosten. CO2 besteuern. Die Tonne ca. 200 CHF reicht um es zu neutralisieren.

    Lieber verspritzen wir hier Kistenweise Moralin und Gutmenschentum.

    So.en.Seich.
  • Watcher 07.05.2019 09:31
    Highlight Highlight Ferien sind zuhause die erlebnisreichsten - dann sind hier keine Reiseberichte vom Ausland nötig.
  • Hosenabe 07.05.2019 09:14
    Highlight Highlight Stellt einfach mal nicht mehr alle mindestens 3 Kinder auf die Welt und das Problem löst sich über ein paar Generationen von selbst!
    • DemonCore 07.05.2019 11:54
      Highlight Highlight Nein. Wir konsumieren zu viel. Auch du und deine Malthusianer Freunde.
    • Hosenabe 07.05.2019 13:54
      Highlight Highlight Mit Malthus hat das nicht zu tun... Auch wenn wir im Heute weniger konsumieren (wovon ich bei Leibe kein Gegner bin), werden spätere Generationen in der Summe mehr konsumieren, solange sich die Menschheit derart schnell vermehrt...
    • karl_e 08.05.2019 00:23
      Highlight Highlight Malthus könnte doch noch Recht bekommen, wenn wir die Umwelt mittels Turboproduktion weiter zerstören. Nun gut, mir kanns Wurst sein, ich bin alt.
  • Rasti 07.05.2019 09:13
    Highlight Highlight Ähhm ja, aber der ÖV ist halt nicht überall so gut wie in der Stadt, was heisst das man auf dem Land oft für einen Weg doppelt solange hat wie mit dem Auto für einen.

    Und ich glaube bevor man mit Sachen wie Homeoffice und ähnlichem anfängt sollte man in der Industrie anfangen.
    • Dominik Treier 07.05.2019 11:34
      Highlight Highlight Ich hatte schon gut und gerne 3 mal so lange... ÖV ist nur wirklich edas Beste von und in die Stadt, aber bei uns auf dem Land, wo jede Stunde ein Postauto kommt, dass sich über den Berg quält... Da wäre es sinnvoller Elektromobilität zu fördern und Park and Rides an Bahnhöfen kostenlos einzurichten, damit die Leute für weitere Strecken umsteigen...
    • p4trick 07.05.2019 14:32
      Highlight Highlight Ein schnelles Ebike ist für eine Pendlerstrecke bis 35km ideal. Ich bin praktisch gleich schnell damit über 32km wie mit dem Auto, je nach Verkehr sogar schneller.
    • Dominik Treier 07.05.2019 16:00
      Highlight Highlight Und bei Starkregen oder Schnee und Eis ist 35km E-Bike fahren auch unglaublich bequem und wie erfrischt man da erst bei der Arbeit ankommt... Schweissgebadet, ja im Jura ist es hügelig, im Sommer und mit Eiszapfen an der Nase im Winter...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bort? 07.05.2019 09:12
    Highlight Highlight Home-office: toller Vorschlag, scheitert aber sobald Kinder da sind, da die dann den Papi in Anspruch nehmen moechten, oder daran, dass es eine um ein Zimmer groessere Wohnung erfordert (nehme mal an der Effekt verpufft dann damit, abgesehen von den Mehrkosten die nicht jeder stemmen kann).

    Ein Tag weniger arbeiten? SEHR GERNE, nur wer bezahlt dann all meine Rechnungen? :-D

