Schweiz
Kunst

Der Solothurner Künstler Schang Hutter ist gestorben

Der Solothurner Künstler Schang Hutter ist gestorben

17.06.2021, 07:3317.06.2021, 07:33

Der Solothurner Künstler Schang Hutter ist am Montag 86-jährig gestorben. Der Künstler wollte mit seinen Figuren zeigen, was die Menschen wegen den Menschen aushalten müssen.

ZUM TOD VON BILDHAUER UND KUENSTLER SCHANG HUTTER STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILD ZUR VERFUEGUNG - Portrait of Jean Albert
Jean Albert «Schang» Hutter, aufgenommen am 17. Juli 2018 in seinem Atelier in Attiswil, Aargau.Bild: keystone

Der Tod Hutters war der Donnerstagsausgabe der «Solothurner Zeitung» zu entnehmen. In der Todesanzeige hiess es, Hutter sei nach einer schweren Krankheit verstorben.

Geboren wurde Hutter am 11. August 1934 in Solothurn. Als junger Künstler reiste er nach München in der Hoffnung, schöne Frauen zu modellieren. Die Hoffnung erwies sich als nicht realisierbar. Denn häufiger als auf schöne Frauen stiess Hutter auf gebrochene Menschen, die ihm furchtbare Kriegserlebnisse schildern. In München lebte Hutter bis 1961, die künstlerische Bewältigung dieser Jahre setzte nach seiner Rückkehr nach Solothurn ein.

Hutters politische Kunst ist einem stark ausgeprägten Humanismus verpflichtet. Sein Werk ist mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden, unter anderem mit Stipendien des Freistaates Bayern und des polnischen Staates, dem Förderpreis und Kunstpreis des Kantons Solothurn und mit dem Preis der Stiftung für die grafische Kunst in der Schweiz. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Krasse Digitalkunst – so hast du Autos noch nie gesehen
1 / 23
Krasse Digitalkunst – so hast du Autos noch nie gesehen
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Das könnte dich auch noch interessieren:
«Vertrauen tief erschüttert»: Tamedia-Belegschaft wehrt sich gegen geplante Entlassungen
Letzte Woche vermeldete Tamedia, dass im Verlagshaus 34 Vollzeitstellen gestrichen werden sollen. Insgesamt sind 41 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den News-Redaktionen in Zürich, Bern, Basel, Lausanne und Genf betroffen.
Zur Story