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Roger Schawinski, Journalist und Medienunternehmer,  anlaesslich einem Sessionsanlass ueber

Schafft es immer wieder in die Schlagzeilen: Roger Schawinski. Bild: KEYSTONE

«Verlogene Kampagne»: Schawinski wehrt sich nach Kritik an Talk mit einer Prostituierten

Roger Schawinski steht unter Beschuss: Er habe eine Frau am TV blossgestellt. Nun reagiert er.

patrik müller / ch media



Die Konstellation entbehrt nicht einer gewissen Ironie: Während Deutschlands Feminismus-Ikone Alice Schwarzer den SRF-Moderator Roger Schawinski öffentlich verteidigt, sieht er sich in der Schweiz einem Shitstorm ausgesetzt, wird gar als «Frauenfeind» bezeichnet.

Worum geht es? Am letzten Montag fragte Schawinski in seiner SRF-Sendung die deutsche Philosophin und Edelprostituierte Salomé Balthus, ob sie als Kind sexuell missbraucht worden sei. Weil Schawinski zwei Minuten vor dieser Frage ein Foto von Balthus’ Vater eingeblendet hatte, der in der DDR ein bekannter Musiker war, habe Schawinski mit seiner Frage insinuiert, Balthus sei von ihrem Vater missbraucht worden, schrieb die «SonntagsZeitung». Bereits der «Tages-Anzeiger», die «NZZ» und weitere Medien hatten Schawinski kritisiert.

Um diese «Schawinski»-Folge geht es (ab 3:36):

Der Talkmaster schwieg bislang dazu. Am Sonntag nahm er gegenüber der CH-Media-Redaktion erstmals Stellung. «Mir zu unterstellen, ich habe etwas gefragt, aber etwas anderes gemeint, empfinde ich als infam.» Denn seine Missbrauchsfrage habe er im Anschluss an eine klare Aussage von Alice Schwarzer gestellt, die er per Clip eingespielt habe.

Tatsächlich liess Schawinski folgendes Zitat der deutschen Feministin abspielen: «Wir wissen aus den Lebensläufen, dass eine überwältigende Mehrheit von den Frauen, die freiwillig in der Prostitution sind (...), in der Kindheit sexuellen Missbrauch erfahren haben.»

Darauf fragte Schawinski wörtlich: «Ist das bei Ihnen auch der Fall gewesen? Würden Sie es mir gestehen, wenn es so wäre?» Balthus antwortete, dies sei nicht der Fall.

Dass diese Interviewpassage einen derartigen Medienwirbel auslöste, kommentiert Schawinski so: «Dies hat nichts mehr mit Journalismus zu tun, das ist blosse Polemik gegen alte weisse Männer mit ihrer toxischen Männlichkeit, welche die radikalen Feministinnen ganz offen und unverblümt allesamt zum Teufel jagen wollen.»

Interesse an nochmaligem Talk

Schawinski empfindet die «Kampagne gegen mich» auch darum «verlogen», weil Balthus am Schluss der Sendung sich enttäuscht zeigte, dass die Zeit schon vorbei war («ich hätte gern noch weitergemacht», sagte sie vor laufender Kamera). Erst später, so berichteten Medien, sei sie aufgewühlt gewesen, habe «weiche Knie» bekommen und habe sogar das Flugzeug nach Berlin verpasst. Schawinski hält die Klagen der Frau für nicht glaubwürdig: «Einige Tage nach der Sendung erkundigte sie sich in einem Telefonat mit meinem Produzenten unter anderem auch darüber, ob eventuell eine Nachfolgesendung möglich sei.»

Als Kolumnistin entlassen

Richtig aufgekocht ist der Fall Balthus wohl auch darum, weil er dazu führte, dass die Philosophin ihre Kolumne bei der deutschen «Welt» verlor. Dies wegen eines falschen Zitats. Balthus schrieb, Schawinski habe sie gefragt, ob ihr eigener Vater sie missbraucht habe. Und sie fragte in ihrem Text, wie der Moderator wohl darauf komme, dass ihr eigener Vater sie vergewaltigt haben könnte. Doch das hatte Schawinski nie gesagt – und so beschwerte er sich bei «Welt»-Chefredakteur Ulf Poschardt, der Balthus umgehend als Kolumnistin absetzte. Per Mail.