    Nicht falsch verstehen, ich kaufe wann immer moeglich regional ein, kaum Suessgetraenke, keine Plastiksaeckli fuer Obst und Gemuese, versuche 100% der Einkaueufe zu verwerten. Aber hier frage ich mich z.T. schon :-s
  • Ich_bin_ich 07.05.2019 09:04
    Highlight Highlight Die Vorschläge rund um die Arbeit sind für viele nicht umsetzbar. Vor allem nicht, wenn ein klassisches Angestelltenverhältnis besteht.
    Dementsprechend frage ich mich, ob diese Vorschläge als Hohn oder als beissenden Spott, gegenüber Arbeitnehmer/innen gemeint sind.
    • Dominik Treier 07.05.2019 11:42
      Highlight Highlight Leider sind sie das nicht... Arbeitsverhältnisse sind und bleiben ohne etwas wie ein Grundeinkommen viel zu einseitig. Die meisten Arbeitgeber kümmern sich einen Dreck um solche Bedürfnisse, weil sie nur Aufwand bedeuten und sie ja nicht müssen, wenn 1000 vor der Tür stehen die es so auch machen... Vielleicht sollten wir die Arbeitnehmer endlich von ihrem konzentrierten Risiko befreien?
  • sherpa 07.05.2019 08:59
    Highlight Highlight Schon erstaunlich, wie sich viele in ihren Beiträgen zu rechtfertigen versuchen. Wenn man dann aber bei all denen mal überraschend vorbei schauen würde, müsste man wohl zur Kenntnis nehmen, dass nicht alles so ist wie dargestellt.
  • Clife 07.05.2019 08:58
    Highlight Highlight Besonders was Foodwaste betrifft, gibt es doch aktuelle Diskussionen, um sie zu reduzieren? Auch Migros und Coop sind so viel ich weiss in diese involviert. Wenn ich sehe, wieviel Essen am Feierabend im Coop Pronto weggeworfen wird (was man zumindest für den nächsten Tag noch essen könnte) dann wird mir wirklich übel. Nehme immer soviel Brot mit wie möglich um sie in der Nachbarschaft zu verteilen.
  • Der Tom 07.05.2019 08:49
    Highlight Highlight Ich esse kaum noch Fleisch, nutze Kernseife anstatt Duschgel aus der Plastikflasche, trinke seit paar Monaten Wasser aus dem Wasserhahn, nutze mehr ÖV und ab Herbst haben wir ein Elektroauto (trotzdem mehr öv als früher). Ferien mit Flugzeug höchstens noch alle 2 Jahre anstatt jedes Jahr. Das alles ist völlig schmerzlos... ich vermisse überhaupt nichts..... fühlt sich an wie überhaupt nicht verzichten.
  • WID 07.05.2019 08:49
    Highlight Highlight Alles eher Peanuts, was wir brauchen sind griffige Regeln in der Gesellschaft, welche dann für alle gelten. Dazu braucht es entsprechende politische Mehrheiten.
  • Gubbe 07.05.2019 08:37
    Highlight Highlight Wieder ein Endzeitszenario von Watson. Das gibt Klicks und einfältige Menschen verbinden den halben Baum ohne Blätter mit dem bösen CO2. Also arbeiten wir nicht mehr, reisen nicht mehr, bewegen uns nicht mehr, essen nicht mehr und sterben dann ganz sicher weg. Habe ich noch etwas Dummes vergessen?
    • Eh Doch 07.05.2019 12:05
      Highlight Highlight Nein aber etwas intelligentes haha
  • Muselbert Qrate 07.05.2019 08:35
    Highlight Highlight Ich mache 1-3 Tage Home Office pro Woche, versuche mein Handy nicht all zu oft zu gebrauchen und bin für den Stop weiterer illegaler Massenimmigration. Würden das alle tun hättet ihr euer Problem nicht.
    • Eh Doch 07.05.2019 08:46
      Highlight Highlight Also von Massen habe ich noch nichts gesehen und Migration ist ganz natürlich von dem her..
    • Fruchtzwerg 07.05.2019 09:03
      Highlight Highlight Welche illegale Massenimmigration? Zahlen und Fakten bitte...
    • Calvin Whatison 07.05.2019 09:08
      Highlight Highlight Du bist ja ein ganz Lustiger 😂
    Weitere Antworten anzeigen
  • IMaki 07.05.2019 08:35
    Highlight Highlight Alle 8 Vorschläge sind schön und gut. Haben wir alles schon in den 70er Jahren durchgekaut. Wurde von etwa der gleich kleinen Minderheit ernst genommen wie sie heute für das Klima auf die Strasse geht.
    Die wichtigste und wirksamste Massnahme ist die der Notwendigkeit der Verhältnisse entsprechende radikale Anpassung der Machtverhältnisse in Parlamenten und Regierungen. Subito.
    • karl_e 08.05.2019 00:29
      Highlight Highlight Ausgelacht wurde man, wenn man die Leute auf die Grenzen des Wachstums ansprach. Mich deucht aber, dass es heute endlich bei sehr vielen Leuten langsam zu tagen beginnt.
  • uicked 07.05.2019 08:32
