Schweiz
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Parlament will Benzinpreis um bis zu 12 Rappen pro Liter erhöhen



Bei der Klimadebatte im Nationalrat stand am Mittwoch zunächst der Benzinpreis im Fokus. Die grosse Kammer ist wie der Ständerat mit Massnahmen einverstanden, die das Benzin verteuern. Die Erhöhung soll maximal 12 Rappen pro Liter betragen.

Der Rat blieb auf jenem Kurs, den der Ständerat und seine Kommission eingeschlagen hatten: Unter dem Eindruck der Klimastreiks und neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse beschloss er Massnahmen, die den Zielen des Klimaabkommens von Paris entsprechen.

Treibstoffimporteure müssen schon heute einen Teil ihrer Importe kompensieren. Die Kosten wälzen sie auf die Autofahrer ab. Heute könnte der Aufschlag auf Benzin und Diesel bis 5 Rappen betragen, liegt aber bei unter 2 Rappen.

SVP befürchtet Mehrausgaben

Künftig sollen sie mehr kompensieren müssen - und einen grösseren Teil im Inland. Dies verteuert das Benzin. Wie der Ständerat will der Nationalrat den Aufschlag aber begrenzen. Bis 2024 soll die Kompensation den Liter Treibstoff um höchstens 10 Rappen verteuern dürfen, ab 2025 um bis zu 12 Rappen.

Minderheiten aus SVP- und FDP-Vertretern wollten das Maximum bei 8 Rappen respektive bei 10 Rappen pro Liter festlegen, scheiterten mit ihren Anträgen aber deutlich. Die SVP kritisierte bereits in der Eintretensdebatte vom Dienstag die Mehrkosten für Personen, die arbeiteten und auf das Auto angewiesen seien. Diese betrügen pro Jahr 260 bis 624 Millionen Franken, sagte Mike Egger (SG).

Die FDP stimmte mit wenigen Ausnahmen gegen die Anträge für eine weniger starke Erhöhung. Vor einem Jahr vollzog die Partei unter Präsidentin Petra Gössi (SZ) einen Klimaschwenker. Die FDP bekannte sich nach einer kontroversen internen Debatte zu einer ambitionierten Klimapolitik.

«Da haben wir noch etwas zu tun»

Die Befürworter eines Aufschlags argumentierten, dass der Benzinpreis an den Zapfsäulen bis auf weiteres deutlich unter dem Wert bleibe von vor zwei Jahren bleibe. Wer das Auto wirklich und viel brauche, steige sowieso besser auf Elektromobilität um, sagte Beat Jans (SP/BS). Diese werde dank des CO2-Gesetzes noch günstiger.

Laut Umweltministerin Simonetta Sommaruga macht der Verkehr knapp einen Drittel der Treibhausgasemissionen aus. Es sei damit der grösste Verursacher von Emissionen in der Schweiz. Die bisher erzielten Verminderungen in diesem Sektor lägen hinter den Zielen zurück. Grund seien die Zunahme der gefahrenen Kilometer und die verbrauchsstarken Fahrzeuge. «Da haben wir noch etwas zu tun.»

Effiziente Fahrzeuge fördern

Weiter ging es im zweiten Beratungsblock um Zielwerte für die Jahre 2021 bis 2024 für die CO2-Emissionen von Autos, Lieferwagen und leichten Sattelschleppern sowie von schweren Fahrzeugen. Der Nationalrat will die Werte dem EU-Niveau angleichen und die Effizienz von Neuwagen fördern.

Importeure müssen zahlen, wenn ihre Neuwagenflotte über den Zielvorgaben liegt. Walter Wobmann (SVP/SO) gab zu bedenken, dass der Emissionswert in der Schweiz auch wegen der topografischen Gegebenheiten höher sei als in südlichen Ländern. «Wir haben Berge, wir haben deshalb auch viele Fahrzeuge mit Allradantrieb, eine starke Motorisierung, mehr Gewicht.»

Verschiedene Sprecher bezeichneten SUV-Fahrzeuge dagegen als «Dreckschleudern», welche die Umwelt verschmutzten. Die «Auspufflobby», wie GLP-Sprecher Jürg Grossen (BE) die Gegner der Klimamassnahmen im Strassenverkehr nannte, unterlag schliesslich deutlich.

Keine Klimaverträglichkeitsprüfung

Die Klimaverträglichkeitsprüfung, wie sie der Ständerat beschlossen hatte, wurde vom Nationalrat gestrichen. Neu können grundsätzlich alle Unternehmen Verminderungsverpflichtungen eingehen und so die Rückerstattung der CO2-Abgabe bewirken.