Die gelöschte Kolumne kannst du hier lesen:

Schawinski sagt zur Entlassung: «Die radikale Reaktion der ‹Welt› hat auch mich überrascht. Sie erfolgte ohne mein Zutun und kann mir nicht auch noch angelastet werden. Ich dachte an eine Richtigstellung. Aber offenbar herrscht in Deutschland nach dem Relotius-Skandal hier eine Nulltoleranz-Politik.»

Medienpionier Roger Schawinski

So überzeugend kann manipuliertes Video aussehen

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    Alle Leser-Kommentare
  • alv 15.04.2019 19:50
    Highlight Highlight Herr Schawinski, Ihre Zeit ist endgültig abgelaufen. Machen Sie endlich Platz für einen jüngeren, menschenfreundlicheren Talkmaster/eine Talkmasterin. Und an die Adresse von SRF: Wann seht Ihr endlich ein, dass solche Sendungen nichts mit service public zu tun haben?
  • Der sich dachte 15.04.2019 18:52
  • Der sich dachte 15.04.2019 16:00
    Highlight Highlight Schawi, iss mal ein Snickers...
    Benutzer Bild
  • Lörrlee 15.04.2019 14:30
    Highlight Highlight «Einige Tage nach der Sendung erkundigte sie sich in einem Telefonat mit meinem Produzenten unter anderem auch darüber, ob eventuell eine Nachfolgesendung möglich sei.»

    @Schawinski: Dies ist aber keine Aussage, welche für Sie spricht. Viel eher lässt sich vermuten, dass sie eine Nachfolgesendung wollte, um dieses Mal Kontra zu geben, weil sie beim ersten Mal überrumpelt war.
  • DonChaote 15.04.2019 13:09
    Highlight Highlight „Isch miini idee gsi...“
  • Gary Poor 15.04.2019 12:33
    Highlight Highlight Finde es immer traurig, wenn einstige Koryphäen den Zeitpunkt für einen würdigen Abgang verpassen. Bitte mach langsam schluss Roger.
  • Baccara aka 15.04.2019 10:35
    Highlight Highlight Nicht nur, dass er jetzt in Bezug auf Interview das Unschuldslamm, mehr noch das Opfer spielt..er tut auch noch so, als hätte er nicht vorher sehen können, was passiert, wenn er Frau Balthus bei ihrem Chef anschwärzt.

    Echt. Das geht einfach mehr als nur zu weit.

    Und dann noch sagen - IIIIIICH habe gar nichts gemacht. Wer, IIIICH?? Niemals. Verlogen und so richtig (wüstes Wort).
    • LeChef 15.04.2019 11:12
      Highlight Highlight Er konnte doch wirklich nicht erwarten, dass sie gleich rausgeschmissen wird. Normalerweise folgt auf sowas einfach eine Richtigstellung.
    • Aldobaldo 15.04.2019 11:47
      Highlight Highlight Es ist aber genauso irrational, Schwawinski als den Bösen hinzustellen, der alles falsch gemacht hat.

      Du schreibst, als könntest du in Schwawinskis Kopf schauen.
  • Bruno Wüthrich 15.04.2019 10:01
    Highlight Highlight Salomé Baltus hat, das zeigte die Sendung glasklar, etwas auf dem Kasten. Sie ist gebildet, kann sich ausdrücken, ist schlagfertig. Sie hätte den Weg als Edelprostituierte nicht einschlagen müssen. Trotzdem hat sie aber diesen Weg gewählt.

    Klar, dass es da interessiert, was der Hintergrund ist. Schwawinski hat nachgefragt, und legitimiert seine Fragen mit dem Einblender von Alice Schwarzers Aussage.

