Schweiz
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Die neugewaehlten Bundesraetinnen Karin Keller-Sutter, 2. von rechts, und Viola Amherd, 3. von rechts, posieren mit dem Gesamtbundesrat, von links, Bundespraesident Alain Berset, Ueli Maurer, Simonetta Sommaruga, Guy Parmelin, Ignazio Cassis und Bundeskanzler Walter Thurnherr, nach der Ersatzwahl in den Bundesrat durch die Vereinigte Bundesversammlung, am Mittwoch, 5. Dezember 2018 im Bundeshaus in Bern. (KEYSTONE/POOL/Peter Klaunzer)

Der Bundesrat in seiner neuen Zusammensetzung. Bild: KEYSTONE

Ein Erfolg für die Frauen und das System Schweiz

Mit Viola Amherd und Karin Keller-Sutter wurden erstmals gleichzeitig zwei Frauen in den Bundesrat gewählt. Eine schöne Premiere für die Schweiz und ein Beweis für die Stabilität unseres Systems.



Eine kleine Überraschung brachte die Bundesratswahl 2018. CVP-Nationalrätin Viola Amherd wurde gleich im ersten Wahlgang mit einem Spitzenresultat zur Nachfolgerin von Doris Leuthard gewählt. Das konnte man im Vorfeld nicht unbedingt erwarten, hat sich aber am Dienstag abgezeichnet. Ihre Kontrahentin Heidi Z’graggen konnte in den letzten Fraktionshearings nicht überzeugen.

Mit 60 Stimmen musste die Urner Regierungsrätin ein ernüchterndes Ergebnis verbuchen. Für den Nidwaldner FDP-Ständerat Hans Wicki hingegen sind seine 56 Stimmen ein Achtungserfolg. Zu gering waren seine Chancen gegen Kronfavoritin Karin Keller-Sutter. Mit ihrer Wahl sei «ein dornenvolles Kapitel» abgeschlossen worden, sagte die St. Galler Ständerätin vor der Bundesversammlung.

Im Bundeshaus am Tag der Bundesratswahlen

Damit bezog sich KKS auf die Tatsache, dass die FDP fast 30 Jahre auf eine zweite Bundesrätin warten musste. Überhaupt war es ein Freudentag für die Frauen. Erstmals hat die Schweiz gleichzeitig zwei neue Bundesrätinnen erhalten. Möglich wurde diese Konstellation, weil das Parlament keine Lust auf Machtspielchen hatte und sich an die Vorschläge von CVP und FDP hielt.

Sehr unterschiedliche Frauen

Nun nehmen zwei sehr unterschiedliche Frauen Einsitz in der Landesregierung. Viola Amherd sitzt seit 13 Jahren im Nationalrat und ist doch für viele eine unbekannte Grösse geblieben. Selbst gestandene Bundeshaus-Journalisten mussten zugeben, dass sie die Oberwalliserin kaum kennen. Sie hat lieber im Hintergrund gearbeitet, sich damit aber im Parlament einen sehr guten Ruf erworben.

Nun wurde sie in das exponierteste Amt der Schweizer Politik katapultiert. Man darf gespannt sein, wie Amherd sich in dieser Rolle zurechtfinden wird. Politisch dürfte sie weitgehend die Linie von Doris Leuthard weiterführen. Ob sie eine ähnliche Strahlkraft wie die Aargauerin entwickeln wird, scheint zweifelhaft. Allerdings konnte auch Leuthards Beliebtheit den Niedergang der CVP nicht aufhalten.

Pfister als Verlierer

Die neue FDP-Bundesrätin Karin Keller-Sutter ist hingegen ein anderes Kaliber. Sie war bereits als Justizdirektorin des Kantons St. Gallen eine Figur mit nationaler Ausstrahlung. Auch im Ständerat war sie alles andere als ein Mauerblümchen. Entsprechend hoch darf man in ihrem Fall die Messlatte setzen, denn kaum jemand war jemals so gut auf den Bundesratsjob vorbereitet.

Wenn es an diesem Tag einen Verlierer gab, dann ist es Gerhard Pfister. Kaum jemand in Bern zweifelt daran, dass er liebend gerne Bundesrat geworden wäre. Hätte er kandidiert, wäre er wohl auch gewählt worden. Mit der Übernahme des CVP-Präsidiums musste der Zuger diesen Traum begraben. Die 17 Stimmen, die er vorab aus der SVP erhalten hat, sind für ihn nur ein schwacher Trost.