Die Mehrheit erachtete die Klimaverträglichkeitsprüfung als zu unklar und als kaum umsetzbar. Es ging insbesondere die Angst um, dass plötzlich Projekte und Stellen zusätzliche Abgaben leisten müssten, welche fernab eines sinnvollen Abgabekreises liegen würden. Statt einer Klimaverträglichkeitsprüfung hat die Umweltkommission des Nationalrats aber ein Postulat auf den Weg geschickt. (jaw/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Wuerachs 11.06.2020 08:06
    Highlight Highlight 12 Rappen sind keine Lenkungsabgabe ist vom Staat auch nicht so gedacht sondern die Gelddruckmaschine Autofahrer weiter zu melken, wenn es dem Staat ernst wäre wäre die Erhöhung viel höher, es geht darum mehr Geld zu generieren das heisst im schlimmsten Fall würde die Lenkungsabgabe funktionieren und der Staat hätte weniger Geld, darum wird es auch keine auf Kerosin geben da die meisten auf Flüge verzichten können aber auf das Auto nicht.
  • Walter F. Sobchak 11.06.2020 00:40
    Highlight Highlight Ich empfehle Österreich, zur Zeit 0.98 Cent pro Liter, damit spart man im Vergleich zur Schweiz 40 Rappen pro Liter, gerade für einen Pickup sehr lohnenswert!
    • karl_e 11.06.2020 15:41
      Highlight Highlight Ich empfehle deshalb allen Schweizer SUV-Fahrern, zum Tanken nach Oesterreich zu fahren. Das lohnt sich gewiss. Wenn ein Zürcher oder gar ein Berner deswegen nach Bregenz fährt, so ist das ein Fall für die Psychiatrie.
  • ujay 10.06.2020 19:55
    Highlight Highlight Warum in aller Welt wird nicht schon auf den Neuwagenpreis eine Strafsteuer nach Co2 Ausstoss fällig? Andere Länder machen das auch, ......ah ja, in der Schweiz dominiert die Autolobby!
    • Jo Blocher 11.06.2020 06:28
      Highlight Highlight @ujay. Sie haben recht und die, die anderer Meinung sind, blitzen, statt zu argumentieren......armselig!
  • Antichrist 10.06.2020 18:49
    Highlight Highlight Der Benzinpreis schwankte in den letzen paar Jahren ja zwischen 1.20 - 2.10 CHF. Die Leute fahren nicht zum Spass Auto und werden es auch nicht tun, wenn es ein paar Rappen mehr sind.
    Eine Lenkungsabgabe ist das nicht, sondern einfach eine billige Kuh zum melken.
  • Grötzu 10.06.2020 17:54
    Highlight Highlight Wird man nicht ein bisschen manipuliert, den ÖV zu benutzen? Der ÖV steht schlecht da, und möchte am liebsten Home-Office abschaffen, damit die Leute wieder den ÖV benutzen ungeachtet Umweltschutz.
  • DeDanu 10.06.2020 17:44
    Highlight Highlight Klasse so kann ich bei meinen Einkäufen in Deutschland auch gleich meinen Tank billig füllen .
    😁
  • [Nickname] 10.06.2020 17:35
    Highlight Highlight Jedesmal dasselbe aussen grün und innen schön tief rot, die klassische Wassermelone! Steuern Steuern Steuern! Die Reichen kratzt sowas einen Feuchten, der normale Arbeiter mit 4500 Stutz im Monat aber schon. „Arbeiterpartei“. Immer alles noch teurer machen und versteuern. Juhui die Schweiz hat die Welt gerettet!!
  • Zyniker haben es leichter 10.06.2020 17:18
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • andrew1 10.06.2020 16:52
    Highlight Highlight Mit verlaub, aber mich stört vielfach die ignoranz gewisser mitbürger. Klar ist es einfach die anhebung der spritpreise zu befürworten wenn man selbst die arbeitsstelle mit dem öv, fahrrad oder zu fuss erreichen kann. Ich pendle auch nicht zum spass 2x45 km mit dem auto. Gäbe es eine nähere stelle wo meine spezialisierten qualifikationen gefragt sind würde ich auch nicht so weit pendeln. Neben der zeit die draufgeht kostet auch der most und das auto heute schon genug. Der arbeitsweg ist vielfach ein notwendiges übel und kein freiwilliges vergnügen. Man hat nicht immer die wahl...
  • Kastigator 10.06.2020 16:37
    Highlight Highlight Ich habe gestern für Fr. 1.28/l getankt. Auch mit einem Zuschlag von 12 Rappen wäre das Benzin noch deutlich billiger als vor zwei Jahren. Ich fahre seit 30 Jahren Auto, der Treibstoff war noch nie so billig wie heute - Infaltion eingerechnet. Bier kostete vor 30 Jahren etwa 3 Stutz pro Stange, Zigaretten ebenso. Bier heute 5 Stutz, Zigis 9.
    Man höre bitte mit der Jammerei auf, die Treibstoffe sind immer noch viel zu billig.
  • Rethinking 10.06.2020 16:31
    Highlight Highlight Ab wann werden eigentlich Kinderlose belohnt, dass sie keine Konsumenten / Ressourcenverbraucher / co2-Produzenten gezeugt haben?
  • Henri Lapin 10.06.2020 16:30
    Highlight Highlight 12 Tropfen auf den heissen Stein.
  • Atavar 10.06.2020 16:18
    Highlight Highlight Wenn man keine anderen Ideen hat, dreht man an der Steuerschraube. Preiselastizität ist völlig überbewertet.

    Wer das Auto nutzen muss, der muss das Auto nutzen. Sonst halt wer es sich leisten kann. Das ist doch mal innovative Politik.

    Nach meiner Leseart zusätzlich noch: CO2 ist das einzige, relevante Umweltschutzthema. Ja, ne, is klar...

    Was wäre eine Möglichkeit?
    Beispielsweise:
    - Homeoffice fördern / rechtlich verankern
    - Pendler-Tickets im ÖV für 1/10 der bisherigen Kosten auf Antrag (mit Bedarfsnachweis durch den AG)
    - Fahrradstrecken ausbauen
    - etc.
    Dafür zahl ich dann gern.
    • Kastigator 10.06.2020 16:39
      Highlight Highlight Benzin war in den 30 Jahren, in denen ich Auto fahre, noch nie so billig wie heute. Bier und Kaffee in der Beiz sind doppelt so teuer wie damals, Zigis gar dreimal.
      Dass die Treibstoffe die ganze Zeit von den Preissteigerungen ausgenommen waren, ist unverständlich.
    • Atavar 11.06.2020 09:47
      Highlight Highlight Benzin ist billig - obwohl der Staat schon mehr Abgaben drauf erhebt, als das Produkt selbst kostet.

      Das liegt aber auch daran, dass die Folgekosten sozialisiert werden seitens Produzent. Weil - wie die meisten Produzenten - kein Interesse am eigenen Produkt besteht, wenn es erst verkauft ist.
  • GetReal 10.06.2020 14:38
    Highlight Highlight Immer wieder wundere ich mich darüber, wie besonders von linker Seite solche Steuern befürwortet werden, denn sie sind primär eins: Unsolzial. Sie treffen relativ zum Vermögen die ärmeren Schichten (die, die sie zu schützen vorgeben) deutlich härter als die reicheren. Und bei den reicheren Schichten werden diese Preise zu absolut keiner Verhaltensänderung führen. Noch heiliger als die eigene Frau ist dem Schweizer das Auto.
    • GianniR 10.06.2020 15:17
      Highlight Highlight Absolut einverstanden. Die Linken geben vor, die "Proletarier" zu vertreten, dabei gibt es bei denen einen hohen Anteil, die auf das Auto stehen.
    • Daniel Caduff 10.06.2020 15:19
      Highlight Highlight Nun ja, Du hast halt den Unterschied zwischen einer Steuer und einer Lenkungsabgabe nicht verstanden.... 🤷

      Fahrzeuge mit grossem Hubraum und grossem Verbrauch werden eher von vermögenderen Schichten gefahren. Und diese Schicht fliegt auch viel mehr.
    • Uranos 10.06.2020 15:56
      Highlight Highlight Zug-/Busfahren ist billiger als Autofahren
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stambuoch 10.06.2020 14:37
    Highlight Highlight Nennen wir das Ganze doch stattdessen "Randregionen-Steuer". In einem urbanen Gebiet mit 15-Minuten-Takt-öV ist der Umstieg kein Problem. Randregionen, wo teilweise höchstens ein Stundentakt, teilweise noch weniger herrscht, wird die Mobilität damit massiv teurer, denn der öV ist dort nicht wirklich eine Alternative. Es wäre schön, wenn für dieses Problem auch eine Lösung präsentiert werden könnte. Die Schweiz besteht nicht nur aus urbanen Hipsterstädten mit tollem öV.
    • GianniR 10.06.2020 15:19
      Highlight Highlight So ist es. Wenn eine Familie mit Kindern aus dem Züri-Oberland einen Familienbesuch im Berneroberland machen will, muss sie die Option ÖV gar nicht erst in Betracht ziehen.
    • Cpt. Jeppesen 10.06.2020 16:37
      Highlight Highlight Ich habe pro Tag ca. 30'000 Fahrzeuge die vor meiner Haustüre durchfahren. Sind alles in der Mehrheit Bewohner des Landes und nicht die Einwohner meiner Stadt.
      Ich kann ja verstehen wenn jemand aufs Land zieht weil es da so schön ruhig ist. Aber warum kommen dann alle mit ihren Karren die Stadt geschüsselt? Am Sonntag sicherlich nicht wegen einkaufen.
      Seit doch einfach mal ehrlich. Es ist halt bequem und angenehm, wenn man auf dem Land wohnt mit Umschwung und Natur, ein bisschen abgelegen, aber man hat die Karre vor der Tür für maximale Mobilität. Es Füfer und es Weggli, oder?
    • Stambuoch 10.06.2020 19:16
      Highlight Highlight Moment: Ich spreche nicht von Agglobewohnern. Ich spreche von den gebieten, welche nicht solch einen toll ausgebauten öV haben.
      Und dazu zählt auch das zürcher Oberland.

