Schweiz
Migration

Aktivisten blockieren Bundesamt für Grenzschutz

Mehr Klimaschutz, mehr Bewegungsfreiheit – Aktivisten blockieren Bundesamt für Grenzschutz

07.11.2022, 11:1607.11.2022, 15:47

Aus Protest gegen die Schweizer Asyl- und Klimapolitik haben Aktivisten am Montag an der Bundesterrasse in Bern ein grosses Transparent angebracht. «Klimakrise bekämpfen statt Migration» war darauf zu lesen. Auch am Gebäude eines Rüstungsunternehmens brachten die Aktivisten ein Transparent an.

Zuvor hatte das Aktionsbündnis «Break Down Climate Walls» am frühen Morgen vor dem Eingang des Bundesamts eine Installation mit Stacheldraht aufgebaut, als Symbol für die «Festung Europa», die Migrantinnen und Migranten fernhalten will, wie aus einer Mitteilung hervorgeht.

Kundgebung vor der Direktion des Bundesamts fuer Zoll und Grenzsicherheit BAZG anlaesslich der Klima-Aktionstage zum Thema "Break down Climate Walls" fotografiert am Montag 07. November 2022 ...
«Fähren statt Frontex» fordern die Aktivisten. 7. November 2022 in Bern.Bild: keystone

Die Aktivistinnen und Aktivisten kritisieren, dass die Klimakrise Jahr für Jahr stärker werde. Und dass die Folgen der Klimakrise Menschen zur Flucht zwängen. Doch anstatt die Klimakrise zu bekämpfen, würden Europa und die Schweiz die Migration bekämpfen. Die Aktivistinnen und Aktivisten fordern darum Klimagerechtigkeit und Bewegungsfreiheit.

Das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit ist zuständig für die Zusammenarbeit der Schweiz mit der Grenzagentur Europas, Frontex.

(yam/sda)

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