Beeindruckende Kontinuität

Insgesamt aber ist die reibungsloseste Bundesratswahl seit Jahren ein eindrücklicher Beweis für die Stabilität unseres politischen Systems. Wir haben seit 1848 faktisch die gleiche Regierung. Einzig Personal und Parteizusammensetzung haben sich geändert. In diesen unruhigen Zeiten darf man diese Kontinuität auch mit Blick auf unsere Nachbarländer durchaus zu schätzen wissen.

Allerdings muss sich auch die Schweiz mit notorischem Reformstau und anderen Problemen herumschlagen. Man denke nur an das verkachelte Verhältnis zur Europäischen Union. An Herausforderungen fehlt es für die beiden Neuen im Bundesrat nicht. Und vielleicht werden bereits bei der Gesamterneuerungswahl in einem Jahr die Karten neu gemischt.

Nico Franzoni an der Nacht der langen Messer

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Video: watson/Angelina Graf, Nico Franzoni

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    Alle Leser-Kommentare
  • Phiilofofi 06.12.2018 11:00
    Highlight Highlight Einerseits spricht man davon, dass Männer und Frauen gleich sind und sich in nichts nachstehen und andererseits sollen Frauen aber NUR Aufgrund des Geschlechts die besseren Bundesräte/innen sein.

    Wheres logic?
    • Phiilofofi 06.12.2018 16:40
      Highlight Highlight *where's

      (-:
  • rodolofo 06.12.2018 07:50
    Highlight Highlight Die Schweiz ist daran, sich zu modernisieren, und setzt dabei klugerweise auf Frauen, während die Supermächte USA, China und Russland wie Dinosaurier kurz vor ihrem Aussterben nochmals auf das Uralt-Rezept des "Starken Mannes" setzen.
    Damit führen diese Supermächte die Menschheit wieder bedrohlich nahe an den Abgrund eines dritten
    -und damit wohl auch letzten- Weltkriegs.
    Die männlich-militärischen "Endlösungen" mittels roher Gewalt bringen uns nicht weiter!
    Die "Starken Männer" (von Erdogan über Trump bis Putin) würden wirkliche Stärke beweisen, wenn sie freiwillig abdanken könnten...
  • Pazuzu 06.12.2018 06:48
    Highlight Highlight Ob Mann oder Frau, sie sollen für die Schweiz, und gut arbeiten, nur das zählt.
  • Jim_Panse 06.12.2018 05:02
    Highlight Highlight Ich kann es nicht abstreiten, ich bin stolz.
  • HonoLulu 05.12.2018 21:32
    Highlight Highlight Ich wittere Morgenluft.
    Die Wahl der zwei Bundesrätinnen lässt mich meinen Ärger über den Quotentessiner vergessen.
    An alle Neandertaler hier, die schon Feuer speien und flache Witze labern, oder fragen, ob Frauen ohne Kinder, Frauen vertreten können: Die Zukunft hat begonnen.
    • Phiilofofi 06.12.2018 16:46
      Highlight Highlight Kannst du mal aufhören so sexistisch und männerfeindlich zu sein?

      Du hast aber schon verstanden worum es in der Gleichberechtigung geht?

      Die Mitte zu finden, nicht Frust und Hass auf andere - sogenannte Neandertaler - zu richten.

      Ausserdem ist eine "Zukunft" die bereits begonnen hat keine Zukunft mehr.