    Ich frage mich, weshalb Frau Schwarzer diese Aussage, die sie wohl kaum beweisen kann, machen darf, aber einer wie Schawinski jemandem wie Frau Baltus keine entsprechende Frage stellen darf.
    • AdiB 15.04.2019 11:17
      Highlight Highlight Dies frage ich mich bei dieser diskussion von anfang an. Wieso wird gier die schwarzer von den meisten aussen vor gelassen obwohl es ihre aussage war.
      Mitlerweile aber ist ja klar das schwarzer von den meisten medien mit samthandschuhen angefasst wird. Stell dir vor in einem von schwarzers büchern steht, männer sollten nur als erzeuger diennen, die moderne frau und kind brauchen keinen mann/vater. Jetzt kehr mal dies um.
  • Janis Joplin 15.04.2019 09:43
    Highlight Highlight Roschee ist (meiner bescheidenen Meinung nach!) ein Misanthrop - dessen Datum schon länger abgelaufen ist, Ende.
  • rundumeli 15.04.2019 09:31
    Highlight Highlight er darf als interviewer schon schmerzgrenzen ausloten ... emotionen evozieren ... muss nicht grad so handzahm daherkommen wie ein aeschbacher ... aber wenn er diese grenzen überschreitet, darf er sich auch mal entschuldigen ... so einfach ist das eigentlich.
  • ströfzgi 15.04.2019 08:36
    Highlight Highlight Maurice, ein offener Brief ist angesagt.
    • die Freiheit die ich meine 15.04.2019 11:09
      Highlight Highlight Finde ich auch.
  • LeChef 15.04.2019 08:23
    Highlight Highlight Warum darf er nicht fragen? Ist doch ihr Bier ob sie antwortet, und wie sie das tut. Aber fragen darf man alles.
    • Judge Dredd 15.04.2019 14:12
      Highlight Highlight @LeChef, natürlich ist es nicht verboten das zu fragen, es zeugt aber von absoluter Empathielosigkeit. Wenn R.S. der Theorie von A.S. glaubt, so muss er zumindest damit rechnen, das es tatsächlich stimmen könnte.
      Was, wenn sie tatsächlich Opfer von sexuellem Missbrauch wurde? Sie hätte entweder lügen können, hätte sich einer Antwort enthlaten können, was faktisch ein Eingeständnis gewesen wäre oder sie hätte es bejahen müssen. In einer Liveshow, im Gespräch mit einem Fremden der sich dann daran ergötzen kann. Sorry, das ist respektlos und unwürdig.
    • LeChef 15.04.2019 15:04
      Highlight Highlight Schawinskis Interviews sind immer respektlos. Ich bezweifle, dass er an Schwarzers Theorie glaubt. In seinem Kopf klang die Frage wahrscheinlich harmloser, als sie es schliesslich war. Man konnte sehen, dass er es bereute, kaum hatte er es gesagt.

      Aber, und das habe ich schon an anderer Stelle geschrieben, Frau Balthus hätte sich schon in der Sendung wehren können, und ihm damit eine Gelegenheit geben, sich zu entschuldigen. Die Sache wäre gegessen gewesen. Tatsächlich hat sie die Frage aber weggelacht und wirkte überhaupt nicht betroffen. Sich hinterher gross aufzuregen ist scheinheilig.
    • Judge Dredd 15.04.2019 15:09
      Highlight Highlight Korrektur, für mich wirkt es wie Empathielosigkeit... ob er sich dann daran ergötzen würde ist natürlich auch eine Annahme.
      Ich habe einfach Mühe mit dem Stil von R.S.
  • eBart! 15.04.2019 07:52
    Highlight Highlight Ich versteh das Schawinski Bashing nicht... zumindest nicht in diesem Fall. Er polarisiert, ja.

    Aber Fakt ist doch, dass er seine Frage in Bezug auf die Aussage von Alice Schwarzer gemacht hat - nicht wie es diese Frau behauptet, auf ihren Vater. Alice Schwarzer sagt ja nicht dass alle Prostituierten von ihren Vätern sexuell missbraucht worden sind.