    Highlight Highlight Ganz ehrlich, mittlerweile ist es mir ziemlich egal. Solange Schwer-Öl Schiffe, Avocados aus Peru, Papayas aus Thailand(oder Region) etc. bringen, ist mir mein kleiner Ausstoss C02 mit dem Auto egal. Solange man die finanzielle Möglichkeit nicht hat um lokale Produkte zu kaufen (war im Allnatura: Bio-Tomaten, Bio-Käse,1Getränk, Bio-Brot= 12.-15.SFr.) und darauf aus sein muss möglichst günstig zu kaufen und dies immer Produkte vom anderen Ende der Welt sind, wird es sich nicht gross ändern. Alles Angstmacherei. Schuldzuweisung an ein Volk, dass schon sehr viel macht.
    • Eh Doch 07.05.2019 08:47
      Highlight Highlight Dir vielleicht, aber den Tieren nicht
    • morales 07.05.2019 08:53
      Highlight Highlight bio ist oft nicht nachhaltig, da importiert. Deshalb auf die Region schauen (Altnatura ist oft Importware). Region und Bio wäre dann das Krönchen. Wer aber Bio Avocado kauft, der soll sich nicht wundern, wenn seine Bilanz negativ auffällt. Was halt wirklich viel nützt ist der Konsum von Fleisch und Fisch zu minimieren (ich sage bewusst nicht verzichten). Aber es brauch nicht täglich Fleisch.
      PS: wenn jeder denkt seine Ökobilanz sei im Egal, dann sind wir gleichweit wie jetzt. Ausserdem möchtest du vielleicht mal Kinder oder hast schon welche? Dann kann und darf es dir nicht egal sein.
    • Triumvir 07.05.2019 09:00
      Highlight Highlight Nach mir die Sinnflut. Das kennt man. Rede dir nur weiter ein, dass ja alles nix bringt und ich schon mit meiner Karre weiter die Umwelt "etwas" verpesten kann...
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  • Ziasper 07.05.2019 08:27
    Highlight Highlight Kann mir jemand erklären, was der CO2-Ausstoss mit Ressourcenverbrauch zu tun hat?
    • morales 07.05.2019 08:58
      Highlight Highlight alles was du irgendwo konsumierst verursacht CO2 und erhöht den Ressourcenverbrauch. Also auf jedes Schnitzel, jedes Kleidungsstück oder andere Dinge, die du nicht kaufst, werden beide (Ressourcenverbrauch und CO2 Ausstoss) sinken. Ausserdem merkst du es im Portemonaie, wenn nicht soviel unnötiges gekauft wird.
    • Aurum 07.05.2019 09:07
      Highlight Highlight Jede Ressource braucht CO2. Sei es in der Produktion, Lieferung, Verbrauch...
      Fährst du Auto, produzierst du CO2.
      Isst du im Winter eine Erdbeere, unterstützt du den CO2-Ausstoss (Lieferung von einem warmen Land in die Schweiz).
      Kaufst du einen neuen Computer unterstützt du die Produktion und éieferung der einzelnen Komponenten ebendieses Computers (viel CO2).
      Alles was wir konsumieren, hängt irgendwo mit CO2-Ausstoss zusammen. Darum hilft es immer kurz zu reflektieren vor dem kauf. Bsp.: brauchst du nun das neuste Gerät wirklich, oder tut es das alte noch?
    • glüngi 07.05.2019 10:02
      Highlight Highlight moment... ist das eine ernste frage?
      ALLES was du verbrauchst hat irgendwo in der Produktion CO2 verursacht!
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  • heliheli 07.05.2019 07:01
    Highlight Highlight Schön wird über Foodwaste gesprochen.
    Aber schade wurde nicht erwähnt welcher Impakt die Fleischproduktion, Tierproduktindustrie und somit die Reduktion dessen auf die Umwelt haben.
    Das wäre die kleinste Umstellung mit dem grössten ökologischem Ertrag.
    • PeteZahad 07.05.2019 08:51
      Highlight Highlight Es stört mich das immer die Fleischproduktion als gesamtes angeprangert wird. Ausschlaggebend sind Haltung und Transportwege. Wie bei Früchte und Gemüse auch der Anbau, die Lagerung und die Transportwege relevant sind. Sowohl bei tierischen wie auch pflanzlichen Rohstoffen ist das Konsumverhalten der Endkunden ausschlaggebend. Hört auf Fleischesser gegen Vegetarier gegen Veganer auszuspielen damit werden nur Trotzreaktionen erzeugt und es hilft uns beim Problem nicht weiter!
    • Hypnotoad 07.05.2019 09:16
      Highlight Highlight Es ist nachgewiesen, dass der Viehbestand und dessen Ernährung am meisten zur Klimaerwärmung beiträgt. Mehr als die gesamte Transport- oder Energierzeugungsindustrie.
      Trotzdem wird es meistens nicht erwähnt, aus Angst sich unbeliebt zu machen.
    • karl_e 08.05.2019 00:33
      Highlight Highlight Ihr habt ja recht mit der Problematik des Fleischkonsums. Aber ich esse nun mal nicht gerne Gemüse. Nur Brot mit Margarine mag ich auf die Dauer nicht.
  • Freiheit und Toleranz 07.05.2019 06:52
    Highlight Highlight Richtigstellung