      Aber Leute im Val Poschiavo, Val Müstair, Mesolcina, Calanca, teilweise Engadin etc. etc. haben einen Stundentakt, der je nach Region bis auf ein paar wenige Verbindungen alle 2-3 Stunden ausgedünnt ist. Diese Leute werden die Verlierer da sein. Und für solche Leute wäre es schön, wenn man eine Lösung hätte.

      Die Goldküsten-, Speckgürtel-etc-Einwohner, haben zumeist einen tollen öV alle 15 Minuten und mehr!
    Weitere Antworten anzeigen
  • nafets 10.06.2020 14:14
    Highlight Highlight da hatten wir einen Lockdown, in Städten wie Venedig sah man Delphine, in Kathmandu sah man den Mount Everest wieder etc. etc. die Strassen waren leer und trotzdem sanken die Emissionen in den Grossstädten kaum. naja -und nun gibt es einen Aufschlag von max. 12Rp weil wir ja zu viele SUV auf den Strassen haben.
    ich mache, berufsbedingt ca. 45'000km und habe einen neuen SUV der mit durchschnittlich 6,5lt Verbrauch durchkommt. unser Mitarbeiter fährt einen 10-jährigen Kleinwagen und verbraucht über 9lt - finde den Fehler..
    ps. was ist mit all den Transportern-Nutzfahrzeugen?
  • Ein einsamer Holländer 10.06.2020 13:54
    Highlight Highlight So tickt eben die Wohlstandsschweiz.

    In Frankreich gibt es Monatelang grösste Proteste der Gelbwesten wegen eines Benzinaufschlags von 3 Centime.
    Und hier in der CH gibt es der BR dick durch und alle sagen ja und amen.

    Dies Zusatzsteuer ist übrigens total asozial. Wer wenig hat, dem wird das Autofahren vermiest.

    Viel besser die teuren SUVs doppelt besteuern. Dann trifft,s die Richtigen.
    • nafets 10.06.2020 15:25
      Highlight Highlight warum muss bitte ein SUV doppelt besteuert werden? warum wird dann ein z.B. ein VW Amarok als Nutzfahrzeug durchgelassen? und warum werden alle älteren Nutzfahrzeuge von Handwerkern und KMU-Betriebe, die wirklich absolute Dreckschleudern nicht auch doppelt oder dreifach besteuert, weil all diese Fahrzeuge ein Mehrfaches an Schadstoffe etc. rausblasen als ein neuer SUV wie z.B. ein neuer Mercedes GLC oder Seat Tarocco.
      mit allen anderen Ihrer Argumente bin ich übrigens absolut gleicher Meinung :-)
    • Uranos 10.06.2020 16:02
      Highlight Highlight das seh ich anders. Normalerweise tun sich Schweizer extrem schwer mit jeglichen Abgaben. Ich weiss noch die Abstimmung in Bern, wo wir uns entschieden haben, lieber die unökologische Fahrzeugsteuer zu behalten, inkl. der generellen Steuersenkung. Nur weil die besonders spritfressenden Autos dann ein wenig mehr hätten zahlen müssen als vorher. Ausserdem gibt es in der Schweiz politische Mittel (Initiative, Referendum), die es in Frankreich nicht gibt. Dort bleibt einem nur der Protest auf der Strasse.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 10.06.2020 23:39
      Highlight Highlight Was bitte ist asozial daran, dass ich als Rentner ohne Auto dann über die Krankenkasse noch mehr aus dem CO2 Topf erhalte?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cpt. Jeppesen 10.06.2020 13:43
    Highlight Highlight Benzinpreis höher oder tiefer, ich glaube es geht am Kernproblem vorbei.
    Das eigentliche Problem ist der motorisierte Individualverkehr. Ich weiss jetzt werden ganz viel schon blitzen. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass ein Auto im Schnitt 5 mal mehr Energie braucht um produziert zu werden als es in seiner gesamten Lebenszeit verbrauchen wird. Dazu kommt der Platzbedarf und die Umweltschäden während Produktion und Betrieb, unabhängig davon ob mit Öl oder elektrisch gefahren wird
    Damit wir die Klimaziele erreichen bräuchten wir eigentlich ein komplett neues Mobilitätskonzept.
    • GianniR 10.06.2020 15:30
      Highlight Highlight Ein bisschen Vorstellungsvermögen könnte weiterhelfen. Nicht jede Reise verläuft nach "Schema 08/15". So gibt es für divere Nutzungsarten keine Alternativen zu Individualverkehr, z.B. Fahrt von Landkaff zu anderem Landkaff, speziell mit Gepäck/Kindern, Einkauf von sperrigen/schweren Gütern, Transfer einer Sportmannschaft zu einem Auswärtsspiel auf dem Lande mit Sportgeräten usw.
    • Uranos 10.06.2020 16:05
      Highlight Highlight Es wäre aber doch schon mal gut, wenn man kohlenstoffhaltiges Erdöl nicht buchstäblich täglich und literweise in einem Motor verheizen würde. Das ist fast als würdest du das CO2 direkt in die Luft blasen.
    • Cpt. Jeppesen 10.06.2020 16:17
      Highlight Highlight @GianniR: Ja dann stell dir vor, anstelle eines eigenen Wagens, der zu 90% seiner Zeit irgendwo parkiert ist, verwendest du einen Wagen aus einem Car-Sharing-Pool. Der hat eine deutlich bessere Auslastung und schont alleine dadurch schon die Umwelt.
      Wenn Unternehmer Maschinen kaufen (und sorry, aber ein Auto ist nun mal einen Maschine), dann wird er sicherlich nicht 10-tausende von Franken investieren in eine Maschine, welche defakto nur herumsteht.
      Das Thema Auto wird viel zu emotional diskutiert. Es gibt x Alternativen dazu. Fahrgemeinschaften, Leihwagen, Car-Sharing, Taxi, ÖV, Velo etc...
    Weitere Antworten anzeigen
  • dmark 10.06.2020 13:31
    Highlight Highlight "...die Effizienz von Neuwagen fördern..."

