Schweiz
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Auf einen Eintritt kommen zwanzig Austritte aus der katholischen Kirche



Catholics attend the service at the parish church in Stans in the canton of Nidwalden, Switzerland, pictured on November 1, 2009. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)	

Katholikinnen und Katholiken nehmen am 1. November 2009 in der Pfarrkirche in Stans im Kanton Nidwalden am Gottesdienst teil. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

Leere Bänke in der katholischen Kirche. Bild: KEYSTONE

Rund 2.9 Millionen Katholikinnen und Katholiken leben in der Schweiz. Die hohe Mitgliederzahl ist der Einwanderung geschuldet. Doch die Austritte können die Neueintritte nicht kompensieren.

Die Bindung an die römisch-katholische Landeskirche in der Schweiz sei fragil, schreibt das Schweizerische Pastoralsoziologische Institut (SPI) zur Kirchenstatistik 2018. 25'366 Personen drehten der Kirche im vergangenen Jahr den Rücken; im Vorjahr waren es 20'014 gewesen.

Ein Eintritt, zwanzig Austritte

Als Gründe dafür nennt das SPI «häufige Nachrichten über Missbrauch und Vertuschung in der katholischen Kirche weltweit». Solche Berichte seien häufig Anlass, eine ohnehin schwach gewordene Bindung an die Landeskirche endgültig aufzulösen.

Die 1121 im Jahr 2018 registrierten Kircheneintritte vermochten die Abwanderung nicht zu kompensieren. Auf einen Eintritt kommen zwanzig Austritte aus der Kirche. Dass die Verbindung mit der Kirche brüchig geworden ist, zeigt auch das Verhalten der Mitglieder.

Seit den 1990er-Jahren gibt es immer weniger katholische Hochzeiten und Taufen. In den vergangenen fünf Jahren ging die Zahl der katholischen Trauungen um 20 Prozent zurück - 2018 heirateten noch 3200 Paare nach katholischem Ritus. Kaum mehr als ein gutes Drittel der katholischen Ehepaare heirate kirchlich, so das SPI.

Die eigenen Kinder zu taufen sei da nicht mehr selbstverständlich. Das SPI schätzt, dass ein gutes Drittel der Kinder aus katholischen Familien nicht getauft sind. In der Westschweiz dürfte dies gar für rund die Hälfte der Kinder der Fall sein. In den Bistümern St. Gallen und Lugano dagegen liegt die Taufquote bei 75 bis 80 Prozent.

Zahl der Taufen sinkt

Seit 2013 ging die Zahl der Taufen in der Schweiz um 11 Prozent auf noch 18'568 zurück. Allerdings lassen einige Eltern mit Migrationshintergrund ihre Kinder im Heimatland taufen. Einige Eltern wünschen sich für ihr Kind an Stelle der Taufe eine Segensfeier, die aber nicht zur Mitgliedschaft in der Kirche führt.

Der Bischof von Lugano Valerio Lazzari spricht im Baptisterium in Riva San Vitale, am Montag, 21. April 2014. Am Ostermontag unterzeichneten Vertreter von sechs Kirchen eine erweiterte Erklaerung betreffend einer gegenseitigen Anerkennung der Taufe, mit dem Ziel, die Oekumene voranzutreiben. Schon 1973 hatten die roemisch-katholische Schweizer Bischofskonferenz, der Schweizerische Evangelische Kirchenbund und die Christkatholische Kirche der Schweiz die Taufe gegenseitig anerkannt. (KEYSTONE/Ti-Press/Pablo Gianinazzi)

Bild: TI-PRESS

Für die Landeskirche seien diese Zahlen eine Herausforderung, schreibt das SPI. Sie müsse pastorale Antworten finden auf die zerbrechlich gewordene Bindung der Menschen an die Kirche. Mehr Augenmerk und Sorgfalt sei besonders bei der Paar- und Familienpastoral angezeigt. (aeg/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • thompson 26.11.2019 20:43
    Highlight Highlight lieber bin ich mit meinen portugal, polen, italien und kroaten kollegas alleine in der heiligen katholischen kirchen... geht doch ins yoga
  • wolge 26.11.2019 20:30
    Highlight Highlight Grund für die vielen Austritte dürfte primär unser hoher Wohlstand sein.

    Religionen geben Hoffnung und Hoffnung benötigen vor allem Personen, denen es schlecht geht...
  • Oxymora 26.11.2019 20:26
    Highlight Highlight Eine gesunde Ethik und Empathie für Mitmenschen, führt dazu, dass viele keine Kirchensteuer (Mitgliederbeitrag) mehr bezahlen möchten.

    Sie möchten Ideologien;
    die in Frauen dem Manne unterordnen,
    die homophobe Lehren verbreiten,
    die Missbrauch vertuschen,
    die Kinder indoktrinieren,
    etc.
    nicht sponsern.