    Wäre toll wenn man einfach bei den Fakten bleiben würde, anstatt einer unliebsamen Person, irgendwelche Sätze in den Mund zu schieben und ihr falsche Aussagen unterstellen.
  • DerTaran 15.04.2019 07:46
    Highlight Highlight Ich gebe ja durchaus zu, dass die Profiteure der Ungleichheit und die Bremser der Gleichberechtigung der letzten Jahre hauptsächlich männlich, weiss und alt sind, aber die immer wieder auftauchende Schuldzuweisung an alte, weisse Männer diskriminiert das Alter, ist rassistisch und sexistisch. Ich würde mich darüber freuen, wenn ihr bei Watson (und viele eurer Kollegen) mal darüber nachdenkt, mit was für Mitteln (Sündenbock), ihr welche Emotionen schürt (Hass) und wer das vor euch schon gemacht hat (totalitäre Ideologien).
  • no-Name 15.04.2019 07:41
    Highlight Highlight Er ist mir endlos unsympathisch, ich mag ihn nicht und von mir aus darf er unersetzt vom TV wegbleiben. Nichts desdo trotz erkenne ich nicht was er falsch gemacht haben soll.

    In seinem Format portraitiert er Menschen und die Sendung lebt dabei von den kritischen und herausfordernden Fragen. Das er auf ihre Erklärung zur freiwilligen Prostitution den Link zu ihrer Person macht muss sie als Kolumnistin als absehbar erachten. Das diese Frage wiederum verunsichern kann und auch später noch aufwühlt versteh ich auch.

    (Leider) erkenne ich seinerseits keinen Fehler. 🤷🏽‍♂️
  • victoriaaaaa 15.04.2019 07:14
    Highlight Highlight In den Kommentaren wird ja immer wieder der Rücktritt gefordert, aber das ist doch das falsche Wort. Bei einem Rücktritt hat man doch in aller Regel ein Amt innegehabt, für das man sich zur wahl gestellt hat und gewählt worden ist...Bei seiner Situation wäre es doch eher eine Entlassung/Kündigung.
  • Flying around 15.04.2019 06:52
    Highlight Highlight Ich habe direkt beim Ombudsmann von SRF Programmbeschwerde eingereicht. Gestützt auf Artikel 4 RTVG muss er das untersuchen und schriftlich Stellung nehmen.

    „(...)Der Zusammenhang zu ihrem Vater bzw. die Anspielung, dass vielleicht ihr Vater sie missbraucht habe, ist somit schon aus dem chronologischen Ablauf gegeben.
    (...)
    Das ist ein würdeloser Tiefschlag, und ich bin aufrichtig entsetzt, das so etwas im Jahr 2019 einer Frau im Schweizer Fernsehen noch widerfahren darf.
    (...)
    Eine junge Frau wird von einem alten Herrn auf üble Weise fertig gemacht und SRF bietet dafür die Bühne.“
  • Zeit_Genosse 15.04.2019 06:33
    Highlight Highlight Vielleicht laufen die Verträge von SRF mit ihm. Doch vorsorglich kündigen könnte man, da man so oder so sparen möchte. Das geht gut bei dieser Sendung, die einfach nicht zu einem staatlichen Sender gehört. Soll er doch bei den Privaten weiter sich selbst in Szene setzen. Irgendwie hat ihn die Zeit überholt und man muss ihm einen grossen Ausgang bieten.
  • So en Ueli 15.04.2019 06:09
    Highlight Highlight Bin ich hier der einzige, der nicht versteht, warum diese Frage solch einen Shitstorm auslöst? Captain? please help.
    • Basti Spiesser 15.04.2019 06:29
      Highlight Highlight Anscheinend ja.
    • So en Ueli 15.04.2019 07:40
      Highlight Highlight Ja Basti, dann kläre mich auf, wäre mega nett.
    • fiodra 15.04.2019 07:44
      Highlight Highlight Ich fürchte, Ihnen ist nicht zu helfen, da sie Argumente nicht verstehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Balois 15.04.2019 05:32
    Highlight Highlight Eben ein Narzisst.
  • exeswiss 15.04.2019 05:16
    Highlight Highlight ein shitstorm, um shitstom willens... empörungskultur erster güteklasse.
    • Silverstone 15.04.2019 08:15
      Highlight Highlight welcome to the web2.0 ;)
  • Shlomo 15.04.2019 03:31
    Highlight Highlight Sorry was ist das Problem, wenn er den direkt gefragt hätte ob sie vom Vater missbraucht worden sei? Es ist nur eine Frage, die kann man mit ja oder nein beantworten.
    • Fly Baby 15.04.2019 07:19
      Highlight Highlight Und warum genau muss man so eine Frage stellen?
    • fiodra 15.04.2019 07:45
      Highlight Highlight Das ist naiv.
    • olmabrotwurschtmitbürli 15.04.2019 07:59
      Highlight Highlight @Shlomo