    "Neuwagen" bedeutet aber auch gleichzeitig neue Ressourcen und Energie zu verbrauchen (selbst für Recycling), welche man alleine durch eine gesteigerte Effizienz nicht mehr herein holen kann, wenn dadurch ein noch lauffähiges Altfahrzeug quasi grundlos vernichtet wird.
    D.h. eigentlich wird ein Fahrzeug umso effizienter, je länger es betrieben wird. Dies gilt nicht nur für Fahrzeuge, sondern eigentlich für alle Gegenstände.
    Wir haben bereits jetzt gut einen Zentner (50Kg) "menschengemachte Masse" pro Quadratmeter auf der Erde herumstehen.
    • Arthur Sunil 10.06.2020 14:57
      Highlight Highlight Das würde stimmen wenn man das alte Auto einfach entsorgen würde. Das macht aber niemand, denn das Auto wird als Occasion weiterverkauft und auch weitergenutzt, einfach von jemand Anderem.
    • dmark 10.06.2020 15:21
      Highlight Highlight @Arthur:
      Deutschland hat u.a. mit einer Abwrackprämie Millionen von Autos vernichtet. Diese Auto durften anschliessend nicht mehr in Betrieb genommen oder ins Ausland verscheuert, sondern mussten verschrottet werden. Nachweis erforderlich.
      Weiterhin werden viele Autos auch nicht mehr gebraucht verkauft, weil dir der Händler 2 Jahre Garantie geben muss. Bei Inzahlungsnahme kommt somit ein mieser Preis heraus. Also muss man dies privat machen.
      Wie gesagt - Ein Produkt ist nur dann wirklich umweltfreundlich, wenn es erst gar nicht nicht produziert wird. Dies gilt auch für "effiziente Produkte".
    • Cpt. Jeppesen 10.06.2020 16:29
      Highlight Highlight Ich war gerade letzte Woche in einer Gegend in der eine Autofabrik steht. Dort sind Quadratkilometer an Abstellflächen gemietet auf denen all die Leasing- und Jahreswagen stehen, welche zurück laufen. Tausende von Autos, keines älter als 3 Jahre. Die werden vom Hersteller dort hingebracht damit sie vom Markt sind und die Preise nicht kaputt machen, bzw. den Kauf eines Neuwagens behindern.
      Man stelle sich vor, es braucht Millionen von Kilojoule Energieeinsatz dafür um ein einziges Auto zu produzieren, welches dann 2 Jahre läuft, damit es danach verschrottet wird.
      Das ist pervers.
    Weitere Antworten anzeigen
  • kasiopeia 10.06.2020 13:27
    Highlight Highlight Ich wäre auch dafür dass das Benzin angepasst wird.
    Das Leasen von Fahrzeugen sollte ausserdem stark eingeschränkt werden. Wir hätten viel weniger Autos auf der Strasse wenn man zuerst für den Autokauf sparen müsste.
    • andrew1 10.06.2020 16:31
      Highlight Highlight Weniger autos glaube ich nicht umbedingt. Ein fahrfähiges auto gibt es bereits für 4000 fr. Jetzt ist nur die frage ob die alten autos wegen der gesparten grauen energie grüner sind oder weniger grün wegen dem höheren verbrauch und der weniger guten abgasreinigung. Auf der anderen seite werden wohl oft leistungsstarke modelle geleast. Bin mir gerade uneins wie es sich auswirken würde.
  • ZuWildDigger 10.06.2020 13:22
    Highlight Highlight 12 Rappen pro Liter ist ein lächerlicher Betrag. Als ob das irgendjemanden dazu animieren wird weniger Auto zu fahren.
    • iudex 10.06.2020 14:38
      Highlight Highlight Krass die vielen Blitze, fahren hier alle Velo bzw. können so schlecht rechnen?
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 10.06.2020 23:45
      Highlight Highlight Bei 12 Rappen je liter kosten 100km 1 Franken mehr. 1 Packung Zigaretten geben also ca 700km Auto fahren, also schmerzen 12 Rappen nicht wirklich und es wird genau gleich weiter gefahren. Das Positive ist jedoch, dass dadurch Geld für die Forschung im Bereich Umweltschutz zusammen kommt.
  • TT (TraugottTaugenichts) 10.06.2020 13:19
    Highlight Highlight Es ist klar, Heizöl hat den grössten Anteil der Fossilen Brennstoffe und aufgrund Alternativen das grösste Potenzial zum Einsparen. Kerosin ist an 2. Stelle und hat leider kaum eine Alternative in Sicht. Trotzdem sollte man die Kerosensteuer wieder einführen, denn Fliegen ist nicht im gleichen Masse notwendig wie Autofahren. Deshalb ist es ungerecht Benzin&Diesel so hoch zu besteuern, hat es doch kaum Lenkungswirkung. Eher wäre ein CO2 Aufschlag auf Neuwagen entsprechend ihres Ausstosses ins Auge zu fassen. Aber so weit schaffen es unsere Helden in Bern nicht zu überlegen. :-(
    • Tschowanni 10.06.2020 14:44
      Highlight Highlight Anhand der weltweiten CO2 Anteile des individualen Motorenverkehrs, ist es durchaus nachvollziehbar, diesen höher zu besteuern
    • Uranos 10.06.2020 16:08
      Highlight Highlight in stadtnähe: ÖV
      auf dem Land: sparsameres Auto
      weitere Möglichkeiten: Elektroauto, Velo, E-Bike, Muskelkraft, auf unnötige Reisen verzichten

      Gibt viele Alternativen
  • Cheval 10.06.2020 13:16
    Highlight Highlight Super! Fährt jetzt der Lastwagen mit Solarstrom oder der Flieger mit Wasserstoff?

    CHF 120.-- Steuern pro Flug und 12 Rappen mehr pro Liter Benzin! Das hat der Flughafen Zürich, die Unternehmer oder der Büezer gerade noch gebraucht!

    China lacht. Die können für 10 Rappen pro Paket via Airline in die Schweiz liefern.

    • nadasagenwirjetzteinfachmal 10.06.2020 23:46
      Highlight Highlight Ja das Problem mit den billigen Paketdiensten muss auch noch gelöst werden.
  • De-Saint-Ex 10.06.2020 13:16
    Highlight Highlight Was habe ich diese reine Symbolpolitik satt. Und die SVP feilscht auch noch um 1-2 RP...
    „Wir“ sollen den Benzinpreis um 12 RP erhöhen derweil die Luftfahrt noch mehr subventioniert wird als schon vor Corona und „wir“ Geschäfte machen mit Brasilien, das keine Ruhe geben wird, bis auch der letzte M2 des Amazonas gerodet ist. SO ist der Klimawandel null aufzuhalten. Ich habe die Schnauze gestrichen voll, von der eigenen „Regierung“ verarscht zu werden...
  • Blues 10.06.2020 13:13
    Highlight Highlight 1. Gewichtsbesteuerung (Gesamtgewicht!) in allen Kantone einführen. (Schwere Karossen zahlen mehr)

    2. Die Autosteuer in den Benzinpreis integrieren. (Vielfahrer bezahlen mehr, wer mehr fährt bezahlt auch mehr!)

    3. Benzinpreis um Ø 0.12 Fr, anheben. (Moderat!)

    4. Problem gelöst!
    • GianniR 10.06.2020 15:36
      Highlight Highlight Was soll nach Gewicht besteuert werden? Wenn die Strassenverkehrssteuer in den Benzinpreis integriert wird, entfällt diese, und das Gewicht wirkt sich via Mehrverbrauch automatisch aus?
    • Uranos 10.06.2020 16:10
      Highlight Highlight Du meinst wohl Verbrauch. Mit Gewicht werden besonders ineffiziente Autos (viel Verbrauch trotz wenig zu beschleunigende Masse) auch noch gefördert
    • Blues 11.06.2020 00:32
      Highlight Highlight GianniR und Uranos:
      schaut doch mal wie der Kanton BL seine FZSteuer bestimmt. Hier für euch:

      Bemessungsgrundlagenin BL

      Die Motorfahrzeugsteuer eines Fahrzeuges wird nach seinem Gesamtgewicht in Kilogramm (kg) gemäss Fahrzeug- beziehungsweise Anhängerausweis bemessen.