    Die Kirche muss das nicht gross jucken. Dank der Kirchsteuern von juristischen Personen, einer echten Steuer, die in jedem Fall geschuldet ist, braucht sie gar keine Mitglieder. Ihr rentabelstes Steuersubstrat kann auch nicht austreten, da es nicht Mitglied ist.
    • FrancoL 27.11.2019 09:54
      Highlight Highlight Da diese Menschen Steuern einsparen, weil sie diese Vereine nicht mehr Sponsoren wollen ergibt sich die einmalige Situation, dass nicht kirchliche Organisationen einen neuen hohen Spendenanfall zu verzeichnen haben und die Steuerämter bei den "Gemeinnützigen Zuwendungen" jährlich eine zunehmende Zahl hinnehmen müssen und das Steuersubstrat abnimmt.
      Also in unserer Gemeinde ist nach mehrmaliger Aussage des Steueramtes dies zwar nicht eingetroffen, gehe davon aus dass die die spenden dies nicht gerne von den Steuern abziehen.
    • Oxymora 27.11.2019 12:09
      Highlight Highlight @ FrancoL

      In meinem Beitag geht es auch um eine einmalige Situation.

      Was haben Österreich und die Schweiz gemeinsam?

      Es sind die zwei letzten Länder auf der ganzen Welt, in der die rkK noch wie im finsteren Mittelalter Steuerhoheit über Steuerpflichtige hat. In der Schweiz sind die meisten Steuerpflichtigen nicht mal Mitglied der katholischen Kirche. Trotzdem schulden sie der Kirche Steuern (Kirchensteuer für Juristische Personen)

      Dieser Steuern Selbstbedienungsladen für die Kirche, hat nichts, rein gar nichts mit Spenden zu tun!
      Benutzer Bild
    • FrancoL 27.11.2019 14:23
      Highlight Highlight Sie machen es sich ja sehr einfach. Ich spreche von Privaten und Sie wechseln die Thematik. Hat das jetzt bei Ihnen etwas mit Ethik zu tun?

      Und das soll nun eine Rechtfertigung sein dass Private die Kirchensteuer nicht bezahlen, aber gleichzeitig nicht in ähnlichem Rahmen spenden? Begründet weil die juristischen Personen genügend zahlen? Das leuchtet mir nun nicht ein, weil andere bezahlen soll ich nicht spenden?
      Also gehen Sie davon aus, dass die Kirchen gar nichts Karitatives tun. Eine Beobachtung die ich ganz und gar nicht teilen kann.
  • Füdlifingerfritz 26.11.2019 19:14
    Highlight Highlight Probieren wir's noch mal:
    Vor allem, dass die Anzahl Taufen zurück geht, freut mich.
    Wie schon Michael Schmidt-Salomon sagt: "Es gibt keine religiösen Kinder, nur Kinder religiösier Eltern."
    Jeder Mensch, sollte bei so etwas selber entscheiden können, ob er mitmachen will oder nicht. Ich habe mich (da man mir diese Entscheidung leider auch nicht überlassen hat) mit 16 entschieden, die Kirche zu verlassen, da ich Atheist bin und mit diesem Verein nichts zu tun haben will.
  • Malesch 26.11.2019 18:11
    Highlight Highlight Also wenn ich zurück blicke, hat es für mich gepasst. Wir hatten eine wunderschöne kirchliche Hochzeit. Beide Söhne wurden Ref. getauft mit einem schönen Gottesdienst. Es verlieh der Sache eine gewisse Ernsthaftigkeit. Wenn ich an einen See gehe, irgend eine Frau kommt, macht irgend ein Ritual und am Schluss fällt der Name. Was unterscheidet sich da zu einer Pfadfindertaufe? Heutzutage klagen alle wegen fehlender Zivilcourage und das man nicht auf einander acht gibt. Viele wären gut bedient wenn Sie das Natel bei Seite legen und sich Gedanken über ihr tun machen. Vielleicht in der Kirche?
  • flamingmops666 26.11.2019 18:05
    Highlight Highlight Sehr schön, dein Austritt geschehe!
  • youmetoo 26.11.2019 17:40
    Highlight Highlight «Doch die Austritte können die Neueintritte nicht kompensieren.» Was stimmt denn jetzt? Obige Aussage bedeutet, dass mehr Eintritte als Austritte zu verzeichnen sind. Deutsche Schprach = schwere Schprach
  • Bruno Zehr 26.11.2019 17:23
    Highlight Highlight Wenn diese 1zu20 nur bei all den Vereinen zutreffen würde.
  • THEOne 26.11.2019 17:16
    Highlight Highlight ich bestimme mein leben gern selbst und brauche keine fabelwesen, die mir mein tun diktieren. aus der kirche bin ich längst raus, damals eher wegen der steuer.
    die menschen können glauben an was sie wollen, solange es sie zu besseren menschen macht, respektier jeden glauben, akzeptieren werd ich keinen
  • hoi123 26.11.2019 17:04
    Highlight Highlight Als Jahrelanges Mitglied eines grossen Jugendverbandes kann ich nur sagen ohne die Gelder der Kirche wäre das Sommerlager und das ganze Jahresprogramm nicht zu finanzieren gewessen.
    • Balikc 26.11.2019 18:08
      Highlight Highlight Das ist eine reine Einstellungssache. Unsere Pfadiabteilung finanziert sich mit Papiersammlungen, das Heim wurde mit Eltern & Freiwilligen Helfern selbst gebaut und die ganzen Leitungs- und Administrativaufgaben werden ehrenamtlich erbracht.
      Im Gegenzug sind wir keiner Ideologie oder Institution verpflichtet.
      Interessanterweise ist die Pfsdi einer der wenigen Jugendverbände der in den letzten Jahren noch wachsen konnte...
    • FrancoL 26.11.2019 19:27
      Highlight Highlight Ist doch kein Problem, fast alle die austreten, die senden nämlich sehr gerne ähnliche Summen wie die der Steuereinsparung für gute Zwecke. Hast Du das nicht gewusst?
      Es gibt in Zürich einen neuen Verein mit dem Namen "ich verlasse die Kirche um frei spenden zu können", da würde ich einmal anklopfen, die haben nämlich eine prall gefüllte Kasse.
    • Klaus07 26.11.2019 20:08
      Highlight Highlight Die Pfadi kann das ohne Kirche!
  • Magenta 26.11.2019 17:01
    Highlight Highlight Als ich Anfang 20 aus der Ref. Kirche ausgetreten bin, ging es mir wirklich in erster Linie um die finanzielle Entlastung. Spätestens Mitte 20 war mir dann aber eh bewusst, dass ich eine atheistische Agnostikerin bin, und somit stimmt die Entscheidung heute auch aus anderen Gründen.