      Und ich hoffe dass wir in ZUKUNFT wirklich die Mitte und den Frieden zwischen den Geschlechtern finden.
  • waschbär 05.12.2018 20:49
    Highlight Highlight Wie jetzt? FÜNF Männer? Können die überhaupt was oder sind die nur wegen ihres Geschlechts gewählt worden? Haben die überhaupt Kinder? Können die überhaupt andere Männer mit Kindern vertreten? Und wie sehen die denn überhaupt AUS??!
  • wintergrün 05.12.2018 19:13
    Highlight Highlight Wenn es heisst eine Schweizer Region wie die Romandie müsse im Bundesrat besser vertreten werden wird nie darauf hingewiesen dass sich z. B. die Zürcher für viel kompetenter halten.
    Aber wenn Frauen gewählt werden wird ständig unspezifisch auf der Kompetenz rumgeritten.
    Es scheint sich noch nicht bei allen herumgesprochen zu haben dass auch Frauen eine zum Bevölkerungsanteil passende Vertretung angemessen finden.
    Alles andere ist Arroganz.
    • Citation Needed 05.12.2018 21:55
      Highlight Highlight jep, auch das Geseire von wegen es seien jetzt halt einfach nicht die fähigsten genommen worden... Meine Güte. Jammerte damals, als Frauen per Geschlecht faktisch ausgeschlossen waren (prä-Kopp-Ära und danach), irgendwer, man könnte die Fähigsten übersehen, wenn man von Vornherein einfach nur Mannen aufstellt? Nein. Bei BR-Wahlen gibt es eh einige Kriterien, die nach Quote stinken, es nennt sich Zauberformel und hat bisher auch niemanden allzu arg gestresst, also immer schön mit der Ruhe.
  • Flying Zebra 05.12.2018 19:00
    Highlight Highlight Missgunst wohin das Auge reicht..
  • Bafana Bafana 05.12.2018 18:02
    Highlight Highlight Top für die Frauenquote! Frau Am-Herd wurde in den BR gewählt. Passt doch alles.
    • Citation Needed 05.12.2018 21:55
      Highlight Highlight Das Wortspiel werden wir bestimmt noch oft hören.
    • Citation Needed 06.12.2018 17:01
      Highlight Highlight PS. neu heisst sie nun nicht mehr Viola Amherd, sondern Viola Imrat.
  • Mo Salah 05.12.2018 16:57
    Highlight Highlight Zwei Neue ziehen ins Altersheim ein.
  • Mutbürgerin 05.12.2018 16:36
    Highlight Highlight Sind Frauen ohne Kinder Vetretreter der Frauen?
    • waschbär 05.12.2018 20:45
      Highlight Highlight Natürlich!
    • Citation Needed 05.12.2018 21:59
      Highlight Highlight Es ist vielfach noch so, dass man sich als Frau entscheiden muss, ob man Kind ODER Karriere will. Männer können beides leichter kombinieren. Nach wie vor, diese Dinge ändern sehr langsam.
    • Jim_Panse 06.12.2018 05:04
      Highlight Highlight Es ist sicherlich eine Herausforderung, aber machbar wenn S‘ Mannsgöggeli mitmacht
    Weitere Antworten anzeigen
  • CH-Bürger 05.12.2018 16:18
    Highlight Highlight Eine geht ja noch, aber die zweite ist zuviel 😉
    • Jagr 05.12.2018 19:34
      Highlight Highlight Die bringen wir wenigsten sicher durch den Winter. 😉
  • Weiterdenker 05.12.2018 15:21
    Highlight Highlight Ich frage mich, weshalb es heute so schampar wichtig ist, welches Geschlechtsteil ein Bundesrat zwischen seinen Beinen hat. Von mir aus könnten auch sieben Transgeschlechtliche im Bundeshaus sitzen, mir ist das völlig Schnuppe, so lange sie kompetent sind.
    • Citation Needed 05.12.2018 22:13
      Highlight Highlight Zukunftsmusik. Leider ist es zu oft so, dass es draufankommt. Und zwar so, dass man, guckt man nicht extra, dass Frauen auch mal drankommen, kraft der Gewohnheit Männer gewählt werden. Quote ist grusig und unfair, aber wenn sonst einfach Männer den Vorzug kriegen (war lange so und ist in vielen Köpfen noch so), dann muss sie her, denn ohne kommen wir, das meine Meinung, nie dahin, wo es dann egal sein wird.
  • MCLOVlN 05.12.2018 15:13
    Highlight Highlight Eine Frau die "Am Herd" heisst🤔

    Ich bin entsetzt! Ist doch ultra sexistisch oder???
    • Citation Needed 06.12.2018 08:18
      Highlight Highlight Ich kenne jemanden, der Feuchtenbeiner heisst, da frag ich mich immer, ob ich Plastik übers Sofa legen soll, wenn der zu Besuch kommt. Und bei Herr Bucher seh ich im Geiste eine stämmige Buche und bin dann ganz überrascht, dass kein Baum zur Tür rein kommt, sondern ein Mensch. Ergo bei Frau Eichenberger - dass die überhaupt durch die Tür passt; und Frau Krähenbühl, bei der es ganz und gar nicht flattert und krächzt. Es ist wirklich erstaunlich. Wenigstens piepst mein Handy, wenn Frau Vogel eine SMS schickt!
  • haro50 05.12.2018 15:06
    Highlight Highlight Dank SVP wurde Viola Amherd bereits im ersten Wahlgang gewählt. Einige ihrer Parlamentarier lasen "Frau am Herd" und dachten: Das muss die Richtige sein.
  • TanookiStormtrooper 05.12.2018 14:41
    Highlight Highlight Mit Karin Keller-Sutter geht die Umverteilung nach oben ungebremst weiter. Wenn Herr Blunschi zur Oberschicht gehört, ist das natürlich schön für ihn. Für den normalen Arbeiter ist das die schlimmste Wahl seit Hans-Rudolf Merz.
    Da wäre mir ein gemässigter Mann, bei aller Liebe zur Gleichberechtigung lieber. Und das ist für mich wahre Gleichberechtigung, wenn ich eine Person nicht aufgrund ihres Geschlechts, sondern ihrer Ansichten beurteile.
    Für alleinerziehende Frauen, die arbeiten müssen um über die Runden zu kommen, ist das definitiv kein guter Tag.
    • Peter Panther 05.12.2018 18:35
      Highlight Highlight Der Wicki wäre ganz sicher kein gemässigter gewesen.
    • Peter 05.12.2018 19:50
      Highlight Highlight Warten wir es ab. Ich habe ein Problem mit solchen Vorverurteilungen. Und ich bin ganz froh, dass ich nicht zur Oberschicht gehöre.
    • TanookiStormtrooper 05.12.2018 20:41
      Highlight Highlight @ Peter Panther
      Darum wäre es auch schön gewesen, hätte man eine bessere Auswahl gehabt. Mal ehrlich, die FDP hat quasi eine 1er Kandidatur vorgelegt.

