Schweiz
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Demonstration gegen Rassismus in Zuerich

Am vergangenen Samstag in Zürich: Rund 1000 Personen knien in der Langstrasse. Bild: watson

«Black Lives Matter»-Demos am Samstag: Tausende werden erwartet – was macht die Polizei?

Die BLM-Bewegung mobilisiert an allen Fronten: In Zürich, Basel, Luzern, Bern und St.Gallen werden am Samstag grössere Anti-Rassismus-Demos stattfinden. Sie wurden nicht überall bewilligt.



Am Samstag werden in Schweizer Städten tausende Personen an Demonstrationen gegen Rassismus erwartet. Es sind «Black Lives Matter»-Kundgebungen, die an die Proteste in den USA nach dem Tod des Schwarzen George Floyd anknüpfen.

Erwartet werden schweizweit mehrere tausend Personen, die den Aufrufen folgen werden und schwarz gekleidet mit demonstrieren. Einerseits, weil das Wetter mitspielt – Regen wird erst am Abend erwartet. Andererseits, weil die Einladungen dazu seit über einer Woche auf Plattformen wie Instagram, WhatsApp und Co. weitergereicht werden.

Wo finden BLM-Demos statt?

Mehrere tausend Personen nehmen an einer Demonstration zu Black Lives Matter teil in Basel, am Samstag, 6. Juni 2020. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

So wurde vergangenen Samstag in Basel demonstriert. Bild: keystone

Demonstriert wird am Samstagnachmittag in den Grossstädten Zürich, Bern, Luzern und St.Gallen.

Die Demonstrationen wurden nicht überall bewilligt. Dies bestätigen die Stadtpolizei Zürich sowie die Behörden aus der Bundesstadt Bern.

In der Stadt Luzern wurde eine Kundgebung, die ab 14 Uhr am Bahnhofsplatz beginnen soll, von den Behörden bewilligt. Dies bestätigen die Stadtbehörden watson gegenüber. Die Organisatorinnen und Organisatoren rufen Corona-gemäss dazu auf, «People of Color den Vortritt zu lassen und die Demo wieder zu verlassen, sollten mehr als 300 Personen zur Besammlung kommen.» Zudem wird aufgerufen, eine Maske mitzunehmen und Abstand zu halten.

In St.Gallen wurde ebenfalls eine Bewilligung erteilt. Die Demonstration wird beim Bärenplatz um 14 Uhr beginnen. Stadtpolizei-Sprecher Dionys Widmer sagt zu watson: «Wir gehen von einer friedlichen Veranstaltung aus.» Die Einsatzkräfte werden Dialogbereitschaft zeigen und für allfällige Fragen bereit stehen.

Sind die Demos legal?

In der Covid-Verordnung heisst es, dass an «politischen und zivilgesellschaftlichen Kundgebungen höchstens 300 Personen teilnehmen» dürfen. Zudem werden Schutzkonzepte und Kontaktpersonen verlangt.

Die Bundesverfassung garantiert das Grundrecht der Versammlungsfreiheit, ein absolutes Demonstrationsverbot ist nicht zulässig. Behörden verlangen bei grösseren Kundgebungen in der Regel eine Bewilligung. Dort, wo solche fehlen, gab es in der Vergangenheit Anzeigen wegen Landfriedensbruchs und wegen Ungehorsams gegen eine amtliche Verfügung.

Die angefragten Polizeistellen kündigten an, an den BLM-Demos präsent zu sein. Genauere Informationen wurden aus «polizeitaktischen Gründen» nicht gegeben. Am vergangenen Samstag tolerierte die Polizei die Kundgebungen aufgrund des Verhältnismässigkeitsgebots.

Was sagen die Behörden?

Bundesrat Alain Berset sagte vor der Lockerung im Zusammenhang mit Demonstrationen: «Es muss möglich sein, dass das politische Leben wieder stattfindet.» Seit letzten Samstag sind Kundgebungen bis 300 Personen mit Schutzkonzept möglich. Die Konferenz der kantonalen Justiz- und Polizeidirektoren (KKJPD) wehrte sich gegen diese Lösung.

Der Aarauer SP-Regierungsrat und KKJPD-Präsident Urs Hofmann zeigte in der NZZ Verständnis für das Anliegen der Anti-Rassismus-Proteste: «In dieser Lage ist es doppelt schwierig, zu intervenieren.»

«In dieser Lage ist es doppelt schwierig, zu intervenieren.»

KKJPD-Präsident Urs Hoffmann

Die NZZ kommentiert zu den morgigen Demonstrationen: «So bleibt das Verbot von grösseren Demos de facto Makulatur.» Angesprochen auf die Grossdemonstrations-Lage am Samstag, heisst es vom Bundesratssprecher André Simonazzi und Bersets Departement auf Anfrage von watson: «Die für das Wochenende angekündigten Kundgebungen waren kein Thema in der heutigen Sitzung des Bundesrates. Es gilt, was der Bundesrat bisher beschlossen hatte.»

(pit)

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173Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Für bessere Tage 14.06.2020 08:45
    Highlight Highlight Würden die Demos auch so viele Kommentare generieren, wenn wir parallel dazu nicht die Corona-Thematik hätten? Ich denke nicht. Somit prallen zwei Ereignisse aufeinander: das erste (Corona) war nicht vermeidbar. Das zweite wäre vermeidbar. Aber die Solidarität und die Verantwortung von dem Organisatoren dieser Anlässe und auch der Mitwirkenden ist leider nicht gegeben. Die Demos werden kaum was bewirken. Die Demos überzeugen nicht mit Inhalt.
  • Basti Spiesser 13.06.2020 14:44
    Highlight Highlight Hat jemand die gestrige Arena gesehen?
  • ksayu45 13.06.2020 11:21
    Highlight Highlight Rassismus ist auch ein grosses Problem in der Schweiz. Das sagen die Minderheiten. Denn sie erleben den Rassismus, nicht wir als weisse Mehrheit. Also ist es "unser" Problem.

    Ich gehe heute demonstrieren (mit Maske). Die seit langem sehr tiefen Fallzahlen lassen das m.M.n. auch zu. Ich finde es wichtig, als weisser privilegierter junger Mann Solidarität gegenüber all denen zu zeigen, die nicht zur Mehrheit gehören und immer noch diskriminiert werden.