  • N. Y. P. 10.06.2020 13:01
    Highlight Highlight «Wir haben Berge, wir haben deshalb auch viele Fahrzeuge mit Allradantrieb, eine starke Motorisierung, mehr Gewicht.»
    Walter Wobmann, SVP

    Also in der Stadt Zürich wimmelt es von schwarzen, SUV - FBI - geile Schlitte - Karrossen. Haben alle ZH - Nummern. Jetzt frage ich mich, Herr Wobmann, ob die alle in Sternenberg im Tösstal wohnen. Vermutlich wohnen die aber eher entlang von Gewässern.

    Wenn all die Prestige- und Statusschlitten verschwinden würden, hätten wir spürbar weniger Emissionen..
    • lilie 10.06.2020 16:34
      Highlight Highlight @N.Y.P.: Hey, der Züriberg ist steil, imfall! ☝️

      Aber ja, es würde vermutlich mehr bringen, wenn man Autos, die viel Sprit verbrauchen, einfach nicht mehr zulassen würde. Und etwas dagegen unternehmen würde, dass Herr und Frau Schweizer alle zwei Jahre das neuste Modell kaufen müssen...
    • x4253 10.06.2020 17:37
      Highlight Highlight Toll find ich auch die Defender und G-Klassen in Expeditionsausstattung (höher gelegt, Auspuff oben für die Watfähigkeit, Dachrack mit Benzinkanister) welche man oft am Zürichberg antrifft. Braucht man absolut um Frauchen in den Grossstadtjungel zum einkaufen zu fahren xD
  • Blues 10.06.2020 13:00
    Highlight Highlight Als ich mein erstes Auto kaufte lag der Benzinpreis bei Fr. 0.61. Heute bezahle ich auf Normal 1.42 Fr.

    Teurungsbereinigt müsste er aber bei Fr. 1.98 sein. Ich spare also auf jeden Liter Fr. 0.56, bei Ø 15'000 Km/ 7Liter auf 100km im Jahr ist die Ersparnis = Fr. 588.--

    Und das ist doch eine erkleklicher Betrag!!
  • Hillary Clinton 10.06.2020 12:56
    Highlight Highlight Herrlich diese Augenwischerei zu und von Bern.

    Das wird die alleinerziehende Mutter merken die auf ein Auto angewiesen ist!
    Die Goldküsten 3. Frau mit dem Porsche Cayenne Turbo S juckt das bestimmt nicht im Louis Vitton Täschli.
    • N. Y. P. 10.06.2020 14:01
      Highlight Highlight von und zu

      ;-)
    • lilie 10.06.2020 16:36
      Highlight Highlight @Hillary: Das Problem ist halt, dass es bedeutend mehr alleinerziehende Mütter als Goldküstentussis gibt...
  • M.ax 10.06.2020 12:54
    Highlight Highlight Mann will dem CHer partout ans Portemonnaie. Trotz Corona Krise reden alle von Preis-Erhöhungen. Höhere Flugabgaben, teureres Benzin, Steigerung bei den Lebensmittel, höhere Krankenkassen Prämien. Die Politiker missbrauchen die Bevölkerung als ihre "Cash Cow". Wir werden für lange Zeit das teuerste Land der Welt bleiben.
    • Uranos 10.06.2020 16:14
      Highlight Highlight Das sind alles eigentlich nur Umverteilungen. Die Corona-Krise besteht darin, dass du weniger konsumierst. Dafür werden dann die Betriebe staatlich unterstützt und der Staat muss wiederum mehr einnehmen usw. (Teufelskreis). Man beachte auch, dass das Geld aus Treibstoffabgaben wiederum für Dinge eingesetzt wird, wo man profitieren kann (wenn man es nicht sogar indirekt wieder zurückerhält)
  • SGR 10.06.2020 12:49
    Highlight Highlight "Wer das Auto wirklich und viel brauche, steige sowieso besser auf Elektromobilität um.."

    Vielleicht sollte man zuerst dafür sorgen dass jeder Wohnungsmieter der umsteigen will, dies auch problemlos machen kann.
    Solange sich Vermieter quer stellen können wegen Ladestationen oder man z.B. in der blauen Zone parken muss, werden diese Mieter sicher nicht umsteigen.
    • Vecchia 10.06.2020 13:11
      Highlight Highlight Es können auch nicht alle Mieter ein neues Auto kaufen. Oft wohnen gerade Unter- und untere Mittelschicht wegen bezahlbarer Mieten auf dem Land, sind dafür aber auf einen PW angewiesen. Das sind auch die, welche mit alten Occasionen herumfahren, weil ein Neuwagen unbezahlbar ist.
    • SGR 10.06.2020 14:11
      Highlight Highlight ja das stimmt natürlich
  • murrayB 10.06.2020 12:48
    Highlight Highlight Solange die elementarsten ausbauten der Autobahnen nicht kommen, wie z.B. BE-ZH endlich durchgehend 6-Spurig, bin ich ganz einfach dagegen für neue Zwangs- oder Lenkungsabgaben!
    • GianniR 10.06.2020 15:39
      Highlight Highlight Oder die ewige Lücke im Zürioberland bei Wetzikon!
  • Snowy 10.06.2020 12:35
    Highlight Highlight Geht i.O aber lieber wäre es mir, man hätte für Kurzflüge mehr als nur 150.- zusätzliche Abgabe verlangt.

    Kurzflüge braucht niemand wirklich und sind extrem Klimaschädlich.

    Wichtig ist, dass die Abgabe direkt in den Klimaschutz investiert wird.
  • Ze Dude 10.06.2020 12:23
    Highlight Highlight Hmmh.. Elektroautos sind zwar gut und recht, sofern der dafür genutzte Strom auch sauber gewonnen wird.
    Allerdings hat man hier das Problem, dass die Ladung für Langstrecken nicht immer reicht.
    Beispiel mit einer App für den Mercedes EQC getestet.. weg von Luzern nach St. Gallen ubd zürück bei 0°C = Das Auto bleibt bei der Rückfahrt in Zürich stehen.
    Leute die viel fahren.. oder längere Strecken haben, sind nicht zwingend mit einem Elektroauto besser beraten.
    • Arthur Sunil 10.06.2020 14:40
      Highlight Highlight Du wirst es kaum glauben, aber BEV sind auch dann besser wenn sie alleine mit Kohlestrom betrieben werden. So emitiert auf 100km Fahrt ein VW Golf durchschnittlich ca. 18kg CO2. Das Kohlekraftwerk, das einen Tesla Model 3 lädt aber nur ca. 15kg.
      Es wird aber ausserordentlich schwierig werden, überhaupt Kohlestrom zu bekommen. Soweit ich weiss verwenden alle öffentlichen Ladestationen in Europa regenerativen Strom, und auch zu Hause kann ich, wenn ich mir wirklich Mühe gegen würde, im schlimmsten Fall höchstens Atomstrom bestellen.
    • Tschowanni 10.06.2020 14:47
      Highlight Highlight Stimmt. Der größte Teil des Weltweiten CO2 Ausstosses entsteht bei der Energiegewinnung
    • Arthur Sunil 10.06.2020 14:51
      Highlight Highlight Der EQC ist auch einer der ineffizientesten BEV den es gibt. Schau' dir doch mal andere Fahrzeuge an. Effizient und Preiswert sind dabei vor allem die Fahrzeuge von Tesla, Kia und Hyundai. Bei einem Model 3 Long Range hättest du noch ca. 24% SOC.