      Wenn man aber rhetorisch die Frage nachschiebt, ob man es überhaupt sagen würde, wenn es denn so wäre, - dann geht es nicht um Antworten, sondern darum, jemanden vorzuführen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tobias W. 15.04.2019 02:33
    Highlight Highlight Ich frage mich, wie lange uns das SRF diesen Schawinski noch zumuten will. Einem solchen Narzissten eine öffentlich-gebührenfinanzierte Plattform zu geben, ist eigentlich verantwortungslos - eigentlich ein Skandal. Und eine Frechheit ist es ohnehin! Es gäbe genügend andere Journalisten, welche nicht derart pietätlos auftreten wie Roschee. Die arme Frau Balthus tut mir leid.
  • Seppel 15.04.2019 00:59
    Highlight Highlight Ich, ich ich!

    Tut nichts zur Sache, sorry aber mir fehlt halt Giacobbo/Müllers Kommentar - wobei sogar wohl die sprachlos wären...
  • Hans-Georg Kessler 14.04.2019 23:38
    Highlight Highlight Ich werde das Gefühl nicht los, dass Schawinski sich selbst und der Welt beweisen musste, dass er mit Prostitution nichts am Hut hat (resp. haben soll). Oder war es gar eine organisierte Retourkutsche von SRF gegen Balthus, weil sie sich ein paar Monate früher in der ‘philosophischen Sternstunde’ von SRF so unglaublich gut profilieren konnte, was ev. gewisse SRF-Eliten nicht goutierten?
    Sehr empfehlenswert ist übrigens die Kolumne von Salomé Balthus zum besagten Interview auf ihrer Website.
    Wenn Schawi es nicht checkt, dass er ausgeplaudert hat, dann hilft nur das Nichtbeachten seiner Sendung.
    • Tobias W. 15.04.2019 10:57
      Highlight Highlight Die schaut ja auch keiner (-oder doch? Ich bestimmt nicht.), aber in den Newsportalen lese ich schon fast wöchentlich über seine Streitereien und Ausfälligkeiten. Ich sah ein paar wenige Sendungen vor 2-3 Jahren, aber ich kotze schon beim Satz „das ist die erste Talkshow der Woche“; so wie er das sagt, möchte er wohl damit ausdrücken, dass es die einzige richtige Talkshow wäre.
  • Kritiker 2.0 14.04.2019 23:27
    Highlight Highlight Wenn Beni Turnheer der „Schnorri der Nation“ war, dann ist Schawinski der Grosskotz der Nation. 🤷‍♂️
  • Raphael Stein 14.04.2019 22:52
    Highlight Highlight Eine starke Antwort eines inzwischen weisen Mannes, der gern was weiss ich... Rest steht ja im Artikel.