    Die vielen Kommentare, die die Demos als Hype abtun, zeigen, dass viele Rassismus nicht ernst nehmen. Das ist auch eine Art Diskriminierung.
    • Basti Spiesser 13.06.2020 14:45
      Highlight Highlight „Rassismus ist auch ein grosses Problem in der Schweiz. Das sagen die Minderheiten.“

      Nein.
  • Maria R. 13.06.2020 10:41
    Highlight Highlight Wann wird endlich das Maskentragen so selbstverständlich, wie in Asien?

    Warum glotzt ihr immer noch jeden an, der eine Maske trägt, als wäre ein Alien dabei, in den Bus zu steigen?

    Es nützt nicht viel, wenn ihr für Pflegepersonal klatscht, aber in keinster Weise den Empfehlungen nachkommt.

    Mit Maske und gewaschenen Händen kann man auch an eine Demo.

    Ich schliesse mich an einen anderen hier stehenden Kommentar an und sage auch A.L.M.
    • Mia_san_mia 13.06.2020 13:06
      Highlight Highlight Die Masken sind ja nicht nötig 🤦‍♂️
    • Für bessere Tage 14.06.2020 08:00
      Highlight Highlight @Mia_san_mia: Masken nicht nötig? Bis vor kurzem durften sich max. 5 Personen treffen und jetzt tummeln sich tausende, dicht gedrängt. Und du sagst, Masken seine nicht nötig. Hast du das Gefühl wir haben Lust auf super-spreaders?
    • Mia_san_mia 14.06.2020 09:27
      Highlight Highlight Die Fälle sind ja nicht rauf, obwohl fast niemand Masken trägt, oder? Ich hätte gedacht da merkt man etwas, aber es ist nicht passiert. Die Leute nehmen halt sonst Rücksicht. Ausser natürlich die Demonstrantem....
  • {Besserwisser} 13.06.2020 10:33
    Highlight Highlight In der Schweiz existiert Rassismus wie überall auf der Welt. Rassismus ist jedoch nicht unilateral (Weiss gegen Schwarz) sondern wird von jeder ethnie in unterschiedlicher Ausprägung gelebt.
    Auf staatlicher Ebene muss die Gesetzgebung eine gleichbehandlung aller Bewohner sicherstellen, egal welcher Ethnie oder Religion diede angehören.
    Diese Demonstrationen sind aber vorallem ein kulturelles Event und eine Abwechslung nach dem Corona Shutdown in vielen Bereichen. Diese gehören im Sinne des Rechtsstaats aufgelöst und verboten, ansonsten muss sofort jede andere Veranstaltung erlaubt werden.
  • Quo Vadis 12.06.2020 22:13
    Highlight Highlight Könnte auch sein dass die Polizei früher oder später so reagieren wird, wie der 'Skandal' der sich gerade in Chicago ereignet hat.

    Da wird von Defund the Police geredet, dass die Polizei sich ruhig verhalten soll, nicht provokativ oder aggressiv gegen alle friedlichen Demonstranten... Diese Polizisten haben diese 'Anweisungen' wohl wortwörtlich genommen.

    Ich weiss nicht wie's euch geht... also ich habe mich bemüht, konnte mir dennoch ein Grinsen nicht verkneifen.

    Konklusion als Polizist: Was auch immer du machst, es wird nie allen recht sein.
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  • Eskimo 12.06.2020 21:48
    Highlight Highlight Sollten solche Demos tatsächlich toleriert werden, müssen auch alle anderen Massnahmen sofort eingestellt werden. Denn das wäre wirklich Diskriminierung wenn man so etwas durchgehen lässt und gleichzeitig Konzerte, Sportanlässe und andere Veranstaltungen verbietet.
  • Dwight D Eisenhower 12.06.2020 21:22
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Guido Zeh 12.06.2020 21:12
    Highlight Highlight Wenn ich die Diskussion um Die Dubler-Köpfe sehe, dann ist offensichtlich, dass die Schweiz gegenüber Rassismus noch sehr unempfindlich ist - dennoch sage ich, dass das Momentum nun fürs Erste vorbei ist und Demos eher nur noch Lifestyle sind - es ist unnötig, angesichts der Corona-Gefahr, hinter ein paar Rebellions-Posern herzulaufen...
  • Glenn Quagmire 12.06.2020 20:16
    Highlight Highlight Auch wenn man wichtige Themen demonstrieren will...vor dem Gesetz sind alle gleich.
  • Hillary Clinton 12.06.2020 20:01
    Highlight Highlight EGOISTEN!

    Wahrscheinlich die Gleichen die gegen die Alufraktion gehetzt haben.
  • De-Saint-Ex 12.06.2020 19:57
    Highlight Highlight Wer weiss, vielleicht ist die ganze BLM Aktion (zumindest ausserhalb der USA) ja nicht nur ein Hype. Vielleicht wird ja mal eine ALM daraus... ALL lives matter. Vielleicht fragen sich insbesondere Junge, ob das wirklich alles ist was Mensch kann: Jahrtausende von Ausbeutung, Kriegen, Elend. Jahrtausende, in den es nicht ein einziges mal gelang, alle Menschen dieses kleinen Planeten miteinzubeziehen, Wohlstand nicht auf dem Buckel anderer zu generieren. Wenn BJ heute sagt, Geschichte lasse sich nicht umschreiben, hat er recht. Sich damit kritisch auseinanderzusetzen, hat aber niemand verboten.
    • Statler 12.06.2020 22:23
      Highlight Highlight Dein Wort in Gottes Ohr...

      Wenn ich mir die Kommentare hier so ansehe, sind wir davon leider Meilenweit entfernt.

      Wenn wir uns nicht mal darauf einigen können, dass Black lives matter (indeed), sehe ich keine Chance, dass wir den Rest auch begreifen.
    • ikbcse 13.06.2020 01:29
      Highlight Highlight «Wenn wir uns nicht mal darauf einigen können, dass Black lives matter (indeed), sehe ich keine Chance, dass wir den Rest auch begreifen.»

      Ich denke nicht, @Statler, dass hierüber irgendwelche Uneinigkeit besteht.

      Nur weil ich und andere Kommentarschreibende hier die Verhältnismäßigkeit und den Sinn dieser (und im Besonderen hiesiger) Demos in Frage stellen, bedeutet dies doch nicht, dass wir die Daseinsberechtigung, die Grundrechte und die Würde dieser Menschen abstreiten.

