Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
A woman lies with her baby on the floor of a shopping mall as an air raid siren, warning of incoming rockets, sounds in Tel Aviv July 10, 2014. Israeli air strikes killed eight members of a family including five children in a pre-dawn raid on Gaza on Thursday, Palestinian officials said, while Hamas-led fighters launched rockets at Tel Aviv and other Israeli cities. Israel says its offensive is intended to halt rocket fire at its cities from the Gaza Strip. REUTERS/Daniel Bar-On (ISRAEL - Tags: POLITICS CIVIL UNREST CONFLICT TPX IMAGES OF THE DAY)

Wenn die Sirenen heulen, steht das Leben in Tel Aviv still. Bild: STRINGER/REUTERS

Flüge nach Tel Aviv planmässig

Schweizer reisen trotz Raketenangriffen nach Israel



Seit Dienstag bombardiert Israel Ziele im Gazastreifen. Militante Palästinenser schiessen Raketen zurück. Dennoch fliegen weiterhin Schweizer nach Israel, für Ferien oder um die Familie zu besuchen.

Hotelplan Suisse, der Reiseveranstalter der Migros, bietet weiterhin Städtereisen nach Tel Aviv oder Rundreisen durch Israel an. «Bei keiner dieser Reisen wird aber die vom EDA empfohlene Distanz von 40 Kilometern zum Gazastreifen unterschritten», sagte Hotelplan-Sprecherin Anja Dobes gegenüber der SDA. «Sofern das EDA eine Reisewarnung für ganz Israel herausgibt, werden wir die Israel-Reisen absagen», sagte Dobes.

Angriff auf Gaza City. Das EDA empfiehlt bei Reisen eine Distanz von 40 Kilometern zum Gazastreifen. Bild: EPA/EPA

Auch Kuoni bietet Reisen nach Israel an. «Allerdings ist Israel keine Destination, die wir in unseren Katalogen anbieten», sagte Julian Chan, Mediensprecher bei Kuoni Schweiz gegenüber der SDA. «Es gibt vereinzelte Kunden, die Reisen nach Israel über uns buchen. Diese kennen aber die Situation und haben häufig sogar Familie vor Ort», sagte Chan.

Tui hat Rundreisen abgesagt

Die Reisegesellschaft Tui dagegen hat alle Rundreisen in Israel bis 31. Juli abgesagt. «Gästen, die andere Israel-Reisen mit Abflugdatum bis 31. Juli über uns gebucht haben, haben wir eine kostenlose Umbuchung angeboten», sagte Roland Schmid, Mediensprecher bei Tui, gegenüber der SDA.

Police explosive experts load the remains of a rocket into a van after it was intercepted by Israel's Iron Dome aerial defense system, in Tel Aviv July 11, 2014. Israeli air strikes on Gaza killed four more Palestinians before dawn on Friday, raising the death toll from the four day offensive to at least 85, while a Palestinian rocket hit a fuel tanker at an Israeli petrol station causing a huge blaze. REUTERS/Yaron Brener/Ynet (ISRAEL - Tags: POLITICS CIVIL UNREST MILITARY CONFLICT) ISRAEL OUT. NO COMMERCIAL OR EDITORIAL SALES IN ISRAEL

Polizisten transportieren Überreste eines Geschosses, das von der israelischen Raketenabwehr abgefangen wurde. Bild: STRINGER/REUTERS

«Im Moment sind aber weniger als zehn Personen, die über uns gebucht haben, in Israel unterwegs. Wir hatten Kontakt mit diesen Personen. Niemand wollte die Ferien vorzeitig abbrechen», sagte Schmid.

Der biblisch-kulturellen Reiseveranstalter Kultour hat am Freitagabend entschieden, eine zweiwöchige Reise von Schweizer Jugendlichen in das «heilige Land» abzusagen. «Wir können heute, nachdem auch Beschüsse aus dem Libanon und auf den Flughafen Ben Gurion bekannt wurden, die Sicherheit der Teilnehmer nicht mehr garantieren», wird die Absage begründet.

«Alle Flüge werden wie geplant durchgeführt»

Myriam Ziesack, Mediensprecherin der Swiss

Flüge nach Tel Aviv planmässig

Die Flüge von der Schweiz nach Tel Aviv fliegen jedoch weiterhin planmässig. Vom Flughafen Zürich aus fliegen die Swiss und die israelische Fluggesellschaft El-Al nach Tel Aviv. «Alle Flüge werden wie geplant durchgeführt», sagte Myriam Ziesack, Mediensprecherin der Swiss.

Von den Flughäfen Basel-Mulhouse-Freiburg und Genf fliegt EasyJet nach Tel Aviv. Die Billigairline bietet Kunden, die während der nächsten 14 Tagen einen Flug nach Tel Aviv oder von dort weg gebucht haben, an, die Flugdaten zu ändern oder eine andere Destination zu wählen. Kunden, welche eine Umbuchung wünschen, sollen sich an den Kundendienst wenden, teilte die Airline mit. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

An diesen Orten stecken sich die Menschen mit dem Coronavirus an

Noch immer veröffentlicht das Bundesamt für Gesundheit keine flächendeckenden Auswertungen, wo sich Personen mit dem Coronavirus infizieren. Daten gibt es aus einzelnen Kantonen und aus dem Ausland – und die geben einen interessanten Einblick.

Die Fallzahlen sind in der Schweiz seit Wochen so tief, dass man Contact Tracing betreiben kann. So wird versucht, herauszufinden, an welchen Orten sich am meisten Menschen mit dem Coronavirus infizieren. Allerdings werden diese Daten dann von den wenigsten Kantonen publiziert.

Es ist nicht ganz einfach bei jedem Coronafall herauszufinden, wo die Ansteckung stattgefunden hat. Meist gibt es zwar eine Vermutung, aber bei rund 50 Prozent der neuen Fälle kann nicht mit grosser Wahrscheinlichkeit ein …

Artikel lesen
Link zum Artikel