      @ Peter B.
      Genauso ist es Unsinn, dass jetzt als grossen Tag für die Frauen zu sehen, wie es jetzt fast alle Medien unisono tun. Nervt nicht einfach ein bisschen, wenn Frau sein wichtiger sein soll als die persönlichen Ansichten. Am Ende entscheiden ihre Ansichten und nicht ihr Geschlecht und da sehe ich eher schwarz.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Denverclan 05.12.2018 14:19
    Highlight Highlight Ja nicht motzen über die Wahl. Das Volk wählt das Parlament und somit auch indirekt den Bundesrat. Langsam wird es Zeit, dass sich das Volk emanzipiert und seine Verantwortung wahr nimmt. WIR entscheiden in welche Richtung es zukünftig gehen soll, alle Stimm- und Wahlberechtigten Frauen und Männer in der Schweiz. Es ist eigentlich schlimm, dass wir das Geschenk des Wahl- und Stimmrechts nur zu 30 - 40% wahrnehmen. Unser kleines Paradies, welches in der Welt so hoch angesehen ist, verdiente mehr Beachtung durch die eigene Bevölkerung. Die Faust im Sack hilft niemandem. Gutes gelingen den Beiden
  • einmalquer 05.12.2018 13:56
    Highlight Highlight Heute ziehen die Medien ihren Sonntag ein. Sie feiern die Konkordanz, die Kompromisse, fordern den Zusammenhalt des Bundesrates.

    Und am nächsten Medien-Werktag kritisieren sie die Kompromisse als faul, stellen BundesrätInnen als Verlierer dar, wenn sie die Parteilinien nicht durchsetzen konnten und berichten über die Zerrissenheit des Bundesrates, der Mehrheitsentscheidungen fällt.

    Frauenpolitik wird, trotz drei Bundesrätinnen, nur ein Mauerblümchen-Dasein fristen, wie bisher.
    • HonoLulu 05.12.2018 21:05
      Highlight Highlight ich denke, dass Sie sich täuschen mit Ihrem Mauerblümchen.
      Drei Frauen in dieser Siebnergruppe werden sehr wohl eine andere Dynamik haben, als das althergebrachten Männerteam.
    • Phiilofofi 06.12.2018 10:56
      Highlight Highlight @Honoalulu