      In der Gesellschaft und vor dem Gesetz sind alle gleich und dies wird hier auch so gehandhabt.
    • soulpower 13.06.2020 07:18
      Highlight Highlight Statler Es ist gut und verständlich, dass die Menschen in Amerika auf die Strasse gehen. Was passiert ist macht auch hier betroffen.
      Schade ist, dass es niemanden interessiert, dass in Afrika Kinder zu jeder möglichen und unmöglichen Kinderarbeit forciert werden, und dafür gehen die gleichen Leute niemals auf die Strasse. Das gibt leider zu denken! Man sollte sich wenn schon denn schon gegen jegliche Diskriminierungen einsetzen, da hat De-Saint-Ex mit seinem Kommentar schon eher "ins Schwarze" getroffen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Igor Gorbatschow 12.06.2020 19:54
    Highlight Highlight Jeder, der ohne Maske an die Demo geht, spuckt den bisherigen Coronamassnahmen, den Opfern und den Krankenschwestern und Ärzten ins Gesicht. Demos sind gut und wichtig, aber NUR mit genug Respekt im Bezug auf Corona. Ohne Maske geht man das Risiko ein, selber Menschen in eine ernsthafe Lebenslage zu bringen.
    • Statler 12.06.2020 22:27
      Highlight Highlight Fahr mal Tram oder Bus in Zürich. Wer hier mit Maske in den ÖV steigt, wird schräg angeschaut und eventuell noch mitleidig belächelt.

      Es braucht keine Demo, um den Krankenschwestern und Ärzten in's Gesicht zu spucken. Der normale Alltag macht das bereits zur Genüge.

      Warten wir mal ab, wie das am Samstag aussieht. Zumindest bei den Demos in den USA trägt die Mehrheit der Menschen eine Maske. Es ist zu hoffen, dass die Leute bei uns auch so vernünftig sind.
    • Statler 13.06.2020 10:43
      Highlight Highlight @Cédric: Hast Du eigentlich einen Spin-Doctor Master?

      Die Demos haben noch nicht stattgefunden, also wissen wir nicht, wie sich die Menschen da verhalten werden. Dein «Argument» wird sich also erst noch bestätigen müssen.

      Die Beobachtungen im ÖV kann man allerdings jetzt schon machen.

      Das soll nicht «der tiefste Standard» sein, sondern nur die Feststellung, dass es eben keine Demo braucht, um dem Pflegepersonal in's Gesicht zu spucken.
      Ob das die Demonstranten ebenfalls tun werden, bleibt abzuwarten.
      Du verdrehst meine Aussage zu etwas, das ich so nie gesagt habe.
  • Füdlifingerfritz 12.06.2020 19:38
    Highlight Highlight Noch vor ein paar Wochen waren dieselben Leute ach so solidarisch mit den alten und kranken. Beschwerten sich über jeden, der auch nur marginal etwas an den Auflagen des Bundesrates zu meckern hatte. Und jetzt? Jetzt war's das mit der Solidarität. Die gilt jetzt einem armen schwarzen der brutal getötet wurde. Ein schreckliches Verbechen, keine Frage. Nur, die alten und kranken, die an Corona sterben könnten, die leben hier. Ganz nah, nicht tausende km weit entfernt. Aber eben die und alle, die wegen der Einschränken z.B. ihren Job verloren haben, sind den Linken Mode-Demonstranten jetzt egal.
    • geissenpetrov 13.06.2020 00:45
      Highlight Highlight "Noch vor ein paar Wochen waren dieselben Leute ach so solidarisch mit den alten und kranken. Beschwerten sich über jeden, der auch nur marginal etwas an den Auflagen des Bundesrates zu meckern hatte"

      Alle - immer!
      Beweise - Fehlanzeige.

      "Nur, die alten und kranken, die an Corona sterben könnten, die leben hier."

      Im oberen Teil lässt Du durchblicken, dass dir die Massnahmen egal waren. Das ist unverfälschte Heuchelei.

      "Aber eben die und alle, die wegen der Einschränken z.B. ihren Job verloren haben, sind den Linken Mode-Demonstranten jetzt egal."

      Wie kommst Du auf so was?
  • SeboZh 12.06.2020 19:35
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Eskimo 12.06.2020 21:55
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Kruk 12.06.2020 22:10
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • De-Saint-Ex 12.06.2020 19:32
    Highlight Highlight Schon „lustig“... alle jene, die aufheulten, als die Demos der Anti-Lockdown-Aluhüte geräumt wurden, halten Corona auf einmal für real...
    • ikbcse 12.06.2020 19:46
      Highlight Highlight Hast Du Belege für Dein „all jene“?

      Ich finde jede Demonstration, wie auch jede größere Menschenansammlung dieser Tage gleichermaßen verantwortungslos.
    • Froggr 12.06.2020 20:16
      Highlight Highlight Und umgekehrt gilt das selbe ;-)
    • Glenn Quagmire 12.06.2020 20:18
      Highlight Highlight und umgekehrt, muss man fairerweise eingestehen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Füdlifingerfritz 12.06.2020 19:28
    Highlight Highlight Man stelle sich kurz vor, diese Menschen würden für ein konservatives oder wirtschaftsliberales Anliegen demonstrieren... es gäbe bereits mindestens 5 negativ konnotierte Artikel und Kommentare allein auf dieser Plattform. Von rücksichtslosen, asozialen und dummen Spinnern wäre die Rede, die nichts besseres zu tun haben als während einer Pandemie zu demonstrieren. Aber eben... bei linken Themen hält man sich vornehm zurück oder bejubelt sie. Bravo.
    • CalibriLight 12.06.2020 22:21
      Highlight Highlight Hä? Wie viele KommentatorInnen hier jubeln und wieviele finden es nicht richtig, in Coronazeiten zu demonstrieren?
      Zählen müsste man können.
    • Füdlifingerfritz 13.06.2020 05:27
      Highlight Highlight @Calibri
      Ich rede in diesem Fall, wenn ich von Kommentaren rede, auch von Journalisten, nicht Usern.
    • CalibriLight 13.06.2020 08:47
      Highlight Highlight Ah, ok, dann habe ich das mit den Kommentatoren falsch verstanden.
      Denm hier finden ja die Meisten, ich auch, dass jetzt nicht die geeignete Zeit für Demos ist, ausser man beachtet die Regeln.