    Dafür spende ich, seit ich es mir leisten kann, regelmässig an ausgewählte Projekte und Institutionen. Denn dass die Kirche viel Wohltätiges tut, sollte schon nicht vergessen werden. Ich selber habe als Kind auch von einem einmaligen Zustupf für ein anständiges Konfirmandenoutfit profitiert und war sehr dankbar.
    • FrancoL 26.11.2019 19:29
      Highlight Highlight Solange Du ähnlich viel spendest wie du mit dem Wegfallen der Kirchensteuer einsparst ist deine Haltung lobenswert.
    • Klaus07 26.11.2019 20:11
      Highlight Highlight Ich Spende jährlich einen vierstelligen Betrag, aber nur an Institutionen (von denen gibt es viele) ohne Religiösen, Missionarischen Hintergrund.
    • thompson 26.11.2019 20:44
      Highlight Highlight total reformierte übel
    Weitere Antworten anzeigen
  • Psipsina 26.11.2019 16:50
    Highlight Highlight Was ich nie verstehen werde,dass noch so viele Frauen in diesem misogynen Verein mitmachen!
    • bbelser 26.11.2019 17:52
      Highlight Highlight Du bist lustig... Die kath. Kirche existiert nur dank der Frauen. Oder glaubst du etwa, der misogyne Männerclub in Rom hielte das Gebilde am Leben?
      In unserer Pfarrei vor Ort sind alle Hauptamtlichen Frauen: Gemeindeleiterin, Sozialarbeiterin, Katechetinnen, Jugendarbeiterin, Seniorenbeauftragte. Frauen, die einen super Job machen und viel für den sozialen Zusammenhalt im Dorf bewegen.
      Und, oh Gott: es sind sogar Feministinnen dabei;-)
      Die Angebote sind übrigens offen für ALLE, ungeachtet der Religion, Nationalität, der sexuellen Orientierung, des sozialen Status etc.
    • FrancoL 27.11.2019 09:48
      Highlight Highlight @bbelser; Sie liegen richtig und erwähnen eine Tatsache, die auch in unserer Gemeinde so zu konstatieren ist. Diese Leute machen einen Superjob, bezahlt aus den Steuereinnahmen.
      Bei Kommentatoren wie @Psipsina frag eich mich immer, ob sie ähnlich viel Spenden wie sie an Kirchensteuern einsparen und ob sie Organisationen stützen, die diese durch fehlende Steuereinnahmen wegfallenden Leistungen privat tatkräftig unterstützen. Gemäss Aussagen aus unserer Gemeinde ist es kaum der Fall dass aus privater hat freiwillig ähnliche Gefässe finanziell alimentiert werden.
    • Pelegrino 28.11.2019 00:02
      Highlight Highlight Das Fromme war schon immer Frauensache, wenn es ums Religiöse geht, doch wo bleibt das Praktische, eines Handwerker der für den Unterhalt u. den Erhalt der Infrastruktur dasein sollte!?