      So en seich! Echt mal... nur die Tatsache, dass sie Frauen sind soll alles verändern? Und wenn sie nun genauso Geldgeil und interessenbehaftet sind?
    • HonoLulu 06.12.2018 11:58
      Highlight Highlight @Phiilofofi
      ...genau so geldgeil (?) ...wie wer?
      hä?
      Zeigen Sie mir einen homo sapiens sapiens auf diesem Planeten, der nicht interessenbehaftet ist.
      „Alles“ wird sich schon nicht verädern nur weil der Frauenantei im BR gestiegen ist, sondern die Gruppendynamik.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nelson Muntz 05.12.2018 13:44
    Highlight Highlight Können die 2 Damen twerken?
    • TanookiStormtrooper 05.12.2018 21:30
      Highlight Highlight Eine Frage für Fico Ranzoni, watson-Bundeshaus-Korrespondent. 😂
    • Citation Needed 05.12.2018 23:01
      Highlight Highlight haha. Und JSA macht den Propeller.
  • Waedliman 05.12.2018 13:24
    Highlight Highlight CVP und Am-Herd passt ja irgendwie :o)
  • amore 05.12.2018 13:21
    Highlight Highlight Die heutige Gewinnerin ist die SVP. Sie hat jetzt den Anspruch, dass beim Rücktritt von BR Maurer Martullo gewählt wird.
    • Amboss 05.12.2018 13:29
      Highlight Highlight Und wieso das?
      Das verstehe ich jetzt überhaupt nicht.
    • mogad 05.12.2018 13:45
      Highlight Highlight Ich erwarte von der SVP bei der nächsten Ersatzwahl ein reines Frauenticket: Martullo und Rickli! Die SVP muss jetzt endlich Farbe bekennen. Die können nicht ewig mit der Uraltgeschichte von der nichtgewählten Rita Fuhrer kommen. Die SVP ist die einzige Partei, die noch nie eine Frau im Bundesrat hatte. Wobei es mir persönlich lieber wäre, Frau Martullo würde sich um die Firma kümmern und verhindern, dass die auch noch an die Chinesen verkauft wird.
    • Peter Panther 05.12.2018 18:37
      Highlight Highlight Frau Martullo kann nicht gewählt werden. Dann wäre der kanton ZH nicht mehr im BR vertreten. Das geht doch nicht, weil Frau Martullo ist ja Bündnerin.🤣🤣🤣
    Weitere Antworten anzeigen
  • The Origin Gra 05.12.2018 13:16
    Highlight Highlight Amherd scheint von der Art her der CVP Ersatz für den ebenfalls Stillen JSA zu sein
    • Citation Needed 05.12.2018 22:18
      Highlight Highlight Glaube ich eher nicht. Sie wirkt schon etwas umgänglicher und vifer.
  • Mova 05.12.2018 13:11
    Highlight Highlight Frau Zgraggen hat sich mit dem Mikrofongate selber eliminiert. Frau Sutter war ein Einerticket. Das Erstaunliche war das Voraussehbare. Ist es gut für die CH? Wie so oft in der Vergangenheit werden nur Kompromisslösungen zum BR erkoren. Aber geben wir ihnen eine Chance. Glückwunsch und alles Gute.
  • Hierundjetzt 05.12.2018 13:09
    Highlight Highlight Gerne Konkordanz und gerne Minderheiten berücksichtigen. Aber ich habe einfach je längers je mehr Mühe damit, dass eine B-Liga unser Land führt.

    Beispiel Amherd:
    Sie arbeitet in einem Walliser-Dorf als Anwältin mit Schwerpunkt Kaufvertrag / Erbrecht. Umsatz max 200'000.- / Jahr. Ab 01.01.2019 ist Sie dann für einen nationalen Konzern mit 680'000'0000'0000 verantwortlich (BIP)

    Ja wer wird den für die Schweiz Politik machen? Akzente setzen? Leitlinien vorgeben? Richtig: Die Bundesverwaltung und die Lobbyisten. Aber sicher nicht Amherd. Aber das kann es ja jetzt nicht sein.
    • Waedliman 05.12.2018 13:25
      Highlight Highlight Die Schweiz ist damit voll im Trend. Überall auf der Welt führt die B-Liga
    • In vino veritas 05.12.2018 13:39
      Highlight Highlight Demzufolge sollte man einfach den CEO der UBS zum BR ernennen? Oder noch besser den CEO von Clencore (umsatzstärkstes Unternehmen der Schweiz)? Das kann ja nicht das Ziel sein...
    • mogad 05.12.2018 13:53
      Highlight Highlight Ich sags jetzt mal deutsch und deutlich: Sie finden offenbar Frauen seien von Natur aus dümmer als Männer! Und Sie versuchen das mehr schlecht als recht hinter falschen Argumenten und Unterstellungen zu kaschieren. Es ist wirklich verletzend, wie Sie versuchen Frauen als Menschen zweiter Klasse hinzustellen, als zweitklassige Wahl.
    Weitere Antworten anzeigen
  • covfefe 05.12.2018 13:07
    Highlight Highlight So meine Damen. Jetzt sind sie gewählt. Jetzt müssen Sie nur noch beweisen, dass Sie die Probleme des Volkes auch lösen können. KK-Beiträge, AHV, Energie, der EU die Stirn bieten, Lohnschere, keine weiter Schwächung des Mittelstandes zulassen,... Wer will kann die Liste gerne erweitern.
    Ansonsten war das ganze wieder einmal ein Schuss ins Leere.
    • waschbär 05.12.2018 20:58
      Highlight Highlight Du meinst... sie müssen jetzt in kürzester zeit auslöffeln, was uns die herren der letzten jahrzehnte eingebrockt haben? Weil sie frauen sind? Hä?
    • Citation Needed 05.12.2018 22:21
      Highlight Highlight Genau. Was die Männerüberzahl nicht hinkriegte, soll jetzt die nicht-mehr-ganz-so-krasse-Männerüberzahl hinkriegen, weil sonst gilt Schlussfolgerung die Frauen seien unfähig. Logik als Spezialgebiet.
  • sottosopra 05.12.2018 13:02
    Highlight Highlight Dass eine KKS als Politikerin einer Mittepartei (haha) in den Bundesrat gewählt wird und die Medien voller Lobeshymnen sind zeigt schön, wie weit nach rechts die Schweiz gedriftet ist. Buonanotte Svizzera. Und jetzt schön nach unten treten, Frau Keller-Sutter
    • Juliet Bravo 05.12.2018 15:11
      Highlight Highlight mogad, bist du Solothurnerin?
    • Juliet Bravo 05.12.2018 20:31
      Highlight Highlight Ist mir grad unter dem total falschen Kommentar geraten. Asche auf mein Haupt.
  • AlteSchachtel 05.12.2018 12:55
    Highlight Highlight Es scheint eine gute Wahl zu sein.
    Jetzt ist aber gut und dieser mediale Frauenhype unnötig, sonst beschleicht einem das Gefühl, dass die neuen Bundesrätinnen nur wegen ihres Geschlechts gewählt wurden.