      Wer selber ausprobieren will:
      https://abetterrouteplanner.com
    Weitere Antworten anzeigen
  • Leckerbissen 10.06.2020 12:22
    Highlight Highlight Wenn die Benzinpreise angehoben werden und somit die Bevölkerung zur Kasse gebeten wird, dann bitte auch Kerosin für Airlines versteuern und die Flugpreise erhöhen. Reisen und Fliegen ist Luxus - Pendeln mit dem Auto für Schichtmitarbeiter überlebenswichtig.
  • Dominik Treier 10.06.2020 12:19
    Highlight Highlight Für mich sind diese Abgaben zu tief. 12 Rappen werden nie reichen um eine Lenkungswirkung zu entfalten.

    Warum die Abgaben nicht jedes Jahr für 10 Jahre um 15-20 Rappen steigen lassen und das Geld direkt über Steuergutschriften nach Vermögen und Einkommen auf die am meisten betroffenen Haushalte von Unter- und Mittelschicht zurückverteilen egal ob sie Auto fahren oder nicht?
    • Blues 10.06.2020 13:04
      Highlight Highlight Dein Ansatz ist nicht schlecht (sehr sozial) aber nach deiner Berechnung würde der Benzinpreis im Jahre 2030 so um die Fr. 3.50 sein. Da müssten dann aber in den Grenzbereichen der Benzinpreis über Fr. 3.50 sein. Das bezweifle ich sehr!
    • Dominik Treier 10.06.2020 13:59
      Highlight Highlight Nun die Frage die sich dann stellt ist ob man desshalb bereit ist nichts zu tun Blues?

      Natürlich wäre es wünschenswert wenn z.B. Deutschland mitzieht. Für Frankreich sähe ich sogar eine sehr reelle Chance weil dort ja ein Asoziales Modell von den Gelbwesten gebodigt wurde.

      In jedem Fall traue ich den Menschen zu mit dem Geld in langfristig Umweltfreundlicheres zu investieren, denn wer wollte schon immer höhere Abgaben für Umweltverschmutzung zahlen und so wäre es auch ohne unnötige Kontrollbürokratie zu bewältigen.
    • Dominik Treier 10.06.2020 14:12
      Highlight Highlight Zum sozialen Thema noch Blues.
      Uber Geschwindigkeit und Abgabenhöhe liesse sich verhandeln, aber mein Vorschlag hat einen entscheidenden Vorteil.

      Er nimmt die breite Bevölkerung in die Verantwortung! Heute kann jeder noch vor Freunden damit argumentieren er könne sich das neumodische grüne Zeug nicht leisten und so sein Gewissen beruhigen. Alles vor sich und anderen rechtfertigen und er liegt ja häufig nicht mal so falsch. Elektroauto mit 4000 Franken Lohn? Viel Glück bei Kredit oder Verzicht auf den Kaffee in der Pause für Jahre.
      Mein Vorschlag würde solche Todschlagargumente entkräften.
  • nichtMc 10.06.2020 12:07
    Highlight Highlight Wenn mit den Zusatzgebühren tatsöchlich Klimaausgleiche finanziert wird werden, wieso nicht.
    Aus meiner Sicht ist sie aber unbedeutend, ich würde max. CHF 4.80 mehr zahlen. Das wird mich kaum zum Umdenken anregen.
    Viel mehr sollte die Energieeffizienz deutlicher bestraft oder belohnt werden.
    Bspw. habe ich ein Auto mit der Energieeffizienzklasse A importiert. Da es dieses Modell in der Schweiz nicht gibt, wurde es einem Referenzmodell mit der Klasse B gleichgestellt. Eine Neukategorisierung lohnt sich nicht, weil ich damit nur CHF 30 pro Jahr sparen könnte, dafür aber CHF 300 kosten würde.
  • Holunderblütensirup 10.06.2020 12:06
    Highlight Highlight Wobmann ist schon ein bisschen auf den Kopf gefallen. Ich fahre sogar am Winter über die Schwägalp (Toggenburg Kanton St.Gallen) mit meinem kleinen smart wenn ich meinen Vater besuchen. Bin nie stecken geblieben oder hatte das Gefühl ich bräuchte einen 4 Rad-Antrieb. Man muss ja SUV's oder richtige Geländewagen nicht verbieten aber sicherlich nicht fördern oder ähnliches.
    • Dominik Treier 10.06.2020 14:07
      Highlight Highlight Ich kann dir sagen, dass gerade im Schnee laut Tests wenig Vorteile beim Allradantrieb festzustellen sind.
      Das wichtigste sind im Winter klar die Reiffen und dann eben Ketten drauf.

      Bei ebener Fahrban mit Schnee kommst du mit Allrad selten nur einen Meter weiter und sicherer ist es auch nicht, denn bremsen tut jedes Auto mit allen 4 Rädern.

      Allrad nützt vor allem im Gelände und ich kenne kaum ein SUV das schon Gelände gesehen hat, geschweigedenn heute nur schon dafür gebaut ist.
    • GianniR 10.06.2020 15:52
      Highlight Highlight @DTreier: Die Bemerkung bezügl. Traktionsgleichwertigkeit von 2- und 4-Radantrieb ist äusserst sonderbar. Wieso wohl sind im Winter auf Passstrassen mit grundsätzlicher Kettenpflicht Allradler ohne Ketten zugelassen?
    • Dominik Treier 10.06.2020 16:48
      Highlight Highlight Nur auf den ersten Blick Gianni, denn Allrad ist vor allem da nützlich wo die Warscheinlichkeit gross ist zumindest auf einem Rad Traktion entwickeln und sich so vorwärts bewegen zu können bis die Anderen auch Grip bekommem, also dort wo der Untergrund hügelig oder inhomogen ist.

      Schnee und vor allem Eis auf geraden Strassen bieten aber oft gleichmässig schlechte Traktion. Es kann also sein, dass du besser vorwärts kommst aber ist unwahrscheinlich dass die Wirkung wahnsinnig gross und gut ist, wenn gleichmässig schlechte Traktionschancen verdoppelt werden.
  • Pisti 10.06.2020 12:02
    Highlight Highlight Die wären auch besser im Lockdown geblieben. Alles beim alten also, Fehlentscheid reiht sich an Fehlentscheid.
  • Morgan Wlan 10.06.2020 11:59
    Highlight Highlight «Wir haben Berge, wir haben deshalb auch viele Fahrzeuge mit Allradantrieb, eine starke Motorisierung, mehr Gewicht.» Genau. Darum braucht auch jeder Stadtzürcher einen 4x4 SUV. Sie wollen ja vielleicht im Winter mal ins Graubünden. Wie soll man das ohne Allrad nur schaffen?
  • HerbertBert 10.06.2020 11:55
    Highlight Highlight Damit gleicht sich die Schweiz wohl dem Rest der Welt an, wo der Benzinpreis teurer als der Dieselpreis ist.


    Ändern wird es für das Klima wenig.

    Das Argument mit dem auf Elektro umsteigen vergisst wie jedes Mal, dass viele erstens nicht genügend Geld haben ein Elektro-Auto anzuschaffen. Auf dem Gebrauchtwagenhandel gibts diese im Vergleich selten. Und zweitens, auch nicht eine Garage oder einen Abstellplatz haben, wo sie eine Steckdose zum Laden anbringen können.

