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Wegen Diebstahls: Die Migros schlachtet den Osterhasen

Wegen Diebstahls: Die Migros schlachtet den Osterhasen

25.04.2019, 19:1525.04.2019, 19:15

Das fünfjährige Kind des Twitter-Users @jardinduvin fragt den Vater, ob der Osterhase die Schokolade in der Migros geklaut hat. Der Social-Media-Account der Migros antwortet postwendend, man habe sich darum gekümmert und postet ein Bild von Kaninchen-Geschnetzeltem.

Die Reaktionen auf den für die Migros eher gewagten Post sind fast durchwegs positiv. «Weltklasse Reaktion!», Grandios! und «mehr davon», finden die Kommentierer. Einer findet sogar, die Migros könne durchaus «ein M zynischer sein».

Auch gegen halbherzige Kritik ist der Twitterer der Migros gewappnet. Jemand fragt, wie er nun seinem Kind erklärt, warum der Osterhase dieses Jahr nicht mehr kommt. Die Migros antwortet:

(leo)

Kein Gebäck überzeugt die Jury

Video: srf
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Die Affäre Nina: Spionage im Genf der 1930er-Jahre
Eine Tänzerin, ein Genfer Kabarett und geheime Pläne für eine Waffe: Unter dem Namen «Nina» bewegte sich die Italienerin Virginie Rota zwischen Bühne, Diplomatie und Nachrichtendienst. Ihre Geschichte spielte im Genf des Völkerbunds, einer Stadt, in der internationale Politik und Spionage eng beieinanderlagen.
Virginie Rota wurde am 28. April 1907 in Lugano oder möglicherweise in Bergamo als Tochter von Albert Rota und Marie Arrigoni geboren. Schön, intelligent und abenteuerlustig trat Virginie in den 1930er-Jahren in den Dienst des faschistischen Italiens. Sie soll für die erste Abteilung des militärischen Nachrichtendienstes Servizio informazioni militari (SIM) tätig gewesen sein. Zwischen 1934 und 1935 wurde sie von ihren Vorgesetzten auf eine Mission nach Genf entsandt, wo sie in der Pension Clermont in Champel eine Unterkunft fand. Da sie von Beruf Tänzerin war, fiel es der jungen Frau nicht schwer, in einem Kabarett vor Ort engagiert zu werden, wo sie sich «Nina» nannte.
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