      Eigentlich wird ausgerechnet da gespart, wo das Projekt Management dringend nötig ist

      Den Pfarrer als alleiniger Manager u. Geistlicher zugleich ist kalter Kaffee von Gestern, da es den Geistlichen überlastet, durch seine Aufgaben u. Pflichten der Gemeinde gegenüber

      Man ist bis heute noch der Auffassung dass ein Pfarrer genügt, u. merkt nicht, dass die Zeit davon läuft, wenn es um die Gemeindemitglieder geht
  • dave wright 26.11.2019 16:48
    Highlight Highlight Die Kirche geht unter
    • thompson 26.11.2019 20:45
      Highlight Highlight sie wird wieder auferstehen, wenn ihr alles kappit gemacht hat...
  • Cédric Wermutstropfen 26.11.2019 16:38
    Highlight Highlight Ich bin auch ausgetreten. Dass Kirchenvertreter bisweilen irgendwelchen Gutmenschenblödsinn machen, hat mich dazu bewogen.
    • bbelser 26.11.2019 18:43
      Highlight Highlight Blöd, dass der Trigger "Gutmensch" nun so gar nicht wirkt... Hat doch sonst immer geklappt!?
    • FrancoL 26.11.2019 19:30
      Highlight Highlight Was ist das genau ein Gutmenschenblödsinn?
    • RASL 26.11.2019 20:36
      Highlight Highlight was genau ist Gutmenschenblödsinn? Ich bin kein gläubiger Mensch, bin aber gerne ein guter Mensch. Du stehst mehr so auf Vergewaltigung und Folter oder wie ist deine Aussage zu verstehen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • sheshe 26.11.2019 15:37
    Highlight Highlight Gut finde ich auch, dass die Kinder-Taufen zurück gehen. Ein Kind sollte (im entsprechenden Alter) selbst entscheiden dürfen, ob es getauft wird oder nicht.

    Ist also nochmals ein weiterer Schritt in die richtige Richtung.
    • FrancoL 26.11.2019 15:43
      Highlight Highlight Wieso lassen wir die Kinder nicht gleich auch noch wählen, ob sie in die Schule oder in welche Schule sie gehen sollen?
    • Ribosom 26.11.2019 16:29
      Highlight Highlight @FrancoL
      Religion und Schule miteinander zu vergleichen ist schon sehr gewagt.
      Eine Taufe bringt mir nichts. Also wirklich nichts. Schule dagegen bringt mir mehr: ich kann lesen, schreiben, rechnen, selber denken... Bin also keinem von Gott gesandten Geistlichen hörig.
      Vergleiche die Taufe bitte mit anderen unnötigen Zeug.
    • sheshe 26.11.2019 16:45
      Highlight Highlight ReligionsFREIHEIT ist ein Grundrecht in unserer Verfassung. Schulwahl nicht.

      Bitte besser argumentieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maragia 26.11.2019 15:33
    Highlight Highlight Schicke meinen Austritt auch gerade noch die Tage ab! Und gleich noch Steuern sparen :)
    • FrancoL 26.11.2019 15:45
      Highlight Highlight Dann bin ich sicher dass Du die ca 70% die die Kirche für gute Zwecke einsetzt natürlich freiwillig spendest.
    • DerElch 26.11.2019 17:09
      Highlight Highlight FrancoL, wir gaben das Heu oft nicht auf der selben Bühne aber hier bin ich genau deiner Meinung: Die Kirche ist mehr als "ein Ort", sie ist für viele Bedürftige, Alte, Einsame oder Schutzsuchende (Kirchenasyl!) DIE Anlaufstelle. Einfach mal reden oder jemanden haben, der sich Zeit nimmt ist heute immer wertvoller. Dafür ist auch Amnesty, Ärzte ohne Grenzen oder Greenpeace nicht da.

      Und das unterstütze ich sehr sehr gerne.
    • bbelser 26.11.2019 17:35
      Highlight Highlight Auch ich unterstütze die Pfarrei und Kirchgemeinde am Ort gerne und selbstverständlich finanziell. Unsere Kirchensteuern generieren ja ein Vielfaches von ihrem Wert in Form von Freiwilligenarbeit und sozialem Kitt, initiiert und organisiert durch kompetente MitarbeiterInnen. Die Kirchen sind in ihrem sozialen Engagement gesellschaftsrelevant, wer meint, hier sinnvoll zu sparen, irrt gewaltig.
      Wenn der ganze soziale und mitmenschliche Einsatz so vieler Freiwilliger dann mal gänzlich privatisiert sein wird und entsprechend teuer, heissts dann: wer konnte das denn ahnen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • coheed 26.11.2019 15:31
    Highlight Highlight Wenn das nun bei allen Religionen passiert, sind wir auf einem guten Weg. Schade nur, dass es noch nicht der Fall ist.
    • Chili5000 26.11.2019 16:48
      Highlight Highlight Die Bildung ist leider nicht überall gleich hoch. Deshalb wird es noch sehr lange dauern bis die Menschen dieses Märchen los werden...
  • Spargel 26.11.2019 15:18
    Highlight Highlight Tax matters
  • Füdlifingerfritz 26.11.2019 15:17
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • FrancoL 26.11.2019 15:47
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • hämpii 26.11.2019 14:44
    Highlight Highlight Wurde auch Zeit...
  • Andi7 26.11.2019 14:19
    Highlight Highlight Es braucht keine Religion, um an einen Gott zu glauben. Religion ist ein Missbrauch des Glaubens.
    Ich hoffe, dass noch mehr Menschen ihren Religionen den Rücken kehren werden.
    • Pius C. Bünzli 26.11.2019 14:56
      Highlight Highlight Glauben ist Unwissen
    • DemonCore 26.11.2019 15:40
      Highlight Highlight Man kann sich auch fragen, ob man überhaupt an einen Gott glauben soll.