      Aber mal ganz unter uns - diese Aluhüte haben sie ja wirklich nicht alle... ;-)
  • Wolfman 12.06.2020 19:17
    Highlight Highlight Das Recht zur freien Meinungsäusserung ist ganz sicher etwas wichtiges und auch etwas was in unserer Gesellschaft hoch angesehen ist. Auch ich bin der Meinung, dass dies wichtig ist. Das was ich einfach nicht verstehen kann, dass man in der jetzigen Situation, mit dem Virus, dass immer noch im Umlauf ist, solche Demos veranstaltet. Nichts gelernt aus der Vergangenheit in Mailand und England? Aber genau die, welche mit so Demos das Risiko eines Superspreading verursachen, schreien dann am lautesten wenn es wieder Restriktionen oder Einschränkungen gibt. Sorry aber das ist einfach nur fahrlässig
    • ikbcse 12.06.2020 19:51
      Highlight Highlight Ich denke, das sind nicht diejenigen, die am lautesten schreien, wenn es Restriktionen gibt. Die Leute, die hier mitwühlen, sind wohl eher diejenigen, die uns den härtesten Lockdown aller Länder aufzwingen und die Wirtschaft komplett herunterfahren wollten (Stichwort: Baustellen schließen). Aber wie De-Saint-Ex habe ich natürlich bloß Vermutungen.
    • Kruk 13.06.2020 13:33
      Highlight Highlight Wir, oder besser gesagt diese Demonstranten, sollten auch daran denken, dass in den USA, GB aber auch anderen europäischen Ländern, Minderheitrn ganz besonders hart von dem Virus getroffen wurden.
      Im Amazonas sprechen einige indigene Völker davon dass ihnen dadurch die Ausrottung droht.

      Ich erachte diese Demonstrationen, wie sehr ich das Anliegen auch verstehe, zum jetzigen Zeitpunkt als äusserst unangebracht.
  • Hank Moody 12.06.2020 18:59
    Highlight Highlight Ich verstehe denn Sinn solcher Demonstrationen nicht. Als ob ein Rassist plötzlich seine Meinung ändert nur weil Leute dagegen protestieren oder man Schokokuss statt Mohrenkopf sagt.
    Die meisten Rassisten sehen gar nicht ein dass sie sich rassistisch verhalten. Es heisst immer: „Ich bin kein Rassist aber...“. Dieses „aber“ sollte einem immer zu denken geben.
    Ich komme vom Balkan und habe schon genug mit solchen Leuten erlebt, vor allem mit denen die mit ihrem eigenem Leben unzufrieden sind.
    • ulmo 13.06.2020 09:32
      Highlight Highlight Es geht um die Beeinflussung der öffentlichen Meinung und dem Verhalten von Politikern. Und da haben die Proteste schon konkrete auswirkungen gezeigt, z.b. in den USA oder Belgien.
  • Locutus70 12.06.2020 18:30
    Highlight Highlight Die Spaßgesellschaft sucht nach neuen Möglichkeiten der Zersträuung und folgt dabei blind dem Ruf der Ideologen. Vor allem dann, wenn auf die Fahne geschrieben wird das es ja gut sei ... na dann ^^
    • Garp 12.06.2020 18:51
      Highlight Highlight Na ja, manche haben die Ideologie von maximaler Freiheit und Egoismus und Kapital, auch auf Kosten anderer. Sie gehen eher nicht demonstrieren, weil sie derzeit nicht viel zu beklagen haben.
    • Garp 12.06.2020 20:12
      Highlight Highlight Und zu behaupten, dass es den Demonstranten um Spass geht, ist so ignorant und damit aggressiv.
    • Roland Bach 13.06.2020 11:01
      Highlight Highlight @Garp Seine Aussage war nicht mehr "aggresiv" als deine.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dong 12.06.2020 18:21
    Highlight Highlight Lifestyle-Demo.

    Und je länger ich mich mit dem Thema auseinandersetze desto mehr glaube ich, dass BLM in der Sache falsch liegt, angefangen damit, dass Polizeigewalt und -tötungen gegenüber PoC - an Einsätzen gemessen - in den USA überhaupt nicht überproportional sind. Aber keine Ahnung haben, sich von einem Video triggern lassen und dann ohne Rücksicht auf Corona zu protestieren ist halt heute en vogue ...
  • soulpower 12.06.2020 18:20
    Highlight Highlight Das Thema ist in Bezug auf die USA sehr aktuell und so ist es auch verständlich, dass auch hier die Leute dagegen demonstrieren wollen, was dort passiert ist. Da zur Zeit das Corona Virus noch nicht beseitigt ist und wieder ausbrechen kann, hoffe ich doch, dass die Teilnehmenden sich an die Verhaltensregeln und die damit verbundene Limite halten. Man kann ja die Gruppen verteilen, damit keine zu gross ist und zu einem Virenherd führt, denn es gilt auch hier dringendst Leben zu schützen! Solang sie sich daran halten habe ich Sympathie, aber werde dies erst nach den Demos beurteilen können.
    • Für bessere Tage 12.06.2020 20:43
      Highlight Highlight Die Demonstranten werden sich nicht an die Corona-Regeln halten. In Genf haben 10000 Leute demonstriert und man habe sich an Gruppen gehalten mit max. 300 Leuten. Keep on dreaming. Wie soll das gehen? Die Demos sind grobfahrlässig und dass es jetzt plötzlich so vielen in den Sinn kommt, man müsste gegen Rassismus aufstehen: Wo waren sie denn all die Zeit? Viele Mitläufer und vermeintliche Idealisten. Sorry, aber ich nerv mich extrem was diese Demos anbetrifft. Ich bin übrigens gegen Rassismus, aber das wird so nicht gelöst.
  • T13 12.06.2020 18:18
    Highlight Highlight "Die Organisatorinnen und Organisatoren rufen Corona-gemäss dazu auf, «People of Color den Vortritt zu lassen und die Demo wieder zu verlassen, sollten mehr als 300 Personen zur Besammlung kommen.»"

    Sinn?
    Sollte es nicht darum gehen das man Einigkeit ausstrahlt? Wenn 300 schwarze demonstrieren werden die Gegner dieser Bewegung sich doch nur bestätigt fühlen, dass es nur ein Anliegen für schwarze ist.
    • Kruk 12.06.2020 22:18
      Highlight Highlight Dies zeigt höchstens dass die Organisatoren selbst nicht frei von Rassismus sind.

