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Tobias Renggli ist der neue Schweizer Abenteurer

Tobias Renggli Rauszeit Podcast
Tobias Renggli entdeckte erst die Schweiz, dann Europa und jetzt Amerika.Bild: Tobias Renggli
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Der neuste Schweizer Abenteurer sagt: «Viele Leute vergeuden ihre Lebenszeit»

Im ersten Wander-Podcast der Schweiz, dem Rauszeit-Podcast, spricht watson-Journalist Reto Fehr mit Gästen über die beliebteste Sportart der Schweiz und entlockt den Experten konkrete Wandertipps. Heute zu Gast: Tobias Renggli, der «neue» Schweizer Abenteurer, der die Schweiz entdeckte, dann Europa und jetzt ein verrücktes Projekt in Amerika begonnen hat.
16.06.2026, 01:0016.06.2026, 10:02

Gast: Tobias Renggli

Während andere ihre Maturaarbeit über ihr Meerschweinchen verfassen, besuchte Tobias Renggli unmotorisiert alle rund 250 Schweizer Städte und bestieg in jedem Kanton den höchsten Berg. Um sich zu versichern, dass die Schweiz wirklich das schönste Land ist, besuchte er auf einem nächsten Abenteuer alle Hauptstädte Europas und erklomm jeweils den höchsten Punkt jeder Nation – natürlich auch wieder mit reiner Muskelkraft.

Mit seinen erst 22 Jahren zählt der Luzerner ab diesem Jahr definitiv zu den Schweizer Abenteurern. Vielleicht ist er gar der «neuste» oder «jüngste» Abenteurer der Schweiz.

In diesem Jahr startete Renggli das gleiche Projekt in Nord-, Mittel- und Südamerika: Über alle Grenzen II. Der Auftakt mit dem Denali, dem höchsten Berg der USA, ist geglückt. Aktuell ist er am Mount Logan, dem Gipfel Kanadas, unterwegs.

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Auf dem Gipfel des Denalis, des höchsten Berges der USA. So früh im Jahr wie Renggli und seine Kollegen war 2026 niemand oben.Bild: Tobias Renggli

Auch bei seinem aktuellen Abenteuer ist er nur zu Fuss oder mit dem Velo – und in der Karibik dann wohl mit einem Segelboot – unterwegs. Segeln muss er allerdings vorher noch lernen. Sein verrücktes Projekt wird rund zwei Jahre dauern. Du kannst es hier mitverfolgen.

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Auf dem Dammastock im Kanton Uri.Bild: Tobias Renggli

Im neuen Rauszeit-Podcast von watson spricht Renggli über seine Projekte und die Motivation. Er sagt: «Ich habe das Gefühl, dass sehr viele Leute ihre Lebenszeit vergeuden.» Insbesondere wir in der Schweiz mit so vielen Privilegien sollten auch mal mutig sein und vielleicht auch mal etwas riskieren. Denn: «Es ist überhaupt nicht gegeben, dass wir alle 80 Jahre alt werden.»

Schwierig sei aber auch, dass man hier so viele Möglichkeiten hat, dass dies fast lähmend wirkt. Warum das so ist und was er dagegen macht hörst du jetzt in der neuen Episode des Rauszeit-Podcasts.

Den ganzen Podcast gibt's überall, wo du Podcasts hörst. Beispielsweise direkt hier:

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Der Podcast

Rauszeit-Podcast
Der Rauszeit-Podcast ist die Heimat für alle Wander- und Outdoor-Fans der Schweiz. Nach dem bekannten «Rauszeit»-Blog mit wöchentlichen Ausflugstipps gibt's die geballte Ladung Schweizer Wandertipps jetzt auch zum Hören. Schweiz-Entdecker, Content Creator und watson-Journalist Reto Fehr spricht mit Gästen über ihr Leben und den beliebtesten Sport der Schweizerinnen und Schweizer. Es gibt konkrete Wandertipps der Expertinnen und Experten (immer auch direkt in den Shownotes verlinkt) und du erfährst hier alles über das Wandern in der Schweiz.

Welchen Gast soll Reto Fehr mal interviewen oder über welches Thema soll mal gesprochen werden? Schreib mir auf reto.fehr@watson.ch

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3 Wandertipps

Jeder Gast verrät Reto im Podcast drei Wanderungen. Es sind dies:

  • die Lieblingswanderung
  • die Wanderung vor der Haustüre
  • die Wanderung, die sie/er gerne mal machen würde

Die Infos dazu gibt's in der jeweiligen Episode des Podcasts. Die Wanderrouten und/oder weitere Informationen dazu sind in den Shownotes direkt verlinkt.

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44 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Rethinking
16.06.2026 06:55registriert Oktober 2018
Einerseits eine tolle Einstellung…

Andererseits kann er all dies wohl nur darum tun, weil viele andere Arbeiten gehen, Steuern und Sozialversicherungen usw. zahlen…

Ansonsten wären die Systeme längst zusammengebrochen…
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Mavic
16.06.2026 10:14registriert Juli 2023
Ja, er hat recht: Keiner von uns weiss, ob er den morgigen Tag erlebt. Aber daraus folgt für mich nicht, dass man permanent auf der Suche nach dem nächsten grossen Abenteuer sein muss. Es gibt auch das kleine, beschauliche Leben – Zeit mit der Familie, gemeinsame Velotouren, Freunde oder einfach die Ruhe des Alltags. Nicht die Grösse des Abenteuers entscheidet, ob wir leben, sondern ob wir den Moment bewusst erleben. Das ist für mich keine vergeudete Lebenszeit.
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