      Was sind wirklich gute Gründe an einen Gott zu glauben?
    • Weisser Mann 26.11.2019 16:28
      Highlight Highlight Was heisst schon Gott?

      Ich selbst glaube auch nicht an Gott. Aber wenn es jemanden das Gefühl von Sicherheit und halt gibt, was spricht dagegen? Wer sind wir, dass wir diesen Glauben von anderen in Fragen stellen dürfen?

      Das Problem sind allein Institutionen wie Kirchen, die von sich aus behaupten, die einzige Wahrheit zu kennen und ihre Schäfchen diese auferlegen wollen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scrj1945 26.11.2019 14:17
    Highlight Highlight Der glauben an das märchenbuch sinkt. Wundert mich eigentlich nicht
  • Snowy 26.11.2019 14:12
    Highlight Highlight Good News!!
  • Dominik Treier 26.11.2019 14:07
    Highlight Highlight Spiritualität und Glauben braucht der Mensch in schweren Zeiten.

    Eine Organisation die beides nur Missbraucht um ihre Interessen oder ihr erzkonservatives Weltbild durchzusetzen braucht keiner und das wir in Zeiten leben, in denen sich die Menschen nicht mehr so stark an ihrem Glauben festhalten müssen, weil der das einzige ist, dass ihnen in ihrem miserablen und ärmlichen Leben halt und Sinn gibt, sollte uns doch freuen.

    Dass der Glaube weniger von einer korrupten Organisation missbraucht werden kann ist nur ein angenehmer Nebeneffekt.
  • FrancoL 26.11.2019 14:07
    Highlight Highlight Ist doch sehr interessant, dass das Verhalten der Kirche die Austritte begründet, denn wenn ich da in meiner Umgebung etwas recherchiere, sind es die Steuern die etliche zum Austritt bewegen, ähnlich wie diese Personen, dann auch noch den Steuersitz optimiert wechseln. Auffallend, dass dann schon noch die Fehler der Kirche angeführt werden, aber das Einsparen an Steuern ist doch ein häufiger Grund. Keinen den man gerne und offen benennt, da sind die anderen Gründe einfacher anzubringen.
    • Spargel 26.11.2019 15:19
      Highlight Highlight So ist es.
    • Matti_St 26.11.2019 16:18
      Highlight Highlight Ich bin ausgetreten bevor ich Steuern Zahlen musste, geschweige den, überhaupt an dies gedacht habe.
    • Liselote Meier 26.11.2019 16:45
      Highlight Highlight Naja dann hast du viele Menschen vom Typus Homo Ökonomicus in deinem Umfeld.

      Die glauben an einen anderen Gott und haben mit der Kirche sowieso nichts am Hut.
      Mammon sei gepriesen.

      Ich selber bin schon mit 16 ausgetreten mit einem Sechseitigen Austrittsaufsatz, da ich schon mit 10 Märchen für nicht Real halte.



    Weitere Antworten anzeigen
  • nJuice 26.11.2019 13:38
    Highlight Highlight Schuld sind nicht «häufige Nachrichten über Missbrauch und Vertuschung in der katholischen Kirche weltweit».

    Schuld sind häufiger Missbrauch und Vertuschung in der katholischen Kirche weltweit.