    Das kann beim Älterwerden eines Mannes wie RS oft ein Problem hervorrufen. Nicht die Reaktion, sondern diese billige und grobschlächtige Art der Frage.
  • Stehaufmännchen 14.04.2019 22:36
    Highlight Highlight Herr Schawinski scheint zu merken, dass er langsam zum alten Eisen gehört. Aus diesem Grund versucht er nun mit allen Mitteln, Aufmerksamkeit zu generieren. Schade und unnötig.
    • victoriaaaaa 15.04.2019 07:09
      Highlight Highlight Ich denke zwar, dass dies ein Charakterzug ist, den der Roschee schon immer hatte.
  • Matterhorn 14.04.2019 22:18
    Highlight Highlight Typisch Schawinsky: Um die Ecke gefragt, damit macht er sich nicht angreifbar... alte Masche und nicht mit offenem Visier, dieser Feigling!
  • RescueHammer 14.04.2019 22:07
    Highlight Highlight Tut mir leid, Rosche, das hast Du ganz alleine verbockt! Nicht die Reaktionen der Zuschauer und Leser darauf sind infam, es war deine Vorbereitung auf das Gespräch und es war diese Frage, die Du ja so nie gestellt haben willst.
  • Stänkerer 14.04.2019 21:41
    Highlight Highlight Nach zigfachem Ansehen und -hören: das war Suggestiv- Journalimus vom Übelsten. Man könnte hier sogar von verbalem Missbrauch sprechen.
    RS hat meiner Meinung nach damit jedem Goodwill vespielt.
    Rücktritt, sofort!
  • pascii 14.04.2019 21:26
    Highlight Highlight Dieser Mann ist ebenso ungeniessbar und machtgeil wie sein Namensvetter auf der anderen Seite und sollte per sofort aufhören mit Menschen im TV zu talken. Diese eklige Selbstdarstellung ist auch für mich ungeniessbar. Danke Gott muss ich mir das nicht gezwungenermassen anschauen.
  • Ich hab kein Plan aber... 14.04.2019 21:21
    Highlight Highlight ... es scheint nun das gewohnte Spiel anzufangen: „ich bin das Opfer“ - „nein ich“ - „nein ich“ usw...

    Zur Abwechslung wäre es mal toll wenn jemänd käme und sagte: „sorry, ich hab mist gebaut“...
  • Billy Meier 14.04.2019 21:19
    Highlight Highlight Roschee, hast du deine eigene Sendung mal angeschaut? Ob ws um Vater Balthus oder Alice Schwarzer ging, spielt keine Rolle: Ich sehe hier eine alten, übergriffigen Mann, der Freude daran hat, eine junge, vielleicht etwas naive Frau in einer Livesituation mit einer intimen Frage blosszustellen. Es wirkt auf mich schmierig, glüschtelig, gruusig.
    • Stänkerer 14.04.2019 21:34
      Highlight Highlight Ich bin völlig gleicher Meinung!
    • Astrogator 14.04.2019 21:41
      Highlight Highlight Ich denke nicht, dass jemandem der seit Jahren als Prostituierte arbeitet Naivität im Bezug auf den Beruf und den Vorurteilen darum herum unterstellt werden kann.
    • Billy Meier 15.04.2019 07:36
      Highlight Highlight Astrogator, so habe ich es nicht gemeint. Sondern naiv in Bezug auf die Interviewsituation mit einem alten Medien-Profi.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Künzli 14.04.2019 20:50
    Highlight Highlight Der Journalismus hat Schawinski viel zu verdanken. Journalisten müssen investiagtiv sein, Licht ins Dunkel bringen, an Grenzen gehen. Manchmal werden halt auch Grenzen überschritten, das gehört dazu. Leider sind solche Kaliber wie Roger selten geworden. Schawinski ist ein Genie. Ein schweizerischer Sonderfall. Ein eidgenössischer Augstein (Gründer des Spiegels). Roger ist sehr clever – er hat ein Buch über die Billag geschrieben – darum ist er nicht von SRF entlassen worden. Aeschbi musste dran glauben… Schade, aber freuen wir uns, dass am Montag der Roger im Fernsehen ist!
    • RichPurnell 14.04.2019 21:31
      Highlight Highlight Journalisten haben als erstes Fakten zu prüfen.