      Es ist wirklich traurig.

      Wollen sie nur 300 Personen, sollen halt jene die später kommen wieder nach Hause.

      Aber da nach Hautfarbe zu selektionieren, geht es eigentlich noch???
  • murrayB 12.06.2020 18:14
    Highlight Highlight Hart durchgreifen, alle Personalien aufnehmen und bei einem 2. Lockdown die verursachten Kosten verrechnen!

    Absolut verantwortungslos einen superspreader zu verursachen!
  • easy skanking 12.06.2020 18:10
    Highlight Highlight wie wärs mit gleichberechtigung der frauen.
    oder einfach gleiches recht für alle.
    geht das zu weit?
    ich glaube nämlich, dass schwarze frauen in den usa noch weniger rechte besitzen als deren männliche pendants..
    aber was weiss ich schon..
    solange die welt (westliche) von alten weissen männern regiert und diktiert wird, seh ich schwarz..
    haben all die demos der letzten 50 jahre annähernd sowas wie veränderungen nach sich gezogen?
    sry, eher weniger.. scho nätt u so, aber..
    sobald jemand das maul zu weit aufreisst, wird er getötet oder diskreditiert.. jfk, rfk, mlk, malX, jlennon, edw snow......
    • TJ Müller 12.06.2020 19:09
      Highlight Highlight Gibt es ein Frauenstreik, heisst es man würde lieber den Flüchtenden helfen. Gibt es eine Demo um auf die Situation der Geflüchteten aufmerksam zu machen, heisst es man würde lieber gegen Rassismus protestieren. Protestiert man gegen Rassismus und Polizeigewalt heisst es man würde lieber für Feminismus demonstrieren. Man kann im Fall auch verschiedene soziale Kämpfe gleichzeitig in Angriff nehmen. Also lass doch dein Kommentar sein, wenn du einfach einen scheinheiligen Grund suchst etwas daran auszusetzen. Und nebenbei, ohne Demos hätten Frauen heute noch kein Stimmrecht.
    • easy skanking 12.06.2020 21:38
      Highlight Highlight stimmrecht ist nicht gleich gleichberechtigung, btw..
      böse zungen behaupten, dies sei nur geschehen um die steuereinnahmen zu erhöhen.. think about 4 a second..

      "Man kann im Fall auch verschiedene soziale Kämpfe gleichzeitig in Angriff nehmen." = "oder einfach gleiches recht für alle."
      lesen heisst nicht gleich verstehen, wie mir scheint.
    • Roland Bach 13.06.2020 11:13
      Highlight Highlight @easy skanking es gibt einen ganzen Kontinent der von schwarzen alten Männern regiert wird. Das wäre soch ein Reiseziel.
      Wir sind hier in Europa, das Europäer regieren ist richtig so.
    Weitere Antworten anzeigen
  • CapD17 12.06.2020 18:07
    Highlight Highlight Wollen die Organisatoren eigentlich, dass alle Schweizer denken: Menschen, die gegen Rassismus kämpfen = Corona-Ignoranten?
  • KoTaMo 12.06.2020 17:58
    Highlight Highlight Im September sind erste klassische Konzerte mit rigorosen Abstandsregeln, Adressverfolgung etc. geplant.
    Hab ich was verpasst? Oder warum dürfen plötzlich 10‘000ende, gerne auch ohne Maske und Abstand demonstrieren gehen? Noch vor wenigen Tagen, legte man „Coronaleugner“, die auf einem Platz standen, in Ketten. Man reibt sich echt die Augen, ob diesen seltsamen Entwicklungen in unserer Gesellschaft. Wenn das so möglich ist, können auch bald wieder Hexen verbrannt werden, ohne dass das jemand komisch findet.
  • easy skanking 12.06.2020 17:56
    Highlight Highlight people of colour???
    ich dachte immer schwarz und weiss seien keine farben...
    wenn das nicht rassismus as its best ist!!
    oder kommt etwa die blue men group vorbei?
    • Peaches 12.06.2020 19:58
      Highlight Highlight Lesen, lernen und weniger solche Fragen stellen würde helfen beim Verstehen der Situation. Aber einfach mal was schreiben und drauf warten, dass andere es dir erklären ist schon sehr 1. Welt und antriebslos... educate yourself 🙏🖤❤️
  • Tanuki 12.06.2020 17:54
    Highlight Highlight Bin absolut für BLM. Solidarität finde ich auch gut ABER wir machen es so gut zur Zeit mit Covid 19 in der Schweiz, können wir das nicht auf nächstes Jahr verschieben?
    • Basti Spiesser 12.06.2020 18:10
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Robi14 12.06.2020 18:41
      Highlight Highlight Leider werden die Morde von der Polizei in der USA auch nicht aufs nächste Jahr verschoben.
    • Wolfman 12.06.2020 19:23
      Highlight Highlight @Tanuki

      Gut gesprochen. Man sollte doch etwas Verstand erwarten können, in dieser speziellen Situation.
      So eine Demo könnte zu einem Superspreading-Event werden. Damit wird dann all das, was bisher, zu einem hohen Preis, erreicht wurde, wieder zunichte gemacht. Viele Leute haben sich eingeschränkt, andere haben viel verloren, die wirtschaftlichen Folgen sind noch nicht ganz durchgeschlagen und man setzt alles durch solche Demos wieder aufs Spiel. Wofür denn das ganze vorher? Wenns dann noch mehr Leute trifft, präsentieren wir dann diesen Demonstranten die Quittung dafür?*kopfschüttel*
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hagel Hans 12.06.2020 17:34
    Highlight Highlight Vor Kurzem wurde gegen die Coronamassnahmen demonstriert. Es war dann schnell von Ignoranten und Omamördern die Rede.

    Nun scheint alles halb so wild. Ist das scheinbar so gefürchtete Virus weg? Eigenartig.
    • Füdlifingerfritz 12.06.2020 19:10
      Highlight Highlight Jup, viele dieser Leute sind solange tolerant und sozial wie es opportun und zum eigenen Vorteil ist. Danach sind ihnen die armen alten und kranken wieder egal.
    • geissenpetrov 13.06.2020 12:47
      Highlight Highlight "Jup, viele dieser Leute sind solange tolerant und sozial wie es opportun und zum eigenen Vorteil ist. Danach sind ihnen die armen alten und kranken wieder egal."