    (Wir hatten schliesslich schon vor 7 Jahren kurz eine Frauenmehrheit im Bundesrat)



  • Universarier 05.12.2018 12:53
    Highlight Highlight Wenn nach so vielen diskusionen im Vorfeld nur Frauen zur Wahl stehen hat nicht unbedingt die Qualifikation für das Amt gewonnen. Geschlechtliche Gleichstellung bekommt so einen faden Beigeschmack...
  • alingher 05.12.2018 12:37
    Highlight Highlight Beweis für die Stabilität? Ja, bestimmt.

    Erfolg für das System? Naja, das System erzeugt bewusst keine Mini-Napoleons wie in FRA oder Rhetorik-Geschosse wie in DE in der Regierung.
    Aber ehrlich: Wenn man sich ein Profil für eine Person zusammenstellt, welche Teil einer nur 7-Köpfigen Landesregierung und gleichzeitig operativer Chef eines Departements ist, dann würde wohl keiner der 7 Figuren auf dem Bild darauf passen.

    Oder anders gesagt: Unser System produziert Prokuristen die Konzerne leiten...
    • alingher 05.12.2018 12:51
      Highlight Highlight "keine der 7 Figuren", nicht "keiner der 7 Figuren"...

      deshalb bin ich vermutlich nicht auf dem Bild...
    • Diagnose: Aluhut 05.12.2018 13:04
      Highlight Highlight 🙈
      User Image
    • alex DL 05.12.2018 17:57
      Highlight Highlight Dass Prokuristen Konzerne leiten hat in der Schweiz Tradition, spätestens dann wenn der Wachstum gepeakt hat. Zwar bleibt so meist die Chance auf geistige und andere Höhenflüge gering, die auf einen von Egomanie orchestrierten Untergang aber auch. Und so passt dann die Landesregierung sehr gut zum Wesen und Handeln des Volks.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Markus97 05.12.2018 12:32
    Highlight Highlight Ziemlich sexistisch die neuen Bundesrätinnen ständig nur auf das Geschlecht zu reduzieren...
  • Simon Probst 05.12.2018 12:27
    Highlight Highlight Ein Erfolg für Frauen wäre es, wenn sie sich gegen männliche konkurenz durchgesetzt hätten, sprich wenn es eine ganz normale wahl gewesen wäre.

    Da jedoch keine männlichen Kandidaten wegen sexismus kandidieren "durften", ist es in meinen augen eher eine niederlage für die frauen.

    #notmybundesrätinnen
    • Mutzli 05.12.2018 17:33
      Highlight Highlight @Probst

      Haben sie sowohl die wahl wie auch den ganzen medienrummel vorher verpasst?

      Sowohl bei der CVP wie auch bei der FDP standen männer zur auswahl. Die habens halt einfach nicht geschafft.