      Wäre Schawinski ein anständiger Journalist würde er Fakten sprechen lassen und nicht ein von Alice Schwarzer aus der Luft gegriffenes Zitat.
    • Stänkerer 14.04.2019 21:33
      Highlight Highlight Und Pioniere dürfen übergriffig sein!?!
    • AdiB 15.04.2019 08:44
      Highlight Highlight @rich, dieses zitat ist nicht aus der luft gegriffen sondern steht so im buch von aöice schwarzer. Aber natürlich traut sich keiner der feministinnen göttin, die weit weg vom eigendlichen feminismus steht, etwas anzukreiden geschweige den kritisieren. Ich finde genau diese haltung von vielen hier gegenüber RS respektlos. Denn die schwarzer wird in dieser debatte azssen vor gelassen um den eindruck zu erwecken das RS selbst dies so behauptet, dass alle prostituierten misshandelt worden sind.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Marc Oh Polo 14.04.2019 20:42
    Highlight Highlight Jetzt ist er einfach nur noch widerlich. Narzisst ok. Egozentriker ok. Aber völlig stur und unbelehrbar und sich jetzt als Opfer gebärden: No Go. Schawinski: Abtreten!
  • Ich mein ja nur 14.04.2019 20:36
    Highlight Highlight Was für eine narzisstische Mimose. Zeit dass Geld zu räumen.
  • die Freiheit die ich meine 14.04.2019 20:05
    Highlight Highlight Nach dem Einspieler von Schwarzer, fragte er nicht direkt ob ihr Vater sie vergewaltigt habe.
    Nein, er fragte:

    "Ist das bei Ihnen auch der Fall gewesen?"

    Was ja auf GENAU DASSELBE hinausläuft.

    (vermutlich sah er den Skandal schon bei der Vorbereitung kommen, und hat desshalb diese Spitzfindigkeit eingebaut)

    Und nun spielt er das Unschuldslamm.
    • eBart! 14.04.2019 22:10
      Highlight Highlight Ehm nein. Er fragte: ist DAS bei Ihnen auch der Fall gewesen.

      Alice Schwarzer sagt nicht, Prostituierte seien allesamt von ihren Vätern missbraucht worden. Also kann man das "DAS" von Schawinski nicht einfach so mit dem Vater von dieser Frau assoziieren.

      Ein Rausschmiss ist hart - aber ihre Äusserung ist falsch.

      Ich habe die Sendung gesehen und habe die Frage nicht so verstanden. Eher ob sie überhaupt mal Opfer von sexuellem Missbrauch gewesen sei..
    • Der sich dachte 15.04.2019 16:04
      Highlight Highlight Mimimimi
      Benutzer Bild
  • Nasenbohren für Fortgeschrittene 14.04.2019 20:01
    Highlight Highlight Die falsche ja hinterlistig freche Schlüsselfrage von Schawi ist in 2 kurze Sätze hintereinander aufgeteilt. Egal ob man mit ja oder nein antwortet, du bist in die professionelle Falle des systematisch arbeitenden Profi Schnurris, Jounalisten und Unternehmers getappt.

    Schawis Interview Methode ist sehr primitiv und wirkungsvoll.

    Wer nicht in der Lage ist solche Situatuon durch relativ irrationale Handlung zu entschärfen um dann den Spiess zu drehen, ist auf verlorenem Posten. Schawi Paroli zu bieten ist nichts für unausgeschlafene 0815 Einstempler. 😉😁
    • decibel 14.04.2019 23:26
      Highlight Highlight Frau Balthus war das schon klar. Ihre Antwort:
      "Ich nehme an, wenn ich jetzt nein sage, - was ich tue -, dann kommt bestimmt als nächstes jemand, der behauptet, ich hätte es verdrängt.
      Ich könnte Ihnen die selbe Frage stellen, Herr Schawinski."
      Und nachdem sie dann geklärt haben, was genau die Frage ist, findet Roger: "Sie sagen Sie können sich nicht erinnern." Macht also genau das, was der Jemand als nächstes machen wird. Das hat schon fast was von Comedy :) Und wäre lustig, wenn es nicht so traurig wäre.
  • Zauggovia 14.04.2019 19:57
    Highlight Highlight Schicken wir Herr Schawinski endlich in seinen wohlverdienten Ruhestand. Der Herr hat seine beste Zeit definitiv hinter sich, auch wenn er sich das nicht eingestehen kann.
  • die Freiheit die ich meine 14.04.2019 19:57
    Highlight Highlight Für mich ist das Verhalten von Schawinski völlig verlogen.

