Schweiz
Ostschweiz

Lawine aus Schnee und Geröll verletzt fünf Wanderer am Säntis

Lawine aus Schnee und Geröll verletzt fünf Wanderer am Säntis

09.07.2016, 19:4310.07.2016, 09:14

Am Säntis sind am Samstagnachmittag Bergwanderer von einer Schnee- und Gerölllawine erfasst worden. Fünf Personen wurden verletzt, zwei davon schwer.

Die Lawine ging kurz vor 15 Uhr beim Blauschnee nieder, wie die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden mitteilte. Zwei Bergwandergruppen aus sechs und vier Personen befanden sich im Aufstieg in Richtung Himmelsleiter zum Säntisgipfel.

100 Meter in die Tiefe gerissen

Mehrere Personen wurden von Schneebrocken erfasst und bis zu 100 Meter in die Tiefe gerissen. Die Verletzten wurden mit Helikoptern der REGA in umliegende Spitäler geflogen.

Neben der REGA standen auch Spezialisten der Alpinen Rettung Wildhaus und aus Appenzell im Einsatz. Vor Ort waren zudem die Polizei sowie die Staatsanwaltschaft Appenzell Innerrhoden. Diese leitete eine Untersuchung ein.

Die Lawine war laut der Mitteilung etwa zwei Meter hoch, vier bis fünf Meter breit und zehn Meter lang. Sie bestand vorwiegend aus Schnee. (egg/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Preisüberwacher pfeift Homegate, Immoscout und Ricardo zurück – Weko eröffnet Verfahren
Erstmals hat der Preisüberwacher eine einvernehmliche Regelung im Bereich von Internetplattformen abgeschlossen. Homegate, Immoscout und Ricardo werden transparenter und günstiger. Derweil zeigt sich: Die Wettbewerbkommission hat eine Vorabklärung eröffnet.
Schon seit Jahren sorgt die Swiss Marketplace Group (SMG) bei Kundschaft und Konkurrenz für Ärger. Grund sind Gebührenerhöhungen und intransparente Preismodelle für Privat- und Geschäftskunden. Zur SMG gehören unter anderem Plattformen wie Homegate, Immoscout oder Ricardo. Nach mehreren Beschwerden hat Preisüberwacher Stefan Meierhans 2023 verschiedene Abklärungen eröffnet. «Sollte ich einen Missbrauch feststellen, strebe ich mit den Betroffenen eine einvernehmliche Regelung an», sagte Meierhans Anfang 2024 zu CH Media.
Zur Story