      Schlagen sie sich auch vor lauter wehmut auf die brust, wenn in anderen wahlen nur männer nominiert sind?
    • Citation Needed 05.12.2018 22:27
      Highlight Highlight Gute Frage, Mutzli. Das grosse Wehklagen hebt jeweils dann an, wenn Frauen gewählt werden. Werden gewohnheitsgemäss Männer aufgestellt/gewählt, dann jammert niemand von wegen Sexismus. Sind halt einfach die besten, nix verdeckte Quote, neinnein.
  • Knety 05.12.2018 12:25
    Highlight Highlight Und was genau haben „die Frauen“ jetzt davon?
    Als 7 Männer im BR waren ging’s mir auch nicht besser als jetzt. 🤷🏻‍♂️
    • mogad 05.12.2018 14:00
      Highlight Highlight Richtif Frauen sind nicht die besseren Menschen als die Männer. Aber sie haben Anspruch auf eine angemessene Vertretung.
    • Knäckebrot 05.12.2018 15:41
      Highlight Highlight Ein Mann kann zwar nicht eine Frau als Frau vertreten, aber ein Mann kann ihre Interessen vertreten.
    • Citation Needed 05.12.2018 22:34
      Highlight Highlight Knety: an der Migroskasse herrscht ja auch Frauenüberzahl und im Putzfrauendienst ebenso, jesses wie ungerecht. Totale Gleichmacherei ist Unsinn, besonders im physischen Bereich. In Bereichen aber, wo es primär um Köpfchen und etwas Herz geht, sollte die Physis wirklich nicht ausschlaggebend sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ass 05.12.2018 12:16
    Highlight Highlight Es ging ja eh nur um das Geschlecht und nicht um die Qualifikation.
    • mogad 05.12.2018 13:39
      Highlight Highlight Finden Sie die beiden neuen Bundesrätinnen unqualifiziert?
    • Citation Needed 05.12.2018 21:46
      Highlight Highlight Und die Partei und den Kanton..
      PS: wenn schon, dann ging es früher doch viel krasser ums Geschlecht. Vor Kopp (und danach.. ) gab es ja faktisch eine nur-Männerquote. Niemand wünscht sich dies zurück. Interessant ist, dass sich damals niemand sorgte, dass man dabei die Fähigsten vielleicht ausser Acht lassen könnte. Die Sorgen macht man sich erst jetzt, da man nach im Strauss mit Kanton und Partei auch noch Geschlecht als Kriterium ansetzt. Ein bisschen Mimimi, nicht?
    • oskar 05.12.2018 23:16
      Highlight Highlight ach, hätte es denn besser qualifizierte personen gegeben? das wage ich zu bezweifeln
  • hävi (the return) 05.12.2018 12:15
    Highlight Highlight Entfernt. Bitte beachte die Kommentarregeln. Danke, die Redaktion.
    • c_meier 05.12.2018 12:44
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • supremewash 05.12.2018 12:50
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    • Lew Bronstein 05.12.2018 12:57
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  • Triumvir 05.12.2018 12:12
    Highlight Highlight Tja, liebe Amis. So wählt man vernünftige Menschen in die Landesregierung. Bitte nehmt euch ausnahmsweise mal ein gutes Beispiel als Vorbild für eure nächsten Wahlen...
    • arni99 05.12.2018 12:42
      Highlight Highlight In keiner anderen Demokratie wird die Regierung so undemokratisch gewählt wie in der Schweiz.
    • Roman h 05.12.2018 12:55
      Highlight Highlight Jedes Land denkt anderst als die anderen.
      Es gab und gibt viele Amis die froh über ihre Wahl sind.
      Bei uns wurden gute Leute gewählt aber ich würde es nicht als vernünftig bezeichnen.
      Es ist eher krankhaft wie stark der Fokus auf das Geschlecht gelegt wurde.
      Ich hoffe wir kommen in Zukunft von der Geschlechter Rolle weg
    • swisskiss 05.12.2018 13:34
      Highlight Highlight Triumvir: Vernunft als Kriterium? Zuerst Partei, Geschlecht, politische Ausrichtung, Kantonszugehörigkeit und dann die Kompetenzfragen wie Vernunft, Erfahrung, Kompetenz oder Teamfähigkeit.

      Ob das soviel besser ist, als das US System, ziehe ich in Zweifel.
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  • koks 05.12.2018 12:07
    Highlight Highlight "Allerdings muss sich auch die Schweiz mit notorischem Reformstau und anderen Problemen herumschlagen. Man denke nur an das verkachelte Verhältnis zur Europäischen Union."