    Er hat Balthus zwar nicht (direkt) gefragt, ob ihr Vater sie vergewaltigt habe, sonder, nach dem Einspieler von Schwarzer, «Ist das bei Ihnen auch der Fall gewesen? Würden Sie es mir gestehen, wenn es so wäre?»
    Was ja AUF GENAU DASSELB http:// HERAUSLÄÜFT.
  • redeye70 14.04.2019 19:54
    Highlight Highlight Man muss ihn nicht mögen (tue es auch nicht) aber er ist noch einer der wenigen Männer, die sich noch getrauen zu sagen was sie denken. Heutzutage eine sehr heikle Sache.
    • Unkel Wullewu 14.04.2019 20:31
      Highlight Highlight Das ist eben gerade das Unprofessionelle an RS, dass man nach der Sendung mehr über RS weiss, als über den Gast. Wäre er noch 30 Jahre jünger, dann sähen wir in in 20 Jahren Montag für Montag seinen eigenen Klon interviewen. Einen tolleren Gast als sich selber kann sich dieser Selbstfdarsteller vor dem Herrn gar nicht vorstellen....
    • Fidi 14.04.2019 20:50
      Highlight Highlight Kann es nicht einfach "einer der wenigen Menschen " sein? Genauso wie es Elternurlaub, Teilzeitarbeit unabhängig vom Geschlecht etc sein könnte? Warum gegeneinander statt gemeinsam?
      Zudem; heutzutage ist vieles "heikel" bei dieser hypersensitiven gesellschaft, gell Kommt ja auch von nichts, gell. Jahrelange Unterdrückung, Ungleichheit - nicht nur für Frauen, sondern für alle möglichen Gruppen. Zum Glück für dich ist die Welt ja schwarz-weiss.
    • redeye70 14.04.2019 23:07
      Highlight Highlight @Fidi
      Nein, weil er eben ein Mann ist und sich meine Aussage auf ihn bezog. Wäre er eine Frau würde ich anstelle von Mann, Frau schreiben. Wie du da den Bogen zum Thema Gender schlagen kannst und bei alledem auch gleich noch eine Psychoanalyse aus der Ferne von mir erstellst ist mir schleierhaft. Meine Welt besteht übrigens vielmehr aus Grautönen, so ganz nebenbei.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 14.04.2019 19:54
    Highlight Highlight "Nun reagiert er – aber nicht so, wie es seine Kritiker wünschen."

    Ich verstehe das nicht. Er reagiert doch genau so, wie es seine Kritiker wünschen - nämlich total unglaubwürdig.

    Schawinski hat sich bei der "Welt" beschwert. Und jetzt behauptet er, die radikale Reaktion der "Welt" habe ihn überrascht.

    Sorry, aber das ist Schwachsinn. Schawinski weiss haargenau, wie die Deutschen ticken. Er war lange genug dort.

    Wenn er sich jetzt gegen die Entlassung dieser Frau einsetzen würde, könnte er sich aus der Schlinge ziehen. Aber ich glaube kaum, dass er das macht.

Dieser Post will Klimademonstranten als Müllsünder entlarven – das steckt dahinter

Vergangenen Samstag demonstrierten rund 50'000 Menschen schweizweit fürs Klima. Doch wo für das Klima demonstriert wird, dort sind auch die Kritiker nicht weit.

Derzeit kursiert auf Facebook ein Bild des mit Abfall übersäten Vorplatzes beim Bahnhof Zürich-Stadelhofen. Mehrere User schreiben, das Foto sei nach der Klimademo in Zürich aufgenommen worden. So schreibt ein Facebook-User über das Bild: «So sah es nach der Klimademo aus. Ich bin stolz auf die Jugend, denn sie wissen um was es geht.»

Der …

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