    Genau diese Leute wohnen in der Pampa und haben dann um 5 Uhr bei der Arbeit anzutraben.
    • Grubinski 10.06.2020 17:01
      Highlight Highlight Der Diesel war vor den 2000er Jahren bereits günstiger als Benzin, somit kehren wir nur zu alten Zeiten zurück (vom Preisniveau mal abgesehen).
  • ikea123 10.06.2020 11:51
    Highlight Highlight Ich benutze einfach meine Billigtanken App so kann ich überall billig tanken.
  • vonBroesel 10.06.2020 11:49
    Highlight Highlight Wer das Auto viel braucht soll elektrisch fahren, aha.
    Erst wird die 2000-Watt Gesellschaft propagiert, man solle Strom sparen und nun sollen alle elektrisch fahren. AKWs sollen aber alle vom Netz, Windräder will man keine, Wasserkraft auch nicht und Photovoltaik wurde jahrzehnte lang Steine in den Weg gelegt.
    Liebe Volksvertreter von Links bis Rechts, wie wäre es mal Lösungen zu erarbeiten, statt der ewigen Polemik? Ich habe sie leider nicht, aber sie hätten die Möglichkeit die Grundlagen dafür zu schaffen
    • Arthur Sunil 10.06.2020 14:53
      Highlight Highlight Die 2000 Watt beziehen sich auf alle Energiequellen, nicht nur auf Strom. Ein E-Auto ist also schon mal ein grosser Schritt vorwärts.
  • w'ever 10.06.2020 11:48
    Highlight Highlight was ist mit den bauern, die für ihren fuhrpark weiterhin keine treibstoffsteur zahlen müssen?
    was ist mit dem kerosin für die flugzeuge, auf dass auf keine steuer erhoben wird?
    • Team Insomnia 10.06.2020 12:04
      Highlight Highlight Sie stellen zwar die richtigen Fragen, aber leider den falschen Leuten...
    • Pafeld 10.06.2020 12:30
      Highlight Highlight (1/1)
      Die nicht-Besteuerung von Kerosin ist Folge der internationalen Luftverkehrsabkommen und dient unter anderem der Sicherheit, dass Flugzeuge dort tanken, wo es ökonomisch und in dem Fall auch ökologisch sinnvoll ist. Fangen einzelne Länder an, ihr Kerosin zu besteuern (wie es Holland pro forma schon macht), tanken die Flugzeuge bevorzugt dort, wo es billiger ist. Das führt dann dazu, dass die Flugzeuge unnötiges Kerosin mit herumfliegen oder in anderen Fällen Kerosin knapper betanken. Das Ausweichverhalten bei leichten Kerosinsteuern ist mit grosser Wahrscheinlichkeit kontraproduktiv.
    • Caturix⸮ 10.06.2020 12:42
      Highlight Highlight Keine Treibstoffsteuer für Bauern finde ich OK, da es zur Zeit einfach keine richtige Alternative zum Diesel gibt.
      Aber Flugzeug ist ja mehr oder weniger Freizeit also das kann man es wircklich besteuern so wie das Auto. Wer die Treibstoffsteuer nicht zahlen will kann sich ein Elektroauto kaufen, mit dem ÖV oder dem Velo fahren oder ein Pferd oder Schlittenhunde kaufen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • THEOne 10.06.2020 11:47
    Highlight Highlight wenn ich das richtig verstanden hab, soll bis 2024 um 10rappen steigen, heisst der liter kostet pro jahr 2,5 rappen mehr?
    wenn dem so ist, dann triffts lachnummer nicht mal ansatzweise.
  • Quacksalber 10.06.2020 11:38
    Highlight Highlight Netto sind das 10 Rappen, denn 2 zahlen wir ja schon seit Jahren. Ein Symbol, mehr nicht. Mein nächstes Auto ist sowieso Elektro.
  • Sayonara 10.06.2020 11:36
    Highlight Highlight So unpopulär die Aussage sein mag, doch aus persönlichen Gesprächen muss ich sagen, es wird die falschen treffen. Wenn ich von Flachland-SUV Fahrern Aussagen höre wie "bis ich auf den ÖV umsteige muss das Benzin 3 Franken und mehr kosten" wage ich schwer zu bezweifeln das 12 Rappen am Verhalten der Leute die unnötig Benzin verschwenden etwas ändern werden.
    • RicoH 10.06.2020 15:49
      Highlight Highlight Verstehe dein Argument.
      Nur zu deinem Flachland-SUV Fahrer bashing:
      Ich nehme an, dir ist bewusst, dass beispielsweise ein allradangetriebener Golf mit über 200 PS per Definition auch ein SUV ist.
    • Sayonara 10.06.2020 17:57
      Highlight Highlight Ist mir bewusst und eine emotional ziemlich schlechte Wortwahl - mein Fehler, sorry. Worum es mir geht ist schlicht, dass die Fahrzeugwahl und sogar (auch wenn etwas utopisch) die Fahrweise und der Fortbewegungsnutzen mit in die Gleichung müssten um die Kosten nach Verursacherprinzip fair abzuwälzen. Wenn jemand der mit dem Mercedes Geländepanzer Pässefährtli macht und sein "Ego" Verhalten einfach abzahlen kann, während der Handwerker, der mit dem Servicewagen von A nach B fährt Ende Monat noch weniger in der Kasse hat läuft für mich persönlich etwas falsch.
    • RicoH 11.06.2020 08:29
      Highlight Highlight Mir ist schon bewusst, wohin deine Argumentation geht. Die Reichen wird es so oder so nicht jucken.

      Die anderen werden es sich vielleicht überlegen, ob die Fahrt mit dem Auto wirklich nötig ist, da teurer. Das ist ja das Ziel der Lenkungsabgabe - die Reduktion des CO2 Ausstosses durch bewussteres fahren.

      Der Handwerker muss halt die Mehrkosten aus dem Anfahrtsweg seinem Kunden verrechnen. Bei den paar Rappen/Fränkli wird kaum ein Kunde jammern.
  • Walter Sahli 10.06.2020 11:27
    Highlight Highlight 12 Rp. / Liter mehr? Das sind ja ganze sechs Franken Aufpreis auf einen 50 Liter Tank!

    Das wird mit Sicherheit ein Umdenken bewirken! Denn mit diesem horrenden Zuschlag kann sich ja niemand mehr einen Kaffee für 4.50 oder gar ein Päckli Ziggis für 8.50 leisten.
  • Gipfeligeist 10.06.2020 11:18
    Highlight Highlight Wobman (SVP): «Wir haben Berge, wir haben deshalb auch viele Fahrzeuge mit Allradantrieb, eine starke Motorisierung, mehr Gewicht.»

    Und wir haben Famillien-Panzer an der Goldküste, Bentleys in Zug und PickUp Trucks in Genf. Diese Autofahrer sind auch reich genug, um die externen Kosten ihres Schwachsinns zu bezahlen.
    Langfristig müssen wir auf e-Mobilität umstellen (in den Städten auf ÖV) und jetzt in Infrastruktur investieren. Wenn dann der Benzinpreis steigt, steigt die Bevölkerung freiwillig um
    • ein_dicken_huhn 10.06.2020 15:36
      Highlight Highlight Mal abgesehen von den SUVs die hauptsächlich in der Stadt und Agglomeration unterwegs sind, hat Herr Wobman auch ganz einfach sehr schlechte Geografiekenntnisse.