    Das ist doch nur halb so wichtig. Hauptsache die Geschlechterquote stimmt. Selbst die politische Ausrichtung wird scheinbar sekundär bei der Geschlechterfrage.
    • supremewash 05.12.2018 12:53
      Highlight Highlight Eben nur scheinbar. Parteizugehörigkeit steht immer noch an erster stelle, gefolgt von Sprachregion/Kanton.
  • Normi 05.12.2018 12:06
    Highlight Highlight Früher musste man einen "Schwengel" haben heute eine "Mumu" vielleicht Schaft es die nächste Generation sich auf die Fähigkeiten zu konzentrieren...
    • mogad 05.12.2018 13:38
      Highlight Highlight Für die BR-Ersatzwahl hat man sich zuerst auf Mumus fokussiert, dann auf die Fähigkeiten. Man fand die fähigsten Mumus und innerhalb der fähigsten Mumus haben die allerfähigsten das Rennen gemacht. Immerhin. Bei Herrn Cassis reichte der Fakt, dass er Tessiner war. Seine Fähigkeiten wurden gar nicht erst in Frage gestellt.
    • trichie 05.12.2018 15:59
      Highlight Highlight Das ist jetzt nicht auf KKS oder VA als Einzelperson bezogen sondern generell gültig:

      Man kann in einem Gremium (fast) nie den Foifer und das Weggli haben!

      Entweder nimmt man die 7 fähigsten Personen der Schweiz - und muss dann halt damit leben dass gewisse Gruppen (Konservative, Soziale, Romands, Ostschweizer, Männer, Frauen, etc) auch mal deutlich über- oder untervertreten sind.

      Oder man versucht die 7 Personen möglichst repräsentativ zusammenzustellen - und muss dann damit leben dass man vielleicht nicht auf jedem Departement die fähigste Person sitzen hat.
    • Citation Needed 05.12.2018 21:36
      Highlight Highlight Nun ja, bei Bundesratswahlen gab es ja immerschon Kriterien, die vor Fähigkeit kommen.. Partei, Kanton...
  • E7#9 05.12.2018 12:03
    Highlight Highlight Und wieso genau ist Pfister der Verlierer, wenn doch er gar nicht kandidierte?
    • foreva 05.12.2018 12:25
      Highlight Highlight Weil er ein Mann ist?
    • sealeane 05.12.2018 12:36
      Highlight Highlight Nein weil er wohl gernd BR geworden wäre aber 1. Den partteivorsatz inne hat (was sich auf dauer mit BR nichr verträgt) und 2. wenn er sich gestellt und gewählt wordenbwäre, ihm das wohl viele frauen übel genommen hätten.
      P.S. ich finde ihn eh zu rechts für die cvp, ergo gut wurde er nicht BR.
    • Gurgelhals 05.12.2018 13:12
      Highlight Highlight Weil er wohl gerne kandidiert hätte, aber a) die gegebenen Umstände schlichtweg nicht opportun für eine Kandidatur waren und b) bei der nächsten Gelegenheit in +/-10 Jahren er wohl zu alt ist?

      Es ist ihm aber in jedem Fall hoch anzurechnen, dass er die Situation offensichtlich sehr nüchtern beurteilt und sich von sich aus gegen eine Kandidatur entschieden hat. Bekanntlich ist das alles andere als selbstverständlich. Die Tatsache, dass die Wahl für die CVP nun so reibungslos wie es nur ging über die Bühne gegangen ist, bestätigt, dass Pfister mit seinem Verzicht klug und richtig gehandelt hat.
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  • The oder ich 05.12.2018 11:55
    Highlight Highlight 2019 könnte es tatsächlich wieder Mais im Bundeshaus geben, wenn der Bundesueli sein Präsidialjahr abgehockt hat und sich wieder seinem Lebensmotto widmen kann:
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  • Liselote Meier 05.12.2018 11:55
    Highlight Highlight "Wir haben seit 1848 faktisch die gleiche Regierung", ist ziemlich Falsch. Zu Beginn war dies Quasi eine 1 Parteiendiktatur, dann der Bürgerblock, danach eine Konkordanz-Regierung.

    Die Konkordanz-Regierung gibt es erst seit 1943. Vorher hatte das Proletariat keine Vertretung in der Regierung.





    • hävi (the return) 05.12.2018 12:33
      Highlight Highlight Und ausgerechnet heute, gibt es das Proletariat nicht mehr.
    • DemonCore 05.12.2018 12:45
      Highlight Highlight Ich bezweifle dass sich das Proletariat durch Berset oder Sommaruga vertreten fühlt.
    • salamandre 05.12.2018 14:57
      Highlight Highlight Wie, wann und mit wem, ist oder war denn das Proletariat vertreten.
      Ich seh das mit viel Toleranz allerhöchstens Adolf Ogi
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Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

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