    • Darkglow 26.11.2019 14:49
      Highlight Highlight Danke für die Korrektur
  • rodolofo 26.11.2019 13:38
    Highlight Highlight Mein Enkel wird auch nicht katholisch getauft, weil meine muslimischen Grosseltern-Kollegen etwas dagegen haben.
    Macht doch nichts!
    Ich bin auch nicht getauft und habe meine Komf-Geschenke trotzdem bekommen, weil der reformierte Pfarrer "betrogen" hat, indem er in mein Komfbüchlein hineinschrieb, dass ich bereits getauft worden sei.
    Ich bin dann später trotzdem ausgetreten aus der Ref. Kirche.
    Die Märchen und Gleichnisse rund um einen historischen Kern mögen zwar interessant sein.
    Aber gegen das, was IST und gegen das, was die Wissenschaft herausfindet, ist Religion doch Kinderkram...
    • Miracoolix 26.11.2019 15:09
      Highlight Highlight Die bösen Muslim-Grosseltern!! Hoffentlich ist ihr Enkel wenigstens beschnitten...
    • rodolofo 26.11.2019 16:29
      Highlight Highlight Die Bescheidungsfrage kommt später.
      Hier sind sich Muslime und Tropen-Katholiken einig, dass das sein müsse.
      Ich werde also ziemlich sicher überstimmt.
  • bbelser 26.11.2019 13:34
    Highlight Highlight Dass die Menschen ohne Bindung und Engagement irgendwann aus der Kirche austreten: geschenkt.
    Viel mehr Sorgen machen mir die vielen engagierten Freiwilligen in den Kirchen, die mit Herzblut den sozialen Auftrag der Kirchen wahrnehmen und sich um Randständige, Arme, Überforderte, Behinderte, Alte und Kranke kümmern. Je mehr von diesen Menschen resignieren und für die gesellschaftlich so wichtige Freiwilligenarbeit ausfallen, desto kälter und teurer wird das Sozialleben in unserer Gesellschaft.
    Wer von den hämischen Kommentatoren, die das Zerfallen der Kirchen begrüssen, übernimmt den Job?
    • Snowy 26.11.2019 14:15
      Highlight Highlight Als ob man sich nur innerhalb der Kirche karitativ einbringen könnte... im Gegenteil!
      Hilfe für Arme soll nicht von Religion anhängig sein.
    • Corny 26.11.2019 14:16
      Highlight Highlight Danke ❤️
    • 155West 26.11.2019 14:39
      Highlight Highlight Snowy: Und trotzdem haben die meisten karitativen Einrichtungen in der CH einen kirchlichen Hintergrund. Es sind Kirchen, die Ferienlager für sozial Benachteiligte organisieren, Unterhaltungsprogramme für alte Menschen organisieren, Fahrdienste für schwache Menschen bereitstellen, sozial Randständigen und alten Menschen sowas wie soziale Strukturen zur Verfügung stellen etc etc. Natürlich müsste das nicht so sein, ist nun mal aber so.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Corny 26.11.2019 13:34
    Highlight Highlight Und doch strömen alle Städtreisenden in alle Kirchen und Kathedralen in der ganzen Welt. Wie sollen unsere Kulturbauten erhalten bleiben ohne Kirchensteuern? Kein Geld mehr für Jugend- oder Familienprojekte, Diakoniearbeit und Altersbetreuung. Kirche ist nicht Rom, sondern kann auch eine Gemeinschaft im Dorf sein. Denn unsere Steuern gehen nicht zum Papst, aber das wissen viele Leute leider nicht.
    • Liselote Meier 26.11.2019 14:17
      Highlight Highlight Na in Moskau stehen auch viele Menschen beim Lenin-Mausoleum an, die wenigsten sind aber Kommunisten. Geschichte, Architektur usw.

      Und wozu braucht eine Dorfgemeinschaft eine Gottheit anzubeten? Braucht man die Drohung einer Hölle um Menschen zu Helfen? Denke nicht.

      "Gott" ist ein ausgedienter Kontrollmechanismus.
    • Corny 26.11.2019 14:41
      Highlight Highlight Die allermeisten die austreten, tun dies wegen der Kirchensteuer. Diese ist jedoch notwendig, denn der Staat schliesst nicht jede Lücke für Bedürftige oder renoviert Kathedralen. Ich jedenfalls engagiere mich gerne und niemand leistet Freiwilligenarbeit wegen einer Höllendrohung. Die Motivation ist Empathie und Nächstenliebe. Und da ich regelmässig Gottesdienste besuche, weiss ich auch, dass nicht mehr gedroht wird sondern Vielfalt, Liebe und Verständnis gepredigt wird.
      Unsere Ortskirche unterstützt Anlässe für alle Menschen, egal welcher Religion sie angehören.
    • Liselote Meier 26.11.2019 14:49
      Highlight Highlight Und wozu braucht es jetzt diesen Gott genau?
      Wenn du es aus Empathie und Nächstenliebe tust brauchst du nicht noch einen Platzhalter Namens Gott.