      Damit hätte er im Huber Quiz keine Chance.

      Spanien, Italien, Frankreich und die Länder im Balkan sind sehr gebirgig. Gegen die Nordsee hin wird es flach.
  • Ökonometriker 10.06.2020 11:18
    Highlight Highlight Diese ständige Interessenspolitik gehört abgeschafft. Man sollte einfach die Menge der importierten fossilen Energieträger beschränken und den Rest den Markt richten lassen. Mit der jetzigen Lösung wird der Benzinpreis zwar erhöht, aber die Importeure dürfen bestimmen, wer die Erträge bekommt. Das öffnet doch Missbrauch wieder Tür und Tor. Zudem werden Brennstoffe wieder speziell behandelt, was auch keinen Sinn macht.
    • Dominik Treier 10.06.2020 12:21
      Highlight Highlight Oder sie ALLE besteuern anstatt sie zu beschränken...

      Das Geld könnten Mittelstand und Unterschicht für einen schnellen Umbau gut brauchen.
    • Dominik Treier 10.06.2020 16:31
      Highlight Highlight Deine Lösung wird aber auch nicht gerade toll wirken ökonometriker, denn die schafft einfach ein zu geringes Angebot und statt das der Staat dann das Geld an die betroffenen aus Unterschicht und Mittelstand verteilen könnte, schaufelst du es in den Rachen von Ölkonzernen und Konsorten, die freudig die Preise erhöhen werden, wenn das Gerangel um die Ressourcen losgeht...
  • Lienat 10.06.2020 11:18
    Highlight Highlight Ich bin grundsätzlich bereit, pro Liter 12 Rappen oder sogar mehr Aufschlag zu zahlen. Aber dann soll das so eingenommene Geld eins-zu-eins in Massnahmen zum Klimaschutz investiert werden, so dass das ganze auch einen Nutzen hat. Denn dass die Leute wegen nicht einmal zehn Franken pro Tankfüllung vermehrt auf ihr geliebtes Auto verzichten, wage ich zu bezweifeln.
    • Entenmann 10.06.2020 12:13
      Highlight Highlight Ich bin fürs Gegenteil: Reine staatsquotenneutrale Lenkungsmassnahme, sprich Rückerstattung pro Kopf. Aber nicht so wie heute als Verrechnung mit den KK-Prämien, die man eh kaum realisiert, sondern eine Auszahlung pro Jahr.
    • recto 10.06.2020 13:22
      Highlight Highlight Letzteres ist in der Tat so. Ein Shell-Vertreter hat mir mal gesagt, dass sie von einem L-Preis von 2.50 als Schmerzgrenze ausgehen.

      Wenn dem so sei, dann wäre noch viel Luft nach oben.

      Anyways, wir sind als Familie in ländlicher Gegend auf das Auto angewiesen. Ich begrüsse den Schritt... wenn die 12 Rp dann auch in den Klimaschutz gehen ...
    • GianniR 10.06.2020 15:13
      Highlight Highlight Wieviel Mal (pro Monat/pro Jahr) wird denn der Tank gefüllt? Das kann sich ganz schön summieren!
  • fidget 10.06.2020 11:18
    Highlight Highlight Der Wobmann ist auch gut. Wir haben höhere Emissionswerte wegen der Topografie mit Bergen. Mehr als zwei Drittel der Bevölkerung lebt im Mittelland oder leicht hügeligem Gebiet. Die Strassen sind sehr gut ausgebaut und Schnee liegt auch eher selten. Einen Allrad brauchen wirklich die Wenigsten, genauso wie ein SUV in der Stadt. Die höheren Emissionswerte basieren einzig auf dem persönlichen Ego und nicht auf einer Notwendigkeit. Zumindest bei einem Grossteil.
    • Dean002 10.06.2020 11:34
      Highlight Highlight Nö ich fahre SUV vong der besseren Übersichtlichkeit her, aber nur einen kleinen mit keinem 6 oder 8 Zylindermotor
    • Wildes Pony 10.06.2020 11:59
      Highlight Highlight Sie wissen schon, dass die neuen SUV bessere Werten haben, als ältere, kleine Autos. Mich nervt es langsam gewaltig, dass es immer gegen die SUV fahrer geht.
    • Snowy 10.06.2020 12:43
      Highlight Highlight Bin grad meine imaginäre Freundesliste mit 4x4 durchgegangen:

      "Brauchen" tut ihn eine einzige: Eine Reiterin mit entsprechendem Anhänger. Wobei auch sie könnte für die 3 Mal/Jahr wo sie ihr Pferd transportiert einen SUV ausleihen und müsste nicht ständig mit 2,5 Tonnen durch die Gegend fahren.

      Bei allen anderen (inkl mir) ist es ein "nice to have" weil man relativ oft in die Berge fährt etc.
      Aber ganz ehrlich: Selbst bei mir, der ich oft im Schnee bin, wäre es vielleicht zweimal, wo ich Ketten montieren müsste - also sehr überschaubar.

      Und diese Menschen sollen ruhig etwas mehr bezahlen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • AngelitosHE 10.06.2020 11:04
    Highlight Highlight Danke für Garnichts
  • Adi E. 10.06.2020 11:03
    Highlight Highlight Als ob es das Klima auch nur im entferntesten interessiert ob ich mehr für's Benzin bezahle. Einfach nur was für's Klima machen, damit man's gemacht hat und mit gutem Gewissen schlafen kann, ist nicht zielführend.
    • Dominik Treier 10.06.2020 15:45
      Highlight Highlight Wenn du tatsächlich einfach mehr bezahlat, wie mit dieser lächerlichen Abgabe und das dann in den Bundeshaushalt fliesst, dann stört das das Klima Null. Da hast du recht.

      Funktionieren würde es nur wenn die Abgabe so hoch ist, dass es den Leuten weh tut und sie überlegen ob man die Strecke wirklich fahren oder auf eine Umweltfreundliche Alternative umsteigen soll.
      Aber dieses Geld müsste wieder unbürokratisch an Mittelstand und Unterschicht zurückfliessen um sich den Umstieg auch in der gewünschten Zeit leisten zu können.
  • justatrollolol 10.06.2020 11:01
    Highlight Highlight Bravo, auch wenns mir selbst auch schadet.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 11.06.2020 00:01
      Highlight Highlight Es schadet dir doch nicht wenn du etwas für die Umwelt tust .

Facebook sperrt Petition gegen Homo-Ehe – zum Ärger der EDU

Eine Petition, die sich gegen die «Ehe für alle» in der Schweiz ausspricht, wurde von Facebook gesperrt. Die Petition verstosse gegen die Gemeinschaftsstandards der Plattform, so die Begründung. Das stösst der EDU sauer auf.

Vergangenen Freitagabend sperrt Facebook einen Unterschriften-Aufruf der Schweizer Petition «Samenspende und Kinder-Adoption für Homosexuelle verhindern – Nein zur Homo-Pseudo-Ehe!». Der Grund: Der Beitrag habe gegen die Gemeinschaftsstandards zu Hassrede verstossen.

Das stösst einer Partei besonders schwer auf: Die EDU, bekannt für christliche und national-konservative Werte, sei zutiefst beunruhigt über diese «gesellschaftliche Entwicklung», schreibt die Partei in einer Mitteilung.

Parteipräsident …

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