    Das Elektroauto ist zwar im Betrieb gegenüber Autos mit fossilen Brennstoffen CO2 neutral, sofern CO2 freie Elektrizität genutzt wird. Doch die Herstellung von Elektroautos verschlingt meist viel mehr CO2 verursachende Energie (Batterien, etc.), so dass die Gesamtbilanz nicht viel besser aussieht. Leider.
    • loquito 07.05.2019 08:39
      Highlight Highlight Doch doch... Bereits nach ca 200 000 km ist es gleich und von da an immer besser als ein Auto... Dieses wurde auch produzziert und das hat auch Energie verbraucht...
    • dorfne 07.05.2019 08:41
      Highlight Highlight Dann halt Benziner mit sehr tiefem Verbrauch kaufen und mit dem gesparten Geld ÖV-Tickets. Die Fleischproduktion verursucht weltweit den grössten CO2 und Methan-Gas-Ausstoss. Die Geflügelfleisch-Produktion hat übrigens einen sehr viel tieferen CO2-Ausstoss als Schwein und Rind.
    • rburri38 07.05.2019 08:44
      Highlight Highlight Genau, denn das Herstellen eines Benzin/Diesemotors ist das grünste überhaupt. Zudem auch das Recycling. Und Elektroautos werden immer besser, beim Diesel / Benzin ist der Zenit nahezu erreicht.
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  • Fairness 07.05.2019 06:36
    Highlight Highlight PFZ weg und unnötig viele Leute zurückschicken. Dann wären wir mit dem Wenigerverbrauch von Vielem schon fast wieder in1970. Da mussten die Mütter noch nicht zwingend auch einen Job haben, um zu überleben. In den 70er-, 80-er Jahren gab es noch einen funktionierenden Mittelstand und zufriedene Leute. Heute? Alles im Übermass und doch weniger. Weniger Geld, das Ende Monat übrig bleibt, weniger Lebensqualität. Dafür mehr Stress und viele Kranke. Altersunabhängig.
    • Posersalami 07.05.2019 07:05
      Highlight Highlight Die Ausländer sind idR. hier um zu ARBEITEN.