      Das ist eine bösartige Unterstellung (üble Nachrede). So was gehört sich nicht, zumindest dann nicht, wenn man ernsthaft eine demokratische Auseinandersetzung mit einem Thema wünscht.
    • Füdlifingerfritz 13.06.2020 14:12
      Highlight Highlight @gp
      Ok, dann erklären Sie mir mal warum es bei den Anti-Lockdown-Demos (wenige hundert Leute) noch hiess: "geht ja gar nicht, total egoistisch und asozial diese Leute.". Und jetz bei einem anderen Demo-Thema ist es für viele plötzlich okay? Verfolgen sie z.B mal den Twitter-Account des deutschen Grünen-Vorsizenden Cem Özdemir; da werden Sie exakt 1:1 diese Heuchelei vorfinden. Und damit ist er nicht alleine. Doppelmoral sein Vadder, sag' ich da nur.
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  • Schlingel 12.06.2020 17:26
    Highlight Highlight Was diese Leute nicht verstehen ist, dass man den Rassismus nicht ausrotten kann. Es wird immer einzelne Personen geben, welche rassistische Ansichten haben. Man wird solche Menschen normalerweise nicht umstimmen können. Schon gar nicht mit solch einer Demo. Was es also braucht sind Gesetze, welches Diskriminierungen in dieser Hinsicht bestrafen. Und diese haben wir in der Schweiz. Also wofür wird genau demonstriert?
    • Statler 12.06.2020 19:13
      Highlight Highlight Um Solidarität zu bekunden.
      Das ist wichtig für die Bewegung in den USA, gibt den Menschen das Gefühl, nicht alleine zu sein, und die Gewissheit, dass sie auch ausserhalb der USA Unterstützer haben.

      Das gibt neue Kraft und stärkt den Durchhaltewillen.
    • Schlingel 12.06.2020 19:27
      Highlight Highlight Also man missachtet im eigenen Land die durch die aktuelle Lage verordneten Vorgaben und geht so das Risiko ein, dass man hierzulande wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Schaden anrichtet, um eine (aus meiner Sicht extrem fragwürdige) Organisation zu unterstützen?

      Im Endeffekt höre ich immer, dass es auch hierzulande Rassismus gibt (was ich nicht bestreite). Doch noch habe ich keinen konstruktiven Lösungsansatz mitbekommen. Aber es wird auf den Strassen demonstriert weil man ja ach so menschenfreundlich und engagiert ist. Und am Abend dann schön die Fotos in den sozialen Medien posten.
    • Statler 12.06.2020 22:19
      Highlight Highlight @Schlingel: Du hast gefragt, wofür hier genau demonstriert wird und nicht, ob das in der aktuellen Lage Sinn ergibt (oder überhaupt angezeigt ist). Das wäre dann eine andere Diskussion (und ja, darüber kann man streiten).

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  • joevanbeeck 12.06.2020 17:03
    Highlight Highlight Das Handy nicht vergessen, sonst erfährt ja niemand das man ein guter Mensch ist.

    https://www.instagram.com/p/CBE2ia5naUf/
  • Tobra 12.06.2020 16:48
    Highlight Highlight Hoffentlich werden aus den Demos keine Superspreading- Events. Das wäre in jeder Hinsicht fatal!!
    • DerHans 12.06.2020 17:23
      Highlight Highlight Corona und #stayathome ist doch schon wieder voll out. #BLM und Schwarze Instaposts sind das Ding der Stunde. Aber #YOLO geht immer.
    • Notra 12.06.2020 18:51
      Highlight Highlight @Tobra
      Diese Demos können keine Supersreading-Events werden. Die Teilnehmer sind anonym. Ganz egal, wie viele sich anstecken, man wird ihre Ansteckung nie auf die Teilnahme an der Demo zurückführen können.
    • Wolfman 12.06.2020 19:24
      Highlight Highlight @Tobra

      Ja, hoffen wir das Beste sonst wären all die bisherigen Mühen für die Katz.
    Weitere Antworten anzeigen
  • OlafDerWeise 12.06.2020 16:42
    Highlight Highlight Die sollten besser gegen die in Europa stetig zunehmenden oder gleichbleibenden Kirchenschändungen und anti-christlichen Vorfälle demonstrieren. In Frankreich werden pro Tag mindestens 3 Kirchen geschändet. Im Jahr 2019 rund 1070 anti-christliche Vorfälle - im Vergleich dazu - ohne Wertung: 160 antimuslimische Vorfälle und 540 antisemitische Vorfälle. Zahlen vom franz. Innenministerium.
    Täter kann natürlich jedermann sein. Das Ausmass ist zum Teil gravierend. Pisse im Weihwasser, Kot am Leib Christi etc...
    • Di La 12.06.2020 17:12
      Highlight Highlight Dann organisier Du doch eine Demonstration.
    • Pisti 12.06.2020 18:21
      Highlight Highlight Di La damit sie von der Polizei aufgelöst wird, wie die Corona Demos?
    • easy skanking 12.06.2020 18:31
      Highlight Highlight du sprichst ohne scheiss von kirchenschändung, während die kirche täglich tausende kinder schändet? dann stellst du ein vergleich mit antisemitischen und -muslimischen vorfällen und verlangst dabei auf "wertung" zu verzichten? wow... echt wow.. lmao
      wegen bitzli gaggi und pippi?? bist du ein troll? ich raffs nicht..
      steht nicht in der bibel, die menschen sollen keine götzen und bauten gott zu ehren errichten? (3.mose26/1)
      trotzdem tut ihr es und wundert euch dann über den zorn gottes?? lmao
    Weitere Antworten anzeigen
  • Peter R. 12.06.2020 16:33
    Highlight Highlight Die NZZ sieht es richtig: Das Verbot von grösseren Demos ist Makulatur! Die Ordnungskräfte werden in all den Städten wieder zuschauen und die Demonstranten werden sich wieder einen "sch…" um die Covid-Verordnungen kümmern. Einfach um Radau zu machen und die Amis zu kopieren.
    • aglaf 12.06.2020 17:16
      Highlight Highlight Und derweil machen sich Restaurants Gedanken darüber, ob sie Kaffeerahmportionen bei Nichtgebrauch desinfizieren sollen...
    • Füdlifingerfritz 12.06.2020 19:16
      Highlight Highlight @ Peter R.
      Nicht ganz. Ich bin mir relativ sicher, dass eine Demo mit konservativem oder liberalem Inhalt bald einmal aufgelöst oder zumindest von den meisten Medien scharf kritisiert würde. Es sind halt alle gleich. Bis auf die, die gleicher sind.
    • geissenpetrov 12.06.2020 23:37
      Highlight Highlight "Ich bin mir relativ sicher, dass eine Demo mit konservativem oder liberalem Inhalt bald einmal aufgelöst oder zumindest von den meisten Medien scharf kritisiert würde."