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  • Leachim 26.11.2019 13:33
    Highlight Highlight Ausnahmslos alle Religionen sind in den Köpfen der Menschen entstanden und fast alle funktionieren mit Einschüchterung und schlechtem Gewissen, Hoffnung auf Bestrafung der Bösen und Belohnung für die guten Taten durch ewiges Leben. Das sind kindliche Wunschvorstellungen! Ich weiss nicht, ob es etwas Höheres gibt. Die Natur und die Musik bringen mich aber oft in eine Art ehrfürchtiges Staunen. Als Ethik reicht es mir vollkommen, zu versuchen, die andern Menschen so zu behandeln, wie ich selber behandelt werden möchte.
  • Kaspar Floigen 26.11.2019 13:33
    Highlight Highlight Die Welt wird nicht nur schlechter.
  • Hofer Ernst 26.11.2019 13:32
    Highlight Highlight Wenn Du nicht mit der Zeit gehst, dann muss man sich nicht wundern, wenn man Mitglieder verliert, Schade
  • saukaibli 26.11.2019 13:29
    Highlight Highlight Es ist doch langsam an der Zeit sich von diesen monotheistischen Religionen zu verabschieden. Die katholische Kirche gibt es nun seit bald 1700 Jahren, länger als die meisten anderen Religionen der Weltgeschichte. So langsam sollte das durch sein, oder glaubt wirklich noch einer an das bald kommende Himmelreich auf Erden oder die tatsächliche Apokalypse des Johannes? Mit den heutigen, weltlichen Problemen, die wir haben, kann uns der Glaube an ein Paradies nach dem Tod nicht mehr helfen, es schadet viel mehr. Wir müssen unsere Welt erhalten, denn es gibt keine andere.
  • Joypad 26.11.2019 13:28
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Cirrum 26.11.2019 13:20
    Highlight Highlight Finde ich immer wieder unglaublich wenn ich drüber nachdenke, wie unsere Geschichte auf Grund eines Märchens so beeinflusst werden konnte. So viel Ungerechtigkeiten im Namen "Gottes".
    • rodolofo 26.11.2019 13:41
      Highlight Highlight Das waren eben die Vorläufer heutiger Fake News und Verschwörungstheorien!
      Früher hiess das Böse Satan.
      Heute heisst das Böse Barak Obama, oder Joe Biden.
    • FrancoL 26.11.2019 14:01
      Highlight Highlight Ja es sind immer wieder Märchen die die Menschheit beeinflussen. Zur Zeit ist es nicht die Kirche die Märchen erzählt sondern die Wirtschaft und deren Exponenten. Das Märchen heisst "das unendliche Wachstum" und steht in nichts den Kirchen nach, besser gesagt man kann den Inhalt dieses Märchens sogar ohne grosse Probleme als Unwahrheit darlegen und man liegt nicht falsch.
    • Cirrum 26.11.2019 14:18
      Highlight Highlight Stimmt, die heutigen Religionen sind Wirtschaft, Geld, Werbung, Konsum usw. ist auch alles Erfunden und schadet, wie die Religion, auch den Meisten.
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  • Garyx 26.11.2019 13:20
    Highlight Highlight Es ist ja wirklich eine Zumutung solch mythische Glaubensinhalte wie sie die katholische Kirche vertritt den Menschen in unserer postmodernen Zeit als Religion anzubieten. Und dazu kommt noch die Behauptung, als einzige Religion die Wahrheit zu kennen. Grauenhaft.
  • [Nickname] 26.11.2019 13:19
    Highlight Highlight Austritt aus Kirche ≠ atheistisch/ungläubig
    • Ribosom 26.11.2019 16:33
      Highlight Highlight Würde ich so nicht sagen.
      Um zu Glauben braucht man keine Kirche, keinen Geistlichen und keine Steuern zu bezahlen. Glauben kann man überall und immer. Wenn man so will: auch beten kann man überall. Man braucht dafür keine Kirche, Minarett, Moschee oder Tempel.
    • [Nickname] 26.11.2019 17:44
      Highlight Highlight Lies nochmals genau.
  • DemonCore 26.11.2019 13:10
    Highlight Highlight Ich bin skeptisch. Die Kirche hat zwar weder von den Grundlagen (Bibel) noch von dem von ihr gelebten Umgang mit der 'Gemeinde' einen moralischen oder sonstigen Führungsanspruch. Dennoch, diejenigen die austreten sind nicht zwangsläufig säkulare Humanisten. Es gibt immer noch viele Theisten, die von einem himmlischen Nordkorea (Dauerüberwachung, Anbetung des Oberführers, unendlich harte Bestrafung für kleinste Vergehen, etc.) träumen.

    Auch eine geschwächte kath. Kirche hat noch viel zu viel Macht in der Schweiz und in anderen Ländern sowieso.
  • infomann 26.11.2019 13:00
    Highlight Highlight Es ist höchste Zeit dass die Menschen aufwachen und anfangen selber zu denken.
    Bei der Kirche geht es um Macht und Geld, sonst hätten sie nicht einen so unheimlich grossen Reichtum.
    Dann die tausenden Kindsmisshandlungen, das gleichzeitige verabscheuen von Homosexuellen und viele Gottesdiener sind selber homosexuell.
    • Guten Tag 26.11.2019 13:21
      Highlight Highlight Habe eine Freundin die bei der Kirche arbeitet. Sie erzählt mir viel von sozialen Anlässen an dieser Kirche. Da wird nicht nur einsamen un randständigen Menschen geholfen. Die Kirche ist auch wichtige Anlaufstelle für viele Ausländer und arbeitet integrativ.

      Neustes Projekt: Alle Pensionäre die in der Kartei sind, sollen einen persönlichen Besuch an ihrem Geburtstag erhalten.
      Damit soll verhindert werden, dass alleinstehende Menschen keine Gratulation erhalten.
    • 54er 26.11.2019 14:35
      Highlight Highlight @trotztem
      Und um anderen Menschen zu helfen brauche ich jemand in Rom der mir sagt wenn ich es nicht tue komme ich in die Hölle, jemand der sagt homosexuelle muss man heilen und solchen Müll ?

      Nein das braucht niemand!

      Die Kirche hat es verpasst sich zu ändern und der heutigen Zeit anzupassen, man hält sich lieber an alte Märchenbüchern und deren Regeln.

