Schweiz
Öl

Schweizer Treibstoffpreise ziehen weiter an

Schweizer Treibstoffpreise ziehen weiter an

26.03.2026, 11:3326.03.2026, 11:33

Der Iran-Krieg hat die Treibstoffpreise in der Schweiz weiter in die Höhe getrieben. Innerhalb einer Woche stieg der Preis für Benzin um weitere 5 Rappen pro Liter.

Dieselkraftstoff, diesel, Tanken (SYmbolbild)
Das Tanken in der Schweiz wird weiter teurer.Bild: Shutterstock

Dies zeigen Auswertungen des Touring Club Schweiz (TCS). Kostete ein Liter Bleifrei 95 vor einer Woche am 19. Februar im Schnitt schweizweit noch 1.82 Franken, so waren es am Dienstag bereits 1.87 Franken.

Noch stärker fällt der Aufschlag beim Diesel aus. Hier beträgt der Anstieg laut TCS im selben Zeitraum 9 Rappen pro Liter auf 2.19 Franken.

Seit Kriegsausbruch schlägt damit für Benzin ein Plus von 20 Rappen pro Liter zu Buche. Für Diesel müssen seither 40 Rappen mehr gezahlt werden.

Der TCS publiziert in unregelmässigen Abständen Schätzungen der aktuellen Benzin- und Dieselpreise in der Schweiz. Diese werden von TCS-Experten aufgrund von Informationen aus verschiedenen Quellen und von Stichproben getroffen.

Bund: Versorgung gesichert

Dass ein knapper werdendes Angebot die Preise nochmals zusätzlich verteuert, ist indes zumindest in der Schweiz vorerst unwahrscheinlich. «Die Versorgung der Schweiz mit Erdölprodukten ist derzeit gesichert», sagte ein Sprecher des Bundesamtes für wirtschaftliche Landesversorgung (BWL) der Nachrichtenagentur AWP auf Anfrage.

Sollte es trotzdem zu einer Verknappung kommen, könnten die in Pflichtlagern von Unternehmen bereitstehenden Erdölprodukte angezapft werden. Laut BWL decken diese den nationalen Bedarf für viereinhalb Monate und den Bedarf der Luftfahrt für drei Monate. (dab/sda/awp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
3 Kommentare
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
3
Die SVP attackiert Martin Pfisters Verteidigungsdepartement
Staatssekretariat für Sicherheit? Abschaffen. Fachstelle Frauen? Abschaffen. Die SVP nimmt das Verteidigungsdepartement ins Visier und fordert fünf Milliarden Einsparungen – zugunsten der Armee.
Das Treffen fand in der letzten Woche der Frühlingssession statt. Die Parteispitze der SVP hatte ihre Sicherheitspolitiker aufgeboten. Ziel des Meetings: Einschwören auf Parteilinie. Krankheitshalber nicht anwesend war Ständerat Werner Salzmann.
Zur Story