      Fühlst Du Dich systematisch benachteiligt?
  • nadasagenwirjetzteinfachmal 12.06.2020 16:22
    Highlight Highlight Das heisst, dass ab sofort Grossdemonstrationen mit mehreren Tausend Menschen erlaubt sind. Wenn man das von Behördenseite so sieht, dann soll man das auch so kommunizieren und nicht nur für BLM Demos.
  • Red4 *Miss Vanjie* 12.06.2020 16:20
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • StGb Art. 258 @ Bundesrat 12.06.2020 16:15
    Highlight Highlight Heute hat mir eine schwarze erklärt dass sie die Begriffe "farbige" (damit auch "PoC") und dunkelhäutig herabsetzend finde, sie sei schliesslisch schwarz.
    Komische BLM Demo die Begriffe verwendet von denen sich schwarze herabgesetzt fühlen???
    • Rabbi Jussuf 12.06.2020 18:27
      Highlight Highlight Diese Begriffe wechseln praktisch stündlich. Irgendjemand wird sich immer herabgesetzt fühlen.
    • *sharky* 12.06.2020 18:40
      Highlight Highlight Ja, und ich bin der Weihnachtsmann...

      Wenn Du Dich nur ein wenig aus Interesse, oder warum auch immer informiert hättest, auch Deine imaginäre Schwarze(!) Bekannte, wäre bekannt, dass 'farbige*er' einen rassistischen Touch hat, PoC oder BPoC absolut keinen, sondern der korrekte Begriff ist.

      Gern geschehen.

      https://kritische-maennlichkeit.de/glossar/people-of-color-person-of-color-poc/
    • Füdlifingerfritz 12.06.2020 19:19
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
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  • Atavar 12.06.2020 16:07
    Highlight Highlight Ist Demonstrieren eigentlich ein Hobby? Geben das Menschen auf ihrem CV / Facebook / whatever an?

    Nichts gegen Demonstrationen. Ich halte es für den - für den Einzelnen - einfacheren Weg. Ansprechen von Alltagsrassismus ist schwieriger. Womöglich auch zielführender...
    • CalibriLight 12.06.2020 20:01
      Highlight Highlight Das finde ich auch. Im Bus, bei der Arbeit, mit Nachbarn - es gibt viele Möglichkeiten und leider genügend Begebenheiten, um einzuschreiten und sich einzusetzen.
      Demos nützen eh nur, wenn die Anliegen im Alltag weiter aufgenommen werden.
      Falls die 300Personen-Abstände eingehalten werden und die Demonstrierenden Masken tragen ist es für mich ok. Sonst nicht.
  • nichtMc 12.06.2020 15:55
    Highlight Highlight Ich verstehe BLM und sehe die Notwendigkeit in den USA.
    Was ich wiederum nicht verstehe, wieso diese für die USA wichtige Initiative 1:1 nach Europa und die Schweiz importiert wird.
    Ja, es gibt hier Rassismus, Ungleichbehandlungen, etc und es ist wichtig, dass sich jeder im Grossen und Kleinen engagiert.
    Es werden aber Botschaften und Inhalte praktisch unverändert übernommen, wie man an den vergangenen Demos gesehen hat. Handelt es sich hier um internationale Solidarität oder ist es eine Art kulturelles Event?
    • Kruk 12.06.2020 16:39
      Highlight Highlight Die Europäer rennen den amerikanern in allem schon seit Jahrzehnten blindlings hinterher, alles was dort praktiziert wird kommt früher oder später auch nach Europa.

      Die Leute sind begeistert von diesem Land!

      Sogar dieser erbärmliche Terroristen Verein von Erwachsenen (!) die sich als Gespenster verkeiden und um brennende Sachen tanzen gibt es hier.

      Da ist die jetztige Modebewegung noch etwas vom besseren was von dort gekommen ist.
    • c_meier 12.06.2020 16:41
      Highlight Highlight @ Stefan
      kannst du etwas ausführen was genau soll denn getan werden soll?
      wie ich das beim Podcast Quotenmänner von Betroffenen mitbekommen habe geht es ihnen vorallem um das Miteinander und wie man sich gegenseitig behandelt. eine 'wir gegen die-Stimmung' ist nach mir eher weniger zielführend und würde verschiedene Gräben nur noch mehr aufreissen.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 12.06.2020 16:52
      Highlight Highlight Bei schönem Wetter an eine Demo gehen finde ich normalerweise auch super.
      Nur haben wir dank Corona noch kein normalerweise und ich mach eine Velotour.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ikbcse 12.06.2020 15:52
    Highlight Highlight Ich verstehe nach wie vor den Sinn dieser Demos in der Schweiz nicht, außer dass sie der Befriedigung des „Sehen und gesehen werden“-Zwangs gewisser Individuen und Organisationen dienen oder ein Ventil sind für die Leute, die sich wochenlang in ihren eigenen Wänden isoliert hatten.