      Das ist der Grund wieso viele Junge aus der Kirche wollen, weil sie sich ganz einfach nicht mehr mit diesen alten Ansichten identifizieren können!
    • Guten Tag 26.11.2019 16:36
      Highlight Highlight 54er

      Ist die reformierte Kirche. Die braucht niemand in Rom. Es arbeiten überigens viele Sozialarbeiter dort. Und ja, ich denke die machen wirklich ein weig den Sozdienst der Stadt, für diejenigen welche durch alle Maschen gefallen sind.
  • Alteresel 26.11.2019 13:00
    Highlight Highlight Also mich erstaunt an den Austritten nur, dass es nicht mehr sind. Ich bin bald 70 und in einem superkatholischen Ort in einer ebensolchen Familie aufgewachsen. Ich bin von dort geradezu geflüchtet und schnellstmöglich aus der Kirche ausgetreten. Aber so richtig los wird man diese Geschichte voller Lug und Trug, voller Frömmelei und Falschheit, Hinterlist und Falschheit mit einem Kirchenaustritt leider nicht. Das braucht letztlich Jahre intensiver Auseinandersetzung, Diskussionen und das Lernen, dass man auch ohne Religion ein ganzer Mensch ist.
  • why_so_serious 26.11.2019 12:56
    Highlight Highlight Da geht doch mehr!!! Los - Austritt aus der Kirche! Religionsunterricht auch gleich durch Ethik/Empathie-Unterricht ersetzen
    • santa's little helper 26.11.2019 13:17
      Highlight Highlight ich würd dir 2 Herzen geben, wenn ich könnte!
    • Spüdlifalt 26.11.2019 13:45
      Highlight Highlight Ethik/Empathie-Unterricht – mir gefällt!! Bedarf wäre definitiv vorhanden…
    • DerElch 26.11.2019 17:05
      Highlight Highlight Wieso?
  • AnDerWand 26.11.2019 12:55
    Highlight Highlight Die Kirche sollte die Werte die sie predigt mal leben und offen sein für Neues. Aber die Gotteshäuser sind voller Prunk. Zudem hat die Kirche früher die Menschen systematisch ausgenommen. Ihre Ansichten sind in der heutigen Zeit stark veraltet. Klar, die Kirche muss es Alten und Jungen recht machen und das ist sehr schwierig. Aber dennoch, ich sehe einfach zu viele Widersprüche bei ihr.
    • rodolofo 26.11.2019 13:45
      Highlight Highlight Ähnlich wie bei den (ebenfalls schrumpfenden)
      "Volksparteien".
      Entweder man ist Volk, oder man ist Partei.
      Beides zusammen geht nicht!
      Dieses Dilemma quält übrigens auch die Kommunistische Partei der Volksrepublik China immer mehr...
    • Guten Tag 26.11.2019 17:35
      Highlight Highlight rodolpho
      Und die SP !
    • rodolofo 26.11.2019 21:07
      Highlight Highlight Die SP nennt sich wenigstens nicht "Volkspartei", wie die beiden bürgerlichen Parteien aus den "Stammlanden"...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Amateurschreiber 26.11.2019 12:53
    Highlight Highlight Die "Nachrichten über Missbrauch und Vertuschung" sind meiner Meinung nach eher der Tropfen, der das Fass zum überlaufen bringt.
    Der Hauptgrund dürfte eher sein, dass die Leute nicht mehr an die Kirche(n) glauben.
    Das heisst, viele glauben zwar noch an einen Gott aber nicht daran, dass dieser die Kirchen als seine Stellvertretung auf Erden bestimmt hat.
    • Stoufel 26.11.2019 13:26
      Highlight Highlight Amen.
  • Schlingel 26.11.2019 12:50
    Highlight Highlight Der Hauptgrund für die Austritte werden wohl eher die Kirchensteuern sein.
    • sottosopra 26.11.2019 14:26
      Highlight Highlight Genau. Und das sind dann auch diejenigen Personen die Jammern, wenn sie für ihre kirchliche Hochzeit nicht das gewünschte Datum erhalten.
  • azoui 26.11.2019 12:48
    Highlight Highlight Na das sind doch mal positive Nachrichten!
    • rüdolf steiner 26.11.2019 15:01
      Highlight Highlight Allerdings sind das positive Nachrichten! Hoffentlich Tendenz steigend. Mit dem ganzen Mist den die Kirche durch vertuschen der Gräueltaten und zögerliche hervorgebrachten Entschuldigungen gebaut hat, hat die Kirche als Institution ihre Glaubwürdigkeit schon längst vertan.
    • Ritschaendu 26.11.2019 17:47
      Highlight Highlight Ich würde gerne mehr als ein likes geben können für diesen Kommentar. 💪🏼
  • Hugobert 26.11.2019 12:42
    Highlight Highlight Wäre ja an sich mit heutigem Wissensstand nicht verwunderlich...ich befürchte jedoch, dass viele stattdessen zu Freikirchen oder irgendwelchen Eso-Gruppierungen abdriften.
    Eine aufgeschlossenere, tolerantere und moderne Gesellschaft wäre jedoch wünschenswert. Auch die alten Feiertage sind doch aus heutiger Perspektive ein Witz. Tag der Menschenrechte - sowas wäre wichtig und nicht so tun als hätte Auffahrt und Pfingsten noch irgend eine Bedeutung - vor allem in einer globalisierten Welt von heute. Jaja, noch ein weiter Weg bis dahin...
    • sottosopra 26.11.2019 14:30
      Highlight Highlight Ja, die katholische Kirche in der Schweiz ist im Vergleich zu den boomenden Bewegungen wie die diversen Freikirchen, Homöopathen und sonstigen Verschwörungstheoretikern und spirituellen Esoterikern geradezu harmlos.

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