      Kannst du auch machen, sobald du. die Schulzeit hinter dich gebracht hast. Wären die Ausländer weg, wäre der Lohn von deinem Papi keinen Franken höher und deine Mami wäre sicher den ganzen Tag auf Arbeit.

      Also manchmal..
    • Coffeetime 07.05.2019 08:38
      Highlight Highlight Haha, gehst du jetzt ab sofort die Toiletten oder die Kanalisation putzen? Sich einen Zustand aus den 70er 80er Jahren wieder herbeiwünschen wollen zeugt nicht von Weitsicht. Mütter an den Herd weil sie nicht arbeiten müssen? Hausarbeit ist auch Arbeit aber evtl. nicht genau die, welche Mütter in der heutigen Zeit wollen? Mann-o-mann diese ewig gestrigen... 🤦‍♀️

      Der einzige Punkt in dem ich zustimmen kann: weniger Konsum täte der Welt sehr gut. Z.B. im Glatt Japan Pop-up Store, dort werden jetzt Bleistifte und Papier aus Japan verkauft und Pyjamas. Also wer auf diese Idee kam 🤦‍♀️🤦‍♀️
    • Knut Knallmann 07.05.2019 08:39
      Highlight Highlight Der öklogische Fussabdruck wird am Ressourcenverbrauch pro Kopf berechnet. Ob jetzt mehr oder weniger Leute im Land sind ändert am Durchschnittsverbrauch nichts. Zumal Sie in ihren Herkunftsland auch das Klima schädigen - Das Problem wird höchstens verlagert. Dass heute Alles im Übermass vorhanden ist, finde ich auch. Im Herbst haben wir zumindest auf politischer Ebene die Chance dem Ganzen eine Richtungsänderung zu verpassen...
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  • Redback 07.05.2019 06:30
    Highlight Highlight Also ich trinke zu 95% Leitungswasser, der Rest ist Kaffe und Bier am Weekend. Auch meine Kids trinken zu Hause nur Wasser.
    • dorfne 07.05.2019 08:42
      Highlight Highlight Bei uns um die Ecke hats einen Brunnen mit Quellwasser!
    • Eh Doch 07.05.2019 08:45
      Highlight Highlight Es ist schlimm (ich liebe kaffee) aber der ist ganz wüst in der klimabilanz..
    • Driver7 07.05.2019 12:45
      Highlight Highlight Ich auch.. nur ist bei mit der Kaffee und Bier Anteil höher ;-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • wolge 07.05.2019 06:11
    Highlight Highlight Niemand will es hören oder wahrhaben - Auf der Klima-Agenda stehen Effizienz und erneuerbare Energien ganz oben. Dabei wäre es effektiver und günstiger, das globale Bevölkerungswachstum zu bremsen

    https://m.geo.de/natur/nachhaltigkeit/15196-rtkl-klimawandel-stoppt-das-bevoelkerungswachstum
    • Drbueb 07.05.2019 07:06
      Highlight Highlight Der globale Bevölkerungswachstum ist von selbst am abflachen. Oder willst du einfach die Kindersterblichkeit in den Entwicklungsländern hochschrauben und die Lebenserwartung runter?
      Auch mit weniger Bevölkerung sind wir nicht nachhaltig.
    • wolge 07.05.2019 08:37
      Highlight Highlight @Drbueb: Lies den Artikel.

      Von abflachen merke ich nichts. In der Schweiz haben wir aktuell wieder einen Kinderboom
    • The Destiny // Team Telegram 07.05.2019 08:37
      Highlight Highlight Zeit für den 3. WW.?
    Weitere Antworten anzeigen
  • The fine Laird 07.05.2019 05:51
    Highlight Highlight "Die Alternative ist ein Tag Home-Office oder – wer es sich leisten kann – einen Tag weniger zu arbeiten."

    Ja nee is klaaaaar😂😂😂
    • Salamiwina 07.05.2019 08:29
      Highlight Highlight Mache ich genau so. Hatte glück das es für meinen Arbeitgeber kein Problem ist.
    • dorfne 07.05.2019 08:35
      Highlight Highlight Davon will der Chef, ein überzeugter SVPler nichts wissen. Und nicht, dass Dir beim Firmenapero die Bemerkung rausrutscht, Du würdest nur ein Mal pro Woche Fleisch essen. Dann bist Du grad unten durch. Ende Ironie.
    • Gott 07.05.2019 17:11
      Highlight Highlight Dies ist auf lange Sicht schon eine realistische Lösung. Die Schweiz verbraucht aktuell das dreifache der eigentlichen Biokapazität – daher bereits heute der Overshoot Day.

      Der Konsum entsteht durch die Wirtschaftsleistung und dementsprechend durch unsere Arbeit. Wenn alle nur einen Drittel ihrer heutigen Arbeitszeit leisten würden, wären wir im Lot.

      Wenn wir nicht alle Profite von wenigen Abschöpfen liessen, sondern fairer an alle verteilen würden könnte man auch mit einer 33%-Anstellung überleben. Wär doch nicht mal so übel.

Ein Paar in Brasilien pflanzte 20 Jahre lang Bäume – und lebt jetzt in einem Wald

Es ist eines der grössten Aufforstungsprojekte der Welt: Das Ehepaar Salgado pflanzte in 20 Jahren einen 68 Millionen Quadratmeter grossen Wald. Sie haben bewiesen, dass der Klimawandel nicht nur gestoppt, sondern auch rückgängig gemacht werden kann.

Anfang der 90er-Jahre wurde der brasilianische Fotografjournalist Sebastiao Ribeiro Salgado nach Ruanda geschickt, um über den schrecklichen Völkermord zu berichten. Das vor Ort Erlebte traumatisierte ihn schwer. 1994 kehrte Salgado in seine Heimat zurück. Er hoffte zu Hause in Minas Gerais, wo er von einem üppigen Wald umgeben aufgewachsen war, Ruhe und Erholung zu finden.

Statt des Waldes aber fand er kilometerweit staubiges und karges Land vor. In wenigen Jahren fand in seiner Heimatstadt …

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