    In den Vereinigten Staaten sehe ich durchaus eine gewisse Berechtigung für BLM-Proteste, aber hier ist es definitiv der noch größere Verhältnisblödsinn als in den USA.
    • THEOne 12.06.2020 16:14
      Highlight Highlight vorallem zeigen sich hier die ganzen heuchler und doppelmoralisten an einem ort.
      nur weils grade "angesagt" gegen rassismus zu protestieren sind sie da, aber sich sonst einen dreck drum scheren, dass kotzt mich derart an.
      rassismus gibts nicht erst seit 2020.
    • caro90 12.06.2020 16:54
      Highlight Highlight Nein ist es nicht. Weil auch hier die Polizei aufgrund rassistischer Vorurteile deutlich öfter kontrolliert. Auch hier ist es so, dass meine schwarze Freundin immer und überall zuerst zeigen muss, dass sie perfekt berndeutsch spricht, ehe sie für voll genommen wird. Auch hier erleben dunkelhäutige und Ausländer Tag für Tag Rassissmus - im kleinen wie im grossen. Als ein Kollege zu Besuch kam, hat er sich bei einer anwesenden schwarzen Freundin nicht vorgestellt weil er sich sicher war, dass sie die putzfrau ist. Das dürfen wir nicht akzeptieren. Dafür müssen wir auf die Strasse. Auch hier.
    • Peter R. 12.06.2020 17:01
      Highlight Highlight TheOne@
      Es ist halt gegenwärtig "in" BLM in die Höhe zu strecken, man macht es halt weil es ja die in den USA auch machen. Das Phaenomen der "Lemminge" gibt es offenbar mehr und mehr. Ein Gefühl von Zusammenhang - viele Leute an einem Haufen und keiner weiss, warum er überhaupt gekommen ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • HundBasil 12.06.2020 15:41
    Highlight Highlight Ich hoffe auf eine entschlossene Polizei. Dort, wo die Demos nicht bewilligt werden, muss sie die Teilnehmerinnen mit dem allenfalls notwendigen Nachdruck zum Aufgeben zwingen. Hier wird mir wohl niemand widersprechen.
    • Quo Vadis 12.06.2020 16:08
      Highlight Highlight Was würde Stefan vorschlagen bei einer unbewilligten Demo wo man der mehrmaligen Bitte der Ordnungshüter nicht entsprechen will?

      Chreisli bilden, Ukulele raus und Kumbajah-singen?
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 12.06.2020 16:25
      Highlight Highlight nicht zu Gewalt wird die Polizei aufgerufen, sondern dazu ihre vom Volk erhaltene Poizeigewalt durchzusetzen. Ja es ist so dass der Staat die Gewaltshoheit hat, das hat nichts mit GewaltÜBERGRIFFEN zu tun. Sollte doch nicht so schwierig zu unterscheiden sein.
    • swisskiss 12.06.2020 16:26
      Highlight Highlight Stefan Morgenthaler-Müller: Es mag vielleicht Dein Weltbild erschüttern, aber die Polizei ist die staatliche Macht, die geltendes Gesetz umsetzt. Nötigenfalls im Rahmen der Verhältnismässigkeit auch mit Gewalt.

      Jede Demonsttration hat zum Schutz öffentlicher und privater Interessen, eine Bewilligung mit angaben der Verantwortlichen, Versammlungs - und Schlussort, erwartete Personenzahl und Grund der Veranstaltung anzugeben.
      Wird dies nicht gemacht, ist eine solche Veranstaltung eine unbewilligte Demonstration, die mit den nötigen Mitteln durch die Polizei aufgelöst wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pipikaka Man 12.06.2020 15:37
    Highlight Highlight Die können demonstrieren, dagegen bin ich nicht? Aber warum wird für etwas protestiert was über dem Atlantik passiert ist, warum demonstriert man für etwas was meistens nue auf die USA bezogen ist, und hier völlig anders ist? Diese ganzen Hippster konsumieren zu viel Vice und andere US Medien, dieser Einfluss der US Kultur ist sehr schädlich für Europa. Es fühlt sich an als hätten wir Rückschritte gemacht.
    • P.Rediger 12.06.2020 15:59
      Highlight Highlight NEIN, dem ist absolut nicht so. Auch in der CH kommt es zur Genüge zu rassistischen Vorfällen. Haben Sie Bekannte, die schwarz sind? Fragen Sie diese mal, was die so den ganzen Tag über erleben. Ein ehemaliger Arbeitskollege von mir, studierter Informatiker, als Kind von Afrika nach DE gekommen und dort seine Ausbildung absolviert. Ist im Besitz eines 1. Klass GA. Wird jedes dritte, vierte Mal "freundlich" darauf aufmerksam gemacht, dass er sich in der 1. Klasse befindet, wenn er Zug fährt. Das ist nur ein einziges Beispiel, womit man als nicht weisse Person täglich konfrontiert wird.
    • s.johannson 12.06.2020 16:01
      Highlight Highlight Bei uns ist die Polizeigewalt vielleicht nicht so präsent wie in den USA, dennoch ist der strukturelle Rassismus hierzulande erwiesenermassen ebenfalls etabliert. Dagegen wehren sich die Demonstrierenden. Es sind bei Weitem nicht nur "Hipster" die gegen diese Ungerechtigkeit ankämpfen. Und solange Kommentare wie deine die Kommentarspalte zieren haben sie in meinem Augen auch allerlei Grund dazu.
    • Pipikaka Man 12.06.2020 16:27
      Highlight Highlight Ich besteite nicht das es Rassismus gibt hier, der übrigens sich auch gegen bestimmte Weisse richtet, die Balkanstämmigen. Klar sind braun- und Schwarzhäutige mehr betroffen davon, aber es gibt keinen Institutionellen Rassismus in der Schweiz weder immer wiederkehrende Polizeigewalt.
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  • Fairness 12.06.2020 15:29
    Highlight Highlight Die würden gescheiter für eine gerechtere Verteilung generell für ALLE demonstrieren, für einen sozialen Kapitalismus statt dem neoliberaalen Raubtierkapitalismus, der schwarz, weiss, gelb und was auch immer ausbeutet.
    • kupus@kombajn 12.06.2020 15:48
      Highlight Highlight Das eine hat doch mit den anderen nichts zu tun.
    • TJ Müller 12.06.2020 15:52
      Highlight Highlight es gibt immer jemand, der findet etwas anderes sei noch wichtiger. Wenn man dieser Argumentation folgen würde, würde man sich für gar nichts einsetzen können. Aber zum Glück kann man kann sich auch für mehrere Anliegen gleichzeitig einsetzen.
      Und die Schnittmenge der BlackLivesMatter Aktivisten mit Menschen die sich gegen den neoliberalen Raubtierkapitalismus einsetzen ist wohl relativ hoch.
    • P.Rediger 12.06.2020 15:53
      Highlight Highlight Nein, nicht wirklich. Aktuell ist es das Thema blacklivesmatter. Hier eine verständliche Bewgründung dafür:

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