DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Asylsuchende im Asyl- und Verteilzentrum Chiasso.
Asylsuchende im Asyl- und Verteilzentrum Chiasso.Bild: Keystone
Nebensaison

Asylgesuche haben seit dem letzten Quartal um 12 Prozent abgenommen

17.04.2014, 15:1517.04.2014, 17:23

In den ersten drei Monaten des Jahres haben weniger Personen in der Schweiz um Asyl ersucht. Die Zahl der Asylgesuche sank im Vergleich zum Schlussquartal 2013 um 12 Prozent auf 4894. Aus Sicht des Bundesamts für Migration (BFM) hat dieser Rückgang in erster Linie saisonale Ursachen.

Das BFM sieht mit den Quartalszahlen aber auch die Entwicklung bestätigt, dass im europäischen Vergleich weniger Asylbewerber in der Schweiz ein Gesuch stellen. Wurden 2012 noch 8 Prozent aller in Europa gestellten Asylgesuche in der Schweiz eingereicht, waren es letztes Jahr nur noch 5 Prozent.

Im Vergleich zum ersten Quartal 2013 verringerte sich die Anzahl Asylgesuche von Januar bis März 2014 um 15 Prozent, wie es in der BFM-Mitteilung vom Donnerstag weiter heisst. Am meisten Gesuche stellten Personen aus Syrien (1188). Auf Rang zwei der Herkunftsländer war Eritrea (512), den dritten Platz belegte Sri Lanka (262).

Die Behörden erledigten im ersten Quartal 6886 Gesuche in erster Instanz - dies sind rund ein Viertel mehr als im Vorquartal, wie es weiter heisst. (tvr/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Urteil des Zürcher Obergerichts im Fall Brian aufgehoben

Das Bundesgericht hat das Urteil des Zürcher Obergerichts im Fall Brian aufgehoben. Dieses muss sich nochmals mit der Frage auseinandersetzen, ob Brian die ihm vorgeworfenen Delikte aufgrund der Haftbedingungen aus einer Notstandssituation heraus begangen hat. Die vom Obergericht gemachten Abklärungen sind unzureichend.

Zur Story